DE19720329C1 - Schienenfahrzeug mit Stoßverzehrelementeinrichtung - Google Patents
Schienenfahrzeug mit StoßverzehrelementeinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Schienenfahrzeug gemäß dem
Oberbegriff des ersten Anspruchs.
Bei einem bekannten Schienenfahrzeug dieser Art (DE 29 10 481
A1) befindet sich ein elastisches, mit Druckgas füllbares
Kissen zu einem Paket zusammengerollt an dem in Fahrtrichtung
vorderen Ende des betreffenden Wagenkastens. Das Kissen kann
dabei aus mehreren Wulsten bestehen und ist im deaktivierten
Zustand hufeisenförmig über einer Kuppeleinrichtung
angeordnet, die mittig am stirnseitigen Ende des Wagenkastens
vorgesehen ist. Im Gefahrenfalle wird das Kissen nach
manuellem Auslösen einer Druckgaseinrichtung aufgeblasen, so
daß es vor die Frontseite des Wagenkastens ragt und bis auf
die Schienen reicht. Bei dieser Anordnung ist ein Schutz für
das Schienenfahrzeug nur dann gegeben, wenn der
Fahrzeugführer rechtzeitig ein in den Fahrweg gelangtes
Hindernis bemerkt und die Stoßverzehrelementeinrichtung
aktiviert. Dabei muß das Kissen, wenn es tatsächlich die im
Schienenverkehr auftretenden Stoßkräfte im Unglücksfall
auffangen soll, aus entsprechend dickwandigem Material
gefertigt werden, das für seine Unterbringung im
deaktivierten Zustand erheblichen Raum beansprucht und für
seine Entfaltung eine sehr hohe Austriebsleistung
erforderlich macht. Außerdem kann es bei elastischem Stoß zu
mehrfachen Rammereignissen von jeweils gleicher Heftigkeit
kommen. Dabei müssen die bei einem Stoßereignis auftretenden
Kräfte von der Frontpartie des Wagenkastens aufgefangen
werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem
Schienenfahrzeug gemäß dem Oberbegriff des ersten Anspruchs
Maßnahmen zu treffen, durch welche ein Unterfahrschutz
erreicht wird, mit dem Stoßereignisse abgestuft aufgefangen
werden.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der Erfindung durch
die kennzeichnenden Merkmale des ersten Anspruchs.
Bei einer Ausgestaltung eines Schienenfahrzeugs gemäß der
Erfindung wird erreicht, daß auf die Stirnpartie auftreffende
Einschläge, wie sie beim Rammen von auf die Schiene
gefallenen Bäumen, Landfahrzeugen, Großwild und dergleichen
auftreten, so eliminiert werden, daß die in Fahrtrichtung
dahinterliegende Struktur des Wagenkastens weitgehend
unbeschädigt bleibt. Derartige Einschläge liegen in der Regel
unterhalb der die Kuppeleinrichtung aufnehmenden Ebene. Als
Stoßverzehrelemente werden hierfür bleibend formbare Hülsen
aus faserverstärktem Kunststoff oder aus Metall oder
kombiniert verwendet, wobei sich diese Hülsen annähernd über
die gesamte Länge des jeweiligen Stoßverzehrelements
erstrecken.
