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DE19729292C2 - Horizontalblockverschluß für eine großkalibrige Waffe - Google Patents

Horizontalblockverschluß für eine großkalibrige Waffe

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Publication number
DE19729292C2
DE19729292C2 DE1997129292 DE19729292A DE19729292C2 DE 19729292 C2 DE19729292 C2 DE 19729292C2 DE 1997129292 DE1997129292 DE 1997129292 DE 19729292 A DE19729292 A DE 19729292A DE 19729292 C2 DE19729292 C2 DE 19729292C2
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DE1997129292
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Inventor
Heinz Guenter Breuer
Hans Huelsewis
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Rheinmetall Waffe Munition GmbH
Original Assignee
Rheinmetall W&M GmbH
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/02Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis
    • F41A3/10Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with sliding breech-block, e.g. vertically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Horizontalblockverschluß für eine großkalibrige Waffe mit Waffenrohr, wobei der Verschluß ein Bodenstück und einen in dem Bodenstück ver­ schiebbar angeordneten Verschlußblock umfaßt.
Aus der DE 39 14 538 A1 ist ein Hubkeilverschluß bekannt, der ein automatisches Öffnen des Verschlußkeiles mittels eines wiegenfesten Fremdantriebes erlaubt. Hierzu ist der Ver­ schlußkeil etwa im mittleren Bereich des entsprechenden Bodenstückes in einer Ausneh­ mung mittels einer senkrecht zur Rohrseelenachse vorgesehenen Öffnerwelle verschiebbar angeordnet. Die Öffnerwelle ist ihrerseits über eine zur Seelenachse parallel angeordnete Zahnstange mit dem wiegenfesten Fremdantrieb verbunden.
Dieser bekannte fremdangetriebene Keilverschluß weist unter anderem den Nachteil auf, daß er nur zu einer Seite hin zu öffnen ist und daher z. B. in Verbindung mit einem auto­ matischen Lader auch nur von einer Seite mit Munition beschickt werden kann. Außerdem ist die zum Öffnen des Verschlusses erforderliche Ansteuerung relativ aufwendig. Schließlich muß das Bodenstück aus Sicherheitsgründen sehr massiv ausgebildet sein, weil es sowohl die relativ große Ausnehmung für den Verschlußkeil als auch Ausnehmungen für die Öffnerwelle und die Zahnstange enthält.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfach aufgebauten, fremdangetriebenen Horizontalblockverschluß anzugeben, der von zwei gegenüberliegen­ den Seiten zu öffnen ist, und bei dem das Öffnen des Verschlußblockes durch einfache Bewegungsabläufe erfolgt.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung offenbaren die Unteransprüche.
Im wesentlichen liegt der Erfindung der Gedanke zugrunde, als Verschluß einen Quer­ blockverschluß mit waagerecht verschiebbarem Verschlußblock (Horizontalblockver­ schluß) vorzusehen, wobei der Verschlußblock auf seinen beiden gegenüberliegenden Seiten jeweils eine Lademulde enthält. Zur Festlegung der Öffnungsrichtung des Ver­ schlußblockes ist die Drehachse des zum Öffnen des Verschlußblockes benötigten Öffner­ hebels quer zur Rohrseelenachse des Waffenrohres von einer ersten Stellung in eine zweite Stellung verschiebbar angeordnet.
Eine Waffe mit einem derartigen Verschlußaufbau läßt sich auf einfache Weise an unter­ schiedliche Gegebenheiten anpassen (unterschiedliche Gefechtsstellungen bei Artillerie­ waffen, unterschiedliche Turmausgestaltungen bei Panzerwaffensystemen, Laden unter­ schiedlicher Munitionsarten etc.). Außerdem besitzt ein derartiger Verschlußaufbau den großen Vorteil, daß bei geschlossenem Verschlußblock der Schwerpunkt des Verschlusses auf der Rohrseelenachse liegt, was bei bekannten Verschlüssen aufgrund der einseitigen Lademulde nicht der Fall ist.
