DE19739925A1 - Katalysator für die Abgasreinigung, Herstellverfahren für den Katalysator, Abgasreinigungsfilter und Abgasreinigungsvorrichtung - Google Patents
Katalysator für die Abgasreinigung, Herstellverfahren für den Katalysator, Abgasreinigungsfilter und AbgasreinigungsvorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft:
- - einen Abgasreinigungskatalysator zur Reinigung des Auspuff gases eines Dieselmotors durch Verbrennung der im Auspuffgas enthaltenen Partikelstoffe (feine Kohlepartikel in fester Form und flüssige oder feste feine Kohlenwasserstoffpartikel von hohem Molekulargewicht)
- - ein Verfahren zur Herstellung des Abgasreinigungskataly sators,
- - ein Abgasreinigungsfilter als Träger des Abgasreinigungs katalysators und
- - eine Abgasreinigungsvorrichtung welche mit dem Abgasreinigungsfilter ausgerüstet ist.
Die im Auspuffgas eines Dieselmotors
enthaltenen Partikelstoffe haben eine Korngröße von
ungefähr 1 µm oder weniger und haben die Tendenz, in der
Luft zu schweben und durch die Atmung in den menschlichen
Körper einzudringen. Außerdem enthalten die Partikel
stoffe auch Krebserreger. Aus diesem Grunde unterliegt
der Ausstoß an Partikelstoffen von Dieselmotoren
zunehmend schärferen Gesetzbestimmungen.
Zur Entfernung der Partikelstoffe aus dem
Auspuffgas gibt es ein Verfahren bei dem die
Partikelstoffe mittels eines Abgasreinigungsfilters,
bestehend aus einem hitzebeständigen Keramikfilter,
gesammelt werden, das Abgasreinigungsfilter durch eine
Heizvorrichtung, typisch in der Form eines Brenners oder
Heizelements, zwecks Verbrennung der Partikelstoffe
erhitzt wird, wodurch die Partikelstoffe in Kohlendioxyd
verwandelt werden, und das Kohlendioxyd anschließend
ausgestoßen wird. Als Abgasreinigungsfilter wird ein
Produkt verwendet, das durch Einlagerung des Abgas
reinigungskatalysators, bestehend aus einem Metalloxyd
und dergleichen, auf dem erwähnten Keramikfilter erzeugt
wird. In diesem Falle können die angesammelten
Partikelstoffe dank der katalytischen Wirkung des
Abgasreinigungskatalysators bei einer tieferen Temperatur
verbrannt werden.
Wenn die Partikelstoffe unter Verwendung des
einen solchen Abgasreinigungskatalysator tragenden
Abgasreinigungsfilters bei der Auspuffgastemperatur
verbrannt werden können, dann braucht die Abgas
reinigungsvorrichtung keine Heizung, so daß der Aufbau
der Abgasreinigungsvorrichtung vereinfacht werden kann.
Es ist jedoch mit dem gegenwärtigen Stand der
Technik schwierig, die Partikelstoffe auch unter
Verwendung des den Abgasreinigungskatalysator tragenden
Abgasreinigungsfilters bei der Auspuffgastemperatur
hinreichend zu verbrennen, und die gleichzeitige
Verwendung des Abgasreinigungsfilters zusammen mit einer
Heizvorrichtung ist absolut erforderlich. Dementsprechend
entsteht der Wunsch zur Entwicklung eines Abgas
reinigungskatalysators mit einer so hohen Katalysator
wirkung, daß die Partikelstoffe bei einer tieferen
Temperatur verbrannt werden können.
Es war bekannt, daß Katalysatoren, die durch
Verwendung von Metalloxyden, z. B. von Cu und/oder V
erhalten werden, eine relativ hohe Katalysatorwirkung für
die Abgasreinigung aufweisen. Beispielsweise die
ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung Nr. 58-
143840 (JPA-58-143840, nachstehend abgekürzt als
Veröffentlichung ′840 bezeichnet) offenbart einen
Abgasreinigungskatalysator, welcher aus einem komplexen,
Cu und V enthaltenden Metalloxyd besteht. Die ungeprüfte
japanische Patentveröffentlichung Nr. 58-174236 (JPA 58-
174236, nachstehend abgekürzt als Veröffentlichung ′236
bezeichnet) offenbart einen Abgasreinigungskatalysator,
der dadurch erhalten wird, daß man einem Metalloxyd von
z. B. Cu, V und/oder Mo ein Alkalimetall beifügt.
Die oben erwähnten herkömmlichen
Abgasreinigungskatalysatoren, die diesen Katalysator
tragenden Abgasreinigungsfilter und die dieses Filter
benützende Abgasreinigungsvorrichtung bringen jedoch die
folgenden Probleme mit sich:
- 1) Der in der Veröffentlichung ′840 offenbarte Abgasreinigungskatalysator und ein diesen Katalysator tragendes Abgasreinigungsfilter erlauben es nicht, die durch das Abgasreinigungsfilter gesammelten Partikel stoffe bei der Auspuffgastemperatur zu verbrennen, weil die Katalysatorwirkung des Abgasreinigungskatalysators nicht hoch genug ist, um die hinreichende Verbrennung der Partikelstoffe bei einer niedrigen Temperatur zu gestatten.
- 2) Der in der Veröffentlichung ′236 offenbarte Abgasreinigungskatalysator kann keine genügend hohe Katalysatorwirkung entfalten, da in einem Kalzinierungs schritt in der Herstellung des Abgasreinigungs katalysators ein Alkalimetallsalz in ein hochreaktives Alkalimetalloxyd abgebaut wird, welches durch Hitze zerstreut wird oder mit andern, gleichzeitig vorhandenen Metalloxyden reagiert, wobei ein komplexes Metalloxyd von niedriger Wirkung (z. B. LiVO₂) gebildet wird.
- 3) Ein den in der Veröffentlichung ′236 offenbarten Abgasreinigungskatalysator verwendendes Abgasreinigungsfilter ist insofern ungünstig als es sich durch die Hitze verschlechtert und kaum eine hohe Katalysatorwirkung behält, da der Abgasreinigungs katalysator keine hohe Hitzebeständigkeit gegenüber der Auspuffgaswärme oder der Verbrennungswärme der Partikelstoffe aufweist. Dazu kommt, daß das Filter eine schwache Schadstoffbeständigkeit gegenüber Schwefeloxyden im Auspuffgas aufweist.
- 4) Da in herkömmlichen Abgasreinigungs einrichtungen das Auspuffgas eines Dieselmotors nicht unter hoher Temperatur einem Abgasreinigungsfilter zugeleitet werden kann, ist die Auspuffgastemperatur reduziert, und demzufolge kann die Verbrennungstemperatur der Partikelstoffe nicht hinreichend hoch sein.
Die vorliegende Erfindung löst die obgenannten
herkömmlichen Probleme und bezweckt die Schaffung
- - eines Abgasreinigungskatalysators mit hoher Katalysatorwirkung für die Verbrennung von Partikelstoffen und mit hervorragender Hitzebeständigkeit und Schadstoffbeständigkeit gegenüber Schwefeloxyden,
- - eines Herstellverfahrens für den Abgasreinigungs katalysator, welches eine einfache und genügend hochvolumige Produktion eines Abgasreinigungs katalysators mit hoher Katalysatorwirkung für die Verbrennung von Partikelstoffen und hervorragender Hitzebeständigkeit und Schadstoffbeständigkeit gegenüber Schwefeloxyden erlaubt,
- - eines Abgasreinigungsfilters mit hoher Auspuffgas reinigungsrate und hervorragender Dauerhaftigkeit und
- - einer Abgasreinigungsvorrichtung mit einfachem Aufbau und hervorragenden Abgasreinigungseigenschaften.
- 5) Die von dem Abgasreinigungsfilter getragene(n) Katalysatorkomponente(n) ist (sind) in das Filter hineindiffundiert, so daß sich die Katalysator wirkung verschlechtert.
Die vorliegende Erfindung löst dieses
herkömmliche Problem und bezweckt die Schaffung eines
Abgasreinigungsfilters mit einer Zwischenschicht für die
Unterdrückung der Diffusion der Katalysatorkomponente(n)
in das Filter.
- 6) Der von dem Abgasreinigungsfilter getragene Katalysator hat eine unzureichende Anzahl von Berührungs stellen mit den zu beseitigenden Abgaskomponenten, so daß diese Komponenten nicht in genügendem Masse verbrannt und beseitigt werden können.
Die vorliegende Erfindung löst dieses
herkömmliche Problem und bezweckt die Vermehrung der
Berührungsstellen des Katalysators mit den zu
beseitigenden Abgaskomponenten durch die vorgängige
Behandlung eines Filters mit einer Säure oder durch die
Schaffung eines Filters mit einem körnigen, hitze
beständigen und anorganischen Material, wodurch die
Verbrennungsrate dieser Komponenten gesteigert wird.
- 7) Weder herkömmliche Oxyde von Cu, V oder Mo noch komplexe Metalloxyde mit Cu-, V- und/oder Mo- Anteilen erzielen eine hinreichende Wirkung.
Die vorliegende Erfindung löst dieses
herkömmliche Problem und bezweckt eine Verbesserung der
Katalysatorwirkung bei der Verbrennung von Partikel
stoffen in Abgasen durch Beinflußung der Valenzen in
einem Metalloxyd, welches dadurch erzeugt wird, daß man
einen Teil des Cu, V und/oder Mo eines diese Metalle
enthaltenden Metalloxyds durch ein Alkali-, Erdalkali-
oder Übergangsmetall ersetzt.
- 8) Die vorliegende Erfindung verbessert die Wirkung eines herkömmlichen, ein Metalloxyd und ein oder mehrere Sulfate enthaltenden Katalysators und bezweckt die Vermehrung der Berührungsstellen des Katalysators mit den Abgaspartikelstoffen, indem durch Zugabe von Caesiumsulfat und Kaliumsulfat der Schmelzpunkt erniedrigt wird, wodurch sich die Katalysatorwirkung bei der Verbrennung von Abgaspartikelstoffen verbessert.
Um die vorgenannten Probleme zu lösen, besteht
der Abgasreinigungskatalysator der vorliegenden Erfindung
aus einem Metalloxyd, mindestens einem aus der Gruppe der
Sulfate mit Li, Na, K, Rb und Cs gewählten Alkalimetall
sulfat, und/oder mindestens einem aus der Gruppe der Sul
fate mit Be, Mg, Ca, Sr und Ba gewählten Erdalkalimetall
sulfat. In der vorliegenden Beschreibung schließt das
Metalloxyd komplexe Metalloxyde ein. Wenn ausschließ
lich komplexe Metalloxyde gemeint sind, dann wird an
stelle des Wortes "Metalloxyd" der ausdrückliche Begriff
"komplexes Metalloxyd" verwendet.
Dank einer solchen Zusammensetzung kann ein
Abgasreinigungskatalysator mit hoher Katalysatorwirkung
für die Verbrennung von Partikelstoffen und mit
hervorragender Hitzebeständigkeit und Schadstoff
beständigkeit gegenüber Schwefeloxyden erzeugt werden.
Das erfindungsgemäße Herstellverfahren für
einen Abgasreinigungskatalysator besteht aus
- - einem Mischungsschritt, in welchem ein Metalloxyd mit einer wässerigen Sulfatlösung, vorzugsweise einer zumindest ein Alkalimetallsulfat und/oder zumindest ein Erdalkalimetallsulfat enthaltenden wässerigen Lösung, vermischt wird, und
- - einem Wärmebehandlungsschritt, in welchem die im Mischungsschritt erzeugte Mischlösung bis zur völligen Trocknung verdampft und die so erhaltene Pulvermischung wärmebehandelt wird.
Dank einer solchen Anordnung kann ein
Herstellverfahren für einen Abgasreinigungskatalysator
geschaffen werden, welches eine einfache und genügend
hochvolumige Herstellung eines Abgasreinigungs
katalysators mit hoher Katalysatorwirkung für die
Verbrennung von Partikelstoffen und mit hervorragender
Hitzebeständigkeit und Schadstoffbeständigkeit gegenüber
Schwefeloxyden erlaubt.
Das erfindungsgemäße Abgasreinigungsfilter
besteht aus einem waben- oder plattenförmigen
Keramikfilter sowie dem erfindungsgemäßen
Abgasreinigungskatalysator.
Dank einem solchen Aufbau kann ein Abgas
reinigungsfilter mit hoher Abgasreinigungsrate und
hervorragender Dauerhaftigkeit erzeugt werden.
Die erfindungsgemäße Abgasreinigungs
vorrichtung besteht aus dem erfindungsgemäßen
Abgasreinigungsfilter, einem Behälter zur Unterbringung
des Abgasreinigungsfilters, einem auf einer Seite des
Behälters geformten Abgaseinlaß und einem auf der andern
Seite des Behälters geformten Abgasauslaß.
Dank einer derartigen Anordnung kann eine
Abgasreinigungsvorrichtung von einfachem Aufbau und mit
hervorragenden Abgasreinigungseigenschaften erzeugt
werden.
In dem erfindungsgemäßen Gasreinigungsfilter
kann mindestens ein Mitglied der aus Silika, Zirkonoxyd,
Titanoxyd und Tonerde bestehenden und mit den
Katalysatorkomponenten nicht reagierenden Gruppe auf dem
Filter angebracht sein. Bei Anwendung eines derartigen
Aufbaus wird das Eindiffundieren der Katalysator
komponenten in das Filter verhindert. Das Filter kann
auch vorgängig mit einer Säure behandelt oder mit
körniger Silika versehen sein. Bei Verwendung einer
derartigen Anordnung können die Berührungsstellen des
Katalysators mit den zu beseitigenden Abgaskomponenten
vermehrt werden.
Fig. 1 ist eine graphische Darstellung der
zeitlichen Veränderung des Unterschiedes zwischen dem
Atmosphärendruck und dem Abgasdruck in jedem der
Abgasreinigungsfilter der Beispiele 48 bis 53.
Fig. 2 ist eine graphische Darstellung der
zeitlichen Veränderung des Unterschiedes zwischen dem
Atmosphärendruck und dem Abgasdruck in jedem der
Abgasreinigungsfilter des Beispiels 54 und des
Vergleichsbeispiels 5.
Fig. 3 ist eine graphische Darstellung der
zeitlichen Veränderung des Unterschiedes zwischen dem
Atmosphärendruck und dem Abgasdruck in jedem der
Abgasreinigungsfilter der Beispiele 58 bis 65.
Fig. 4 ist eine graphische Darstellung der
zeitlichen Veränderung des Unterschiedes zwischen dem
Atmosphärendruck und dem Abgasdruck in jedem der
Abgasreinigungsfilter des Beispiels 65 und der Beispiele
66 bis 72.
Fig. 5 ist eine graphische Darstellung der
zeitlichen Veränderung des Unterschiedes zwischen dem
Atmosphärendruck und dem Abgasdruck in jedem der
Abgasreinigungsfilter des Beispiels 65 und der Beispiele
73 bis 79.
Fig. 6 ist eine graphische Darstellung der
zeitlichen Veränderung des Unterschiedes zwischen dem
Atmosphärendruck und dem Abgasdruck in jedem der
Abgasreinigungsfilter des Beispiels 65 und der Beispiele
80 bis 86.
Fig. 7 ist eine graphische Darstellung der
zeitlichen Veränderung des Unterschiedes zwischen dem
Atmosphärendruck und dem Abgasdruck in jedem der
Abgasreinigungsfilter der Beispiele 87 bis 94.
Fig. 8 ist eine graphische Darstellung der
zeitlichen Veränderung des Unterschiedes zwischen dem
Atmosphärendruck und dem Abgasdruck in jedem der
Abgasreinigungsfilter der Beispiele 94 bis 101.
Fig. 9 ist eine graphische Darstellung der
zeitlichen Veränderung des Unterschiedes zwischen dem
Atmosphärendruck und dem Abgasdruck in jedem der
Abgasreinigungsfilter des Beispiels 65 und des Beispiels
102.
Fig. 10 ist eine graphische Darstellung der
zeitlichen Veränderung des Unterschiedes zwischen dem
Atmosphärendruck und dem Abgasdruck in jedem der
Abgasreinigungsfilter des Beispiels 65 und des Beispiels
103.
Fig. 11 ist eine graphische Darstellung der
zeitlichen Veränderung des Unterschiedes zwischen dem
Atmosphärendruck und dem Abgasdruck in jedem der
Abgasreinigungsfilter des Beispiels 94 und des Beispiels
104.
Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungskatalysator welcher aus einem
Metalloxyd, mindestens einem Alkalimetallsulfat aus der
Gruppe der Sulfate mit Li, Na, K, Rb und Cs und/oder
mindestens einem Erdalkalimetallsulfat aus der Gruppe der
Sulfate mit Be, Mg, Ca, Sr und Ba besteht. Die
Katalysatorwirkung des Metalloxyds kann durch Mischen des
Metalloxyds mit dem (den) Alkalimetallsulfat(en) und/oder
dem (den) Erdalkalimetallsulfat(en) gesteigert werden.
Darüber hinaus kann die hohe Katalysatorwirkung in der
Verbrennung von Partikelstoffen dadurch aufrecht erhalten
werden, daß man das (die) Sulfat(e) mit der höchsten
thermischen Stabilität, d. h. der höchsten Hitzebeständig
keit unter den Nitraten, Azetaten, Karbonaten, Chloriden,
usw., und mit hervorragender Schadstoffbeständigkeit
gegenüber Schwefeloxyden verwendet.
Ausführungsform 2 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungskatalysator gemäß Ausführungsform
1, wobei das Metalloxyd mindestens ein Metall der aus V,
Nb, Ta, Cr, Mo, W, Mn, Fe, Co, Ni, Cu, Zn, Ga, Sn und Pb
bestehenden Gruppe enthält. Unter verschiedenen
Metalloxyden kann ein derartiges Metalloxyd einen
Abgasreinigungskatalysator mit höherer Katalysatorwirkung
für die Partikelstoffverbrennung ergeben.
Ausführungsform 3 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungskatalysator gemäß Ausführungsform
1 oder 2, wobei Caesiumsulfat als das Sulfat verwendet
wird. Unter verschiedenen Sulfaten kann Caesiumsulfat
dem Metalloxyd eine besonders hohe Katalysatorwirkung
verleihen.
Ausführungsform 4 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungskatalysator gemäß einer der
Ausführungsformen 1 bis 3, wobei Kupferoxyd als das
Metalloxyd verwendet wird. Unter verschiedenen
Metalloxyden sticht Kupferoxyd durch niedrige Kosten und
hohe Katalysatorwirkung hervor.
Ausführungsform 5 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungskatalysator gemäß einer der
Ausführungsformen 1 bis 3, wobei Vanadiumoxyd oder
Molybdänoxyd als das Metalloxyd verwendet wird. Wie
Kupferoxyd haben Vanadiumoxyd und Molybdänoxyd eine
höhere Katalysatorwirkung als andere Metalloxyde.
Ausführungsform 6 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungskatalysator gemäß einer der
Ausführungsformen 1 bis 3, wobei als das Metalloxyd
entweder ein komplexes Metalloxyd von Cu und V oder ein
komplexes Metalloxyd von Cu und Mo verwendet wird. In
diesem Falle kann eine vergleichsweise höhere
Katalysatorwirkung erzielt werden als wenn man entweder
Kupferoxyd oder Vanadiumoxyd oder Molybdänoxyd allein mit
dem (den) Sulfat(en) mischt.
