DE19733701A1 - Einrichtung zum Ausbilden eines temporären oder permanenten Banketts - Google Patents
Einrichtung zum Ausbilden eines temporären oder permanenten BankettsInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D31/00—Protective arrangements for foundations or foundation structures; Ground foundation measures for protecting the soil or the subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution
-
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Kontrollieren ei
ner Fluidströmung, und mehr im einzelnen betrifft die Erfin
dung eine permanente oder temporäre Banketteinrichtung zum Um
fassen, Einschließen und/oder zurückhalten von Flüssigkeiten.
Entfernbare flüssigkeitsblockierende oder -hemmende Einrich
tungen für die Verwendung auf Oberflächen, wie Gebäudeböden,
sind in der Technik an sich bekannt. Die US-Patentschrift 4 031 676
offenbart eine wasserblockierende oder -hemmende Gum
mieinrichtung, die eine Bodenoberfläche mit einer Mehrzahl von
vertieften Scheibenbereichen oder -teilen hat, welche Saugbe
cher bilden. Der Boden wird mit glatten Oberflächen derart in
Eingriff gebracht, daß eine semipermanente Dammstruktur ausge
bildet wird. Die Einrichtung kann in geraden Abschnitten oder
gekrümmten Abschnitten vorgesehen sein, wobei die Abschnitte
durch eine Feder-und-Nut-Anordnung ineinandergreifen und mit
einander verblockt sind. Die Herstellung dieser Einrichtung
ist unangemessen kostenaufwendig, da jede Form, mit welcher
die Einrichtung ausgebildet wird, mehrere Saugbecher auf der
Bodenoberfläche vorsehen muß. Die Einrichtung hat außerdem den
Nachteil einer verminderten Anpaßbarkeit, weil sie in Ab
schnitten von vorbestimmter Länge vorgesehen wird, die nicht
leicht an Ort und Stelle derart anpaßbar sind, daß sie mit
verschiedenen bemessenen Bereichen, in denen es zum Verschüt
ten, Verspritzen, Vergießen, Ausströmen oder dergleichen
kommt, übereinstimmen.
Die US-Patentschrift 4 981 391 offenbart eine aufblasbare,
tragbare Dammeinrichtung, die eine rohrförmige Struktur und
eine Bodenplatte oder -folie aus flexiblem Material hat. Das
Aufblasen des Damms ist unangemessen zeitaufwendig, insbeson
dere in den Fällen, in denen eine sofortige Flüssigkeitskon
trolle an Ort und Stelle erforderlich ist oder gewünscht wird.
In ähnlicher Weise offenbart die US-Patentschrift 5 059 065
eine fluidgefüllte Eindämmungsstruktur, die eine Kupplungshül
senanordnung zum miteinander Verbinden und Aufnehmen von be
nachbarten Enden der Eindämmungsstruktur hat. Weiter offenbart
die US-Patentschrift 3 847 722 eine mit einem Urethanprepoly
mer imprägnierte permeable, laminierte Bahn zum Stillegen bzw.
Verstopfen von Wasserlecks in kleinen Löchern, Rissen oder
Spalten. Das Prepolymer reagiert mit dem Wasser unter Bildung
eines gequollenen, anhaftenden Hydrogels. Jedoch hat die Bahn
keine wesentliche Dicke, so daß sie nicht auf einer Niveauver
gieß-, -verschütt- und/oder -leckageoberfläche zum Kontrollie
ren und/oder Einschließen bzw. Zurückhalten von Flüssigkeit
plaziert werden kann. Zwar kann ein permeables Füllmaterial,
wie Holzspäne, innerhalb oder auf der Innenseite der Bahn pla
ziert werden, aber das ist für die Kontrolle, das Einschließen
und/oder Zurückhalten von verschüttetem, verspritztem oder in
sonstiger Weise ausgeströmtem Fluid an Ort und Stelle unprak
tisch.
