DE19733323A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Festigkeit von Fasern, insbesondere Keramikfasern - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Festigkeit von Fasern, insbesondere KeramikfasernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestimmung der Festigkeit von
Fasern, insbesondere Keramikfasern. Außerdem betrifft die Erfindung
eine Vorrichtung zur Bestimmung der Festigkeit von solchen Fasern.
Zur Bestimmung der Festigkeit von Fasern, insbesondere Keramik
fasern ist es bekannt (DE 41 12 498 A1) im Rahmen einer Einzelfaser-
Betrachtung 3- oder 4-Punkt-Biegeversuche durchzuführen, bei denen
äußere Kräfte über die Fasergrenzfläche in eine Einzelfaser, deren
Durchmesser im Mymeter-Bereich (Mym) liegt, eingeleitet werden, wo
bei aus der ermittelten Durchbiegung sowie den bekannten Größen der
Faser (Querschnitt, E-Modul) die Bruchspannung bei Biegung der Faser
ermittelt werden kann.
Bei solchen 3- oder 4-Punkt-Biegeversuchen wird mittels eines
Mikromanipulators zunächst eine Faser vor die Auflagen eines Wider
lagers gelegt. Das auf einer X-Y-Meßtischeinheit befestigte Widerlager
wird sodann über einen weiteren Mikromanipulator gegen eine ortsfest
angebrachte Druckfinne bewegt. Beim Zusammenfahren von Widerlager
und Druckfinne wird die Faser bis zum Bruch gebogen und dabei der
zurückgelegte Verfahrweg, der der Durchbiegung der Faser entspricht,
über ein am Meßtisch befestigtes Meßmittel, beispielsweise über einen
Glasmaßstab mit einer Auflösung von einem Mym gemessen.
Im Hinblick auf die im Mym-Bereich liegenden Maße der Fasern
einerseits, und der ebenfalls nur in diesem Bereich liegenden
Durchbiegungen der selben bis zu ihrem Bruch ist es zur Positionierung
der jeweiligen Faser und Beobachtung des Bruches erforderlich, ein
Stereomikroskop zu benutzen. Hier ist bei einer nur 60- bis 80fachen
Vergrößerung insoweit eine Grenze gesetzt, als hierbei aufgrund der
begrenzten Schärfentiefe durch die Höhe der Schneiden der Druckfinne
Überstrahlungen entstehen, so daß nur schwer erkennbar ist, ab wann
gerade ein Berührungskontakt zwischen der Faser und dem Widerlager
bzw zwischen der Faser und der Druckfinne besteht, bei dem noch
keine Kraft auf die Faser ausgeübt, sie also noch nicht gebogen wird.
Zudem erfordert das genaue Feststellen des Zeitpunktes des Bruches
eine sehr kurze Reaktionszeit, um genau zum Zeitpunkt des Bruches
manuell ein Signal auszulösen, das den Betrag der Deformation der
Faser am Meßmittel abruft.
Aufgrund der Streuung der Festigkeitswerte, die sowohl auf die inhä
rente Streuung bei keramischen Werkstoffen, wie auch auf mögliche
lokale Beschädigungen zurückzuführen ist, ist es bekannt, Versuche
mehreren Einzelfasern durchzuführen und deren Ergebnisse dann
- basierend auf der sog. "Weibull-Statistik" - auszuwerten.
