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DE19720180A1 - Lederkarte als Postkarte, Ansichtskarte, Glückwunschkarte und für verschiedene Zwecke - Google Patents

Lederkarte als Postkarte, Ansichtskarte, Glückwunschkarte und für verschiedene Zwecke

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Publication number
DE19720180A1
DE19720180A1 DE1997120180 DE19720180A DE19720180A1 DE 19720180 A1 DE19720180 A1 DE 19720180A1 DE 1997120180 DE1997120180 DE 1997120180 DE 19720180 A DE19720180 A DE 19720180A DE 19720180 A1 DE19720180 A1 DE 19720180A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
leather
card
cards
postcard
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1997120180
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Bernd Schneider
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE19720180A1 publication Critical patent/DE19720180A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D15/00Printed matter of special format or style not otherwise provided for
    • B42D15/02Postcards; Greeting, menu, business or like cards; Letter cards or letter-sheets
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H27/00Mending garments by adhesives or adhesive patches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
  • Credit Cards Or The Like (AREA)

Description

Postkarten oder Ansichtskarten werden weltweit versendet, um dem Empfänger etwas mitzuteilen oder um einfach Grüße zu übermitteln.
Glückwunschkarten werden überreicht, um gute Wünsche zu übermitteln, um zu gratulieren, oft mit einem manuell geschriebenen Text und vielleicht in Verbindung mit einem Präsent.
Sie sind in der Regel hergestellt aus feinem Karton, also einem Holzprodukt. Ebenso wie Holz ist auch Leder ein reines Naturprodukt.
Postkarten, Ansichtskarten oder Glückwunschkarten aus Leder herzustellen scheint auf den ersten Blick unwirtschaftlich zu sein. Es ist jedoch relativ einfach, Leder mit Karton zu verbinden, bzw. Leder auf feinem Karton zu fixieren.
Zudem kann zu diesem Vorgang ein relativ minderwertiges Material der Leder-Industrie eingesetzt werden, nämlich das sogenannte Spaltleder.
Fast alle Leder müssen für verschiedenartige Produkte jeweils auf eine bestimmte Stärke gebracht werden. Oft muß Leder sehr dünn und weich sein und wird deshalb mittels einer Spaltmaschine abgespalten. Dieses abgespaltene Restmaterial fällt somit in großen Mengen an und gilt in der Lederbranche als minderwertig (teilweise als Abfall), zumal bei den Spalten eine gewisse Reißfestigkeit nicht mehr gewährleistet ist.
Das Spaltleder kann jedoch zum Herstellen von Lederkarten als Postkarten, Ansichtskarten Glückwunschkarten oder auch Lederkarten für andere Zwecke eingesetzt werden. Da es sich in der Regel nochmals spalten läßt, kann teilweise auch noch der 2., 3., oder 4. Spalt verwendet werden.
Eine Karte aus Leder fühlt sich weich und natürlich an. Sie vermittelt dem Empfänger neben einer schönen Optik und einem weichen, angenehmen Griff auch das Gefühl, etwas Wertvolles erhalten zu haben.
Sicherlich kann zur Herstellung der Lederkarte als noch wertvollere Alternative statt Spaltleder auch normales Oberleder in allen verschiedenen Varianten eingesetzt werden.
ZUR HERSTELLUNG
Generell kann die Lederkarte hergestellt werden aus sämtlichen Lederarten die es auf dem Ledermarkt gibt (z.B. Schafleder, Rindleder, Ziegenleder, Schweinsleder u. a.).
Zudem kann das Leder in allen verschiedenen Zurichtungen in Bezug auf Gerbung, Einfärbung oder auch Oberflächenbehandlung (z. B. farblich bedruckte, geprägte, perforierte, bestickte Leder u. a.) verwendet werden.