Die US-Patentschrift 5 236 281 neueren Datums offenbart eine
Abdämmung zum Eindämmen oder Ableiten von Flüssigkeiten, wel
che derart ausgebildet ist, daß eine langgestreckte, nachgie
bige Abdämmung vorgesehen ist, bei welcher die äußere Oberflä
che von einer klebrigen Beschaffenheit ist. Die Abdämmung ist
leicht biegbar und geschmeidig, so daß sie an verschiedene
Dämmkonfigurationen anpaßbar ist. Teile dieser Abdämmung kön
nen an Ort und Stelle von dem Benutzer ohne Spezialwerkzeuge
durchgetrennt werden, um die Abdämmung für spezielle Dämmbe
dürfnisse zuzuschneiden. Die klebrige Beschaffenheit der frei
liegenden Oberfläche stellt sowohl die gewünschte Dämmstruktur
als auch die Haftung zur Verfügung, die zum Befestigen der Ab
dämmung auf einer Verschüttungs- bzw. Verspritzungsoberfläche
und zum Erzeugen einer angemessenen Abdichtung notwendig ist.
Obwohl diese Abdämmung eine ausgezeichnete temporäre Dämmein
richtung bildet, ist sie nicht leicht für permanente Abdäm
mungszwecke geeignet.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demgemäß insbesonde
re, eine Einrichtung zum Ausbilden eines temporären oder per
manenten Banketts zum Umfassen, Einschließen und/oder Zurück
halten von Flüssigkeiten auf Vergieß-, Verschütt-, Verspritz-,
Ausström- und/oder Leckageoberflächen, wie beispielsweise Ge
bäudeböden, zur Verfügung zu stellen. Weiterhin soll mit der
Erfindung eine Einrichtung, insbesondere der vorgenannten Art,
zur Verfügung gestellt werden, die leicht angepaßt und zuge
schnitten werden kann, um eine Vielfalt an Konfigurationen
ausführen zu können. Außerdem soll mit der Erfindung eine Ein
richtung, insbesondere der vorgenannten Art, zur Verfügung ge
stellt werden, welche eine permanente Abdichtung bilden kann,
aber nichtsdestoweniger mit einem Minimum an Bemühungen und/oder
Aufwand entfernbar ist.
Mit der Einfindung wird eine Einrichtung zum Ausbilden eines
temporären oder permanenten Banketts zum Umfassen, Einschlie
ßen und/oder Zurückhalten eines Vergieß-, Verschütt-, Ver
spritz-, Sicker-, Entweich- und/oder Leckagebereichs zur Ver
fügung gestellt. Die Einrichtung umfaßt eine Mehrzahl von
langgestreckten Teilen, die aus einem Gehäuse und einem
Füllmaterial ausgebildet sind. Vorzugsweise ist das Gehäuse
ein Vinyl- oder Polyurethanmaterial, das einen hohlen Kern
hat, der in Längsrichtung darin vorgesehen ist. Alternativ
kann das Gehäuse aus einem extrudierten Kunststoffmaterial
oder einem anderen steifen bzw. starren Material ausgebildet
sein. Der hohle Kern ist mit einem Füllmaterial gefüllt, wie
vorzugsweise Schaum, geschäumtes und/oder schaumartiges Mate
rial, Cellulose und/oder Kunststoffmaterialien und/oder Mine
ralmaterialien.
Die Einrichtung weist weiter eine Mehrzahl von Verbindungstei
len, wie beispielsweise Eckteilen, Knieteilen, Anschlußteilen
o. dgl., auf, welche dazu geeignet sind, ein Paar der langge
streckten Teile zu verbinden. Die Verbindungsteile sind bevor
zugt mit einem definierten Winkel versehen bzw. im Verlauf de
finiert winklig ausgebildet und dienen als Ecken des Banketts.
Die Enden der Verbindungsteile sind in der Geometrie an die
Enden der langgestreckten Teile angepaßt, vorzugsweise stimmen
die Enden der Verbindungsteile in der Geometrie mit den Enden
der langgestreckten Teile überein.
Wenn die langgestreckten Teile und die Verbindungsteile ent
sprechend ausgewählt werden, können sie mittels eines Abdich
tungsmittels, wie beispielsweise einer Dichtungsmasse, so an
dem Boden befestigt werden, daß sie den Vergieß-, Verschütt-,
Verspritz-, Durchsicker-, Entweich- und/oder Leckagebereich
umgeben. Ein solches Abdichtungsmittel kann auch von Silicon,
Polyurethan oder anderem Material, welches dazu geeignet ist,
das Gehäuse an dem Boden zu befestigen, gebildet sein. Wenn
das Bankett aufgebaut worden ist, kann Umführungsbandmaterial
vorgesehen werden, um irgendwelche freiliegenden Bereiche der
Bankettanordnung, insbesondere Stoßbereiche zwischen einzelnen
Teilen des Banketts, abzudecken und/oder abzudichten.