Dabei sind mehrere und insbesondere vier symmetrisch zur
senkrechten Mittelebene des Wagenkastens angeordnete einzelne
Stoßverzehrelemente vorgesehen, die einzeln, paarweise oder
in Gruppen gemeinsam auf einem Träger am Wagenkasten
festgesetzt sind. Die Anordnung der Stoßverzehrelemente ist
insbesondere paarweise in Längsrichtung zum Fahrzeug so
gesetzt, daß die Abstände der Abstützflächen derselben ein
etwaiges eingeleitetes Kraftmoment, das die
Stoßverzehrelemente des Unterfahrschutzes nach unten
wegdrücken könnte, aufnehmen können. Hierzu sind die ein
zelnen Stoßverzehrelemente in einer waagerechten Ebene
nebeneinander angeordnet. Um zusätzlich das auftretende
Einschlagmoment in abgestufter Form aufnehmen zu können, ist
das oder sind die mittleren Stoßverzehrelemente gegenüber den
benachbarten seitlichen Stoßverzehrelementen zum
frontseitigen Ende des Wagenkastens hin vorgezogen. Dadurch
kommt der mittlere Teil der Stoßverzehrelementeinrichtung in
der Regel zuerst in Berührung mit dem Hindernis, so daß ein
Auseinanderbrechen desselben eingeleitet wird. Die zur Seite
wegbeförderten Teile werden dann von den zurückversetzten
Stoßverzehrelementen abgefangen. Eine über einen vorgegebenen
Belastungsgrad hinausgehende Belastung verursacht dabei eine
bleibende Verformung des betreffenden Stützelements am
jeweiligen Stoßverzehrelement, so daß darin bereits ein
erheblicher Teil der Aufschlagenergie verzehrt wird und nicht
auf den Wagenkasten übertragen wird.
Um die freie Zugänglichkeit der Kuppeleinrichtung nicht zu
behindern, können die freien Enden der Stoßverzehrelemente
axial gegenüber dem freien Ende der Kupplungseinrichtung zur
Wagenkastenmitte hin zurückversetzt sein. Die mittleren
Stoßverzehrelemente sind dabei insbesondere gemeinsam am
verbindungsseitigen Ende der Schenkel eines U- oder V-
förmigen steifen Trägers befestigt, dessen freie Enden
entweder gemeinsam mit den äußeren Stoßverzehrelementen am
Untergestell festgesetzt sind. Die Enden dieses Trägers können
jedoch auch für sich an einer von den Befestigungsstellen der
äußeren Stoßverzehrelemente insbesondere in Wagenlängsrich
tung versetzten Stelle des Wagenkastens festgesetzt sein, um
eine Verteilung der auftretenden Stoßkräfte auf das Unterge
stell des Wagenkastens zu erzielen. Gleichzeitig wird
erreicht, daß beim Auftreffen von Stoßkräften, die eine von
der Längsachse abweichende Kraftkomponente aufweisen, ein
Abknicken der Anordnung insbesondere nach unten vermieden
wird.
Um das Auseinanderbrechen eines Hindernisses zu unterstützen,
können die mittleren Stoßverzehrelemente eng nebeneinander
angeordnet werden, um den ersten Krafteinleitungspunkt auf
ein Hindernis auf dessen mittleren Bereich zu richten. Der
Abstand zu den seitlich davon angeordneten
Stoßverzehrelementen kann dabei größer und so bemessen sein,
da ein ausreichender Schutz und eine Räumwirkung für das
nachfolgende Laufwerk erzielt wird. Eine Stoßverzehrelement
einrichtung dieser Art ist demnach für den Kopfbereich eines
schnellfahrenden Schienenfahrzeugs besonders vorteilhaft.
Dabei ist es auch zweckmäßig, die stirnseitige Frontwandung
des Wagenkastens in dem die Stoßverzehrelemente aufnehmenden
Bereich vor die Stoßverzehrelemente zu führen und sie dabei
nach Art einer Hüllkurve V-förmig auszuformen. Die Stoßver
zehrelemente sind dadurch für den normalen Betrieb wind
schlüpfrig verkleidet und verursachen keine Fahrgeräusche.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand der Prinzipskizzen von
Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen;
Fig. 1: die Kopfpartie eines Hochgeschwindkeitsschienen
fahrzeuges mit einer Stoßverzehrelementeinrichtung
in einem perspektivischen Längsschnitt,
Fig. 2: eine Draufsicht auf ein Schienenfahrzeug mit einer
geänderten Stoßverzehrelementeinrichtung und
Fig. 3: eine Frontansicht auf eine Stoßverzehrelement
einrichtung nach Fig. 1 oder 2.
