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DE1960023C1 - Automatische Waffe zum Abfeuern von Patronen - Google Patents

Automatische Waffe zum Abfeuern von Patronen

Info

Publication number
DE1960023C1
DE1960023C1 DE19691960023 DE1960023A DE1960023C1 DE 1960023 C1 DE1960023 C1 DE 1960023C1 DE 19691960023 DE19691960023 DE 19691960023 DE 1960023 A DE1960023 A DE 1960023A DE 1960023 C1 DE1960023 C1 DE 1960023C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide switch
weapon
slide
cartridge
cam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19691960023
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Dipl-Ing Politzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Diehl Verwaltungs Stiftung
Original Assignee
Diehl GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Diehl GmbH and Co filed Critical Diehl GmbH and Co
Priority to DE19691960023 priority Critical patent/DE1960023C1/de
Priority to FR7042292A priority patent/FR2507301A1/fr
Application granted granted Critical
Publication of DE1960023C1 publication Critical patent/DE1960023C1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/38Loading arrangements, i.e. for bringing the ammunition into the firing position
    • F41A9/39Ramming arrangements
    • F41A9/42Rammers separate from breech-block
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/38Loading arrangements, i.e. for bringing the ammunition into the firing position
    • F41A9/45Loading arrangements, i.e. for bringing the ammunition into the firing position the cartridge chamber or the barrel as a whole being tiltable or transversely slidable between a loading and a firing position

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Switches Operated By Changes In Physical Conditions (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine automatische Waffe zum Abfeuern von Patronen, die einen an seinem einen Ende als Gaskolben ausgebildeten, in einem Waffengehäuse verschiebbaren Schaltschieber aufweist, der die Patronenzuführung in ein Patronenlager und den Transport des Patronenlagers in eine Feuerstellung bzw. Ladestellungsteuert.
Aus »Machine Gun« von G. Chinn, US-Government, Printing Office, Washington D. C, 1955, S. 414, ist eine automatische Waffe bekannt, bei der ein im Waffengehäuse geführter und an seinem Ende als .Gaskolben ausgebildeter Schaltschieber die Patronen in ein Patronenlager einführt. In einer Trommel sind mehrere Patronenlager angeordnet. Die Patroneneinführung in ein Patronenlager erfolgt durch einen am Schaltschieber angeordneten Stößel, wobei die Zuführbewegüng durch in einem Waffengehäuse angeordnete Federn erfolgt, die beim Zurückschleudern des Schaltschiebers durch die Verbrennungsgase gespannt werden. Das hinter dem Schaltschieber angeordnete Waffengehäuse verlängert die Waffe. Die Zuführung einer Patrone am Revolver erfolgt um 180° versetzt von der Abschußstelle. Dadurch liegen zwischen dem zu ladenden Patronenlager und dem feuerbereiten Patronenlager mehrere bereits mit Patronen geladene Patronenlager. Es liegt daher ein geschlossenes Waffensystem vor, bei dem die Möglichkeit, nach einem Schuß sofort auf eine andere Munitionsart umzuwechsein nicht beabsichtigt ist. Bei großkalibriger Munition mit großer Vo ist dieses System hauptsächlich durch die dafür benötigte größere Trommel und der damit verbundenen schweren Bauweise der Waffe unzweckmäßig. Außerdem werden die Patronen beim Zuführen starken Stoßen ausgesetzt.
