DE1960023C1 - Automatische Waffe zum Abfeuern von Patronen - Google Patents
Automatische Waffe zum Abfeuern von PatronenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine automatische Waffe zum Abfeuern von Patronen, die einen an seinem einen Ende
als Gaskolben ausgebildeten, in einem Waffengehäuse verschiebbaren Schaltschieber aufweist, der die Patronenzuführung
in ein Patronenlager und den Transport
des Patronenlagers in eine Feuerstellung bzw. Ladestellungsteuert.
Aus »Machine Gun« von G. Chinn, US-Government,
Printing Office, Washington D. C, 1955, S. 414, ist eine automatische Waffe bekannt, bei der ein im
Waffengehäuse geführter und an seinem Ende als .Gaskolben ausgebildeter Schaltschieber die Patronen in
ein Patronenlager einführt. In einer Trommel sind mehrere Patronenlager angeordnet. Die Patroneneinführung
in ein Patronenlager erfolgt durch einen am Schaltschieber angeordneten Stößel, wobei die Zuführbewegüng
durch in einem Waffengehäuse angeordnete Federn erfolgt, die beim Zurückschleudern des Schaltschiebers
durch die Verbrennungsgase gespannt werden. Das hinter dem Schaltschieber angeordnete
Waffengehäuse verlängert die Waffe. Die Zuführung einer Patrone am Revolver erfolgt um 180° versetzt von
der Abschußstelle. Dadurch liegen zwischen dem zu
ladenden Patronenlager und dem feuerbereiten Patronenlager mehrere bereits mit Patronen geladene
Patronenlager. Es liegt daher ein geschlossenes
Waffensystem vor, bei dem die Möglichkeit, nach einem Schuß sofort auf eine andere Munitionsart umzuwechsein
nicht beabsichtigt ist. Bei großkalibriger Munition mit großer Vo ist dieses System hauptsächlich durch die
dafür benötigte größere Trommel und der damit verbundenen schweren Bauweise der Waffe unzweckmäßig.
Außerdem werden die Patronen beim Zuführen starken Stoßen ausgesetzt.
Aus der deutschen Patentschrift 6 09 900 ist ein Gasdrucklader für herkömmliche Hülsenmunition bekannt, bei dem ein gegen eine Schließfeder gasdruckgetriebener
Schaltschieber ein quer zur Laufachse verschiebbares Verschlußstück antreibt. Dieses Versehlußstück
ist plattenförmig ausgebildet und in einer Führung gehalten, in der es zwangsläufig sowohl in die
Offen- als auch in die Schließstellung gelangt und ebenfalls zwangsläufig ver- und entriegelbar ist. Die
Steuerung des Verschlußstückes erfolgt durch eine im
Schaltschieber vorgesehene Steuerkurve, in der ein am Verschlußstück angeordneter Zapfen gleitet. Eine
schnellere Schußfolge wird durch einen am Schaltschieber angelenkten Beschleunigungshebel erzielt, der einen
sogenannten, mit einem Munitionszufuhr- und Ausziehglied versehenen Vorholer mit wechselnder Beschleunigung
in Ausnehmungen eines Waffengehäuses verschiebt. Diese, dem Schaltschieber überlagerte Vorholerbewegung
wird durch eine in dem Waffengehäuse angeordnete Steuerkurve erreicht, in der eine Nase des
Beschleunigungshebels geführt ist. Durch die seitliche
Zuführung der Hülsenmunition in die mit dem Lauf koaxiale Stellung ist die Patrone durch den Vorholer
und durch eine am Waffengehäuse vorgesehene Zuführkurve Biege- und Knickbeanspruchungen ausgesetzt,
die bei hülsenlosen Patronen zum Zerstören der Patronen führen würden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Waffe mit hoher Schußfolge für großkalibrige und an sich
bekannte hülsenlose Patronen zu schaffen, die starke Stöße an den Patronen beim Einführen in das
Patronenlager vermeidet. Außerdem soll die Waffe von einer kompakten und kurzen Bauart sein.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die hülsenlose Patrone über einen an sich
bekannten, durch den Schaltschieber betätigbaren Beschleunigungshebel in das Patronenlager einführbar
ist, das in einem Verriegelungsstück quer zur Seelenach-
se der Waffe bewegbaren Waffenschieber untergebracht
ist, der sich erst nach Einbringung der Patrone mit Hilfe des in am Waffenschieber eingeformte
Kurvenbahnen eingreifenden Schaltschiebers in eine zum Lauf koaxiale Stellung und nach dem Schuß in seine
Zuladestellung bewegt
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist ein am Schaltschieber befestigter Reiter vorgesehen, der mit
dem Beschleunigungshebel mechanisch verbunden ist und der selbst eine dem Einführen der Patrone in das 1(>
Patronenlager dienende Klinke trägt, die mittels eines Bolzens eine Steuerkurve abfühlt. Hierzu kann der am
Schaltschieber schwenkbar gelagerte Beschleunigungshebel mittels einer Rolle an einer im Waffengehäuse
eingeformten Kurvenbahn ablaufen und den mit dem r5
Beschleunigungshebel über einen Nocken verbundenen, auf dem Schaltschieber verschiebbar gelagerten Reiter
relativ zum Schaltschieber in Richtung der Seelenachse bewegen.