Einer der Vorteile der vorliegenden Erfindung besteht darin,
daß die langgestreckten Teile von einem längeren Streifen aus
langgestrecktem Material am Arbeits- bzw. Montageort zuge
schnitten werden können, um ein Bankett aufzubauen, das die
gewünschten Dimensionen hat. Die Fähigkeit, die langgestreck
ten Teile auf die jeweils erforderliche Abmessung zuzuschnei
den, bietet einen zusätzlichen Grad an Flexibilität, welcher
es ermöglicht, das Bankett der vorliegenden Erfindung für
praktisch jede Anzahl und/oder Art von Konfigurationen zu
verwenden.
Die vorstehenden sowie weitere Vorteile und Merkmale der Er
findung seien nachfolgend anhand von einigen besonders bevor
zugten Ausführungsformen derselben unter Bezugnahme auf die
Figuren der Zeichnung näher beschrieben und erläutert; es zei
gen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten, gegen
wärtig bevorzugten Ausführungsform eines Banketts gemäß der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht des Banketts der Fig. 1
und Mittel zum Befestigen des Banketts an einem Boden, insbe
sondere einem Fußboden;
Fig. 3 eine Querschnittsansicht des Banketts der Fig.
1;
Fig. 4 eine Teilaufrißansicht des Banketts der Fig. 1;
Fig. 5 eine Aufsicht auf das Bankett der Fig. 4 von
oben;
Fig. 6 eine Aufsicht auf das Bankett der Fig. 5 von un
ten;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht einer Ecke des Ban
ketts der Fig. 1, welche außerdem das Umführungsband-
Abdichtungsmittel zeigt; und
Fig. 8 eine Querschnittsansicht einer zweiten, gegenwär
tig bevorzugten Ausführungsform eines Banketts gemäß der vor
liegenden Erfindung.
In der nun folgenden detaillierten Beschreibung von bevorzug
ten Ausführungsformen der Erfindung sei zunächst auf Fig. 1
Bezug genommen, die ein Bankett 10 zeigt, das einen Maschinen
park oder eine Maschinenanlage 12 und einen Vergieß-, Ver
spritz-, Durchsicker- und/oder Leck- bzw. Leckagebereich 14
umgibt. Alternativ kann das Bankett 10 um einen Vergieß-, Ver
schütt-, Verspritz-, Durchsicker- und/oder Leck- bzw. Leckage
bereich 14 mit oder ohne das Vorhandensein des Maschinenparks
oder der Maschinenanlage 12 aufgebaut sein.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, kann das Bankett 10 in der Form
eines Rechtecks ausgebildet sein, welches den Vergieß- und/oder
Leckbereich o. dgl. 14 umgibt. In dieser Anordnung weist
das Bankett 10 vier langgestreckte Teile 16 auf, welche die
vier Seiten des rechteckigen Banketts 10 bilden. An jeder der
Ecken des Banketts 10 ist ein Verbindungsteil 18 vorgesehen.
Die langgestreckten Teile 16 und die Verbindungsteile 18 wer
den in die endgültige Position gebracht und mittels einer
Dichtungsmasse an dem Fußboden 20 befestigt. Umführungsbandma
terial 22 kann zum Abdecken der Stoßstelle zwischen dem Ver
bindungsteil 18 und dem langgestreckten Teil 16 maßgerecht zu
geschnitten und, beispielsweise durch Verklebung, aufgebracht
werden, insbesondere derart, daß es diese Stoßstelle abdich
tet. Die Verbindungsteile 18 können in einer rechtwinkligen
Konfiguration vorgesehen sein, die in den Figuren der Zeich
nung gezeigt ist, in welchem Fall ein rechteckiges Bankett 10
ausgebildet wird. Alternativ können die Verbindungsteile 18 in
anderen Konfigurationen vorgesehen sein, um ein dreieckig ge
formtes Bankett, ein fünfeckig geformtes Bankett oder ein an
deres mehrseitiges oder vielseitiges Bankett vorzusehen. Die
Verbindungsteile 18 können auch so konfiguriert sein, daß ein
Bankett 10 in der Form eines Parallelogramms oder Rhombus oder
von anderer geometrischer Konfiguration vorgesehen werden
kann. Selbstverständlich ist die Form der Verbindungsteile
nicht auf eckige Formen beschränkt, sondern es können auch ge
rundete Formen vorgesehen sein. So kann z. B. anstelle einer
rechtwinkligen Konfiguration, wie sie in Fig. 7 gezeigt ist,
eine Viertelkreiskonfiguration vorgesehen sein, so daß das
Bankett gerundete Ecken erhält.
