DE19724836A1 - Nehmerzylinder, dessen Leitungsanschluß abgedichtet durch eine Öffnung des Kupplungsgehäuses geführt ist - Google Patents
Nehmerzylinder, dessen Leitungsanschluß abgedichtet durch eine Öffnung des Kupplungsgehäuses geführt istInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ausrückvorrichtung für eine hydraulische Kupplungs
betätigung von Fahrzeugreibungskupplungen, die innerhalb eines Kupplungs
gehäuses angeordnet ist, wobei die Reibungskupplung konzentrisch zu einer,
eine Brennkraftmaschine mit einem Schaltgetriebe verbindenden Antriebswelle
angeordnet ist und die Ausrückvorrichtung ein am Gehäuse des Schaltgetriebes
befestigtes Druckgehäuse umfaßt, in dem ein von einem Druckfluid beauf
schlagbarer Kolben verschiebbar geführt ist, der über ein Ausrücklager mit der
Reibungskupplung in Verbindung steht, wobei eine Druckfluidbeaufschlagung
der Ausrückvorrichtung über einen einstückig mit dem Druckgehäuse verbunde
nen Druckstutzen erfolgt, welcher abgedichtet durch eine Öffnung des Kupp
lungsgehäuses geführt ist.
Bei hydraulisch betätigten Kupplungssystemen in Fahrzeugen besteht die Forde
rung, das Druckfluid zur Betätigung der Ausrückvorrichtung bzw. des Nehmer
zylinders durch eine Öffnung im Kupplungsgehäuse zuzuführen. Zur Vermei
dung eines Eintritts von Staub, Wasser oder anderen Verunreinigungen und
damit zur Sicherstellung einer ungehinderten Funktion der Reibungskupplung
ist es erforderlich, die Öffnung im Kupplungsgehäuse abzudichten. Aus Grün
den der Montagevereinfachungen bzw. der relativ großen Toleranz der als Guß
teile gestalteten Bauteile, Kupplungsgehäuse und Druckgehäuse ist es erforder
lich, der Leitungsführung unterschiedliche Positionen zu ermöglichen, so daß
eine größere Öffnung im Kupplungsgehäuse erforderlich ist, die einer wirk
samen Abdichtung bedarf.
Aus der Patentschrift US 4 609 087 ist eine gattungsbildende Ausrückvorrich
tung bekannt, deren Druckstutzen eine spezielle Leitungsführung im Kupp
lungsgehäuse zugeordnet ist. Zur Abdichtung dient eine aus Kunststoff geformte
Dichtscheibe, die gegenüber dem aus dem Kupplungsgehäuse austretenden
freien Ende des Druckstutzens radial tieferliegend im Kupplungsgehäuse einge
setzt ist. Diese Dichtungsanordnung ermöglicht die Einlagerung von Verunreini
gungen in dem Raum, der sich zwischen der Außenkontur des Kupplungsgehäu
ses und der Abdichtung bildet. Die sich oberhalb der Abdichtung anlagernden
Verunreinigungen, insbesondere Staub, können in Verbindung mit Feuchtigkeit
dazu führen, daß die Abdichtung sich verschiebt und damit weitere Verunreini
gungen ungehindert in das Kupplungsgehäuse eindringen.
Außerdem erfordert die bekannte Abdichtung eine aufwendige, manuelle
Montage, in dem die Abdichtung aufgeweitet über das freie Ende des Druck
stutzens gestülpt wird. Dabei besteht die Gefahr, daß die Abdichtung überdehnt
bzw. plastisch verformt wird und damit die an die Abdichtung gestellten Forde
rungen nicht erfüllt. Für derartige Abdichtungen ist folglich ein hochelastischer
Werkstoff erforderlich, der die Materialkosten nachteilig erhöht.
Ausgehend von den technischen Mängeln der bekannten Lösung ist es daher
Aufgabe der Erfindung, eine automatisiert montierbare Abdichtung zu schaffen,
die aus einem preiswerten Material herstellbar ist.