Ausführungsform 7 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungskatalysator gemäß Ausführungsform
6, wobei das molare Verhältnis von Cu zu V oder von Cu zu
Mo 1 : 1 bis 4 : 1 beträgt. In diesem Falle können die
Katalysatorwirkungen der Metalloxyde von Cu und V,
beziehungsweise von Cu und Mo, gegenseitig gesteigert
werden.
Ausführungsform 8 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungskatalysator gemäß Ausführungsform
6 oder 7, wobei das komplexe Metalloxyd aus zumindest
einem Mitglied der aus CuVO₃, Cu₃V₂O₈ und Cu₅V₂O₁₀
bestehenden Gruppe besteht. Ein derartiges komplexes
Metalloxyd kann unter den komplexen Metalloxyden von Cu
und V eine vergleichsweise besonders hohe
Katalysatorwirkung besitzen.
Ausführungsform 9 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungskatalysator gemäß Ausführungsform
6 oder 7, wobei das komplexe Metalloxyd aus zumindest
einem Mitglied der aus CuMoO₄, Cu₃Mo₂O₉ und Cu₂MoO₅
bestehenden Gruppe besteht. Ein derartiges komplexes
Metalloxyd kann unter den komplexen Metalloxyden von Cu
und Mo eine vergleichsweise besonders hohe
Katalysatorwirkung besitzen.
Ausführungsform 10 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungskatalysator gemäß einer der
Ausführungsformen 1 bis 9, wobei das molare Verhältnis
des Metalloxyds zu dem (den) Sulfat(en) 9 : 1 bis 1 : 9
beträgt, vorzugsweise 2 : 1 bis 1 : 5 und noch besser 1 : 1 bis
1 : 2. Was das Molarverhältnis des Metalloxyds zu dem
(den) Sulfat(en) betrifft, so verschwindet bei einer
Verminderung des Sulfatanteils in zunehmendem Masse die
Verbesserung in der Katalysatorwirkung durch Mischung mit
Sulfat(en). Auf der andern Seite zeigt bei einer
Steigerung des Sulfatanteils das Metalloxyd eine
zunehmend ungenügende Katalysatorwirkung. Im
vorgenannten Bereich kann das Metalloxyd durch Mischen
mit Sulfat(en) in seiner Katalysatorwirkung verbessert
werden.
Ausführungsform 11 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungskatalysator gemäß einer der
Ausführungsformen 1 bis 10, welcher zudem zumindest ein
Edelmetall der aus Pt, Pd und Rh bestehenden Gruppe
beinhaltet. Dank der Katalysatorwirkung des Edelmetalls
(der Edelmetalle) kann die Katalysatorwirkung für die
Verbrennung von Partikelstoffen weiter gesteigert werden.
Ausführungsform 12 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungskatalysator gemäß Ausführungsform
11, wobei das molare Verhältnis des Metalloxyds zu dem
(den) Edelmetall(en) 100 : 1 bis 3 : 1 beträgt, vorzugsweise
30 : 1 bis 10 : 1. Was das Molarverhältnis des Metalloxyds
zu dem (den) Edelmetall(en) betrifft, so verschwindet bei
einer Verminderung des Edelmetallanteils in zunehmendem
Masse die Verbesserung in der Katalysatorwirkung durch
den Zuschlag von Edelmetall(en). Auf der andern Seite
zeigt bei einer Steigerung des Edelmetallanteils das
Metalloxyd eine zunehmend ungenügende Katalysatorwirkung.
Im vorgenannten Bereich verbessert der Einsatz von
Edelmetall(en) die Katalysatorwirkung.
Ausführungsform 13 der vorliegenden Erfindung
ist ein Herstellverfahren für einen Abgasreinigungs
katalysator welches aus einen Mischungsschritt besteht,
in welchem ein Metalloxyd mit einer wässerigen
Sulfatlösung, vorzugsweise einer zumindest ein
Alkalimetallsulfat und/oder zumindest ein
Erdalkalimetallsulfat enthaltenden wässerigen Lösung,
vermischt wird, und welches ferner aus einem
Wärmebehandlungsschritt besteht, in welchem die im
Mischungsschritt erzeugte Mischlösung bis zur völligen
Trocknung verdampft und die so erhaltene Pulvermischung
wärmebehandelt wird. Dieses Verfahren erlaubt eine
einfache und genügend hochvolumige Herstellung eines
Abgasreinigungskatalysators mit einer hohen
Katalysatorwirkung für die Verbrennung von
Partikelstoffen und mit hervorragender Hitzebeständigkeit
und Schadstoffbeständigkeit gegenüber Schwefeloxyden.
Ausführungsform 14 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungsfilter welches aus einem waben-
oder plattenförmigen Keramikfilter und einem auf dem
Keramikfilter eingelagerten Abgasreinigungskatalysator
gemäß einer der Ausführungsformen 1 bis 12 besteht. Da
das Abgasreinigungsfilter mit dem Abgasreinigungs
katalysator von hoher Katalysatorwirkung in der Partikel
stoffverbrennung und von hervorragender Hitzebeständig
keit und Schadstoffbeständigkeit gegenüber Schwefeloxyden
ausgerüstet ist, kann es eine gesteigerte Abgasreinigungs
rate und verbesserte Dauerhaftigkeit aufweisen.
Ausführungsform 15 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungsfilter gemäß Ausführungsform 14,
wobei das Gewichtsverhältnis des Abgasreinigungs
katalysators zum Keramikfilter 5 bis 50 Gewichtsprozente
beträgt und vorzugsweise 10 bis 40 Gewichtsprozente.
Mit einer Verminderung des Gewichtsverhält
nisses des Abgasreinigungskatalysators zum Keramikfilter
verliert der Abgasreinigungskatalysator in zunehmendem
Masse die Fähigkeit zum Hervorbringen einer hinreichenden
Katalysatorwirkung. Mit einer Steigerung des
Gewichtsanteils des Katalysators neigt der Druckverlust
nach dem Beginn der Partikelstoffansammlung zu einem
sofortigen Anstieg. In dem vorgenannten Bereich kann der
Druckverlustsanstieg in dem Abgasreinigungsfilter
verhindert werden, wobei gleichzeitig eine hohe
Abgasreinigungsrate erhalten bleibt.
Ausführungsform 16 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungsfilter, welches ein waben- oder
plattenförmiges Keramikfilter, auf dem Keramikfilter eine
aus mindestens einem Mitglied der aus Silika, Zirconia,
Titania und Silika-Tonerde bestehenden Gruppe gebildete
Deckschicht und einen von der Deckschicht getragenen
Abgasreinigungskatalysator aufweist. Die vorgängige
Formierung der Zwischenschicht auf dem Filter verhindert
das Eindiffundieren der Katalysatorkomponenten in das
Filter und verbessert die Dauerhaftigkeit des
Katalysators.
Ausführungsform 17 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungsfilter gemäß Ausführungsform 16
wobei die Dicke der auf dem Keramikfilter gebildeten
Deckschicht 1 µm bis 1000 µm beträgt.
Wenn die auf dem Filter gebildete
Zwischenschicht zu dünn ist, dann diffundieren die
Katalysatorkomponenten durch die Zwischenschicht in das
Filter hinein. Wenn die Zwischenschicht zu dick ist,
dann neigt der Druckverlust dazu, unmittelbar nach dem
Beginn der Partikelansammlung anzusteigen. In dem
vorgenannten Bereich unterdrückt die Deckschicht die
Diffusion der Katalysatorkomponenten und verhindert das
Ansteigen des Druckverlusts in dem Abgasreinigungsfilter.
Ausführungsform 18 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungsfilter welches ein waben- oder
plattenförmiges, mit einer Säure behandeltes Keramik
filter und einen auf dem Keramikfilter aufgebrachten
Abgasreinigungskatalysator aufweist. Die vorgängige
Säurebehandlung vergrößert die Filteroberfläche und
vermehrt damit die Berührungsstellen des aufgebrachten
Katalysators mit den zu beseitigenden Abgaskomponenten.
Ausführungsform 19 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungsfilter gemäß Ausführungsform 16,
welches einen Abgasreinigungskatalysator gemäß einer der
Ausführungsformen 1 bis 12 trägt.
Ausführungsform 20 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungsfilter gemäß Ausführungsform 18,
welches einen Abgasreinigungskatalysator gemäß einer der
Ausführungsformen 1 bis 12 trägt.
Ausführungsform 21 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungsfilter welches ein waben- oder
plattenförmiges Keramikfilter, ein hitzebeständiges, auf
dem Keramikfilter aufgebrachtes anorganisches Material
und einen von,dem hitzebeständigen anorganischen Material
getragenen Abgasreinigungskatalysator gemäß einer der
Ausführungsformen 1 bis 12 aufweist. Das vorgängige
Anbringen des hitzebeständigen anorganischen Materials,
vorzugsweise eines körnigen anorganischen Materials, auf
dem Filter vergrößert die Filteroberfläche und vermehrt
damit die Berührungsstellen des aufgebrachten
Katalysators mit den zu beseitigenden Abgaskomponenten.
Ausführungsform 22 der vorliegenden Erfindung
ist eine Abgasreinigungsvorrichtung, welche aus einem
Abgasreinigungsfilter gemäß einer der Ausführungsformen
14 bis 21, einem Behälter zur Unterbringung des
Abgasreinigungsfilters, einem auf einer Seite des
Behälters geformten Abgaseinlaß und einem auf der andern
Seite des Behälters geformten Abgasauslaß besteht.
Damit kann eine Abgasreinigungsvorrichtung von einfachem
Aufbau und mit hervorragenden Abgasreinigungseigen
schaften erzeugt werden.
Ausführungsform 23 der vorliegenden Erfindung
ist eine Abgasreinigungsvorrichtung gemäß Ausführungs
form 22, welche zusätzlich mit einem zur Heizung
dienenden Mittel in oder nahe bei dem Behälter versehen
ist. Wenn die Temperatur des Abgases tiefer ist als die
Verbrennungstemperatur der Partikelstoffe, dann kann die
Verbrennung der Partikelstoffe dadurch beschleunigt
werden, daß man das Abgas oder das Abgasreinigungsfilter
mit dem zur Heizung dienenden Mittel beheizt.
Ausführungsform 24 der vorliegenden Erfindung
ist eine Abgasreinigungsvorrichtung gemäß Ausführungs
form 22 oder 23, welche zusätzlich ein Wärmeisolations
mittel aufweist, das ein einen Motor mit dem Abgaseinlaß
und/oder mit dem Behälter verbindendes Rohr umgibt. Das
Wärmeisolationsmittel verhindert das Absinken der
Temperatur des Abgases bevor dasselbe dem Abgas
reinigungsfilter zufließt und ermöglicht somit das
Verbrennen der Partikelstoffe bei der Abgastemperatur.
Ausführungsform 25 der vorliegenden Erfindung
ist eine Abgasreinigungsvorrichtung gemäß einer der
Ausführungsformen 22 bis 24, welche in der Nähe eines
Motorauspuffkrümmers angeordnet ist. In diesem Falle
wird das Absinken der Abgastemperatur verhindert bevor
das Abgas dem Abgasreinigungsfilter zufließt, so daß die
Verbrennung der Partikelstoffe bei der Abgastemperatur
ermöglicht wird.
Ausführungsform 26 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungskatalysator gemäß einer der
Ausführungsformen 1 bis 12, worin ein Teil des in dem
Abgasreinigungskatalysators enthaltenen Cu durch
mindestens ein an dessen Stelle tretendes Metall der aus
Li, Na, K, Rb, Cs, Be, Mg, Ca, Sr, Ba, Sc, Ti, Cr, Mn,
Fe, Co, Ni, Zn, Ga, Ge, Zr, Nb, Mo, Ta und W bestehenden
Gruppe ersetzt wird. In diesem Fall kann die
Katalysatorwirkung für die Partikelstoffverbrennung durch
Beeinflussung der Valenzen im Metalloxyd gesteigert
werden.
Ausführungsform 27 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungsfilter gemäß einer der
Ausführungsformen 14 bis 21, worin ein Teil des in dem
Abgasreinigungskatalysators enthaltenen Cu durch
mindestens ein an dessen Stelle tretendes Metall der aus
Li, Na, K, Rb, Cs, Be, Mg, Ca, Sr, Ba, Sc, Ti, Cr, Mn,
Fe, Co, Ni, Zn, Ga, Ge, Zr, Nb, Mo, Ta und W bestehenden
Gruppe ersetzt wird. In diesem Fall kann die
Katalysatorwirkung für die Partikelstoffverbrennung durch
Beeinflussung der Valenzen im Metalloxyd gesteigert
werden.
Ausführungsform 28 der vorliegenden Erfindung
ist eine Abgasreinigungsvorrichtung gemäß einer der
Ausführungsformen 22 bis 25, worin ein Teil des in dem
Abgasreinigungskatalysators enthaltenen Cu durch
mindestens ein an dessen Stelle tretendes Metall der aus
Li, Na, K, Rb, Cs, Be, Mg, Ca, Sr, Ba, Sc, Ti, Cr, Mn,
Fe, Co, Ni, Zn, Ga, Ge, Zr, Nb, Mo, Ta und W bestehenden
Gruppe ersetzt wird. In diesem Fall kann die
Katalysatorwirkung für die Partikelstoffverbrennung durch
Beeinflussung der Valenzen im Metalloxyd gesteigert
werden.
Ausführungsform 29 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungskatalysator gemäß einer der
Ausführungsformen 1 bis 8 und 9 bis 12, worin ein Teil
des in dem Abgasreinigungskatalysators enthaltenen V
durch mindestens ein an dessen Stelle tretendes Metall
der aus Li, Na, K, Rb, Cs, Be, Mg, Ca, Sr, Ba, Sc, Ti,
Cr, Mn, Fe, Co, Ni, Zn, Ga, Ge, Zr, Nb, Mo, Ta und W
bestehenden Gruppe ersetzt wird. In diesem Fall kann die
Katalysatorwirkung für die Partikelstoffverbrennung durch
Beeinflussung der Valenzen im Metalloxyd gesteigert
werden.
Ausführungsform 30 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungsfilter gemäß einer der
Ausführungsformen 14 bis 21, worin ein Teil des in dem
Abgasreinigungskatalysators enthaltenen V durch
mindestens ein an dessen Stelle tretendes Metall der aus
Li, Na, K, Rb, Cs, Be, Mg, Ca, Sr, Ba, Sc, Ti, Cr, Mn,
Fe, Co, Ni, Zn, Ga, Ge, Zr, Nb, Mo, Ta und W bestehenden
Gruppe ersetzt wird. In diesem Fall kann die
Katalysatorwirkung für die Partikelstoffverbrennung durch
Beeinflussung der Valenzen im Metalloxyd gesteigert
werden.
Ausführungsform 31 der vorliegenden Erfindung
ist eine Abgasreinigungseinrichtung gemäß einer der
Ausführungsformen 22 bis 25, worin ein Teil des in dem
Abgasreinigungskatalysators enthaltenen V durch
mindestens ein an dessen Stelle tretendes Metall der aus
Li, Na, K, Rb, Cs, Be, Mg, Ca, Sr, Ba, Sc, Ti, Cr, Mn,
Fe, Co, Ni, Zn, Ga, Ge, Zr, Nb, Mo, Ta und W bestehenden
Gruppe ersetzt wird. In diesem Fall kann die
Katalysatorwirkung für die Partikelstoffverbrennung durch
Beeinflussung der Valenzen im Metalloxyd gesteigert
werden.
Ausführungsform 32 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungskatalysator gemäß einer der
Ausführungsformen 1 bis 8 und 9 bis 12, worin ein Teil
des in dem Abgasreinigungskatalysators enthaltenen Mo
durch mindestens ein an dessen Stelle tretendes Metall
der aus Li, Na, K, Rb, Cs, Be, Mg, Ca, Sr, Ba, Sc, Ti,
Cr, Mn, Fe, Co, Ni, Cu, Zn, Ga, Ge, Zr, Nb, Ta und W
bestehenden Gruppe ersetzt wird. In diesem Fall kann die
Katalysatorwirkung für die Partikelstoffverbrennung durch
Beeinflussung der Valenzen im Metalloxyd gesteigert
werden.
Ausführungsform 33 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungsfilter gemäß einer der
Ausführungsformen 14 bis 21, worin ein Teil des in dem
Abgasreinigungskatalysators enthaltenen Mo durch
mindestens ein an dessen Stelle tretendes Metall der aus
Li, Na, K, Rb, Cs, Be, Mg, Ca, Sr, Ba, Sc, Ti, Cr, Mn,
Fe, Co, Ni, Cu, Zn, Ga, Ge, Zr, Nb, Ta und W bestehenden
Gruppe ersetzt wird. In diesem Fall kann die
Katalysatorwirkung für die Partikelstoffverbrennung durch
Beeinflussung der Valenzen im Metalloxyd gesteigert
werden.
Ausführungsform 34 der vorliegenden Erfindung
ist eine Abgasreinigungseinrichtung gemäß einer der
Ausführungsformen 22 bis 25, worin ein Teil des in dem
Abgasreinigungskatalysators enthaltenen Mo durch
mindestens ein an dessen Stelle tretendes Metall der aus
Li, Na, K, Rb, Cs, Be, Mg, Ca, Sr, Ba, Sc, Ti, Cr, Mn,
Fe, Co, Ni, Cu, Zn, Ga, Ge, Zr, Nb, Ta und W bestehenden
Gruppe ersetzt wird. In diesem Fall kann die
Katalysatorwirkung für die Partikelstoffverbrennung durch
Beeinflussung der Valenzen im Metalloxyd gesteigert
werden.
Ausführungsform 35 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungskatalysator gemäß einer der
Ausführungsformen 26 bis 28, worin der Anteil,des
Ersatzes von Cu durch das Substitutionsmetall 0,01% bis
50%, vorzugsweise 0,1% bis 30%, beträgt.
Wenn der prozentuale Anteil des
Substitutionsmetalls zu niedrig ist, so wird der Effekt
der Valenzenbeeinflussung nicht erreicht. Wenn der
prozentuale Anteil zu hoch ist, so ändert sich die
Struktur des Metalloxyds mit dem Resultat einer
verschlechterten Wirkung. In dem vorgenannten Bereich
kann die Katalysatorwirkung für die Verbrennung von
Partikelstoffen durch Beeinflussung der Valenzen im
Metalloxyd beeinflußt werden.
Ausführungsform 36 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungskatalysator gemäß einer der
Ausführungsformen 29 bis 31, worin der Anteil des
Ersatzes von V durch das Substitutionsmetalls 0,01% bis
50%, vorzugsweise 0,1% bis 30%, beträgt.
Wenn der prozentuale Anteil des
Substitutionsmetalls zu niedrig ist, so wird der Effekt
der Valenzenbeeinflussung nicht erreicht. Wenn der
prozentuale Anteil zu hoch ist, so ändert sich die
Struktur des Metalloxyds mit dem Resultat einer
verschlechterten Wirkung. In dem vorgenannten Bereich
kann die Katalysatorwirkung für die Verbrennung von
Partikelstoffen durch Beeinflussung der Valenzen im
Metalloxyd beeinflußt werden.
Ausführungsform 37 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungskatalysator gemäß einer der
Ausführungsformen 32 bis 34, worin der Anteil des
Ersatzes von Mo durch das Substitutionsmetalls 0,01% bis
50%, vorzugsweise 0,1% bis 30%, beträgt.