Durch die Erfindung wird der Vorteil erreicht, daß die Klinke durch die der Schaltschieberbewegung überlagerte
Reiterbewegung sanft an den Patronenboden angelegt und die Patrone stetig beschleunigt in das
Patronenlager eingeführt wird, ohne an der Patrone auftretende starke Stöße und Knickbeanspruchungen.
Eine Puffereinrichtung am Waffengehäuse ist nicht
erforderlich, da der durch Gas betätigte Schaltschieber
durch sein Eingreifen in die Kurvenbahnen des Waffenschiebers abgebremst und seine Bewegungsrichtung
zwangsläufig umgesteuert wird. Durch den quer zur Seelenachse der Waffe bewegbaren Waffenschieber
kann das Patronenlager beidseitig offen sein, wodurch ein schneller Gasabzug erreicht und eine übermäßige
Aufheizung des Patronenlagers und damit eine Selbstzündung von Patronen' weitgehend vermieden
wird. Außerdem ist durch das offene Patronenlager das Ausstoßen einer nicht gezündeten hülsenlosen Patrone
mit verhältnismäßig einfachen Mitteln möglich. Schließlich erlaubt der Waffenschieber, daß die Waffe ohne
Verlust der vorhergehenden Munition auf verschiedene Munitionsarten umstellbar ist
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnungen nachstehend beschrieben. Es zeigt
F ig. 1 eine Seitenansicht der Waffe im Schnitt,
Fig. la einen aus Fig. 1 ersichtlichen Beschleuni-45
gungshebel,
F i g. 2 einen Schnitt C-Cgemäß F i g. 1, F i g. 3 einen Schnitt A-A gemäß F i g. 1,
F i g. 4 einen Schnitt B-B gemäß F i g. 1,
Fig.5 eine schematische Darstellung einer Begrenzung
einer Schaltschieberbewegung durch Federhülsen und Schiene,
F i g. 6a die Abschußstellung des Waffensystems,
F i g. 6b seine hinterste Stellung nach Beendigung des
Waffenrücklaufes und
Fig.6c die Fig. 1 entsprechende Stellung unmittelbar
vor der Patronenzuführung.
Aufbau des Waffensystems
In einem Verriegelungsstück 1, welches mit dem so
Waffengehäuse 10 fest verbunden ist, ist der Lauf. 2 der Waffe gelagert Verriegelungsstück und Lauf sind über
einen Bajonetttverschluß 3 ebenfalls fest miteinander verbunden. Das Verriegelungsstück 1 besitzt in seinem
hinteren, in Blickrichtung rechten Teil eine Aussparung 4, in der ein sogenannter Waffenschieber 5 — zur
Längsachse des Laufs senkrecht bewegbar — gelagert ist. Er wird in zwei an der Innenwand des Waffengehäuses
10 einander gegenüberliegenden Nuten 6 geführt und ist aus seiner oberstenStellung so verschiebbar, daß
die Längsachse seines Patronenlagers 7 mit derjenigen des Laufs zusammenfällt. Das Patronenlager selbst ist
an seinen Enden mit je einem Dichtungsring 8 ausgerüstet. Der Waffenschieber 5 läuft nach unten in
einer Gabel aus, an deren beiden Innenseiten jeweils zwei parabelförmige Schaltkurven 9 und 9' spiegelverkehrt
deckungsgleich eingearbeitet sind (Fig. 1 und 3).
