DE19733701C2 - Einrichtung zum Ausbilden eines temporären oder permanenten Banketts - Google Patents
Einrichtung zum Ausbilden eines temporären oder permanenten BankettsInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D31/00—Protective arrangements for foundations or foundation structures; Ground foundation measures for protecting the soil or the subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution
-
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Ausbilden eines
temporären oder permanenten Banketts zum Umfassen, Einschlie
ßen und/oder Eindämmen einer Vergießung, Verschüttung und/oder
eines Lecks.
Entfernbare flüssigkeitsblockierende oder -hemmende Einrich
tungen für die Verwendung auf Oberflächen, wie Gebäudeböden,
sind in der Technik an sich bekannt:
So offenbart die US-Patentschrift 4 031 676 eine wasserbloc
kierende oder -hemmende Gummieinrichtung, die eine Bodenober
fläche mit einer Mehrzahl von vertieften Scheibenbereichen
oder -teilen hat, welche Saugbecher bilden. Der Boden wird mit
glatten Oberflächen derart in Eingriff gebracht, daß eine se
mipermanente Dammstruktur ausgebildet wird. Die Einrichtung
kann in geraden Abschnitten oder gekrümmten Abschnitten vorge
sehen sein, wobei die Abschnitte durch eine Feder-und-Nut-
Anordnung ineinandergreifen und miteinander verblockt sind.
Die Herstellung dieser Einrichtung ist unangemessen kostenauf
wendig, da jede Form, mit welcher die Einrichtung ausgebildet
wird, mehrere Saugbecher auf der Bodenoberfläche vorsehen muß.
Die Einrichtung hat außerdem den Nachteil einer verminderten
Anpaßbarkeit, weil sie in Abschnitten von vorbestimmter Länge
vorgesehen wird, die nicht leicht an Ort und Stelle derart an
paßbar sind, daß sie mit verschiedenen bemessenen Bereichen,
in denen es zum Verschütten, Verspritzen, Vergießen, Ausströ
men oder dergleichen kommt, übereinstimmen.
Weiter offenbart die US-Patentschrift 4 981 391 eine aufblas
bare, tragbare Dammeinrichtung, die eine rohrförmige Struktur
und eine Bodenplatte oder -folie aus flexiblem Material hat.
Das Aufblasen des Damms ist unangemessen zeitaufwendig, insbe
sondere in den Fällen, in denen eine sofortige Flüssigkeits
kontrolle an Ort und Stelle erforderlich ist oder gewünscht
wird.
In ähnlicher Weise offenbart die US-Patentschrift 5 059 065
eine fluidgefüllte Eindämmungsstruktur, die eine Kupplungshül
senanordnung zum miteinander Verbinden und Aufnehmen von be
nachbarten Enden der Eindämmungsstruktur hat.
Außerdem offenbart die US-Patentschrift 3 847 722 eine mit ei
nem Urethanprepolymer imprägnierte permeable, laminierte Bahn
zum Stillegen bzw. Verstopfen von Wasserlecks in kleinen Lö
chern, Rissen oder Spalten. Das Prepolymer reagiert mit dem
Wasser unter Bildung eines gequollenen, anhaftenden Hydrogels.
Jedoch hat die Bahn keine wesentliche Dicke, so daß sie nicht
auf einer Niveauvergieß-, -verschütt- und/oder -leckageober
fläche zum Kontrollieren und/oder Einschließen bzw. Zurückhal
ten von Flüssigkeit plaziert werden kann. Zwar kann ein perme
ables Füllmaterial, wie Holzspäne, innerhalb oder auf der In
nenseite der Bahn plaziert werden, aber das ist für die Kon
trolle, das Einschließen und/oder Zurückhalten von verschütte
tem, verspritztem oder in sonstiger Weise ausgeströmtem Fluid
an Ort und Stelle unpraktisch.
