DE1974278U - Kreiselhorizont fuer flugzeuge. - Google Patents
Kreiselhorizont fuer flugzeuge.Info
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Description
RA. ^S 07H8.8.67 λ
. μοε™ΑνΤ*7 München, den 18.8.1967
Beschreibung zu der Sebrauchsmusteranmeldung der Firma
Soc. p. Az. MICROTECNICA
117 via Madams Cristina, I - 10126 Torino
betreffend
Kreiselhorizont für Flugzeuge Priorität: 13. September 1966 - Italien
Die Neuerung betrifft einen Kreiselhorizont für Flugzeuge, mit koaxial zum Kreisel angeordnetem kugelförmigem Anzeiger«
Bei einem Kreiselhorizont für Flugzeuge nimmt bekanntlich der Kreisel, dessen Läufer auf einer stehenden Achse sitzt,
zur Glugmaschine relative Neigungen an, und zwar infolge deren Schwenkbewegungen sowohl um eine Längs- als auch um
eine Querachse, wobei diese Relativneigungen dazu benutzt werden, um dem Piloten eine Anzeige der durch die Flugmaschine bei ihren Schwankungen um genannte Achsen angenommenen Neigungen zu geben* Da jedoch die Beobachtung einer
unmittelbar auf dem Öehäuse des Kreisels gezeichneten Hori~
zontlinie eine zwar in bezug auf die Schwankungen um die Längsachse direkte Anzeige der Neigung der Flugmaschine,
aber eine seitenverkehrte Anzeige in bezug auf die Schwankungen um die Querachse liefern würde, hat nan bei anderen,
ebenfalle bekannten Konstruktionen * um «int unmittelbare
Anzeige zu erreichen - vorgezogen, die Horizontlinie und
Skalaeinteilung auf einen kugelförmigen Körper einzutragen, der nit dem Kreisel so verbunden ist, dafl er zwar bei den
Schwankungen um die Langeachse mit demselben feststeht, aber bei den Schwankungen um die Querachse Winkelabweichungen in entgegengesetztem Sinn ausführt, die vorzugsweise
gegenüber den Neigungen des Kreisele möglichst vereinfacht sind. Zu diesem Zweck sind Kreisel und Kugel in einer und
derselben Gabel gelagert, die an der Flugmaschine um eine
Langeachse angelenkt ist» wobei der Kreisel sowie die Kugel
einzeln an genannter Gabel um Querachsen angelenkt und durch ein passendes Umkehr» und Verstärkungswerk miteinander verbunden sind. Da auf diesem Anwendungsgebiet die Beschränkung des Saumbedarf es eine wesentliche Solle spielt,
wird der Kreisel im Kugelinnem untergebracht und er Überträgt der Kugel den Antrieb fiber ein Zahnradpaar, was die.
Notwendigkeit einer außermittigen Lagerung des Kreisels gegenüber der Kugel mit sich bringt. Dies bedeutet aber eine
schlechte Ausnützung des inneren Kugelraumes, so daft man bei
gleichbleibenden zur Verfügung stehendem Saum eine Herabsetzung der Abmessungen und infolgedessen auch der Leistungen des
Kreisels in Kauf nehmen muß.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die beste Ausnutzung
des Xnnenraumes der Anzeigekugel in einem Kreiselhorizont zu sichern, um darin einen Kreisel mit größtmöglichen Abmessungen unterzubringen, und schlägt hierzu ein Umkehr-· und Ver-Stärkungs-Antriebswerk vor» welche« die koaxial· Lagerung
der Kugel und des Kreisel« erlaubt, elin· da* Einschränkungen ihrer Bewegungsfreiheit in Kauf genommen werden und ohne daß man auf irgendeine Lösung zurückgreifen muß, die
die Konstruktionsmerkmale des Gerätes beeinträchtigt.
Das Wesen der '!feuerung besteht im Wesentlichen darin, daß die
Aufhange-Querachse des Kreisels in Lagern gelagert ist, die
an den Schenkeln der Traggabel befestigt sind, die ihrerseits um eine in bezug auf die Flugmaschine längsgerichtete
Achse angelenkt ist, ferner daß die Kugel mittels Lagern auf der Querachse des Kreisels gelagert ist, und schließlich, daß einem innenverzahnten Kranz, der auf der Querachse des Kreisels außerhalb der Gabel sitzt, ein außenverzahntes Rad untergeordnet ist, welches mit der Kugel innerhalb der Gabelschenkel festverbunden ist, sowie ein Paar Ritzel, die in
den innenverzahnten Kranz bzw. in das außenverzahnte Rad eingreifen, wobei die Ritzel auf einer kurzen Welle festsitzen, die durch die Traggabel geht.
