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DE19728900A1 - Hydrophile Glykoside - Google Patents

Hydrophile Glykoside

Info

Publication number
DE19728900A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carbon atoms
glycosides
alkyl
radical
formula
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19728900A
Other languages
English (en)
Inventor
Oliver Dr Rhode
Joerg Dr Kahre
Achim Dr Ansmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF Personal Care and Nutrition GmbH
Original Assignee
Henkel AG and Co KGaA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Henkel AG and Co KGaA filed Critical Henkel AG and Co KGaA
Priority to DE19728900A priority Critical patent/DE19728900A1/de
Priority to FR9808603A priority patent/FR2765876B1/fr
Publication of DE19728900A1 publication Critical patent/DE19728900A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/60Sugars; Derivatives thereof
    • A61K8/604Alkylpolyglycosides; Derivatives thereof, e.g. esters
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q19/00Preparations for care of the skin
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07GCOMPOUNDS OF UNKNOWN CONSTITUTION
    • C07G3/00Glycosides

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

Gebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft Glykoside mit hohem HLB-Wert, Verfahren zur ihrer Herstellung sowie die Verwendung der Stoffe als Emulgatoren zur Herstellung von oberflächenaktiven Mitteln.
Stand der Technik
Alkyloligoglykoside werden großtechnisch durch direkte, säurekatalysierte Acetalisierung von Zuckern, vorzugsweise Glucose, mit Fettalkoholen hergestellt. Die anwendungstechnischen Eigenschaften der Produkte werden dabei maßgeblich durch das Verhältnis der hydrophilen Kohlenhydratgruppe zum lipophilen Fettrest bestimmt. Als numerisches Maß für das Verhältnis von hydrophilem zu lipophilem Molekülteil von Tensiden dient der HLB-Wert, die hydrophilic-lipophilic balance. Mit Hilfe eines Inkre­ mentsystems läßt sich der HLB-Wert berechnen, der somit einen ersten Anhaltspunkt dafür liefert, ob ein Tensid beispielsweise eher öl- oder wasserlöslich ist. Alkyloligoglykoside besitzen typischerweise HLB-Werte oberhalb von 10, sind damit eher wasserdispergierbar bzw. wasserlöslich und eignen sich daher beispielsweise als O/W-Emulgatoren. In der Vergangenheit wurde intensiv an der Variation der HLB-Werte von Alkyloligoglykosiden gearbeitet, um die anwendungstechnischen Eigenschaften dieser interessanten Klasse nichtionischer Tenside den unterschiedlichen Anforderungen besser anzupassen. Die Direktsynthese bietet hierzu zwei Möglichkeiten, nämlich die Variation der Alkylkettenlänge und die Variation des durchschnittlichen Polymerisationsgrades der Zuckerkomponente (DP). Ein kurzkettiges Glucosid mit hohem DP ist beispielsweise hydrophiler als ein langkettiges Homologes mit niedrigerem DP. Nachdem die Auswahl der Alkylketten jedoch auf C8 bis C22 begrenzt ist und sich höhere DP als 2 nur mit hohem Aufwand herstellen lassen, kann der Fachmann den HLB-Wert der Glykoside nur innerhalb enger Grenzen variieren. Insbesondere zur Herstellung hydrophiler Alkyloligoglykoside muß man daher andere Wege beschreiten.
So werden beispielsweise in den Deutschen Patentanmeldungen DE-A1 43 17 472, DE-A1 43 35 947, DE-A1 43 35 956 und DE-A1 4 46 446 (Henkel) Verfahren zur Herstellung hydrophiler Glykoside be­ schrieben, bei der man die Hydrophilie der Glykoside durch Kondensation mit Oligoglycerinen erhöht. Obschon die Produkte über sehr gute anwendungstechnische Eigenschaften verfügen besitzen sie gegenüber den Ausgangsstoffen jedoch eine geringere biologische Abbaubarkeit.
Demzufolge hat die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin bestanden, neue hydrophile Glykoside zur Verfügung zu stellen, die über hohe HLB-Werte verfügen und bei verbesserten anwendungs­ technischen Eigenschaften eine mindestens gleich gute biologische Abbaubarkeit aufweisen.
Beschreibung der Erfindung
Gegenstand der Erfindung sind hydrophile Glykoside der Formel (I),
in der R1 für einen gegebenenfalls hydroxyfunktionalisierten Alkyl-, Alkenyl- oder Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, R2 für Wasserstoff oder R1, G für einen Zuckerrest mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen und p für Zahlen von 1 bis 10 steht.
Überraschenderweise wurde gefunden, daß die neuen hydrophilen Glykoside nicht nur über ausge­ zeichnete Emulgiereigenschaften verfügen, sondern auch besonders hautverträglich und leicht biolo­ gisch abbaubar sind. Zusammen mit Fettalkoholen bilden sie beispielsweise selbstemulgierende Cremegrundlagen.
Glykoside
Die Glykoside können sich von Aldosen bzw. Ketosen mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise der Glucose oder der Lactose ableiten; die bevorzugten Glykoside sind jedoch Glucoside. Die Indexzahl p in der allgemeinen Formel (I) gibt den Oligomerisierungsgrad (DP), d. h. die Verteilung von Mono- und Oligoglykosiden an und steht für eine Zahl zwischen 1 und 10. Während p in einer gegebenen Verbindung stets ganzzahlig sein muß und hier vor allem die Werte p = 1 bis 6 annehmen kann, ist der Wert p für ein bestimmtes Glykosid eine analytisch ermittelte rechnerische Größe, die mei­ stens eine gebrochene Zahl darstellt. Vorzugsweise weisen die Glykoside einen mittleren Oligo­ merisierungsgrad p von 1,1 bis 3,0 auf. Aus anwendungstechnischer Sicht sind zudem solche Glykoside bevorzugt, deren Oligomerisierungsgrad kleiner als 1,7 ist und insbesondere zwischen 1,2 und 1,4 liegt.
