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Diese
Erfindung betrifft im allgemeinen eine Trommel-Schlagvorrichtung mit mehreren Schlegeln und
bezieht sich insbesondere auf die Betriebsweise und die Befestigung
solcher Schlegel.
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Es
besteht Bedarf an einem Mechanismus, welcher eine stufenlos einstellbare
Ruhestellung eines Trommelschlegel bezogen auf die Trommeloberfläche zuläßt.
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Es
besteht ferner Bedarf an einer Trommel-Schlagvorrichtung, bei welcher
zwei Schlegel nahe nebeneinander angeordnet sind, um auf dieselbe
Trommeloberfläche
zu schlagen, wobei jedoch die zwei Schlegel bezogen auf eine Trommeloberfläche oder
-Oberflächen
unabhängig
einstellbar und durch Fußpedale
betätigbar
sind, welche an verschiedenen getrennten Stellen angeordnet sind.
Keine bisherige Vorrichtung erfüllt
diese Aufgabe in der neuen und ungewöhnlich vorteilhaften Art und
Weise, wie sie nun von der vorliegenden Erfindung geboten wird, welche
ungewöhnliche
vorteilhafte Aufbaukombinationen und Betriebsarten aufweist.
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Aus
dem Stand der Technik sind Trommelschlagvorrichtungen bekann, die
einen als zweiflügeligem
Hebel ausgebildeten Klemmarm für
den Trommelrand aufweisen, der auf der einen Seite ein Stellschraube
zur Begrenzung des Schwenkbereichs des Hebels, in etwa mittig eine
Feststellschraube und auf der anderen Seiten Vorrichtungen zum in
Eingriff bringen des Trommelrandes mit dem Klemmarm aufweisen. Beispiele
hierfür
sind die U.S. Patente 3,722,349; 4,048,896 und 2,722,860, sowie
die Deutsche Offenlegungsschrift
DE 195 03 139 A1 .
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte
Trommel-Schlagvorrichtung bereitzustellen, welche sowohl die vorgenannten
als auch weitere Bedürfnisse
und Aufgaben erfüllt.
Grundsätzlich
wird die Erfindung durch eine Kombination verkörpert, welche aufweist:
- a) ein Gestell mit mindestens einer Stütze,
- b) eine Welle, die von der Stütze so gelagert wird, dass
sie sich in Bezug dazu dreht, wobei die Welle eine Rotationsachse
besitzt,
- c) einen von der Welle getragenen Trommelschlegel,
- d) ein Pedal, das funktionsmäßig mit
der Welle verbunden ist, um die Welle und den Schlegel als Antwort
auf eine Pedalbewegung zu drehen,
- e) wobei das Gestell eine Grundplatte aufweist, sich dort ein
Klemmarm zum Festklemmen eines Trommelrandes, eine Einrichtung zum
Haltern des Arms auf der Platte, um diesen relativ dazu zu schwenken
und zum Festklemmen des Randes, und ein erstes einstellbares Element,
das den Arm für
die Schwenkbewegung positioniert, befinden.
- f) ein zweites einstellbares Element, zum Kontrollieren der
Stellung des Armes, bezogen auf die Platte und den Rand, wodurch
der Einstellbereich des ersten Elementes für das Bewirken einer Klemmung
des Randes durch den Arm reduziert wird, und
- g) das zweite einstellbare Element ein drehbar einstellbares
Teil ist, das auf den Arm so einwirkt, dass es dessen durch das
erste einstellbare Element gegebenen Schwenkbereich verändert,
- h) wobei der Klemmarm ein erster Hebel und das zweite einstellbare
Element ein zweiter Hebel ist, der gegen die Unterseite des ersten
Hebels anliegt, und
- i) der erste Hebel (311) in einer vertikalen Ebene schwenkbar
sich in Richtung des Trommelrandes (312) und der zweite
Hebel (323) sich in einer vertikalen Ebene schwenkbar in
einem Winkel gegen den ersten Hebel (311) für einen
leichteren Zugriff erstreckt, und
- j) aufweisend eine Rollenlageranordnung (333), um das
Pedal (31), hinter dem ersten Hebel (311), für die Schwenkbewegung
zu halten, und die Rollenlageranordnung (333) in Zusammenhang
mit einer Fersenauflage (330) und dem hinteren Ende des
Pedals angeordnet ist, und die Anordnung zwei Lagerbuchsen (402)
und Laschen (337, 340) aufweist, die sich von
den Lagerbuchsen (402) nach vorne und hinten strecken,
um die Rollenlageranordnung (333) mit der Fersenauflage
(330) und dem Pedal (31) zu verbinden.