Gemäß dem Kennzeichnungsteil von Anspruch 1 ist zur Lösung der Aufgabe
vorgesehen, als Abdichtung ein zweiteilig gestaltetes Verschlußelement ein
zusetzen. Die Segmente des Verschlußelementes sind dabei in einer Einbaulage
im Bereich einer vom Durchtritt des Druckstutzens bestimmten Trennlinie
abgedichtet. Diese Ausgestaltung ermöglicht in vorteilhafter Weise eine automa
tisierte Montage. Die erfindungsgemäße Teilung des Verschlußelementes er
möglicht eine von der Gestaltung des Druckstutzens unabhängige, vorzugsweise
translatorische Montage der einzelnen Segmente des Verschlußelementes. Als
weitere Maßnahme zur Kostenreduzierung ist ein erfindungsgemäß gestaltetes
Verschlußelement aus einem preiswerteren Material herstellbar.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen An
sprüche 2 bis 15.
Als eine weitere Maßnahme zur Verbesserung einer automatisierten Montage
des erfindungsgemäßen Verschlußelementes ist vorgesehen, dieses am Druck
stutzen derart anzuordnen, daß in einer Einbaulage das Verschlußelement an
der Innenseite des Kupplungsgehäuses anliegt. Mit Hilfe eines vorzugsweise
topfartig gestalteten Verschlußelementes kann dabei eine unter Vorspannung am
Kupplungsgehäuse anliegende Abdichtung ohne eine manuelle Nachjustierung
des Verschlußelementes im eingebauten Zustand der Ausrückvorrichtung er
reicht werden. Die Erfindung schließt ebenfalls die Anordnung eines Verschluß
elementes ein, welches sich außenseitig am Kupplungsgehäuse abstützt. Die
Montage eines derartigen Verschlußelementes erfolgt nach dem Einbau der
Ausrückvorrichtung durch eine Anordnung des Verschlußelementes an dem aus
dem Kupplungsgehäuse herausragenden Abschnitt des Druckstutzens.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, den Außenrand
des Verschlußelementes elastisch bzw. flexibel zu gestalten, um damit einen
Toleranzausgleich besser kompensieren zu können, sowie zur verbesserten
Anpassung des Verschlußelementes an die unbearbeitete Oberflächenstruktur
des Kupplungsgehäuses. Zur verbesserten Flexibilität des Außenrandes bietet es
sich an, diesen im Vergleich zum übrigen Bereich des Verschlußelementes
dünnwandiger auszubilden.
Neben dem elastischen bzw. flexiblen Außenrand ist erfindungsgemäß jedes
Segment des Verschlußelementes mit zumindest einer Stützwand versehen. Die
Stützwand, die auch als Versteifungsrippe bezeichnet werden kann, bewirkt
eine verbesserte Formstabilität, die für eine automatisierte Handhabung bzw.
Montage des Verschlußelementes erforderlich ist. Die im eingebauten Zustand
in Richtung des Kupplungsgehäuses ausgerichtete, im Randbereich der Öffnung
angeordnete Stützwand bewirkt außerdem eine gewünschte Vorzentrierung des
Verschlußelementes in der Öffnung des Kupplungsgehäuses.
Die Wirksamkeit des erfindungsgemäßen Verschlußelementes unterstützend sind
die Segmente im Bereich der Trennlinie überlappt gestaltet, zur Vermeidung
einer Trennfuge, durch die Verunreinigungen in das Kupplungsgehäuse eintreten
könnte.