Der Kopfteil eines Wagenkastens 1 eines Hochgeschwindigkeits-
Schienenfahrzeuges weist ein Fenster 2 im Bereich
eines Führerstandes auf und läuft stirnseitig in einer aero
dynamisch gestalteten, im Querschnitt V- oder U-förmig nach
Art einer Flugzeugnase ausgeformten Stirnwand 3 vor dem
Fenster 2 des Führerstandes aus. Zentral in der Wagenkasten
längsmitte befindet sich im Bereich der Stirnwand 3 eine
Kuppeleinrichtung 4, die eine mechanische Kupplung mit
anderen Wagenkästen oder Zugeinrichtungen nach Abnahme oder
seitlichem Wegschwenken einer Frontpartie 5 der Stirnwand 3
zugänglich ist. Oberhalb der Kuppeleinrichtung 4 befindet
sich auf einer Quertraverse 6 vor dem Führerstand ein
Stoßverzehrelement 7, das im Unglücksfall
Stoßkräfte vom Führerstand fernhält. In einer auch die
Kuppeleinrichtung 4 aufnehmenden Ebene befinden sich
beidseitig der Kuppeleinrichtung 4 im Bereich der bei
Schienenfahrzeugen üblichen Pufferanordnung weitere
Stoßverzehrelemente 8, die in Höhe der
Kuppeleinrichtung 4 auftretende Stoßkräfte auffängt.
Damit auf den Schienen oder zwischen denselben liegende
Hindernisse zu keiner Beschädigung betriebswichtiger Teile
des Wagenkastens oder des denselben tragenden Fahrwerkes
führen, sind in einer Ebene unterhalb der Kuppeleinrichtung 4
mehrere parallel zueinanderstehende einzelne
Stoßverzehrelemente 9 bzw. 10 vorgesehen, die symmetrisch zur
senkrechten Mittelebene des Wagenkastens 1 angeordnet sind.
Dabei sind die Stoßverzehrelemente 7, 8, 9, 10
jeweils in spiegelbildlicher Anordnung auch in der in Fig. 1
nicht dargestellten zweiten Hälfte des Wagenkastens 1 vorge
sehen. Die Stoßverzehrelemente 7, 8, 9, 10 bestehen
dabei vorzugsweise aus rohrförmig gestalteten, mit Glas-,
Kohle- oder dergleichen Fasern, verstärkten Kunststoffhülsen
und erstrecken sich im wesentlichen über die gesamte axiale
Länge der Stoßverzehrelementeinrichtungen.
Die als Unterfahrschutz vorgesehenen vier einzelnen
Stoßverzehrelemente 9,10 sind in einer waagerechten Ebene
nebeneinander angeordnet. Dabei weisen die beiden der
Wagenkasten-Längsmitte benachbarten Stoßverzehrelemente 9
einen kleineren gegenseitigen axialen Abstand auf, als er
zwischen einem dieser mittleren Stoßverzehrelemente 9 und dem
benachbarten äußeren Stoßverzehrelement 10 gegeben ist. Die
freien stirnseitigen Enden der mittleren Stoßverzehrelemente
9 liegen dabei axial vor den freien Enden der äußeren
Stoßverzehrelemente 10. An den mittleren, in Fahrtrichtung
vorstehenden Stoßverzehrelementen 9 werden dadurch über den
befahrenen Schienen querliegende Bäume und dergleichen
Hindernisse zunächst gebrochen und anschließend nach dem
Knicken durch die axial zurückgesetzten äußeren Stoßverzehr
elemente vom Gleiskörper weg nach außen aus dem Bewegungsbe
reich des Wagenkastens 1 bzw. Fahrwerks herausgeschleudert.
Treten dabei Kräfte auf, die ein bestimmtes Maß überschrei
ten, verformen sich die Stoßverzehrelemente unter Aufnahme
von mechanischer Energie bleibend, so daß die auf den
Wagenkasten übertragenen Stoßkräfte entsprechend vermindert
werden.