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Bevorzuge
Ausführungsformen
sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Die
Anordnung kann ferner aufweisen:
- I) eine mit
der Welle verbundene Kurbelwange zur Drehung damit,
- II) eine Rückholfeder,
die so positioniert, ist daß sie
einen Zug auf die Kurbelwange ausübt, um nachgiebig einer Wellendrehung
durch das Pedal um die Achse herum zu widerstehen,
- III) eine stufenlos einstellbare Verbindung zwischen der Feder
und der Kurbelwange, um eine Einstellung der Position der Federzugausübung auf
die Kurbelwange, um die Wellenachse herum, zuzulassen, wodurch die
Ruhestellung des Schlegel bezogen auf die Trommeloberfläche stufenlos eingestellt
werden kann.
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Wie
noch zu sehen sein wird, kann das erste einstellbare Element ein
Hebel sein, der so angeordnet ist, dass er den Arm schwenkt, wenn
der Hebel geschwenkt wird; und die zweite Einstellmöglichkeit ein
drehbar einstellbares Teil sein, das auf den Arm in der Weise einwirkt,
dass es dessen durch das erste einstellbare Element gegebenen Schwenkbereich verändert.
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Ein
zweites Einstellelement kann für
die Kontrolle der Armposition bezogen auf die Platte und den Rand
vorgesehen sein, wodurch der Einstellbereich des ersten Elementes
zum Bewirken der Klemmung des Randes durch den Arm reduziert wird.
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Demzufolge
können
die zwei Elemente so eingestellt werden, dass nur eine minimale
Bewegung des Klemmarms erforderlich ist, um den Rand zu klemmen.
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Die
Verwendung nur einer Stütze
(d.h., das Weglassen der zweiten Stütze) ist beabsichtigt und ergibt
mehr Platz für
andere Schlaginstrumente und spart Gesamtgewicht ein.
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Eine
Doppel-Trommelpedalvorrichtung kann vorgesehen werden, bei welcher
ein erstes Pedalgestell mit einem drehbaren ersten und zweiten Schlegel
und einem ersten Pedal zum Drehen des ersten Schlegels, wenn dieses
niedergedrückt
wird, versehen ist; ein zweites Pedalgestell mit einem zweiten Pedal
versehen ist, wobei der zweite Schlegel eine Lagerwelle aufweist,
die funktionsmäßig mit
dem zweiten Pedal verbunden ist; und welche dadurch gekennzeichnet
ist, daß das
erste Pedalgestell mit einem ersten, zweiten und dritten Lagerbereich
versehen ist, wobei der erste Schlegel ein von dem ersten und zweiten
Lagerbereich gelagerte Halterungswelle aufweist, die den zweiten
Schlegel halternde Welle von dem zweiten und dritten Lagerbereich
gelagert wird, wodurch die zweite Welle unabhängig von der ersten Welle drehbar
ist. An den Pedalgestellen sind üblicherweise
Rollenlager für
die drehbare Lagerung der Pedale vorgesehen, und solche Lager können, wie
es noch zu sehen sein wird, auswechselbar sein. Diese und weitere
Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung, sowie die Details
eines illustrativen Ausführungsbeispiels
werden aus der nachstehenden Beschreibung und den Zeichnungen vollständiger verständlich.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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In
den Zeichnungen ist:
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1 eine
perspektivische Ansicht der die Erfindung verkörpernden Vorrichtung;
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2 ein
vergrößerter Aufrißschnitt
entlang Linien 2-2 von 1;
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3 ein
Schnitt entlang Linien 3-3 von 2;
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4 ein
Schnitt entlang Linien 4-4 von 1;
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5 eine
schematische Ansicht, welche die relative Einstellbarkeit von zwei
Pedalen auf zwei Grundplatten in Verbindung mit zwei Trommelschlegeln,
welche fixierte Relativpositionen aufweisen, darstellt;
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6 eine
Teilvorderansicht des Hilfspedals und der die dritte Welle tragenden
Stütze;
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7 ein
vergrößerter Seitenaufriß, welche eine