Im Bereich der Überlappung bietet es sich an, diese als eine Nut-Feder-Ver
bindung zu gestalten, wodurch die einzelnen Segmente im Bereich der Trenn
linie eine gegenseitige Abstützung erfahren. Diese Maßnahme besitzt weiterhin
eine unterstützende Wirkung auf die Abdichtung. Eine weitere vorteilhafte
Ausgestaltung der Erfindung sieht eine Sicherung der Segmente im Bereich der
Trennlinie vor, die als formschlüssige Verschnappung ausgeführt ist. Das Ver
schlußelement ist mittels der formschlüssigen Verschnappung in der Vormonta
ge am Druckstutzen gesichert befestigt, so daß die Gefahr einer Lösung bzw.
selbsttätigen Verschiebung des Verschlußelementes am Druckstutzen während
der Montage der gesamten Ausrückvorrichtung wirksam verhindert wird.
Alternativ zu einer formschlüssigen Verschnappung schließt die Erfindung
ebenfalls eine unlösbare Verbindung beider Segmente im Bereich der Trennlinie
vor. Abhängig von der Werkstoffwahl des Verschlußelementes eignet sich dazu
eine Verklebung oder eine Schweißung zur Verbindung der einzelnen Segmen
te.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht für das Verschlußelement
einen Trennlinienverlauf vor, der in einer Einbaulage der Ausrückvorrichtung
weitestgehend koaxial zur Antriebswelle verläuft. Alternativ kann das erfin
dungsgemäß gestaltete Verschlußelement einen konzentrisch zur Antriebswelle
ausgerichteten Trennlinienverlauf aufweisen.
Als eine vorteilhafte Maßnahme zur Lagefixierung des Verschlußelementes
bietet es sich an, am Druckstutzen des Druckgehäuses eine Ringnut vorzusehen,
in der das Verschlußelement bzw. deren einzelne Segmente formschlüssig
lagefixiert sind.
Eine derartige Lagefixierung kann außerdem ergänzt werden mit einer Drehfixie
rung, beispielsweise in Form eines vom Verschlußelement vorspringenden
Ansatzes oder Haltegliedes, das in eine entsprechende Ausnehmung des Druck
stutzens formschlüssig eingreift. Alternativ kann ein solcher Formschluß eben
falls umgekehrt ausgeführt sein, bei dem ein aus dem Druckstutzen im Bereich
der Ringnut vorspringender Ansatz in einer Ausnehmung eines Segmentes
verrastet.
Die Erfindung schließt neben der am Druckstutzen vorgesehen Lagefixierung
des Verschlußelementes weiterhin eine Fixierung des Verschlußelementes am
Kupplungsgehäuse ein. Dazu eignet sich ein am Verschlußelement vorstehend
an geordnetes Sicherungselement, das in einer Einbaulage der Ausrückvorrich
tung an der Wandung des Kupplungsgehäuses bzw. in einer Ausnehmung des
Kupplungsgehäuses formschlüssig verschnappt. Eine solche Maßnahme, die bei
Bedarf auch mehrfach am Verschlußelement angeordnet werden kann, ermög
licht eine die Abdichtung verbessernde Anlage des Verschlußelementes am
Kupplungsgehäuse.
Als Werkstoff für das erfindungsgemäße Verschlußelement bzw. deren Segmente
eignen sich Kunststoffe, wie beispielsweise EPDM, TPE, PP, PE sowie PA.
Unabhängig von dem ausgewählten Werkstoff ist vorgesehen, daß die Kunst
stoffe eine Shorehärte von ≦ 60 aufweisen.
Anhand der Fig. 1 bis 8 wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Verschlußelement, das an einer Aus
rückvorrichtung befestigt ist;
Fig. 2 das erfindungsgemäße Verschlußelement in einem vergrößer
ten Maßstab entlang der Linie 2-2 gemäß Fig. 1;
Fig. 3 in einer Einzelteilzeichnung das Verschlußelement gemäß
Fig. 1;
Fig. 4 in einer Ansicht ein einzelnes Segment;
Fig. 5 das weitere Segment, das mit dem in Fig. 4 abgebildeten
Segment ein Verschlußelement bildet;
Fig. 6 ein Detail aus dem in den Fig. 4 und 5 abgebildeten Ver
schlußelement in einem vergrößerten Maßstab entlang der
Linie 6-6;
Fig. 7 ein Detail entlang der Linie 7-7 gemäß den Fig. 4 und 5;
Fig. 8 ein Verschlußelement, das ein in Richtung des Kupplungs
gehäuses vorstehendes Sicherungselement aufweist.