Die Fig. 2 ist eine vergrößerte Teilansicht des Banketts 10
und veranschaulicht die Art und Weise, in welcher die Kompo
nenten des Banketts 10 aneinander befestigt werden. Wie in
Fig. 2 gezeigt ist, ist das langgestreckte Teil 16 aus einem
Gehäuse 24 ausgebildet, welches einen hohlen mittigen Bereich
26 hat, der in Längsrichtung darin vorgesehen ist. Vorzugswei
se ist das Gehäuseteil 24 zweiteilig ausgebildet, indem es ein
oberes Teil 27 und ein Basisteil 28 hat. Das obere Teil 27
weist Flansche 30 auf, die sich seitlich von dem hohlen mitti
gen Bereich 26 aus erstrecken und die Endteile 32, vorliegend
die seitlichen Endteile, des Basisteils 28 überlappen. Die
Flansche 30 und die Endteile 32 bilden einen Verbindungsbe
reich zum Befestigen des oberen Teils 27 und des Basisteils 28
bzw. zum Befestigen des oberen Teils 27 an dem Basisteil 28.
Die Dichtungsmasse 34, die auf dem Fußboden 20 vorgesehen ist,
haftet an der Bodenoberfläche des Basisteils 28 und befestigt
das Bankett 10 an dem Fußboden 20.
Die Fig. 3, 4, 5 und 6 zeigen jeweils einen Querschnitt,
eine Teilaufrißansicht, eine Aufsicht von oben und eine Auf
sicht von unten von dem langgestreckten Teil 16 des Banketts
10. Die Fig. 3 bis 6 bilden eine weitere Veranschaulichung
von wesentlichen Merkmalen der vorliegenden Erfindung. Vor
zugsweise ist das langgestreckte Teil 16, wie in Fig. 3 ge
zeigt, in einer halbkreisförmigen Anordnung bzw. in einer im
Querschnitt halbkreisförmigen Anordnung ausgebildet. Alterna
tiv kann das langgestreckte Teil 16 in einem dreieckigen Quer
schnitt oder in irgendeinem anderen Querschnitt, der eine we
sentliche Höhe hat, so daß es als ein Bankett zum Umfassen,
Einschließen und/oder Zurückhalten von Flüssigkeit dienen
kann, ausgebildet sein. Wie die Fig. 3 zeigt, ist der hohle
mittige Bereich 26 des Gehäuseteils 24 mit Füllmaterial 36 ge
füllt.
Die Fig. 7 ist eine Großdarstellung einer Ecke des Banketts
10 der vorliegenden Erfindung. Darin sind das Ende 17 des
langgestreckten Teils 16 und das Ende 19 des Verbindungsteils 18
in engen Kontakt gebracht. Das langgestreckte Teil 16 und
das Verbindungsteil 18 werden dann an dem Fußboden 20 befe
stigt. Umführungsbandmaterial 22 bedeckt die Verbindungs- bzw.
Stoßstelle zwischen den langgestreckten Teilen 16 und den Ver
bindungsteilen 18, um eine vollständige Abdichtung des Ban
ketts 10 vorzusehen und es zu ermöglichen, daß das Bankett 10
irgendwelche Flüssigkeit, die innerhalb des inneren Umfangs
desselben verschüttet, verspritzt oder in sonstiger Weise aus
geströmt ist, vollständig, sicher und/oder leckagefrei umfaßt,
einschließt und/oder zurückhält.
Die Fig. 8 veranschaulicht eine alternative Ausführungsform
des langgestreckten Teils 16 des Banketts 10. Im Gegensatz zu
dem oben erläuterten langgestreckten Teil 16 zeigt die Fig. 8
ein langgestrecktes Teil 16, das in einem einzigen Stück aus
gebildet ist. In der Ausführungsform der Fig. 8 ist ein ein
stückiges Gehäuse 24, das einen hohlen mittigen Bereich 26
hat, dazu geeignet, Füllmaterial 36 aufzunehmen.