stufenlos einstellbare Verbindung darstellt;
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8 ein
Aufriß entlang
Linien 8-8 von 7;
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9 eine
Draufsicht auf die Einstellvorrichtung der Trommelrandklammer;
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10 ein
Schnitt entlang Linien 10-10 von 9;
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11 ein
Vertikalschnitt durch eine Rollenlagerhalterungseinrichtung für ein Pedal;
und
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12 eine
Draufsicht auf eine modifizierte Lagerhalterung.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG
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In
den Zeichnungen haltert eine erste horizontale, langgestreckte Grundplatte 10 in
einem Stück
ein erstes Gestell, welches eine erste Stützeinrichtung aufweist. Eine
solche Stützeinrichtung
ist mit zwei seitlich beabstandeten nach oben gerichteten Stützen 11 und 12 dargestellt,
deren unteren Enden von einem an einem vorderen Abschnitt der Grundplatte
befestigten Bodenjoch 13 getragen werden. Die oberen Enden der
Stützen
tragen eine erste und zweite koaxiale Lagerbuchse 14 und 15,
welche seitlich voneinander beabstandet sind. Die Stützeinrichtung
trägt auch
eine dritte Lagerstruktur 16, wobei sich insbesondere ein
Arm 17 seitlich nach rechts von der Stütze 12 weg und nach
oben erstreckt, um eine Struktur 16 zu haltern. Die letztere
enthält
ein Lagergehäuse 16a und
zwei Rollenlagerteile 16b und 16c, die in dem
Gehäuse 16a in
seitlich beabstandeter Beziehung angeordnet sind. Der Arm 17 ist Ellbogen-förmig und
in einem Teil mit den Komponenten 12 und 16a ausgebildet.
Eine erste Achse oder Welle 18 wird von dem ersten und
dritten Lager und insbesondere durch die Lagerbuchse 14 und
das Lagerteil 16b gelagert; und eine zweite Achse oder Welle 19 wird
von dem zweiten und dritten Lager und insbesondere von der Lagerbuchse 15 und
dem Lagerteil 16c gelagert, wobei die Wellen 18 und 19 trotz koaxialer
Anordnung unabhängig
drehbar sind.
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Ein
erster Trommelschlegel 21 wird von der ersten Welle 18 getragen,
und ein zweiter Trommelschlegel 22 wird von der zweiten
Welle 19 getragen, wodurch die zwei Schlegel unabhängig betätigbar sind.
Man beachte, daß der
Schlegel 21 eine Stange 21a und ein Verbindungsteil 21b zu
der Welle 18; und der Schlegel 22 eine Stange 22a und
ein Verbindungsteil 22b zu der Welle 19 aufweist,
wobei beide Verbindungsteile seitlich beabstandet und zwischen den
Lagerbuchsen 14 und 15 auf den Stützen angeordnet
sind. Siehe ebenfalls die Schlegelköpfe 21c und 22c.
Die Wellen 18 und 19 sind polygonal, um ein feste
Verbindung zu den Elementen 21b und 22b zu erzeigen.
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Ein
erstes Pedal 31 ist funktionsmäßig mit der ersten Welle 18 verbunden,
um diese Welle und den ersten Schlegel 21 als Reaktion
auf die von dem Fuß des
Trommlers bewirkte Pedalschwenkung zu drehen.
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In
dem Beispiel von 3 ist das Pedal bei 33 an
einer an der Platte 10 befestigten Fersenauflage 34 schwenkbar
befestigt. Das Gelenk 33 weist typischerweise Rollenlagereinrichtungen,
wie z.B. Kugellager, zur Reibungsreduzierung auf.
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Ein
flexibles Kopplungselement, wie z.B. eine Kette 35, ist
bei 36 mit dem vorderen Ende des Pedals verbunden und erstreckt
für einen
Eingriff und eine Umschlingung des Kettenrades 37 nach
oben. Das letztere ist fest auf der Welle 18 montiert,
wodurch bei einem Niedertreten das Kettenrad und die Welle 18 gedreht
werden, und sich der Schlegel 21 nach vorne dreht, so daß der Kopf 21c auf
die bei 40 dargestellte Trommeloberfläche schlägt. Ein nachgiebige Einrichtung,
wie z.B. eine Zugfeder 41, stellt so funktionsmäßig eine
Verbindung zwischen der ersten Welle und dem Gestell, wie z.B. dem
unteren Ende der Stütze 11 her,
daß sie
der Drehung der Welle nachgiebig widersteht und den Schlegel in
die Stellung von 3 zurückholt. Man beachte, daß die Feder 41 mit
ihrem oberen Ende an der Kurbelwange 42 auf der Achse oder
Welle 18 befestigt ist.