Schließlich offenbart die US-Patentschrift 5 236 281 neueren
Datums eine Abdämmung zum Eindämmen oder Ableiten von Flüssig
keiten, welche derart ausgebildet ist, daß eine langgestreck
te, nachgiebige Abdämmung vorgesehen ist, bei welcher die äu
ßere Oberfläche von einer klebrigen Beschaffenheit ist. Die
Abdämmung ist leicht biegbar und geschmeidig, so daß sie an
verschiedene Dämmkonfigurationen anpaßbar ist. Teile dieser
Abdämmung können an Ort und Stelle von dem Benutzer ohne Spe
zialwerkzeuge durchgetrennt werden, um die Abdämmung für spe
zielle Dämmbedürfnisse zuzuschneiden. Die klebrige Beschaffen
heit der freiliegenden Oberfläche stellt sowohl die gewünschte
Dämmstruktur als auch die Haftung zur Verfügung, die zum Befe
stigen der Abdämmung auf einer Verschüttungs- bzw. Versprit
zungsoberfläche und zum Erzeugen einer angemessenen Abdichtung
notwendig ist. Obwohl diese Abdämmung eine ausgezeichnete tem
poräre Dämmeinrichtung bildet, ist sie nicht leicht für perma
nente Abdämmungszwecke geeignet.
Aufgabe der Erfindung ist es demgemäß insbesondere, eine Ein
richtung der eingangs genannten Art zum Ausbilden eines tempo
rären oder permanenten Banketts zum Umfassen, Einschließen
und/oder Zurückhalten von Flüssigkeiten auf Vergieß-, Ver
schütt-, Verspritz-, Ausström- und/oder Leckageoberflächen,
wie beispielsweise Gebäudeböden, zur Verfügung zu stellen, die
leicht angepaßt und zugeschnitten werden kann, um eine Viel
falt an Konfigurationen ausführen zu können und die eine per
manente Abdichtung bilden kann, aber nichtsdestoweniger mit
einem Minimum an Bemühungen und/ oder Aufwand entfernbar ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Einrichtung folgen
des umfaßt:
- a) eine Mehrzahl von langgestreckten Teilen, die ein Gehäuse bilden, das ein hohles Zentrum hat, das in Längsrichtung darin vorgesehen ist, wobei das hohle Zentrum mit einem Füllmaterial gefüllt ist, und wobei jedes der langge streckten Teile ein Paar Enden und eine freie Bodenfläche hat und
- b) eine Mehrzahl von Verbindungsteilen, die dazu geeignet sind, ein Paar der langgestreckten Teile zu verbinden, wobei jedes der Verbindungsteile ein Paar Enden hat, die generell jedem des Paars von Enden von jedem der langge streckten Teile angepaßt sind oder generell mit jedem der genannten Enden übereinstimmen, und wobei jedes der Ver bindungsteile eine freie Bodenfläche hat,
wobei die langgestreckten Teile und die Verbindungsteile zur
Ausbildung eines Banketts, welches die Vergießung, Verschüt
tung und/oder das Leck umgibt, verbindbar sind, und wobei die
freie Bodenfläche von jedem der langgestreckten Teile) und je
dem der Verbindungsteile, die Vergießung, Verschüttung und/oder
das Leck umgebend, an dem Boden befestigbar ist.
Mit der Einfindung wird auf diese Weise eine leicht aufbau-
und entfernbare sowie an unterschiedliche Gegebenheiten anpaß
bare Einrichtung zum Ausbilden eines temporären oder permanen
ten Banketts zum Umfassen, Einschließen und/oder Zurückhalten
eines Vergieß-, Verschütt-, Verspritz-, Sicker-, Entweich-
und/oder Leckagebereichs zur Verfügung gestellt.
Vorzugsweise ist das Gehäuse ein Vinyl- oder Polyurethanmate
rial. Alternativ kann das Gehäuse aus einem extrudierten
Kunststoffmaterial oder einem anderen steifen bzw. starren Ma
terial ausgebildet sein. Das Füllmaterial ist vorzugsweise
Schaum, geschäumtes und/oder schaumartiges Material, Cellulose
und/oder Kunststoffmaterial und/oder Mineralmaterial.
Die Verbindungsteile sind beispielsweise Eckteile, Knieteile,
Anschlußteile o. dgl., welche dazu geeignet sind, ein Paar der
langgestreckten Teile zu verbinden. Die Verbindungsteile sind
bevorzugt mit einem definierten Winkel versehen bzw. im Ver
lauf definiert winklig ausgebildet und dienen als Ecken des
Banketts. Die Enden der Verbindungsteile sind in der Geometrie
an die Enden der langgestreckten Teile angepaßt, vorzugsweise
stimmen die Enden der Verbindungsteile in der Geometrie mit
den Enden der langgestreckten Teile überein.
