DE19746395A1 - Transistor mit makromolekularer Basis und Ansteuerung derselben - Google Patents
Transistor mit makromolekularer Basis und Ansteuerung derselbenInfo
- Publication number
- DE19746395A1 DE19746395A1 DE19746395A DE19746395A DE19746395A1 DE 19746395 A1 DE19746395 A1 DE 19746395A1 DE 19746395 A DE19746395 A DE 19746395A DE 19746395 A DE19746395 A DE 19746395A DE 19746395 A1 DE19746395 A1 DE 19746395A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- transistor
- macromolecule
- silicon
- polyhedron
- control input
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B82—NANOTECHNOLOGY
- B82Y—SPECIFIC USES OR APPLICATIONS OF NANOSTRUCTURES; MEASUREMENT OR ANALYSIS OF NANOSTRUCTURES; MANUFACTURE OR TREATMENT OF NANOSTRUCTURES
- B82Y10/00—Nanotechnology for information processing, storage or transmission, e.g. quantum computing or single electron logic
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D62/00—Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers
- H10D62/80—Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers characterised by the materials
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10K—ORGANIC ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES
- H10K10/00—Organic devices specially adapted for rectifying, amplifying, oscillating or switching; Organic capacitors or resistors having potential barriers
- H10K10/701—Organic molecular electronic devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Nanotechnology (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Mathematical Physics (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
- Bipolar Transistors (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Transistor mit einer Emitter
schicht, einer Kollektorschicht und einer Basiseinrichtung.
Der herkömmliche bipolare Transistor besteht im wesentlichen
aus drei Schichten, der Emitterschicht, der Basisschicht, und
der Kollektorschicht. Das Grundmaterial ist üblicherweise Si
licium, welches quasi durch "Einschmelzen" in die gewünschte
Form gebracht wird. Durch äußere Einwirkung während der Her
stellung des Transistors lassen sich in den Schichten unter
schiedliche elektrische Eigenschaften erreichen, nämlich
durch einen Mangel oder einen Überschuß an Elektronen. Der
Nachteil dieses herkömmlichen bipolaren Transistors besteht
darin, daß er nur jeweils mit einem einzigen Steuerstrom be
aufschlagt werden kann. Dies bedeutet für komplexere Schal
tungen, daß eine entsprechend große Anzahl an Transistoren
erforderlich ist.
Für die Sperrschicht von beispielsweise herkömmlichen bipola
ren Transistoren und von Dioden wird üblicherweise eine
Struktur verwendet, die Silizium bzw. dotiertes Silizium in
einer Kristallanordnung enthält, wie sie in der Natur vor
kommt, d. h. in Gestalt einer Pechblendenkonfiguration. Nach
teilig ist dabei, daß eine derartige Pechblendenkonfiguration
grundsätzlich nur mit einem einzigen Steuerstrom beschickt
werden kann, der entsprechend nur eine einzige Dioden- bzw.
Transistorfunktion auslösen kann. Aufgrund einer unmittelba
ren galvanischen Verbindung mit der Umgebung ist eine derar
tige Sperrschicht auf das Anlegen einer Bias-Spannung ange
wiesen, um die materialbedingte Schwellenspannung von typi
scherweise 0,7 V zu überwinden. Dies ist mit Verlustleistung
verbunden, die entsprechend abgeleitet werden muß. Ein weite
rer Nachteil besteht darin, daß aufgrund der unmittelbaren
galvanischen Verbindung der Sperrschicht mit den angrenzenden
Halbleiterschichten des Halbleiterbauelements nur Ströme
identischer Ladungsträgersubstanz transportierbar sind.