Durch diese statistische Auswertung der Meßergebnisse kann zwar eine
insoweit zuverlässige Kennwertbestimmung erfolgen, jedoch ist diese
mit den sich aus der subjektiven Meßwerterfassung ergebenden Unge
nauigkeiten behaftet.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes
Verfahren zu schaffen, das unter Vermeidung der subjektiven Meßwert
erfassung gleichzeitig die Möglichkeit bietet, eine Aussage über das
Deformationsverhalten bei unterschiedlichen Kräften zu machen.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gelöst, bei dem eine Einzel-
Faser vor zwei in definiertem Abstand zueinander angeordnete Auflager
eines Widerlagers gelegt und zur Erzeugung einer zwischen die Auf
lager gerichteten Durchbiegung der Faser mittels eines Druckstückes
eine zur Längsrichtung der Faser quer gerichtete Kraft auf diese ausge
übt wird, wobei das Druckstück und das Widerlager zur Veränderung
der Kraft fortlaufend parallel zur Wirkrichtung der Kraft relativ zueinander
bewegt werden und sowohl der Betrag der Relativbewegung zwischen
dem Druckstück und dem Widerlager als auch die Größe der sich durch
die Relativbewegung zwischen dem Druckstück und dem Widerlager
verändernden Kraft fortlaufend gemessen wird, wobei die jeweiligen
Meßergebnisse einem Rechner zugeführt werden, der aus den ihm mit
geteilten Meßergebnissen ein Kraft-Weg Diagramm ermittelt, das auf ei
ner mit dem Rechner verbundenen Anzeigeeinheit dargestellt, oder in
Form eines Datensatzes im Rechner abgelegt wird.
Durch die Maßnahme, während des Meßvorganges sowohl die auf die
Faser einwirkende Kraft als auch das Ausmaß der Relativbewegung
zwischen dem Druckstück und dem Widerlager fortlaufend zu messen
und beide Meßergebnisse fortlaufend in Relation zur Größe der jewei
ligen Durchbiegung der Faser zu bringen, läßt sich nicht nur die Bruch-
Biegespannung ermitteln, vielmehr kann auch eine Aussage über das
Kraft-Deformationsverhalten der Faser während des gesamten Meßvor
ganges gemacht werden, wobei gleichzeitig die Meßwerterfassung
objektiviert wird und damit individuelle Fehlmessungen ausgeschlossen
werden.
Während bei den vorbekannten Verfahren die Bruchkraft indirekt über
das Ausmaß der Durchbiegung ermittelt wurde, was die Kenntnis so
wohl der Querschnittsfläche als auch des E-Moduls der Faser voraus
setzt, genügt es beim erfindungsgemäßen Verfahren die Querschnitts
fläche der Faser zu kennen. Die Kenntnis des E-Moduls der jeweiligen
Faser ist nicht mehr erforderlich. Vielmehr ist es möglich, bei Kenntnis
nur der Querschnittsfläche der Faser aus dem Kraft-Deformationsdia
gramm den E-Modul der Faser zu bestimmen.
Obwohl es sich beim erfindungsgemäßen Verfahren um ein Verfahren
handelt, das geeignet ist, zur Bestimmung von Festigkeitswerten von
Fasern eingesetzt zu werden, deren Durchmesser beispielsweise in der
Größenordnung von 10 Mym liegen kann und deren Länge kleiner als 1 mm
sein kann, ist es auch bei vorbestimmbaren Umgebungsbedingun
gen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Medieneinflüssen usw.) ohne weiteres
durchführbar.
Auch können durch die Erfassung der Werte von Kraft und Deformation
(Durchbiegung) Hysteresisschleifen bei zyklischer Belastung an kleins
ten Fasern erfaßt werden. Ferner eröffnet sich die Möglichkeit zur
Durchführung von Kriech- und Relaxionsversuchen an Fasern. Das
erfindungsgemäße Verfahren ist auch geeignet zur Bauteilprüfung, bei
spielsweise zur Bauteilprüfung im Bereich der Mikromechanik.
Wie vorstehend erläutert, bietet das erfindungsgemäße Verfahren die
Möglichkeit, ein Kraft-Deformationsdiagramm zu erstellen, das nicht nur
eine Aussage hinsichtlich der Bruchspannung bei Biegung ermöglicht,
sondern auch hinsichtlich des Deformationsverhaltens einer Faser bei
ansteigender Kraft aussagefähig ist, ohne hierzu den E-Modul der Faser
zu kennen. Damit ist es dem eingangs beschriebenen Verfahren, bei
die Deformation der Faser unter dem Einfluß der Kraft gemessen
und in Kenntnis der Deformation, sowie der Querschnittsfläche und des
E-Moduls die Bruchspannung bzw die Bruchkraft bei Biegung errechnet
wird, aufgrund der unmittelbaren Messung der Kraft überlegen.
