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DE19728685A1 - Zange - Google Patents

Zange

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Publication number
DE19728685A1
DE19728685A1 DE19728685A DE19728685A DE19728685A1 DE 19728685 A1 DE19728685 A1 DE 19728685A1 DE 19728685 A DE19728685 A DE 19728685A DE 19728685 A DE19728685 A DE 19728685A DE 19728685 A1 DE19728685 A1 DE 19728685A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pliers
guide pins
processing elements
jaws
bearing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19728685A
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Storm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Weidmueller Interface GmbH and Co KG
Original Assignee
Weidmueller Interface GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Weidmueller Interface GmbH and Co KG filed Critical Weidmueller Interface GmbH and Co KG
Priority to DE19728685A priority Critical patent/DE19728685A1/de
Priority to EP98112178A priority patent/EP0888850B8/de
Priority to DE59811530T priority patent/DE59811530D1/de
Publication of DE19728685A1 publication Critical patent/DE19728685A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B7/00Pliers; Other hand-held gripping tools with jaws on pivoted limbs; Details applicable generally to pivoted-limb hand tools
    • B25B7/02Jaws
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B27/00Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for
    • B25B27/14Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for for assembling objects other than by press fit or detaching same
    • B25B27/146Clip clamping hand tools
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B7/00Pliers; Other hand-held gripping tools with jaws on pivoted limbs; Details applicable generally to pivoted-limb hand tools
    • B25B7/02Jaws
    • B25B7/04Jaws adjustable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)
  • Hand Tools For Fitting Together And Separating, Or Other Hand Tools (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Zange gemäß dem Oberbegriff des Patentan­ spruchs 1.
Eine derartige Zange, die z. B. als Crimpzange ausgebildet sein kann, ist bereits aus der EP 0 516 598 bekannt. Diese Zange weist ein Stempelpaar zur Bearbeitung von Gegenständen auf. Die Stempelglieder des Stempel­ paares sind dabei über Führungszapfen miteinander gekoppelt und um ei­ ne in der Geräteebene liegende Drehachse drehbar.
Nachteil dieser Zange ist allerdings, daß bedingt durch die Art der Aufnah­ mevorrichtung für die Stempelglieder die Länge der Führungszapfen be­ grenzt ist. Sie dürfen im betätigten Zustand der Zange nicht aus dem die Führungsbohrungen aufweisenden Stempelglied herausragen, da sie sonst gegen die Aufnahmevorrichtung schlagen würden. Dies wiederum führt im geöffneten Zustand der Stempelglieder dazu, daß die Führungs­ zapfen nur wenig in die Führungsbohrungen eingreifen und bei Beginn des Preßvorgangs nur geringe Stabilität bieten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zange der eingangs ge­ nannten Art zu schaffen, bei der schon zu Beginn des Preßvorgangs eine si­ chere Führung der Bearbeitungselemente gewährleistet ist.
Die Lösung der gestellten Aufgabe ist dem kennzeichnenden Teil des Pa­ tentanspruchs 1 zu entnehmen. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfin­ dung sind in den Unteransprüchen dargestellt.
Eine Zange gemäß der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Füh­ rungsstifte so ausgebildet und angeordnet sind, daß sie in jeder der Ar­ beitspositionen und wenigstens bei geschlossener Zange das genannte an­ dere der Bearbeitungselemente durchragen. Dies hat den Vorteil, daß be­ reits zu Beginn des Preßvorgangs die Führungsstifte weit in die Führungs­ bohrungen eingreifen können, wodurch im Gegensatz zu der o. g. bereits bekannten Zange von Anfang an eine sichere Führung der Bearbeitungse­ lemente erhalten wird.
Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind die Bearbei­ tungselemente mittels zweier Führungsstifte geführt. Die Führungsstifte können dabei beliebig in einem Abstand voneinander auf den Bearbei­ tungselementen positioniert sein, wobei ihre Anordnung vorzugsweise derart erfolgt, daß beim Preßvorgang auf die Bearbeitungselemente ausge­ übte Drehmomente möglichst gut kompensiert werden, um so ein Verkan­ ten der Bearbeitungselemente mit den Führungsstiften zu vermeiden. So können die Führungsstifte z. B. versetzt oder auf einer Geraden parallel zur Längsrichtung der Bearbeitungselemente liegen. Die zuletzt genannte Anordnung weist z. B. den Vorteil auf, daß die Bearbeitungselemente in ei­ ner Richtung besonders schmal (etwas größer als der größte Durchmesser der Führungsstifte) sein können.
