DE869527C - Klammernaehapparat mit gegeneinander verlaufenden Quetschbacken - Google Patents
Klammernaehapparat mit gegeneinander verlaufenden QuetschbackenInfo
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Description
- Klammernähapparat mit gegeneinander verlaufenden Quetschbacken Bei den schon längere Zeit bekannten Klammernähapparaten, wie sie zum Anlegen von Klammernähten bei Darm- und Magenresektionen verwendet werden, wie sie beispielsweise im Prinzip in Abb. 5 ersichtlich sind, kommt es vor, daß beim Fassen von unregelmäßig starken oder derben-NIagen- oder Darmpartien die eine verschiebbare Ouetschbacke, besonders am vorn offenen Ende seitlich ausweicht oder auch nach rückwärts nachgibt, wodurch hauptsächlich bei verhältnismäßig langen Quetschbacken einzelne Klammern, mit denen die eine Quetschbacke geladen ist, nicht präzis in die zum Umbiegen der Klammerspitzen bestimmten Ausfräsungen der entgegengesetzten Quetschbacke auftreffen und deshalb nicht korrekt genug verklammert werden und so eine unvollkommene und auch von der Geraden abweichende Nahtreihe entsteht.
- Es ist auch versucht worden, Klammernähapparate zu bauen, die in Zangenform gehalten sind, bei denen jedes der beiden zusammengdiörigen Zangenteile aus einem langen Kraftarm und einem kürzeren Lastarm besteht, wobei an letzterem die Quetschbackenteile angeordnet sind. Bei diesen bewegen sich die Quetschbacken kurvenförmig gegeneinander, was zur Folge hat, daß ein paralleles gleichmäßig flaches Aufeinandertreffen der Quetschbackenflächen eigentlich nur in der Endstellung und ohne daß das Gewebe zwischen den Backen gefaßt ist, zustande gebracht werden kann, wobei aber beispielsweise beim Erfassen eines stärkeren oder ungleichmäßig starken Gewebes die parallele Stellung der beiden Quetschbacken verlorengeht und die Klammerspitzen die in die entgegengesetzte Quetschbacke zum Umbiegen der Klammern eingelassenen Vertiefungen nicht exakt zu treffen vermögen, also auf alle Fälle mindestens eine fehlerhafte oder gar unbrauchbare Naht entstehen muß.
- Mit diesen Geräten kann also nur rein zufällig eine korrekte -Befestigung der Nähklammern erfolgen, wobei die Quetschbacken zudem nur eine geringe Länge haben dürfen, weil größere Längen einen viel zu großen Kraftaufwand der bedienenden Hand erforderlich machen. Außerdem tritt bei Verwendung längerer Quetschbacken auch bei diesem Modell die bereits genannte Verschiebung der äußeren IQuetschbackenenden auf, insbesondere dann, wenn die IQuetschbacken nicht genau rechtwinklig, sondern etwas schräg zur Längsachse der Hebelarme verlaufen.
- Durch die Konstruktion der in den Zeichnungen und der Beschreibung ersichtlichen Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes werden die Mängel der zur Zeit in Benutzung stehenden Modelle beseitigt und zwangsläufig ein korrektes Aufeinandertreffen der Quetschbacken und eine präzise Verklammerung der anzulegenden Nähklammern ermöglicht.
- In Abb. i ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei welchem das Gegeneinanderbewegen der Quetschbacken a und b durch Betätigen einer schnell laufenden, in der Regel mit mehrfachem Gewinde versehenen Gewindespindel c erfolgt. Diese Gewindespindel c sitzt senkrecht über der mit Klammern geladenen Quetschbaclse b, die durch Betätigen der Gewindespindel c genau deren Bewegungsrichtung folgt, also parallel gegen die andere Quetschbacke a bewegt wird, und zwar mit gleichmäßigem Druck auf der ganzen Länge der Quetschbackenflächen (gleichgültig ob es sich nur um kurz gehaltene iouetschbaclcen von ungefähr 3 bis 8 cm handelt oder um solche, welche eine Länge bis zu. 15 cm oder noch mehr aufweisen). Die Gewindespindel c endigt an ihrem hinteren Ende zweckmäßig in einem Handrad, dem auch noch eine Handkurbel e angefügt werden kann, oder in einem bekannten Quergriff od. dgl. Zweckmäßiger weise kann die Gewindespindel c auch mit einem Gelenk versehen werden, damit die hinteren Spindelpartien umgelegt werden können.