Wenn die langgestreckten Teile und die Verbindungsteile ent
sprechend ausgewählt werden, können sie mittels eines Abdich
tungsmittels, wie beispielsweise einer Dichtungsmasse, so an
dem Boden befestigt werden, daß sie den Vergieß-, Verschütt-,
Verspritz-, Durchsicker-, Entweich- und/oder Leckagebereich
umgeben. Ein solches Abdichtungsmittel kann auch von Silicon,
Polyurethan oder anderem Material, welches dazu geeignet ist,
das Gehäuse an dem Boden zu befestigen, gebildet sein.
Wenn das Bankett aufgebaut worden ist, kann Umführungsbandma
terial vorgesehen werden, um irgendwelche freiliegenden Berei
che der Bankettanordnung, insbesondere Stoßbereiche zwischen
einzelnen Teilen des Banketts, abzudecken und/oder abzudich
ten.
Einer der Vorteile der Erfindung besteht darin, daß die lang
gestreckten Teile von einem längeren Streifen aus langge
strecktem Material am Arbeits- bzw. Montageort zugeschnitten
werden können, um ein Bankett aufzubauen, das die gewünschten
Dimensionen hat. Die Fähigkeit, die langgestreckten Teile auf
die jeweils erforderliche Abmessung zuzuschneiden, bietet ei
nen zusätzlichen Grad an Flexibilität, welcher es ermöglicht,
das Bankett der Erfindung für praktisch jede Anzahl und/oder
Art von Konfigurationen zu verwenden.
Die Erfindung sei nachfolgend anhand von einigen besonders be
vorzugten Ausführungsformen derselben unter Bezugnahme auf die
Figuren der Zeichnung näher beschrieben und erläutert; es zei
gen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten, gegenwärtig
bevorzugten Ausführungsform eines Banketts gemäß der Erfin
dung;
Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht des Banketts der Fig. 1 und
Mittel zum Befestigen des Banketts an einem Boden, insbesonde
re einem Fußboden;
Fig. 3 eine Querschnittsansicht des Banketts der Fig. 1;
Fig. 4 eine Teilaufrißansicht des Banketts der Fig. 1;
Fig. 5 eine Aufsicht auf das Bankett der Fig. 4 von oben;
Fig. 6 eine Aufsicht auf das Bankett der Fig. 5 von unten;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht einer Ecke des Banketts
der Fig. 1, welche außerdem das Umführungsbandmaterial als
Abdichtungsmittel zeigt; und
Fig. 8 eine Querschnittsansicht einer zweiten, gegenwärtig
bevorzugten Ausführungsform eines Banketts gemäß der Erfin
dung.
In der nun folgenden detaillierten Beschreibung von bevorzug
ten Ausführungsformen sei zunächst auf Fig. 1 Bezug genommen,
die ein Bankett 10 zeigt, das einen Maschinenpark oder eine
Maschinenanlage 12 und eine Vergießung, Verschüttung und/oder
ein Leck 14, beispielsweise in der Form eines Vergieß-, Ver
spritz-, Durchsicker- und/oder sonstigen Leckagebereichs um
gibt. Alternativ kann das Bankett 10 um eine Vergießung, Ver
schüttung und/oder ein Leck 14 auch ohne das Vorhandensein des
Maschinenparks oder der Maschinenanlage 12 aufgebaut sein.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, kann das Bankett 10 in der Form
eines Rechtecks ausgebildet sein, welches das Leck 14 o. dgl.
umgibt. In dieser Anordnung weist das Bankett 10 vier langge
streckte Teile 16 auf, welche die vier Seiten des rechteckigen
Banketts 10 bilden. An jeder der Ecken des Banketts 10 ist ein
Verbindungsteil 18 vorgesehen. Die langgestreckten Teile 16
und die Verbindungsteile 18 werden in die endgültige Position
gebracht und durch ein Abdichtungsmittel 34 (siehe Fig. 2),
wie eine Dichtungsmasse, an dem Boden 20 befestigt.
Umführungsbandmaterial 22 kann zum Abdecken der Stoßstelle
zwischen dem Verbindungsteil 18 und dem langgestreckten Teil
16 maßgerecht zugeschnitten und, beispielsweise durch Verkle
bung, aufgebracht werden, insbesondere derart, daß es diese
Stoßstelle abdichtet.
