DE19723440A1 - Kraftfahrzeug - Google Patents
KraftfahrzeugInfo
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- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D33/00—Superstructures for load-carrying vehicles
- B62D33/06—Drivers' cabs
- B62D33/0604—Cabs insulated against vibrations or noise, e.g. with elastic suspension
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kraftfahrzeug der im Oberbe
griff des Anspruches 1 angegebenen Art.
Bei einem nach herkömmlicher Technik gebauten schwereren Kraft
fahrzeug, wie einem Lastkraftwagen, umfaßt das Fahrzeug eine
Rahmenkonstruktion, ein an der Rahmenkonstruktion angeordnetes
Antriebsaggregat mit einem Motor und einem Getriebe sowie ein
an der Rahmenkonstruktion in Längsrichtung des Fahrzeugs gese
hen zumindest teilweise hinter dem Antriebsaggregat angeordne
tes Fahrerhaus. Ein Fahrzeug derartiger Bauweise wird allgemein
als Haubenfahrzeug bezeichnet.
Darüberhinaus ist auch eine Anordnung des Fahrerhauses im we
sentlichen oberhalb des Antriebsaggregats bekannt. Hierdurch
ergibt sich dann ein sog. Frontlenkerfahrzeug, das bei vorgege
bener Fahrzeuglänge höhere Nutzlast bietet als ein Haubenfahr
zeug.
Moderne Kraftfahrzeuge müssen zunehmend höhere Komfortansprüche
erfüllen, und diesem Trend trägt die bekannte federnd gelagerte
Anordnung des Fahrerhauses auf der Rahmenkonstruktion Rechnung,
die zumindest eine senkrechte Relativbewegung zwischen Fahrer
haus und Rahmenkonstruktion gestattet. Eine derartige federnde
Fahrerhauslagerung ist bisher bei Frontlenker-Fahrzeugen einge
setzt worden. Von solchen Frontlenker-Fahrzeugen her ist die
Anordnung eines Stabilisators bekannt, der Gier- und Nickbewe
gungen des Fahrerhauses verhindert (siehe SE-C-502 965). Die
Fahrerhausfederung gemäß dieser Schrift umfaßt einen an jedem
Rahmenlängsträger fest angeordneten Befestigungsbereich. An je
dem vorderen dieser Befestigungsbereiche ist ein Federbein für
das Fahrerhaus mit seinem unteren Ende drehbar angeordnet. Das
Fahrerhaus ist fest mit dem jeweiligen oberen Ende des Feder
beins verbunden.
Desweiteren ist ein Stabilisator schwenkbar in den vorderen am
Rahmen fest angeordneten Befestigungsbereichen gelagert. Der
Stabilisator wird sich dadurch quer zur Längsachse des Fahr
zeugs und in Längsrichtung des Fahrzeugs gesehen vor dem Motor
des Fahrzeugs befinden.
Eine andere Fahrerhausaufhängung ist in der US-A-4 330 149 be
schrieben. Es handelt sich um ein Fahrzeug-Fahrgestell mit Or
ganen zur Lagerung eines Fahrerhauses an drei Federungspunkten,
wobei sich ein Federungspunkt an der Front des Fahrzeugs in der
Mitte zwischen den Rahmenträgern befindet und zwei Federungs
punkte weiter hinten an je einem Rahmenträger angeordnet sind.
Das Fahrzeug-Fahrgestell umfaßt weiterhin einen Stabilisator
mit einem Drehfederstab, der drehbar am Fahrerhaus befestigt
ist und zwei in einer im wesentlichen waagrechten Ebene nach
hinten gerichtete Hebel umfaßt. Diese Hebel sind an den vom
Drehfederstab entfernten Enden drehbar in Halterungen gelagert,
die an je einem Rahmenträger fest angebracht sind. Obwohl in
der Schrift nicht ausdrücklich betont, lassen die Figuren ein
deutig ein Fahrgestell für ein Frontlenkerfahrzeug erkennen.
Bekannt ist auch die Technik, das Fahrerhaus eines Kraftfahr
zeugs vom Haubentyp mit einer federnden Aufhängung zu versehen.
Dabei kann das Fahrerhaus beispielsweise am hinteren Ende fe
dernd aufgehängt und am vorderen Ende schwenkbar gelagert sein.