Vorteilhafterweise liegt die Rückseite des Verschlußblockes in der gleichen Ebene wie die des Bodenstückes, wobei an der Rückseite des Verschlußblockes ein Steuernocken befe­ stigt ist, der an dem einen Ende des um seine Drehachse schwenkbaren Öffnerhebels an­ greift, derart, daß bei einem Verschwenken des Öffnerhebels mittels eines Fremdantriebes von seiner Ausgangsstellung in seine Endstellung eine Verschiebung des Verschlußbloc­ kes in seine jeweils geöffnete Stellung erfolgt.
Durch einen derartigen Verschlußaufbau wird erreicht, daß praktisch alle wesentlichen für die Steuerung des Verschlusses erforderlichen Teile an der Außenseite des Bodenstückes bzw. des Verschlußblockes anordbar sind und die Anzahl der Ausnehmungen in dem Bo­ denstück wesentlich reduziert werden können. Außerdem kann bei Verwendung eines La­ deautomaten dieser bis unmittelbar an den Verschlußblock bzw. bei seitlichem Ein­ schwenken beidseitig bis an das Rohrende herangeführt werden. Durch die Verwendung eines waagerecht verschiebbaren Verschlußblockes wird überdies erreicht, daß zum Öff­ nen und Schließen des Verschlusses nur geringe Öffner- und Schließkräfte erforderlich sind.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, bereits beim Rohrvorlauf ein Öffnen des Verschlußblockes vorzunehmen. Hierzu trifft der Öffnerhebel beim Rohr­ vorlauf über einen Stößel auf einen wiegenfesten Anschlag, der das Verschwenken des Öffnerhebels und damit die Verschiebung des Verschlußblockes bewirkt. Vorzugsweise ist der Anschlag verschiebbar angeordnet, so daß der Öffnerhebel wahlweise durch den An­ schlag (bei dem Rohrvorlauf) oder durch den Fremdantrieb (beim ruhenden Waffenrohr) zum Öffnen des Verschlusses verschwenkt werden kann. Dabei erfolgt die Ansteuerung des verschiebbaren Anschlags ebenfalls über den Fremdantrieb.
Als vorteilhaft hat es sich ferner erwiesen, wenn der Öffnerhebel derart ausgebildet ist, daß ein entsprechender Handhebel auf den Öffnerhebel aufsetzbar ist, so daß im Notfall auch eine manuelle Öffnung des Verschlusses möglich ist.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den folgenden anhand von Figuren erläuterten Ausführungsbeispielen. Es zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Horizontalblockverschlusses;
Fig. 2 eine Ansicht auf den in Fig. 1 dargestellten Verschluß von hinten mit einem zwei Lademulden aufweisenden Verschlußblock, wobei sich der Öffnerhebel in seiner ersten Stellung (Öffnung des Verschlußblockes nach links) befindet;
Fig. 3 eine Ansicht auf den in Fig. 2 dargestellten Verschluß von unten;
Fig. 4 und 5 Ansichten die den Fig. 3 und 2 entsprechen, wobei sich der Öffnerhebel in seiner zweiten Stellung (Öffnung des Verschlußblockes nach rechts) befindet;
Fig. 6-11 einen zwischen einem Fremdantrieb mit Steuernocken und einem dem Öffnerhebel zugeordneten Stößel verbundenen beweglichen Anschlag mit schwenkbarem Steuerhebel in unterschiedlichen Stellungen.
In Fig. 1 ist mit 1 ein Horizontalblockverschluß, z. B. für eine Panzerwaffe, bezeichnet, der ein mit einem Waffenrohr 2 verbundenes Bodenstück 3 und einen über eine Mehrfachver­ zahnung 4 in dem Bodenstück waagerecht verschiebbar gelagerten Verschlußblock 5 um­ faßt. Die dem Waffenrohr 2 abgewandten Seiten 6, 7 (Rückseiten) des Verschlußblockes 5 und des Bodenstückes 3 liegen in einer Ebene.