Aus der deutschen Patentschrift 6 09 900 ist ein Gasdrucklader für herkömmliche Hülsenmunition bekannt, bei dem ein gegen eine Schließfeder gasdruckgetriebener Schaltschieber ein quer zur Laufachse verschiebbares Verschlußstück antreibt. Dieses Versehlußstück ist plattenförmig ausgebildet und in einer Führung gehalten, in der es zwangsläufig sowohl in die Offen- als auch in die Schließstellung gelangt und ebenfalls zwangsläufig ver- und entriegelbar ist. Die Steuerung des Verschlußstückes erfolgt durch eine im Schaltschieber vorgesehene Steuerkurve, in der ein am Verschlußstück angeordneter Zapfen gleitet. Eine schnellere Schußfolge wird durch einen am Schaltschieber angelenkten Beschleunigungshebel erzielt, der einen sogenannten, mit einem Munitionszufuhr- und Ausziehglied versehenen Vorholer mit wechselnder Beschleunigung in Ausnehmungen eines Waffengehäuses verschiebt. Diese, dem Schaltschieber überlagerte Vorholerbewegung wird durch eine in dem Waffengehäuse angeordnete Steuerkurve erreicht, in der eine Nase des Beschleunigungshebels geführt ist. Durch die seitliche Zuführung der Hülsenmunition in die mit dem Lauf koaxiale Stellung ist die Patrone durch den Vorholer und durch eine am Waffengehäuse vorgesehene Zuführkurve Biege- und Knickbeanspruchungen ausgesetzt, die bei hülsenlosen Patronen zum Zerstören der Patronen führen würden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Waffe mit hoher Schußfolge für großkalibrige und an sich bekannte hülsenlose Patronen zu schaffen, die starke Stöße an den Patronen beim Einführen in das Patronenlager vermeidet. Außerdem soll die Waffe von einer kompakten und kurzen Bauart sein.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die hülsenlose Patrone über einen an sich bekannten, durch den Schaltschieber betätigbaren Beschleunigungshebel in das Patronenlager einführbar ist, das in einem Verriegelungsstück quer zur Seelenach-
se der Waffe bewegbaren Waffenschieber untergebracht ist, der sich erst nach Einbringung der Patrone mit Hilfe des in am Waffenschieber eingeformte Kurvenbahnen eingreifenden Schaltschiebers in eine zum Lauf koaxiale Stellung und nach dem Schuß in seine Zuladestellung bewegt
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist ein am Schaltschieber befestigter Reiter vorgesehen, der mit dem Beschleunigungshebel mechanisch verbunden ist und der selbst eine dem Einführen der Patrone in das 1(> Patronenlager dienende Klinke trägt, die mittels eines Bolzens eine Steuerkurve abfühlt. Hierzu kann der am Schaltschieber schwenkbar gelagerte Beschleunigungshebel mittels einer Rolle an einer im Waffengehäuse eingeformten Kurvenbahn ablaufen und den mit dem r5 Beschleunigungshebel über einen Nocken verbundenen, auf dem Schaltschieber verschiebbar gelagerten Reiter relativ zum Schaltschieber in Richtung der Seelenachse bewegen.
Durch die Erfindung wird der Vorteil erreicht, daß die Klinke durch die der Schaltschieberbewegung überlagerte Reiterbewegung sanft an den Patronenboden angelegt und die Patrone stetig beschleunigt in das Patronenlager eingeführt wird, ohne an der Patrone auftretende starke Stöße und Knickbeanspruchungen. Eine Puffereinrichtung am Waffengehäuse ist nicht erforderlich, da der durch Gas betätigte Schaltschieber durch sein Eingreifen in die Kurvenbahnen des Waffenschiebers abgebremst und seine Bewegungsrichtung zwangsläufig umgesteuert wird. Durch den quer zur Seelenachse der Waffe bewegbaren Waffenschieber kann das Patronenlager beidseitig offen sein, wodurch ein schneller Gasabzug erreicht und eine übermäßige Aufheizung des Patronenlagers und damit eine Selbstzündung von Patronen' weitgehend vermieden wird. Außerdem ist durch das offene Patronenlager das Ausstoßen einer nicht gezündeten hülsenlosen Patrone mit verhältnismäßig einfachen Mitteln möglich. Schließlich erlaubt der Waffenschieber, daß die Waffe ohne Verlust der vorhergehenden Munition auf verschiedene Munitionsarten umstellbar ist
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnungen nachstehend beschrieben. Es zeigt F ig. 1 eine Seitenansicht der Waffe im Schnitt,
Fig. la einen aus Fig. 1 ersichtlichen Beschleuni-45 gungshebel,
F i g. 2 einen Schnitt C-Cgemäß F i g. 1, F i g. 3 einen Schnitt A-A gemäß F i g. 1, F i g. 4 einen Schnitt B-B gemäß F i g. 1,
Fig.5 eine schematische Darstellung einer Begrenzung einer Schaltschieberbewegung durch Federhülsen und Schiene,
F i g. 6a die Abschußstellung des Waffensystems,
F i g. 6b seine hinterste Stellung nach Beendigung des Waffenrücklaufes und
Fig.6c die Fig. 1 entsprechende Stellung unmittelbar vor der Patronenzuführung.