Sofern es nicht erforderlich ist, den Deformationsverlauf einer zu unter
suchenden Faser zu ermitteln, kann das erfindungsgemäße Verfahren in
abgewandelter Form, nämlich unter Weglassung des Messens der
Deformation der Faser auch zur unmittelbaren Bestimmung der Bruch
spannung bei Biegung eingesetzt werden.
Zur Durchführung des Verfahrens ist bei einer gattungsgemäßen
Vorrichtung das Widerlager für die Faser mittels eines von einer
Mikroprozessoreinheit gesteuerten Antriebes quer zu deren Längsrich
tung bewegbar, und dem Widerlager ist ein mit der Mikroprozessor
einheit verbundenes Wegmeßgerät zugeordnet, um seine Meßergeb
nisse fortlaufend der Mikroprozessoreinheit zuzuführen, wobei zur
Messung der Andruckkraft des Druckstückes ein mit der Mikroprozes
soreinheit verbundener Kraftmesser vorgesehen ist, dessen Meßergeb
nisse zur fortlaufenden Verarbeitung mit den Meßergebnissen des Wegmeßgerätes
fortlaufend der Mikroprozessoreinheit zuführbar sind.
Das erfindungsgemäße Verfahren und eine zur Durchführung des Ver
fahrens geeignete Vorrichtung werden nachfolgend anhand eines Aus
führungsbeispieles sowie der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1a: eine Teil-Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 1b: eine Teil-Draufsicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 2: die schaltungsmäßige Verknüpfung der Teile der Vorrichtung;
Fig. 3: ein Kraft-Deformationsdiagramm der Durchbiegung einer Faser;
Fig. 4: eine Prinzipskizze für einen 3- bzw. 4-Punkt-Biegeversuch.
Bei den zu untersuchenden Fasern kann es sich um Faserbruchstücke
handeln, die beispielsweise einen Durchmesser zwischen 10 und 12 Mym
aufweisen und deren Länge von 100 Mym bis zu einem mm
reichen kann kann.
Da Glasfasern keine plastische Verformung aufweisen, vielmehr weitge
hend linear-elastische Eigenschaften vorliegen und die Durchbiegung
bis zum Bruch relativ gering ist, kann für den 3- oder 4-Punkt-Biege
versuch die einfache Balkentheorie bzw das eindimensionale Hooksche
Gesetz angewandt werden.
Dies gilt sowohl für den 3-Punkt-Biegeversuch als auch für einen 4-
Punkt-Biegeversuch. Da der Unterschied zwischen diesen beiden Biege
versuchen lediglich darin besteht, daß beim 3-Punkt-Biegeversuch eine
einzige Kraft F3 mittig an der Faser angreift, während beim 4-Punkt-
Biegeversuch zwei Kräfte F4, deren Wirkrichtungen parallel zueinander
gerichtet sind, an der Faser angreifen, (siehe Fig. 4) wird nachstehend
nur auf den 3-Punkt-Biegeversuch Bezug genommen.
Für den 3-Punkt-Biegeversuch wird die jeweilige Einzel-Faser mittels
eines Mikromanipulators 1 vor zwei Auflager eines Widerlagers 2 ge
bracht. Das Widerlager 2 ist auf einer x-y-Meßtischeinheit 3 angeordnet,
wobei seine beiden Auflager einen gegenseitigen Abstand in der
Größenordnung von etwa 120 Mym aufweisen. Die Positionierung der
Faser vor den beiden Auflagern erfolgt mit Hilfe des Mikromanipulators 1
unter zu Hilfenahme eines Mikroskopes 4. Als Mikroskop kann ein
Stereomikroskop mit einer mindestens 50fachen Vergrößerung
verwendet werden.
Der Mikromanipulator 1 kann einen in allen drei Raumachsen beweg
lichen Arm 5 aufweisen und mit einer pneumatischen, hydraulischen,
elektromechanischen oder rein mechanischen Steuerung versehen sein.