Zur Herstellung der Lederkarte kann von einer Lederhaut, unabhängig davon, um welche Lederart, Zurichtung oder auch Einfärbung es sich handelt, entweder das Oberleder oder das davon abgespaltene Spaltleder verwendet werden.
Für die Rückseite der Lederkarte, also die zu beschriftende Seite, kann in erster Linie Karton (= papierähnliches Material - kräftiger als Papier, Pappe) eingesetzt werden, aber auch Material anderer Art, sofern es sich zum Bedrucken und zum manuellen Beschriften eignet.
Hierfür kann sich eignen Plastik oder plastikähnliches Material ("PVC" u.ä.), Kunstleder, Lederimitat, Microfaserstoff, gummiähnliches Material (Natur-Kautschuk, Silikon u.ä.), stärkerer Bügelvlies, filzartiger Stoff, feines Holz (evtll. Holzfurnier), Kork, auch leichtes Metall (Aluminium u.ä.) und anderes Material, sofern es sich mit Leder verbinden, bzw. auf Leder fixieren läßt.
Anschließend können solche Lederkarten, wobei anstatt Karton anderes Material auf das Leder auffixiert wird nach der gleichen Verfahrensweise mit all den verschiedenen Möglichkeiten hergestellt werden, wie die Lederkarten mit auffixiertem Karton.
Die Herstellung der Lederkarte wird nun nachfolgend beschrieben am Beispiel des naheliegenden, gut zu beschriftenden Material "Karton":
1) Aus den Lederhäuten (Oberleder oder Spaltleder) werden zunächst Rohlinge (rechteckige Teile) gestanzt. (siehe Fig. 1)
Die gestanzten Rohlinge im Format ca. 16 cm × 12 cm (= etwas größer das Postkarten-Standardformat DIN A 6) werden anschließend nochmals gespalten in dünne Einheiten. (siehe Fig. 2)
3a) Die Karten (selbstklebend), auf der Rückseite mit einer Leimschicht versehen nach dem Verfahren eines normalen Aufklebers (mit Silikon-Papierträger) mit gut haftendem Material werden auf diese Leder-Einheiten gepreßt.
Auch kann hier mit dem sogenannten "doppelseitigen Klebeband" in entsprechender Breite (mit Silikon-Papierträger) gearbeitet werden, wobei nach dem Aufdrücken desselben auf den Karton oder auf das Leder einfach der Papierträger anschließend abgezogen wird und die Materialien mit der zurückbleibenden Klebeschicht durch Zusammenpressen verbunden werden.
Zuvor wird die Karte auf der Vorderseite bedruckt mit dem postkartentypischen Linienaufdruck. (siehe Fig. 3)
3b) Anstelle dieses Auflebeverfahrens kann das Leder auch mit einem gut haftendem Sprühkleber (mittels einer Spritzpistole) besprüht werden. Anschließend werden die Karten auf das leimbesprühte Leder gepreßt. (siehe Fig. 4)
4a) Die Karten mit nunmehr auffixiertem Leder werden nun in Form geschnitten auf ein Postkartenmaß, normalerweise DIN A 6 = 14,8 cm × 10,5 cm. (siehe Fig. 5)
4b) Anstelle des normalen Postkartenformats können mittels Schneide- bzw. Stanzmaschinen jedoch auch andere Formen geschnitten oder gestanzt werden, wie z. B. ovale Formen, runde Formen, Formen mit abgerundeten Ecken und auch verschiedene ausgefallene Formen (z. B. ein doppeltes Herz u. a.), sofern es sich zum Versenden per Post noch problemlos eignet. (siehe Fig. 6)
5) Die Lederkarten können nunmehr auf der Lederseite einerseits unifarben belassen bleiben, oder andererseits bedruckt werden mit unzähligen verschiedenen Motiven oder Texten aller Art.
Dies kann erfolgen im allgemein bekannten Siebdruck- oder Offsetdruckverfahren.
Auch bietet sich die Möglichkeit des Transfertdruckverfahrens.