Die einzelnen, im wesentlichen zylindrisch ausgebildeten
Stoßverzehrelemente 9,10 sitzen gemäß Fig. 1 an einem
gemeinsamen Träger 11, der nach Art eines liegenden U oder V
ausgebildet ist, wobei die beiden benachbart zur Längsmitte
des Wagenkastens 1 angeordneten Stoßverzehrelemente 9 am in
Fahrtrichtung nach vorn weisenden verbindungsseitigen Ende
11.1 der geneigt zueinander stehenden Schenkel 11.2 des
Trägers befestigt sind. Die äußeren Stoßverzehrelemente 10
sitzen dagegen auf quer zur Wagenkastenlängsachse gegenüber
den Schenkeln 11.2 abgeknickten Endabschnitten des Trägers
11. Die Stoßverzehrelementeinrichtung bildet so eine
Baueinheit, die für sich am Wagenkasten oder dessen
Untergestell festgesetzt werden kann.
Gemäß der Ausführungsform nach Fig. 2 sitzen bei sonst
gleicher Ausbildung die mittleren Stoßverzehrelemente 9 auf
einem eigenen V- bzw. U-förmigen Teilträger 11.3, während die
äußeren Stoßverzehrelemente 10 auf einem eigenständigen
Teilträger 11.4 festgesetzt sind. Die den
Stoßverzehrelementen 9 abgewandten freien Enden 11.5 des
Teilträgers 11.3 sind dabei in einer Querebene des
Wagenkastens 1 festgesetzt, die tiefer zur Wagenkastenmitte
hin versetzt ist, als die Querebene, in welcher der
Teilträger 11.4 für die äußeren Stoßverzehrelemente 10 am
Wagenkasten 1 bzw. dessen Untergestell oder einem geeigneten
Halter daran festgesetzt ist.
Durch die Ausbildung der Träger 11 mit den Stoßverzehrele
menten 9, 10 gemäß den Fig. 2 oder 3 wird ein gegebenenfalls eingelei
tetes Moment, das diese Unterfahrschutzeinrichtung nach unten
wegdrücken könnte, sicher aufgenommen.
Fig. 3 zeigt eine Frontansicht auf die Anordnung der
einzelnen Stoßverzehrelemente 9 und 10 in einer horizontalen
Ebene nebeneinander am Träger 11. Dabei sind zur Verbesserung
der Krafteinleitung im Kollisionsfall auf die freien Enden
der Stoßverzehrelemente 7, 8, 9, 10 jeweils platte Prallplatten
12 aufgesetzt.
Aus Fig. 1 ist im übrigen auch zu ersehen, daß die dem
Unterfahrschutz dienenden Stoßverzehrelemente 9,10 unterhalb
der nach Art einer Nase ausgewölbten Stirnwand 3 des
Wagenkastens sitzen und dabei von einer stromlinienförmig
gestalteten, V-förmigen Schürze verkleidet sind, die der
pfeilförmigen Anordnung der Stoßverzehrelemente 9,10 folgend
nach Art einer Hüllkurve V-förmig ausgeformt ist. Dabei kann
die in Fahrtrichtung nach vorn weisende Spitze der Hüllkurve
als Schneide ausgebildet sein, die weniger widerstandsfähige
Körper ohne Beanspruchung der Stoßverzehrelemente trennt und
aus dem Fahrraum des Schienenfahrzeugs nach außen befördert.