Die Führungsstifte befinden sich vorzugsweise an nur einem Bearbei­ tungselement, wodurch sie folglich in korrespondierende Führungsboh­ rungen des anderen Bearbeitungselements eingreifen. Alternativ könnte jedoch auch jedes der Bearbeitungselemente jeweils nur einen Führungs­ stift aufweisen, der dann in eine korrespondierende Führungsbohrung des jeweiligen anderen Bearbeitungselements eingreifen würde. Natürlich sind auch mehr als nur zwei Führungsstifte denkbar, wodurch sich die Stabilität weiter verbessern ließe.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel liegen in einer der Bearbei­ tungspositionen der Bearbeitungselemente die Führungsstifte in einer senkrecht zur Zangenebene verlaufenden Ebene, wobei sie seitlich an einem Zangenbacken vorbeiführbar sind. Folglich liegt bei geschlossener Stellung der Bearbeitungselemente der Zangenbacken zwischen den pa­ rallelen Führungsstiften. Dadurch können die Führungsstifte besonders lang ausgebildet sein, wobei sie allerdings bei offener Stellung der Bear­ beitungselemente nicht neben den Zangenbacken verlaufen dürfen, da sonst eine Drehung der Bearbeitungselemente in eine andere Arbeitsposi­ tion nicht mehr möglich ist.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind die Zangenbacken wenig­ stens im Bereich der Bearbeitungselemente hohl. In einer anderen Ar­ beitsposition der Bearbeitungselemente können nämlich die Führungs­ stifte in der Zangenebene liegen und somit bei geschlossenem Zustand der Bearbeitungselemente in diesen hohl ausgebildeten Bereich des Zangen­ backens eintauchen. Die Zangenbacken können alternativ auch durch zwei in einem Abstand voneinander angeordnete Platten gebildet sein, was sich positiv auf das Gesamtgewicht der Zange auswirkt.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind in dem hohlen Be­ reich der Zangenbacken Rastelemente ausgebildet. Dabei sind die Bear­ beitungselemente über jeweils einen Drehzapfen von einem vom Zangen­ backen getragenen Lager gehalten.
Wenigstens eines der Rastelemente, an dem die Führungsstifte vorbeibewegbar sind, besteht aus einem mit Rastnasen versehenen Federbügel, der in einer senkrecht zum Drehzapfen verlaufenden Ebene liegt und mit sei­ nen Rastnasen in Längsnuten des Drehzapfens eingreift. Auf diese Weise kann ein relativ kurzes Lager gebildet werden, das seinerseits einen klei­ nen Abstand der Führungsstifte voneinander ermöglicht, so daß auch für den Fall, daß die Führungsstifte in den Hohlraum des Zangenbackens ein­ greifen, die Bearbeitungselemente klein gehalten werden können.
Nach einer noch weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist das Lager als Block mit einer Durchgangsöffnung für den Zapfen ausgebildet, der somit auf einfache Weise aufgesteckt werden kann.
Um das Lager möglichst einfach am Zangenbacken schwenkbar fixieren zu können, sind außen am Lager Achsansätze angeordnet, die in korrespon­ dierende Öffnungen des Zangenbackens eingeführt werden können. Da­ durch ist eine Relativbewegung zwischen Zangenbacken und Lager beim Öffnen und Schließen der Zange möglich.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Seitenansicht des vorderen Teils einer offe­ nen Zange gemäß der Erfindung mit geschnittenem unteren Bereich, bei der sich die Bearbeitungselemente im Zangenmaul in einer ersten Arbeits­ position befinden;
Fig. 2 eine perspektivische Seitenansicht des vorderen Teils der jetzt ge­ schlossenen Zange nach Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Seitenansicht des vorderen Teils der Zange nach Fig. 1 im Längsschnitt;
Fig. 4 eine ein Lager bildende Aufnahmevorrichtung gemäß der Erfin­ dung;
Fig. 5 ein Bearbeitungselement, und
Fig. 6 eine perspektivische Seitenansicht des vorderen Teils der jetzt ge­ schlossenen Zange nach Fig. 1, wobei sich die Bearbeitungselemente in einer zweiten Arbeitsposition befinden.