Vorzugsweise wird der hohle mittige Bereich 26 oder die hohle
Mitte 26 des langgestreckten Teils 16 in den verschiedenen
Ausführungsformen, wie insbesondere die Fig. 2, 3 und 7
zeigen, mit einem Schaum bzw. geschäumtem oder schaumartigem
Material als Füllmaterial 36 gefüllt. Jedoch kann auch irgend
ein flexibles, geschmeidiges, biegsames und/oder nachgiebig zu
beeinflussendes Material als das Füllmaterial verwendet wer
den, und zwar unter Einschluß von Cellulose und synthetischen
Materialien oder Mineralmaterialien. Vorzugsweise ist der
Schaum ein extrudiertes, geschlossen-abgedichtetes, besonders
bevorzugt geschlossenporiges, Polyolefin. Die Kriterien für
die Auswahl des Polyolefinmaterials sind die, daß das Material
eine Formhalteeigenschaft haben soll, derart, daß das Schaum
material generell zu seiner ursprünglichen Form zurückkehrt,
wenn es zusammengedrückt wird.
Vorzugsweise ist das Gehäuse 24 aus Vinyl hergestellt. Alter
nativ kann das Gehäuse 24 aus einem extrudierten Kunststoffma
terial oder anderem steifem oder starrem Material ausgebildet
sein. Außer Vinyl als besonders bevorzugtem Material kann das
Gehäuse 24 auch besonders bevorzugt aus Polyurethan oder Poly
olen oder Polystyrol ausgebildet sein. Wenn es aus Vinyl her
gestellt wird, wird das Gehäuse 24 vorzugsweise aus einem
Vinyl hergestellt, das eine Dichte von 779,7 g/m² oder 23 oz/yd²
hat.
Wegen der Geschmeidigkeit, Nachgiebigkeit und/oder Biegsamkeit
des langgestreckten Teils 16 kann die Banketteinrichtung der
vorliegenden Erfindung in einer Ausstattung oder einem Bausatz
vorgesehen sein, die bzw. der wenigstens einen Wickel, eine
Spule, eine Rolle, einen Ring o. dgl. des langgestreckten
Teils 16 bzw. aus dem Material der langgestreckten Teile 16,
wenigstens vier, vorzugsweise rechtwinklige, Verbindungsteile
18 sowie eine Folie, Dünnplatte oder Rolle aus Umführungsband
22, vorzugsweise von Vinylumführungsband, und Dichtungsmasse
umfaßt. Vorzugsweise ist die in der vorliegenden Erfindung
verwendete Dichtungsmasse Dow-Corning-Silikon. Jedoch kann
auch eine andere Dichtungsmasse bzw. ein anderes Dichtungsmit
tel vom Dichtungsmassentyp, wie z. B. Polyurethan, in der vor
liegenden Erfindung verwendet werden. Die Dichtungsmasse wie
auch die in dem oder als das äußere Gehäuse des langgestreck
ten Teils 16 und in dem oder als das Verbindungsteil 18 und
das Umführungsband 22 verwendete Verbindung muß basierend auf
der Widerstandsfähigkeit gegen Chemikalien, auf die man am Ar
beitsplatz trifft, ausgewählt werden. So soll die Dichtungs
masse wie auch die Vinylverbindung, die dem als das äußere Ge
häuse des langgestreckten Teils 16 und in dem oder als das
Verbindungsteil 18 sowie das Vinylumführungsband 22 verwendet
wird, basierend auf die Widerstandsfähigkeit gegen Chemikali
en, denen man am Arbeitsplatz begegnet, ausgewählt sein.