In Fig. 1 ist eine hydraulisch betätigbare Ausrückvorrichtung 1 im eingebauten
Zustand abgebildet, die vorzugsweise in Kraftfahrzeugen eingesetzt wird. Der
Aufbau der Ausrückvorrichtung 1 umfaßt eine Kolben-Zylindereinheit, die
konzentrisch eine Antriebswelle 2 umschließt, die eine Brennkraftmaschine mit
einem Schaltgetriebe verbindet, die in Fig. 1 nicht abgebildet sind. Als Zylin
der dient dabei ein Druckgehäuse 3, das lösbar an einem Getriebegehäuse 4
befestigt ist. Ein als Ringkolben gestalteter Kolben 6 ist außen an einer Boh
rungswandung 5 des Druckgehäuses 3 und innen an einer Führungshülse 7
geführt. Zur Bildung eines Druckraums 8 weist die Führungshülse 7 getriebesei
tig einen Ringflansch 9 auf, der abgedichtet zwischen dem Druckgehäuse 3 und
dem Getriebegehäuse 4 eingesetzt ist. Der druckraumseitig mit einer Kolben
dichtung 10 versehene Kolben 6 steht auf der vom Druckraum 8 abgewandten
Seite mit einem Ausrücklager 11 in Verbindung, das sich im eingebauten
Zustand kraftschlüssig an einer Reibungskupplung abstützt. Die Funktionsweise
der Ausrückvorrichtung wird nicht weiter erläutert, da diese bekannten Vor
richtungen entspricht.
Zur Beaufschlagung des Druckraums 8 mit einem Druckfluid ist das Druckge
häuse 3 einstückig mit einem radial austretenden Druckstutzen 12 versehen. In
einer Einbaulage der Ausrückvorrichtung 1, siehe Fig. 1, ragt das freie Ende
vom Druckstutzen 12 durch eine Öffnung 13 eines Kupplungsgehäuses 14.
Endseitig ist der Druckstutzen 12 mit einem rechtwinkelig in Richtung des
Getriebegehäuses 4 zeigenden Abwinkelung 15 versehen, an den eine vorzugs
weise elastische Hydraulikleitung anschließbar ist. Zur einfachen, automatisier
ten Montage der Ausrückvorrichtung 1 und zum Toleranzausgleich der aus
Gußwerkstoffen hergestellten Bauteile Kupplungsgehäuse 14 und Druckgehäuse
3, weist die Öffnung 13 eine Größe auf, die den erforderlichen Bauraum des
Druckstutzens 12 bzw. dessen Abwinkelung 13 übertrifft. Zur Schaffung einer
wirksamen Abdichtung der Öffnung 13 bei eingebauter Ausrückvorrichtung 1 ist
ein Verschlußelement 16 vorgesehen, welches formschlüssig lagefixiert am
Leitungsanschluß 12 befestigt ist. Zur Sicherstellung einer Lageorientierung bzw.
Drehfixierung des Verschlußelementes 16 gegenüber dem Leitungsanschluß 12
verfügt der Leitungsanschluß 12 im Bereich der Ringnut 17 über einen örtlich
radial ausgerichteten Ansatz 18, der in eine entsprechende Ausnehmung 19 des
Verschlußelementes 16 eingreift. Das Verschlußelement 16 verfügt weiterhin
über einen dünnwandig gestalteten, umlaufenden Rand 20 zur Erzielung einer
flexiblen Randzone, der Unebenheiten der Gußoberflächen des Kupplungs
gehäuses 14 ausgleicht und damit die Wirksamkeit der Abdichtung verbessert.