Die Fig. 1 zeigt eine perspektivische Seitenansicht des vorderen Teils ei­ ner offenen Zange 1 mit einem oberen Zangenbacken 2 und einem unteren Zangenbacken 3 im Schnitt. Die Zangenbacken 2, 3 sind jeweils aus zwei in einem Abstand voneinander parallel angeordneten Platten 2a, 2b; 3a, 3b (3b ist in Fig. 2 gezeigt) gebildet.
In den Platten 2a, 2b; 3a, 3b sind jeweils Bohrungen 4, 5, 6 vorgesehen, in denen als Abstandhalter dienende Bolzen (nicht gezeigt) eingeführt wer­ den, um so die jeweiligen Platten 2a und 2b sowie 3a und 3b in einem festen Abstand miteinander zu halten und die Zangenbacken 2 und 3 zu bilden.
Die beiden Zangenbacken 2, 3 sind über jeweils in den Platten 2a, 2b; 3a, 3b ausgebildete Bohrungen 7 gekoppelt, und zwar durch einen in diese Bohrungen 7 eingeführten Bolzen (nicht gezeigt), der folglich als ge­ meinsame Drehachse dient, um die die Zangenbacken 2, 3 verschwenkbar sind.
Wie in Fig. 1 ferner gezeigt, liegen im vorderen Bereich der Zange 1 Bear­ beitungselemente 8, 9 zwischen den Zangenbacken 2, 3, wobei das Bear­ beitungselement 8 vom oberen Zangenbacken 2 und das Bearbeitungsele­ ment 9 vom unteren Zangenbacken 3 getragen wird.
Das Bearbeitungselement 8 weist einen sich in Richtung des Bearbei­ tungselements 9 erstreckenden Stempelansatz 10 auf, der bei geschlosse­ ner Zange 1 von einer korrespondierenden im Bearbeitungselement 9 aus­ gebildeten Ausbuchtung 11 aufgenommen wird.
Die Fig. 1 zeigt ferner ein Lager 14, in dem das untere Bearbeitungsele­ ment 9 drehbar um eine in der Zangenebene liegende Achse gelagert ist. Das Lager 14 ist als Block 15 ausgebildet und weist an gegenüberliegenden Seiten Achsansätze 16a, 16b auf (16b ist in Fig. 1 nicht gezeigt).
Die Fig. 1 zeigt weiter eine in der Platte 2b des oberen Zangenbackens 2 ausgebildete Bohrung 17, in die ein Achsansatz eines zweiten Lagers 19 (siehe Fig. 2), in dem das obere Bearbeitungselement 8 drehbar um eine in der Zangenebene liegende Achse gelagert ist, eingreift. Dieses Lager und das Lager 14 befinden sich also zwischen den Platten 2a, 2b des oberen Zan­ genbackens 2 bzw. zwischen den Platten 3a und 3b des unteren Zangen­ backens 3 und sind folglich relativ zu den Zangenbacken 2, 3 über die Achsansätze 16a, 16b schwenkbar.
Über parallele Führungsstifte 12, 13 sind die beiden Bearbeitungselemen­ te 8 und 9 relativ zueinander geführt. Dabei sind die Führungsstifte 8, 9 am Bearbeitungselement 8 befestigt und ragen in Durchgangsbohrungen hinein, die sich im anderen Bearbeitungselement 9 befinden.
Die Fig. 2 zeigt eine perspektivische Seitenansicht des vorderen Teils der geschlossenen Zange 1, wobei sich die Bearbeitungselemente 8, 9 in einer ersten Arbeitsposition befinden. Wie zu erkennen, wird der auf dem Bear­ beitungselement 8 ausgebildete Stempelansatz 10 bei geschlossener Zan­ ge 1 vollständig von der im Bearbeitungselement 9 ausgebildeten Aus­ buchtung 11 aufgenommen.
Wie ferner zu sehen, tauchen bei geschlossener Zange 1 die Führungsstifte 12 und 13 in den unteren, durch die Platte 3a, 3b gebildeten Zangen­ backen 3 ein und durchragen dabei das untere Bearbeitungselement 9. In der Platte 3b des unteren Zangenbackens 3 ist eine Bohrung 18 ausgebil­ det, in die der Achsansatz 16a des Lagers 14 aus Fig. 1 eingreift.