Ein Sperrschichtmaterial für Halbleiterbauelemente,
insbesondere ein Material, das als Basismaterial für den in
Rede stehenden Transistor geeignet ist, welches
Sperrschichtmaterial bei vollständiger galvanischer Trennung
ohne die Notwendigkeit einer Bias-Spannung eine Mehrzahl
differenzierter Steuerströme für eine entsprechend
differenziertes Verhalten des Halbleiterbauelements, hier des
Transistors, verarbeiten kann, ist in der deutschen
Patentanmeldung 197 43 755.9 erläutert, deren Inhalt hiermit
zum Gegenstand der vorliegenden Anmeldung erklärt wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine
Steuereingangsstruktur zur Ansteuerung der aus einem p-do
tierten Silizium-Makromolekül bestehenden Basis des
Transistors zu schaffen, die einfach und kostengünstig
realisierbar ist und zuverlässig arbeitet.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Die komplexe kristalline Makromolekülkonstruktion für die
Transistorbasis nutzt die Erkenntnis aus, daß Elektronen nur
zwischen zueinander parallel verlaufenden Oberflächen
ausgetauscht werden können. Durch parallele Oberflächenpaare
werden in der Sperrschicht gewissermaßen Ladungsträger-
Übertragungskanäle geschaffen; d. h. im wesentlichen senkrecht
zu diesen Oberflächenpaaren lassen sich kanalweise
Ladungsträger gegenseitig unbeeinflußt übertragen. Im Falle
eines Transistors mit einer dementsprechend aufgebauten Basis
führt diese kanalweise Steuerung dazu, daß die Quantität und
Qualität des Verstärkungseffekts durch die Quantität und
Qualität des jeweiligen Eingangssignals bestimmt ist, wobei
am Ausgang des Transistors ein Gemisch aus qualifizierten
Spannungsquanten zur Verfügung steht, das ein zuordenbares
Abbild der Steuerspannung darstellt.
Während der herkömmliche bipolare Transistor auf dem Prinzip
basiert, einen definierten Verstärkungseffekt auf Grundlage
einer einzigen Steuerspannung zu erzeugen, wobei am Ausgang
des Transistors jeweils das Abbild dieser einzigen Steuer
spannung zur Verfügung steht, läßt es die auf Grundlage der
makromolekularen Sperrschicht aufgebaute Basis eines Transi
stors zu, eine Vielzahl von Steuersignalen, die herkömmli
cherweise durch eine Vielzahl von Transistoren verarbeitet
werden müssen, in einem einzigen Transistor zu verarbeiten,
wobei am Ausgang ein qualifiziertes Gemisch von Abbildern der
Steuersignale anliegt, das problemlos interpretiert bzw. ent
schlüsselt werden kann, wie beispielsweise in der deutschen
Patentanmeldung 197 34 267.1 beschrieben.
Im einzelnen lassen sich mit einem Transistor, der auf Grund
lage einer erfindungsgemäßen makromolekularen Basis aufgebaut
ist, die folgenden Vorteile erzielen: Während der herkömmli
che bipolare Transistor angewiesen ist, die materialseitig
vorgegebene Schwellenspannung mit Hilfe einer Bias-Spannung
zu überwinden, kommt der Transistor auf Grundlage der makro
molekularen Basis ohne einen durch die Bias-Spannung hervor
gerufenen Bias-Strom aus, weil das zwischen Kollektor- und
Emitterschicht bestehende elektrische Feld aufgrund der ex
trem geringen atomaren Dichte des Basismaterials hinreicht,
die vom Material vorgegebene Schwellenspannung zu überwinden,
ohne einen Basisstrom zu erzeugen. Das heißt, ein derart auf
gebauter Transistor benötigt im Ruhezustand keinerlei Strom
versorgung, was wiederum den Vorteil erbringt, daß aus
schließlich die angelegten Eingangsspannungen elektrische Re
aktionen im Transistor auslösen. Da bei dem derart struktu
rierten Transistor kein Bias-Strom fließt, wird auch keine
durch entsprechende Maßnahmen abzuführende Abwärme erzeugt.
Außerdem zeichnet sich ein derartig strukturierter Transistor
durch einen extrem hohen elektrischen Rauschabstand aus.
Ein Vorteil eines mit der erfindungsgemäßen makromolekularen
Basis aufgebauten Transistors besteht darin, daß er sowohl
mit sehr geringen wie mit sehr hohen Spannungen betrieben
werden kann. Im einzelnen läßt sich dieser Transistor deshalb
bereits mit geringen Spannungen betreiben, weil die geringe
atomare Substanz des Basismakromoleküls eine hohe elektrische
Sensibilität des Gesamtsystems zur Folge hat. Hohe Spannungen
können durch diesen Transistor deshalb problemlos verarbeitet
werden, weil die geometrische Konfiguration des Basismoleküls
die Elektronenströme weiträumig verteilt zwischen den
Schichten überträgt.
Im Gegensatz zu einem herkömmlich strukturierten Halbleiter,
beispielsweise einem Transistor oder einer Diode, zeichnet
sich ein mit der makromolekularen Sperrschicht aufgebautes
Halbleiterbauelement durch eine vollständige galvanische
Trennung der Sperrschicht zu der bzw. den angrenzenden
Schichten des Halbleiterbauelements aus, was im Fall eines
Transistors, dessen Basis mit der erfindungsgemäßen makromo
lekularen Sperrschicht realisiert ist, den Vorteil erbringt,
daß der Transistor ein galvanisches Trennelement in einem
Schaltkreis bildet. Dasselbe gilt sinngemäß für eine Diode.