- Damit nun an den offenen Enden f und g (Abb. I und 2) die Quetschbacken a und b, welche zum Überschieben der zu vernähenden Magen- oder Darmpartien frei sein müssen, auch nicht die Spur einer Verschiebung oder Nachgiebigkeit ergeben können, werden die offenen Endend und g mit einem geeigneten Verbindungs- und Sicherungsarm versehen, welcher in Form eines dreh-oder schwenkbaren oder verschiebbaren Riegels h (Abb. I und 2) oder eines entsprechend geformten Schieberteils oder einer genügend starken Schraubei od. dgl.
- (Abb. 5 und-Io) diese unnachgiebig miteinander vereinigt.
- Es ist ohne weiteres klar, daß auf diese Weise ein ausgezeichnet und korrekt funktionierender Verklammerungsvorgang zwangsläufig erzielt werden kann. -Das Gerät stellt außerdem eine erhebliche Vereinfachung der seitherigen Konstruktionen dar, die sich ihrer zweckmäßigen Form und Handlichkeit wegen für die betreffende Operation hervorragend eignet.
- In gleichartiger und vorteilhafter Weise läßt sich die Betätigung der Quetschbacken dadurch erreichen, daß sich in der Mitte der oberen beweglichen Quetschbacke b (Abb. 4) eine Zahnstange k befindet, die durch ein Zahnrad 1, das in Wirklichkeit bedeutend größer angefertigt wird als auf der Zeichnung ersichtlich, mittels eines Antriebsschaftes bequem vor- und rückwärts bewegt werden kann.
- Abb. 2 stellt das Gerät in halb geöffnetem Zustand von der Vorderseite aus dar, bei welchem der als Riegel h ausgebildete Verbindungsarm im Gehäuse für die obere Quetschbacke gelenkig ange-.ordnet ist. Sein vorderer haltenförmiger Ausschnitt greift über den Feststellbolzen fn in der unteren Quetschbacke und verhindert restlos jede unerwünschte Nachgiebigkeit der beiden Quetschbacken a und b.
- Zu dieser Abbildung-ist noch zu bemerken, daß iiber die eisenbahnschienenförmige Quetschbacke b bzw. das offene Ende g ein bekanntes, mit Klammern gefülltes Magazin n (Abb. 5) eingeschoben wird. Bei Betätigung der Gewindespindel c werden durch die Bewegung der Stoßzähne o (Abb. 6) die im Magazin befindlichen Klammern durch das Gewebe hindurchgeführt, in den Ausfräsungen der unteren Quetschbacke umgebogen und verklammert.
- Abb. 3 zeigt das Gerät von vorn, also von den Quetschbacken aus. Durch den Hehelarm p wird ein Sicherungsbolzen q (Abb. I) quer oder längs bewegbar eingestellt. Bei Querstellung, wie in Ybb. I ersichtlich, ist die Ouetschbaçke b mit der hinter ihr liegenden Stoßzahnplatte r vereinigt. Bei Einstellung in die Längsrichtung ist das Stoßzahnteil r frei gestellt, so daß es, nachdem die Quetschung des erfaßten Gewebes durchgeführt ist, durch das gefüllte Klammermagazin hindurchgreifen und die Klammern hefestigen kann.
- Abb. 4 zeigt an Stelle der Gewindespindel c eine Zahns tange k in Verbindung mit der bewegbaren Quetschbacke, welche durch ein Triebrad 1 vor- und rückwärts bewegt werden kann.
