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DE19740200C1 - Kettenwirkmaschine mit Legeschienen - Google Patents

Kettenwirkmaschine mit Legeschienen

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DE19740200C1
DE19740200C1 DE19740200A DE19740200A DE19740200C1 DE 19740200 C1 DE19740200 C1 DE 19740200C1 DE 19740200 A DE19740200 A DE 19740200A DE 19740200 A DE19740200 A DE 19740200A DE 19740200 C1 DE19740200 C1 DE 19740200C1
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DE
Germany
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needle
laying
guide
needles
thread
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Kresimir Mista
Joachim Fischer
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Karl Mayer Textilmaschinenfabrik GmbH
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Karl Mayer Textilmaschinenfabrik GmbH
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    • DTEXTILES; PAPER
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    • D04BKNITTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Kettenwirkmaschine mit Legeschienen, die Grundfaden-Legenadeln zur Erzeu­ gung eines Warengrundes, mindestens eine Musterfaden- Legenadel zum Legen eines Musters auf den Warengrund und mindestens eine Bindefaden-Legenadel zum Anbinden des Musterfadens an den Warengrund tragen und durch Versatz-Steuervorrichtungen in Richtung ihrer Längsach­ se hin und her bewegbar sind.
Solche Kettenwirkmaschinen, insbesondere Raschelmaschi­ nen, werden bei der Musterung von Gardinen, Spitzenware u. dgl. verwendet. Bei einer bekannten Kettenwirkmaschi­ ne dieser Art (DE 30 06 194 C2) wird der Musterfaden in der Form eines Bogens mit nach außen vorstehenden Pi­ cots gelegt und durch den Bindefaden an der Grundware festgehalten. Hierfür benötigt man eine erste Lege­ schiene mit zugehöriger Versatz-Steuervorrichtung für das Legen des mindestens einen Musterfadens und eine zweite Legeschiene mit zugehöriger Versatz-Steuervor­ richtung für das Anbinden dieses Musterfadens mit Hilfe des zugehörigen Bindefadens. Bei einer Spitze, die an beiden Rändern mit einem solchen Musterfaden versehen ist, benötigt man daher vier Legeschienen mit entspre­ chenden Versatz-Steuervorrichtungen.
Aus DE 44 14 876 C2 ist es bekannt, die Legenadeln min­ destens einer Legeschiene zusätzlich zum Überlegungs- und Unterlegungsversatz dieser Legeschiene um eine Na­ delteilung zu verlagern und in jedem Arbeitszyklus eine musterungsabhängige Auswahl von Legenadeln, die während des Unterlegungsversatzes verlagert werden, und eine zweite musterungsabhängige Auswahl von Legenadeln, die während des Überlegungsversatzes verlagert werden, zu treffen. Für den zusätzlichen Versatz sind streifenför­ mige Aktoren in der Form piezoelektrischer Biegewandler vorgesehen.
Aus der nicht vorveröffentlichten DE 196 51 053 C1 ist eine Jacquard-Legeschiene bekannt, deren Legenadeln durch Stellglieder einer Nadel-Ansteuerung aus einer Mittelstellung um eine Nadelteilung nach links und um eine Nadelteilung nach rechts hin und her bewegbar sind. Ein zwei Anschlagpaare tragender Block ist durch ein Stellglied einer Anschlag-Steuervorrichtung quer zur Versatzrichtung der Legenadel versetzbar. Hierdurch ist wahlweise ein Versatz der Legenadel auf der linken oder rechten Seite der Mittelstellung möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Kettenwirkmaschine der eingangs beschriebenen Art den Aufwand für die Musterung mittels des Musterfadens zu verringern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß Musterfaden- und Bindefaden-Legenadeln von einer ge­ meinsamen Versatz-Steuervorrichtung in der Unterle­ gungsstellung versetzbar sind und daß die mindestens eine Bindefaden-Legenadel zwecks Erzeugung eines Unter­ legungs- und eines Überlegungsversatzes relativ zur zu­ gehörigen Legeschiene durch eine Zusatz-Steuervorrich­ tung in mindestens drei Positionen versetzbar ist.
Bei dieser Konstruktion wird der Bindefaden-Legenadel ein Grundversatz verliehen, der demjenigen der zugehö­ rigen Musterfaden-Legenadel gleich ist. Das Vermaschen des Bindefadens mit der Grundware erfolgt mit Hilfe der Zusatz-Steuervorrichtung, die einen zum Grundversatz zusätzlichen Versatz erzeugt. Musterfaden-Legenadel und Bindefaden-Legenadel bilden daher eine Einheit, für die eine einzige Grundversatz-Steuervorrichtung ausreicht. Bereits dies bringt eine erhebliche Ersparnis mit sich. Da die Legebarre nur in der Unterlegung versetzt wird, in der Überlegung dagegen lediglich die massearme Le­ genadel verlagert wird, sind auch höhere Arbeitsge­ schwindigkeiten erreichbar.