Aufbau des Waffensystems
In einem Verriegelungsstück 1, welches mit dem so Waffengehäuse 10 fest verbunden ist, ist der Lauf. 2 der Waffe gelagert Verriegelungsstück und Lauf sind über einen Bajonetttverschluß 3 ebenfalls fest miteinander verbunden. Das Verriegelungsstück 1 besitzt in seinem hinteren, in Blickrichtung rechten Teil eine Aussparung 4, in der ein sogenannter Waffenschieber 5 — zur Längsachse des Laufs senkrecht bewegbar — gelagert ist. Er wird in zwei an der Innenwand des Waffengehäuses 10 einander gegenüberliegenden Nuten 6 geführt und ist aus seiner oberstenStellung so verschiebbar, daß die Längsachse seines Patronenlagers 7 mit derjenigen des Laufs zusammenfällt. Das Patronenlager selbst ist an seinen Enden mit je einem Dichtungsring 8 ausgerüstet. Der Waffenschieber 5 läuft nach unten in einer Gabel aus, an deren beiden Innenseiten jeweils zwei parabelförmige Schaltkurven 9 und 9' spiegelverkehrt deckungsgleich eingearbeitet sind (Fig. 1 und 3). Das den Waffenschieber 5 tragende Verriegelungsstück 1 ist mit dem Waffengehäuse 10 in nicht dargestellter Weise durch Nieten, Verschrauben usw. verbunden, wobei das hintere Teil des Verriegelungsstückes 1 das Patronenlager 7 verschließt, wenn sich der Waffenschieber in Schußstellung befindet (Fi g. 6a). Im Unterteil des Waffengehäuses 10 befindet sich eine zweiteilige Führungsschiene 11 für den Schaltschieber 12. Letzterer ist in seinem vorderen Teil als Gaskolben 13 ausgebildet. Eine Längsbohrung 14 im Schakschieber 12 enthält eine Schließfeder 15. Außerdem trägt der hintere, im Bild rechte Teil des Schaltschiebers einen im Bedarfsfall eine Relativbewegung ausführenden Reiter 16 mit einer beweglichen Klinke 17. Diese Relativbewegung wird durch einen in F i g. 1 strichpunktiert angedeuteten sogenannten Beschleunigungshebel 18 bewerkstelligt, der im Punkt 12' des Schaltschiebers 12 drehbar gelagert ist. Eine Rolle 19 am Beschleunigungshebel 18 greift in eine am Waffengehäuse 10 befestigte Steuerkurve 20, die die vorerwähnte Relativbewegung des Reiters 16 während der Hin- und Herbewegung des Schaltschiebers bewirkt, da Beschleunigungshebel 18 und Reiter 16 über einen Nocken 21 miteinander verbunden sind (Fig.2 und 4). Der Schaltschieber 12 trägt beidseitig je zwei Rollen 22 und 22', die abwechselnd in die Schaltkurven 9 und 9' des Schiebers 5 eingreifen. Die aus den Fig.6a bis 6c erkennbare Zuführung der Patronen 28 erfolgt aus einem nicht dargestellten Magazin über eine Antriebskurve 23, welche um einen Zapfen 24 schwenkbar gelagert ist und über eine am Schaltschieber befestigte Rolle 25 angetrieben wird. Die Abnahme der Bewegung kann dem Zuführmechanismus angepaßt werden. Die am Reiter 16 angeordnete bewegliche Klinke 17 wird über einen in eine Steuerkurve 26 eingreifenden Bolzen 27 nach oben und unten gesteuert. Eine nicht abgefeuerte oder nicht gezündete Patrone 28 kann durch einen in F i g. 1 strichpunktiert angedeuteten Ausstoßer 29 wieder herausgeschoben werden, der mit einem in der Zeichnung nicht dargestellten elektrischen, hydraulischen, pneumatischen oder pyrotechnischen Durchlademechanismus verbunden sein kann.