- Abb. 5 zeigt ein schon längere Zeit bekanntes Verklammerungsgerät für den gleichen Zweck, bei welchem ohne Benutzung eines Verb indungs armes oder Riegels h oder eines Gewindebolzens i od. dgl. die bereits genannte Nachgiebigkeit oder Verschiebungsmöglichkeit der Quetschbacken an der Tages- -ordnung ist, wo nun auch nach Anbringung der genannten Verbindungsteile mit diesem Gerät die erforderliche sorgfältige Verklammerung zustande gebracht werden kann.
- Abb. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei welchem die Quetschbacke s von innen gesehen mit einem Vorsprung t versehen ist, in welchen eine Nut, wie in Abb. 7 ersichtlich, eingelassen ist, in welche die am vorderen Ende der beweglichen Quetschbacke befindliche abgeflachte Verjüngung eingreift und ein seitliches Ausweichen beim Schließen der Quetschbacken s und u zwangsläufig verhindert. Diese Ausführungsform ist bei kurz gehaltenen Quetschbacken- und Stoßzahnteilen ausreichend, während bei längeren Quetschbacken- und Stoßzahnteilen ein Verbindungsarm in Fbrm einer Sicherungsschraube i (Abb. 5) oder eines Sicherungsriegels lt nach Abb. I usw. angebracht wird, der in diesem Fall im Gegenhaltewinkel-w gelagert ist.
- Abb. 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel, hei welchem in die Nut von Abb. 7 noch eine Bohrung -mit Gewinde eingelassen ist zur Aufnahme der Sicherungsschraube i usw., so daß auf diese Weise nicht nur das seitliche Ausweichen der Quetschbacken, sondern auch eine etwaige Neigung nach rückwärts verhindert wird.
- All). 9 und 10 zeigen ein Ausführungsbeispiel, bei dem von der Gewindebohrung an nur eine kurze nach rückwärts gerichtete Nut vorhanden ist, wobei die am vorderen Ende der beweglichen Quetschhacken befindliche Verjüngung bedeutend niedriger gehalten ist, so daß die Sicherungsschraube i darüber hinweg oder auch durch sie hindurch in die Gewindebohrung des Vorsprungs t eingreifen kann. In letzterem Fall erhält die Verjüngung eine ringförmige Gestalt. Dabei ist noch vorgesehen, daß an der Sicherungsschraube i ein Ansatz r vorhanden ist, der beim Verschrauben an der Hinterseite der Verjüngung v anschlägt und dadurch auch diefQuetschbackeg in vorteilhafter Weise an die Ouetschbacke s andrückt.
- Die Anwendung geht folgendermaßen vor sich: Der mit den erforderlichen zwei Klammerreihen geladene Apparat wird in geöffnetem Zustand über die zur Operation kommenden Magen- oder Darmpartien geschoben. dann der Verbindungsarm oder Riegel lt oder die Sicherungsschraube oder -bolzen i mit der N'erbindungsstelle t bzw. m vereinigt. Hierauf wird mittels der Gewindespindel oder mittels des Zahnradgetriebes oder einer bekannten Versehiel)evorrichtullg. die mittels der griffartigen Hebelarme von Abb. 5 betätigt wird, die bewegliche Ouetschbacke gegen das gefaßte Gewebe bis zu der erforderlichen Quetschung angedrückt.
- Dann wird der Hebelarm p von der Querstellung in die Längsstellung verbracht, wodurch die vorher durch diesen Sicherungsbolzen zusammengehaltenen Quetschbacken- und Stoßzalmteile voneinander getrennt werden und das Klammerstoßzahnteil durch weitere Druckanwendung die Klammern durch das Magazin und das Gewebe hindurch auf die untere Quetschbacke durchstößt, wo sie umgebogen und zusammengedrückt werden, wodurch die Anlegung der Klammernaht vollzogen ist. Nach Öffnen des Sicherungsriegels oder der Sicherungsschraube i oder eines sonstigen Verbindungsarmes werden die Quetschbacken wieder in ihre Ausgangsstellung zurückgebracht und das Gerät von der Operationsstelle abgenommen.