Das Verschlußelement 16 verfügt darüber hinaus über Stützwände 21, 22, die
weitestgehend übereinstimmend mit dem Verlauf der Antriebswelle 2 ausgerich
tet sind und in der Einbaulage des Verschlußelementes 16 am Rand der Öffnung
13 anliegen. Neben einer versteifenden Wirkung ist es Aufgabe der Stützwände
21, 22, eine Zentrierhilfe für das Verschlußelement 16 beim Einbau der Aus
rückvorrichtung 1 zu bilden. Dazu weisen die Verstärkungsrippen 21, 22
endseitig Abschrägungen 23, 24 auf.
Weitere erfindungsgemäße Einzelheiten des Verschlußelementes 16 sind in der
Fig. 2 abgebildet. Diese Figur zeigt das zweiteilig gestaltete die Segmente 25,
26 umfassende Verschlußelement 16. Beide Segmente 25, 26 umschließen halb
kreisförmig den Druckstutzen 12 und stoßen im Bereich einer Trennlinie 27
stirnseitig aufeinander. Zur Vermeidung einer Trennfuge zwischen den Segmen
ten 25, 26 verfügt das Segment 25 über einen das Segment 26 endseitig über
lappenden Ansatz 28. In Fig. 2 ist weiterhin die Einbaulage der Stützwände
21, 22 zu entnehmen, die an den Seitenwandungen der Öffnung 13 anliegen.
Die Fig. 3 zeigt das Verschlußelement 16 in einem Längsschnitt. Danach ist
das Verschlußelement 16 von der Ausnehmung 29 für den Druckanschluß 12
ausgehend in einer Übergangszone 33 zum Außenrand 20 derartig gestaltet,
daß die Wandung des Verschlußelementes 16 mit Versteifungsrippen 32 ver
sehen ist. Dabei sind die Versteifungsrippen 32 wechselseitig, d. h. zur Stütz
wand 21 bzw. zur Gegenseite zeigend angeordnet, und bilden dabei eine
cassettenartige Struktur. Die Formgebung des Verschlußelementes 16 im
Bereich der Übergangszone 33 kann dabei bedarfsabhängig beliebig gestaltet
werden. Als Maßnahme, mit der das Verschlußelement 16 einen Festsitz am
Druckstutzen 12 im Bereich der Ringnut 17 erhält, ist in Fig. 3 das Verschluß
element 16 im Bereich der Ausnehmung 29 mit beidseitig zwei vorstehend
angeordneten, umlaufenden Ringwülsten 30, 31 versehen, die jeweils an den
Wandungen der Ringnut 17 (siehe Fig. 2) anliegen.
In den Fig. 4 und 5 sind die Segmente 25, 26 beabstandet dargestellt, die
das Verschlußelement 16 bilden. Diesen Abbildungen sind Maßnahmen zu
entnehmen, mit denen die Segmente 25, 26 formschlüssig miteinander ver
bunden bzw. Abschnitte der Segmente 25, 26 teilweise überlappt sind zur
Vermeidung einer Trennfuge im Bereich der Trennlinie 27. Das Segment 25
verfügt dazu über Ansätze 28, 34, 35, 36, die höhenversetzt angeordnet sind
und damit nach einer translatorischen Zuführung der Segmente 25, 26 am
Druckstutzen 12 eine Überlappung mit den benachbarten Abschnitten des
Segments 26 sicherstellen. Alternativ zu einer höhenversetzten Anordnung der
Ansätze 28, 34, 35, 36 können diese ebenfalls wandstärkenreduziert ausgebildet
werden, die an entsprechend umgekehrt wandstärken reduzierten Abschnitten
des Segments 26 anliegen. Zur Bildung einer formschlüssigen Sicherung der
Segmente 25, 26 verfügt das Verschlußelement 16 über zwei Haltesicherungen
37, 38 in Form von jeweils sägezahnartig gestalteten Abschnitten der Segmente
25, 26, die formschlüssig ineinandergreifen.