Bei der Benutzung können die Wickel, Spulen, Rollen, Ringe o. dgl.
aus langgestreckten Teilen 16 mit einem scharfen Objekt,
wie einer Schere oder einem Gebrauchsmesser, zu einer ge
wünschten Länge zugeschnitten werden. Die Verbindungsteile 18
werden gegen die zugeschnittenen langgestreckten Teile 16 ge
setzt, so daß der Aufbau einer Ausrüstung bzw. eines Banketts
ermöglicht wird, die bzw. das an spezielle Eindämmungsbereiche
eines Kunden angepaßt ist. Wenn die richtige Konfiguration 10
des Banketts hergestellt worden ist, wird das Silikonabdich
tungsmittel 34 (siehe beispielsweise Fig. 2) auf den Boden 20
innerhalb der Breite der langgestreckten Teile 16 und der Ver
bindungsteile 18 aufgebracht, und zwar entweder in einer gera
den parallelen Linie bzw. Linienanordnung oder in einem Mu
ster, derart, daß eine angemessene Abdichtung der langge
streckten Teile 16 und der Verbindungsteile 18 mit dem Fußbo
den sichergestellt wird. Die langgestreckten Teile 16 und die
Verbindungsteile 18 werden an die erforderliche Stelle ge
drückt, um einen anmessenen Kontakt herzustellen. Das Umfüh
rungsbandmaterial 22 kann zu der gewünschten Länge zugeschnit
ten werden, um irgendwelche Bereiche, die während des Zu
schneidens der Enden der langgestreckten Teile 16 freigelegt
wurden, abzudecken und/oder die Stoßstellen zwischen den lang
gestreckten Teilen 16 und den Verbindungsteilen 18 abzudecken
und/oder abzudichten. Das Umführungsbandmaterial 22 wird mit
tels eines Standardumführungsbandklebemittels auf die langge
streckten Teile 16 und die Verbindungsteile 18 aufgebracht.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die beschriebe
nen und dargestellten Ausführungsformen beschränkt, sondern
sie läßt sich im Rahmen des Gegenstands der Erfindung, wie er
in den Patentansprüchen angegeben ist, sowie im Rahmen des
allgemeinen Erfindungsgedankens, wie er der Gesamtheit der Un
terlagen zu entnehmen ist, in vielfältiger Weise mit Erfolg
ausführen.
Mit der Erfindung wird eine Einrichtung zum Aufbauen eines
Banketts für das Umfassen, Einschließen und/oder Zurückhalten
eines Lecks bzw. eines Leckagefluids oder einer Vergießungs
stelle bzw. eines vergossenen Fluids o. dgl. zur Verfügung ge
stellt, die eine Mehrzahl von Eckenteilen hat, wobei zwischen
jedem dieser Eckenteile ein langgestrecktes Teil angeordnet
ist, so daß die langgestreckten Teile durch die Eckenteile
voneinander beabstandet sind. Die langgestreckten Teile sind
aus einem geschmeidigen, nachgiebigen und/oder biegsamen
Streifen bzw. Hohlprofil ausgebildet, der bzw. das ein Gehäu
se, vorzugsweise ein Vinylgehäuse, hat bzw. bildet und mit ei
nem Füllmaterial, vorzugsweise einem Schaummaterial, gefüllt
ist, das Formbeibehaltungs- bzw. Formhalteeigenschaften hat.
Die langgestreckten Teile werden am Arbeits- bzw. Montageplatz
auf genaues Maß gebracht und zugeschnitten, um ein Bankett von
genügender Größe auszubilden, welches das jeweils vorhandene
Vergießungs- bzw. Leckeindämmungsproblem löst. Wenn die Sei
tenteile bzw. die langgestreckten Teile und die Eckenteile
ausgewählt und angeordnet sind, werden sie durch eine Dich
tungsmasse an dem Gebäudeboden befestigt. Wenn notwendig, kann
dann Umführungsbandmaterial aufgebracht werden, um die Verbin
dungsstellen zwischen den Eckenteilen und den Seitenteilen
bzw. langgestreckten Teilen des Banketts abzudichten.