Die vorstehend angesprochene galvanische Trennung zwischen
der makromolekularen Sperrschicht und der bzw. den angrenzen
den Schichten eines Halbleiterbauelements läßt sich auch wie
folgt beschreiben: Aufgrund der galvanischen Trennung im
Halbleiterbauelement stehen am Ausgang des Halbleiterbauele
ments bezogen auf den Eingang des Halbleiterbauelements quan
titative identische jedoch neue Ladungsträger zur Verfügung.
Zur Ansteuerung der vorstehend im einzelnen erläuterten
Makromolekül-Basis ist erfindungsgemäß eine
Steuereingangsstruktur vorgesehen, mit mit zumindest einem
externen Modulationskondensator, der leitend mit einem Dipol
innerhalb der Emitter/Basisgrenze des Transistors verbunden
ist, aus einem am Kondensator anliegenden
Steuereingangssignal ein Trägersignal gewinnt und derart
bemessen ist, daß die Halbwellenlänge des Trägersignals dem
Abstand vom Dipol zu der Mitte einer Fläche des inneren
Silizium-Mehrflächners entspricht, um so dem
Steuereingangssignal die durch diese Fläche definierte
Ladungsträgerflußrichtung zur gegenüberliegenden parallelen
Fläche und damit zur Kollektorschicht zu öffnen.
Wie in Fig. 1 gezeigt, besteht der Transistor in herkömm
licher Weise aus einer Emitterschicht 1 und einer Kollektor
schicht 2. Im Gegensatz zum herkömmlichen bipolaren Transi
stor, bei dem die Basis ebenfalls als unstrukturierte Schicht
gebildet ist, die zwischen Emitterschicht und Kollektor
schicht liegt, ist beim erfindungsgemäßen Transistor die
Basis als komplexe kristalline Makromolekülkonstruktion
strukturiert.
Von dieser komplexen Makromolekülkonstruktion ist in der Fi
gur lediglich schematisch eine einzige Elementarzelle am Bei
spiel eines Würfels bzw. Hexaeders gezeigt, der in der flä
chigen Darstellung der Figur in ein Quadrat projiziert ist,
das mit der Bezugsziffer 3 versehen ist. Dieser Würfel bzw.
dieses Quadrat 3 ist derart angeordnet, daß der Würfel
jeweils mit einer pyramidalen Hälfte in die Emitterschicht 1
bzw. die Kollektorschicht 2 hineinragt. Im zweidimensionalen
Abbild kommen damit jeweils zwei parallele Kanten des Qua
drats 3 (Oberflächen im Würfel) in der Emitterschicht 1 bzw.
der Kollektorschicht 2 zu liegen. Damit liegt eine Kante 3a
in der Emitterschicht 1 und eine dazu parallele Kante 3b in
der Kollektorschicht 2, während eine weitere Kante 3c in der
Emitterschicht 1 und eine dazu parallele Kante 3d in der Kol
lektorschicht 2 zu liegen kommt.
Die Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Transistors ist wie
folgt: Eine an einem nachfolgend beschriebenen Steuereingang
angelegte, auf die Würfelfläche bzw. die Quadratkante 3c wir
kende Steuerspannung führt zu einem Ladungsträgertransport
z. B. von der Kante (Oberfläche des Würfels) 3c zu der Kante
(Oberfläche des Würfels) 3d, wie durch den Pfeil 6 schema
tisch dargestellt ist. Zwischen diesen beiden Schichten, die
durch die Kanten (Oberfläche des Würfels) 3c, 3d des Würfels
3 schematisch verdeutlicht sind, findet der normale transi
storische Effekt statt. In ähnlicher Weise führt eine auf die
Würfelfläche bzw. die Quadratkante 3a wirkende Steuerspannung
zu einem Ladungsträgertransport von der Kante (Oberfläche des
Würfels) 3a zu der Kante (Oberfläche des Würfels) 3b, was zu
dem üblichen transistorischen Effekt in dieser Übertragungs
richtung führt, wobei in an sich bekannter Weise zwischen
Emitterschicht und Kollektorschicht eine Versorgungsgleich
spannung angelegt ist.