In Fig. 6 ist in einer vergrößerten Darstellung der überlappte Bereich zwischen
den Segmenten 25, 26 abgebildet, gemäß der Linie 6-6 in den Fig. 4 und 5.
Der Ansatz 36 vom Segment 25 ist danach wandstärkenreduziert und überlappt
einen entsprechenden wandstärkenreduzierten Abschnitt vom Segment 26, so
daß die Überlappung eine mit dem übrigen Abschnitt des Verschlußelementes
16 übereinstimmende Wandstärke aufweist.
Die Haltesicherung 37 gemäß den Fig. 4 und 5 zeigt die Fig. 7 in einem
vergrößerten Abschnitt. Dabei weisen Endabschnitte der Segmente 25, 26 eine
sägezahnartige Struktur auf, die geneigt ausgeführt zwischen den Segmenten 25,
26 spiegelbildlich angeordnet sind.
In Fig. 8 ist das Verschlußelement 16 mit einem in Richtung des Kupplungs
gehäuses 14 vorspringenden Halteglied 39 versehen, das in eine Ausnehmung
40 des Kupplungsgehäuses 14 formschlüssig eingreift. Dazu ist das Halteglied
39 zumindest zweiteilig gestaltet, wobei dieses zumindest zwei Spannglieder
aufweisende Bauteil in einer Einbaulage formschlüssig mittels endseitig ange
formten Schnappnasen am Kupplungsgehäuse 14 verschnappt ist. Vorzugsweise
ist jedes Segment 25, 26 des Verschlußelementes 16 mit einem Halteglied 39
versehen. Alternativ bietet es sich an, ein Segment des Verschlußelementes 16
mit einem Ansatz 41 zu versehen, der in eine sacklochartige Ausnehmung im
Kupplungsgehäuse 14 verrastet und dem weiteren Segment ein Halteglied 39
zuzuordnen.
1
Ausrückvorrichtung
2
Antriebswelle
3
Druckgehäuse
4
Getriebegehäuse
5
Bohrungswandung
6
Kolben
7
Führungshülse
8
Druckraum
9
Ringflansch
10
Kolbendichtung
11
Ausrücklager
12
Druckstutzen
13
Öffnung
14
Kupplungsgehäuse
15
Abwinkelung
16
Verschluß
17
Ringnut
18
Ansatz
19
Ausnehmung
20
Außenrand
21
Stützwand
22
Stützwand
23
Abschrägung
24
Abschrägung
25
Segment
26
Segment
27
Trennlinie
28
Ansatz
29
Ausnehmung
30
Ringwulst
31
Ringwulst
32
Versteifungsrippe
33
Überangszone
34
Ansatz
35
Ansatz
36
Ansatz
37
Haltesicherung
38
Haltesicherung
39
Halteglied
40
Ausnehmung
41
Ansatz
Claims (15)
1. Ausrückvorrichtung (1) für eine hydraulische Kupplungsbetätigung von
Reibungskupplungen, die innerhalb eines Kupplungsgehäuses (14) angeordnet
ist, wobei die Reibungskupplung konzentrisch zu einer eine Brennkraftmaschine
mit einem Schaltgetriebe verbindenden Antriebswelle (2) angeordnet ist und die
Ausrückvorrichtung (1) eine am Getriebegehäuse (4) des Schaltgetriebes befe
stigtes Druckgehäuse (3) umfaßt, in dem ein von einem Druckfluid beaufschlag
barer Kolben (6) verschiebbar geführt ist, der über ein Ausrücklager (11) mit der
Reibungskupplung in Verbindung steht, wobei eine Druckfluidbeaufschlagung
der Ausrückvorrichtung (1) über einen mit dem Druckgehäuse (3) verbundenen
Druckstutzen (12) erfolgt, welcher abgedichtet durch eine Öffnung (13) des
Kupplungsgehäuses (14) geführt, endseitig einen Leitungsanschluß aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Abdichtung des Druckstutzens (12) ein
zweiteiliges Verschlußelement (16) vorgesehen ist, dessen Segmente (25, 26) in
einer Einbaulage an einer vom Durchtritt des Druckstutzens (12) bestimmten
Trennlinie (27) abgedichtet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Verschlußelement
(16), das im eingebauten Zustand an einer Innenseite des Kupplungsgehäuses
(14) anliegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschluß
element (16) über einen elastischen Außenrand (20) an dem Kupplungsgehäuse
(14) abgestützt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Segment