Hierbei sind Motive oder Texte auf einem Silikon-Trägerpapier fixiert und können mit Hitze und Druck (mittels einer Bügelpresse) problemlos und schnell auf das Leder übertragen werden. (siehe Fig. 7)
6) Anstatt die Lederseite der Karte zu bedrucken, kann man dieselbe auch besticken. Allerdings muß dann hierbei die Bestickung des Leders vor der Fixierung mit Karton (oder auch einem anderen Material) erfolgen.
Die Bestickung ist problemlos möglich mit Stickmaschinen oder Groß-Stickmaschinen. Der heutige technologische Stand der Stickerei bietet eine Vielfalt an Möglichkeiten. Ober Computer mit Scanner können ganz individuelle Wünsche berücksichtigt werden. Durch den Scanner wird ein Muster aufgenommen und an den Computer geleitet. Ober den Computer kann ein Stickprogramm ausgearbeitet werden, welches die Stickmaschine dann in Form des gewünschten Motives oder Textes in das Leder einsticken kann.
Auch bietet sich somit die Möglichkeit der Aufstickung von Motiven oder Texten zum Zwecke der Werbung. (siehe Fig. 8)
7) Die Lederkarten können auch auf der Rückseite (die zu beschriftende Kartenseite) unbedruckt bleiben, d. h. ohne den postkartentypischen Linienaufdruck.
In diesem Fall können dann diese Lederkarten auch als Glückwunschkarten für Anlässe aller Art verwendet werden.
(z. B. als Geburtstags-Gruß karte, als Weihnachtskarte, als Hochzeits- oder Verlobungskarte, als Jubiläumskarte, Konfirmations- oder Kommunionskarte, Glückwunschkarte zur Geburt, u. a.)
Entsprechend dazu passende Motive aller Art können hierbei auf der Lederseite der Karte aufgedruckt, bzw. aufgestickt, oder in anderer Form aufgetragen sein. (siehe Fig. 9)
8) Soll die Lederkarte zum Verwendungszweck als Glückwunschkarte dienen, so können auch andere Formen, bzw. die für Glückwunschkarten üblichen Formen hergestellt werden.
Dies kann die normale "Falt-Karte" in allen Formen und Formaten, oder die sogenannte Passepartout-Karte sein.
Die Falt-Karte kann ganz mit Leder beschichtet und dann anschließend gefaltet sein, wobei dann die äußere Seite ganz aus Leder, die innere, zu beschriftende Seite aus Karton ist. (siehe Fig. 10)
Die Falt-Karte kann aber auch nur teilweise mit Leder beschichtet sein, so daß nur ein Lederstück in einer beliebigen Form auffixiert wird. (siehe Fig. 11)
Die sogenannte Passepartout-Karte ist eine Falt-Karte, bestehend aus 3 Seiten und 2 Falzen und einem ausgestanzten Mittelteil (Fenster) in verschieden möglichen Formen. (siehe Fig. 12)
Diese Passepartout-Karte wird normalerweise dazu verwendet, um Fotos oder sonstiges Bildmaterial auf einer Seite aufzukleben und danach auf dieser Seite zu falten, so daß das Foto durch die gestanzte Freifläche in einer gerahmten "Optik" zwischen den beiden Seiten haftet.
Bei nochmaligem Falten der anderen Seite stellt sie eine normale Falt-Karte dar, die im inneren Teil beschriftet oder bedruckt werden kann.
Anstelle von Fotos oder anderem Bildmaterial können auf diese Weise Lederstücke aller Art in bedruckter, geprägter, bestickter, bemalter oder auch anderer Form fixiert werden. Hierbei bietet sich eine unzählige Vielfalt an Variationen in Bezug auf Motive oder Texte.
Generell kann auch die Form, bzw. das Format der Falt-Karte oder der Passepartout-Karte in vielen verschiedenen Varianten hergestellt werden.