Der Verschlußblock 5 wird durch zwei an der Hinterkante des Bodenstückes 3 befestigte Schließfedern 8, 9 in seiner geschlossenen Stellung gehalten und weist zwei Lademulden 10, 11 auf, die, je nach Öffnerstellung (rechts oder links), den Ladungsraum der entspre­ chenden Waffe freigeben (Fig. 2). An der Rückseite 6 des Verschlußblockes 5 ist ferner - etwa mittig - ein Steuernocken 12 befestigt, der in eine Ausnehmung 13 eines auf der Un­ terseite 14 des Bodenstückes 3 angeordneten und um eine senkrecht zur Rohrseelenachse 15 des Waffenrohres 2 angeordnete Drehachse 16 schwenkbaren Öffnerhebel 17 eingreift (Fig. 3), derart, daß bei einem Verschwenken des Öffnerhebels von seiner mit I bezeichne­ ten Ausgangsstellung (Fig. 3) in seine Endstellung II eine Verschiebung des Ver­ schlußblockes 5 von seiner geschlossenen in seine geöffnete Stellung erfolgt.
Der Öffnerhebel 17 ist auf seiner dem Steuernocken 12 abgewandten Seite gabelförmig ausgebildet, wobei sich die Drehachse 16 des Öffnerhebels 17 etwa in der Mitte zwischen den beiden Armen 18, 19 des gabelförmigen Bereiches des Öffnerhebels befindet.
In dem in Fig. 3 dargestellten Fall beaufschlagt ein Stößel 21, der seinerseits von einem nur schematisch angedeuteten wiegenfesten, elektrischen oder hydraulischen ersten Fremd­ antrieb 22 betätigbar ist, das Ende 20 des Armes 18.
Während des Öffnungsvorganges, z. B. nach einem Schuß, verschiebt der Fremdantrieb 22 über eine Kolbenstange 23 oder Spindel den Stößel 21, so daß der Öffnerhebel 17 in die Lage II verschwenkt wird und über den Steuernocken 12 den Verschlußblock 5 nach links verschiebt. Dabei wird die Schließfeder 9 (Fig. 2) vorgespannt und am Ende des Öffnerhu­ bes der Auswerfer (nicht dargestellt) betätigt und die Patronenhülse bzw. der Hülsenboden, bei Munition mit verbrennbarer Hülse, ausgezogen. Der vollständig geöffnete Verschluß wird dann bei vorgespannter Schließfeder 9 verriegelt und die Kolbenstange 23 oder Spin­ del des Fremdantriebes 22 fährt in ihre Ausgangslage zurück.
Nach Ansetzen einer neuen Patrone wird über den aus dem Bereich des Verschlußblockes 5 weggeschwenkten Ansetzer eines aus Übersichtlichkeitsgründen nicht dargestellten La­ deautomaten die Verschlußverriegelung betätigt. Die vorgespannte Schließfeder 9 ver­ schiebt dann den Verschlußblock 5 wieder in seine Ausgangsstellung, so daß der Ver­ schluß geschlossen und die Waffe schußbereit ist.
Zur Umschaltung des Öffnerhebels 17 von der vorstehend beschriebenen Stellung "Links öffnen" in die Stellung "Rechts öffnen" ist ein Umschalthebel 24 vorgesehen (Fig. 3), der die Drehachse 16 des Öffnerhebels 17 entlang eines Langloches 25 von einer ersten Lage (Fig. 3) in eine zweite Lage (Fig. 4) verschiebt. Da der Öffnerhebel 17 bei diesem Vorgang in Eingriff mit dem Steuernocken 12 verbleibt, greift der Stößel 21 nach der Verschiebung nicht mehr an dem Arm 18, sondern an dem Arm 19 des Öffnerhebels 17 an. Bei Betäti­ gung des Fremdantriebes 22 führt dann eine Verschiebung des Stößels 21 zu einer Schwenkbewegung des Öffnerhebels 17 nach rechts (Fig. 4), was zu einer entsprechenden Öffnungsbewegung des Verschlußblockes 5 (Fig. 5) führt. Die Umschaltung des Öffner­ hebels 17 erfolgt vorzugsweise ebenfalls mit Hilfe eines wiegenfesten zweiten Fremdan­ triebes 26 (Fig. 3) und kann, je nach Bedarf, von Schuß zu Schuß vorgewählt werden.