(25, 26) des Verschlußelementes (16) mit zumindest einer vorzugsweise in
Richtung der Öffnung (13) ausgerichteten Stützwand (21, 22) versehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Über
lappung im Bereich der Trennlinie (27) zwischen den Segmenten (25, 26)
vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente
(25, 26) eine Nut-Federverbindung im Bereich der Überlappung aufweisen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Segmente (25, 26) zumindest mit einer formschlüssigen Verschnappung in Form
einer Haltesicherung (37, 38) im Bereich der Trennlinie (27) verbunden sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß im
Bereich der Trennlinie (27) eine unlösbare Verbindung zwischen den Segmen
ten (25, 26) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Trennlinien
verlauf des Verschlußelementes (16) in einer Einbaulage weitestgehend koaxial
zur Antriebswelle (2) verläuft.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im eingebau
ten Zustand des Verschlußelementes (16) dessen Trennlinie (27) nahezu konzen
trisch zur Antriebswelle (2) ausgerichtet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck
stutzen (12) zur formschlüssigen Lagefixierung der Segmente (25, 26) eine
Ringnut (17) aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung
einer Lageorientierung des Verschlußelementes (16) gegenüber dem Druck
stutzen (12) die Ringnut (17) einen radial vorstehenden Ansatz (18) aufweist, der
formschlüssig in eine Ausnehmung (19) eines Segmentes (25, 26) eingreift.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein
Segment (25, 26) mit einem in Richtung des Kupplungsgehäuses (14) ausgerich
teten Halteglied (39) versehen ist, das in einer Einbaulage formschlüssig in einer
Ausnehmung (40) des Kupplungsgehäuses (14) verschnappt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein
Segment (25, 26) einen in Richtung des Kupplungsgehäuses (14) ausgerichteten
Ansatz (41) aufweist, der in eine sacklochartig gestaltete Ausnehmung des
Kupplungsgehäuses (14) verrastet.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein aus Kunststoff,
vorzugsweise EPDM, TPE, PP, PE, PA hergestelltes Verschlußelement (16),
wobei der Kunststoff eine Shorehärte von ≦ 60 aufweist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19724836A DE19724836A1 (de) | 1997-06-12 | 1997-06-12 | Nehmerzylinder, dessen Leitungsanschluß abgedichtet durch eine Öffnung des Kupplungsgehäuses geführt ist |
| BR9802369-1A BR9802369A (pt) | 1997-06-12 | 1998-06-09 | Cilindro tomador cuja conexão de tubulação é levada de maneira vedada através de uma abertura da caixa de embreagem |
| CN98114762A CN1095048C (zh) | 1997-06-12 | 1998-06-12 | 摩擦离合器液压式离合器操纵用的分离机构 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19724836A DE19724836A1 (de) | 1997-06-12 | 1997-06-12 | Nehmerzylinder, dessen Leitungsanschluß abgedichtet durch eine Öffnung des Kupplungsgehäuses geführt ist |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19724836A1 true DE19724836A1 (de) | 1998-12-17 |
Family
ID=7832264
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (3)
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|---|---|
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- 1998-06-12 CN CN98114762A patent/CN1095048C/zh not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BR9802369A (pt) | 1999-10-19 |
| CN1095048C (zh) | 2002-11-27 |
| CN1204594A (zh) | 1999-01-13 |
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