Besonders günstig ist es, daß Musterfaden- und Bindefa­ den-Legenadeln von einer gemeinsamen Legeschiene getra­ gen sind. Eine weitere Legeschiene kann daher entfal­ len. Dies bringt nicht nur eine Verringerung des kon­ struktiven Aufwandes und Kostenvorteile, sondern auch eine Verringerung der bewegten Massen mit sich, was sich wiederum günstig auf die Arbeitsgeschwindigkeit auswirkt.
Des weiteren empfiehlt es sich, daß die mindestens eine Bindefaden-Legenadel aus einer Mittelstellung um eine Nadelteilung nach links und um eine Nadelteilung nach rechts hin und her bewegbar ist. Dadurch, daß die Bin­ defaden-Legenadel nur um eine Nadelteilung aus der Mit­ telstellung versetzt werden muß, ergibt sich eine ge­ ringe räumliche Abmessung, trotzdem aber eine sichere Befestigung des Musterfadens an der Grundware.
Konstruktiv ist es hierbei von Vorteil, daß ein zwei Anschlagpaare tragender Block durch eine Anschlag- Steuervorrichtung quer zur Versatzrichtung der Bindefa­ den-Legenadel versetzbar ist und dadurch wahlweise ei­ nen Versatz der Bindefaden-Legenadel auf der linken oder rechten Seite der Mittelstellung ermöglicht. Durch gemeinsame Ansteuerung des Blocks und der Musterfaden- Legenadel erreicht man, daß die drei Positionen dieser Legenadel genau definiert sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist dafür ge­ sorgt, daß mindestens eine Musterfaden-Legenadel zwecks Erzeugung eines Picot relativ zur zugehörigen Lege­ schiene durch eine Nadel-Steuervorrichtung um minde­ stens eine Nadelteilung hin und her bewegbar ist. Durch diesen zusätzlichen Versatz ergeben sich Musterfaden- Schlaufen (Picots), die zu einer leichteren Trennung von Spitzenbändern beitragen und gleichzeitig den Spit­ zenrand verschönern.
Besonders günstig ist es, daß eine Musterfaden-Lege­ nadel und eine Bindefaden-Legenadel von einer gemeinsa­ men Halterung getragen sind, die lösbar an der zugehö­ rigen Legeschiene befestigt ist. Musterfaden-Legenadel und Bindefaden-Legenadel bilden daher eine Einheit, die für sich gehandhabt werden kann.
Von Vorteil ist es auch, daß die Stellglieder der Zu­ satz-Steuervorrichtung und/oder der Nadel-Steuervor­ richtung und/oder der Anschlag-Steuervorrichtung durch streifenförmige Aktoren in der Form piezoelektrischer Biegewandler gebildet sind, die an einem Ende einge­ spannt sind und am anderen Ende die Legenadel bzw. den Block tragen. Derartige Aktoren nehmen wenig Platz ein und erlauben einen ausreichenden Versatz.
Im einzelnen empfiehlt es sich, daß die die beiden Le­ genadeln tragenden Aktoren parallel nebeneinander an der Halterung angebracht sind und mindestens die eine Legenadel zwecks Ausrichtung mit der anderen Legenadel in Versatzrichtung eine Abwinkelung aufweist. Dies führt zu einem kompakten Aufbau.
Darüber hinaus ist es günstig, daß der den Block tra­ gende Aktor neben den beiden Legenadeln tragenden Akto­ ren, und quer hierzu an der Halterung angebracht ist und der Block zwischen den beiden Legenadeln hindurch greift. Alle drei Aktoren lassen sich auf diese Weise mit geringen Außenabmessungen unterbringen.