Aufgrund der naturgemäßen elektrischen Verhaltensweise von
Kristallen findet keine Wechselwirkung zwischen den durch die
Steuerspannungen in der makromolekularen Basis 3 ausgelösten
Strömen statt, so daß von einem gegenseitig unbeeinflußten
Ladungsträgertransport gesprochen werden kann.
Der Transistor ist nicht auf eine Makromolekülstruktur mit
einem Würfel als Elementarzelle beschränkt. Vielmehr kommt
als Elementarzelle grundsätzlich jeder Mehrflächner in Be
tracht, der zumindest vier Oberflächen hat, wie etwa ein Do
dekaeder, von welchen Oberflächen jeweils zwei zum Ladungs
trägertransport einander unter Abstand gegenüberliegen.
Nachfolgend wird der kristalline Aufbau der makromolekularen
bzw. Mehrkanal-Basis des Transistors anhand einer Hexaeder
struktur in bezug auf Fig. 2 und 3 näher erläutert.
Fig. 2 zeigt dreidimensional die Basis des Transistors als
Makromolekül hexaederförmiger Struktur. Siliziumatome sind
durch schwarz gefüllte Kreise bzw. Kugeln und Dotierstoff
atome durch unausgefüllte Kreise bzw. Kugeln gezeigt.
Wie in Fig. 2 gezeigt, befinden sich die Siliziumatome des p-do
tierten Silizium-Makromoleküls in den Eckenpositionen eines
inneren Würfels. Dieser innere Würfel stellt einen Bindungs
würfel für die Siliziumatome dar. Der innere Siliziumwürfel
ist von einem flächenparallelen äußeren Dotierstoff-Würfel
umgeben, an dessen Ecken die Dotierstoffatome sitzen, ohne
jedoch gegenseitig eine Bindung einzugehen; d. h. die Dotier
stoffatome sind in diesen Positionen ausschließlich an die
zugehörigen Siliziumatome gebunden.
Aufgrund der noch nicht abgesättigten Bindungstendenzen der
acht Siliziumatome des Silizium-Innenwürfels führt ein auf
die acht Siliziumatome eines benachbarten Makromoleküls ge
richtetes Bindungsbestreben zu einer optimalen nahen Anord
nung der Siliziumatome benachbarter Makromoleküle mit der
Folge, daß diese so ausgerichtet sind, daß ihre Dotierstoff
atome in den Flächenmitten des inneren Würfels des erstge
nannten Makromoleküls zu liegen kommen, wie in Fig. 3 für ein
einziges benachbartes Makromolekül gezeigt. Mit anderen Wor
ten stellen diese in den Flächenmitten zu liegen kommenden
Dotierstoffatome (in Fig. 3 mit "X" bezeichnet) im kristalli
nen Rahmen einen elektrisch wirksamen Abstandhalter dar, der
zu einem gegenseitigen Abstand der Siliziumatome benachbarter
Makromoleküle führt, der so groß ist, daß ein direkter Bin
dungselektronenaustausch zwischen diesen Siliziumatomen un
möglich ist. Deren Elektronentransport findet deshalb aus
schließlich über Feldtransport statt.
Nachfolgend wird anhand von Fig. 4 und 5 die Ansteuerung des
p-dotierten Basismakromoleküls erläutert.
Gezeigt ist in Fig. 4 die zweidimensionale Projektion des
Makromoleküls von Fig. 2 ähnlich Fig. 1, eingebettet in die
Emitterschicht des Transistors, wie in Fig. 1 gezeigt. Sche
matisch ist in Fig. 4 ein Steuereingang 8 gezeigt, der außer
halb des Transistors einen Modulationskondensator 9 und
innerhalb der Emitterschicht einen Dipol 10 aufweist, der
galvanisch mit dem einen Anschluß des Modulationskondensators
9, beispielsweise mittels eines Drahts 11 verbunden ist. An
den anderen Anschluß des Modulationskondensators 9 wird ein
Steuersignal angelegt, wie durch einen Pfeil 12 symbolisiert.
Diese Steuereingangsstruktur wird, wenn mehr als ein Kanal
des Transistors angesteuert werden soll, durch eine entspre
chende Anzahl an Modulationskondensatoren ergänzt, die z. B.
parallel über den Draht 11 an den Dipol 10 angeschlossen
sind.
Der Steuereingang 8 dient dazu, ein Steuereingangssignal in
das Basismakromolekül gezielt einzuspeisen und, wie in Fig. 1
rein schematisch gezeigt und erläutert, zwischen parallelen
Flächenmitten des inneren Siliziumwürfels Ladungsträger zu
übertragen.