- Die Vorteile gegenüber den seitherigen Geräten hestehen darin, daß eine absolut parallele Quetschwung und gleichmäßiges Aufeinandertreffen der Ouetschbackenflächen zustande kommt, wobei ein seitliches Verschieben oder ein rückwärts gehendes Nachgeben der Quetschbacken, hesonders auch hei derbem und ungleichmäßig starkem Gewebe, absolut sicher vermieden wird und nur völlig einwandfreie, absolut präzise und egal verlaufende Klammernälte erreicht werden.
- Die bei zangenförmigen Instrumenten durch die kurvenförmige Quetschbackenbewegung -hervorgerufene einseitige Quetschung und Verklammerung ist durch den Gewindespindel- und Zahnstangenhetrieb vollständig aufgehoben.
- Ein weiterer wichtiger Vorteil besteht darin, daß das Gerät außerordentlich zweckmäßig gebaut ist und mit großer Leichtigkeit und Eleganz gehandhabt werden kann und der Ouetsch- und Verlilammerungsvorgang mittels Gewindespindel oder Zahntrieb selbst bei Verwendung einer großen Anzahl Klammern mit einem einzigenDruckvorgang durdlgeführt werden kann.
- Die Herstellungskosten werden sich infolge der einfachen und leicht verständlichen Konstruktion als bedeutend günstiger herausstellen als bei allen anderen existierenden Modellen, tvas bei der herrschenden Geldknappheit außerordentlich hegrüßt werden dürfte.
- Durch den Vorsprung t wird das zum Quetschen und Verklammern erfaßte Gewebe verhindert, sich über die Quetschbacken hinaus zu verbreitern, wodurch es bei der nachfolgenden Verklammerung auch von dieser mitbetroffen wird. Der gleiche Vorteil entsteht auch durch die die Ouetschbacken vereinigenden Verbindungsarme, Sicherungsriegel.
- Gewindebolzen lt und i usw., welche bei genügender Stärke und Anordnung des Drucks auf die bewegliche Quetschbacke eine besonders günstige Führung gewähren, ähnlich den Bügelrahmen der bekannten Spindelpressen.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Klammernähapparat mit gegeneinander verlaufenden Quetschbacken, dadurch gel;ennzeichnet, daß zum Gegeneinanderbewegen der Quetschbacken- und Stoßzahnteile eine Gewindespindel benutzt wird, wobei die offenen Enden der Quetschbacken durch einen Verbindungsarm oder einen Riegel (h) oder durch einen Sicherungsbolzen oder eine Schraube (i) od. dgl. miteinander vereinigt werden, so daß während des Quetsch- und Verklammerungsvorgangs gewissermaßen ein in sich geschlossener Rahmen entsteht, der jedes unerwünschte Nachgeben nach irgendeiner Seite zwangsläufig verhindert und ein genau paralleles gleichmäßiges Aufeinandertreffen der Quetschbackenflächen und ebenso ein korrektes Verklammern der einzusetzenden Klammern sichert.
- 2. Klammernähapparat nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindel (c) mit einem Handrad (d) versehen ist, das unter Umständen auch mit einem bekannten Kurbelgriff (e) zur rascheren Betätigung versehen werden kann, wobei die Spindel (c) hinter dem Quetschbackenträger gelenkig gehalten ist.
- 3. Klammernähapparat nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden miteinander bewegbaren Teile, also das Quetschbackenvorderteil und das dahinterliegende Stoßzahnteil samt dem auf ersteren-- aufgeschobenen bekannten auswechselbaren Klammermagazin, durch den Hebelarm (p) mit einem Sicher.ungsbolzen (i), der auf einer oder zwei einander gegenüberliegenden abgeflachten Seiten -augebracht. ist, bei iQuerstellung des Hebelarmes zusammengehalten und zusammen bewegt werden können, während nach erfolgtem Quetschvorgang der Hebelarm (p) in die Längsrichtung des Klammerstoßzahnteils (r) umgestellt wird, so daß dadurch die in den Magazinkammern untergebrachten Klammern durch'das Magazin und das gefaßte Gewebe hindurchstoßen, auf der feststehenden !Quetschbacke (a) auftreffen, dort umgebogen und verklammert werden.