Wenn der prozentuale Anteil des
Substitutionsmetalls zu niedrig ist, so wird der Effekt
der Valenzenbeeinflussung nicht erreicht. Wenn der
prozentuale Anteil zu hoch ist, so ändert sich die
Struktur des Metalloxyds mit dem Resultat einer
verschlechterten Wirkung. In dem vorgenannten Bereich
kann die Katalysatorwirkung für die Verbrennung von
Partikelstoffen durch Beeinflussung der Valenzen im
Metalloxyd beeinflußt werden.
Ausführungsform 38 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungskatalysator gemäß einer der
Ausführungsformen 1 bis 12, 26, 29, 32 und 35 bis 37,
worin unter dem (den) Sulfat(en) Caesiumsulfat,
mindestens ein Alkalimetallsulfat der aus Sulfaten von
Li, Na, K und Rb bestehenden Gruppe und/oder mindestens
ein Erdalkalisulfat der aus Sulfaten von Be, Mg, Ca, Sr
und Ba bestehenden Gruppe eingeschlossen ist. Durch die
so erzielte Schmelzpunktserniedrigung der Sulfate werden
die Berührungsstellen des Katalysators mit den Partikel
stoffen im Abgas zur Verbesserung der Katalysatorwirkung
für die Verbrennung der Partikelstoffe vermehrt.
Ausführungsform 39 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungskatalysator gemäß Ausführungsform
38, worin unter dem (den) Sulfat(en) Caesiumsulfat, und
Kaliumsulfat eingeschlossen sind. Durch die so erzielte
Schmelzpunktserniedrigung der Sulfate werden die
Berührungsstellen des Katalysators mit den Partikel
stoffen im Abgas zur Verbesserung der Katalysatorwirkung
für die Verbrennung der Partikelstoffe vermehrt.
Ausführungsform 40 der vorliegenden Erfindung
ist ein Abgasreinigungskatalysator gemäß Ausführungsform
39, worin unter den Sulfaten das molare Mischungs
verhältnis von Caesiumsulfat zu Kaliumsulfat vorzugsweise
von 9 : 1 bis 3 : 7 und mit stärkerem Vorzug 8 : 2 bis 4 : 6
beträgt. In dem vorgenannten Bereich kann der
Schmelzpunkt der Sulfate erniedrigt werden, und die
Berührungsstellen des Katalysators mit den Partikel
stoffen im Abgas werden zur Verbesserung der
Katalysatorwirkung für die Verbrennung der Partikelstoffe
vermehrt.
Die vorliegende Erfindung wird in weiteren
Einzelheiten durch die folgenden Beispiele erläutert.
Kupferoxydpulver wurde in wässeriger
Caesiumsulfatlösung suspendiert, so daß das
Molarverhältnis von Caesiumsulfat zu Kupfersulfat auf 1 : 1
eingestellt war (Cs : Cu). Die entstandene Suspension
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und dann zur
Erzeugung eines dem Beispiel 1 zugeordneten Abgas
reinigungskatalysators in einem elektrischen Ofen bei
900°C während 5 Stunden wärmebehandelt. Dieser
Katalysator wird nachfolgend als "Katalysator nach
Beispiel 1" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Lithiumsulfat anstelle von Caesiumsulfat
verwendet wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Beispiel 2" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Natriumsulfat anstelle von Caesiumsulfat
verwendet wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Beispiel 3" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Kaliumsulfat anstelle von Caesiumsulfat
verwendet wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Beispiel 4" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Rubidiumsulfat anstelle von Caesiumsulfat
verwendet wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Beispiel 5" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Berylliumsulfat anstelle von Caesiumsulfat
verwendet wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Beispiel 6" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Magnesiumsulfat anstelle von Caesiumsulfat
verwendet wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Beispiel 7" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Kalziumsulfat anstelle von Caesiumsulfat
verwendet wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Beispiel 8" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Strontiumsulfat anstelle von Caesiumsulfat
verwendet wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Beispiel 9" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Bariumsulfat anstelle von Caesiumsulfat
verwendet wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Beispiel 10" bezeichnet.
Ein nur aus Kupferoxydpulver zusammengesetzter
Abgasreinigungskatalysator wurde nach demselben Verfahren
wie im Beispiel 1 hergestellt. Dieser Katalysator wird
nachfolgend als "Katalysator nach Vergleichsbeispiel 1"
bezeichnet.
Die Katalysatoren nach Beispiel 1 bis 10 und
nach Vergleichsbeispiel 1 wurden dem folgenden
Partikelstoffverbrennungsexperiment unterworfen.
Jeder der Katalysatoren wurde mit
Partikelstoffpulver (eine Mischung aus Kohle des
Herstellers Nakarai Chemical Co., Ltd. und Anthraquinon
in einem Gewichtsverhältnis von 2 : 1) in einem
Gewichtsverhältnis von 1 : 1 gemischt. Die daraus
resultierende Mischung wurde in ein Quarzglas-
Reaktionsrohr mit einem Innendurchmesser von 12 mm
eingefüllt, woraufhin die Temperatur im Reaktionsrohr mit
einem das Reaktionsrohr umgebenden rohrförmigen
elektrischen Ofen mit konstanter Anstiegsrate erhöht
wurde unter gleichzeitiger Zuführung eines aus Stickstoff
mit 5% Volumenanteil O₂ und 0,005% Volumenanteil SO
zusammengesetzten Testgases in das Reaktionsrohr mit
einer Fließmenge von 500 cm³ pro Minute. Die
Konzentrationen von CO und CO₂ wurden mit einem auf der
Auspuffgasseite des Reaktionsrohrs befindlichen Gas-
Sensor aufgenommen, und die CO- und CO₂-Mengen wurden
ermittelt. Aufgrund der CO- und CO₂-Mengen und des
bekannten C-Gehaltes in den Partikelstoffen im
Reaktionsrohr wurde eine Verbrennungsrate berechnet.
Eine Temperatur, bei welcher 10% der Partikelstoffe
verbrannten, wurde in der Folge hier kurz als "10%-
Verbrennungstemperatur" bezeichnet. Tabelle 1 zeigt die
10%-Verbrennungstemperaturen jedes Katalysators.
Wie aus Tabelle 1 klar hervorgeht, haben alle
Katalysatoren nach Beispiel 1 bis 10 (d. h. die aus einem
Metalloxyd und einem Sulfat zusammengesetzten
erfindungsgemäßen Katalysatoren) eine tiefere 10%-
Verbrennungstemperaturen und namentlich höhere
Katalysatorwirkungen für die Partikelstoffverbrennung im
Vergleich mit dem nur aus Kupferoxyd zusammengesetzten
Katalysator nach Vergleichsbeispiel 1.
Es stellte sich heraus, daß die unter
Verwendung von Caesiumsulfat (Beispiel 1), Rubidiumsulfat
(Beispiel 5), Berylliumsulfat (Beispiel 6) oder
Magnesiumsulfat (Beispiel 7) erzeugten Katalysatoren eine
besonders hervorragende Katalysatorwirkung haben.
Ein dem Beispiel 11 zugeordneter Abgas
reinigungskatalysator wurde durch Mischung des
Katalysatorpulvers nach Beispiel 1 mit einer wässerigen
Platinchloridlösung, Verdampfung der resultierenden
Mischung bis zur völligen Trocknung und nachfolgende
Wärmebehandlung während 5 Stunden in einem elektrischen
Ofen bei 900°C erzeugt. Dieser Katalysator wird im
folgenden als "Katalysator nach Beispiel 11" bezeichnet.
Der Katalysator nach Beispiel 11 wurde einem
Verbrennungsexperiment nach derselben Methode wie im
Evaluationsbeispiel 1 unterworfen.
Tabelle 2 zeigt die 10%-Verbrennungstemperatur
des Katalysators nach Beispiel 11 zusammen mit dem für
den Katalysator nach Beispiel 1 erhaltenen Ergebnis.
Wie aus Tabelle 2 klar hervorgeht, hat der
platinhaltige Katalysator nach Beispiel 11 eine tiefere
10%-Verbrennungstemperatur und namentlich eine höhere
Katalysatorwirkungen für die Partikelstoffverbrennung im
Vergleich mit dem Katalysator nach Beispiel 1.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Caesiumacetat anstelle von Caesiumsulfat
verwendet wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Vergleichsbeispiel 2" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Caesiumnitrat anstelle von Caesiumsulfat
verwendet wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Vergleichsbeispiel 3" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Caesiumkarbonat anstelle von Caesiumsulfat
verwendet wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Vergleichsbeispiel 4" bezeichnet.
Die Katalysatoren nach Vergleichsbeispiel 2 bis
4 wurden einem Verbrennungsexperiment nach derselben
Methode wie im Evaluationsbeispiel 1 unterworfen.
Tabelle 3 zeigt die 10%-Verbrennungstemperatur
der Katalysatoren nach Vergleichsbeispiel 2 bis 4
zusammen mit dem für den Abgasreinigungskatalysator nach
Beispiel 1 erhaltenen Ergebnis.
Es stellte sich heraus, wie in Tabelle 3
gezeigt, daß die 10%-Verbrennungstemperaturen aller
Katalysatoren nach Vergleichsbeispiel 2 bis 4 höher sind
als die 10%-Verbrennungstemperatur des Katalysators nach
Beispiel 1, was bedeutet, daß der Katalysator nach
Beispiel 1 eine höhere Katalysatorwirkung hat. Wie
dieses Resultat klar zeigt, ist der unter Verwendung von
Caesiumsulfat als Ausgangsmaterial erhaltene,
erfindungsgemäße Katalysator in seiner
Katalysatorwirkung den unter Verwendung von
Caesiumacetat, Caesiumnitrat oder Caesiumkarbonat als
Ausgangsmaterial erhaltenen Katalysatoren überlegen.
Darüberhinaus ist Caesiumsulfat auch hinsichtlich der
Temperaturbeständigkeit überlegen im Vergleich zu
Caesiumnitrat, -acetat, -karbonat, -chlorid, usw., und
wird deshalb als das bestgeeignete Salz betrachtet, um
das Zerstreuen des Caesiumsalzes durch Fusion oder
Zerfall infolge der hohen Temperatur während der
Partikelstoffverbrennung oder die Reaktion mit dem
Metalloxyd und Erniedrigung der Katalysatorwirkung zu
verhüten.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Vanadiumoxyd anstelle von Kupferoxyd
verwendet wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Beispiel 12" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Niobiumoxyd anstelle von Kupferoxyd
verwendet wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Beispiel 13" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Tantaloxyd anstelle von Kupferoxyd
verwendet wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Beispiel 14" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Chromoxyd anstelle von Kupferoxyd
verwendet wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Beispiel 15" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Molybdänoxyd anstelle von Kupferoxyd
verwendet wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Beispiel 16" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Wolframoxyd anstelle von Kupferoxyd
verwendet wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Beispiel 17" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Manganoxyd anstelle von Kupferoxyd
verwendet wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Beispiel 18" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Eisenoxyd anstelle von Kupferoxyd
verwendet wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Beispiel 19" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Kobaltoxyd anstelle von Kupferoxyd
verwendet wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Beispiel 20" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Nickeloxyd anstelle von Kupferoxyd
verwendet wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Beispiel 21" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Zinkoxyd anstelle von Kupferoxyd verwendet
wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Beispiel 22" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Galliumoxyd anstelle von Kupferoxyd
verwendet wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Beispiel 23" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Zinnoxyd anstelle von Kupferoxyd verwendet
wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Beispiel 24" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungskatalysator wurde nach
demselben Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt mit der
Ausnahme, daß Bleioxyd anstelle von Kupferoxyd verwendet
wurde. Dieser Katalysator wird nachfolgend als
"Katalysator nach Beispiel 25" bezeichnet.
Ein nur aus Vanadiumoxydpulver zusammen
gesetzter Abgasreinigungskatalysator wurde nach demselben
Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt. Dieser
Katalysator wird nachfolgend als "Katalysator nach
Vergleichsbeispiel 5" bezeichnet.
Ein nur aus Niobiumoxydpulver zusammen
gesetzter Abgasreinigungskatalysator wurde nach demselben
Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt. Dieser
Katalysator wird nachfolgend als "Katalysator nach
Vergleichsbeispiel 6" bezeichnet.
Ein nur aus Tantaloxydpulver zusammengesetzter
Abgasreinigungskatalysator wurde nach demselben Verfahren
wie im Beispiel 1 hergestellt. Dieser Katalysator wird
nachfolgend als "Katalysator nach Vergleichsbeispiel 7"
bezeichnet.
Ein nur aus Chromoxydpulver zusammengesetzter
Abgasreinigungskatalysator wurde nach demselben Verfahren
wie im Beispiel 1 hergestellt. Dieser Katalysator wird
nachfolgend als "Katalysator nach Vergleichsbeispiel 8"
bezeichnet.
Ein nur aus Molybdänoxydpulver zusammen
gesetzter Abgasreinigungskatalysator wurde nach demselben
Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt. Dieser
Katalysator wird nachfolgend als "Katalysator nach
Vergleichsbeispiel 9" bezeichnet.
Ein nur aus Wolframoxydpulver zusammen
gesetzter Abgasreinigungskatalysator wurde nach demselben
Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt. Dieser
Katalysator wird nachfolgend als "Katalysator nach
Vergleichsbeispiel 10" bezeichnet.
Ein nur aus Manganoxydpulver zusammengesetzter
Abgasreinigungskatalysator wurde nach demselben Verfahren
wie im Beispiel 1 hergestellt. Dieser Katalysator wird
nachfolgend als "Katalysator nach Vergleichsbeispiel 11"
bezeichnet.
Ein nur aus Eisenoxydpulver zusammengesetzter
Abgasreinigungskatalysator wurde nach demselben Verfahren
wie im Beispiel 1 hergestellt. Dieser Katalysator wird
nachfolgend als "Katalysator nach Vergleichsbeispiel 12"
bezeichnet.
Ein nur aus Kobaltoxydpulver zusammengesetzter
Abgasreinigungskatalysator wurde nach demselben Verfahren
wie im Beispiel 1 hergestellt. Dieser Katalysator wird
nachfolgend als "Katalysator nach Vergleichsbeispiel 13"
bezeichnet.
Ein nur aus Nickeloxydpulver zusammengesetzter
Abgasreinigungskatalysator wurde nach demselben Verfahren
wie im Beispiel 1 hergestellt. Dieser Katalysator wird
nachfolgend als "Katalysator nach Vergleichsbeispiel 14"
bezeichnet.
Ein nur aus Zinkoxydpulver zusammengesetzter
Abgasreinigungskatalysator wurde nach demselben Verfahren
wie im Beispiel 1 hergestellt. Dieser Katalysator wird
nachfolgend als "Katalysator nach Vergleichsbeispiel 15"
bezeichnet.
Ein nur aus Galliumoxydpulver zusammen
gesetzter Abgasreinigungskatalysator wurde nach demselben
Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt. Dieser
Katalysator wird nachfolgend als "Katalysator nach
Vergleichsbeispiel 16" bezeichnet.
Ein nur aus Zinnoxydpulver zusammengesetzter
Abgasreinigungskatalysator wurde nach demselben Verfahren
wie im Beispiel 1 hergestellt. Dieser Katalysator wird
nachfolgend als "Katalysator nach Vergleichsbeispiel 17"
bezeichnet.
Ein nur aus Bleioxydpulver zusammengesetzter
Abgasreinigungskatalysator wurde nach demselben Verfahren
wie im Beispiel 1 hergestellt. Dieser Katalysator wird
nachfolgend als "Katalysator nach Vergleichsbeispiel 18"
bezeichnet.
Die Katalysatoren nach Beispiel 12 bis 25 und
Vergleichsbeispiel 5 bis 18 wurden einem Verbrennungs
experiment nach derselben Methode wie im Evaluations
beispiel 1 unterworfen.
Tabelle 4 zeigt die 10%-Verbrennungs
temperaturen der Katalysatoren nach Beispiel 12 bis 25
und Vergleichsbeispiel 5 bis 18.
Es stellte sich heraus, wie in Tabelle 4
gezeigt, daß alle Katalysatoren nach Beispiel 12 bis 25
tiefere 10%-Verbrennungstemperaturen haben, was
namentlich im Vergleich zu den Katalysatoren nach
Vergleichsbeispiel 5 bis 18 höhere Katalysatorwirkungen
bedeutet. Insbesondere wurde erkannt, daß mit
Caesiumsulfatmischungen Abgasreinigungskatalysatoren von
höherer Katalysatorwirkung nicht nur bei Verwendung von
Kupferoxyd (Beispiel 1) wie in Tabelle 1 gezeigt erhalten
werden können, sondern auch bei Verwendung von
Vanadiumoxyd (Beispiel 12) oder Molybdänoxyd (Beispiel
16) als Metalloxyd.
Kupferoxydpulver und Vanadiumoxydpulver wurden
in verschiedenen Verhältnissen gemischt, so daß das
Atomverhältnis zwischen Cu und V auf 1 : 5, 1 : 2, 1 : 1, 3 : 2,
5 : 2, 4 : 1 oder 5 : 1 eingestellt war. Jede von den so
erhaltenen Mischungen wurde in einem elektrischen Ofen
bei 900°C während 5 Stunden wärmebehandelt, wodurch
Katalysatoren erzeugt wurden, welche aus jedem der
komplexen Metalloxyde von Cu und V mit verschiedenen
Verhältnissen zusammengesetzt waren. Diese Katalysatoren
werden im folgenden als die "Katalysatoren nach
Experiment 1 bis 7" bezeichnet.
Die Katalysatoren nach Experiment 1 bis 7
wurden einem Verbrennungsexperiment nach derselben
Methode wie im Evaluationsbeispiel 1 unterworfen.
Tabelle 5 zeigt die 10%-Verbrennungs
temperaturen der Katalysatoren nach Experiment 1 bis 7.
Es stellte sich heraus, wie in Tabelle 5
gezeigt, daß die aus jedem komplexen Metalloxyd von Cu
und V mit Atomverhältnissen von 1 : 1 bis 4 : 1
zusammengesetzten Katalysatoren tiefe 10%-Verbrennungs
temperaturen haben, was hohe Wirkungen bedeutet.
Zum Vergleich der Katalysatorwirkung der
Katalysatoren nach Experiment 1 bis 7, d. h. derjenigen
welche aus jedem komplexen Metalloxyd mit Cu und V
zusammengesetzt sind und in welchen die Katalysator
wirkung eines Katalysators durch Mischen eines Sulfates
mit einem komplexen Metalloxyd von Cu und V erzielt wird,
wurde der folgende Abgasreinigungskatalysator
hergestellt.
Zuerst wurden Kupfersulfat und
Vanadiumoxydsulfat in Wasser gelöst, so daß das
Atomverhältnis von Cu zu V auf 1 : 1 eingestellt war, und
die resultierende Lösung wurde bis zur völligen Trocknung
verdampft und dann in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt zur Erzeugung eines
komplexen Metalloxyds mit einer theoretischen
Zusammensetzung CuVO₃. Das Komplexmetalloxydpulver wurde
in einer wässerigen Caesiumsulfatlösung suspendiert, so
daß das Molarverhältnis von Cs₂SO₄ zu CuVO₃ auf 1 : 1
eingestellt war. Die resultierende Suspension wurde bis
zur völligen Trocknung verdampft und in einem
elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um einen Abgasreinigungskatalysator zu
erhalten. Dieser Katalysator wird im folgenden als
"Katalysator nach Beispiel 26" bezeichnet.