Funktion des Waffensystems
Aufgabe der unter Einwirkung der Schließfeder 15 stehenden Rollen 22 (Fig. 1) ist es, den Waffenschieber 5 durch Eintritt in dessen Steuerkurven 9 bzw. durch Zusammenwirken mit den Steuerkurven 9 nach abwärts in die in Fig.6a gezeigte Stellung zu bewegen. Dabei wird die Bewegungsenergie des Schaltschiebers 12 über die Rollen 22 bis zum Scheitelpunkt der Kurven 9 auf den Waffenschieber 5 übertragen. Die Kurven 9 begrenzen mit ihren Scheitelpunkten den Weg des Schaltschiebers 12 in Richtung A und übertragen anschließend die Bewegungsenergie des Waffenschiebers 5 über die Rollen 22 zurück auf den Schaltschieber 12, der sich nun gegen die Richtung A bewegt. Mit anderen Worten: Die Massenträgheit des Waffenschiebers 5 wird als Energiespeicher benützt und bewirkt die
Umkehr des Schaltschiebers 12. Die Abfeuerung der Patrone erfolgt in der strichpunktiert eingezeichneten Stellung der Rollen 22 bei in dieser Stellung verriegeltem Waffenschieber 5. Der elektrische oder mechanische Abfeuermechanismus ist in der Zeichnung nicht dargestellt. Der im Patronenlager 7 entstehende Gasdruck preßt hierbei die Dichtungsringe 8 gegen das Rohr und den Verschluß, der ein Teil des Verriegelungsstückes 1 ist, so daß Gasdichtigkeit erreicht wird. Sobald das Geschoß 28 — wie in F i g. 1 strichpunktiert angedeutet — die Düse 30 passiert hat, tritt durch sie hindurch Gas in den Gaszylinder 31 und schleudert den Schaltschieber 12 mittels des Gaskolbens 13 entgegen Pfeilrichtung A nach hinten (F i g. 1 und 6b). Nach einem bestimmten Rücklaufweg des Schaltschiebers treten «5 sodann die Rollen 22' in die Steuerkurven 9' und bewegen den Schieber 5 in zur Abwärtsbewegung entsprechender entgegengesetzter Weise wieder nach oben. Den Rücklaufweg des Schaltschiebers bis zum Eintritt der Rollen 22' in die Steuerkurven 9' bezeichnet » man auch als Starrverriegelungsweg, weil während dieser Zeit das Patronenlager nach hinten verschlossen bleibt (Fig.6b). Während des Rücklaufs des Schaltschiebers 12 wird der die Klinke 17 tragende Reiter 16 zusätzlich nach hinten bewegt. Hierbei wird zu Beginn der Reiterbewegung die Klinke mit Hilfe des über die Kurve 26 gesteuerten Bolzens 27 nach unten aus der Zuführebene der Patrone 28 herausbewegt (F i g. 6b). In der unteren Bahn der Steuerkurve 26 der F i g. 1 symbolisiert die Schraffur die Auflauffläche des sich in Pfeilrichtung A bewegenden Bolzens 26, der am Ende dieser Auflauffläche in die tiefergelegene obere Bahn der Steuerkurve einfällt, und am Ende des Schaltschieberrücklaufes in seine Ausgangslage zurückgesteuert wird. Wie aus F i g. 6b ersichtlich, unterläuft dann die Oberkante des Schiebers 5 das Geschoß 28. Den Vorgang der koaxialen Zuführung der Patrone in das Patronenlager zeigt Fig.6c. Die Waffe nimmt hier unmittelbar vor Beginn der Zuführung wieder ihre vordere Position ein.