Verfahren I: Veresterung/Umesterung von Fettsäuren/Methylestern mit Glyceringlykosiden
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung betrifft ein erstes Verfahren zur Herstellung hydrophiler Glyko­ side der Formel (I),
in der R1 für einen gegebenenfalls hydroxyfunktionalisierten Alkyl-, Alkenyl- oder Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, R2 für Wasserstoff oder R1, G für einen Zuckerrest mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen und p für Zahlen von 1 bis 10 steht, bei dem man Glyceringlykoside mit Fettsäuren oder Fettsäure­ methylestern kondensiert. Im einfachsten Fall geht man also von Glyceringlykosiden, vorzugsweise Glycerinmono- bzw. -oligoglucosiden aus, die mit Fettsäuren verestert bzw. mit Fettsäuremethylestern umgeestert werden. Die Fettsäuren und Fettsäuremethylester folgen der Formel (II),
R3COOR4 (II)
in der R3CO für einen gegebenenfalls hydroxyfunktionalisierten, linearen oder verzweigten, gesättigten oder ungesättigten Acylrest mit 6 bis 22 und vorzugsweise 12 bis 18 Kohlenstoffatomen und R4 für Wasserstoff oder Methyl steht. Die beiden Formel (I) und (II) korrespondieren miteinander über die Beziehung R3CO R1. Typische Beispiele für geeignete Fettsäuren sind Capronsäure, Caprylsäure, 2- Ethylhexansäure, Caprinsäure, Laurinsäure, Isotridecansäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Palmolein­ säure, Stearinsäure, Isostearinsäure, Ölsäure, Elaidinsäure, Petroselinsäure, Elaeostearinsäure, Ara­ chinsäure, Gadoleinsäure, Behensäure und Erucasäure sowie deren technische Mischungen, die z. B. bei der Druckspaltung von natürlichen Fetten und Ölen, bei der Reduktion von Aldehyden aus der Roelen'schen Oxosynthese oder der Dimerisierung von ungesättigten Fettsäuren anfallen. Bevorzugt sind technische Fettsäuren mit 12 bis 18 Kohlenstoffatomen wie beispielsweise Kokos-, Palm-, Palm­ kern- oder Talgfettsäure. Anstelle der genannten Säuren können wie erwähnt auch deren Methylester eingesetzt werden. Die Veresterung bzw. Umesterung gelingt in an sich bekannter Weise, d. h. es wird vorzugsweise in Gegenwart alkalischer Ver- bzw. Umesterungskatalysatoren wie beispielsweise Na­ triumhydroxid, Kaliumhydroxid, Natriummethylat oder Kalium-tert.butylat gearbeitet, die üblicherweise in Mengen von 1 bis 10 und insbesondere 4 bis 6 Mol-% - bezogen auf die Einsatzstoffe - verwendet werden. Die molare Menge Fettsäure bzw. Fettsäuremethylester richtet sich nach dem gewünschten Substitutionsgrad und liegt in der Regel bei 0,5 bis 1,2 Mol pro Mol zur Ver- bzw. Umesterung zur Verfügung stehender Hydroxylgruppen. Die Reaktion wird in der Regel bei Temperaturen im Bereich von 120 bis 200 und vorzugsweise 150 bis 180°C durchgeführt. Zur Verlagerung des Gleichgewichtes empfiehlt es sich, das bei der Reaktion freiwerdende Wasser bzw. den Alkohol kontinuierlich, gege­ benenfalls unter vermindertem Druck abzudestillieren.
Verfahren II: Ringöffnung von Epoxyalkanen mit Glyceringlykosiden
Ein zweites erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung der neuen hydrophilen Glykoside der Formel (I) besteht darin, die schon eingangs beschriebenen Glyceringlykoside einer Ringöffnungsreaktion mit Epoxyalkanen, insbesondere 1,2-Epoxyalkanen zu unterwerfen, die vorzugsweise der Formel (III) folgen,
in der R5 für einen Alkylrest mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen und R6 für Wasserstoff oder ebenfalls einen Alkylrest mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen steht, mit der Maßgabe, daß die Summe der Kohlenstoffatome im Bereich von 6 bis 22 liegt. Bei dieser Reaktion greifen die freien Hydroxylgruppen des Glycerinrestes den Oxiranring an. Die beiden Formeln (I) und (III) korrespondieren miteinander über die Beziehung R1 =R5CH-CH(OH)-R6. Typische Beispiele für geeignete Epoxyalkane sind 1,2-Epoxyhexan, 1,2-Epoxy­ heptan, 1,2-Epoxyoctan, 1,2-Epoxydecan, 1,2-Epoxydodecan, 1,2-Epoxytetradecan, 1,2-Epoxyhexa­ decan, 1,2-Epoxyoctadecan sowie die entsprechenden innenständigen homologen Epoxide. Die ge­ nannten Epoxyalkane sind großtechnisch verfügbar und werden üblicherweise durch Epoxidation der entsprechenden endständigen bzw. innenständigen Olefine nach dem bekannten in-situ Perameisen­ säureverfahren hergestellt. Die Ringöffnung findet in an sich bekannter Weise, d. h. üblicherweise in Gegenwart alkalischer Katalysatoren statt. Für diesen Zweck eignen sich die schon oben genannten Veresterungskatalysatoren in den angegebenen Mengen. Die Ringöffnungsreaktion findet vorzugs­ weise bei Temperaturen im Bereich von 120 bis 200 und insbesondere von 150 bis 180°C statt, wobei man üblicherweise pro Mol zur verethernder Hydroxylgruppe im Glykosid 0,5 bis 1,2 Mol Epoxid einsetzt.