Kupfersulfat und Vanadiumoxydsulfat wurden in
Wasser gelöst, so daß das Atomverhältnis von Cu zu V auf
3 : 2 eingestellt war, und die resultierende Lösung wurde
bis zur völligen Trocknung verdampft und dann in einem
elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt zur Erzeugung eines komplexen Metalloxyds
mit einer theoretischen Zusammensetzung Cu₃V₂O₈. Das
Komplexmetalloxydpulver wurde in einer wässerigen
Caesiumsulfatlösung suspendiert, so daß das
Molarverhältnis von Cs₂SO₄ zu Cu₃V₂O₈ auf 1 : 1 eingestellt
war. Die resultierende Suspension wurde bis zur völligen
Trocknung verdampft und in einem elektrischen Ofen bei
900°C während 5 Stunden wärmebehandelt, um einen
Abgasreinigungskatalysator zu erhalten. Dieser
Katalysator wird im folgenden als "Katalysator nach
Beispiel 27" bezeichnet.
Kupfersulfat und Vanadiumoxydsulfat wurden in
Wasser gelöst, so daß das Atomverhältnis von Cu zu V auf
5 : 2 eingestellt war, und die resultierende Lösung wurde
bis zur völligen Trocknung verdampft und dann in einem
elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt zur Erzeugung eines komplexen Metalloxyds
mit einer theoretischen Zusammensetzung Cu₅V₂O₁₀. Das
Komplexmetalloxydpulver wurde in einer wässerigen
Caesiumsulfatlösung suspendiert, so daß das
Molarverhältnis von Cs₂SO₄ zu Cu₅V₂O₁₀ auf 1 : 1 eingestellt
war. Die resultierende Suspension wurde bis zur völligen
Trocknung verdampft und in einem elektrischen Ofen bei
900°C während 5 Stunden wärmebehandelt, um einen
Abgasreinigungskatalysator zu erhalten. Dieser
Katalysator wird im folgenden als "Katalysator nach
Beispiel 28" bezeichnet.
Die Katalysatoren nach Beispiel 26 bis 28
wurden einem Verbrennungsexperiment nach derselben
Methode wie im Evaluationsbeispiel 1 unterworfen.
Tabelle 6 zeigt die 10%-Verbrennungs
temperaturen der Katalysatoren nach Beispiel 26 bis 28.
Wie aus dem Vergleich zwischen Tabelle 5 und
Tabelle 6 klar wird, haben die ein Komplexmetalloxyd von
Cu und V sowie Caesiumsulfat umfassenden erfindungs
gemäßen Katalysatoren ohne Rücksicht auf das Mischungs
verhältnis von Cu und V im Komplexmetalloxyd tiefere 10%-
Verbrennungstemperaturen im Vergleich mit den Kata
lysatoren, die aus einem Komplexmetalloxyd von Cu und V
mit einem auf hohe Katalysatorwirkung ausgelegten
Verhältnis bestehen. Damit hat es sich gezeigt, daß die
Zugabe von Caesiumsulfat die Katalysatorwirkung weiter
verbessert. Außerdem wurde durch den Vergleich zwischen
den Resultaten aus Tabelle 1, Tabelle 2, Tabelle 4 und
denjenigen in Tabelle 6 der Beweis erbracht, daß
Komplexmetalloxyde von Cu und V als mit Sulfat zu
mischende Metalloxyde für die Verbesserung der
Katalysatorwirkung besonders hervorragen.
Kupferoxydpulver und Molybdänoxydpulver wurden
in verschiedenen Verhältnissen gemischt, so daß das
Atomverhältnis zwischen Cu und Mo auf 1 : 5, 1 : 2, 1 : 1, 3 : 2,
5 : 2, 4 : 1 oder 5 : 1 eingestellt war. Jede von den so
erhaltenen Mischungen wurde in einem elektrischen Ofen
bei 900°C während 5 Stunden wärmebehandelt, wodurch
Katalysatoren erzeugt wurden, welche aus jedem der
komplexen Metalloxyde von Cu und Mo mit verschiedenen
Verhältnissen zusammengesetzt waren. Diese Katalysatoren
werden im folgenden als die "Katalysatoren nach
Experiment 8 bis 14" bezeichnet.
Die Abgasreinigungskatalysatoren nach
Experiment 8 bis 14 wurden einem Verbrennungsexperiment
nach derselben Methode wie im Evaluationsbeispiel 1
unterworfen.
Tabelle 7 zeigt die 10%-Verbrennungs
temperaturen der Abgasreinigungskatalysatoren nach
Experiment 8 bis 14.
Es wurde der Beweis erbracht, wie in Tabelle 5
gezeigt, daß die aus jedem komplexen Metalloxyd von Cu
und Mo zusammengesetzten Katalysatoren tiefe 10%-
Verbrennungstemperaturen und somit hohe Wirkungen haben,
wenn das Atomverhältnis von Cu zu Mo 1 : 1 bis 4 : 1 beträgt.
Zum Vergleich der Katalysatorwirkung der
Katalysatoren nach Experiment 8 bis 14, d. h. derjenigen
welche aus jedem komplexen Metalloxyd mit Cu und Mo
zusammengesetzt sind und in welchen die Katalysator
wirkung eines Katalysators durch Mischen eines Sulfates
mit einem komplexen Metalloxyd von Cu und Mo erzielt
wird, wurde der folgende Abgasreinigungskatalysator
hergestellt.
Zuerst wurden Kupferoxydpulver und
Molybdänoxydpulver vermischt, so daß das Atomverhältnis
von Cu zu Mo auf 1 : 1 eingestellt war, und die
resultierende Lösung wurde in einem elektrischen Ofen bei
900°C während 5 Stunden wärmebehandelt zur Erzeugung
eines komplexen Metalloxyds mit einer theoretischen
Zusammensetzung CuMoO₄. Das Komplexmetalloxydpulver
wurde in einer wässerigen Caesiumsulfatlösung
suspendiert, so daß das Molarverhältnis von Cs₂SO₄ zu
CuMoO₄ auf 1 : 1 eingestellt war. Die resultierende
Suspension wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
in einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um einen Abgasreinigungskatalysator zu
erhalten. Dieser Katalysator wird im folgenden als
"Katalysator nach Beispiel 29" bezeichnet.
Kupferoxydpulver und Molybdänoxydpulver wurden
vermischt, so daß das Atomverhältnis von Cu zu Mo auf
3 : 2 eingestellt war, und die resultierende Lösung wurde
in einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt zur Erzeugung eines komplexen Metalloxyds
mit einer theoretischen Zusammensetzung Cu₃Mo₂O₉. Das
Komplexmetalloxydpulver wurde in einer wässerigen
Caesiumsulfatlösung suspendiert, so daß das
Molarverhältnis von Cs₂SO₄ zu Cu₃Mo₂O₉ auf 1 : 1 eingestellt
war. Die resultierende Suspension wurde bis zur völligen
Trocknung verdampft und in einem elektrischen Ofen bei
900°C während 5 Stunden wärmebehandelt, um einen
Abgasreinigungskatalysator zu erhalten. Dieser
Katalysator wird im folgenden als "Katalysator nach
Beispiel 30" bezeichnet.
Kupferoxydpulver und Molybdänoxydpulver wurden
vermischt, so daß das Atomverhältnis von Cu zu Mo auf
2 : 1 eingestellt war, und die resultierende Lösung in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt zur Erzeugung eines komplexen Metalloxyds
mit einer theoretischen Zusammensetzung Cu₂MoO₅. Das
Komplexmetalloxydpulver wurde in einer wässerigen
Caesiumsulfatlösung suspendiert, so daß das
Molarverhältnis von Cs₂SO₄ zu Cu₂MoO₅ auf 1 : 1 eingestellt
war. Die resultierende Suspension wurde bis zur völligen
Trocknung verdampft und in einem elektrischen Ofen bei
900°C während 5 Stunden wärmebehandelt, um einen
Abgasreinigungskatalysator zu erhalten. Dieser
Katalysator wird im folgenden als "Katalysator nach
Beispiel 31" bezeichnet.
Die Abgasreinigungskatalysatoren nach Beispiel
29 bis 31 wurden einem Verbrennungsexperiment nach
derselben Methode wie im Evaluationsbeispiel 1
unterworfen.
Tabelle 8 zeigt die 10%-Verbrennungs
temperaturen der Abgasreinigungskatalysatoren nach
Beispiel 29 bis 31.
Wie aus dem Vergleich zwischen Tabelle 8 und
Tabelle 7 klar wird, haben die ein Komplexmetalloxyd von
Cu und Mo sowie Caesiumsulfat umfassenden erfindungs
gemäßen Katalysatoren ohne Rücksicht auf das Mischungs
verhältnis von Cu und Mo im Komplexmetalloxyd tiefere
10%-Verbrennungstemperaturen im Vergleich mit den Kata
lysatoren, die aus einem Komplexmetalloxyd von Cu und Mo
mit einem auf hohe Katalysatorwirkung ausgelegten
Verhältnis bestehen. Damit hat es sich gezeigt, daß die
Zugabe von Caesiumsulfat die Katalysatorwirkung weiter
verbessert. Außerdem wurde durch den Vergleich zwischen
den Resultaten aus Tabelle 1, Tabelle 2, Tabelle 4 und
denjenigen in Tabelle 8 der Beweis erbracht, daß
Komplexmetalloxyde von Cu und Mo als mit Sulfat zu
mischende Metalloxyde für die Verbesserung der
Katalysatorwirkung ebenfalls hervorragen wie Komplex
metalloxyde von Cu und V.
Aufgrund der in Tabelle 6 und Tabelle 8
gezeigten Resultate wurde ein Komplexmetalloxyd von Cu
und V mit einer theoretischen Zusammensetzung Cu₅V₂O₁₀ mit
hoher Katalysatorwirkung unter den mit Caesiumsulfat zu
mischenden Komplexmetalloxyden ausgewählt. Das
ausgewählte Metalloxydpulver wurde in einer wässerigen
Caesiumsulfatlösung suspendiert, so daß das
Molarverhältnis Cs₂SO₄ und Cu₅V₂O₁₀ auf 10 : 1, 9 : 1, 5 : 1,
2 : 1, 1 : 2, 1 : 2, 1 : 5, 1 : 9 oder 1 : 10 eingestellt war. Jede
von den so erhaltenen Suspensionen wurde bis zur völligen
Trocknung verdampft und dann in einem elektrischen Ofen
bei 900°C während 5 Stunden wärmebehandelt, wodurch
Katalysatoren erzeugt wurden, welche das
Komplexmetalloxyd von Cu und V und Caesiumsulfat in
verschiedenen Proportionen enthielten. Diese
Katalysatoren werden im folgenden als die "Katalysatoren
nach Beispiel 32 bis 39" bezeichnet.
Die Abgasreinigungskatalysatoren nach Beispiel
32 bis 39 wurden einem Verbrennungsexperiment nach
derselben Methode wie im Evaluationsbeispiel 1
unterworfen.
Tabelle 9 zeigt die 10%-Verbrennungs
temperaturen der Abgasreinigungskatalysatoren nach
Beispiel 32 bis 39.
Wie aus Tabelle 9 ersichtlich liegt der
Minimalwert der 10%-Verbrennungstemperatur im Bereich der
Zusammensetzungen nach Beispiel 32 bis 39. Es hat sich
gezeigt, daß unter dem Gesichtspunkt der Katalysator
wirkung das Molarverhältnis von Cu₅V₂O₁₀ zu Cs₂SO₄
vorzugsweise 9 : 1 bis 1 : 9, stärker bevorzugt 2 : 1 bis 1 : 5
und am besten 1 : 1 bis 1 : 2 beträgt.
Wie im Evaluationsbeispiel 2 beschrieben,
bringt die Zugabe von Pt nebst einem Metalloxyd und einem
Sulfat eine weitere Verbesserung der Katalysatorwirkung.
Deshalb wurde die Verbesserung der Katalysatorwirkung
durch die Zugabe von Pt auch für die Katalysatoren nach
Beispiel 32 bis 39 untersucht.
Aufgrund der in Tabelle 9 gezeigten Resultate
wurde das Molarverhältnis von Cu₅V₂O₁₀ zu Cs₂SO₄ auf 1 : 2
eingestellt, was die niedrigste 10%-Verbrennungs
temperatur ergibt. Mischpulver von Cu₅V₂O₁₀ und Cs₂SO₄
wurde gleich wie im Beispiel 36 zubereitet und in einer
wässerigen Platinchloridlösung suspendiert, so daß die
Molarverhältnisse von Cu₅V₂O₁₀ zu Pt auf 1000 : 1, 100 : 1,
30 : 1, 15 : 1, 10 : 1, 3 : 1, 1 : 1 oder 1 : 2 eingestellt waren.
Jede von den so erhaltenen Suspensionen wurde bis zur
völligen Trocknung verdampft und dann in einem
elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, wodurch Abgasreinigungskatalysatoren
erzeugt wurden, welche das Mischpulver von Cu₅V₂O₁₀, CsSO₄
und Pt in verschiedenen Proportionen enthielten. Diese
Katalysatoren werden im folgenden als die "Katalysatoren
nach Beispiel 40 bis 47" bezeichnet.
Die Katalysatoren nach Beispiel 40 bis 47
wurden einem Verbrennungsexperiment nach derselben
Methode wie im Evaluationsbeispiel 1 unterworfen.
Tabelle 10 zeigt die 10%-Verbrennungs
temperaturen der Katalysatoren nach Beispiel 40 bis 47.
Wie aus Tabelle 10 ersichtlich liegt der
Minimalwert der 10%-Verbrennungstemperatur im Bereich der
Zusammensetzungen nach Beispiel 40 bis 47. Es hat sich
gezeigt, daß die Verbesserung der Katalysatorwirkung
durch die Zugabe von Pt nur bei einem spezifischen
Zugabeverhältnis von Pt erzielt werden kann. In bezug
auf die Platinzugabe wurde gefunden, daß das
Molarverhältnis von Cu₅V₂O₁₀ zu Pt vorzugsweise 100 : 1 bis
3 : 1 und noch besser 30 : 1 bis 10 : 1 beträgt.
Zur Untersuchung der Verbrennungseigenschaften
von Partikelstoffen in einem als Träger für einen
erfindungsgemäßen Katalysator dienenden Abgasreinigungs
filter wurde das folgende Abgasreinigungsfilter
hergestellt.
Als erstes wurde ein wässerige Lösung als erste
Katalysatorlösung durch Auflösen von 25 g Kupfersulfat
und 62,5 g Vanadiumoxydsulfat in 3 Liter reinem Wasser
zubereitet. Ein keramisches Wabenfilter aus Cordierit
(C-558, hergestellt von NGK) wurde in die erste
Katalysatorlösung eingetaucht. Das mit der ersten
Katalysatorlösung getränkte keramische Wabenfilter wurde
herausgenommen und die beaufschlagte erste
Katalysatorlösung wurde mit flüssigem Stickstoff
gefriergetrocknet.
Als nächstes wurde das keramische Wabenfilter
in eine Vakuumgefrieranlage gelegt (Hergestellt von KYOWA
VACUUM ENGINEERING Co., Ltd.) und das gefrorene Wasser in
der ersten Katalysatorlösung wurde sublimiert. Dann
wurde das keramische Wabenfilter in einem elektrischen
Ofen bei 900°C während 5 Stunden wärmebehandelt um ein
Komplexmetalloxyd von Cu und V in gleichförmiger
Verteilung auf der Oberfläche des keramischen
Wabenfilters zu halten.
Der Gewichtsanteil des durch Verwendung der
ersten Katalysatorlösung beaufschlagten Komplex
metalloxyds von Cu und V nach der Wärmebehandlung war
2,5% des Gewichts des keramischen Wabenfilters.
Anschließend wurde durch Auflösen von 20 g
Caesiumsulfat in 3 Liter reinem Wasser eine zweite
Katalysatorlösung zubereitet und das mit dem
Komplexmetalloxyd von Cu und V beaufschlagte keramische
Wabenfilter wurde in die zweite Katalysatorlösung
eingetaucht. Das mit der zweiten Katalysatorlösung
getränkte keramische Wabenfilter wurde herausgenommen und
die beaufschlagte zweite Katalysatorlösung wurde unter
Verwendung von flüssigem Stickstoff gefriergetrocknet.
Daraufhin wurde das keramische Wabenfilter in
eine Vakuumgefrieranlage gelegt (Hergestellt von KYOWA
VACUUM ENGINEERING Co., Ltd.) und das gefrorene Wasser in
der zweiten Katalysatorlösung wurde sublimiert. Dann
wurde das keramische Wabenfilter in einem elektrischen
Ofen bei 900°C während 5 Stunden wärmebehandelt um das
Caesiumsulfat in gleichförmiger Verteilung auf, der
Oberfläche des keramischen Wabenfilters zu halten. Der
Gewichtsanteil des durch Verwendung der zweiten
Katalysatorlösung beaufschlagten Caesiumsulfates nach der
Wärmebehandlung war 2,5% des Gewichts des keramischen
Wabenfilters.
In dieser Weise wurde ein Abgasreinigungsfilter
hergestellt, welches einen das Komplexmetalloxyd und
Caesiumsulfat enthaltenden Abgasreinigungskatalysator mit
einem Anteil von 5% des Gewichts des keramischen
Wabenfilters trägt. Dieses Filter wird nachfolgend als
das "Filter nach Beispiel 48" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter, welches mit einem
ein komplexes Metalloxyd von Cu und V sowie Caesiumsulfat
enthaltenden Katalysator mit 10% Anteil am Gewicht des
keramischen Wabenfilters überzogen war, wurde nach dem
selben Verfahren wie im Beispiel 48 hergestellt,
ausgenommen daß eine Lösung von 50 g Kupfersulfat und
125 g Vanadiumoxydsulfat in 3 Liter reinem Wasser als
eine erste Katalysatorlösung und eine Lösung von 40 g
Caesiumsulfat in 3 Liter reinem Wasser als eine zweite
Katalysatorlösung verwendet wurden. Dieses Filter wird
nachfolgend als das "Filter nach Beispiel 49" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter, welches mit einem
ein komplexes Metalloxyd von Cu und, V sowie Caesiumsulfat
enthaltenden Katalysator mit 20% Anteil am Gewicht des
keramischen Wabenfilters überzogen war, wurde nach dem
selben Verfahren wie im Beispiel 48 hergestellt,
ausgenommen daß eine Lösung von 100 g Kupfersulfat und
250 g Vanadiumoxydsulfat in 3 Liter reinem Wasser als
eine erste Katalysatorlösung und eine Lösung von 80 g
Caesiumsulfat in 3 Liter reinem Wasser als eine zweite
Katalysatorlösung verwendet wurden. Dieses Filter wird
nachfolgend als das "Filter nach Beispiel 50" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter, welches mit einem
ein komplexes Metalloxyd von Cu und V sowie Caesiumsulfat
enthaltenden Katalysator mit 30% Anteil am Gewicht des
keramischen Wabenfilters überzogen war, wurde nach dem
selben Verfahren wie im Beispiel 48 hergestellt,
ausgenommen daß eine Lösung von 150 g Kupfersulfat und
375 g Vanadiumoxydsulfat in 3 Liter reinem Wasser als
eine erste Katalysatorlösung und eine Lösung von 120 g
Caesiumsulfat in 3 Liter reinem Wasser als eine zweite
Katalysatorlösung verwendet wurden. Dieses Filter wird
nachfolgend als das "Filter nach Beispiel 51" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter, welches mit einem
ein komplexes Metalloxyd von Cu und V sowie Caesiumsulfat
enthaltenden Katalysator mit 40% Anteil am Gewicht des
keramischen Wabenfilters überzogen war, wurde nach dem
selben Verfahren wie im Beispiel 48 hergestellt,
ausgenommen daß eine Lösung von 200 g Kupfersulfat und
500 g Vanadiumoxydsulfat in 3 Liter reinem Wasser als
eine erste Katalysatorlösung und eine Lösung von 160 g
Caesiumsulfat in 3 Liter reinem Wasser als eine zweite
Katalysatorlösung verwendet wurden. Dieses Filter wird
nachfolgend als das "Filter nach Beispiel 52" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter, welches mit einem
ein komplexes Metalloxyd von Cu und V sowie Caesiumsulfat
enthaltenden Katalysator mit 50% Anteil am Gewicht des
keramischen Wabenfilters überzogen war, wurde nach dem
selben Verfahren wie im Beispiel 48 hergestellt,
ausgenommen daß eine Lösung von 250 g Kupfersulfat und
625 g Vanadiumoxydsulfat in 3 Liter reinem Wasser als
eine erste Katalysatorlösung und eine Lösung von 200 g
Caesiumsulfat in 3 Liter reinem Wasser als eine zweite
Katalysatorlösung verwendet wurden. Dieses Filter wird
nachfolgend als das "Filter nach Beispiel 53" bezeichnet.