Das den Waffenschieber 5 tragende Verriegelungsstück 1 ist mit dem Waffengehäuse 10 in nicht dargestellter
Weise durch Nieten, Verschrauben usw. verbunden, wobei das hintere Teil des Verriegelungsstückes 1 das
Patronenlager 7 verschließt, wenn sich der Waffenschieber in Schußstellung befindet (Fi g. 6a). Im Unterteil des
Waffengehäuses 10 befindet sich eine zweiteilige Führungsschiene 11 für den Schaltschieber 12. Letzterer
ist in seinem vorderen Teil als Gaskolben 13 ausgebildet. Eine Längsbohrung 14 im Schakschieber 12 enthält eine
Schließfeder 15. Außerdem trägt der hintere, im Bild rechte Teil des Schaltschiebers einen im Bedarfsfall eine
Relativbewegung ausführenden Reiter 16 mit einer beweglichen Klinke 17. Diese Relativbewegung wird
durch einen in F i g. 1 strichpunktiert angedeuteten
sogenannten Beschleunigungshebel 18 bewerkstelligt, der im Punkt 12' des Schaltschiebers 12 drehbar
gelagert ist. Eine Rolle 19 am Beschleunigungshebel 18 greift in eine am Waffengehäuse 10 befestigte
Steuerkurve 20, die die vorerwähnte Relativbewegung des Reiters 16 während der Hin- und Herbewegung des
Schaltschiebers bewirkt, da Beschleunigungshebel 18 und Reiter 16 über einen Nocken 21 miteinander
verbunden sind (Fig.2 und 4). Der Schaltschieber 12 trägt beidseitig je zwei Rollen 22 und 22', die
abwechselnd in die Schaltkurven 9 und 9' des Schiebers 5 eingreifen. Die aus den Fig.6a bis 6c erkennbare
Zuführung der Patronen 28 erfolgt aus einem nicht dargestellten Magazin über eine Antriebskurve 23,
welche um einen Zapfen 24 schwenkbar gelagert ist und über eine am Schaltschieber befestigte Rolle 25
angetrieben wird. Die Abnahme der Bewegung kann dem Zuführmechanismus angepaßt werden. Die am
Reiter 16 angeordnete bewegliche Klinke 17 wird über
einen in eine Steuerkurve 26 eingreifenden Bolzen 27
nach oben und unten gesteuert. Eine nicht abgefeuerte oder nicht gezündete Patrone 28 kann durch einen in
F i g. 1 strichpunktiert angedeuteten Ausstoßer 29 wieder herausgeschoben werden, der mit einem in der
Zeichnung nicht dargestellten elektrischen, hydraulischen, pneumatischen oder pyrotechnischen Durchlademechanismus
verbunden sein kann.
Funktion des Waffensystems
Aufgabe der unter Einwirkung der Schließfeder 15 stehenden Rollen 22 (Fig. 1) ist es, den Waffenschieber
5 durch Eintritt in dessen Steuerkurven 9 bzw. durch Zusammenwirken mit den Steuerkurven 9 nach abwärts
in die in Fig.6a gezeigte Stellung zu bewegen. Dabei
wird die Bewegungsenergie des Schaltschiebers 12 über die Rollen 22 bis zum Scheitelpunkt der Kurven 9 auf
den Waffenschieber 5 übertragen. Die Kurven 9 begrenzen mit ihren Scheitelpunkten den Weg des
Schaltschiebers 12 in Richtung A und übertragen anschließend die Bewegungsenergie des Waffenschiebers
5 über die Rollen 22 zurück auf den Schaltschieber 12, der sich nun gegen die Richtung A bewegt. Mit
anderen Worten: Die Massenträgheit des Waffenschiebers 5 wird als Energiespeicher benützt und bewirkt die
Umkehr des Schaltschiebers 12. Die Abfeuerung der Patrone erfolgt in der strichpunktiert eingezeichneten
Stellung der Rollen 22 bei in dieser Stellung verriegeltem Waffenschieber 5. Der elektrische oder
mechanische Abfeuermechanismus ist in der Zeichnung nicht dargestellt. Der im Patronenlager 7 entstehende
Gasdruck preßt hierbei die Dichtungsringe 8 gegen das Rohr und den Verschluß, der ein Teil des Verriegelungsstückes
1 ist, so daß Gasdichtigkeit erreicht wird. Sobald das Geschoß 28 — wie in F i g. 1 strichpunktiert
angedeutet — die Düse 30 passiert hat, tritt durch sie
hindurch Gas in den Gaszylinder 31 und schleudert den Schaltschieber 12 mittels des Gaskolbens 13 entgegen
Pfeilrichtung A nach hinten (F i g. 1 und 6b). Nach einem bestimmten Rücklaufweg des Schaltschiebers treten «5
sodann die Rollen 22' in die Steuerkurven 9' und bewegen den Schieber 5 in zur Abwärtsbewegung
entsprechender entgegengesetzter Weise wieder nach oben. Den Rücklaufweg des Schaltschiebers bis zum
Eintritt der Rollen 22' in die Steuerkurven 9' bezeichnet » man auch als Starrverriegelungsweg, weil während
dieser Zeit das Patronenlager nach hinten verschlossen bleibt (Fig.6b). Während des Rücklaufs des Schaltschiebers
12 wird der die Klinke 17 tragende Reiter 16 zusätzlich nach hinten bewegt. Hierbei wird zu Beginn
der Reiterbewegung die Klinke mit Hilfe des über die Kurve 26 gesteuerten Bolzens 27 nach unten aus der
Zuführebene der Patrone 28 herausbewegt (F i g. 6b). In der unteren Bahn der Steuerkurve 26 der F i g. 1
symbolisiert die Schraffur die Auflauffläche des sich in Pfeilrichtung A bewegenden Bolzens 26, der am Ende
dieser Auflauffläche in die tiefergelegene obere Bahn der Steuerkurve einfällt, und am Ende des Schaltschieberrücklaufes
in seine Ausgangslage zurückgesteuert wird. Wie aus F i g. 6b ersichtlich, unterläuft dann die
Oberkante des Schiebers 5 das Geschoß 28. Den Vorgang der koaxialen Zuführung der Patrone in das
Patronenlager zeigt Fig.6c. Die Waffe nimmt hier unmittelbar vor Beginn der Zuführung wieder ihre
vordere Position ein.