Verfahren III: Ringöffnung von Glycidylglykosiden mit Alkoholen
Ein drittes erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung der neuen hydrophilen Glykoside der Formel (I) besteht darin, die eingangs beschriebenen Glykosen in an sich bekannter Weise mit Glycidol zu Gly­ cidylglykosiden umzusetzen und diese dann einer Ringöffnungsreaktion mit Fettalkoholen zu unterwer­ fen. Die Kondensation der Glykoside mit Glycidol erfolgt üblicherweise ihrerseits in mehreren Stufen: zunächst wird Glycidol in das Tosylat überführt. Die Verknüpfung mit der Glykose unter Öffnung des Epoxidring kann beispielsweise bei 0 bis 20°C in Methylenchlorid als Lösemittel in Gegenwart von 5 Mol-% BF3-Etherat erfolgen. Der erneute Ringschluß zum Glycidylglykosid unter Abspaltung der Tosylatgruppe läßt sich dann beispielsweise im alkalischen Bereich bei 20°C mit Kaliumcarbonat erzwingen. Die nachfolgende zweite Ringöffnungsreaktion kann in der Weise durchgeführt werden, wie dies schon im Zusammenhang mit Verfahren II beschrieben wurde. Die für die Ringöffnung in Frage kommenden Fettalkohole folgen vorzugsweise der Formel (IV),
R7OH (IV)
in der R7 für einen gegebenenfalls hydroxysubstituierten Alkyl- und/oder Alkenylrest mit 6 bis 22 und vorzugsweise 12 bis 18 Kohlenstoffatomen steht. Die beiden Formeln (I) und (IV) korrespondieren miteinander über die Beziehung R1 = R7. Als Fettalkohole kommen für die Ringöffnung in Betracht: Capronalkohol, Caprylalkohol, 2-Ethylhexylalkohol, Caprinalkohol, Laurylalkohol, Isotridecylalkohol, My­ ristylalkohol, Cetylalkohol, Palmoleylalkohol, Stearylalkohol, Isostearylalkohol, Oleylalkohol, Elaidyl­ alkohol, Petroselinylalkohol, Elaeostearylalkohol, Arachylalkohol, Gadoleylalkohol, Behenylalkohol, Erucylalkohol und Brassidylalkohol sowie deren technische Mischungen, die z. B. bei der Hochdruck­ hydrierung von technischen Methylestern auf Basis von Fetten und Ölen oder Aldehyden aus der Roe­ len'schen Oxosynthese sowie als Monomerfraktion bei der Dimerisierung von ungesättigten Fettalkoho­ len anfallen. Bevorzugt sind technische Fettalkohole mit 12 bis 18 Kohlenstoffatomen wie beispiels­ weise Kokos-, Palm-, Palmkern- oder Talgfettalkohol.
Verfahren IV/V: Veretherung/Veresterung mit Glycerinpartialethern/estern
Zwei weitere erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung der neuen hydrophilen Glykoside der Formel (I) bestehen darin, die eingangs beschriebenen Glykosen mit Glycerinpartialethern zu verethern oder mit Glycerinpartialestern zu verestern. Die Veretherung bzw. Veresterung kann in an sich bekannter Weise durchgeführt werden, d. h. in Gegenwart alkalischer Katalysatoren bei Temperaturen in Bereich von 100 bis 180°C. Die Glycerinpartialether bzw. -ester folgen vorzugsweise der Formel (V),
in der R8 für einen Alkyl-, Alkenyl oder Acylrest mit 6 bis 22, vorzugsweise 12 bis 18 Kohlenstoffatomen und R9 für Wasserstoff oder R8 steht. Die beiden Formeln (I) und (V) korrespondieren miteinander über die Beziehung R1 = R8. Typische Beispiele für geeignete Glycerinverbindungen sind Glycerin-n-octyl­ ether, Glycerin-2-ethylhexylether, Glycerindecylether, Glycerindodecylether, Glycerintetradecylether, Glycerin-n-octadecylether, Glycerin-i-octadeylether, Glycerinoctadecenylether, jeweils in Form der Mo­ no- oder Diether bzw. deren technische Gemische. Als Glycerinether kommen daneben auch die Ringöffnungsprodukte von Glycerin mit Epoxyalkanen in Betracht. Die Epoxyalkane folgen dabei ihrerseits der Definition gemäß Formel (III). Weiterhin kommen als Glycerinverbindungen die Mono- und Diglyceride der Laurinsäure, Kokosfettsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure, Isostearinsäure, Ölsäure, Behensäure und/oder Erucasäure in Frage. Die Glykosen und Glycerinverbindungen können im mola­ ren Verhältnis 1 : 0,5 bis 1 : 1,2 - bezogen auf die Molmenge der Hydroxylgruppen in den Glykosen - eingesetzt werden. Die Einsatzmenge an Glycerinverbindung richtet sich dabei vor allem nach dem gewünschten Substitutionsgrad.
Herstellverfahren - Überblick
Zur Verdeutlichung sind die verschiedenen Herstellverfahren in der folgenden Abbildung schematisch zusammengestellt worden:
In der Abbildung sind aus Gründen der Vereinfachung nur Reaktionen an primären Hydroxylgruppen dargestellt. Tatsächlich kann die Reaktion natürlich auch unter Beteiligung der sekundären Gruppen erfolgen.
Gewerbliche Anwendbarkeit
Die neuen hydrophilen Glykoside besitzen ausgezeichnete Emulgiereigenschaften und fördern die Vermischung ansonsten nicht miteinander mischbarer Phasen. Ein weiterer Gegenstand der Erfindung betrifft daher ihre Verwendung als Emulgatoren, speziell O/W-Emulgatoren zur Herstellung von ober­ flächenaktiven Mitteln, vorzugsweise zur Herstellung von kosmetischen und/oder pharmazeutischen Zubereitungen.
Tenside
Die Zubereitungen können die hydrophilen Glykoside zusammen mit weiteren nichtionischen, anio­ nischen, kationischen und/oder amphoteren bzw. amphoteren Tenside enthalten. Typische Beispiele für anionische Tenside sind Seifen, Alkylbenzolsulfonate, Alkansulfonate, Olefinsulfonate, Alkylether­ sulfonate, Glycerinethersulfonate, α-Methylestersulfonate, Sulfofettsäuren, Alkylsulfate, Fettalkohol­ ethersulfate, Glycerinethersulfate, Hydroxymischethersulfate, Monoglycerid(ether)sulfate, Fettsäure­ amid(ether)sulfate, Mono- und Dialkyl-sulfosuccinate, Mono- und Dialkylsulfosuccinamate, Sulfotriglyce­ ride, Amidseifen, Ethercarbonsäuren und deren Salze, Fettsäureisethionate, Fettsäuresarcosinate, Fettsäuretauride, N-Acylaminosäuren wie beispielsweise Acyllactylate, Acyltartrate, Acylglutamate und Acylaspartate, Alkyloligoglucosidsulfate, Proteinfettsäurekondensate (insbesondere pflanzliche Produkte auf Weizenbasis) und Alkyl(ether)phosphate. Sofern die anionischen Tenside Polyglycol­ etherketten enthalten, können diese eine konventionelle, vorzugsweise jedoch eine eingeengte Homo­ logenverteilung aufweisen. Typische Beispiele für nichtionische Tenside sind Fettalkoholpoly­ glycolether, Alkylphenolpolyglycolether, Fettsäurepolyglycolester, Fettsäureamidpolyglycolether, Fett­ aminpolyglycolether, alkoxylierte Triglyceride, Mischether bzw. Mischformale, gegebenenfalls partiell oxidierte Alk(en)yloligoglykoside bzw. Glucoronsäurederivate, Fettsäure-N-alkylglucamide, Protein­ hydrolysate (insbesondere pflanzliche Produkte auf Weizenbasis), Polyolfettsäureester, Zuckerester, Sorbitanester, Polysorbate und Aminoxide. Sofern die nichtionischen Tenside Polyglycoletherketten enthalten, können diese eine konventionelle, vorzugsweise jedoch eine eingeengte Homologenvertei­ lung aufweisen. Typische Beispiele für kationische Tenside sind quartäre Ammoniumverbindungen und Esterquats, insbesondere quaternierte Fettsäuretrialkanolaminestersalze. Typische Beispiele für amphotere bzw. zwitterionische Tenside sind Alkylbetaine, Alkylamidobetaine, Aminopropionate, Aminoglycinate, Imidazoliniumbetaine und Sulfobetaine. Bei den genannten Tensiden handelt es sich ausschließlich um bekannte Verbindungen. Hinsichtlich Struktur und Herstellung dieser Stoffe sei auf einschlägige Übersichtsarbeiten beispielsweise J.Falbe (ed.), "Surfactants in Consumer Products", Springer Verlag, Berlin, 1987, S. 54-124 oder J.Falbe (ed.), "Katalysatoren, Tenside und Mineral­ öladditive", Thieme Verlag, Stuttgart, 1978, S. 123-217 verwiesen.