In diesem Fall ist das Fahrerhaus nur begrenzt abgefedert, so
daß ein Stabilisator nicht erforderlich ist. Vollgefederte Fah
rerhäuser, d. h. solche mit federnder Aufhängung zum Beispiel an
allen vier Ecken, sind bisher noch nicht bei Kraftfahrzeugen
vom Haubentyp zum Einsatz gekommen, großenteils wegen des Man
gels an guten technischen Lösungen für die Anordnung eines Sta
bilisators zur Vermeidung der Gier- und Nickbewegungen beim
Fahrerhaus. Bei Fahrzeugen vom Haubentyp ist nämlich der für
die Anordnung eines Stabilisators verfügbare Raum ausgesprochen
begrenzt.
Die vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, die vorgenannten
Probleme auszuschalten und ein Kraftfahrzeug vom Haubentyp mit
einem federnd aufgehängten Fahrerhaus und einer Anordnung zur
Vermeidung von Gier- und Nickbewegungen des Fahrerhaus es anzu
geben.
Diese Aufgabe erfüllt ein Kraftfahrzeug mit den im Anspruch 1
aufgeführten Merkmalen. Mit einem derartigen Stabilisator, der
einen im wesentlichen quer zur Längsachse des Fahrzeugs und
oberhalb des Antriebsaggregats angeordneten Drehfederstab um
faßt, ergibt sich eine elegante Lösung der Aufgabe, ein Fahr
zeug vom Haubentyp mit einem vollgefederten Fahrerhaus mit be
grenzten Gier- und Nickbewegungen zu versehen. Die vorgeschla
gene Konstruktion kann auf eine einfache Weise und großenteils
mit vorhandenen Komponenten verwirklicht werden. Bei einer Aus
führungsform der Erfindung ist der genannte Drehfederstab dreh
bar im Fahrerhaus gelagert. Auf diese Weise kann das Fahrerhaus
als integrierte Einheit mit eingebautem Stabilisator vorgefer
tigt werden. Diese Einheit kann dann mit wenigen Montageschrit
ten am Rahmen des Fahrzeugs angebaut werden.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung umfaßt der
Stabilisator zwei fest mit dem Drehfederstab verbundene und von
diesem weggerichtete Hebel, die über je ein Verbindungsorgan
mit je einem Rahmenträger verbunden sind. Dieses Verbindungsor
gan ermöglicht eine relativ hohe Anordnung des Stabilisators im
Verhältnis zu den Rahmenträgern, so daß der Stabilisator ohne
notwendige Modifikationen über das Antriebsaggregat des Fahr
zeugs gezogen werden kann. Dabei kann jedes Verbindungsorgan
ein Gelenk umfassen, das am oberen Ende drehbar mit dem vom
Drehfederstab weggerichteten Ende des Hebels verbunden ist und
am unteren Ende drehbar im Verhältnis zu dem in Rede stehenden
Rahmenträger gelagert ist. Bei einem solchen Gelenk, das sich
ungefähr senkrecht erstrecken kann, erhalten die mit dem Dreh
federstab fest verbundenen Hebel eine im wesentlichen waagrech
te Ausrichtung, was die Funktion des Stabilisators verbessert.