Claims (8)
1. Einrichtung zum Ausbilden eines temporären oder per
manenten Banketts (10) zum Umfassen, Einschließen und/oder
Eindämmen einer Vergießung, Verschüttung und/oder eines Lecks
(14), umfassend:
eine Mehrzahl von langgestreckten Teilen (16), die ein Gehäuse (24) haben oder bilden, wobei das Gehäuse (24) ein hohles Zen trum (26) hat, das in Längsrichtung darin vorgesehen ist, wo bei das hohle Zentrum (26) mit einem Füllmaterial (36) gefüllt ist, und wobei jedes aus der Mehrzahl der langgestreckten Tei le (16) ein Paar Enden und eine freiliegende Bodenoberfläche hat;
eine Mehrzahl von Verbindungsteilen (18), die dazu geeignet sind, ein Paar der langgestreckten Teile (16) zu verbinden, wobei jedes aus der Mehrzahl der Verbindungsteile (18) ein Paar Enden hat, die generell jedem des Paars von Enden von je dem aus der Mehrzahl der langgestreckten Teile (16) angepaßt sind oder generell mit jedem der genannten Enden übereinstim men, und wobei jedes aus der Mehrzahl der Verbindungsteile (18) eine freiliegende Bodenoberfläche hat;
wobei die Mehrzahl der langgestreckten Teile (16) und die Mehrzahl der Verbindungsteile (18) zur Ausbildung eines Ban ketts (10), welches die Vergießung, Verschüttung und/oder das Leck (14) umgibt, verbindbar oder verbunden sind oder werden, und wobei eine freiliegende Bodenoberfläche von jedem aus der Mehrzahl der langgestreckten Teile (16) und jedem aus der Mehrzahl der Verbindungsteile (18), die Vergießung, Verschüt tung und/oder das Leck (16) umgebend, an dem Boden (20) befe stigbar oder befestigt ist oder wird.
eine Mehrzahl von langgestreckten Teilen (16), die ein Gehäuse (24) haben oder bilden, wobei das Gehäuse (24) ein hohles Zen trum (26) hat, das in Längsrichtung darin vorgesehen ist, wo bei das hohle Zentrum (26) mit einem Füllmaterial (36) gefüllt ist, und wobei jedes aus der Mehrzahl der langgestreckten Tei le (16) ein Paar Enden und eine freiliegende Bodenoberfläche hat;
eine Mehrzahl von Verbindungsteilen (18), die dazu geeignet sind, ein Paar der langgestreckten Teile (16) zu verbinden, wobei jedes aus der Mehrzahl der Verbindungsteile (18) ein Paar Enden hat, die generell jedem des Paars von Enden von je dem aus der Mehrzahl der langgestreckten Teile (16) angepaßt sind oder generell mit jedem der genannten Enden übereinstim men, und wobei jedes aus der Mehrzahl der Verbindungsteile (18) eine freiliegende Bodenoberfläche hat;
wobei die Mehrzahl der langgestreckten Teile (16) und die Mehrzahl der Verbindungsteile (18) zur Ausbildung eines Ban ketts (10), welches die Vergießung, Verschüttung und/oder das Leck (14) umgibt, verbindbar oder verbunden sind oder werden, und wobei eine freiliegende Bodenoberfläche von jedem aus der Mehrzahl der langgestreckten Teile (16) und jedem aus der Mehrzahl der Verbindungsteile (18), die Vergießung, Verschüt tung und/oder das Leck (16) umgebend, an dem Boden (20) befe stigbar oder befestigt ist oder wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Füllmaterial (36) von einem flexi
blen, geschmeidigen, nachgiebigen und/oder biegsamen Material
gebildet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das flexible, geschmeidige, nachgiebi
ge und/oder biegsame Material ein solches aus Schaum, ge
schäumtem Material, schaumartigem Material, Cellulose, einem
synthetischen Material und/oder einem Mineralmaterial ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Gehäuse (24) aus Polyure
than und/oder Vinyl ausgebildet ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die freiliegende
Bodenoberfläche von jedem aus der Mehrzahl der langgestreckten
Teile (16) und der Mehrzahl der Verbindungsteile (18) durch
ein Abdichtungsmittel (34) an dem Boden (20) befestigbar oder
befestigt ist oder wird.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Abdichtungsmittel (34) Silikon
und/oder Polyurethan ist.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß die Mehrzahl von
langgestreckten Teilen (16) von einem längeren langgestreckten
Teilen zu einer gewünschten Größe zuschneidbar oder zuge
schnitten ist oder zugeschnitten wird.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, ge
kennzeichnet durch Umführungsbandmaterial (22),
wobei das Umführungsbandmaterial (22) zum Abdecken irgendwel
cher freiliegender Bereiche des Banketts (10) längs der Grenze
oder Stoßstelle der Mehrzahl von langgestreckten Teilen (16)
und der Verbindungsteile (18) zu einer jeweils gewünschten
Länge zuschneidbar oder zugeschnitten ist oder zugeschnitten
wird.
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