Kosmetische und/oder pharmazeutische Zubereitungen
Die unter Verwendung der hydrophilen Glykoside erhältlichen Zubereitungen, wie beispielsweise Haar­ shampoos, Haarlotionen, Schaumbäder, Cremes, Lotionen oder Salben, können ferner als weitere Hilfs- und Zusatzstoffe Ölkörper, Co-Emulgatoren, Überfettungsmittel, Perlglanzwachse, Stabilisatoren, Konsistenzgeber, Verdickungsmittel, Kationpolymere, Siliconverbindungen, biogene Wirkstoffe, Anti­ schuppenmittel, Filmbildner, Konservierungsmittel, Hydrotrope, Solubilisatoren, UV-Lichtschutzfilter, Insektenrepellentien, Selbstbräuner, Parfümöle, Farbstoffe und dergleichen enthalten.
Als Ölkörper kommen beispielsweise Guerbetalkohole auf Basis von Fettalkoholen mit 6 bis 18, vorzugsweise 8 bis 10 Kohlenstoffatomen, Ester von linearen C6-C22-Fettsäuren mit linearen C6-C22- Fettalkoholen, Ester von verzweigten C6-C13-Carbonsäuren mit linearen C6-C22-Fettalkoholen, Ester von linearen C6-C22-Fettsäuren mit verzweigten Alkoholen, insbesondere 2-Ethylhexanol, Ester von linearen und/oder verzweigten Fettsäuren mit mehrwertigen Alkoholen (wie z. B. Propylenglycol, Dimer­ diol oder Trimertriol) und/oder Guerbetalkoholen, Triglyceride auf Basis C6-C10-Fettsäuren, flüssige Mono-/Di-/Triglyceridmischungen auf Basis von C6-C10-Fettsäuren, Ester von C6-C22-Fettalkoholen und/oder Guerbetalkoholen mit aromatischen Carbonsäuren, insbesondere Benzoesäure, pflanzliche Öle, verzweigte primäre Alkohole, substituierte Cyclohexane, lineare C6-C22-Fettalkoholcarbonate, Guerbetcarbonate, Ester der Benzoesäure mit linearen und/oder verzweigten C6-C22-Alkoholen (z. B. Finsolv® TN), Dialkylether, Ringöffnungsprodukte von epoxidierten Fettsäureestern mit Polyolen, Sili­ conöle und/oder aliphatische bzw. naphthenische Kohlenwasserstoffe in Betracht.
Als Co-Emulgatoren kommen beispielsweise nichtionogene Tenside aus mindestens einer der folgenden Gruppen in Frage:
  • (1) Anlagerungsprodukte von 2 bis 30 Mol Ethylenoxid und/oder 0 bis 5 Mol Propylenoxid an lineare Fettalkohole mit 8 bis 22 C-Atomen, an Fettsäuren mit 12 bis 22 C-Atomen und an Alkylphenole mit 8 bis 15 C-Atomen in der Alkylgruppe;
  • (2) C12/18-Fettsäuremono- und -diester von Anlagerungsprodukten von 1 bis 30 Mol Ethylenoxid an Glycerin;
  • (3) Glycerinmono- und -diester und Sorbitanmono- und -diester von gesättigten und ungesättigten Fettsäuren mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen und deren Ethylenoxidanlagerungsprodukte;
  • (4) Alkylmono- und -oligoglycoside mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen im Alkylrest und deren ethoxy­ lierte Analoga;
  • (5) Anlagerungsprodukte von 15 bis 60 Mol Ethylenoxid an Ricinusöl und/oder gehärtetes Ricinusöl;
  • (6) Polyol- und insbesondere Polyglycerinester wie z. B. Polyglycerinpolyricinoleat oder Polyglyce­ rinpoly-12-hydroxystearat. Ebenfalls geeignet sind Gemische von Verbindungen aus mehreren dieser Substanzklassen;
  • (7) Anlagerungsprodukte von 2 bis 15 Mol Ethylenoxid an Ricinusöl und/oder gehärtetes Ricinusöl;
  • (8) Partialester auf Basis linearer, verzweigter, ungesättigter bzw. gesättigter C6/22-Fettsäuren, Ricinolsäure sowie 12-Hydroxystearinsäure und Glycerin, Polyglycerin, Pentaerythrit, Dipenta­ erythrit, Zuckeralkohole (z. B. Sorbit), Alkylglucoside (z. B. Methylglucosid, Butylglucosid, Lauryl­ glucosid) sowie Polyglucoside (z. B. Cellulose);
  • (9) Trialkylphosphate sowie Mono-, Di- und/oder Tri-PEG-alkylphosphate;
  • (10) Wollwachsalkohole;
  • (11) Polysiloxan-Polyalkyl-Polyether-Copolymere bzw. entsprechende Derivate;
  • (12) Mischester aus Pentaerythrit, Fettsäuren, Citronensäure und Fettalkohol gemäß DE-PS 11 65 574 und/oder Mischester von Fettsäuren mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, Methylglucose und Polyolen, vorzugsweise Glycerin sowie
  • (13) Polyalkylenglycole.