Die Verbindungsteile 18 können in einer rechtwinkligen Konfi
guration vorgesehen sein, die in den Figuren der Zeichnung ge
zeigt ist, in welchem Fall ein rechteckiges Bankett 10 ausge
bildet wird. Alternativ können die Verbindungsteile 18 in an
deren Konfigurationen vorgesehen sein, um ein dreieckig ge
formtes Bankett, ein fünfeckig geformtes Bankett oder ein an
deres mehrseitiges oder vielseitiges Bankett vorzusehen. Die
Verbindungsteile 18 können auch so konfiguriert sein, daß ein
Bankett 10 in der Form eines Parallelogramms oder Rhombus oder
von anderer geometrischer Konfiguration vorgesehen wird.
Selbstverständlich ist die Form der Verbindungsteile nicht auf
eckige Formen beschränkt, sondern es können auch gerundete
Formen vorgesehen sein. So kann z. B. anstelle einer rechtwink
ligen Konfiguration, wie sie in Fig. 7 gezeigt ist, eine
Viertelkreiskonfiguration vorgesehen sein, so daß das Bankett
gerundete Ecken erhält.
Die Fig. 2 ist eine vergrößerte Teilansicht des Banketts 10
und veranschaulicht die Art und Weise, in welcher die Kompo
nenten des Banketts 10 aneinander befestigt werden. Wie in
Fig. 2 gezeigt ist, ist das langgestreckte Teil 16 aus einem
Gehäuse 24 ausgebildet, welches einen hohlen mittigen Bereich
als Zentrum 26 hat, der in Längsrichtung darin vorgesehen ist.
Vorzugsweise ist das Gehäuse 24 zweiteilig ausgebildet, indem
es ein oberes Teil 27 und ein Basisteil 28 hat. Das obere Teil
27 weist Flansche 30 auf, die sich seitlich von dem hohlen
Zentrum 26 aus erstrecken und die Endteile 32, vorliegend die
seitlichen Endteile, des Basisteils 28 überlappen. Die Flan
sche 30 und die Endteile 32 bilden einen Verbindungsbereich
zum Befestigen des oberen Teils 27 an dem Basisteil 28. Die
als Abdichtungsmittel 34 vorgesehene Dichtungsmasse, die auf
dem Boden 20, z. B. einem Fußboden, vorgesehen wird, haftet an
der Bodenoberfläche des Basisteils 28 und befestigt das Ban
kett 10 an dem Boden 20.
Die Fig. 3, 4, 5 und 6 zeigen jeweils einen Querschnitt,
eine Teilaufrißansicht, eine Aufsicht von oben und eine Auf
sicht von unten von dem langgestreckten Teil 16 des Banketts
10. Die Fig. 3 bis 6 sind eine weitere Veranschaulichung
von wesentlichen Merkmalen der vorliegenden Erfindung. Vor
zugsweise hat das langgestreckte Teil 16, wie in Fig. 3 ge
zeigt, einen halbkreisförmigen Querschnitt. Alternativ kann
das langgestreckte Teil 16 in einem dreieckigen Querschnitt
oder in irgendeinem anderen Querschnitt, der eine wesentliche
Höhe hat, so daß es als ein Bankett zum Umfassen, Einschließen
und/oder Zurückhalten von Flüssigkeit dienen kann, ausgebildet
sein. Wie die Fig. 3 zeigt, ist der hohle mittige Bereich
oder das Zentrum 26 des Gehäuses 24 mit Füllmaterial 36 ge
füllt.
Die Fig. 7 ist eine Großdarstellung einer Ecke des Banketts
10. Darin sind das Ende 17 des langgestreckten Teils 16 und
das Ende 19 des Verbindungsteils 18 in engen Kontakt miteinan
der gebracht. Das langgestreckte Teil 16 und das Verbindungs
teil 18 werden dann an dem Boden 20 befestigt. Umführungsband
material 22 bedeckt die Verbindungs- bzw. Stoßstelle zwischen
dem langgestreckten Teil 16 und dem Verbindungsteil 18, um ei
ne vollständige Abdichtung des Banketts 10 vorzusehen und es
zu ermöglichen, daß das Bankett 10 irgendwelche Flüssigkeit,
die innerhalb des inneren Umfangs desselben verschüttet, ver
spritzt oder in sonstiger Weise ausgeströmt ist, vollständig,
sicher und/oder leckagefrei umfaßt, einschließt und/oder zu
rückhält.