Der Transport der Patronen in die Zuführstellung durch eine Wiegenfeste Zuführung, die in den F i g. 6a bis
6c angedeutete Rücklaufeinrichtung 37 der Waffe und die Schaltschieberbewegung sind so aufeinander abgestimmt,
daß bei der Rücklaufbewegung der Waffe nach dem Schuß der Geschoßteil der Patrone unterlaufen
wird. Das Entriegeln der Waffe, d. h. das Hochsteuern des Waffenschiebers 5 durch den Schaltschieber 12,
erfolgt erst, wenn die Waffe die vordere Endlage erreicht hat. Beim Vorlauf des Schaltschiebers 12 wird
mit der Klinke 17 die Patrone in das Patronenlager eingeführt, wobei der Reiter 16 einen zusätzlichen Weg
mit Hilfe des Beschleunigungshebels 18 in Pfeilrichtung A durchführt. Im Punkt 12' ist der in Fig. la für sich
gezeichnete Beschleunigungshebel — wie bereits gesagt — verschwenkbar am Schaltschieber 12 befestigt, so
daß die am Beschleunigungshebel befestigte und in die Steuerkurve 20 eingreifende Rolle 19 mit der Bewegung
des Schaltschiebers in Pfeilrichtung A nacheinander die Positionen 19', 19" und 19'" einnimmt. Diesen
Positionen entsprechen in der genannten Reihenfolge die Positionen 12', 12" und 12'" des Lagerpunktes vom
Beschleunigungshebel am Schaltschieber. Der Beschleunigungshebel schwenkt somit zunächst bis zum Erreichen
der Position 12", 19", 21" im Gegenuhrzeigersinn. Der im Reiter 16 höhenbeweglich befestigte Nocken 21
erreicht mit der Position 21" seine Endlage. Zu diesem Zeitpunkt ist das Geschoß 28 vollständig in das
Patronenlager 7 eingeführt, und die Klinke 17 stößt — wie in F i g. 1 strichpunktiert gezeichnet — am
Waffenschieber 5 an, so daß der Punkt 21" für den Beschleunigungshebel zum Drehpunkt wird. Der Schaltschieber
12 bewegt sich weiter in Pfeilrichtung A und verschwenkt dadurch den Beschleunigungshebel jetzt
im Uhrzeigersinn aus Position 12", 19", 21" in die Endlage 12'", 19'", 21'", die gleichzeitig zum Ausgangspunkt
für die Rückbewegung des Schaltschiebers 12 entgegen Pfeilrichtung A wird. Gleichzeitig tritt der
Schaltschieber 12 mit seinen Rollen 22 in die Kurven 9 ein und steuert den Waffenschieber 5 in die Schußstel- M
lung nach unten. ^
Um die Umkehrbewegung des Schaltschiebers 12 sicherzustellen bzw. um zu verhindern, daß die
Schließfeder 15 über den Scheitelpunkt der Kurvenbahn 9 hinauswirkt, ist eine Hülse 32 gegenüber dem
Schaltschieber 12 relativ verschiebbar gelagert (Fi g. 1 und 5). Die Hülse 32 schlägt beim durch die Schließfeder
15 getriebenen Vorlauf des Schaltschiebers 12 — vor seiner Umkehrung durch die Kurvenbahn 9 — mit
einem Anschlag 32' an einem Schienenanschlag 11' an und blockiert die Schließfeder 15, während der
Schaltschieber 12 ungehindert weiterläuft Im unteren Bereich des Waffengehäuses 10 ist eine Hülse 33 mit
Feder 34 angeordnet, an der der weiterlaufende Schaltschieber 12 mit seinem Anschlag 36 am Nocken
33' der Hülse 33 aufschlägt und die Feder 34 spannt. Der Rücklauf des Schaltschiebers 12 wird durch die Feder 34
unterstützt, die über den Anschlag 36 und den Nocken 33' der Hülse 33 den Schaltschieber 12 zurückbewegt.