Vorteilhaft ist es ferner, daß zwei Legeschienen mit je mindestens einer Musterfaden-Legenadel und zugehöriger Bindefaden-Legenadel spiegelbildlich nebeneinander an­ geordnet sind. Auf diese Weise können die Ränder zweier benachbarter Spitzen mit geringem Abstand voneinander erzeugt werden, was zu einer guten Ausnutzung der Brei­ te der Kettenwirkmaschine führt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten, bevorzugten Ausführungsbei­ spiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 den Arbeitsbereich einer erfindungsgemäßen Ket­ tenwirkmaschine mit anschließenden Legeschie­ nen,
Fig. 2 zwei benachbarte Halterungen in Seitenansicht,
Fig. 3 die rechte Halterung der Fig. 2 in Seitenan­ sicht,
Fig. 4 die Halterung der Fig. 3 in Vorderansicht,
Fig. 5 den unteren Teil der Fig. 3 in vergrößerter Darstellung,
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie A-B in Fig. 5,
Fig. 7 in einer Darstellung ähnlich Fig. 6 den die An­ schläge tragenden Block in versetzter Position und
Fig. 8 ein Legungsbild mit dem erfindungsgemäß verleg­ ten Musterfaden mit zugehörigem Bindefaden.
Aus Fig. 1 ist der Arbeitsbereich 1 einer Kettenwirkma­ schine ersichtlich. Mit Hilfe von Wirknadeln 2 wird ei­ ne Maschenware 3 erzeugt, die über Abschlagplatinen 4 abgezogen wird. Eine Legeschiene 5 trägt Lochnadeln 6, mit denen Grundfäden 7 zur Bildung eines Warengrundes, beispielsweise in Trikotlegung, zugeführt werden. Eine erste Musterungs-Legeschiene 8 trägt Halterungen 9, an denen, wie noch näher beschrieben wird, Musterfaden- Legenadeln 10 und Bindefaden-Legenadeln 11 angebracht sind, mit den mindestens ein Musterfaden 12 und ein Bindefaden 13 zugeführt werden. Dicht benachbart ist eine spiegelbildlich ähnliche Anordnung mit einer Lege­ schiene 108, daran angebrachten Halterungen 109 und hiervon getragenen Musterfaden-Legenadeln 110 und Bin­ defaden-Legenadeln 111. In der Seitenansicht der Fig. 1 liegen die Musterfaden-Legenadeln 110 hinter den Mu­ sterfaden-Legenadeln 10 und die Bindefaden-Legenadeln 111 hinter den Bindefaden-Legenadeln 11. Die Legeschie­ nen 5, 8 und 108 können in üblicher Weise durch die Na­ delgassen geschwenkt und als Ganzes durch je eine in Fig. 3 als gestrichelter Pfeil angedeutete Versatz- Steuervorrichtung 14 hin und her bewegt werden.
Die nachstehenden Fig. 3 bis 7 zeigen Einzelheiten der rechten Halterung 9 aus Fig. 2. Ein streifenförmiger Aktor 15 in der Form eines piezoelektrischen Biegewand­ lers ist mit seinem oberen Ende in dem Schlitz einer Leiste 16 an der Halterung 9 befestigt und trägt am un­ teren Ende die Musterfaden-Legenadel 10. Parallel hier­ zu und dicht daneben ist ein zweiter Aktor 17 angeord­ net, der wiederum mit seinem oberen Ende in einem Schlitz der Halterung 16 befestigt ist und an seinem unteren Ende über eine Abwinkelung 18 die Bindefaden- Legenadel 11 trägt.
Ferner gibt es einen dritten Aktor 19, der neben den beiden Aktoren 15 und 17 sowie quer hierzu angeordnet ist. Er ist mit seinem oberen Ende wiederum an der Hal­ terung 9 befestigt und weist an seinem unteren Ende ei­ nen Block 20 auf, der vier Anschläge 21 bis 24 trägt, so daß sich die Bindefaden-Legenadel 11 in der Stellung des Blocks 20 gemäß Fig. 6 zwischen den Anschlägen 21 und 22 sowie in der Stellung des Blocks 20 gemäß Fig. 7 zwischen den Anschlägen 23 und 24 hin und her bewegen kann. Hierbei greift der Block 20 zwischen den beiden Legenadeln 10 und 11 hindurch. Infolgedessen kann die Bindefaden-Legenadel 11 durch eine als ausgezogener Pfeil angedeutete Zusatz-Steuervorrichtung 25 aus einer Mittelstellung M in eine linke Position L oder in eine rechte Position R und zurück bewegt werden.
Ein Bügel 26 ist am unteren Ende der Halterung 9 befe­ stigt. Er weist zwei Vorsprünge 27 und 28 auf, welche der Führung des Bindefadens 13 beziehungsweise des Mu­ sterfadens 12 dienen. Durch eine als Doppelpfeil ange­ deutete Nadel-Steuervorrichtung 31 kann die Musterfa­ den-Legenadel 10 zwischen zwei Anschlägen 29 und 30 hin und her bewegt werden.