Mikromanipulatoren mit solchen Steuerungen sind in der Medizintechnik
oder der Gen- und Biotechnologie bekannt.
Mittig zu den beiden Auflagern ist ein von einer Druckfinne 6 gebildetes
Druckstück 7 angeordnet, das von einem Kraftmesser 8 getragen ist.
Als Kraftmesser 8 kommt eine elektromagnetisch kraftkompensierte
Präzisionswägezelle 9 in Betracht, wobei die aufgebrachte Kraft mit
Hilfe eines elektrisch steuerbaren Magnetfeldes (elektromagnetisch
erzeugte Gegenkraft) aktiv kompensiert wird.
Eine Präzisionslageregelung (Lichtschranke, PID-Regler) hält dabei das
System in gleichbleibender Position. Hierdurch können minimalste Aus
lenkungen (nm Bereich) registriert und ausgeregelt werden.
Die erzeugte kraftproportionale Spannung wird über einen Meßwi
derstand abgegriffen und verstärkt einem D/A Wandler 10 zugeführt.
Das von diesem ausgehende Signal wird im Rechner 11 eines Mikro
prozessorsystems 12 verarbeitet. Die Wägezelle 9 liefert alle 5 ms eine
verwertbare Kraftinformation, so daß bei einer Prüfzeit von ca 10 sec
etwa 2000 Kraftmeßwerte zur Verfügung stehen, denen eine definierte
Weginformation zugeordnet ist.
Bei einer angenommenen Durchbiegung der Faser von 20 Mym ist unter
den vorstehend geschilderten Verhältnissen eine Auflösung des Weges
von 10 nm erforderlich. Da einerseits inkrementell arbeitende Systeme
eine solche Auflösung nur mit großem Aufwand erreichen, und anderer
seits ein nur sehr kleiner Meßbereich (<100 Mym) vorliegt, ist beim
gezeigten Ausführungsbeispiel ein kapazitives Meßsystem mit kleinem
Meßbereich und hoher Auflösung eingesetzt.
Ein nach diesem Prinzip arbeitendes Wegmeßgerät kann einen tempe
raturkompensierten Wegaufnehmer und einen Meßbereich von 200 Mym
aufweisen, wobei ein Sensor über den gesamten Meßbereich eine
proportionale Spannung von 0-10 Volt liefert.
Die vom Wegmeßgerät 13 ausgehenden Spannungswerte werden in
digitalisierter Form ebenfalls dem Rechner 11 des Mikroprozessorsys
tems 12 zugeführt und dort verarbeitet.
Zur Erzielung der Relativbewegung zwischen dem Widerlager 2 und der
Druckfinne 6 ist der Meßtischeinheit 3 ein elektrischer Antrieb zugeord
net, der diesen mit vorzugsweise konstanter Geschwindigkeit in der
Richtung der X-Achse auf die Druckfinne 6 zu bewegt. Als Motor kann
eine Gleichstrommotor-Getriebekombination 14 dienen, die das Wider
lager 2 entsprechend einer zwischen 1 und 10 Volt liegenden Versor
gungsspannung mit einer Geschwindigkeit zwischen ca 0,7 und 7 Mym/sec
bewegt.
Bei einer Abtastrate des A/D Wandlers 10 von 10 ms (Meßwert
erfassung von 100 Hz), einer Prüfgeschwindigkeit <5 Mym/sec und
einer angenommenen Durchbiegung der Faser von 25 Mym ergeben
sich ca. 500 diskrete Meßwerte für die Kraft und die Durchbiegung.
Der Rechner 11 ermittelt aufgrund der ihm zugeführten Meßergebnisse
unter Zugrundelegung der in seinem Datenspeicher 15 abgelegten
Daten der Faser ein Kraft-Deformationsdiagramm der Durchbiegung der
Einzelfaser, das auf einem Anzeigegerät 16 fortlaufend dargestellt oder
in einem Plotter 17 ausgedruckt wird, oder dessen Daten im Daten
speicher 15 des Rechners 11 abgelegt werden.