Zwischen den Platten 2a, 2b des oberen Zangenbackens 2 befindet sich das bereits in Fig. 1 genannte Lager 19, in dem das Bearbeitungselement 8 drehbar gelagert ist, und das mit einem seiner beiden Achsansätze in die in der Platte 2b ausgebildete Bohrung 17 eingreift.
In der Platte 2a des oberen Zangenbackens 2 sind ferner zu den Bohrungen 4, 5 der Platte 2b korrespondierende Bohrungen 20, 21 zur Aufnahme der bereits genannten Abstandsbolzen gebildet.
Im hinteren Bereich des unteren Zangenbackens 3 ist eine in den Platten 3a, 3b vorhandene Bohrung 22 zu sehen, über die ein in einen Handgriff (nicht gezeigt) übergehendes Verbindungsglied (nicht gezeigt) mit dem un­ teren Zangenbacken 3 schwenkbar gekoppelt ist.
Wie deutlich zu sehen, ist der Abstand der Platten 3a, 3b des unteren Zan­ gebackens 3 im Bereich der Bohrung 7 etwas kleiner als der Abstand der Platten 2a, 2b des oberen Zangenbackens 2. Auf diese Weise kann der un­ tere Zangenbacken 3 zumindest teilweise in den durch die Platten 2a, 2b gebildeten Spalt des oberen Zangenbackens 2 geschoben werden.
Die Fig. 2 zeigt ferner einen auf dem Bearbeitungselement 8 gebildeten Drehzapfen 23, der durch das Lager 19 hindurchragt und über den das Be­ arbeitungselement 8 drehbar ist. Das Bearbeitungselement 9 ist auf ähnli­ che Weise in dem zwischen den Platten 3a, 3b des unteren Zangenbackens 3 angeordneten Lager 14 drehbar. Da beide Bearbeitungselemente 8, 9 über die Führungsstifte 12, 13 miteinander verbunden sind, lassen sie sich nur gemeinsam um die in der Zangenebene liegenden Drehzapfen 23 drehen.
Die Fig. 3 zeigt eine perspektivische Seitenansicht des vorderen Teils der geschlossenen Zange 1 mit den Bearbeitungselementen 8, 9 in der ersten Arbeitsposition.
Der Drehzapfen 23 des Bearbeitungselements 8 ist mittels eines Spren­ grings 24 gegen Herausrutschen aus dem Lager 19 gesichert. Entspre­ chendes gilt für den Drehzapfen des Bearbeitungselements 9.
Im rechten Teil der Fig. 3 ist eine Spiralfeder 25 gezeigt, die bei geschlos­ sener Zange 1 gespannt ist. Die Zangenbacken 2 und 3 sind über diese Spi­ ralfeder 25 derart miteinander gekoppelt, daß sie durch die Spiralfeder 25 wieder in die Zangenöffnungsstellung überführbar sind.
Die Fig. 3 zeigt ferner das bereits genannte Verbindungsglied 26, das mit dem unteren Zangenbacken 3 gekoppelt ist.
Die Fig. 4 zeigt das als Block 15 ausgebildete Lager 14. Ähnlich ist das La­ ger 19 ausgebildet. An zwei gegenüberliegenden Seitenflächen sind jeweils die Achsansätze 16a und 16b ausgebildet, die in die korrespondierenden Bohrungen 17, 17 bzw. 18, 18 der Zangenbacken 2, 3 eingreifen, umso die Lager 14, 19 mit diesen drehbar zu koppeln.
Auf der unteren Seite des Blocks 15 befindet sich eine eine Durchgangsöff­ nung 26 des Blocks 15 umlaufende Einkerbung, in die ein Rastelement 27 eingelegt ist.
Die Fig. 5 zeigt das Bearbeitungselement 8 des Ausführungsbeispiels nach den Fig. 1 bis 3. Wie darin zu sehen, weist der Drehzapfen 23 vier jeweils gegenüberliegende Nuten 28 auf, die in seiner Längsrichtung ver­ laufen.
Das Rastelement ist als U-förmiger Federbügel 27 ausgebildet, der an sei­ nen beiden Schenkeln nach innen zeigende Rastnasen 29 aufweist, die in der jeweiligen Arbeitsposition der Bearbeitungselemente 8, 9 in die ent­ sprechenden Umfangsnuten 28 des Drehzapfens 23 einrasten. Somit wird eine sehr kurze Baulänge des Lagers 14 erhalten, da die beiden Schenkel des Federbügels 27 nur über einen relativ dünnen und nahe am Drehzap­ fen 23 liegenden Steg verbunden sind.