Claims (14)
1. Schienenfahrzeug mit einem Wagenkasten, an dem stirnseitig
zentral eine Kuppeleinrichtung und wenigstens eine zum
stirnseitigen Ende des Wagenkastens weisende
Stoßverzehrelementeinrichtung festgesetzt ist, die mehrere
parallel zueinander gerichtete, symmetrisch zur senkrechten
Mittelebene des Wagenkastens angeordnete einzelne
Stoßverzehrelemente zumindest unterhalb einer die
Kuppeleinrichtung aufnehmenden waagrechten Ebene aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßverzehrelemente (7, 8, 9,
10) bleibend verformbare rohrförmige Hülsen aus
faserverstärktem Kunststoff und/oder Metall sind, daß mehrere
einzelne Stoßverzehrelemente (7, 8, 9, 10) parallel
zueinander stehen und daß von Stoßverzehrelementen (9, 10),
die in einer waagrechten Ebene unterhalb der
Kuppeleinrichtung (4) nebeneinander liegend, wenigstens ein
mittleres Stoßverzehrelement (9) gegenüber den seitlich
benachbarten Stoßverzehrelementen (10) zum frontseitigen Ende
des Wagenkastens (1) hin vorgezogen ist.
2. Schienenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß vier einzelne Stoßverzehrelemente (9, 10) in einer
waagrechten Ebene nebeneinander angeordnet sind.
3. Schienenfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwei der Wagenkasten-Längsmitte benachbarte
Stoßverzehrelemente (9) ein jeweils zur seitlichen
Wagenkastenwandung versetzt angeordnetes Stoßverzehrelement
(10) zum frontseitigen Ende des Wagenkasten (1) hin axial
überragen.
4. Schienenfahrzeug nach mindestens einem der vorausgehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der
Stoßverzehrelemente (9, 10) axial gegenüber dem freien Ende
der Kuppeleinrichtung (4) zur Wagenkastenlängsmitte hin
zurückversetzt sind.
5. Schienenfahrzeug nach mindestens einem der vorausgehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stoßverzehrelemente (9, 10) an ihrer freien Stirnseite plane
formsteife Prallplatten (12) tragen.
6. Schienenfahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Prallplatten (12) die Querschnittsfläche der
Stützelemente (9, 10) radial überragen.
7. Schienenfahrzeug nach mindestens einem der vorausgehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei benachbart zur
Längsmitte des Wagenkastens (1) angeordnete
Stoßverzehrelemente (9) gemeinsam am verbindungsseitigen Ende
(11.1) der Schenkel (11.2) eines U- oder V-förmigen steifen
Trägers (11) befestigt sind, dessen freie Enden der Schenkel
am Wagenkasten (1) festgesetzt sind.
8. Schienenfahrzeug nach mindestens einem der vorausgehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mittleren
Stoßverzehrelemente (9) tiefer zur Längsmitte des
Wagenkastens (1) hin am Untergestell abgestützt sind, als die
zugeordneten benachbarten äußeren Stoßverzehrelemente (10).
9. Schienenfahrzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen
Stoßverzehrelemente (9, 10) an einem gemeinsamen Träger (11)
am Untergestell abgestützt sind.
10. Schienenfahrzeug nach mindestens einem der vorausgehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der horizontale
Achsabstand zwischen den mittleren Stoßverzehrelementen (9)
kleiner als zwischen einem der mittleren und dem benachbarten
äußeren Stoßverzehrelement (10) ist.
11. Schienenfahrzeug nach mindestens einem der vorausgehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Frontwandung (3)
des Wagenkastens (1) in dem die Stoßverzehrelemente (9, 10)
aufnehmenden ebenen Bereich nach Art einer Hüllkurve V-förmig
entsprechend den freien Endpunkten der Stoßverzehrelemente
(9, 10) ausgeformt ist.
12. Schienenfahrzeug nach mindestens einem der vorausgehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in einer waagerechten
Ebene oberhalb der Kuppeleinrichtung (4)mehrere parallel
zueinander in Wagenkastenlängsrichtung stehende
Stoßverzehrelemente (7) angeordnet sind.
13. Schienenfahrzeug nach mindestens einem der vorausgehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei
benachbarte Stoßverzehrelemente (7) stirnseitig eine
gemeinsame Prallplatte (12) aufweisen.
14. Schienenfahrzeug nach mindestens einem der vorausgehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in einer waagrechten
Ebene seitlich neben der Kuppeleinrichtung (4) wenigstens je
ein Stoßverzehrelement (8) angeordnet ist.
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