Die Fig. 8 veranschaulicht eine alternative Ausführungsform
des langgestreckten Teils 16 des Banketts 10. Im Gegensatz zu
dem oben erläuterten langgestreckten Teil 16 zeigt die Fig. 8
ein langgestrecktes Teil 16, das in einem einzigen Stück aus
gebildet ist. In der Ausführungsform der Fig. 8 ist ein ein
stückiges Gehäuse 24, das einen hohlen mittigen Bereich oder
ein hohles Zentrum 26 hat, dazu geeignet, Füllmaterial 36 auf
zunehmen.
Vorzugsweise wird der hohle mittige Bereich oder das hohle
Zentrum 26 des langgestreckten Teils 16 in den verschiedenen
Ausführungsformen, wie insbesondere die Fig. 2, 3 und 7
zeigen, mit einem Schaum bzw. geschäumtem oder schaumartigem
Material als Füllmaterial 36 gefüllt. Jedoch kann auch irgend
ein flexibles, geschmeidiges, biegsames und/oder nachgiebig zu
beeinflussendes Material als das Füllmaterial 36 verwendet
werden, und zwar unter Einschluß von Cellulose und syntheti
schen Materialien oder Mineralmaterialien. Vorzugsweise ist
der Schaum ein extrudiertes, geschlossen-abgedichtetes, beson
ders bevorzugt geschlossenporiges, Polyolefin. Die Kriterien
für die Auswahl des Polyolefinmaterials sind die, daß das Ma
terial eine Formhalteeigenschaft haben soll, derart, daß das
Schaummaterial generell zu seiner ursprünglichen Form zurück
kehrt, wenn es zusammengedrückt wird.
Vorzugsweise ist das Gehäuse 24 aus Vinyl hergestellt. Alter
nativ kann das Gehäuse 24 aus einem extrudierten Kunststoffma
terial oder anderem steifem oder starrem Material ausgebildet
sein. Außer Vinyl als besonders bevorzugtem Material kann das
Gehäuse 24 auch besonders bevorzugt aus Polyurethan oder Poly
olen oder Polystyrol ausgebildet sein. Wenn es aus Vinyl her
gestellt wird, wird das Gehäuse 24 vorzugsweise aus einem
Vinyl hergestellt, das eine Dichte von 779,7 g/m2 oder 23 oz/yd2
hat.
Wegen der Geschmeidigkeit, Nachgiebigkeit und/oder Biegsamkeit
des langgestreckten Teils 16 kann das Bankett der Erfindung in
einer Ausstattung oder einem Bausatz vorgesehen sein, die bzw.
der wenigstens einen Wickel, eine Spule, eine Rolle, einen
Ring o. dgl. des langgestreckten Teils 16 bzw. aus dem Materi
al der langgestreckten Teile 16, wenigstens vier, vorzugsweise
rechtwinklige, Verbindungsteile 18 sowie eine Folie, Dünnplat
te oder Rolle aus Umführungsband 22, vorzugsweise von Vinylum
führungsband, und Dichtungsmasse umfaßt. Vorzugsweise ist die
in der Erfindung verwendete Dichtungsmasse Dow-Corning-Sili
kon. Jedoch kann auch eine andere Dichtungsmasse bzw. ein an
deres Dichtungsmittel vom Dichtungsmassentyp, wie z. B. Poly
urethan, in der Erfindung verwendet werden. Die Dichtungsmasse
wie auch die in dem oder als das äußere Gehäuse des langge
streckten Teils 16 und in dem oder als das Verbindungsteil 18
und das Umführungsbandmaterial 22 verwendete Verbindung muß
basierend auf der Widerstandsfähigkeit gegen Chemikalien, auf
die man am Arbeitsplatz trifft, ausgewählt werden. So soll die
Dichtungsmasse wie auch die Vinylverbindung, die dem als das
äußere Gehäuse des langgestreckten Teils 16 und in dem oder
als das Verbindungsteil 18 sowie das Vinylumführungsband 22
verwendet wird, basierend auf die Widerstandsfähigkeit gegen
Chemikalien, denen man am Arbeitsplatz begegnet, ausgewählt
sein.