Im oberen Bereich des Drehzapfens 23 sind ferner umlaufende Einkerbun­ gen 30 gebildet, in die zur Sicherung des Bearbeitungselements 8 ein Sprengring einführbar ist.
Die Fig. 6 zeigt eine perspektivische Seitenansicht des vorderen Teils der halb geschlossenen Zange 1 nach Fig. 1, wobei sich die Bearbeitungsele­ mente 8, 9 in einer zweiten Bearbeitungsposition befinden, welche gegen­ über der ersten Bearbeitungsposition um 90° gedreht ist.
Die Führungsstifte 12, 13 liegen dabei in einer senkrecht zur Zangenebe­ ne verlaufenden Ebene, die durch die Arbeitsbacken 2, 3 und die mit ihnen verbundenen Zangengriffe aufgespannt wird.
Wie in Fig. 6 zu sehen, tauchen die Führungsstifte 12, 13 bereits bei teil­ weise geschlossener Zange 1 durch die in dem Bearbeitungselement 9 aus­ gebildeten Führungsbohrungen hindurch. Der Führungsstift 12 verläuft dabei außen seitlich an der Platte 3b des Zangenbackens 3 vorbei. Ent­ sprechendes gilt für den Führungsstift 13.
Die Bearbeitungselemente 8, 9 sind ferner in beiden Arbeitspositionen mi­ nimal um die durch die Achsansätze 16a, 16b gebildete Achse drehbar. Aus diesem Grund ist es notwendig, daß die Bearbeitungselemente 8, 9 nicht unmittelbar auf den Stirnflächen der Platten 2a, 2b bzw. 3a, 3b der Zangenbacken 2, 3 aufliegen, sondern einen gewissen Abstand von diesen einhalten, um ein Verkanten zu vermeiden.

Claims (9)

1. Zange (1) mit zwei Zangenbacken (2, 3), die jeweils ein Bearbeitungs­ element (8, 9) tragen, welche um eine gemeinsame Achse in Arbeitspositio­ nen drehbar und mittels parallel zur Achse liegender Führungsstifte (12, 13) relativ zueinander verschiebbar sind, die an irgendeinem der Bearbei­ tungselemente vorhanden sowie vom anderen der Bearbeitungselemente geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstifte (12, 13) so ausgebildet und angeordnet sind, daß sie in jeder der Arbeitspositionen und wenigstens bei geschlossener Zange das genannte andere der Bearbei­ tungselemente durchragen.
2. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bearbei­ tungselemente (8, 9) mittels zweier Führungsstifte (12, 13) geführt sind.
3. Zange nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einer der Arbeitspositionen der Bearbeitungselemente (8, 9) die Führungsstifte (12, 13) in einer senkrecht zur Zangenebene verlaufenden Ebene liegen und seitlich am Zangenbacken (2, 3) vorbeiführbar sind.
4. Zange nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zangenbacken (2, 3) wenigstens im Bereich der Bearbeitungsele­ mente (8, 9) hohl sind.
5. Zange nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in einer an­ deren Arbeitsposition der Bearbeitungselemente (8, 9) die Führungsstifte (12, 13) in der Zangenebene liegen.
6. Zange nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der wenigstens ein Bear­ beitungselement (8, 9) über einen Drehzapfen (23) in einem vom Zangen­ backen (2, 3) getragenen Lager (14, 19) gehalten ist, das ein in den Dreh­ zapfen (23) eingreifendes Rastelement aufweist, dadurch gekennzeich­ net, daß das Rastelement ein mit Rastnasen (29) versehener Federbügel (27) ist.
7. Zange nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Feder­ bügel (27) in einer senkrecht zum Drehzapfen (23) verlaufenden Ebene liegt und mit seinen Rastnasen (29) in Längsnuten (28) des Drehzapfens (23) eingreift.
8. Zange nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager als Block (15) mit Durchgangsöffnung (26) für den Drehzapfen (23) ausgebildet ist.
9. Zange nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß außen am Lager (14, 19) Achsansätze (16a, 16b) angeordnet sind.
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