Der Drehfederstab kann sich vorteilhafterweise über den Motor
erstrecken. Desweiteren kann der Drehfederstab bei einer Aus
führungsform der Erfindung an einem vorderen Teil des Fahrer
hauses angeordnet sein. Durch eine solche Montagelage des Sta
bilisators wird der Raum für andere wesentliche Fahrzeugkompo
nenten nur minimal beeinträchtigt. Dabei kann das Fahrerhaus
eine zum vorderen Ende des Fahrzeugs gerichtete Begrenzungswand
aufweisen, an der ein sich in das Fahrerhaus hinein erstrecken
des und zumindest einen Teil des Antriebsaggregates abdeckendes
Gehäuse befestigt ist, wobei der Drehfederstab auf der zum An
triebsaggregat gerichteten Seite des Gehäuses angeordnet ist.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist das Fah
rerhaus im Verhältnis zum Rahmen federnd auf mindestens drei
Federungsorganen und vorzugsweise auf vier Federungsorganen ge
lagert. Hierbei können zumindest zwei der Federungsorgane je
ein Federbein umfassen, dessen erstes Ende drehbar mit einem
Rahmenträger und dessen zweites Ende mit dem Fahrerhaus verbun
den ist. Vorteilhafterweise können das erste Ende des Fede
rungsorgans und das untere Ende des genannten Gelenks drehbar
auf einem gemeinsamen Drehzapfenorgan gelagert sein. Darüber
hinaus kann der Drehfederstab im Fahrerhaus drehbar im wesent
lichen auf gleicher Höhe wie das zweite Ende des Federbeins ge
lagert sein.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist ein Befe
stigungselement fest verbunden mit dem Fahrerhaus und dem er
sten Ende des Federbeins, wobei der Drehfederstab drehbar in
dem genannten Befestigungselement gelagert ist. Außerdem kann
ein Transversalgelenk mit einem ersten Ende gelenkig mit dem
Befestigungselement und mit einem zweiten Ende gelenkig mit dem
zweiten Ende des Federbeins verbunden sein. Vorteilhafterweise
kann das andere Ende des Transversalgelenks drehbar auf dem ge
meinsamen Drehzapfenorgan gelagert sein. Auf diese Weise kann
auch das Transversalgelenk ein integrierter Teil eines vorge
fertigten Fahrerhauses sein. Ein solches Befestigungselement
kann aus einem in einem Stück gegossenen Element bestehen.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist das ge
meinsame Drehzapfenorgan für eine Verbindung mit einer fest am
Rahmen angeordneten Rahmenhalterung ausgeführt.
Die in der folgenden, näheren Erläuterung dargestellten, ver
schiedenen Ausführungsformen dienen als Beispiele. In den
Figuren zeigen:
Fig. 1 in Seitenansicht ein Kraftfahrzeug gemäß der vorlie
genden Erfindung;
Fig. 2 in Seitenansicht ein Federungsorgan beim Fahrzeug ge
mäß Fig. 1;
Fig. 3 in gewinkelter Vorderansicht einen Stabilisator und
das Federungsorgan beim Fahrzeug gemäß Fig. 1;
Fig. 4 in anderer gewinkelter Vorderansicht das Federungsor
gan und den Stabilisator beim Fahrzeug gemäß Fig. 1;
Fig. 5 in Vorderansicht den Stabilisator und das Federungs
organ beim Fahrzeug gemäß Fig. 1.
In Fig. 1 ist schematisch der vordere Teil eines erfindungsge
mäßen Kraftfahrzeugs erkennbar, welches im weiteren Fahrzeug
genannt wird. Zum Fahrzeug gehört ein Rahmen mit zwei im we
sentlichen in Längsrichtung des Fahrzeugs verlaufenden Rahmen
längsträgern 1, von denen der linke teilweise in Fig. 1 bis
Fig. 5 dargestellt ist. An den Rahmenlängsträgern 1 ist auf
herkömmliche Weise ein einen Motor 2, ein Schwungradgehäuse 3
und ein Getriebe 4 umfassendes Antriebsaggregat angeordnet. Der
Motor 2 befindet sich zumindest teilweise unter einer Motorhau
be 5. Hinter der Motorhaube 5 und ohne direkte Verbindung mit
dieser ist ein Fahrerhaus 6 federnd auf den Rahmenlängsträgern
gelagert. Demzufolge, und wie auch aus Fig. 1 hervorgeht, be
findet sich das Fahrerhaus 6 in Fahrzeuglängsrichtung gesehen
hinter einem großen Teil des Motors 2 und über dem Getriebe 4.
Das Fahrerhaus 6 weist eine vordere Begrenzungswand 7 auf, an
der ein Motorgehäuse 8 befestigt ist, welches vom Fahrerhausin
neren aus gesehen das Schwungradgehäuse 3 und einen hinteren
Teil des Motors 2 überdeckt. Das Getriebe 4 befindet sich zu
einem wesentlichen Teil unterhalb des Bodens 9 des Fahrerhauses
6. Das Fahrerhaus 6 ist über vier Federungsorgane, genauer zwei
vordere Federungsorgane 10 und zwei hintere Federungsorgane 11,
federnd auf den Rahmenlängsträgern 1 angeordnet. Es sei an die
ser Stelle darauf hingewiesen, daß die beiden hinteren Fede
rungsorgane 11 durch ein einziges Federungsorgan ersetzt werden
können. Daraus ergibt sich, daß das Fahrerhaus 6 eine vollgefe
derte Lagerung hat, d. h. es kann sich in jedem Lagerungspunkt
in der Senkrechten gleich viel bewegen.