Erfindungsgemäß basiert die Steuersignal-Übertragung auf
einer mittels des Modulationskondensators 9 aus dem Steuer
eingangssignal 12 abgeleiteten und diesem aufmodulierten Trä
gersignal, dessen Frequenz aufgrund des Modulationskondensa
tors 9 so bemessen ist, daß der Nulldurchgang einer Träger
halbwelle exakt im Abstand zwischen Dipol 10 und einer einzi
gen Flächenmitte des inneren Siliziumwürfels entspricht. In
Fig. 4 sind entsprechende Verhältnisse zwischen dem Dipol 10
und der Flächenmitte 13 (Kante 3c in Fig. 1) des p-dotierten
Basismakromoleküls bzw. der Flächenmitte 14 (Kante 3a in Fig. 1)
dieses Moleküls für ein weiteres Steuereingangssignal
schematisch darstellt, das über einen, nicht dargestellten,
weiteren entsprechend dimensionierten Modulationskondensator
in die Steuereingangsstruktur eingespeist wird. Die Ausbrei
tungsrichtung der entsprechenden Signalwellenzüge 15 bzw. 16
ist durch eine strichlierte Linie 17 schematisch dargestellt.
Zweck des Trägersignals bzw. der Trägerwelle ist, der ent
sprechenden Flächenmitte 13, 14 das jeweilige Steuerein
gangs(nutz)signal zuzuführen und diesem Signal die durch
diese Fläche und die gegenüberliegende parallele Fläche des
Makromoleküls definierte Durchlaßrichtung zuzuordnen bzw. im
Sinne eines Tors bzw. Gates zu öffnen. Mit anderen Worten hat
das jeweilige Trägersignal für das zugeordnete Steuerein
gangsnutzsignal Torfunktion.
Typischerweise ist die Frequenz des Trägersignals bzw. der
Trägerwelle um mehrere Zehnerpotenzen größer als die Frequenz
des zugeordneten Steuereingangsnutzsignals. Für den Fall
eines NF-Signals bedeutet dies beispielsweise, daß die Fre
quenz des Trägersignals im Gigahertzbereich liegt, weshalb
dieses Hilfssignal nicht relevant ist für die typische Wei
terverarbeitung eines NF-Signals. Grundsätzlich kann das Trä
gersignal jedoch später, d. h. nach Verlassen des Transistors
vom Nutzsignal abgetrennt werden, beispielsweise durch einen
inversen Vorgang wie bei der Aufmodulation des Trägersignals
auf das Steuereingangssignal am Eingang des Transistors.
Claims (4)
1. Transistor mit einer Emitterschicht (1), einer Kollek
torschicht (2) und einer Basiseinrichtung (3), die ein
p-dotiertes Silizium-Makromolekül mit mehrflächiger
Struktur aufweist, bei dem jedem Siliziumatom ein
Dotierstoffatom molekular zugeordnet ist, das Dotier
stoffatom der jeweiligen Silizium-Dotierstoff-Moleküle
an den Ecken eines äußeren Mehrflächners angeordnet ist,
und das Siliziumatom dieser Moleküle an den Ecken eines
zum äußeren Mehrflächners seitenparallelen inneren Mehr
flächners angeordnet ist, mit einer Steuereingangsstruk
tur (8-11) mit zumindest einem externen Modulationskon
densator (9), der leitend mit einem Dipol (10) innerhalb
der Emitter/Basisgrenze des Transistors verbunden ist,
aus einem am Kondensator (9) anliegenden Steuereingangs
signal (12) ein Trägersignal gewinnt und derart bemessen
ist, daß die Halbwellenlänge des Trägersignals dem
Abstand vom Dipol (10) zu der Mitte (13, 14) einer Flä
che des inneren Silizium-Mehrflächners entspricht, um so
dem Steuereingangssignal die durch diese Fläche defi
nierte Ladungsträgerflußrichtung (6, 7) zur gegenüber
liegenden parallelen Fläche und damit zur Kollektor
schicht zu öffnen.
2. Transistor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
an den Dipol (10) eine Vielzahl von Modulationskondensa
toren (9) zur Einspeisung einer entsprechenden Vielzahl
von Steuereingangssignalen (bis zu sechs Signale im
Falle eines Makromoleküls mit Dodekaederstruktur) in das
Makromolekül angeschlossen sind.