Die Anlagerungsprodukte von Ethylenoxid und/oder von Propylenoxid an Fettalkohole, Fettsäuren, Alkylphenole, Glycerinmono- und -diester sowie Sorbitanmono- und -diester von Fettsäuren oder an Ricinusöl stellen bekannte, im Handel erhältliche Produkte dar. Es handelt sich dabei um Homologen­ gemische, deren mittlerer Alkoxylierungsgrad dem Verhältnis der Stoffmengen von Ethylenoxid und/oder Propylenoxid und Substrat, mit denen die Anlagerungsreaktion durchgeführt wird, entspricht. C12/18-Fettsäunemono- und -diester von Anlagerungsprodukten von Ethylenoxid an Glycerin sind aus DE-PS 20 24 051 als Rückfettungsmittel für kosmetische Zubereitungen bekannt.
C8/18-Alkylmono- und -oligoglycoside, ihre Herstellung und ihre Verwendung als oberflächenaktive Stof­ fe sind beispielsweise aus US 3,839,318, US 3,707,535, US 3,547,828, DE-OS 19 43 689, DE-OS 20 36 472 und DE-A1 30 01 064 sowie EP-A 0 077 167 bekannt. Ihre Herstellung erfolgt insbesondere durch Umsetzung von Glucose oder Oligosacchariden mit primären Alkoholen mit 8 bis 18 C-Atomen. Bezüglich des Glycosidrestes gilt, daß sowohl Monoglycoside, bei denen ein cyclischer Zuckerrest gly­ cosidisch an den Fettalkohol gebunden ist, als auch oligomere Glycoside mit einem Oligomerisa­ tionsgrad bis vorzugsweise etwa 8 geeignet sind. Der Oligomerisierungsgrad ist dabei ein statistischer Mittelwert, dem eine für solche technischen Produkte übliche Homologenverteilung zugrunde liegt.
Weiterhin können als Emulgatoren zwitterionische Tenside verwendet werden. Als zwitterionische Tenside werden solche oberflächenaktiven Verbindungen bezeichnet, die im Molekül mindestens eine quartäre Ammoniumgruppe und mindestens eine Carboxylat- und eine Sulfonatgruppe tragen. Besonders geeignete zwitterionische Tenside sind die sogenannten Betaine wie die N-Alkyl-N,N- dimethylammoniumglycinate, beispielsweise das Kokosalkyldimethylammoniumglycinat, N-Acylamino­ propyl-N,N-dimethylammoniumglycinate, beispielsweise das Kokosacylaminoprnpyldimethylammonium­ glycinat, und 2-Alkyl-3-carboxylmethyl-3-hydroxyethylimidazoline mit jeweils 8 bis 18 C-Atomen in der Alkyl- oder Acylgruppe sowie das Kokosacylaminoethylhydroxyethylcarboxymethylglycinat. Besonders bevorzugt ist das unter der CTFA-Bezeichnung Cocamidopropyl Belaine bekannte Fettsäureamid- Derivat. Ebenfalls geeignete Emulgatoren sind ampholytische Tenside. Unter ampholytischen Tensiden werden solche oberflächenaktiven Verbindungen verstanden, die außer einer C8/18-Alkyl- oder -Acyl­ gruppe im Molekül mindestens eine freie Aminogruppe und mindestens eine -COOH- oder -SO3H- Gruppe enthalten und zur Ausbildung innerer Salze befähigt sind. Beispiele für geeignete ampho­ lytische Tenside sind N-Alkylglycine, N-Alkylpropionsäuren, N-Alkylaminobuttersäuren, N-Alkyliminodi­ propionsäuren, N-Hydroxyethyl-N-alkylamidopropylglycine, N-Alkyltaurine, N-Alkylsarcosine, 2-Alkyl­ aminopropionsäuren und Alkylaminoessigsäuren mit jeweils etwa 8 bis 18 C-Atomen in der Alkyl­ gruppe. Besonders bevorzugte ampholytische Tenside sind das N-Kokosalkylaminopropionat, das Kokosacylaminoethylaminopropionat und das C12/18-Acylsarcosin. Neben den ampholytischen kommen auch quartäre Emulgatoren in Betracht, wobei solche vom Typ der Esterquats, vorzugsweise methyl­ quaternierte Difettsäuretriethanolaminester-Salze, besonders bevorzugt sind.
Als Überfettungsmittel können Substanzen wie beispielsweise Lanolin und Lecithin sowie polyethoxylierte oder acylierte Lanolin- und Lecithinderivate, Polyolfettsäureester, Monoglyceride und Fettsäurealkanolamide verwendet werden, wobei die letzteren gleichzeitig als Schaumstabilisatoren dienen.
Als Perlglanzwachse kommen beispielsweise in Frage: Alkylenglycolester, speziell Ethylenglycol­ distearat; Fettsäurealkanolamide, speziell Kokosfettsäurediethanolamid; Partialglyceride, speziell Stea­ rinsäuremonoglycerid; Ester von mehrwertigen, gegebenenfalls hydroxysubstituierte Carbonsäuren mit Fettalkoholen mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, speziell langkettige Ester der Weinsäure; Fettstoffe, wie beispielsweise Fettalkohole, Fettketone, Fettaldehyde, Fettether und Fettcarbonate, die in Summe min­ destens 24 Kohlenstoffatome aufweisen, speziell Lauron und Distearylether; Fettsäuren wie Stea­ rinsäure, Hydroxystearinsäure oder Behensäure, Ringöffnungsprodukte von Olefinepoxiden mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen mit Fettalkoholen mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen und/oder Polyolen mit 2 bis 15 Kohlenstoffatomen und 2 bis 10 Hydroxylgruppen; sowie deren Mischungen.
Als Konsistenzgeber kommen in erster Linie Fettalkohole mit 12 bis 22 und vorzugsweise 16 bis 18 Kohlenstoffatomen und daneben Partialglyceride in Betracht. Bevorzugt ist eine Kombination dieser Stoffe mit Alkyloligoglucosiden und/oder Fettsäure-N-methylglucamiden gleicher Kettenlänge und/oder Polyglycerinpoly-12-hydroxystearaten. Geeignete Verdickungsmittel sind beispielsweise Polysaccha­ ride, insbesondere Xanthan-Gum, Guar-Guar, Agar-Agar, Alginate und Tylosen, Carboxymethyl­ cellulose und Hydroxyethylcellulose, ferner höhermolekulare Polyethylenglycolmono- und -di-ester von Fettsäuren, Polyacrylate,(z. B. Carbopole® von Goodrich oder Synthalene® von Sigma), Polyacryl­ amide, Polyvinylalkohol und Polyvinylpyrrolidon, Tenside wie beispielsweise ethoxylierte Fettsäure­ glyceride, Ester von Fettsäuren mit Polyolen wie beispielsweise Pentaerythrit oder Trimethylolpropan, Fettalkoholethoxylate mit eingeengter Homologenverteilung oder Alkyloligoglucoside sowie Elektrolyte wie Kochsalz und Ammoniumchlorid.