Der Transport der Patronen in die Zuführstellung durch eine Wiegenfeste Zuführung, die in den F i g. 6a bis 6c angedeutete Rücklaufeinrichtung 37 der Waffe und die Schaltschieberbewegung sind so aufeinander abgestimmt, daß bei der Rücklaufbewegung der Waffe nach dem Schuß der Geschoßteil der Patrone unterlaufen wird. Das Entriegeln der Waffe, d. h. das Hochsteuern des Waffenschiebers 5 durch den Schaltschieber 12, erfolgt erst, wenn die Waffe die vordere Endlage erreicht hat. Beim Vorlauf des Schaltschiebers 12 wird mit der Klinke 17 die Patrone in das Patronenlager eingeführt, wobei der Reiter 16 einen zusätzlichen Weg mit Hilfe des Beschleunigungshebels 18 in Pfeilrichtung A durchführt. Im Punkt 12' ist der in Fig. la für sich gezeichnete Beschleunigungshebel — wie bereits gesagt — verschwenkbar am Schaltschieber 12 befestigt, so daß die am Beschleunigungshebel befestigte und in die Steuerkurve 20 eingreifende Rolle 19 mit der Bewegung des Schaltschiebers in Pfeilrichtung A nacheinander die Positionen 19', 19" und 19'" einnimmt. Diesen Positionen entsprechen in der genannten Reihenfolge die Positionen 12', 12" und 12'" des Lagerpunktes vom Beschleunigungshebel am Schaltschieber. Der Beschleunigungshebel schwenkt somit zunächst bis zum Erreichen der Position 12", 19", 21" im Gegenuhrzeigersinn. Der im Reiter 16 höhenbeweglich befestigte Nocken 21 erreicht mit der Position 21" seine Endlage. Zu diesem Zeitpunkt ist das Geschoß 28 vollständig in das Patronenlager 7 eingeführt, und die Klinke 17 stößt — wie in F i g. 1 strichpunktiert gezeichnet — am Waffenschieber 5 an, so daß der Punkt 21" für den Beschleunigungshebel zum Drehpunkt wird. Der Schaltschieber 12 bewegt sich weiter in Pfeilrichtung A und verschwenkt dadurch den Beschleunigungshebel jetzt im Uhrzeigersinn aus Position 12", 19", 21" in die Endlage 12'", 19'", 21'", die gleichzeitig zum Ausgangspunkt für die Rückbewegung des Schaltschiebers 12 entgegen Pfeilrichtung A wird. Gleichzeitig tritt der Schaltschieber 12 mit seinen Rollen 22 in die Kurven 9 ein und steuert den Waffenschieber 5 in die Schußstel- M lung nach unten. ^
Um die Umkehrbewegung des Schaltschiebers 12 sicherzustellen bzw. um zu verhindern, daß die Schließfeder 15 über den Scheitelpunkt der Kurvenbahn 9 hinauswirkt, ist eine Hülse 32 gegenüber dem Schaltschieber 12 relativ verschiebbar gelagert (Fi g. 1 und 5). Die Hülse 32 schlägt beim durch die Schließfeder 15 getriebenen Vorlauf des Schaltschiebers 12 — vor seiner Umkehrung durch die Kurvenbahn 9 — mit einem Anschlag 32' an einem Schienenanschlag 11' an und blockiert die Schließfeder 15, während der Schaltschieber 12 ungehindert weiterläuft Im unteren Bereich des Waffengehäuses 10 ist eine Hülse 33 mit Feder 34 angeordnet, an der der weiterlaufende Schaltschieber 12 mit seinem Anschlag 36 am Nocken 33' der Hülse 33 aufschlägt und die Feder 34 spannt. Der Rücklauf des Schaltschiebers 12 wird durch die Feder 34 unterstützt, die über den Anschlag 36 und den Nocken 33' der Hülse 33 den Schaltschieber 12 zurückbewegt. Der Rücklaufweg der Hülse 33 ist durch einen nicht dargestellten Anschlag begrenzt Der Gasdruck der λ anschließend gezündeten Patrone schleudert den * Schaltschieber 12 in Richtung auf das hintere Ende des Waffengehäuses 10. Der Schaltschieber 12 erfährt seine zwangsläufige Umkehrbewegung beim Eintauchen seiner Rolle 22' in die Steuerkurve 9' des Waffenschiebers 5. Damit die Hülse 32 nicht durch ihre eigene Wucht die Schließfeder 15 übermäßig zusammendrückt und bei ihrer eigenen Umkehrbewegung hart auf den bereits im Vorlauf begriffenen Schaltschieber 12 schlägt, ist eine Rücklaufbegrenzung der Hülse 32 vorgesehen. Diese besteht aus einem an der Hülse 32 angeordneten Anschlag 32" und einem Schienenanschlag 11".