3. Transistor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß es eine hexaederförmige Struktur hat.
4. P-dotiertes Silizium-Makromolekül nach Anspruch 1, 2
oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß es eine dodekaeder
förmige Struktur hat.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19746395A DE19746395A1 (de) | 1997-10-21 | 1997-10-21 | Transistor mit makromolekularer Basis und Ansteuerung derselben |
| US09/005,278 US6068698A (en) | 1997-10-02 | 1998-01-09 | P-type silicon macromolecule used in a transistor and process for manufacture of the macromolecule |
| DE19881312T DE19881312D2 (de) | 1997-09-09 | 1998-09-09 | P-dotiertes Silizium-Makromolekül mit mehrflächiger Struktur, Verfahren zu seiner Herstellung und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens sowie basierend auf dem Silizium-Makromolekül aufgebauter Transistor |
| AU11412/99A AU1141299A (en) | 1997-09-09 | 1998-09-09 | P-doped silicon macromolecule with a multilayer structure, method for producing the same, device for carrying out said method, and a transistor constructed on the basis of the silicon macromolecule |
| PCT/DE1998/002668 WO1999013511A2 (de) | 1997-09-09 | 1998-09-09 | P-dotiertes silizium-makromolekül mit mehrflächiger struktur, verfahren zu seiner herstellung und vorrichtung zur durchführung des verfahrens sowie basierend auf dem silizium-makromolekül aufgebauter transistor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19746395A DE19746395A1 (de) | 1997-10-21 | 1997-10-21 | Transistor mit makromolekularer Basis und Ansteuerung derselben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19746395A1 true DE19746395A1 (de) | 1999-04-22 |
Family
ID=7846116
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19746395A Withdrawn DE19746395A1 (de) | 1997-09-09 | 1997-10-21 | Transistor mit makromolekularer Basis und Ansteuerung derselben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19746395A1 (de) |
-
1997
- 1997-10-21 DE DE19746395A patent/DE19746395A1/de not_active Withdrawn
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0499707B1 (de) | Abschaltbares Hochleistungs-Halbleiterbauelement | |
| DE1489893B1 (de) | Integrierte halbleiterschaltung | |
| DE1234856B (de) | Festkoerper-Kippschaltung | |
| DE1080693B (de) | Elektrische Halbleitervorrichtung | |
| DE69715109T2 (de) | TRIAC-Anordnung, deren Gatterreferenzspannung an gemeinsame Elektrode auf Rückseite gelegt wird | |
| EP0394757B1 (de) | Halbleiterstruktur mit einer 2D-Ladungsträgerschicht und Herstellungsverfahren | |
| DE102019109275A1 (de) | Halbleitervorrichtung | |
| DE1764567A1 (de) | Integrierte Schaltung mit Auflagen auf unbenutztem,aktiven Flaechenschaltelementen | |
| EP0265833A1 (de) | Halbleiterbauelement mit mindestens einem Leistungs-MOSFET | |
| DE102021110214A1 (de) | Halbleitervorrichtung | |
| EP0381849A1 (de) | Schnelle Leistungshalbleiterschaltung | |
| DE1293900B (de) | Feldeffekt-Halbleiterbauelement | |
| DE19746395A1 (de) | Transistor mit makromolekularer Basis und Ansteuerung derselben | |
| DE1614250C3 (de) | Halbleiteranordnung mit Gruppen von sich kreuzenden Verbindungen | |
| DE1166340B (de) | Halbleiteranordnung aus mit Aktivatoren dotiertem kristallinem Material und mit zweiohmschen Kontaktelektroden | |
| DE10054489A1 (de) | Leistungs-Umrichtermodul | |
| WO1999013511A2 (de) | P-dotiertes silizium-makromolekül mit mehrflächiger struktur, verfahren zu seiner herstellung und vorrichtung zur durchführung des verfahrens sowie basierend auf dem silizium-makromolekül aufgebauter transistor | |
| CH626488A5 (de) | ||
| DE2218030A1 (de) | Kontinuierlich steuerbares leistungshalbleiterbauelement | |
| DE69330594T2 (de) | Integrierte Schaltungsanordnung für Feldeffekttransitoren | |
| DE2128536B2 (de) | Halbleiteranordnung aus zwei Feldeffekttransistoren von gleichem Aufbau | |
| DE3542570A1 (de) | Gate-turnoff-thyristor mit integrierter antiparalleler diode | |
| EP2162815B1 (de) | Halbleiterbaulement mit verschachtelten kontakten | |
| DE1193554B (de) | Datenspeicher | |
| EP1189293A2 (de) | Monolithisch integrierbare Induktivität |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8143 | Lapsed due to claiming internal priority |