Geeignete kationische Polymere sind beispielsweise kationische Cellulosederivate, wie z. B. ein quaternierte Hydroxyethylcellulose, die unter der Bezeichnung Polymer JR 400® von Amerchol erhält­ lich ist, kationische Stärke, Copolymere von Diallylammoniumsalzen und Acrylamiden, quaternierte Vinylpyrrolidon/Vinyl-imidazol-Polymere wie z. B. Luviquat® (BASF), Kondensationsprodukte von Poly­ glycolen und Aminen, quaternierte Kollagenpolypeptide wie beispielsweise Lauryldimonium hydroxy­ propyl hydrolyzed collagen (Lameguat®L/Grünau), quaternierte Weizenpolypeptide, Polyethylenimin, kationische Siliconpolymere wie z. B. Amidomethicone, Copolymere der Adipinsäure und Dimethyl­ aminohydroxypropyldiethylentriamin (Cartaretine®/Sandoz), Copolymere der Acrylsäure mit Dime­ thyldiallylammoniumchlorid (Merquat® 550/Chemviron), Polyaminopolyamide wie z. B. beschrieben in der FR-A 2252840 sowie deren vernetzte wasserlöslichen Polymere, kationische Chitinderivate wie beispielsweise quaterniertes Chitosan, gegebenenfalls mikrokristallin verteilt, Kondensationsprodukte aus Dihalogenalkylen wie z. B. Dibrombutan mit Bisdialkylaminen wie z. B. Bis-Dimethylamino-1,3- propan, kationischer Guar-Gum wie z. B. Jaguar® CBS, Jaguar® C-17, Jaguar® C-16 der Celanese, quaternierte Ammoniumsalz-Polymere wie z. B. Mirapol® A-15, Mirapol® AD-1, Mirapol® AZ-1 der Miranol.
Geeignete Siliconverbindungen sind beispielsweise Dimethylpolysiloxane, Methyl-phenylpolysiloxane, cyclische Silicone sowie amino-, fettsäure-, alkohol-, polyether-, epoxy-, fluor- und/oder alkylmodifizierte Siliconverbindungen, die bei Raumtemperatur sowohl flüssig als auch harzförmig vorliegen können. Typische Beispiele für Fette sind Glyceride, als Wachse kommen u. a. Bienenwachs, Carnaubawachs, Candelillawachs, Montanwachs, Paraffinwachs oder Mikrowachse gegebenenfalls in Kombination mit hydrophilen Wachsen, z. B. Cetylstearylalkohol oder Partialglyceriden in Frage. Als Stabilisatoren können Metallsalze von Fettsauren wie z. B. Magnesium-, Aluminium- und/oder Zinkstearat eingesetzt werden. Unter biogenen Wirkstoffen sind beispielsweise Tocopherol, Tocopherolacetat, Toco­ pherolpalmitat, Ascorbinsäure, Retinol, Bisabolol, Allantoin, Phytantriol, Panthenol, AHA-Säuren, Aminosäuren, Ceramide, Pseudoceramide, essentielle Öle, Pflanzenextrakte und Vitaminkomplexe zu verstehen. Als Antischuppenmittel können Climbazol, Octopirox und Zinkpyrethion eingesetzt werden. Gebräuchliche Filmbildner sind beispielsweise Chitosan, mikrokristallines Chitosan, quaterniertes Chitosan, Polyvinylpyrrolidon, Vinyl-pyrrolidon-Vinylacetat-Copolymerisate, Polymere der Acrylsäure­ reihe, quaternäre Cellulose-Derivate, Kollagen, Hyaluronsäure bzw. deren Salze und ähnliche Verbin­ dungen. Als Quellmittel für wäßrige Phasen können Montmorillonite, Clay Mineralstoffe, Pemulen sowie alkylmodifizierte Carbopoltypen (Goodrich) dienen.
Unter UV-Lichtschutzfiltern sind organische Substanzen zu verstehen, die in der Lage sind, ultra­ violette Strahlen zu absorbieren und die aufgenommene Energie in Form längerwelliger Strahlung, z. B. Wärme wieder abzugeben. Typische Beispiele sind 4-Aminobenzoesäure sowie ihre Ester und Derivate (z. B. 2-Ethylhexyl-p-dimethylaminobenzoat oder p-Dimethylaminobenzoesäureoctylester), Methoxy­ zimtsäure und ihre Derivate (z. B. 4-Methoxyzimtsäure-2-ethylhexylester), Benzophenone (z. B. Oxyben­ zon, 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon), Dibenzoylmethane, Salicylatester, 2-Phenylbenzimidazol-5- sulfonsäure, 1-(4-tert.Butylphenyl)-3-(4'-methoxyphenyl)-propan-1,3-dion, 3-(4'-Methyl)benzylidenbor­ nan-2-on, Methylbenzylidencampher und dergleichen. Weiterhin kommen für diesen Zweck auch feindisperse Metalloxide bzw. Salze in Frage, wie beispielsweise Titandioxid, Zinkoxid, Eisenoxid, Aluminiumoxid, Ceroxid, Zirkoniumoxid, Silicate (Talk) und Bariumsulfat. Die Partikel sollten dabei ei­ nen mittleren Durchmesser von weniger als 100 nm, vorzugsweise zwischen 5 und 50 nm und ins­ besondere zwischen 15 und 30 nm aufweisen. Sie können eine sphärische Form aufweisen, es können jedoch auch solche Partikel zum Einsatz kommen, die eine ellipsoide oder in sonstiger Weise von der sphärischen Gestalt abweichende Form besitzen. Neben den beiden vorgenannten Gruppen primärer Lichtschutzstoffe können auch sekundäre Lichtschutzmittel vom Typ der Antioxidantien eingesetzt wer­ den, die die photochemische Reaktionskette unterbrechen, welche ausgelöst wird, wenn UV-Strahlung in die Haut eindringt. Typische Beispiele hierfür sind Superoxid-Dismutase, Tocopherole (Vitamin E) und Ascorbinsäure (Vitamin C).