9a) Die Lederkarte kann auch auf diesem Wege hergestellt werden, so daß kein Karton auf das Leder fixiert wird, sondern nur ein entsprechend starkes, stabileres Leder dafür verwendet wird.
Es kann hierbei z. B. kräftiges, stabiles Rindleder oder Schweinsleder (Oberleder oder Spaltleder), wie es für die Schuh-Industrie verarbeitet wird, eingesetzt werden.
Leder der stärkeren Art (ohne Abspaltung), aber auch stabile, kräftige Spaltleder können in sich so viel Stabilität aufweisen, so daß es sich zum Versenden als Postkarte oder auch zur Vergabe als Glückwunschkarte ohne Weiteres eignet.
Die Rückseite dieses stärkeren Leders kann in diesem Fall fein geschliffen werden, damit dieselbe ebenfalls problemlos mit postkartentypischen Linien bedruckt werden kann und sich auch zum direkt manuellen Beschriften eignet.
Die Rückseite dieses stärkeren Leders kann man auch, anstatt fein abzuschleifen, mit einer sogenannten Nappalanschicht versehen, damit die faserige, velourartige Innenseite des Leders gebunden wird und eine glatte, nappaähnliche Fläche, bzw. Optik entsteht. Somit eignet sich die Rückseite (die zu beschriftende Seite) noch besser zum Beschriften oder Bedrucken.
Es besteht auch die Möglichkeit, diese faserige, velourartige Innenseite des Leders mit einer feinen Transfertfolie zu überziehen, ebenfalls damit eine glatte, nappaähnliche Fläche, bzw. Optik entsteht.
Dies kann mittels einer Bügelpresse, bzw. auch durch ein Hand-Bügeleisen durch Hitze und etwas Druck erfolgen.
Diese Verfahren, also Leder zu nappalisieren, bzw. mit einer Transfertfolie zu beschichten, sind im Bereich der Leder-Herstellung seit langem bekannt und können problemlos und schnell praktiziert werden.
Die Vorderseite dieses stärkeren Leders kann unbedruckt bleiben oder bedruckt und modifiziert werden in allen möglichen Variationen, gleichgestellt den Möglichkeiten der Lederkarte mit auffixiertem Karton.
Die Teile zur "stabilen" Lederkarte (ohne auffixiertem Material) können problemlos aus Lederhäuten ausgestanzt oder mit Schneidemaschinen ausgeschnitten werden.
Bei dieser Art der Lederkarten-Herstellung wird außer Leder kein zusätzliches, anderes Material verwendet. (siehe Fig. 13)
9b) Lederkarten rein aus Leder nach vorstehendem Verfahren können aber auch, anstatt aus stabilem Oberleder oder Spaltleder aus dem sogenannten Material "Lederfaser" hergestellt werden. Hierbei wird das Leder zunächst in kleine Fasern zerstückelt, bzw. zermalmt und anschließend gebunden mit natürlichen Bindemitteln.
Diese Ware "Lederfaser" ist in der Lederbranche bekannt und lieferbar in verschiedenen Milimeter-Stärken (durch Spaltung) in Form von größeren Platten oder als sogenannte Meterware (endlos) auf Rollen.
Die Ware kann naturbelassen (naturfarben) bleiben, farbig sein durch aufgetragene (gespritzte) Farbe oder auch durch Farbauftragung per Folienbeschichtung.
Diese Lederfaserplatten eignen sich hervorragend zur Lederkarten-Herstellung, da beim Zuschneiden bzw. Ausstanzen kaum Abfall entsteht. (siehe Fig. 14)
Als attraktive Form zu dieser Art der Lederkarten-Herstellung eignet sich auch der sogenannte "Knieschoner" bzw. "Ellbogenschoner" aus Leder.