Jedes von den Filtern nach Beispiel 48 bis 53
wurde dem folgenden Abgasreinigungstest unterworfen.
Jedes Filter wurde in das Auspuffsystem eines
Dieselmotors von 3441 cm³ Hubvolumen eingesetzt. Der
Dieselmotor wurde eine Stunde lang bei 1500 Umdrehungen
pro Minute und einem Drehmoment von 21 kp·m betrieben.
Während des Betriebs des Dieselmotors wurden
Abgaspartikelstoffe vermittelst des Filters gesammelt.
Der Druck im Filter wurde mit einem Drucksensor im Innern
des Filters auf der Seite des Abgaseinlasses gemessen,
wobei gleichzeitig die Verbrennung der Partikelstoffe
erfolgte. Der Unterschied zwischen dem gemessenen Druck
und dem Atmosphärendruck wurde berechnet. In dem
obgenannten Abgasreinigungstest wurden die Partikelstoffe
bei der Auspuffgastemperatur verbrannt und oxidiert. Das
heißt, daß kein Beheizungsmittel wie etwa eine
elektrische Heizung für die Erhitzung des Abgases oder
des Filters verwendet wird.
Mit Bezug auf Fig. 1 wird nachfolgend die
Veränderung der Druckdifferenz nach Betriebsbeginn des
Dieselmotors für den Fall der Verwendung eines jeden
Filters nach Beispiel 48 bis 53 erklärt.
Fig. 1 ist eine graphische Darstellung, welche
die zeitliche Veränderung des Unterschiedes zwischen
Atmosphärendruck und Auspuffgasdruck in jedem der Filter
nach Beispiel 48 bis 53 zeigt. Wie in Fig. 1 gezeigt,
stieg die Druckdifferenz im Falle des mit einem
Katalysator von 5% Gewichtsanteil überzogenen Filters
(Beispiel 48) in der Anfangsphase von ungefähr 10 Minuten
nach dem Start des Dieselmotors und zeigte auch nach der
Anfangsphase eine kontinuierlich steigende Tendenz.
Daher der folgende Befund: Wenn der Gewichtsanteil des
Katalysators weniger als 5% betrug, so war der
Katalysatorüberzug ungenügend und daher wäre zu
befürchten daß die Entfernung der angesammelten
Abgaspartikelstoffe durch hinreichende Verbrennung
unmöglich wird. Im Falle des mit einem Katalysator von
50% Gewichtsanteil überzogenen Filters (Beispiel 53)
erreichte der Druckunterschied 300 mm Hg in der
Anfangsphase von etwa 10 Minuten nach dem Start des
Dieselmotors. Aus dieser Tatsache wurde klar, daß der
Staudruck steigt und zu einer übermäßigen Belastung des
Dieselmotors führt, wenn der Gewichtsanteil des
Abgasreinigungskatalysators mehr als 50% beträgt.
Aufgrund dieser Resultate wurde der Schluß
gezogen, daß die Katalysatormenge im Abgasreinigungs
filter vorzugsweise 5% bis 50%, noch besser 10% bis 40%,
des Gewichts des als Träger dienenden keramischen
Wabenfilters beträgt.
Ein Abgasreinigungsfilter, welches mit einem
ein komplexes Metalloxyd von Cu und V sowie Caesiumsulfat
enthaltenden Katalysator mit 15% Anteil am Gewicht des
keramischen Wabenfilters überzogen war, wurde nach dem
selben Verfahren wie im Beispiel 48 hergestellt,
ausgenommen daß eine Lösung von 75 g Kupfersulfat und
188 g Vanadiumoxydsulfat in 3 Liter reinem Wasser als
eine erste Katalysatorlösung und eine Lösung von 60 g
Caesiumsulfat in 3 Liter reinem Wasser als eine zweite
Katalysatorlösung verwendet wurden. Dieses Filter wird
nachfolgend als das "Filter nach Beispiel 54" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter, welches einzig aus
demselben keramischen Wabenfilter besteht, wie es im
Beispiel 48 verwendet wird, wird nachfolgend als das
"Filter nach Vergleichsbeispiel 5" bezeichnet.
Die Filter nach Beispiel 54 und
Vergleichsbeispiel 5 wurden einem Abgasreinigungstest
nach demselben Verfahren wie im Evaluationsbeispiel 11
unterworfen. Die Veränderung der Druckdifferenz nach dem
Start des Dieselmotors bei Verwendung eines jeden
Abgasreinigungsfilters wird nachfolgend mit Bezug auf
Fig. 2 erklärt.
Fig. 2 ist eine graphische Darstellung, welche
die zeitliche Veränderung des Unterschiedes zwischen
Atmosphärendruck und Auspuffgasdruck in jedem der Filter
nach Beispiel 54 und Vergleichsbeispiel 5 zeigt. Wie in
Fig. 2 gezeigt, stieg die Druckdifferenz im Falle des mit
keinem Katalysator überzogenen Filters (Vergleichs
beispiel 5) nach dem Start des Dieselmotors mit dem
Anwachsen der Menge der angesammelten Partikelstoffe. Im
Gegensatz dazu stieg die Druckdifferenz im Falle des
Filters nach Beispiel 54 in der Anfangsphase von etwa 5
Minuten nach dem Start des Dieselmotors und änderte sich
jedoch nach der Anfangsphase nicht weiter. Daraus wurde
geschlossen, daß die in diesem Filter gesammelten
Partikelstoffe bei der Auspuffgastemperatur für ihre
Entfernung aus dem Filter hinreichend verbrannt und
oxydiert werden.
Kupfernitrat und Ammoniumvanadat wurden in
entionisiertem Wasser in einem Molarverhältnis von 1 : 1
(Cu : V) gelöst, und die resultierende Lösung wurde bis zur
völligen Trocknung durch Erhitzung konzentriert, um ein
Mischpulver zu erhalten. Das Mischpulver wurde in einem
elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt zur Erzeugung eines komplexen Metalloxyds
von Cu und V. Das Komplexmetalloxydpulver wurde in einer
wässerigen Caesiumsulfatlösung suspendiert, so daß das
Molarverhältnis des komplexen Metalloxyds zu
Caesiumsulfat 2 : 1 (Cs : Cu) betrug. Die resultierende
Suspension wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
dann in einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5
Stunden wärmebehandelt, um einen Abgasreinigungs
katalysator zu erhalten. Dieser Katalysator wird im
folgenden als "Katalysator nach Beispiel 55" bezeichnet.
Kupfernitrat, Ammoniumvanadat und Caesiumsulfat
wurden in entionisiertem Wasser in einem Molarverhältnis
von 1 : 1 : 2 (Cu : V : Cs) gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung durch Erhitzung
konzentriert, um ein Mischpulver zu erhalten. Das
Mischpulver wurde in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um einen
Abgasreinigungskatalysator zu erhalten. Dieser
Katalysator wird im folgenden als "Katalysator nach
Vergleichsbeispiel 6" bezeichnet.
Die Katalysatoren nach Beispiel 55 und
Vergleichsbeispiel 6 wurden einem Verbrennungsexperiment
nach derselben Methode wie im Evaluationsbeispiel 1
unterworfen. Dabei stellte sich heraus, daß die 10%-
Verbrennungstemperaturen der Katalysatoren nach Beispiel
55 und Vergleichsbeispiel 6 beziehungsweise 370°C und
400°C betrugen. Diese Resultate bewiesen, daß die
Wirkung des Katalysators, der unter Zugabe von
Caesiumsulfat zu dem vorgängig gebildeten komplexen
Metalloxyd von Cu und V erhalten wird, stärker ist als
wenn man den Katalysator durch gleichzeitiges Lösen in
Wasser von Cu, V und Cs und Trocknung der erhaltenen
Lösung bildet. Zur Begründung kann man annehmen, daß im
Herstellprozeß des Katalysators nach Vergleichsbeispiel
6 das Cs mit dem Cu oder V reagiert, und eine Verbindung
mit niedriger Katalysatorwirkung bildet.
Im Hinblick auf die vorstehenden Ergebnisse
wählt man als Verfahren für die Herstellung eines
Katalysators, welcher ein komplexes Metalloxyd enthält,
vorzugsweise einen Vorgang, bei dem das komplexe
Metalloxyd vorgängig gebildet und das Sulfat nachträglich
zugegeben wird.
Das Filter nach Beispiel 48 wurde in einen
rostfreien Stahlbehälter mit einem Einlaß und einem
Auslaß für das Abgas eingesetzt. Was das Filtermaterial
betrifft, so wurde ein keramisches Wabenfilter aus
Cordierit (C-558, hergestellt von NGK) verwendet, welches
eine zylindrische Form mit einem Innendurchmesser von
144 mm und eine Länge von 152 mm besaß, und 16
Wabenzellen pro Quadratzentimeter aufwies. Der rostfreie
Stahlbehälter war zur Aufnahme des Filters ausreichend
bemessen. Der das Filter enthaltende rostfreie
Stahlbehälter wurde in einem Abstand von 3 m vom
Auspuffkrümmer eines Dieselmotors mit einem Hubvolumen
von 3431 cm³ angeordnet. Ein den Dieselmotor mit dem
Auspuffgaseinlaß des Behälters verbindendes Rohr
(Material: Eisen, Bohrung: 100 mm) war mit einem
Wärmeisolationsmaterial (Material: Glaswolle) umwickelt.
Der Dieselmotor wurde eine Stunde lang bei 1500
Umdrehungen pro Minute und einem Drehmoment von 21 kp·m
betrieben, wobei die Temperatur des durch den Abgas
auslaß des Behälters ausgestoßenen Auspuffgases
gemessen wurde. Die Fließmenge war 40 Liter pro Minute.
Die Auspuffgastemperatur wurde unter Verwendung
derselben Einrichtung wie im Beispiel 56 gemessen,
ausgenommen daß das den Dieselmotor mit dem Abgaseinlaß
des Behälters verbindende Rohr nicht mit dem
Wärmeisolationsmaterial umwickelt war.
Die Auspuffgastemperatur im Beispiel 56 war
490°C, gegenüber 440°C im Beispiel 57. Es zeigte sich
somit, daß die Abgastemperatur um 50°C höher ist wenn
man das Verbindungsrohr zwischen dem Dieselmotor und dem
Behälter mit Isolationsmaterial umwickelt. Dank dieser
hohen Abgastemperatur kann die erforderliche Temperatur
für das Verbrennen der Partikelstoffe im Filter
eingehalten werden, ohne daß man ein Beheizungsmittel,
wie etwa ein Heizgerät, in der Vorrichtung einsetzt.
Auch falls es infolge einer tiefen Ausgangstemperatur des
Abgases nötig sein sollte, das Abgas oder das Filter mit
einem in der Vorrichtung angeordneten Beheizungsmittel zu
erhitzen, so kann doch der Energieverbrauch des
Beheizungsmittels vermindert werden.
Im Beispiel 56 wird zwar ein Fall dargestellt,
wo das Verbindungsrohr mit dem Isolationsmaterial
umwickelt wird, doch ergibt sich derselbe Effekt wie im
Beispiel 56 auch wenn man dasselbe Isolationsmaterial wie
im Beispiel 56 auf dem Umfang des Behälters anbringt oder
wenn man die Abgasreinigungsvorrichtung in einem kurzen
Abstand von nicht mehr als 1 m von dem Dieselmotor
auspuffkrümmer anordnet.
Ein Filter aus Cordierit wurde mit Silikalösung
imprägniert, in einem Trockner getrocknet und dann 5
Stunden lang in einem elektrischen Ofen bei 900°C
kalziniert um es mit Silika zu überziehen. Die Dicke der
Überzugsschicht wurde auf 1 µm eingestellt. Das so
behandelte Filter wurde mit einer wässerigen Lösung von
Kupfersulfat, Vanadiumsulfat und Caesiumsulfat als
wässeriger Mischlösung der Komponentensalze eines
Katalysators imprägniert, gefriergetrocknet und dann 5
Stunden lang in einem elektrischen Ofen bei 900°C
kalziniert, um ein Abgasreinigungsfilter herzustellen.
Dieses Filter wird nachfolgend als das "Filter nach
Beispiel 58" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 58 hergestellt, ausgenommen
daß die Dicke des Silikaüberzuges von 1 µm auf 5 µm
geändert wurde. Dieses Filter wird nachfolgend als das
"Filter nach Beispiel 59" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 58 hergestellt, ausgenommen
daß die Dicke des Silikaüberzuges von 1 µm auf 10 µm
geändert wurde. Dieses Filter wird nachfolgend als das
"Filter nach Beispiel 60" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 58 hergestellt, ausgenommen
daß die Dicke des Silikaüberzuges von 1 µm auf 50 µm
geändert wurde. Dieses Filter wird nachfolgend als das
"Filter nach Beispiel 61" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 58 hergestellt, ausgenommen
daß die Dicke des Silikaüberzuges von 1 µm auf 100 µm
geändert wurde. Dieses Filter wird nachfolgend als das
"Filter nach Beispiel 62" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 58 hergestellt, ausgenommen
daß die Dicke des Silikaüberzuges von 1 µm auf 500 µm
geändert wurde. Dieses Filter wird nachfolgend als das
"Filter nach Beispiel 63" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 58 hergestellt, ausgenommen
daß die Dicke des Silikaüberzuges von 1 µm auf 1000 µm
geändert wurde. Dieses Filter wird nachfolgend als das
"Filter nach Beispiel 64" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 58 hergestellt, ausgenommen
daß die Dicke des Silikaüberzuges von 1 µm auf 0 µm
geändert wurde, d. h. der Überzug wurde weggelassen.
Dieses Filter wird nachfolgend als das "Filter nach
Beispiel 65" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 58 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Zirkonoxyd anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 66" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 59 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Zirkonoxyd anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 67" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 60 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Zirkonoxyd anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 68" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 61 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Zirkonoxyd anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 69" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 62 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Zirkonoxyd anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 70" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 63 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Zirkonoxyd anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 71" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 64 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Zirkonoxyd anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 71" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 58 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Titanoxyd anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 73" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 59 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Titanoxyd anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 74" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 60 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Titanoxyd anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 75" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 61 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Titanoxyd anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 76" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 62 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Titanoxyd anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 77" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilte 81569 00070 552 001000280000000200012000285918145800040 0002019739925 00004 81450r wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 63 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Titanoxyd anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 78" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 64 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Titanoxyd anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 79" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 58 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Silika-Tonerde anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 80" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 59 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Silika-Tonerde anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 81" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 60 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Silika-Tonerde anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 82" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 61 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Silika-Tonerde anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 83" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 62 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Silika-Tonerde anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 84" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 63 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Silika-Tonerde anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 85" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 64 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Silika-Tonerde anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 86" bezeichnet.
Die Filter nach Beispiel 58 bis 86 wurden einem
Abgasreinigungstest nach derselben Methode wie im
Evaluationsbeispiel 11 unterworfen.
Die Veränderung der Druckdifferenz nach dem
Starten des Dieselmotors wird nachfolgend mit Bezug auf
die Fig. 3 bis 6 erklärt.
Die Fig. 3 bis 6 sind graphische
Darstellungen, welche die zeitliche Veränderung des
Unterschiedes zwischen Atmosphärendruck und Auspuff
gasdruck in jedem der Filter nach den Beispielen 58 bis
65, 66 bis 72, 73 bis 79 sowie 80 und 86 (bezugsweise per
Figur) zeigen. Wie in den Fig. 3 bis 6 gezeigt,
begann die Druckdifferenz im Falle des mit keinem
Katalysator überzogenen Filters (Beispiel 65) etwa 100
Minuten nach dem Start des Dieselmotors anzusteigen und
zeigte auch anschließend eine kontinuierlich steigende
Tendenz. Ebenso im Fall der Abgasreinigungsfilter mit
einer Dicke des Silika-, Zirkonoxyd-, Titanoxyd- oder
Silika-Tonerde-Überzugs von 1 µm (Beispiele 58, 66, 73
und 80) begann die Druckdifferenz etwa 100 Minuten nach
dem Start des Dieselmotors anzusteigen und zeigte auch
anschließend eine kontinuierlich steigende Tendenz.
Somit fand man: Wenn das Filter keinen Überzug hat oder
wenn die Dicke des Silika-, Zirkonoxyd-, Titanoxyd- oder
Silika-Tonerde-Überzugs weniger als 1 µm beträgt, dann
diffundieren Cu, V, und Cs als Katalysatorkomponenten in
einer Katalysatorschicht wegen der Wärme des
Dieselmotorabgases oder der Reaktionswärme der
Partikelstoffe in das Cordieritfilter hinein, was die
Wirkung des Katalysators verschlechtert, und daher ist zu
befürchten daß die hinreichende Verbrennung und
Entfernung der angesammelten Abgaspartikelstoffe
verunmöglicht wird. Im Fall der Abgasreinigungsfilter
mit einer Dicke des Silika-, Zirkonoxyd-, Titanoxyd- oder
Silika-Tonerde-Überzugs von 1000 µm erreichte der
Druckunterschied 300 mm Hg in der Anfangsphase von etwa
10 Minuten nach dem Starten des Dieselmotors. Aus dieser
Tatsache wurde klar, daß der Staudruck steigt und zu
einer übermäßigen Belastung des Dieselmotors führt, wenn
die Dicke des Überzugs mehr als 1000 µm beträgt.
Aufgrund dieser Resultate wurde der Beweis
erbracht, daß die Dicke des Silika-, Zirkonoxyd-,
Titanoxyd- oder Silika-Tonerde-Überzugs als
Zwischenschicht zwischen dem Filter und der Katalysator
schicht des Abgasreinigungsfilters vorzugsweise 1 µm bis
1000 µm beträgt und daß der Überzug das Eindiffundieren
von Cu, V und Cs als Katalysatorkomponenten in das Filter
verhindert.