Der Rücklaufweg der Hülse 33 ist durch einen nicht dargestellten Anschlag begrenzt Der Gasdruck der λ
anschließend gezündeten Patrone schleudert den * Schaltschieber 12 in Richtung auf das hintere Ende des
Waffengehäuses 10. Der Schaltschieber 12 erfährt seine zwangsläufige Umkehrbewegung beim Eintauchen
seiner Rolle 22' in die Steuerkurve 9' des Waffenschiebers 5. Damit die Hülse 32 nicht durch ihre eigene
Wucht die Schließfeder 15 übermäßig zusammendrückt und bei ihrer eigenen Umkehrbewegung hart auf den
bereits im Vorlauf begriffenen Schaltschieber 12 schlägt, ist eine Rücklaufbegrenzung der Hülse 32 vorgesehen.
Diese besteht aus einem an der Hülse 32 angeordneten Anschlag 32" und einem Schienenanschlag 11".
Hierzu S Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Automatische Waffe zum Abfeuern von Patronen, die einen an seinem einen Ende als
Gaskolben ausgebildeten, in einem Waffengehäuse verschiebbaren Schaltschieber aufweist, der die
Patronenzuführung in ein Patronenlager und den Transport des Patronenlagers in eine Feuerstellung
bzw. Ladestellung steuert, dadurch gekennzeichnet,
daß die hülsenlose Patrone (28) über einen an sich bekannten, durch den Schaltschieber
(12) betätigbaren Beschleunigungshebel (18) in das Patronenlager (7) einführbar ist, das in einem
Verriegelungsstück (1) quer zur Seelenachse der Waffe bewegbaren Waffenschieber (5) untergebracht ist, der sich erst nach Einbringung der
Patrone mit Hilfe des in am Waffenschieber (5) eingeformte Kurvenbahnen (9, 9') eingreifenden
Schaltschiebers (12) in eine zum Lauf koaxiale Stellung und nach dem Schuß in seine Zuladestellung
bewegt.
2. Waffe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen am Schaltschieber (12) befestigten Reiter (16),
der mit dem Beschleunigungshebel (18) mechanisch verbunden ist und der selbst eine dem Einführen der
Patrone (28) in das Patronenlager (7) dienende Klinke (17) trägt, die mittels eines Bolzens (27) eine
Steuerkurve (26) abfühlt.
3. Waffe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der am Schaltschieber (12) schwenkbar
gelagerte Beschleunigungshebel (18) mittels einer Rolle (19) an einer im Waffengehäuse eingeformten
Kurvenbahn (20) abläuft und den mit dem Beschleunigungshebel (18) über einen Nocken (21) verbündenen,
auf dem Schaltschieber (12) verschiebbar gelagerten Reiter (16) relativ zum Schaltschieber
(12) in Richtung der Seelenachse bewegt.
4. Waffe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
je zwei an einander gegenüberliegenden Stellen des Waffenschiebers (5) eingeformte, parabelförmig
ausgebildete und mit einander zugekehrten Scheitelpunkten versehene Kurvenbahnen (9, 9'), wobei
jeweils in deckungsgleiche Kurvenbahnen (9,9') am Schaltschieber (12) befestigte Rollen (22, 22')
wechselweise eingreifen.
5. Waffe nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine das vordere Ende der Schließfeder (15)
abstützende, die Kraft der Schließfeder (15) auf den Schaltschieber (12) übertragende Hülse (32), die zwei
Anschläge (32', 32") aufweist, wobei während des Schaltschiebervorlaufes ein Anschlag (32') die Hülse
(32) an einem Schienenanschlag (Ii') festlegt,
während der Schaltschieber (12) über einen Nocken (36) eine in einer Hülse (33) gelagerte Feder (34)
spannt, wobei die Feder (34) den Schaltschieber (12) nach seiner Umkehrung in Rücklaufrichtung antreibt
und wobei der Rücklauf der Hülse (32) durch ihren Anschlag (32") und einen Schienenanschlag (H")
begrenzt ist.
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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