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Eine ähnliche
Feder 46 stellt so funktionsmäßig eine Verbindung zwischen
der zweiten Welle 19 und dem Gestell, wie z.B. dem unteren
Ende der Stütze 12,
her, daß sie
der Drehung der Welle 19 nachgiebig widersteht und den
zweiten Trommelschlegel 22 in die zurückgezogene Stellung gemäß Darstellung
in 3 zurückholt.
Diese Feder 46 ist mit ihrem oberen Ende an einer Kurbelwange 49 auf der
Achse oder Welle 19 befestigt.
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Die
Wellen 18 und 19 können quadratische Querschnitte
aufweisen, um eine formschlüssige Verbindung
der buchsenartigen Verbindungsteile 21c und 22c zu
den Wellen zu ermöglichen,
wozu auch Feststellschrauben 21d und 22d vorgesehen
sind. Ringförmige
Lagerteile nehmen die Wellen für
die Aufnahme in den Lagerbuchsen 14 und 15 auf.
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Die
die Zähne 53 auf
dem Kettenrad 37 enthaltenden Oberflächenabschnitte können an
progressiv größer werdenden
Radien von einer Achse 54, die durch die Welle 18 definiert
ist, ausgehend angeordnet und im Winkel um diese Achse herum angeordnet
sein, wodurch sich diese Oberflächenabschnitte
exzentrisch in Bezug auf diese Achse 54 erstrecken, wie
es in dem U.S. Patent 4,756,224 offenbart ist. Dieses bewirkt, daß der Schlegel
progressiv schneller auf die Trommeloberfläche zu bewegt, wenn das Pedal
mit festgelegter Winkelgeschwindigkeit nach unten ausgelegt wird.
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Die
zweite Welle 19 und der zweite Trommelschlegel 22 können mittels
einer nicht auf der Platte 10 montierten Hilfseinrichtung
gedreht werden. Eine derartige zweite Einrichtung kann z.B. ein
langgestrecktes und verlängerbares
Drehgestänge 56 enthalten,
welches mit der Welle 19, beispielsweise durch eine Kupplungsstruktur 57 verbunden
ist. Die letztere ist durch Kardangelenkelemente 58a und 58b dargestellt,
die drehbar mittels eines Querstift 58c miteinander verbunden
sind. Das Element 58a ist mit dem Ende 19c der
Welle 19 verbunden, welche aus dem Lager 15 hervorsteht;
und das Element 58b ist mit eine Unterwelle 59 mit
quadratischen Querschnitt beispielsweise mittels des Querstiftes 61 verbunden.
Die Welle 59 wird auch in dem Drehgestänge 56a aufgenommen
und mittels einer Kupplungsfeststellschraube 61 verbunden,
was eine Verlängerung
der Elemente 56a und 59 ermöglicht.
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Man
beachte, daß das
Lager 15 koaxial zu dem Lager 16 angeordnet ist
und von einer oberen Verlängerung 12a der
Stütze
getragen wird. Diese obere Verlängerung 12a und
der Arm 17 bilden ein Joch, zwischen dem der Schlegel 22 mittels
des Verbindungselementes 22b angeordnet ist. Die zwei getrennt
vorliegenden Lager 16b und 16c können ein gewisses
Maß an
axialer Fehlausrichtung der Wellen 18 und 19 zulassen,
wodurch jede Welle 18 und 19 frei für eine Drehung
durch nur zwei Lager gelagert wird, und trotzdem die zwei Schlegel
in enger seitlicher Beziehung gemäß Darstellung in 2 angeordnet
sind. Der Arm 17 ist so über dem Pedal 31 angeordnet,
daß er
dieses nicht stört.