Die Aktoren 15, 17 und 19 sind über elektrische Leitun­ gen 32 mit einer elektrischen Steuervorrichtung 33 ver­ bunden, welche den Aktoren musterungsgemäß Schaltbefeh­ le zuführt.
Mit Hilfe der veranschaulichten Kettenwirkmaschine, insbesondere Raschelmaschine, kann gemäß dem Legebild der Fig. 8 gearbeitet werden. Diese Figur zeigt das Le­ gungsschema für den rechten Spitzenrand mit Hilfslinien zur besseren Verdeutlichung des Bewegungsablaufs. Der linke Spitzenrand kann in spiegelbildlicher Weise er­ zeugt werden. Dargestellt sind die Nadelgassen a bis g und die aufeinanderfolgenden Maschenreihen I bis XV. Der Warengrund 34 wird hier durch als Franse gelegte Kettfäden 35 und nicht veranschaulichte Schußfäden ge­ bildet.
Der dick gezeichnete Musterfaden 12 wird allein durch den Unterlegungsversatz der Legeschiene 8 in dem ge­ wünschten Muster gelegt. Lediglich bei den Maschenrei­ hen I, VI und XIII wird zusätzlich mit Hilfe des Aktors 15 ein Nadelversatz ausgeführt, so daß Musterfaden­ schlaufen 36 gebildet werden, die später - nach Abtren­ nen oder Auflösen der rechts des Musterfadens 12 be­ findlichen Teile der Grundware 34 - die sogenannten Pi­ cots bilden.
Im einzelnen wird wie folgt vorgegangen. Als Grundstel­ lung wird diejenige Stellung definiert, bei welcher die den Bindefaden 13 führende Legenadel 11 in der Mittel­ stellung M und die den Musterfaden 12 führende Legena­ del 10 links am Anschlag 29 liegt. Diese Definition gilt für die Musterlegung am rechten Spitzenrand. Für den linken Spitzenrand wird in der Grundstellung die Musterfaden-Legenadel 10 am rechten Anschlag 30 gehal­ ten.
Beide Fäden 12 und 13 kommen, in der Grundstellung ge­ halten, durch die Gasse d an. Der Bindefaden 13 wird in der Unterlegung mittels des an der Legenadel 11 angrei­ fenden Aktors 17 nach links in die Gasse c versetzt und der Musterfaden 12 mittels des an der Legenadel 10 an­ greifenden Aktors 15 nach rechts in die Gasse e, wie das die die Zusatz-Steuervorrichtung 25 und die Nadel- Steuervorrichtung 31 andeutenden Pfeile zeigen. An­ schließend versetzt der Aktor 17 die Bindefaden-Lege­ nadel 11 in Überlegung zur Mittelstellung M in die Gas­ se d. Durch den Versatz der Musterfaden-Legenadel 10 in Gasse d wird am Musterfaden 12 die Schlaufe 36 gebil­ det. Im nächsten Schritt wird die Legeschiene 8 für zwei Gassen nach links versetzt, wie durch den Pfeil 14 verdeutlicht ist. So stehen der Bindefaden 13 und der Musterfaden 12 in der Gasse b. Damit ist wieder die Grundstellung erreicht. Für die zweite Maschenreihe II wird die Bindefaden-Legenadel 13 in der Unterlegung nach rechts und in der Überlegung wieder zur Mitte ge­ schaltet; damit ist die zweite Maschenreihe II beendet. In der Grundstellung stehend, werden dann beide Fäden 12 und 13 durch die Gasse c geführt, um die Maschenrei­ he III zu beginnen. In ähnlicher Weise werden die fol­ genden Maschenreihen gebildet.
Von der veranschaulichten Darstellung kann in vielfa­ cher Hinsicht abgewichen werden, ohne den Grundgedanken der Erfindung zu verlassen. Die aus den Legeschienen 8, 108 bestehende Musterungseinheit kann auch vor der Grundlegeschiene 5 angeordnet sein. Auf diese Weise tritt der Musterfaden 12 deutlicher hervor. Ferner kann auf die Steuerbarkeit der Musterfaden-Legenadel 10 ver­ zichtet werden, wenn keine Picots erzeugt werden sol­ len. Auch wenn die Musterfaden-Legenadeln 10 und die Bindefaden-Legenadeln 11 je eine eigene Legeschiene be­ sitzen, ergibt sich aufgrund einer gemeinsamen Versatz- Steuervorrichtung eine wesentliche Einsparung. Der mit­ tels der Nadel-Steuervorrichtung 31 bewirkte Versatz der Musterfaden-Legenadel 13 kann auch über mehr als eine Nadelteilung verlaufen, um längere Picots zu er­ halten. Bei der Musterung des rechten Spitzenrandes nach Fig. 8 kann der Musterfaden eines spiegelbildlich verlaufenden Spitzenrandes über die unmittelbar rechts neben dem Musterfaden 12 befindlichen Nadeln 2 gelegt werden. Zum Trennen der Spitzen können übliche Maßnah­ men, wie Verwendung eines Trennfadens oder eines auf­ lösbaren Fadens, verwendet werden. Statt der veran­ schaulichten Aktoren kommen auch andere Stellglieder für den Nadelversatz in Betracht. Beispielsweise Drän­ gelemente, die mechanisch oder elektromagnetisch betä­ tigt werden (DE 33 21 733 C1).