Ein Filter aus Cordierit wurde mit Silikalösung
imprägniert, in einem Trockner getrocknet und dann 5
Stunden lang in einem elektrischen Ofen bei 900°C
kalziniert um es mit Silika zu überziehen. Die Dicke der
Überzugsschicht wurde auf 1 µm eingestellt. Das so
behandelte Filter wurde mit einer wässerigen Lösung von
Lanthanacetat, Strontiumacetat und Kobaltacetat im
Molarverhältnis 0,9 : 0,1 : 1 als wässerige Mischlösung der
Komponentensalze eines Katalysators imprägniert,
gefriergetrocknet und dann 5 Stunden lang in einem
elektrischen Ofen bei 900°C kalziniert, um ein mit einem
Katalysator LaSrCoO₃ versehenes Abgasreinigungsfilter
herzustellen. Dieses Filter wird nachfolgend als das
"Filter nach Beispiel 87" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 87 hergestellt, ausgenommen
daß die Dicke des Silikaüberzuges von 1 µm auf 5 µm
geändert wurde. Dieses Filter wird nachfolgend als das
"Filter nach Beispiel 88" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 87 hergestellt, ausgenommen
daß die Dicke des Silikaüberzuges von 1 µm auf 10 µm
geändert wurde. Dieses Filter wird nachfolgend als das
"Filter nach Beispiel 89" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 87 hergestellt, ausgenommen
daß die Dicke des Silikaüberzuges von 1 µm auf 50 µm
geändert wurde. Dieses Filter wird nachfolgend als das
"Filter nach Beispiel 90" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 87 hergestellt, ausgenommen
daß die Dicke des Silikaüberzuges von 1 µm auf 100 µm
geändert wurde. Dieses Filter wird nachfolgend als das
"Filter nach Beispiel 91" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 87 hergestellt, ausgenommen
daß die Dicke des Silikaüberzuges von 1 µm auf 500 µm
geändert wurde. Dieses Filter wird nachfolgend als das
"Filter nach Beispiel 92" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 87 hergestellt, ausgenommen
daß die Dicke des Silikaüberzuges von 1 µm auf 1000 µm
geändert wurde. Dieses Filter wird nachfolgend als das
"Filter nach Beispiel 93" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 87 hergestellt, ausgenommen
daß die Dicke des Silikaüberzuges von 1 µm auf 0 µm
geändert wurde, d. h. der Überzug wurde weggelassen.
Dieses Filter wird nachfolgend als das "Filter nach
Beispiel 94" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 87 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Zirkonoxyd anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 95" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 88 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Zirkonoxyd anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 96" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 89 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Zirkonoxyd anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 97" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 90 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Zirkonoxyd anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 98" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 91 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Zirkonoxyd anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 99" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 92 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Zirkonoxyd anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 100" bezeichnet.
Ein Abgasreinigungsfilter wurde mit demselben
Verfahren wie in Beispiel 93 hergestellt, ausgenommen
daß die Überzugsschicht aus Zirkonoxyd anstelle von
Silika gebildet wurde. Dieses Filter wird nachfolgend
als das "Filter nach Beispiel 101" bezeichnet.
Die Abgasreinigungsfilter nach Beispiel 87 bis
101 wurden einem Abgasreinigungstest nach derselben
Methode wie im Evaluationsbeispiel 11 unterworfen.
Die Veränderung der Druckdifferenz nach dem
Starten des Dieselmotors wird nachfolgend mit Bezug auf
die Fig. 7 und 8 erklärt.
Die Fig. 7 und 8 sind graphische
Darstellungen, welche die zeitliche Veränderung des
Unterschiedes zwischen Atmosphärendruck und Auspuff
gasdruck in jedem der Filter nach den Beispielen 87 bis
94 und 94 bis 101 (bezugsweise per Figur) zeigen. Wie in
den Fig. 7 und 8 gezeigt, begann die Druckdifferenz im
Falle des mit keinem Katalysator überzogenen Filters
(Beispiel 94) etwa 100 Minuten nach dem Start des
Dieselmotors anzusteigen und zeigte auch anschließend
eine kontinuierlich steigende Tendenz. Ebenso im Fall
der Abgasreinigungsfilter mit einer Dicke des Silika-
oder Zirkonoxydüberzugs von 1 µm (Beispiele 87 und 95)
begann die Druckdifferenz etwa 100 Minuten nach dem Start
des Dieselmotors anzusteigen und zeigte auch
anschließend eine kontinuierlich steigende Tendenz.
Somit fand man: Wenn das Filter keinen Überzug hat oder
wenn die Dicke des Silika- oder Zirkonoxydüberzugs
weniger als 1 µm beträgt, dann diffundieren Cu, V, und Cs
als Katalysatorkomponenten in einer Katalysatorschicht
wegen der Wärme des Dieselmotorabgases oder der
Reaktionswärme der Partikelstoffe in das Cordieritfilter
hinein, was die Wirkung des Katalysators verschlechtert,
und daher ist zu befürchten daß die hinreichende
Verbrennung und Entfernung der angesammelten
Abgaspartikelstoffe verunmöglicht wird. Im Fall der
Abgasreinigungsfilter mit einer Dicke des Silika- oder
Zirkonoxydüberzugs von 1000 µm erreichte der
Druckunterschied 300 mm Hg in der Anfangsphase von etwa
10 Minuten nach dem Starten des Dieselmotors (Beispiele
93 und 101). Aus dieser Tatsache wurde klar, daß der
Staudruck steigt und zu einer übermäßigen Belastung des
Dieselmotors führt, wenn die Dicke des Überzugs mehr als
1000 µm beträgt.
Aufgrund dieser Resultate wurde der Beweis
erbracht, daß die Dicke des Silika- oder Zirkonoxyd
überzugs als Zwischenschicht zwischen dem Filter und der
Katalysatorschicht des Abgasreinigungsfilters
vorzugsweise 1 µm bis 1000 µm beträgt und daß der
Überzug das Eindiffundieren der Katalysatorkomponenten in
das Filter verhindert. Es wurden zwar Lanthan, Strontium
und Kobalt als Katalysatorkomponenten in Beispiel 87 bis
101 verwendet, doch kann derselbe Effekt auch dann
erwartet werden wenn andere Metalle als Katalysator
komponenten verwendet werden.
Ein Filter aus Cordierit wurde mit
einprozentiger Fluorwasserstoffsäure 6 Stunden lang
imprägniert, in einem Trockner getrocknet, dann mit einer
wässerigen Lösung von Kupfersulfat, Vanadiumsulfat und
Caesiumsulfat als wässeriger Mischlösung der
Komponentensalze eines Katalysators imprägniert,
gefriergetrocknet und dann 5 Stunden lang in einem
elektrischen Ofen bei 900°C kalziniert, um ein
Abgasreinigungsfilter herzustellen. Dieses Filter wird
nachfolgend als das "Filter nach Beispiel 102"
bezeichnet.
Ein Filter aus Cordierit wurde mit einer
Suspension von vermischten Silikapartikeln mit, 2 und 0,4
µm Durchmesser in destilliertem Wasser imprägniert, um
Silikapartikel auf dem Filter in einer Menge von 5% des
Filtergewichtes aufzubringen, dann mit einer wässerigen
Lösung von Kupfersulfat, Vanadiumsulfat und Caesiumsulfat
als wässeriger Mischlösung der Komponentensalze eines
Katalysators imprägniert, gefriergetrocknet und dann 5
Stunden lang in einem elektrischen Ofen bei 900°C
kalziniert, um ein Abgasreinigungsfilter herzustellen.
Dieses Filter wird nachfolgend als das "Filter nach
Beispiel 103" bezeichnet.
Die Abgasreinigungsfilter nach den Beispielen
65, 102 und 103 wurden einem Abgasreinigungstest nach
derselben Methode wie im Evaluationsbeispiel 11
unterworfen.
Die Veränderung der Druckdifferenz nach dem
Starten des Dieselmotors wird nachfolgend mit Bezugnahme
auf die Fig. 9 und 10 erklärt.
Fig. 9 ist eine graphische Darstellung, welche
die zeitliche Veränderung des Unterschiedes zwischen
Atmosphärendruck und Auspuffgasdruck in jedem der Filter
nach den Beispielen 65 und 102 (bezugsweise per Figur)
zeigt. Fig. 10 ist eine graphische Darstellung, welche
die zeitliche Veränderung des Unterschiedes zwischen
Atmosphärendruck und Auspuffgasdruck in jedem der Filter
nach den Beispielen 65 und 103 (bezugsweise per Figur)
zeigt. Wie in den Fig. 9 und 10 gezeigt, begann die
Druckdifferenz im Falle des weder mit Fluorwasserstoff
säure imprägnierten noch mit Silikapartikeln überzogenen
Filters (Beispiel 65) etwa 100 Minuten nach dem Start des
Dieselmotors anzusteigen und zeigte auch anschließend
eine kontinuierlich steigende Tendenz. Wie ersichtlich
wurde der Anstieg des Druckunterschiedes unterdrückt,
wenn das Filter vorgängig mit Fluorwasserstoffsäure
behandelt (Beispiel 102) oder mit Silikagranulat
(Beispiel 103) beaufschlagt worden war. Für diese
Unterdrückung kann man den folgenden Grund annehmen: Die
Kontaktstellen zwischen dem Katalysator und den
Abgaspartikelstoffen wurden durch die Behandlung des
Filters mit Fluorwasserstoffsäure oder mit Silika
vermehrt, so daß die Verbrennungsrate erhöht wurde. Es
wurde zwar Fluorwasserstoffsäure als Säure für die
Behandlung des Filters im Beispiel 102 verwendet, doch
kann derselbe Effekt auch dann erwartet werden wenn
andere Säuren verwendet werden. Ebenso kann der besagte
Effekt auch erwartet werden, wenn anstelle von Silika
irgend ein anderes granulares, hitzebeständiges
anorganisches Material auf dem Filter aufgebracht wird.
Ein Filter aus Cordierit wurde mit
einprozentiger Fluorwasserstoffsäure 6 Stunden lang
imprägniert, in einem Trockner getrocknet, dann mit einer
wässerigen Lösung von Lanthanacetat, Strontiumacetat und
Kobaltacetat im Molarverhältnis 0,9 : 0,1 : 1 als wässeriger
Mischlösung der Komponentensalze eines Katalysators
imprägniert, gefriergetrocknet und dann 5 Stunden lang in
einem elektrischen Ofen bei 900°C kalziniert, um ein mit
dem Katalysator LaSrCoO₃ überzogenes Abgasreinigungs
filter herzustellen. Dieses Filter wird nachfolgend als
"Filter nach Beispiel 104" bezeichnet.
Die Abgasreinigungsfilter nach den Beispielen
94 und 104 wurden einem Abgasreinigungstest nach
derselben Methode wie im Evaluationsbeispiel 11
unterworfen.
Die Veränderung der Druckdifferenz nach dem
Starten des Dieselmotors wird nachfolgend mit Bezugnahme
auf Fig. 11 erklärt.
Fig. 11 ist eine graphische Darstellung, welche
die zeitliche Veränderung des Unterschiedes zwischen
Atmosphärendruck und Auspuffgasdruck in jedem der Filter
nach den Beispielen 94 und 104 zeigt. Wie in Fig. 11
gezeigt, begann die Druckdifferenz im Falle des nicht mit
Fluorwasserstoffsäure imprägnierten Filters (Beispiel 94)
etwa 100 Minuten nach dem Start des Dieselmotors
anzusteigen und zeigte auch anschließend eine
kontinuierlich steigende Tendenz. Wie ersichtlich wurde
der Anstieg des Druckunterschiedes unterdrückt, wenn das
Filter vorgängig mit Fluorwasserstoffsäure behandelt
worden war (Beispiel 104). Für diese Unterdrückung kann
man den folgenden Grund annehmen: Die Kontaktstellen
zwischen dem Katalysator und den Abgaspartikelstoffen
wurden durch die Behandlung des Filters mit
Fluorwasserstoffsäure vermehrt, so daß die Verbrennungs
rate erhöht wurde. Es wurden zwar Lanthan, Strontium
und Kobalt als die Katalysatorkomponenten in Beispiel 104
verwendet, doch kann derselbe Effekt wie oben auch dann
erwartet werden wenn andere Metalle als
Katalysatorkomponenten verwendet werden.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Lithiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 4,95 : 2 : 0.05 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu4,95V₂Li0,05O10- α herzustellen, worin α sowohl hier als
auch nachfolgend einen Wert im Bereich -0,04 < α < +0,1
bedeutet.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Natriumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 4,95 : 2 : 0.05 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu4,95V₂Na0,05O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Kaliumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 4,95 : 2 : 0.05 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu4,95V₂K0,05O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Rubidiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 4,95 : 2 : 0.05 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu4,95V₂Rb0,05O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Caesiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 4,95 : 2 : 0.05 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu4,95V₂Cs0,05O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Berylliumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 4,95 : 2 : 0.05 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu4,95V₂Be0,05O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Magnesiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 4,95 : 2 : 0.05 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu4,95V₂Mg0,05O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Kalziumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 4,95 : 2 : 0.05 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu4,95V₂Ca0,05O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Strontiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 4,95 : 2 : 0.05 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu4,95V₂Sr0,05O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Bariumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 4,95 : 2 : 0.05 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu4,95V₂Ba0,05O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Scandiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 4,95 : 2 : 0.05 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu4,95V₂Sc0,05O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Titannitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis von
4,95 : 2 : 0.05 gelöst, und die resultierende Lösung wurde
bis zur völligen Trocknung verdampft und anschließend in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von Cu4,95V₂Ti0,05O10- α
herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Chromnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis von
4,95 : 2 : 0.05 gelöst, und die resultierende Lösung wurde
bis zur völligen Trocknung verdampft und anschließend in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von Cu4,95V₂Cr0,05O10- α
herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Mangannitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 4,95 : 2 : 0.05 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu4,95V₂Mn0,05O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Eisennitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis von
4,95 : 2 : 0.05 gelöst, und die resultierende Lösung wurde
bis zur völligen Trocknung verdampft und anschließend in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von Cu4,95V₂Fe0,05O10- a
herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Kobaltnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 4,95 : 2 : 0.05 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu4,95V₂Co0,05O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Nickelnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 4,95 : 2 : 0.05 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu4,95V₂Ni0,05O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und Zinknitrat
wurden in Wasser in einem Molarverhältnis von 4,95 : 2 : 0.05
gelöst, und die resultierende Lösung wurde bis zur
völligen Trocknung verdampft und anschließend in einem
elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von Cu4,95V₂Zn0,05O10- α
herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Galliumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 4,95 : 2 : 0.05 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu4,95V₂Ga0,05O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Germaniumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 4,95 : 2 : 0.05 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu4,95V₂Ge0,05O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und Zirkon
nitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis von
4,95 : 2 : 0.05 gelöst, und die resultierende Lösung wurde
bis zur völligen Trocknung verdampft und anschließend in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von Cu4,95V₂Zr0,05O10- α
herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Niobiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 4,95 : 2 : 0.05 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu4,95V₂Nb0,05O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Molybdännitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 4,95 : 2 : 0.05 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu4,95V₂Mo0,05O10- a herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Tantalnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 4,95 : 2 : 0.05 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu4,95V₂Ta0,05O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Wolframnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 4,95 : 2 : 0.05 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu4,95V₂Wo0,05 10- α herzustellen.
Die Abgasreinigungskatalysatoren nach Beispiel
105 bis 129 wurden einem Verbrennungsexperiment nach
derselben Methode wie im Evaluationsbeispiel 1
unterworfen.
Tabelle 11 zeigt die 10%-Verbrennungs
temperaturen der Katalysatoren nach Beispiel 105 bis 129
zusammen mit derjenigen des Abgasreinigungskatalysators
nach Experiment 5.
Wie aus Tabelle 11 ersichtlich bewirkt der
teilweise Ersatz des Cu in einem komplexen Metalloxyd
durch ein anderes Metall eine tiefere 10%-Verbrennungs
temperatur, d. h. eine verbesserte Wirkung. Das komplexe
Metalloxyd in den Beispielen 105 bis 129 war zwar
Cu₅V₂O₁₀, doch kann derselbe Effekt wie oben auch in
andern Cu-V Komplexmetalloxyden erwartet werden. Ferner
wurde Komplexmetalloxydpulver nach Beispiel 105 in
wässeriger Caesiumsulfatlösung suspendiert, so daß das
Molarverhältnis von Cs₂SO₄ zum Komplexmetalloxyd nach
Beispiel 105 auf 1 : 1 eingestellt war. Die entstandene
Suspension wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
daraufhin 5 Stunden lang in einem elektrischen Ofen bei
900°C wärmebehandelt, um einen Abgasreinigungskatalysator
zu erzeugen. Eine 10%-Verbrennungstemperatur des
Katalysators war 352°C und tiefer als die 10%-Verbrenn
ungstemperatur des Katalysators nach Beispiel 28. So
ergab sich der Befund, daß die Zugabe von Caesiumsulfat
die Katalysatorwirkung weiter verbessert. Derselbe
Effekt wie oben kann auch in den Komplexmetalloxyden nach
Beispiel 106 bis 129 und andern Cu-V Komplexmetalloxyden
erwartet werden.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Lithiumnitrat wurden in Wasser in-einem Molarverhältnis
von 5 : 1.98 : 0.02 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu₅V1.98Li0,02O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Natriumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 5 : 1.98 : 0.02 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu₅V1.98Na0,02O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Kaliumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 5 : 1.98 : 0.02 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu₅V1.98K0,02O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Rubidiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 5 : 1.98 : 0.02 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu₅V1.98Rb0,02O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Caesiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 5 : 1.98 : 0.02 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu₅V1.98Cs0,02O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Berylliumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 5 : 1.98 : 0.02 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu₅V1.98Be0,02O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Magnesiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 5 : 1.98 : 0.02 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu₅V1.98Mg0,02O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Kalziumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 5 : 1.98 : 0.02 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu₅V1.98Ca0,02O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Strontiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 5 : 1.98 : 0.02 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu₅V1.98Sr0,02O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Bariumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 5 : 1.98 : 0.02 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu₅V1.98Ba0,02O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Scandiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 5 : 1.98 : 0.02 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu₅V1.98Sc0,02O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Titannitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis von
5 : 1.98 : 0.02 gelöst, und die resultierende Lösung wurde
bis zur völligen Trocknung verdampft und anschließend in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von Cu₅V1.98Ti0,02O10- α
herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Chromnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis von
5 : 1.98 : 0.02 gelöst, und die resultierende Lösung wurde
bis zur völligen Trocknung verdampft und anschließend in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von Cu₅V1.98Cr0,02O10- α
herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Mangannitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 5 : 1.98 : 0.02 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu₅V1.98Mn0,02O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Eisennitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis von
5 : 1.98 : 0.02 gelöst, und die resultierende Lösung wurde
bis zur völligen Trocknung verdampft und anschließend in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von Cu₅V1.98Fe0,02O10- a
herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Kobaltnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 5 : 1.98 : 0.02 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu₅V1.98Co0,02O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Nickelnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 5 : 1.98 : 0.02 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu₅V1.98Ni0,02O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und Zinknitrat
wurden in Wasser in einem Molarverhältnis von 5 : 1.98 : 0.02
gelöst, und die resultierende Lösung wurde bis zur
völligen Trocknung verdampft und anschließend in einem
elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von Cu₅V1.98Zn0,02O10- α
herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Galliumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 5 : 1.98 : 0.02 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu₅V1.98Ga0,02O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Germaniumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 5 : 1.98 : 0.02 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu₅V1.98Ge0,02O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Zirkonnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 5 : 1.98 : 0.02 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu₅V1.98Zr0,02O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Niobiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 5 : 1.98 : 0.02 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu₅V1.98Nb0,02O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Molybdännitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 5 : 1.98 : 0.02 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu₅V1.98Mo0,02O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Tantalnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 5 : 1.98 : 0.02 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu₅V1.98Ta0,02O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Wolframnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 5 : 1.98 : 0.02 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu₅V1.98Wo0,02O10- α herzustellen.