Es handelt sich um ein "ovales Lederstück" mit kleinen gestanzten Löchlein an der Umrandung. Gedacht sind diese Lederteile zum Aufnähen von Hand auf den bei Bekleidungsteilen beanspruchten Stellen zur Verstärkung derselben. (Z.B. im Kniebereich bei Hosen, im Ellbogenbereich bei Jacken oder Pullovern)
Dieser "Knieschoner" bzw. "Ellbogenschoner" aus Leder kann mit einem Stanzvorgang problemlos aus Lederhäuten oder auch Leder-Reststücken ausgestanzt werden.
Die Rückseite kann mit Linienaufdruck versehen sein, die Vorderseite kann uni belassen bleiben oder bedruckt bwz. modifiziert werden nach all den bislang genannten Möglichkeiten. (siehe Fig. 15)
Der "Knieschoner" bzw. "Ellbogenschoner" kann ausgestanzt werden mit Lochreihe (kleine eingestanzte Löchlein) an der Umrandung (gedacht zum Aufnähen mit Hand) oder auch als normale Stanzung in ovaler oder auch anderer Form ohne Lochreihe mit kleinen gestanzten Löchlein. (gedacht zum Aufnähen mit der Nähmaschine)
Somit hat die Versendung oder Vergabe einer Lederkarte in dieser Form einen doppelten Zweck insofern, da der Empfänger dieselbe für den o.g. Zweck oder auch für andere Zwecke weiterverwenden kann.
Diese Art Lederkarte kann rein aus Leder hergestellt sein, oder auch mit aufixiertem Karton bzw. Kork oder auch anderen geeigneten Materialien (wie bereits erwähnt), da der Empfänger zu o.g. Gebrauch auch das fixierte Material vom Leder lösen kann.
Sollte der "Knieschoner", bzw. "Ellbogenschoner" auf diese Art (mit auffixiertem Material) hergestellt werden, kann das Lederstück auch zuvor bestickt werden mit allen möglichen Texten oder Motiven. (siehe auch Punkt 6)
10) Als neuartige Methode des Bedruckens für Lederkarten allgemein, jedoch im Besonderen für stabile, kräftige Leder eignet sich auch das sogenannte "Laser-Druckverfahren". Hierbei werden Motive oder Texte aller Art mit einem Laserstrahl in das Material eingebrannt.
Über Computer mit Scanner können hierbei individuelle Kundenwünsche berücksichtigt werden. Der Scanner leitet das Design an den Computer, der Computer an einen speziellen Drucker und dieser wiederum leitet es an die Laser-Druckmaschine.
Es sind unzählige Motive oder Texte möglich, außerdem druckt der Laserstrahl viele verschiedene Materialien (z. B. Leder, Kunstleder, Holz, Plastik oder plastikähnliche Materialien, Aluminium u. a.)
Die Lederkarte als Postkarte, Ansichtskarte, Glückwunschkarte oder auch für andere Zwecke ist in Hinblick auf "Recycling" eine interessante Sache.
Der Empfänger kann, sofern er die Karte nicht als Erinnerungs-Gegenstand ablegen will, das Leder von der Karte lösen und für verschiedene Dinge wieder einsetzen.
Karten rein aus Leder können ebenfalls verwendet werden für wiederum andere Zwecke. (z. B. als Getränke-Untersetzer, Bierdeckel, u. a.)
Das Lederstück kann für Bastelarbeiten oder Reparaturzwecke aller Art weiterverwendet werden. (z. B. als Applikation auf ein Hemd oder für eine am Knie durchgescheuerte Kinderhose u.ä.)
Sollte das Leder dennoch in den Müll bzw. in die Natur geraten, so "zerfällt" es ähnlich wie Papier, d. h. die Natur holt sich das Leder zurück.