Claims (10)

1. Kettenwirkmaschine mit Legeschienen, die Grundfa­ den-Legenadeln zur Erzeugung eines Warengrundes, mindestens eine Musterfaden-Legenadel zum Legen ei­ nes Musters auf den Warengrund und mindestens eine Bindefaden-Legenadel zum Anbinden des Musterfadens an den Warengrund tragen und durch Versatz-Steuer­ vorrichtungen in Richtung ihrer Längsachse hin und her bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß Mu­ sterfaden- und Bindefaden-Legenadeln (10, 11; 110, 111) von einer gemeinsamen Versatz-Steuervorrich­ tung (14) in der Unterlegungsstellung versetzbar sind und daß die mindestens eine Bindefaden- Legenadel (11, 111) zwecks Erzeugung eines Unterle­ gungs- und eines Überlegungsversatzes relativ zur zugehörigen Legeschiene (8; 108) durch eine Zusatz­ steuervorrichtung (25) in mindestens drei Positio­ nen (L, M, R) versetzbar ist.
2. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß Musterfaden- und Bindefaden-Lege­ nadeln (10, 11; 110, 111) von einer gemeinsamen Le­ geschiene (8; 108) getragen sind.
3. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Bindefaden- Legenadel (11) aus einer Mittelstellung (M) um eine Nadelteilung nach links und um eine Nadelteilung nach rechts hin und her bewegbar ist.
4. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß ein zwei Anschlagpaare (21, 22; 23, 24) tragender Block (20) durch eine Anschlag- Steuervorrichtung quer zur Versatzrichtung der Bin­ defaden-Legenadel (11) versetzbar ist und dadurch wahlweise einen Versatz der Bindefaden-Legenadel (11) auf der linken oder rechten Seite der Mittel­ stellung (M) ermöglicht.
5. Kettenwirkmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Mu­ sterfaden-Legenadel (10) zwecks Erzeugung eines Pi­ cot relativ zur zugehörigen Legeschiene (8) durch eine Nadel-Steuervorrichtung (31) um mindestens ei­ ne Nadelteilung hin und her bewegbar ist.
6. Kettenwirkmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Musterfaden- Legenadel (10, 110) und eine Bindefaden-Legenadel (11, 111) von einer gemeinsamen Halterung (9; 109) getragen sind, die lösbar an der zugehörigen Lege­ schiene (8; 108) befestigt ist.
7. Kettenwirkmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellglieder zur Zusatz-Steuervorrichtung (25) und/oder der Nadel­ steuervorrichtung (31) und/oder der Anschlag­ steuervorrichtung durch streifenförmige Aktoren (15, 17, 19) in der Form piezoelektrischer Biege­ wandler gebildet sind, die an einem Ende einge­ spannt sind und am anderen Ende die Legenadel (10, 11) bzw. den Block (20) tragen.
8. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die beiden Legenadeln (10, 11) tragenden Aktoren (15, 17) parallel nebeneinan­ der an der Halterung (9) angebracht sind und minde­ stens die eine Legenadel (11) zwecks Ausrichtung mit der anderen Legenadel (10) in Versatzrichtung eine Abwinkelung (18) aufweist.
9. Kettenwirkmaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der den Block (20) tragende Aktor (19) neben den beiden Legenadeln (10, 11) tragenden Aktoren (15, 17) und quer hierzu an der Halterung (9) angebracht ist und der Block (20) zwischen den beiden Legenadeln (10, 11) hin­ durch greift.
10. Kettenwirkmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Legeschienen (8, 108) mit je mindestens einer Musterfaden- Legenadel (10; 110) und zugehöriger Bindefaden- Legenadel (11; 111) spiegelbildlich nebeneinander angeordnet sind.
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