Bei der Benutzung können die Wickel, Spulen, Rollen, Ringe o. dgl.
aus langgestreckten Teilen 16 mit einem scharfen Objekt,
wie einer Schere oder einem Gebrauchsmesser, zu einer ge
wünschten Länge zugeschnitten werden. Die Verbindungsteile 18
werden gegen die zugeschnittenen langgestreckten Teile 16 ge
setzt, so daß der Aufbau eines Banketts ermöglicht wird, das
an spezielle Eindämmungsbereiche eines Kunden angepaßt ist.
Wenn die richtige Konfiguration des Banketts 10 hergestellt
worden ist, wird das Abdichtungsmittel 34, z. B. Silikonabdich
tungsmittel, (siehe beispielsweise Fig. 2) auf den Boden 20
innerhalb der Breite der langgestreckten Teile 16 und der Ver
bindungsteile 18 aufgebracht, und zwar entweder in einer gera
den parallelen Linie bzw. Linienanordnung oder in einem Mu
ster, derart, daß eine angemessene Abdichtung der langge
streckten Teile 16 und der Verbindungsteile 18 mit dem Fußbo
den sichergestellt wird. Die langgestreckten Teile 16 und die
Verbindungsteile 18 werden an die erforderliche Stelle ge
drückt, um einen anmessenen Kontakt herzustellen. Das Umfüh
rungsbandmaterial 22 kann zu der gewünschten Länge zugeschnit
ten werden, um irgendwelche Bereiche, die während des Zu
schneidens der Enden der langgestreckten Teile 16 freigelegt
wurden, abzudecken und/oder die Stoßstellen zwischen den lang
gestreckten Teilen 16 und den Verbindungsteilen 18 abzudecken
und/oder abzudichten. Das Umführungsbandmaterial 22 wird mit
tels eines Standardumführungsbandklebemittels auf die langge
streckten Teile 16 und die Verbindungsteile 18 aufgebracht.
Claims (7)
1. Einrichtung zum Ausbilden eines temporären oder per
manenten Banketts (10) zum Umfassen, Einschließen und/oder
Eindämmen einer Vergießung, Verschüttung und/oder eines Lecks
(14), umfassend:
- a) eine Mehrzahl von langgestreckten Teilen (16), die ein Gehäuse (24) bilden, das ein hohles Zentrum (26) hat, das in Längsrichtung darin vorgesehen ist, wobei das hohle Zentrum (26) mit einem Füllmaterial (36) gefüllt ist, und wobei jedes der langgestreckten Teile (16) ein Paar Enden und eine freie Bodenfläche hat und
- b) eine Mehrzahl von Verbindungsteilen (18), die dazu geeig net sind, ein Paar der langgestreckten Teile (16) zu ver binden, wobei jedes der Verbindungsteile (18) ein Paar Enden hat, die generell jedem des Paars von Enden von je dem der langgestreckten Teile (16) angepaßt sind oder ge nerell mit jedem der genannten Enden übereinstimmen, und wobei jedes der Verbindungsteile (18) eine freie Boden fläche hat,
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Füllmaterial (36) von einem flexi
blen, geschmeidigen, nachgiebigen und/oder biegsamen Material
gebildet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das flexible, geschmeidige, nachgiebi
ge und/oder biegsame Material ein solches aus Schaum, ge
schäumtem Material, schaumartigem Material, Cellulose, einem
synthetischen Material und/oder einem Mineralmaterial ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Gehäuse (24) aus Polyure
than und/oder Vinyl gebildet ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die freie Boden
fläche von jedem der langgestreckten Teile (16) und der Ver
bindungsteile (18) durch ein Abdichtungsmittel (34) an dem Bo
den (20) befestigbar ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Abdichtungsmittel (34) Silikon
und/oder Polyurethan ist.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, ge
kennzeichnet durch Umführungsbandmaterial (22),
das zum Abdecken irgendwelcher freiliegender Bereiche des Ban
ketts (10) längs der Stoßstelle von langgestreckten Teilen
(16) und der Verbindungsteile (18) zu einer jeweils gewünsch
ten Länge zuschneidbar ist.
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