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1 und 6 zeigen
die Bereitstellung eines zweiten Gestells mit einer zweiten Stützeinrichtung,
wie z.B. mit nur einer aufrecht stehenden Stütze 71. Die letztere
ist in einem Stück über eine
Bodenhalterung 73a auf einer zweiten Grundplatte 73 montiert,
welche von der Platte 10 unabhängig ist und einstellbar an
verschiedenen Stellen in Bezug auf die Platte 10 nach den
Bedürfnissen
des Trommlers angeordnet werden kann. Ein weitere Lagerstruktur wird
von der zweiten Stütze 71 getragen
und eine dritte Achse oder Welle 76 erstreckt sich seitlich
daraus hervor ist von dem Lager 174 drehbar gelagert dargestellt.
Das Gestänge 56 ist
mit der dritten Welle 76 beispielsweise durch eine der
Struktur 57 entsprechende Struktur verbunden. Siehe beispielsweise das
Kardangelenk 78, die Unterwelle 79 mit dem rechteckigen
Querschnitt und das verlängerbare Kopplungselement 81.
Den Kopplungselementen 61 und 56 sind Feststellschrauben 82 und 61 zugeordnet,
um die Unterwellen einstellbar zu erfassen, und ein vollständiges Zerlegen
oder Trennen der zwei Wellen 19 und 76 und der
zwei Grundplatten 10 und 73 zu ermöglichen.
Das langgestreckte Gestängeelement 56a besteht
vorteilhafterweise aus einem leichtgewichtigen Metall, wie z.B.
Aluminium.
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Ein
Pedal 91 ist gelenkig bei 93 an der zweiten Grundplatte 73 befestigt,
und ein flexibles Kopplungselement, wie z.B. eine Kette 95,
verbindet das vordere Ende des Pedals 91 mit einem auf
der Welle 76 befestigten Kettenrad 93. Demzufolge
ist das Pedal 91 mit dem zweiten Schlegel 22 verbunden,
um denselben zu drehen, wenn das Pedal 91 niedergedrückt wird.
Die Platte oder das Kettenrad 97, kann wie vorstehend in
Bezug auf das Kettenrad 37 beschrieben, exzentrisch sein.
Halteelemente 102 und 103 haltern ferner gemäß Darstellung
die Stützen
auf den Grundplatten.
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Gemäß Darstellung
in 6 umfaßt
das Lager 174 ein Gehäuse 174a und
zwei in dem Gehäuse 174a in
seitlich beabstandeter Beziehung angeordnete Rollenlagerteile 174b und 174c.
Nur eine einzige Stütze 71 haltert
das Lager 174. Eine Zugfeder 41a und eine Kurbelwange 42a stellen
zwischen der Welle 76 und dem Vorsprung 178 auf
der Stütze
eine Verbindung in der weise her, daß sie die Welle 76 und das
Pedal 91 und den Schlegel 92 nachgiebig und elastisch
in die Ausgangsdrehstellungen zurückzubringen.
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Demzufolge
stellt die Erfindung im einem ihrer Aspekte ein erstes Pedalgestell
mit einem drehbaren ersten und zwei ten Schlegel, zum Drehen des ersten
Schlegels, wenn das Pedal niedergedrückt wird und ein mit einem
zweiten Pedal versehenes zweites Gestell bereit, wobei der zweite
Schlegel eine funktionsmäßig mit
dem zweiten Pedal verbundene Halterungswelle aufweist, und ist dadurch
gekennzeichnet, daß das
erste Pedalgestell, mit einem ersten, zweiten und dritten Lagerbereich
versehen, der erste Schlegel eine von dem ersten und zweiten Lagerbereich
gelagerte Halterungswelle aufweist, die den zweiten Schlegel halternde
Welle von dem zweiten und dritten Lagerbereich gelagert wird, wodurch die
zweite Welle unabhängig
von der ersten Welle drehbar ist. Es gibt ferner eine zusätzliche
Welle, die mit einer von der ersten und zweiten Welle verbunden
ist, und nur eine Stütze
auf dem zweiten Pedalgestell, welche die einzige die zusätzliche
Welle lagernde Stütze
ist, was Gewicht spart und zusätzlich Platz
oder Raum für
andere Schlaginstrumente in der Nähe des Trommlers zur Verfügung stellt.
Dadurch wird eine sehr einfache einstellbare Pedalstruktur bereitgestellt.
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Ein
einstellbare Klemmeinrichtung 110 am vorderen Ende der
Platte stellt gemäß Darstellung eine
Klemmverbindung zu der Trommelstruktur 40a dar.