Die beiden vorderen Federungsorgane 10 sind symmetrisch ausge
führt, und das linke davon wird nachstehend mit Hinweis auf
Fig. 2 bis 5 erläutert. Das Federungsorgan 10 umfaßt ein Feder
bein 12, welches im gezeigten Beispiel eine Luftfeder und einen
konzentrisch angeordneten Stoßdämpfer (nicht dargestellt) um
faßt. Das Federungsorgan 10 umfaßt desweiteren eine Gummibuchse
13, die am oberen Ende des Federungsorgans 10 angeordnet ist
und über welche das Federungsorgan 10 mit einem Befestigungs
element 14 verbunden ist, welches seinerseits fest am Fahrer
haus angebaut ist. Das untere Ende des Federungsorgans 10 ist
drehbar auf einem Drehzapfenorgan 15 angeordnet, welches sei
nerseits mit einer am Rahmenlängsträger 1 fest angebauten Rah
menhalterung 16 verbunden ist.
Um die verschiedenartigen Federungsbewegungen bei den Fede
rungsorganen 10 zu dämpfen und dabei auch den Gier- und Nickbe
wegungen des Fahrerhauses 6 entgegenzuwirken, ist ein Stabili
sator 17 angeordnet. Dieser Stabilisator 17 umfaßt einen Dreh
federstab 18, der quer zur Längsachse des Fahrzeugs angeordnet
und an beiden Enden im Fahrerhaus 6 und genauer gesagt in den
zwei Befestigungselementen 14 drehbar gelagert ist. Der Drehfe
derstab 18 umfaßt im gezeigten Beispiel einen massiven Metall
stab mit im wesentlichen kreisrundem Querschnitt. Es sei fest
gehalten, daß auch andere Querschnittsformen in Frage kommen
können und auch, daß der Drehfederstab aus mehreren, vorzugs
weise parallelen Elementen oder Stäben aufgebaut sein kann. Der
Stabilisator 17 umfaßt desweiteren zwei mit dem Drehfederstab
18 fest verbundene und sich von diesem aus erstreckende Hebel
19, die sich ungefähr in der Waagrechten oder zumindest nach
vorn oder hinten in einer Richtung erstrecken, die eine waag
rechte Komponente aufweist. Jeder Hebel 19 ist über ein Verbin
dungsorgan mit je einem Rahmenlängsträger verbunden. Im gezeig
ten Beispiel umfaßt das Verbindungsorgan ein ungefähr senkrech
tes Gelenk in Form einer Vertikalstrebe 20, deren oberes Ende
über eine Gummibuchse drehbar mit dem vom Drehfederstab 18 weg
gerichteten Ende des Hebels 19 verbunden ist, wobei die genann
te Gummibuchse zwischen dem Hebel 19 und der Vertikalstrebe 20
eine Drehbewegung von zumindest ±20° gestattet. Das untere Ende
der Vertikalstrebe 20 ist über ein Kugelgelenk schwenkbar ver
bunden mit dem Drehzapfenorgan 15. Es ist auch ein Transversal
gelenk 21 vorhanden, welches drehbar mit dem unteren Ende des
Federungsorgans 10 verbunden und genauer gesagt am unteren Ende
drehbar im Drehzapfenorgan 15 gelagert sowie am anderen Ende
drehbar mit dem Befestigungselement 14 verbunden ist. Das Dreh
zapfenorgan 15 kann mit der Rahmenhalterung 16 verbunden werden
über eine halbkreisförmige Aussparung in der Rahmenhalterung 16
und einen auf dieser Aussparung montierbaren Lagerdeckel 22,
welcher mit zwei Schrauben 23 in der Rahmenhalterung 16 befe
stigt wird. Durch diese Konstruktion kann das Fahrerhaus 6 auf
eine einfache Weise auf den Rahmenlängsträgern 1 befestigt wer
den. Das Fahrerhaus 6 kann damit als integrierte Einheit oder
als Modul vorgefertigt werden und umfaßt dann die eigentliche
Fahrerkabine mit der vorderen Begrenzungswand 7 und dem Motor
gehäuse 8 sowie dem Befestigungselement 15, Federungsorgan 10,
Stabilisator 17, der Vertikalstrebe 20 und dem Transversalge
lenk 21.