Hierzu S Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Automatische Waffe zum Abfeuern von Patronen, die einen an seinem einen Ende als Gaskolben ausgebildeten, in einem Waffengehäuse verschiebbaren Schaltschieber aufweist, der die Patronenzuführung in ein Patronenlager und den Transport des Patronenlagers in eine Feuerstellung bzw. Ladestellung steuert, dadurch gekennzeichnet, daß die hülsenlose Patrone (28) über einen an sich bekannten, durch den Schaltschieber (12) betätigbaren Beschleunigungshebel (18) in das Patronenlager (7) einführbar ist, das in einem Verriegelungsstück (1) quer zur Seelenachse der Waffe bewegbaren Waffenschieber (5) untergebracht ist, der sich erst nach Einbringung der Patrone mit Hilfe des in am Waffenschieber (5) eingeformte Kurvenbahnen (9, 9') eingreifenden Schaltschiebers (12) in eine zum Lauf koaxiale Stellung und nach dem Schuß in seine Zuladestellung bewegt.
2. Waffe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen am Schaltschieber (12) befestigten Reiter (16), der mit dem Beschleunigungshebel (18) mechanisch verbunden ist und der selbst eine dem Einführen der Patrone (28) in das Patronenlager (7) dienende Klinke (17) trägt, die mittels eines Bolzens (27) eine Steuerkurve (26) abfühlt.
3. Waffe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der am Schaltschieber (12) schwenkbar gelagerte Beschleunigungshebel (18) mittels einer Rolle (19) an einer im Waffengehäuse eingeformten Kurvenbahn (20) abläuft und den mit dem Beschleunigungshebel (18) über einen Nocken (21) verbündenen, auf dem Schaltschieber (12) verschiebbar gelagerten Reiter (16) relativ zum Schaltschieber (12) in Richtung der Seelenachse bewegt.
4. Waffe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
je zwei an einander gegenüberliegenden Stellen des Waffenschiebers (5) eingeformte, parabelförmig ausgebildete und mit einander zugekehrten Scheitelpunkten versehene Kurvenbahnen (9, 9'), wobei jeweils in deckungsgleiche Kurvenbahnen (9,9') am Schaltschieber (12) befestigte Rollen (22, 22') wechselweise eingreifen.
5. Waffe nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine das vordere Ende der Schließfeder (15) abstützende, die Kraft der Schließfeder (15) auf den Schaltschieber (12) übertragende Hülse (32), die zwei Anschläge (32', 32") aufweist, wobei während des Schaltschiebervorlaufes ein Anschlag (32') die Hülse (32) an einem Schienenanschlag (Ii') festlegt, während der Schaltschieber (12) über einen Nocken (36) eine in einer Hülse (33) gelagerte Feder (34) spannt, wobei die Feder (34) den Schaltschieber (12) nach seiner Umkehrung in Rücklaufrichtung antreibt und wobei der Rücklauf der Hülse (32) durch ihren Anschlag (32") und einen Schienenanschlag (H") begrenzt ist.
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