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Gemäß 7 und 8 können eine
oder mehrere von den Kurbelwangen 42, 49 und 42a,
die bei 200 dargestellte Form aufweisen, wobei die Welle,
mit welcher die Kurbelwange verbunden ist, bei 201 dargestellt
und die Achsen der Wellen- und Kurbelwangenrotation bei 202 dargestellt
sind. Die auf die Kurbelwange einwirkende Rückholfeder (Zugfeder) ist bei 203 dargestellt
und kann jede der Federn 41, 46 und 41a darstellen.
Ein Ende der Feder ist einstellbar an dem Pedalgestell, dargestellt
bei 205, verankert. Siehe die mit einem Gewinde versehene
vertikale axiale Einstellanordnung 206, welche durch ein Schaftschraube 206a und
eine einstellbare Knebelmutter 206b bereitgestellt wird,
wodurch die Federspannung eingestellt werden kann.
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Eine
stufenlos einstellbare oder variable Verbindung ist zwischen der
Kurbelwange und er Zugfeder vorgesehen, wie sie allgemein bei 210 dargestellt ist.
Deren Zweck ist es, eine genaue, beispielsweise stufenlose einstellbare
Ruhestellung des von der Welle 201 getragenen Schlegel
und in Bezug auf eine bei 211 dargestellte Trommeloberfläche zu ermöglichen.
Siehe beispielsweise die verschiedenen Ruhestellungen des Schlegels
bei 212a, 212b, 212c usw. in 7,
auf welche der Schlegel eingestellt werden kann. Ein unbegrenzte
Anzahl solcher Schlegelstellungen kann innerhalb eines ausgewählten Bereichs,
der beispielsweise durch die Strecke R dargestellt wird, gewählt werden.
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Die
veranschaulichende Verbindung 210, welche bevorzugt wird,
von der es aber auch Variationen geben kann, weist einen Mitnehmer
in der Form eines Befestigungselementes 213 mit einem in
eine Nut oder einen Schlitz 214 in der Kurbelwange hinein-
oder sich hindurch erstreckenden Schaft 213a auf. Der Schlitz 214 ist
in einer gekrümmten
Richtung um die Achse 202 mit den Enden nach oben längsgestreckt,
und so ausgebildet, daß der
Befestigungselementschaft 213a in jede von einer unbegrenzten
Anzahl von Stellungen entlang der Schlitzlänge geschoben werden. Eine
Mutter 216 auf einem Gewindebereich des Schafts 213a kann
angezogen werden, um das Aufhängeelement
in einer gewählten
Position (um die Achse 202 herum) mit der Kurbelwange zu verklemmen,
d.h., zu verbinden. Dieses fixiert den Punkt der Federkraftübertragung
auf die Kurbelwange, da die Feder gemäß Darstellung an dem Befestigungselement
mittels eines Hakens 217 befestigt ist, der selbst hakenförmig an
dem Federende 203a befestigt ist, und dadurch wird die
Ausgangs-Winkelstellung der Kurbelwange und des Schlegels gewählt. Das
Lösen der
Mutter ermöglicht
wie erwähnt, eine
einstellbare Verbindung der Feder mit der Kurbelwange.
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Ein
Lager, wie z.B. eine Kugellagereinheit 220, wird von dem
Befestigungselement so gehaltert, daß deren Achse 221 mit
der Schaftachse des Befestigungselementes übereinstimmt, d.h., parallel
zur Achse 202 liegt. Das Hakenende 217a paßt wie dargestellt über das
Lager.
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In 9 und 10 entspricht
die Einrichtung 310 zum Befestigen der Grundplatte und
der Pedaleinheit an dem Rand einer Basstrommel der bereits dargestellten
Einheit 110 in 3. Die Grundplatte 10 und
das Joch 13 der Schlegelstützen sind dieselben wie in 3.
Der Klemmarm 311 weist ein vorderes Ende 311a auf,
das dafür
angepaßt
ist, über den
Trommelrand 312 zu ragen und diesen gegen die der Platte 10 zugeordnete
Fläche 313 zu
drücken.
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Eine
Einrichtung ist zur Halterung des Arms 311 auf der Platte
vorgesehen, um diesen in einer vertikalen Ebene, wie es durch einen
Pfeil 315 in 10 dargestellt ist, zu schwenken.