Um zu erreichen, daß der Öffnungsvorgang wahlweise sowohl bei ruhendem Waffenrohr mittels Fremdantrieb als auch bereits bei einem Rohrvorlauf nach Abgabe eines Schusses möglich ist, ist bei einer weiteren Ausbildung der Erfindung ein verschiebbarer wiegenfe­ ster Anschlag zwischen dem ersten Fremdantrieb 22 und dem mit dem Öffnerhebel ver­ bundenen Stößel 21 vorgesehen.
Ein entsprechendes Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 6-11 dargestellt, wobei der An­ schlag mit 27 bezeichnet ist. Der Anschlag 27 wird über einen an der Kolbenstange 23 des Fremdantriebes 22 befestigten Nocken 28 und einen schwenkbar gelagerten Hebel 29 durch den Fremdantrieb gesteuert.
Die Fig. 6-8 zeigen den vorstehend beschriebenen Ablauf beim Öffnen des Verschlußbloc­ kes mittels des Fremdantriebes 22. In diesem Fall wird der Anschlag 27 mittels des Noc­ kens 28 der Kolbenstange 23 des Fremdantriebes 22 unterhalb des Stößels 21 gehalten.
Soll hingegen bereits bei einem Rohrvorlauf ein Öffnen des Blockverschlusses eingeleitet werden, so wird durch Zurückfahren der Kolbenstange 23. des Fremdantriebes 22 über den an der Kolbenstange 23 befestigten Nocken 28 und den schwenkbar gelagerten Hebel 29 der Anschlag 27 nach oben ausgefahren (Fig. 9). Beim Rohrvorlauf drückt dann der Stößel 21 gegen den Anschlag 27 und verschwenkt den Öffnerhebel 17 (Fig. 3, 4), bis der Ver­ schlußblock geöffnet ist (Fig. 10).
Anschließend wird dann durch Ausfahren der Kolbenstange 23 über den daran befindli­ chen Nocken 28 und den schwenkbar gelagerten Hebel 29 der Anschlag 27 wieder einge­ fahren (Fig. 11), so daß der Verschluß nach Einführen einer neuen Patrone in den Ladungs­ raum wieder geschlossen werden kann.
Bezugszeichenliste
1
Horizontalblockverschluß, Blockverschluß, Verschluß
2
Waffenrohr
3
Bodenstück
4
Mehrfachverzahnung
5
Verschlußblock
6
Rückseite (Verschlußblock)
7
Rückseite (Bodenstück)
8
,
9
Schließfedern
10
,
11
Lademulden
12
Steuernocken
13
Ausnehmung
14
Unterseite (Bodenstück)
15
Rohrseelenachse
16
Drehachse
17
Öffnerhebel
18
,
19
Arme (Öffnerhebel)
20
Ende (Arm
18
)
21
Stößel
22
erster Fremdantrieb
23
Kolbenstange
24
Umschalthebel
25
Langloch
26
zweiter Fremdantrieb
27
Anschlag
28
Nocken
29
Hebel

Claims (10)

1. Horizontalblockverschluß mit Fremdantrieb für eine großkalibrige Waffe mit Waffen­ rohr (2), wobei der Blockverschluß (1) ein Bodenstück (3) und einen in dem Boden­ stück waagerecht mittels eines Öffnerhebels (17) verschiebbar angeordneten Ver­ schlußblock (5) umfaßt, mit den Merkmalen
  • a) der Blockverschluß (1) kann durch waagerechtes Verschieben des Verschlußbloc­ kes (5) wahlweise nach einer der beiden Seiten geöffnet werden,
  • b) der Verschlußblock (5) enthält auf seinen beiden gegenüberliegenden Seiten je­ weils eine Lademulde (10, 11), und
  • c) zur Festlegung der Öffnungsrichtung des Verschlußblockes (5) ist die Drehachse (16) des Öffnerhebels (17) quer zur Rohrseelenachse (15) des Waffenrohres (2) von einer ersten Stellung in eine zweite Stellung verschiebbar angeordnet.
2. Horizontalblockverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschlußblock (5) über eine Mehrfachverzahnung (4) in dem Bodenstück (3) verschiebbar gelagert ist,
daß die dem Waffenrohr (2) abgewandten Seiten (Rückseiten) (6, 7) des Verschluß­ blockes (5) und des Bodenstückes (3) in einer Ebene liegen,
daß an der Rückseite (6) des Verschlußblockes (5) ein Steuernocken (12) befestigt ist, der in den auf der Unterseite (14) des Bodenstückes (3) angeordneten und um eine senkrecht zur Rohrseelenachse (15) des Waffenrohres (2) angeordnete Drehachse (16) schwenkbaren Öffnerhebel (17) eingreift, derart, daß bei einem Verschwenken des Öffnerhebels (17) von seiner Ausgangsstellung in seine Endstellung eine Verschiebung des Verschlußblockes (5) von seiner geschlossenen in seine geöffnete Stellung erfolgt und
daß zum Verschwenken des Öffnerhebels (17) mit diesem ein wiegenfester erster Fremdantrieb (22) mittels eines Stößels (21) verbindbar ist.
3. Horizontalblockverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ver­ schiebung der Drehachse (16) des Öffnerhebels (17) ein zweiter Fremdantrieb (26) vorgesehen ist.
4. Horizontalblockverschluß nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Steuernocken (12) abgewandte Ende des Öffnerhebels (17) im wesentlichen ga­ belförmig ausgebildet ist, wobei, je nach der Stellung, in welcher sich die Drehachse (16) des Öffnerhebels (17) befindet, der erste Fremdantrieb (22) über einen Stößel (21) an dem ersten oder an dem zweiten Arm (18, 19) des gabelförmigen Endes zum Öffnen des Verschlußblockes (5) angreift.
5. Horizontalblockverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeich­ net, daß der Verschluß (1) zwei Schließfedern (8, 9) umfaßt, die sich einerseits an dem Bodenstück (3) und andererseits an dem Verschlußblock (5) abstützen, derart, daß der jeweilige Öffnungsvorgang des Verschlußblockes (5) gegen den Druck einer der bei­ den Schließfedern (8, 9) erfolgt.
6. Horizontalblockverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeich­ net, daß der erste Fremdantrieb (22) wiegenfest angeordnet ist.
7. Horizontalblockverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein wie­ genfester Anschlag (27) vorgesehen ist, derart, daß der den Öffnerhebel (17) ver­ schwenkende Stößel (21) bei dem Vorlauf des Verschlusses (1) gegen den Anschlag (27) trifft und dadurch eine Öffnungsbewegung des Verschlußblockes (5) einleitet.
8. Horizontalblockverschluß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der An­ schlag (27) durch den ersten Fremdantrieb (22) steuerbar ist.
9. Horizontalblockverschluß nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeich­ net, daß der Anschlag (27) zwischen dem wiegenfesten ersten Fremdantrieb (22) und dem Stößel (21) angeordnet und senkrecht zur Verbindungslinie zwischen Fremdan­ trieb (22) und Stößel (21) mittels des Fremdantriebes (22) verschiebbar ist, derart, daß der Anschlag (27) in einer ersten Lage beim Vorlauf des Verschlusses (1) auf den Stö­ ßel (21) wirkt und über den Öffnerhebel (17) den Verschlußblock (5) öffnet und daß in einer zweiten Lage des Anschlages (27) der Fremdantrieb (22) zum Öffnen des Ver­ schlußblockes (5) auf den Stößel (21) einwirkt.
10. Horizontalblockverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeich­ net, daß der Öffnerhebel (17) derart ausgebildet ist, daß ein entsprechender Handhebel auf den Öffnerhebel aufsetzbar ist, so daß im Notfall auch eine manuelle Öffnung des Verschlusses (1) möglich ist.
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