- 4. Klammernähapparat nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere bei Klammernähapparaten mit kurzer Quetschfläche, bei denen ein rückwärtiges Nachgeben weniger zu befürchten ist, am vorderen Ende der feststehenden Quetschbacke ein nach vorn und innen gehender Vorsprung (t) angeordnet ist, welcher mit einer Nut (Abb. 7) versehen ist, in welche das entsprechend geformte und verjüngte Vorderteil der beweglichen Quetschbacke eingreift, so daß zwangsläufig ein seitliches Verschieben absolut sicher verhindert wird.
- 5. Klammernähapparat nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die Nut eine Gewindebohrung (Abb. 8) eingefügt ist, in welche ein im Gegenhaltewinkel (w) gelagerter Gewindebolzen oder Verbindungsarm (i) oder eine Sicherungsschraube usw. eingreift.
- 6. Klammernähapparat nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Quetschbackenvorsprung (t) im Anschluß an die Gewindebohrung nur eine kurze abwärts gerichtete Nut (Abb.g) eingelassen ist, in welche das niedrig gehaltene, entsprechend geformte und verjüngte darein passende Vorderteil (v) der beweglichen Quetschbacke (z) eingreift, während andererseits die Schraube iiber dieses niedrige Vorderteil hinweg oder durch dieses hindurch in die Gewindebohrung eingeschraubt wird, wobei am Schaft der Sicherungsschraube (i) eine Anschlagscheibe angebracht ist, welche an der Rückseite des niedrig gehaltenen Vorsprungs anschlägt und die bewegliche Quetschbacke (ist) entsprechend günstig an die Innenfläche der feststehenden Quetschbacke (s) andrückt.
- 7. Slammernähapparat nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsschraube oder der Gewindebolzen (i) mit einer Bremsvorrichtung in Gestalt einer Druckfeder versehen ist, so daß diese in ihrer Ausgangsstellung fest gehalten wird und durch ihr Eigengewicht nicht unbeabsichtigt vorfallen kann.
- S. Klammernähapparat nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsvorrichtung durch ein hinter dem vorderen Gewinde angebrachtes, entgegengesetzt verlaufendes Linksgewinde gebildet ist, welches in ein ebenfalls im Sicherungsschraubenlager befindliches übereinstimmendes Gewinde mit einigen Gängen eingreift, wodurch das unbeabsichtigte Vorfallen dieser Schraubvorrichtung verhindert wird.
- 9. Klammernähapparat nach Anspruch I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden Enden der beweglichen Quetschbacke und an dem darüber befindlichen Stoßzahnteil Verlängerungen angebracht sind, die einen Durchbruch haben, durch welchen einerseits der Gewindebolzen (i) oder der Riegel (h) oder ein entsprechend geformter Schieber oder Verbindungsarm od. dgl. senkrecht hindurchgeführt wird, während das andere Backenende an der von der unteren feststehenden Quetschbacke (s) rechtwinklig ausgehenden Fortsetzung (y) Führung erhält.IO. Klammernähapparat nach Anspruch I bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Quetschbacke (a) für sich ein loses Teil bildet, ohne Verbindung mit dem Gerät zu haben, mit einer Handhabe versehen ist, damit sie zunächst für sich allein unter das Gewebe geschoben werden kann, während an ihrem vorderen Ende und statt der Verbindungsstelle des senkrechten Winkelabschnittes (y) je eine Aufnahmeöffnung vorhanden ist, während an dem quer über die obere Quetschbacke (b) und das Stoßzahnteil (r) reichenden Lager für die Gewilldespindel (c) je ein senkrecht verschieb- und verschraubbarer oder feststehender kräftiger Verbindungsarm angebracht ist, welche in die Aufnahmeöffnungen der untenliegenden Quetschbacke (a) eingreifen und dort feststellbar einrasten oder verschraubt werden können, so daß die auf diesen Verbindungsarmen geführten durchbrochenen Enden der beweglichen oberen Quetschbacl;e (b) und des Stoßzahnteils (r) durch die Einffirkung der Gewindespindel (c) oder des Zalmstangengetriebes (k) zur Quetschung und zur Verklammerung getrieben werden.
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