Die Abgasreinigungskatalysatoren nach Beispiel
130 bis 154 wurden einem Verbrennungsexperiment nach
derselben Methode wie im Evaluationsbeispiel 1
unterworfen.
Tabelle 12 zeigt die 10%-Verbrennungs
temperaturen der Katalysatoren nach Beispiel 130 bis 154
zusammen mit derjenigen des Abgasreinigungskatalysators
nach Experiment 5.
Wie aus Tabelle 11 ersichtlich bewirkt der
teilweise Ersatz des V in einem komplexen Metalloxyd
durch ein anderes Metall eine tiefere 10%-Verbrennungs
temperatur, d. h. eine verbesserte Wirkung. Das komplexe
Metalloxyd in den Beispielen 130 bis 154 war zwar
Cu₅V₂O₁₀, doch kann derselbe Effekt wie oben auch in
andern Cu-V Komplexmetalloxyden erwartet werden. Ferner
wurde Komplexmetalloxydpulver nach Beispiel 130 in
wässeriger Caesiumsulfatlösung suspendiert, so daß das
Molarverhältnis von Cs₂SO₄ zum Komplexmetalloxyd nach
Beispiel 130 auf 1 : 1 eingestellt war. Die entstandene
Suspension wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
daraufhin 5 Stunden lang in einem elektrischen Ofen bei
900°C wärmebehandelt, um einen Abgasreinigungskatalysator
zu erzeugen. Eine 10%-Verbrennungstemperatur des
Katalysators war 350°C und tiefer als die 10%-Verbrenn
ungstemperatur des Katalysators nach Beispiel 28. So
ergab sich der Befund, daß die Zugabe von Caesiumsulfat
die Katalysatorwirkung weiter verbessert. Derselbe
Effekt wie oben kann auch in den Komplexmetalloxyden nach
Beispiel 131 bis 154 und andern Cu-V Komplexmetalloxyden
erwartet werden.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und
Lithiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 1 : 0,99 : 0,01 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
CuMo0.99Li0,01O4- α herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und
Natriumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 1 : 0,99 : 0,01 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
CuMo0,99Na0,01O4- α herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und Kaliumnitrat
wurden in Wasser in einem Molarverhältnis von 1 : 0,99 : 0,01
gelöst, und die resultierende Lösung wurde bis zur
völligen Trocknung verdampft und anschließend in einem
elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von CuMo0,99K0,01O4- α
herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und
Rubidiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 1 : 0,99 : 0,01 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
CuMo0,99Rb0,01O4- α herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und
Caesiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 1 : 0,99 : 0,01 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
CuMo0,99Cs0,01O4- α herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und
Berylliumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 1 : 0,99 : 0,01 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
CuMo0,99Be0,01O4- α herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und
Magnesiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 1 : 0,99 : 0,01 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
CuMo0,99Mg0,01O4- α herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und
Kalziumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 1 : 0,99 : 0,01 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
CuMo0,99Ca0,01O4- α herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und
Strontiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 1 : 0,99 : 0,01 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
CuMo0,99Sr0,01O4- α herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und Bariumnitrat
wurden in Wasser in einem Molarverhältnis von 1 : 0,99 : 0,01
gelöst, und die resultierende Lösung wurde bis zur
völligen Trocknung verdampft und anschließend in einem
elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von CuMo0,99Ba0,01O4- α
herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und
Scandiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 1 : 0,99 : 0,01 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
CuMo0,99Sc0,01O4- α herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und Titannitrat
wurden in Wasser in einem Molarverhältnis von 1 : 0,99 : 0,01
gelöst, und die resultierende Lösung wurde bis zur
völligen Trocknung verdampft und anschließend in einem
elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von CuMo0,99Ti0,01O4- α
herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und
Vanadiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 1 : 0,99 : 0,01 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
CuMo0,99Va0,01O4- α herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und Chromnitrat
wurden in Wasser in einem Molarverhältnis von 1 : 0,99 : 0,01
gelöst, und die resultierende Lösung wurde bis zur
völligen Trocknung verdampft und anschließend in einem
elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von CuMo0,99Cr0,01O4- α
herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und Mangannitrat
wurden in Wasser in einem Molarverhältnis von 1 : 0,99 : 0,01
gelöst, und die resultierende Lösung wurde bis zur
völligen Trocknung verdampft und anschließend in einem
elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von CuMo0,99Mn0,01O4- α
herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und Eisennitrat
wurden in Wasser in einem Molarverhältnis von 1 : 0,99 : 0,01
gelöst, und die resultierende Lösung wurde bis zur
völligen Trocknung verdampft und anschließend in einem
elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von CuMo0,99Fe0,01O4- α
herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und Kobaltnitrat
wurden in Wasser in einem Molarverhältnis von 1 : 0,99 : 0,01
gelöst, und die resultierende Lösung wurde bis zur
völligen Trocknung verdampft und anschließend in einem
elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von CuMo0,99Co0,01O4- α
herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und Nickelnitrat
wurden in Wasser in einem Molarverhältnis von 1 : 0,99 : 0,01
gelöst, und die resultierende Lösung wurde bis zur
völligen Trocknung verdampft und anschließend in einem
elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von CuMo0,99Ni0,01O4- α
herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und Kupfernitrat
wurden in Wasser in einem Molarverhältnis von 1 : 0,99 : 0,01
gelöst, und die resultierende Lösung wurde bis zur
völligen Trocknung verdampft und anschließend in einem
elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von CuMo0,99Cu0,01O4- α
herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und Zinknitrat
wurden in Wasser in einem Molarverhältnis von 1 : 0,99 : 0,01
gelöst, und die resultierende Lösung wurde bis zur
völligen Trocknung verdampft und anschließend in einem
elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von CuMo0,99Zn0,01O4- α
herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und
Galliumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 1 : 0,99 : 0,01 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
CuMo0,99Ga0,01O4- a herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und
Germaniumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 1 : 0,99 : 0,01 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
CuMo0,99Ge0,01O4- α herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und Zirkonnitrat
wurden in Wasser in einem Molarverhältnis von 1 : 0,99 : 0,01
gelöst, und die resultierende Lösung wurde bis zur
völligen Trocknung verdampft und anschließend in einem
elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von CuMo0,99Zr0,01O4- α
herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und
Niobiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 1 : 0,99 : 0,01 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
CuMo0,99Nb0,01O4- α herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und Tantalnitrat
wurden in Wasser in einem Molarverhältnis von 1 : 0,99 : 0,01
gelöst, und die resultierende Lösung wurde bis zur
völligen Trocknung verdampft und anschließend in einem
elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von CuMo0,99Ta0,01O4- α
herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und
Wolframnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 1 : 0,99 : 0,01 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
CuMo0,99Wo0,01O4- α herzustellen.
Die Abgasreinigungskatalysatoren nach Beispiel
155 bis 180 wurden einem Verbrennungsexperiment nach
derselben Methode wie im Evaluationsbeispiel 1
unterworfen.
Tabelle 13 zeigt die 10%-Verbrennungs
temperaturen der Katalysatoren nach Beispiel 155 bis 180
zusammen mit derjenigen des Abgasreinigungskatalysators
nach Experiment 10.
Wie aus Tabelle 13 ersichtlich bewirkt der
teilweise Ersatz des Mo in einem komplexen Metalloxyd
durch ein anderes Metall eine tiefere 10%-Verbrennungs
temperatur, d. h. eine verbesserte Wirkung. Das komplexe
Metalloxyd in den Beispielen 155 bis 180 war zwar Cu₅MoO₄,
doch kann derselbe Effekt wie oben auch in andern Cu-Mo
Komplexmetalloxyden erwartet werden. Ferner wurde
Komplexmetalloxydpulver nach Beispiel 155 in wässeriger
Caesiumsulfatlösung suspendiert, so daß das Molar
verhältnis von Cs₂SO₄ zum Komplexmetalloxyd nach Beispiel
155 auf 1 : 1 eingestellt war. Die entstandene Suspension
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und daraufhin
5 Stunden lang in einem elektrischen Ofen bei 900°C
wärmebehandelt, um einen Abgasreinigungskatalysator zu
erzeugen. Eine 10%-Verbrennungstemperatur des
Katalysators war 350°C und tiefer als die 10%-Verbrenn
ungstemperatur des Katalysators nach Beispiel 29. So
ergab sich der Befund, daß die Zugabe von Caesiumsulfat
die Katalysatorwirkung weiter verbessert. Derselbe
Effekt wie oben kann auch in den Komplexmetalloxyden nach
Beispiel 156 bis 180 und andern Cu-Mo Komplexmetalloxyden
erwartet werden.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Lithiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 4,9995 : 2 : 0.0005 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu4,9995V₂Li0,0005O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Lithiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 4,995 : 2 : 0,005 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu4,995V₂Li0,005O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Lithiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 3,5 : 2 : 1,5 gelöst, und die resultierende Lösung wurde
bis zur völligen Trocknung verdampft und anschließend in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von Cu3,5V₂Li1,5O10- α
herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Lithiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 2,5 : 2 : 2,5 gelöst, und die resultierende Lösung wurde
bis zur völligen Trocknung verdampft und anschließend in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von Cu2,5V₂Li2,5O10- α
herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Lithiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 2 : 2 : 3 gelöst, und die resultierende Lösung wurde bis
zur völligen Trocknung verdampft und anschließend in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von Cu₂V₂Li₃O10- α
herzustellen.
Die Abgasreinigungskatalysatoren nach Beispiel
181 bis 185 wurden einem Verbrennungsexperiment nach
derselben Methode wie im Evaluationsbeispiel 1
unterworfen.
Tabelle 14 zeigt die 10%-Verbrennungs
temperaturen der Katalysatoren nach Beispiel 181 bis 185
zusammen mit denjenigen der Katalysatoren nach Experiment
5 und Beispiel 105.
Wie aus Tabelle 14 ersichtlich, wenn der
prozentuale Anteil der Ersetzung von Cu durch ein
komplexes Metalloxyd von Lithium weniger als 0,1%
beträgt, so wird der Effekt der Valenzenbeeinflussung
nicht erreicht. Wenn der prozentuale Anteil mehr als 30%
beträgt, so ändert sich die Struktur des Metalloxyds mit
dem Resultat einer verschlechterten Wirkung. Wenn der
Prozentsatz weniger als 0,01% oder mehr als 50% beträgt,
so ist die vorgenannte Tendenz besonders ausgeprägt. In
den Beispielen 181 bis 185 wurde zwar Li als
Substitutionsmetall verwendet, doch kann derselbe Effekt
der Beeinflussung der Valenzen auch bei Verwendung
anderer Substitutionsmetalle erwartet werden.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Lithiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 5 : 1,9998 : 0,0002 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu₅V1,9998Li0,0002O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Lithiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 5 : 1,998 : 0,002 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
Cu₅V1,998Li0,002O10- α herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Lithiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 5 : 1,4 : 0,6 gelöst, und die resultierende Lösung wurde
bis zur völligen Trocknung verdampft und anschließend in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von Cu₅V1,4Li0,6O10- α
herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Lithiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 5 : 1 : 1 gelöst, und die resultierende Lösung wurde bis
zur völligen Trocknung verdampft und anschließend in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von Cu₅V₁Li₁O10- α
herzustellen.
Kupfersulfat, Vanadiumoxydsulfat und
Lithiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 5 : 0,8 : 1,2 gelöst, und die resultierende Lösung wurde
bis zur völligen Trocknung verdampft und anschließend in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von Cu₅V0,8Li1,2O10- α
herzustellen.
Die Abgasreinigungskatalysatoren nach Beispiel
186 bis 190 wurden einem Verbrennungsexperiment nach
derselben Methode wie im Evaluationsbeispiel 1
unterworfen.
Tabelle 15 zeigt die 10%-Verbrennungs
temperaturen der Katalysatoren nach Beispiel 186 bis 190
zusammen mit denjenigen der Katalysatoren nach Experiment
5 und Beispiel 130.
Wie aus Tabelle 15 ersichtlich, wenn der
prozentuale Anteil der Ersetzung von V durch ein
komplexes Metalloxyd von Li weniger als 0,1% beträgt, so
wird der Effekt der Valenzenbeeinflussung nicht erreicht.
Wenn der prozentuale Anteil mehr als 30% beträgt, so
ändert sich die Struktur des Metalloxyds mit dem Resultat
einer verschlechterten Wirkung. Wenn der Prozentsatz
weniger als 0,01% oder mehr als 50% beträgt, so ist die
vorgenannte Tendenz besonders ausgeprägt. In den
Beispielen 186 bis 190 wurde zwar Li als
Substitutionsmetall verwendet, doch kann derselbe Effekt
der Beeinflussung der Valenzen auch bei Verwendung
anderer Substitutionsmetalle erwartet werden.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und
Lithiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 1 : 0,9999 : 0,0001 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
CuMo0,9999Li0,0001O4- α herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und
Lithiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 1 : 0,999 : 0,001 gelöst, und die resultierende Lösung
wurde bis zur völligen Trocknung verdampft und
anschließend in einem elektrischen Ofen bei 900°C
während 5 Stunden wärmebehandelt, um ein komplexes
Metalloxyd mit einer theoretischen Zusammensetzung von
CuMo0,999Li0,001O4- α herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und
Lithiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 1 : 0,7 : 0,3 gelöst, und die resultierende Lösung wurde
bis zur völligen Trocknung verdampft und anschließend in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von CuMo0,7Li0,3O4- α
herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und
Lithiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 1 : 0,5 : 0,5 gelöst, und die resultierende Lösung wurde
bis zur völligen Trocknung verdampft und anschließend in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von CuMo0,5Li0,5O4- α
herzustellen.
Kupfersulfat, Ammoniummolybdat und
Lithiumnitrat wurden in Wasser in einem Molarverhältnis
von 1 : 0,4 : 0,6 gelöst, und die resultierende Lösung wurde
bis zur völligen Trocknung verdampft und anschließend in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um ein komplexes Metalloxyd mit einer
theoretischen Zusammensetzung von CuV0,4Li0,6O4- α
herzustellen.
Die Abgasreinigungskatalysatoren nach Beispiel
191 bis 195 wurden einem Verbrennungsexperiment nach
derselben Methode wie im Evaluationsbeispiel 1
unterworfen.
Tabelle 16 zeigt die 10%-Verbrennungs
temperaturen der Katalysatoren nach Beispiel 191 bis 195
zusammen mit denjenigen der Katalysatoren nach Experiment
10 und Beispiel 155.
Wie aus Tabelle 16 ersichtlich, wenn der
prozentuale Anteil der Ersetzung von Mo durch ein
komplexes Metalloxyd von Li weniger als 0,1% beträgt, so
wird der Effekt der Valenzenbeeinflussung nicht erreicht.
Wenn der prozentuale Anteil mehr als 30% beträgt, so
ändert sich die Struktur des Metalloxyds mit dem Resultat
einer verschlechterten Wirkung. Wenn der Prozentsatz
weniger als 0,01% oder mehr als 50% beträgt, so ist die
vorgenannte Tendenz besonders ausgeprägt. In den
Beispielen 191 bis 195 wurde zwar Li als
Substitutionsmetall verwendet, doch kann derselbe Effekt
der Beeinflussung der Valenzen auch bei Verwendung
anderer Substitutionsmetalle erwartet werden.
Kupferoxydpulver wurde in einer wässerigen
Lösung von Caesiumsulfat und Lithiumsulfat suspendiert,
so daß das Molarverhältnis zwischen Caesiumsulfat,
Lithiumsulfat und Kupferoxyd auf 65 : 35 : 100 (Cs : Li : Cu)
eingestellt war. Die resultierende Lösung wurde bis zur
völligen Trocknung verdampft und und anschließend in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um einen Abgasreinigungskatalysator zu
erzeugen.
Kupferoxydpulver wurde in einer wässerigen
Lösung von Caesiumsulfat und Natriumsulfat suspendiert,
so daß das Molarverhältnis zwischen Caesiumsulfat,
Natriumsulfat und Kupferoxyd auf 65 : 35 : 100 (Cs:Na:Cu)
eingestellt war. Die resultierende Lösung wurde bis zur
völligen Trocknung verdampft und und anschließend in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um einen Abgasreinigungskatalysator zu
erzeugen.
Kupferoxydpulver wurde in einer wässerigen
Lösung von Caesiumsulfat und Kaliumsulfat suspendiert, so
daß das Molarverhältnis zwischen Caesiumsulfat,
Kaliumsulfat und Kupferoxyd auf 65 : 35 : 100 (Cs : K : Cu)
eingestellt war. Die resultierende Lösung wurde bis zur
völligen Trocknung verdampft und und anschließend in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um einen Abgasreinigungskatalysator zu
erzeugen.
Kupferoxydpulver wurde in einer wässerigen
Lösung von Caesiumsulfat und Rubidiumsulfat suspendiert,
so daß das Molarverhältnis zwischen Caesiumsulfat,
Rubidiumsulfat und Kupferoxyd auf 65 : 35 : 100 (Cs : Rb : Cu)
eingestellt war. Die resultierende Lösung wurde bis zur
völligen Trocknung verdampft und und anschließend in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um einen Abgasreinigungskatalysator zu
erzeugen.
Kupferoxydpulver wurde in einer wässerigen
Lösung von Caesiumsulfat und Berylliumsulfat suspendiert,
so daß das Molarverhältnis zwischen Caesiumsulfat,
Berylliumsulfat und Kupferoxyd auf 65 : 35 : 100 (Cs : Be : Cu)
eingestellt war. Die resultierende Lösung wurde bis zur
völligen Trocknung verdampft und und anschließend in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um einen Abgasreinigungskatalysator zu
erzeugen.
Kupferoxydpulver wurde in einer wässerigen
Lösung von Caesiumsulfat und Magnesiumsulfat suspendiert,
so daß das Molarverhältnis zwischen Caesiumsulfat,
Magnesiumsulfat und Kupferoxyd auf 65 : 35 : 100 (Cs : Mg : Cu)
eingestellt war. Die resultierende Lösung wurde bis zur
völligen Trocknung verdampft und und anschließend in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um einen Abgasreinigungskatalysator zu
erzeugen.
Kupferoxydpulver wurde in einer wässerigen
Lösung von Caesiumsulfat und Kalziumsulfat suspendiert,
so daß das Molarverhältnis zwischen Caesiumsulfat,
Kalziumsulfat und Kupferoxyd auf 65 : 35 : 100 (Cs : Ca : Cu)
eingestellt war. Die resultierende Lösung wurde bis zur
völligen Trocknung verdampft und und anschließend in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um einen Abgasreinigungskatalysator zu
erzeugen.