Zur Verbesserung des Fließverhaltens können ferner Hydrotrope wie beispielsweise Ethanol, Isopropylalkohol, oder Polyole eingesetzt werden. Polyole, die hier in Betracht kommen, besitzen vor­ zugsweise 2 bis 15 Kohlenstoffatome und mindestens zwei Hydroxylgruppen. Typische Beispiele sind
  • - Glycerin;
  • - Alkylenglycole wie beispielsweise Ethylenglycol, Diethylenglycol, Propylenglycol, Butylenglycol, Hexylenglycol sowie Polyethylenglycole mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 100 bis 1.000 Dalton;
  • - technische Oligoglyceringemische mit einem Eigenkondensationsgrad von 1,5 bis 10 wie etwa technische Diglyceringemische mit einem Diglyceringehalt von 40 bis 50 Gew.-%;
  • - Methyolverbindungen, wie insbesondere Trimethylolethan, Trimethylolpropan, Trimethylolbutan, Pentaerythrit und Dipentaerythrit;
  • - Niedrigalkylglucoside, insbesondere solche, mit 1 bis 8 Kohlenstoffen im Alkylrest wie beispiels­ weise Methyl- und Butylglucosid;
  • - Zuckeralkohole mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen wie beispielsweise Sorbit oder Mannit,
  • - Zucker mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen wie beispielsweise Glucose oder Saccharose;
  • - Aminozucker wie beispielsweise Glucamin.
Als Konservierungsmittel eignen sich beispielsweise Phenoxyethanol, Formaldehydlösung, Para­ bene, Pentandiol oder Sorbinsäure. Als Insekten-Repellentien kommen N,N-Diethyl-m-touluamid, 1,2- Pentandiol oder Insect repellent 3535 in Frage, als Selbstbräuner eignet sich Dihydroxyaceton.
Als Parfümöle seien genannt die Extrakte von Blüten (Lavendel, Rosen, Jasmin, Neroli), Stengeln und Blättern (Geranium, Patchouli, Petitgrain), Früchten (Anis, Koriander, Kümmel, Wacholder), Frucht­ schalen (Bergamotte, Zitrone, Orangen), Wurzeln (Macis, Angelica, Sellerie, Kardamon, Costus, Iris, Calmus), Hölzern (Sandel-, Guajak-, Zedern-, Rosenholz), Kräutern und Gräsern (Estragon, Lemon­ gras, Salbei, Thymian), Nadeln und Zweigen (Fichte, Tanne, Kiefer, Latschen), Harzen und Balsamen (Galbanum, Elemi, Benzoe, Myrrhe, Olibanum, Opoponax). Weiterhin kommen tierische Rohstoffe in Frage, wie beispielsweise Moschus, Zibet und Castoreum. Als synthetische bzw. halbsynthetische Par­ fümöle kommen Ambroxan, Eugenol, Isoeugenol, Citronellal, Hydroxycitronellal, Geraniol, Citronellol, Geranylacetat, Citral, Ionon und Methylionon in Betracht.
Als Farbstoffe können die für kosmetische Zwecke geeigneten und zugelassenen Substanzen ver­ wendet werden, wie sie beispielsweise in der Publikation "kosmetische Färbemittel" der Farbstoff­ kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Verlag Chemie, Weinheim, 1984, S. 81-106 zusammengestellt sind. Diese Farbstoffe werden üblicherweise in Konzentrationen von 0,001 bis 0,1 Gew.-%, bezogen auf die gesamte Mischung, eingesetzt.
Der Gesamtanteil der Hilfs- und Zusatzstoffe kann 1 bis 50, vorzugsweise 5 bis 40 Gew.-% - bezogen auf die Mittel - betragen. Die Herstellung der Mittel kann durch übliche Kalt- oder Heißprozesse erfolgen; vorzugsweise arbeitet man nach der Phaseninversionstemperatur-Methode.
Beispiele Beispiel 1
254 g (1 mol) Glyceringlucosid wurden in einem 3-l-Dreihalskolben mit Rühren, Rückflußkühler und Tropftrichter vorgelegt und unter Stickstoffabdeckung bei 140°C aufgeschmolzen. Zu der Schmelze wurden unter Rühren langsam 5 Mol-% Natriummethylat (30 gew.-%ig in Wasser) gegeben und das Wasser vorsichtig im Vakuum entfernt. Anschließend wurden 1070 g (5 mol) Methyllaurat zugetropft. Nach beendeter Zugabe wurde die Temperatur auf 180°C erhöht und die Mischung 1 h unter Rückfluß gerührt. Nach dieser Zeit wurde das freigesetzte Methanol (4,3 mol) abdestilliert, wobei nach Abkühlen ein brauner, wachsartiger Rückstand zurückblieb. Das Glyceringlykosidlaurat wies nach GPC-Analyse einen Substitutionsgrad von 3,3 auf.
Beispiel 2
Beispiel 1 wurde unter Einsatz von 254 g Glyceringlucosid, 3 Mol-% Natriummethylat und 233 g (1,2 mol) 1,2-Epoxydodecan wiederholt, wobei die Mischung 6 h bei 160°C gerührt wurde. Nach Abkühlen wurde das Reaktionsgemisch als hellbrauner Feststoff erhalten, der mit Wasser angepastet und dann mit 1 Gew.-% Wasserstoffperoxid gebleicht wurde. Nach GC-Analyse setzte sich das Ringöffnungsprodukt aus 10 Gew.-% Glyceringlucosid, 19 Gew.-% Glyceringlucosid+1 Mol Epoxid, 31 Gew.-% Glyceringlucosid + 2 Mol Epoxid und 21 Gew.-% Glyceringlucosid + 3 Mol Epoxid zusammen.
Beispiel 3
Analog Beispiel 1 wurden 236 g (1 mol Glycidolglucosid) vorgelegt und mit einer Sus­ pension aus 5 Mol-% Kalium-tert.butylat in 932 g (5 mol) Dodecanol versetzt. Anschließend wurde die Mischung 4 h bei 80°C gerührt. Nach Abkühlen wurde ein hellbraunes, wachsartiges Reaktionsprodukt erhalten.