Ein solches Kraft-Deformationsdiagramm der Durchbiegung ist in Fig. 3
dargestellt. Diese zeigt, daß die Durchbiegung der Faser proportional
mit der aufgebrachten Kraft steigt. Bei einer Durchbiegung von ca. 14 Mym
fällt die Kraft praktisch schlagartig ab und erreicht den Wert Null.
Aus der Größe der Kraft (ca. 14 mN) unmittelbar vor ihrem Abfallen läßt
sich bei Kenntnis der Querschnittsfläche der Faser deren Biege-Bruch
spannung ohne Kenntnis ihres E-Moduls errechnen.
Claims (4)
1. Verfahren zur Bestimmung der Festigkeit von Fasern, insbesondere
Keramikfasern, bestehend aus folgenden Schritten:
- a. eine Einzel-Faser wird auf zwei in definiertem Abstand zueinander an geordnete Auflager eines Widerlagers (2) aufgelegt;
- b. zur Erzeugung einer zwischen die Auflager gerichteten Durchbiegung der Faser wird mittels eines Druckstückes (7) eine zur Längsrichtung der Faser quer gerichtete Kraft auf diese ausgeübt;
- c. das Druckstück (7) und das Widerlager (2) werden zur Veränderung der Kraft fortlaufend parallel zur Wirkrichtung der Kraft relativ zueinander bewegt;
- d. der Betrag der Relativbewegung zwischen dem Druckstück (7) und dem Widerlager (2) wird fortlaufend gemessen und das jeweilige Meßergebnis wird einem Rechner (11) einer Mikroprozessoreinheit (12) mitgeteilt;
- e. die Größe der sich durch die Relativbewegung zwischen Druckstück und Widerlager (2) verändernden Kraft wird fortlaufend gemessen und das jeweilige Meßergebnis wird der Mikroprozessoreinheit (12) mitgeteilt;
- f. die Mikroprozessoreinheit (12) ermittelt aus den ihr mitgeteilten Meß ergebnissen ein Kraft-Weg Diagramm;
- g. das Kraft-Weg Diagramm wird auf einer mit der Mikroprozessoreinheit (12) verbundenen Anzeigeeinheit (16,17) dargestellt, oder die Daten des Kraft-Weg Diagramms werden in der Speichereinheit (15) der Mikroprozessoreinheit (12) abgelegt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Relativbewegung zwischen dem Widerlager (2) und dem Druckstück
(7) kontinuierlich erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Widerlager (2) gegenüber dem Druckstück (7) bewegt wird.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit
einem Druckstück zur Erzielung einer Durchbiegung einer von einem
Widerlager aufgenommenen Einzelfaser, wobei das Druckstück und das
Widerlager relativ zueinander bewegbar sind und das Ausmaß der Rela
tivbewegung mittels eines Wegmeßgerätes meßbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Widerlager (2) mittels eines von einer Mikroprozessoreinheit (12)
gesteuerten Antriebes (Gleichstrommotor-Getriebekombination (14)
quer zur Längsrichtung der Faser bewegbar ist, und dem Widerlager (2)
ein mit der Mikroprozessoreinheit (12) verbundenes Wegmeßgerät (13)
zugeordnet ist, um seine Meßergebnisse fortlaufend der Mikropro
zessoreinheit (12) zuzuführen und daß zur Messung der Andruckkraft
des Druckstückes (7) ein mit der Mikroprozessoreinheit (12) verbun
dener Kraftmesser (8) vorgesehen ist, um seine Meßergebnisse zur fort
laufenden Verarbeitung mit den Meßergebnissen des Wegmeßgerätes
(13) fortlaufend der Mikroprozessoreinheit (12) zuzuführen.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE1997133323 DE19733323A1 (de) | 1997-08-01 | 1997-08-01 | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Festigkeit von Fasern, insbesondere Keramikfasern |
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| Date | Code | Title | Description |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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