Kupferoxydpulver wurde in einer wässerigen
Lösung von Caesiumsulfat und Strontiumsulfat suspendiert,
so daß das Molarverhältnis zwischen Caesiumsulfat,
Strontiumsulfat und Kupferoxyd auf 65 : 35 : 100 (Cs : Sr : Cu)
eingestellt war. Die resultierende Lösung wurde bis zur
völligen Trocknung verdampft und und anschließend in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um einen Abgasreinigungskatalysator zu
erzeugen.
Kupferoxydpulver wurde in einer wässerigen
Lösung von Caesiumsulfat und Bariumsulfat suspendiert, so
daß das Molarverhältnis zwischen Caesiumsulfat,
Bariumsulfat und Kupferoxyd auf 65 : 35 : 100 (Cs : Ba : Cu)
eingestellt war. Die resultierende Lösung wurde bis zur
völligen Trocknung verdampft und und anschließend in
einem elektrischen Ofen bei 900°C während 5 Stunden
wärmebehandelt, um einen Abgasreinigungskatalysator zu
erzeugen.
Die Abgasreinigungskatalysatoren nach Beispiel
196 bis 204 wurden einem Verbrennungsexperiment nach
derselben Methode wie im Evaluationsbeispiel 1
unterworfen.
Tabelle 17 zeigt die 10%-Verbrennungs
temperaturen der Katalysatoren nach Beispiel 196 bis 204
zusammen mit derjenigen des Katalysators nach Beispiel 1.
Wie aus Tabelle 17 ersichtlich, verbessert die
Zugabe von Caesiumsulfat und von einem
Erdalkalimetallsulfat die Wirkung in ausgeprägterer Weise
als wenn man dem Kupferoxyd nur Caesiumsulfat zugibt.
Speziell zeigte sich eine besonders bemerkenswerte
Verbesserung der Wirkung, wenn Caesiumsulfat und
Kaliumsulfat beigegeben werden. Es wurde zwar Kupferoxyd
als Metalloxyd in den Beispielen 196 bis 204 verwendet,
doch kann derselbe Effekt wie oben auch bei Verwendung
anderer Metalloxyde erwartet werden.
Kupferoxydpulver wurde in einer wässerigen
Lösung von Caesiumsulfat und Kaliumsulfat suspendiert, so
daß das Molarverhältnis zwischen Caesiumsulfat, Kalium
sulfat und Kupferoxyd etwa 90 : 10 : 100 (Cs : K : Cu) betrug.
Die resultierende Lösung wurde bis zur völligen Trocknung
verdampft und und anschließend in einem elektrischen
Ofen bei 900°C während 5 Stunden wärmebehandelt, um einen
Abgasreinigungskatalysator zu erzeugen.
Kupferoxydpulver wurde in einer wässerigen
Lösung von Caesiumsulfat und Kaliumsulfat suspendiert, so
daß das Molarverhältnis zwischen Caesiumsulfat, Kalium
sulfat und Kupferoxyd etwa 80 : 20 : 100 (Cs : K : Cu) betrug.
Die resultierende Lösung wurde bis zur völligen Trocknung
verdampft und und anschließend in einem elektrischen
Ofen bei 900°C während 5 Stunden wärmebehandelt, um einen
Abgasreinigungskatalysator zu erzeugen.
Kupferoxydpulver wurde in einer wässerigen
Lösung von Caesiumsulfat und Kaliumsulfat suspendiert, so
daß das Molarverhältnis zwischen Caesiumsulfat, Kalium
sulfat und Kupferoxyd etwa 40 : 60 : 100 (Cs : K : Cu) betrug.
Die resultierende Lösung wurde bis zur völligen Trocknung
verdampft und und anschließend in einem elektrischen
Ofen bei 900°C während 5 Stunden wärmebehandelt, um einen
Abgasreinigungskatalysator zu erzeugen.
Kupferoxydpulver wurde in einer wässerigen
Lösung von Caesiumsulfat und Kaliumsulfat suspendiert, so
daß das Molarverhältnis zwischen Caesiumsulfat, Kalium
sulfat und Kupferoxyd etwa 30 : 70 : 100 (Cs : K : Cu) betrug.
Die resultierende Lösung wurde bis zur völligen Trocknung
verdampft und und anschließend in einem elektrischen
Ofen bei 900°C während 5 Stunden wärmebehandelt, um einen
Abgasreinigungskatalysator zu erzeugen.
Die Abgasreinigungskatalysatoren nach Beispiel
205 bis 208 wurden einem Verbrennungsexperiment nach der
selben Methode wie im Evaluationsbeispiel 1 unterworfen.
Tabelle 18 zeigt die 10%-Verbrennungs
temperaturen der Katalysatoren nach Beispiel 205 bis 208
zusammen mit denjenigen der Katalysatoren nach Beispiel
1, Beispiel 4 und Beispiel 198.
Wie aus Tabelle 18 ersichtlich, wenn
Caesiumsulfat und Kaliumsulfat dem Kupferoxyd beigefügt
werden, so wird der Schmelzpunkt bei einem
Molarverhältnis von Caesiumsulfat zu Kaliumsulfat über
8 : 2 oder unter 4 : 6 nicht erniedrigt. Wenn das
Molarverhältnis mehr als 9 : 1 oder weniger als 3 : 7
beträgt, so ist die vorgenannte Tendenz besonders
ausgeprägt.
Wie oben beschrieben ist der erfindungsgemäße
Abgasreinigungskatalysator sehr wirkungsvoll, indem er,
dank der Tatsache, daß er als Abgasreinigungskatalysator
von hoher Katalysatorwirkung bei der Partikelstoff
verbrennung, von hoher Hitzebeständigkeit und von hoher
Schadstoffbeständigkeit gegenüber Schwefeloxyden
ausgelegt ist, die Verbrennung und Entfernung von
Abgaspartikelstoffen bei einer tiefen Temperatur nahe der
Auspuffgastemperatur gestattet und zudem eine hohe
Katalysatorwirkung über eine lange Zeitspanne beibehält.
Das erfindungsgemäße Herstellverfahren für den
Abgaskatalysator ist sehr wirkungsvoll, indem es eine
leicht durchzuführende und genügend hochvolumige
Herstellung eines Abgasreinigungskatalysators mit hoher
Katalysatorwirkung für die Partikelstoffverbrennung und
hervorragender Hitzebeständigkeit sowie Schadstoff
beständigkeit gegenüber Schwefeloxyden gestattet und
daher eine Massenherstellung des Abgasreinigungs
katalysators mit hervorragender Katalysatorwirkung zu
niedrigen Kosten gestattet.
Das erfindungsgemäße Abgasreinigungsfilter ist
sehr wirkungsvoll, indem es als Abgasreinigungsfilter mit
hoher Abgasreinigungsrate und hoher Dauerhaftigkeit
erzeugt werden kann.
Die erfindungsgemäße Abgasreinigungs
vorrichtung ist sehr wirkungsvoll, indem sie als eine
Abgasreinigungsvorrichtung von einfachem Aufbau und
hervorragenden Abgasreinigungseigenschaften erzeugt
werden kann.
Zusätzlich ist das erfindungsgemäße
Abgasreinigungsfilter wirkungsvoll, indem die vom Filter
getragenen Katalysatorkomponenten daran verhindert sind,
unter Hitzeeinfluß in das Abgasreinigungsfilter
einzudringen und dadurch die Katalysatorwirkung zu
verschlechtern.
Ferner ist das erfindungsgemäße Abgas
reinigungsfilter wirkungsvoll, indem dank der Tatsache,
daß die Berührungsstellen des vom Filter getragenen
Katalysators mit den Komponenten des zu entfernenden
Abgases vermehrt werden können, die Verbrennungs- und
Entfernungsrate dieser Komponenten gesteigert werden
kann.
Claims (40)
1. Ein Abgasreinigungskatalysator bestehend aus einem
Metalloxyd, mindestens einem Alkalimetallsulfat der
aus Sulfaten von Li, Na, K, Rb und Cs bestehenden
Gruppe und/oder mindestens einem Erdalkalimetall
sulfat der aus Sulfaten von Be, Mg, Ca, Sr und Ba
bestehenden Gruppe.
2. Ein Abgasreinigungskatalysator nach Anspruch 1, worin
das Metalloxyd mindestens ein Metall der aus V, Nb,
Ta, Cr, Mo, W, Mn, Fe, Co, Ni, Cu, Zn, Ga, Sn und Pb
bestehenden Gruppe enthält.
3. Ein Abgasreinigungskatalysator nach Anspruch 1 oder
2, worin das Sulfat Caesiumsulfat ist.
4. Ein Abgasreinigungskatalysator nach Anspruch 2 oder
3, worin das Metalloxyd Kupferoxyd ist.
5. Ein Abgasreinigungskatalysator nach Anspruch 2 oder
3, worin das Metalloxyd Vanadiumoxyd oder
Molybdänoxyd ist.
6. Ein Abgasreinigungskatalysator nach Anspruch 2 oder
3, worin das Metalloxyd ein komplexes Metalloxyd von
Cu und V oder ein komplexes Metalloxyd von Cu und Mo
ist.
7. Ein Abgasreinigungskatalysator nach Anspruch 6, worin
das molare Verhältnis von Cu zu V oder von Cu zu Mo
in dem komplexen Metalloxyd 1 : 1 bis 4 : 1 beträgt.
8. Ein Abgasreinigungskatalysator nach Anspruch 6, worin
das komplexe Metalloxyd aus mindestens einem Mitglied
der aus CuVO₃, Cu₃V₂O₈ und Cu₅V₂O₁₀ bestehenden Gruppe
gebildet wird.
9. Ein Abgasreinigungskatalysator nach Anspruch 6, worin
das komplexe Metalloxyd aus mindestens einem Mitglied
der aus CuMoO₄, CuMo₂O₉ und Cu₂MoO₅ bestehenden Gruppe
gebildet wird.
10. Ein Abgasreinigungskatalysator nach einem der
Ansprüche 1 bis 9, worin das molare Verhältnis des
Metalloxyds zu dem Sulfat 9 : 1 bis 1 : 9 beträgt.
11. Ein Abgasreinigungskatalysator nach einem der
Ansprüche 1 bis 10, welcher zusätzlich mindestens ein
Edelmetall der aus Pt, Pd und Rd bestehenden Gruppe
enthält.
12. Ein Abgasreinigungskatalysator nach Anspruch 11,
worin das molare Verhältnis des Metalloxyds zu dem
Edelmetall 100 : 1 bis 3 : 1 beträgt.
13. Ein Herstellverfahren für einen Abgasreinigungs
katalysator, bestehend aus einem Mischungsschritt in
welchem ein Metalloxyd mit einer wässerigen
Sulfatlösung gemischt wird, einem Trocknungsschritt
in welchem eine durch den Mischungsschritt erhaltene
Mischlösung bis zur Trocknung verdampft wird und
einem Wärmebehandlungsschritt in welchem ein durch
den Trocknungsschritt erhaltenes Mischpulver
wärmebehandelt wird.
14. Ein Abgasreinigungsfilter, bestehend aus einem waben-
oder plattenförmigen Keramikfilter und einem von dem
Keramikfilter getragenen Abgasreinigungskatalysator
nach einem der Ansprüche 1 bis 12.
15. Ein Abgasreinigungsfilter nach Anspruch 14, worin das
Gewicht des Abgaskatalysators 5% bis 50% des Gewichts
des Keramikfilters beträgt.
16. Ein Abgasreinigungsfilter, bestehend aus einem waben-
oder plattenförmigen Keramikfilter, einem auf dem
Keramikfilter gebildeten Überzug bestehend aus
mindestens einem Mitglied der aus Silika, Zirkonoxyd,
Titanoxyd und Silika-Tonerde bestehenden Gruppe und
einem von dem Überzug getragenen Abgasreinigungs
katalysator.
17. Ein Abgasreinigungsfilter nach Anspruch 16, worin die
Dicke der Überzuges 1 µm bis 1000 µm beträgt.
18. Ein Abgasreinigungsfilter, bestehend aus einem mit
einer Säure behandelten waben- oder plattenförmigen
Keramikfilter und einem von dem Keramikfilter
getragenen Abgasreinigungskatalysator.
19. Ein Abgasreinigungsfilter nach Anspruch 16 oder 17,
worin der Abgasreinigungskatalysator aus einem Kata
lysator gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12 gebildet
wird.
20. Ein Abgasreinigungsfilter nach Anspruch 18, worin der
Abgasreinigungskatalysator aus einem Katalysator ge
mäß einem der Ansprüche 1 bis 12 gebildet wird.
21. Ein Abgasreinigungsfilter, bestehend aus einem waben-
oder plattenförmigen Keramikfilter, einem auf dem
Keramikfilter aufgebrachten hitzebeständigen
anorganischen Material und einem auf dem hitze
beständigen anorganischen Material aufgebrachten
Abgasreinigungskatalysator gemäß einem der Ansprüche
1 bis 12.
22. Eine Abgasreinigungsvorrichtung, bestehend aus einem
Abgasreinigungsfilter gemäß einem der Ansprüche 14
bis 21, einem das Abgasreinigungsfilter aufnehmenden
Behälter, einem auf einer Seite des Behälters gebil
deten Abgaseinlaß und einem auf der andern Seite des
Behälters gebildeten Abgasauslaß.
23. Eine Abgasreinigungsvorrichtung nach Anspruch 22,
welche zusätzlich mit einem im Innern oder in der
Nähe des Behälters befindlichen Beheizungsmittel
ausgerüstet ist.
24. Eine Abgasreinigungsvorrichtung nach Anspruch 22,
welche zusätzlich mit einem Wärmeisolationsmittel
ausgerüstet ist, das den Behälter und/oder ein den
Motor mit dem Abgaseinlaß verbindendes Rohr umgibt.
25. Eine Abgasreinigungsvorrichtung nach Anspruch 22,
welche in der Nähe eines Verteilerrohres des Motors
angeordnet ist.
26. Ein Abgasreinigungskatalysator nach einem der Ansprü
che 1 bis 12, worin ein Teil des im Abgasreinigungs
katalysator enthaltenen Cu durch mindestens ein Sub
stitutionsmetall der aus Li, Na, K, Rb, Cs, Be, Mg,
Ca, Sr, Ba, Sc, Ti, Cr, Mn, Fe, Co, Ni, Zn, Ga, Ge,
Zr, Nb, Mo, Ta und W bestehenden Gruppe ersetzt ist.
27. Ein Abgasreinigungsfilter nach einem der Ansprüche 14
bis 21, worin ein Teil des im Abgasreinigungskataly
sator enthaltenen Cu durch mindestens ein Substitu
tionsmetall der aus Li, Na, K, Rb, Cs, Be, Mg, Ca,
Sr, Ba, Sc, Ti, Cr, Mn, Fe, Co, Ni, Zn, Ga, Ge, Zr,
Nb, Mo, Ta und W bestehenden Gruppe ersetzt ist.
28. Eine Abgasreinigungsvorrichtung nach einem der An
sprüche 22 bis 25, worin ein Teil des im Abgasreini
gungskatalysator enthaltenen Cu durch mindestens ein
Substitutionsmetall der aus Li, Na, K, Rb, Cs, Be,
Mg, Ca, Sr, Ba, Sc, Ti, Cr, Mn, Fe, Co, Ni, Zn, Ga,
Ge, Zr, Nb, Mo, Ta und W bestehenden Gruppe ersetzt
ist.
29. Ein Abgasreinigungskatalysator nach einem der An
sprüche 1 bis 12, worin ein Teil des im Abgasreini
gungskatalysator enthaltenen V durch mindestens ein
Substitutionsmetall der aus Li, Na, K, Rb, Cs, Be,
Mg, Ca, Sr, Ba, Sc, Ti, Cr, Mn, Fe, Co, Ni, Zn, Ga,
Ge, Zr, Nb, Mo, Ta und W bestehenden Gruppe ersetzt
ist.
30. Ein Abgasreinigungsfilter nach einem der Ansprüche 14
bis 21, worin ein Teil des im Abgasreinigungskataly
sator enthaltenen V durch mindestens ein Substitu
tionsmetall der aus Li, Na, K, Rb, Cs, Be, Mg, Ca,
Sr, Ba, Sc, Ti, Cr, Mn, Fe, Co, Ni, Zn, Ga, Ge, Zr,
Nb, Mo, Ta und W bestehenden Gruppe ersetzt ist.
31. Eine Abgasreinigungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 22 bis 25, worin ein Teil des im Ab
gasreinigungskatalysator enthaltenen V durch
mindestens ein Substitutionsmetall der aus Li, Na, K,
Rb, Cs, Be, Mg, Ca, Sr, Ba, Sc, Ti, Cr, Mn, Fe, Co,
Ni, Zn, Ga, Ge, Zr, Nb, Mo, Ta und W bestehenden
Gruppe ersetzt ist.
32. Ein Abgasreinigungskatalysator nach einem der
Ansprüche 1 bis 12, worin ein Teil des im Ab
gasreinigungskatalysator enthaltenen Mo durch
mindestens ein Substitutionsmetall der aus Li, Na, K,
Rb, Cs, Be, Mg, Ca, Sr, Ba, Sc, Ti, V, Cr, Mn, Fe,
Co, Ni, Cu, Zn, Ga, Ge, Zr, Nb, Ta und W bestehenden
Gruppe ersetzt ist.
33. Ein Abgasreinigungsfilter nach einem der Ansprüche 14
bis 21, worin ein Teil des im Abgasreinigungs
katalysator enthaltenen Mo durch mindestens ein
Substitutionsmetall der aus Li, Na, K, Rb, Cs, Be,
Mg, Ca, Sr, Ba, Sc, Ti, V, Cr, Mn, Fe, Co, Ni, Cu,
Zn, Ga, Ge, Zr, Nb, Ta und W bestehenden Gruppe
ersetzt ist.
34. Eine Abgasreinigungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 22 bis 25, worin ein Teil des im Abgas
reinigungskatalysator enthaltenen Mo durch mindestens
ein Substitutionsmetall der aus Li, Na, K, Rb, Cs,
Be, Mg, Ca, Sr, Ba, Sc, Ti, V, Cr, Mn, Fe, Co, Ni,
Cu, Zn, Ga, Ge, Zr, Nb, Ta und W bestehenden Gruppe
ersetzt ist.
35. Ein Abgasreinigungskatalysator nach Anspruch 26,
worin 0,01% bis 50% des Cu durch das Substitutions
metall ersetzt wird.
36. Ein Abgasreinigungskatalysator nach Anspruch 29,
worin 0,01% bis 50% des V durch das Substitutions
metall ersetzt wird.
37. Ein Abgasreinigungskatalysator nach Anspruch 32,
worin 0,01% bis 50% des Mo durch das Substitutions
metall ersetzt wird.
38. Ein Abgasweinigungskatalysator nach einem der
Ansprüche 1 bis 12, worin die Sulfate Caesiumsulfat,
mindestens ein Alkalimetallsulfat der aus Sulfaten
von Li, Na, K und Rb bestehenden Gruppe und/oder
mindestens ein Erdalkalimetallsulfat der aus Sulfaten
von Be, Mg, Ca, Sr und Ba bestehenden Gruppe
einschließen.
39. Ein Abgasreinigungskatalysator nach Anspruch 38,
worin die Sulfate Caesiumsulfat und Kaliumsulfat
einschließen.
40. Ein Abgasreinigungskatalysator nach Anspruch 39,
worin das molare Mischverhältnis von Caesiumsulfat zu
Kaliumsulfat 9 : 1 bis 3 : 7 beträgt.
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