Beispiel 4
180 g (1 mol) Glucose und 914 g (4,5 mol) 2-Ethylhexylglycerinether wurden in einem 3-l- Dreihalskolben vorgelegt und unter Rühren bei 50 mbar auf 110°C erhitzt. Zu dieser Suspension wurden 2,32 g (7 mmol) Dodecylbenzolsulfonsäure (97 gew.-%ig) innerhalb von 15 min zugetropft. Anschließend wurde 8 h gerührt, wobei das entstehende Reaktionswasser abdestilliert wurde. Nach Reaktionsende wurde mit Stickstoff belüftet und mit wäßriger 50 gew.-%iger Natriumhydroxidlösung neutralisiert. Nach Abkühlen blieb eine gelbe, leicht trübe, bei Raumtemperatur viskose Flüssigkeit zurück. Der überschüssige 2-Ethylhexylglycerinether wurde abdestilliert (bis 160°C/0,02 mbar). Der verbliebene Rückstand war fest, hellbraun und ergab nach GC-Analytik einen Substitutionsgrad von 1,3.
Beispiel 5
180 g (1 mol) Glucose und 839 g (3 mol) eines Ringöffnungsproduktes von 1,2-Dodecen­ epoxid mit Glycerin wurden analog Beispiel 4 vorgelegt und erhitzt. Zu dieser Suspension wurden innerhalb von 15 min 2,32 g (7 mmol) Dodecylbenzolsulfonsäure (97 gew.-%ig) zugetropft. Nach beendeter Zugabe wurde 8 h bei 110°C/5 mbar gerührt und das entstandene Reaktionswasser abdestilliert. Nach Reaktionsende wurde mit Stickstoff belüftet und mit wäßriger 50 gew.-%iger Natriumhydroxidlösung neutralisiert. Nach dem Abkühlen blieb ein hellbrauner, wachsartiger Feststoff zurück. Eine Probe wurde im Kugelrohr vom überschüssigen Alkohol befreit und durch GC analyiert. Das Glycerinetherglucosid wies einen Substitutionsgrad von 1,4 auf.
Beispiel 6
180 g (1 mol) Glucose und 1240 g (4 mol) Glycerinmonolaurat wurden analog Beispiel 4 vorgelegt und erhitzt. Zu dieser Suspension wurden innerhalb von 15 min 2,32 g (7 mmol) Dodecylbenzolsulfonsäure (97 gew.-%ig) zugetropft. Nach beendeter Zugabe wurde 7 h bei 115°C/5 mbar gerührt und das entstehende Reaktionswasser abdestilliert. Nach dem Reaktionsende wurde mit Stickstoff belüftet und mit wäßriger 50 gew.-%iger Natriumhydroxidlösung neutralisiert. Nach dem Abkühlen blieb ein brauner, wachsartiger Feststoff zurück.

Claims (10)

1. Hydrophile Glykoside der Formel (I),
in der R1 für einen gegebenenfalls hydroxyfunktionalisierten Alkyl-, Alkenyl- oder Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, R2 für Wasserstoff oder R1, G für einen Zuckerrest mit 5 bis 12 Kohlenstoff­ atomen und p für Zahlen von 1 bis 10 steht.
2. Verfahren zur Herstellung hydrophiler Glykoside der Formel (I),
in der R1 für einen gegebenenfalls hydroxyfunktionalisierten Alkyl-, Alkenyl- oder Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, R2 für Wasserstoff oder R1, G für einen Zuckerrest mit 5 bis 12 Kohlenstoff­ atomen und p für Zahlen von 1 bis 10 steht, bei dem man Glyceringlykoside mit Fettsäuren oder Fettsäuremethylestern kondensiert.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man Fettsäuren bzw. Fettsäureme­ thylester der Formel (II) einsetzt,
R3COOR4 (II)
in der R3CO für einen gegebenenfalls hydroxyfunktionalisierten, linearen oder verzweigten, ge­ sättigten oder ungesättigten Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen und R4 für Wasserstoff oder Methyl steht.
4. Verfahren zur Herstellung hydrophiler Glykoside der Formel (I),
in der R1 für einen gegebenenfalls hydroxyfunktionalisierten Alkyl-, Alkenyl- oder Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, R2 für Wasserstoff oder R1, G für einen Zuckerrest mit 5 bis 12 Kohlenstoff­ atomen und p für Zahlen von 1 bis 10 steht, bei dem man Glyceringlykoside mit Epoxyalkanen einer Ringöffnungsreaktion unterwirft.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man Epoxyalkane der Formel (III) einsetzt,
in der R5 für einen Alkylrest mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen und R6 für Wasserstoff oder ebenfalls einen Alkylrest mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen steht, mit der Maßgabe, daß die Summe der Koh­ lenstoffatome im Bereich von 6 bis 22 liegt.
6. Verfahren zur Herstellung hydrophiler Glykoside der Formel (I),
in der R1 für einen gegebenenfalls hydroxyfunktionalisierten Alkyl-, Alkenyl- oder Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, R2 für Wasserstoff oder R1, G für einen Zuckerrest mit 5 bis 12 Kohlen­ stoffatomen und p für Zahlen von 1 bis 10 steht, bei dem man zunächst Glykosen mit Glycidol kon­ densiert und die resultierenden Glycidylglykoside dann mit Fettalkoholen umsetzt.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß man Fettalkohole der Formel (IV) ein­ setzt,
R7OH (IV)
in der R7 für einen gegebenenfalls hydroxysubstituierten Alkyl- und/oder Alkenylrest mit 6 bis 22 und vorzugsweise 12 bis 18 Kohlenstoffatomen steht.
8. Verfahren zur Herstellung hydrophiler Glykoside der Formel (I),
in der R1 für einen gegebenenfalls hydroxyfunktionalisierten Alkyl-, Alkenyl- oder Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, R2 für Wasserstoff oder R1, G für einen Zuckerrest mit 5 bis 12 Kohlen­ stoffatomen und p für Zahlen von 1 bis 10 steht, bei dem man Glykosen mit Glycerinpartialethern oder Glycerinpartialestern kondensiert.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß man Glycerinpartialether oder -ester der Formel (V) einsetzt,
in der R8 für einen Alkyl-, Alkenyl oder Acylrest mit 6 bis 22, vorzugsweise 12 bis 18 Kohlenstoff­ atomen und R9 für Wasserstoff oder R8 steht.
10. Verwendung der hydrophilen Glykoside nach Anspruch als Emulgatoren zur Herstellung von oberflächenaktiven Mitteln.
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