Ferner ist ein einstellbares Element, wie z.B. ein Schraubbefestigungselement 316,
dafür angepaßt, den
Klemmarm 311 für
die Schwenkbewegung gemäß Darstellung zu
positionieren. Das Befestigungselement 316 ragt lose mit
Spiel durch eine Öffnung 317 in
dem Arm 311 nach unten und in eine Gewindebohrung 318 in
dem Teil 13 hinein, um ein Drehen des Befestigungselementes
mittels des Knopfes 316a zum Einstellen der Höhe oder
des Pegels des Armes 311 bezogen auf die Grundplatte zu
ermöglichen,
ohne jedoch das Kippen oder Schwenken des Arms wie erwähnt zu verhindern.
Die Weite W des Spalts 320 wird dadurch eingestellt. Ein
Kipphebel 321 oder Kipphebel sind in einem Stücke mit
dem Arm 311 ausgebildet und ragen gemäß Darstellung nach unten heraus.
Eine Feder 340 drückt
den Arm 311 nach oben.
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Ferner
ist ein weiteres einstellbares Element 323 zur Steuerung
oder Einstellung der Schwenkstellung des Arms 311 in Bezug
auf die Basisplatte und den Trommelrand in dem Spalt 320 vorgesehen.
Das Element 323 ist in der Form eines bei 324 kippbar aufgehängten Hebels
zum Kippen in einer vertikalen Ebene gemäß Darstellung durch den Pfeil 325 gezeigt.
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Eine
einstellbare Feststellschraube 326 drückt bei 326a gegen
den Hebel, um ein Anheben von dessen Ende 323a herbeizuführen, was
ein Festklemmen des Trommelrandes bewirkt, wenn die Feststellschraube
beispielsweise durch Drehen des Knopfes 326b angezogen
wird. Die Struktur 328 haltert die Schraube und das Gelenk
bei 324.
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Man
kann sehen, daß das
Befestigungselement 316 so eingestellt werden kann, daß nur eine oder
zwei Drehungen des Knopfs 326b erforderlich sind, um das
Festklemmen des Randes zu bewirken, was ein beachtlicher Vorteil
zur Minimierung der Einstellung bei der Vorbereitung zur Pedalanklemmung an
einer Basstrommel ist. Die aneinanderliegend angeordneten Hebel 311 und 323 sind
wie in 9 dargestellt für einen leichten Zugriff auf
den Einstellknopf 326a entsprechend gewinkelt.
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11 stellt
die Bereitstellung einer (der Auflage 34 entsprechenden)
Fersenauflage 330 dar, die bei 325 an der Platte 10 befestigt
ist. Das hintere Ende des Pedals 331 ist nach vorne zu
von der Auflage beabstandet. Eine Rollenlageranordnung 333 ist in
Verbindung mit der Fersenauflage und dem hinteren Ende des Pedals
angeordnet und damit verbunden, um das Pedal gelenkig zu lagern.
Siehe dazu das Lagergehäuse 336 mit
einem einteilig damit ausgebildeten Arm 337, der bei 338 an
der Unterseite des Pedals befestigt ist; und eine Lagernabe 339 mit einem
einteilig damit ausgebildeten Arm 340, der in die Fersenplatte
ragt und daran befestigt ist. Lagerkugeln oder Rollen 341 sind
in einem Ring zwischen Innen- und Außenbahnen angeordnet, die von
den Komponenten 336 bzw. 339 gebildet werden.
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12 stellt
eine Modifikation dar, in welcher die Fersenplatte 400 eine
Vertiefung 401 zwischen zwei seitlich beabstandeten Lagerbuchsen 402 aufweist.
Eine an den Buchsen 402 befestige Lasche 403 wird
in dieser Vertiefung aufgenommen. Kugellager sind zwischen in den
Aufnahmebuchsen enthaltenen Innen- und Außenbahnen untergebracht, wobei
diese Baugruppen bei 405 dargestellt sind. Eine Tragwelle 406 wird
von diesen Bahnen gehaltert, und eine der Welle 406 zugeordnete
Lasche 406a erstreckt sich zwischen den Lagerbuchsen 402 und wird
von einem an der Fersenplatte befestigten Arm 337 gehaltert.
Die Welle 406 dreht sich in den Lagern, wenn das Pedal
von dem Schuh des Trommlers betätigt
wird.