Wenn das Fahrerhaus 6 zum Beispiel abwärts federt, werden das
Befestigungselement 14 und der Lagerungspunkt des Drehfeder
stabs 18 im Befestigungselement 14 mit dem Fahrerhaus 6 nach
unten gezogen. Der Stabilisator 17 wird sich demzufolge um das
Gelenk zwischen dem Hebel 19 und der ungefähr senkrechten
Vertikalstrebe 20 abwärts drehen. Bedingt durch die innere Stei
figkeit des Stabilisators 17 wird die gleiche Drehbewegung am
anderen Ende des Stabilisators 17 eintreffen, so daß das Fah
rerhaus 6 im wesentlichen auf beiden Seiten gleich viel nach
unten federn wird. Dadurch wird etwaigen Gier- und Nickbewegun
gen des Fahrerhauses 6 entgegengewirkt. Entsprechend wird der
Stabilisator 17 bei einer aufwärts gerichteten Bewegung auf der
einen Seite des Fahrerhauses 6 bewirken, daß eine entsprechende
aufwärts gerichtete Bewegung auf der anderen Seite des Fahrer
hauses stattfindet. Durch das Transversalgelenk 21 ist außerdem
sichergestellt, daß die Federungsbewegung im wesentlichen
auf- und abwärts stattfindet.
Der Stabilisator 17 ist in Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung auf solche Weise angeordnet, daß sich der Drehfeder
stab 18 im wesentlichen quer zur Längsachse des Fahrzeugs über
das Antriebsaggregat und genauer über den Motor 2 erstreckt.
Dies geht aus Fig. 1 hervor, in der der Drehfederstab 18 mit
einer gepunkteten Linie dargestellt ist, und auch aus Fig. 2
und 5. Aus Fig. 2 geht hervor, wie der Motor 2 und das Schwung
radgehäuse 3 sich in das Motorgehäuse 8 hinein erstrecken. Un
ter dem Motorgehäuse 8 kann auch ein durch eine Kreislinie an
gedeuteter Turbolader 24 angeordnet sein. Diese Anordnung des
Drehfederstabes 18 wird ermöglicht durch die Rahmenhalterung
16, die die untere Befestigung des Federungsorgans 10 im Ver
hältnis zum Rahmenlängsträger 1 anhebt, und durch die ungefähr
senkrechte Vertikalstrebe 20, die eine verhältnismäßig hohe An
ordnung des Drehfederstabes 18 im Fahrerhaus 6 ermöglicht. Der
Stabilisator 17 mit seinem Drehfederstab 18 ist, wie aus den
Figuren hervorgeht, in einem vorderen Teil des Fahrerhauses 6
angeordnet. Genauer gesagt befindet sich der Drehfederstab 18
im wesentlichen mitten unter oder hinter der vorderen Begren
zungswand 7 des Fahrerhauses 6 und auf der zum Antriebsaggregat
gerichteten Seite des Motorgehäuses 8, vgl. Fig. 1 und 5. Auf
diese Weise läßt sich der Drehfederstab so anordnen, daß er
möglichst wenig Platz in Anspruch nimmt und keine Montage ande
rer wesentlicher Fahrzeugkomponenten wie Verkabelungen, Rohr
leitungen u. dgl. behindert.
Claims (10)
1. Kraftfahrzeug mit einem Rahmen mit zwei im wesentlichen in
der Längsachse des Fahrzeugs angeordneten Rahmenlängsträgern
(1), einem am Rahmen angeordneten und aus zumindest einem Motor
(2) und einem Getriebe (4) bestehenden Antriebsaggregat, sowie
einem federnd auf dem Rahmen (1) gelagerten Fahrerhaus (6), wo
bei das Fahrerhaus (6) sich im Verhältnis zum Rahmen bewegen
kann und so angeordnet ist, daß es sich in der Längsachse des
Fahrzeugs gesehen bezogen auf eine Vorwärtsfahrt im wesentli
chen hinter dem Motor befindet,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Stabilisator (17) zur Herabset
zung der Gier- und Nickbewegungen des Fahrerhauses (6) angeord
net ist, der einen Drehfederstab (18) umfaßt, welcher sich im
wesentlichen quer zur Längsachse des Fahrzeugs oberhalb vom ge
nannten Antriebsaggregat (2-4) erstreckt.
2. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Drehfederstab (18)
drehbar im Fahrerhaus (6, 14) gelagert ist und der Stabilisator
(17) zwei fest mit dem Drehfederstab (18) verbundene und sich
von diesem aus erstreckende Hebel (19) umfaßt, die über je ein
Verbindungsorgan (20) mit je einem Rahmenlängsträger (1) ver
bunden sind.
3. Kraftfahrzeug nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß jedes Verbindungsorgan eine Verti
kalstrebe (20) umfaßt, die am oberen Ende drehbar mit dem vom
Drehfederstab (18) weggerichteten Ende des in Rede stehenden
Hebels (19) und am unteren Ende drehbar im Verhältnis zum in
Rede stehenden Rahmenlängsträger (1) gelagert ist.
4. Kraftfahrzeug nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß sich der Drehfederstab (18) im we
sentlichen über den hinteren Teil des Motors (2) erstreckt.
5. Kraftfahrzeug nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrerhaus (6) eine zum vorde
ren Ende des Fahrzeugs gerichtete Begrenzungswand (7) aufweist,
wobei diese ein sich in das Fahrerhaus hinein erstreckendes Mo
torgehäuse (8) aufweist, welches zumindest einen Teil des An
triebsaggregats (2-4) überdeckt, und daß der Drehfederstab (18)
an einem vorderen Teil des Fahrerhauses (6) auf der zum An
triebsaggregat gerichteten Seite des Motorgehäuses (8) angeord
net ist.
6. Kraftfahrzeug nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrerhaus (6) im Verhältnis
zum Rahmen über zumindest drei Federorgane (10, 11) und vor
zugsweise vier Federungsorgane federnd gelagert ist, und daß
zumindest zwei dieser Federungsorgane (10) je ein Federbein
(12) umfassen, dessen eines Ende drehbar mit einem Rahmenlängs
träger (1) und dessen anderes Ende mit dem Fahrerhaus (6, 14)
verbunden ist.
7. Kraftfahrzeug nach den Ansprüchen 3 und 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das erste Ende des Federungsorgans
(10) und das untere Ende der genannten Vertikalstrebe (20)
drehbar auf dem gleichen Drehzapfenorgan (15) gelagert sind.
8. Kraftfahrzeug nach einem der Ansprüche 6 und 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Drehfederstab (18) drehbar und
im wesentlichen in Höhe des anderen Endes des Federbeins (10,
12) im Fahrerhaus (6, 14) gelagert ist.
9. Kraftfahrzeug nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Befestigungselement (14) fest
mit dem Fahrerhaus (6) und dem ersten Ende des Federbeins (10,
12) verbunden ist und der Drehfederstab (18) drehbar in dem ge
nannten Befestigungselement (14) gelagert ist, wobei das Befe
stigungselement (14) aus einem in einem Stück gegossenen Ele
ment besteht.
10. Kraftfahrzeug nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Transversalgelenk (21) mit ei
nem ersten Ende gelenkig mit dem Befestigungselement (14) ver
bunden ist und mit einem zweiten Ende über eine drehbare Lage
rung auf dem gemeinsamen Drehzapfenorgan (15), welches mit ei
ner am Rahmenlängsträger (1) fest angeordneten Rahmenhalterung
(16) verbunden ist, gelenkig mit dem anderen Ende des Feder
beins (10, 12) verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE9602297A SE506128C2 (sv) | 1996-06-07 | 1996-06-07 | Motorfordon innefattande fjädrande uppburen fordonshytt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19723440A1 true DE19723440A1 (de) | 1997-12-11 |
Family
ID=20402955
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997123440 Withdrawn DE19723440A1 (de) | 1996-06-07 | 1997-06-04 | Kraftfahrzeug |
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| SE (1) | SE506128C2 (de) |
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1996
- 1996-06-07 SE SE9602297A patent/SE506128C2/sv not_active IP Right Cessation
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- 1997-06-04 DE DE1997123440 patent/DE19723440A1/de not_active Withdrawn
- 1997-06-06 BR BR9703494A patent/BR9703494A/pt not_active IP Right Cessation
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| SE9602297D0 (sv) | 1996-06-07 |
| SE9602297L (sv) | 1997-11-10 |
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| SE506128C2 (sv) | 1997-11-10 |
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| 8141 | Disposal/no request for examination |