Bei den bekannten Arten der Beschränkung des Kreiselweges kann die genannte Innenverzahnung einen auf etwa eine halbe
Umdrehung beschränkten Schwenkbereich haben.
Die Neuerung ist im folgenden anhand scheraatischer Zeichnungen
an einem Ausführungsbeispiel ergänzend beschrieben.
gemäßen Kreiselhorizontes für Flugzeuge, an de»
das GehSuse und die Einzelteil· fehles.
und
des Antriebemechanismus vom Kreisel zur Anzeigekugel.
Hit 1 wird die an einem kugelförmigen Körper 2 von an sich
bekannter Bauweise eingetragene Linie bezeichnet, wobei in der Kugel ein Kreisel 3 untergebracht ist» dessen Querwelle
4 über Lager S in den Schenkeln einer Gabel 6 gelagert ist, die mit einem Ansatz 7 festverbunden ist, welcher Ober Lager 8 durch seine eigene, parallel zur Längsachse der Flugmaschine verlaufenden Welle gelagert ist.
Die Welle 4 ragt, mit einem ihrer Enden 10 heraus und trägt
in bekannter Weise Kontaktringe, die mit Bürsten zusammenarbeiten, die über Leiter 11 den elektrischen Strom für den
Kreisel 3 erhalten. Am anderen Ende trägt die Welle <t
außerhalb der Gabel 6 einen innenverzahnten Kranz 12, der,
wie man am besten der Fig. 1 entnehmen kann, auch so ausgebildet sein kann, daß er keinen ganzen Kreis, sondern nur
etwa 3/4 desselben umfaßt, d.h. wenigstens entsprechend dem
gesamten für den Kreisel 3 zulässigen Drehbereich.
In den innenverzahnten Kranz 12 greift ein Ritzel 13 ein, das auf einer kurzen Welle 14 sitzt, die in einem Lager
gelagert ist, das mittels der Schrauben 16 an der Gabel 6 befestigt ist. Die kurze Welle 14 durchläuft die Gabel 6
und trägt innerhalb der Gabelschenkel ein anderes Ritzel
Das Ritzel 17 greift in ein innenverzahntes Rad 18, das mit einem Flansch 19 fest verbunden ist, an dem der Kugelkörper
2 befestigt ist. Der Flansch 19 des Kugelkörpers (und ähnlicherweise der entsprechende, nicht dargestellte Flansch,
der sich an der anderen Seite des Kugelkörper» befindet) ist in einem Lager 20 gelagert, das auf der Welle 4 des
Kreisels sitzt.
Da die Kreiselachse (in Punkt 0 auf Fig. 2) des Läufers des Kreisels 3 die eigene Richtung unverändert beibehält, wenn
die Flugmaschine die eigene Querneigung ändert, indem sie um ihre eigene Längsachse schwenkt, erhält man in bekannter
Weise eine relative Schwenkung des Ansatzes 7 der Gabel 6 zu seinen Lagerstellen 8. Wenn aber die Flugmaschine
die eigene Längsneigung ändert, indem sie um die eigene Querachse schwenkt, ergibt sich eine relative Schwenkung
der Welle 4 für die.Queraufhängung des Kreisels 3 zur Gabel
6. Infolgedessen bewirkt der innenverzahnte Kranz 12
eine Drehung des Ritzels 13, das in der Gabel 6 angelenkt ist, und somit auch der Welle 14 und des zweiten Ritzels 17,
Letzteres ruft seinerseits eine entsprechende Drehung des
außenverzahnten Rades 18 und somit des Kugelkörpers 2 hervor.
In Anbetracht der Gestaltung des Bewegungswerkes ist es klar, daß die beiden Drehungen, nämlich der Welle ** und des
Kugelkörpers 2 gegenüber der Gabel 6 (und somit gegenüber der Flugmaschine, in der das Gerät eingebaut ist) entgegengesetzten
Drehsinn haben, und daß der Drehwinkel des Kugelkörpers größer ist als der der Queraufhängung des Kreisels,
und zwar im Verhältnis zwischen den Teilkreisdurchmesssern der Zahnräder 12 und 18. Bei richtiger Wahl dieses Verhältnisses
kann man also die gewünschte Erweiterung der Bewegung der Anzeigekugel gegenüber dem sie antreibenden Kreisel
erzielen.
Wie aus dem oben Gesagten klar hervorgeht, erfolgt die Bewegungsübertragung
in einem genau gleichbleibenden Übertragungsverhältnis, so daß lineare Teilungen entstehen, ohne
daß das Bewegungswerk Weiteeinschränkungen verursacht; die allgemein vorgesehene Begrenzung der Schwenkung hängt in
diesem Fall nicht vom Bewegungswerk ab. Die Bauweise und die Lagerung aller Teile können genau und robust ausgeführt
werden und der Innenraum des Kugelkörpers kann gleichzeitig - dank der koaxialen Anordnung von Kreisel und Kugel - weitestgehend
ausgenützt werden für die Unterbringung eines Kreisels, der die größten mit dem gegebenen Raumbedarf zu vereinbarenden
Abmessungen besitzt, was einen einleuchtenden Vorteil in bezug auf die Leistungen des Gerätes mit sich
bringt»
Die als Beispiel beschriebenen Anordnungen können innerhalb gewisser Grenzen abgeändert werden, und zwar besonders hinsichtlich
der gegenseitigen Anordnung der Einzelteile des Bewegungswerkes sowie auf die konstruktiven Einzelheiten
aller Bauteile,
Claims (1)
- P.A. 479 074*18.8.67,SCHUTZANSPRÜCHE1. Kreiselhorizont für Flugzeuge «it einen Kreisel «it stehender Drehachse und einem Kugelanzeiger, die bei mit Querachsen an einer Gabel angelenkt sind, «eiche ihrerseits mit einer Längsachse angelenkt ist, sowie «it eine« umkehr* und Verstärkungswerk, das atiischen de« Kreisel und dem Kugelanzeiger eingebaut ist, wobei der Kreisel i» Inneren des Kugelanzeigers untergebracht ist» dadurch gekennzeichnet , daß der Kreisel (3) um eine Querachse (%} drehbar eingebaut ist, die mit der Drehachse des Kugel·* körpers (2) zusammenfällt.2. Kreiselhorizont nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet, da& das Bewegungswerk für die Bewegungsübertragung von dem'-Kreisel (3) zu« Kugelkörper (2) aus einem innenverzahnten, mit dem Kreisel drehfest gelagerten Kranz (12), sowie aus einem oder mehreren Kitzeln (13) und einem außenverzahnten Rad (18) besteht, welche mit dem Kugelkörper (2) drehfest sind bzw. an der Säbel (6) angelenkt sind oder umgekehrt·3« Kreiselhorizont nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daft der innenverzahnte Kranz (12) an einem Ende der QueraufhSngungewelle CΌ des Kreisels außerhalb der Traggabel (6) befestigt ist.*. Kreiselhorizont nach Anspruch 2» dadurch gekennzeichnet, daft das außenverzahnte Rad (18) an de» Kugelkörper (2) innerhalb der Schenkel der Traggabel (6) befestigt ist.S. Kreiselhorizont naca Anspruch 1 bis 4» dadurch gekennzeichnet, daft der innenverzahnte Kranz <12), der außerhalb der Gabelschenkel eingebaut ist, in ein Ritzel (13) eingreift, das auf einer kurzen Welle (1Λ) aufgebracht ist, die durch die Säbel (6) hindurchgeht und von dieser gehalten wird, auf welcher Welle ebenfalls ein zweites Ritzel (17) innerhalb der 6abelschenkel sitzt, welches in das außenverzahnte Rad (18) eingreift.8. Kreiselhorizont nach Anspruch 1, dadurch g e fc e η η -zeichnet, daft die Queraufhflngungswelle (*») des Kreisels (3) Ober ein Lager (S) unmittelbar in der Traggabel (6) gelagert ist, wahrend der Kugelkörper (2) Ober Lager auf der Queraufh&ngungswelle (4) des Kreisels gelagert ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Family Applications (2)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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