Claims (21)

1. Verfahren zur Herstellung von Lederkarten aller Art, auch zum Zwecke der Versendung als Postkarte oder Ansichtskarte und zum Zwecke der Vergabe als Glückwunschkarte, aber auch für andere Zwecke, gekennzeichnet dadurch, daß Leder oder Spaltleder mit Karton (= papierähnliches Material - kräftiger als Papier, Pappe), mit Plastik oder plastikähnlichen Materialien (auch "PVC" = Polyvinylchlorid), Kunstleder, Lederimitaten, Microfaserstoffen, gummiähnlichen Materialien (auch Natur- Kautschuk, Silikon), Bügelvliese, filzartige Stoffe, feines Holz (auch Holzfurniere), leichtes Metall (auch Aluminium) oder mit Kork fixiert wird durch alle verschieden möglichen Methoden der Fixierung und anschließend auf ein bestimmtes, für den jeweiligen Zweck ausgerichtetes Kartenformat zugeschnitten, gestanzt oder durch andere mögliche Verfahren in eine Form gebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung von Lederkarten als Postkarte, als Glückwunschkarte oder auch für andere Zwecke alle verschiedenen Lederarten, die der Markt bietet, verarbeitet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung von Lederkarten als Postkarte, als Glückwunschkarte oder auch für andere Zwecke alle verschiedenen Farb-Nuancen, mit denen das jeweilige Leder eingefärbt werden kann, eingesetzt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung von Lederkarten als Postkarte, als Glückwunschkarte oder auch für andere Zwecke alle möglichen Zurichtungen und Modifizierungen, auch in Bezug auf unterschiedliche Gerbverfahren, die im Lederbereich möglich sind, verwendet werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung von Lederkarten als Postkarte, als Glückwunschkarte oder auch für andere Zwecke alle möglichen Farbendrucke und Prägungen, die im Lederbereich möglich sind, verwendet werden.
6. Verfahren nach Anspruch 1-5, gekennzeichnet dadurch, daß zur Herstellung von Lederkarten als Postkarte, als Glückwunschkarte oder auch für andere Zwecke neben Standardformaten auch verschiedene andere Formate oder attraktive Formen, die möglich sind zugeschnitten gestanzt, oder durch andere mögliche Verfahren in eine Form gebracht werden.
7. Verfahren nach Anspruch 1-6, gekennzeichnet dadurch, daß zur Herstellung von Lederkarten als Postkarte, Glückwunschkarte oder auch für andere Zwecke die Kartenseite mit postkartentypischen Linien (Adressfeld) versehen wird, oder auch unbedruckt bleibt, oder auch mit verschiedenen Texten aller Art in allen möglichen Formen und Varianten, auch mit dazu möglichen Abbildungen aller Art versehen wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1-7, gekennzeichnet dadurch, daß zur Herstellung von Lederkarten als Postkarte, Glückwunschkarte oder auch für andere Zwecke die Lederseite mit Motiven und Beschriftungen aller Art im Siebdruck- oder Offsetdruckverfahren, im Laser-Druckverfahren, aber auch anderer möglicher Methoden des Bedruckens, durch manuelles Bedrucken oder Bemalen, versehen wird.
9. Verfahren nach Anspruch 1-8, gekennzeichnet dadurch, daß zur Herstellung von Lederkarten als Postkarte, Glückwunschkarte oder auch für andere Zwecke die Lederseite mit Motiven und Beschriftungen aller Art im Transfertdruckverfahren durch Hitze und Druck mittels der Aufbügelung aufgetragen werden.
10. Verfahren nach Anspruch 1-9, gekennzeichnet dadurch, daß zur Herstellung von Lederkarten als Postkarte, als Glückwunschkarte oder auch für andere Zwecke das Leder auf der Lederseite mit anderen Ledern oder auch evtll. anderen Materialien, die zu Leder passend wirken, farblich oder in Bezug auf die jeweilige Lederart gemischt verarbeitet wird als sogenannter Material-Mix.
11. Verfahren nach Anspruch 1-10, gekennzeichnet dadurch, daß zur Herstellung von Lederkarten als Postkarte, als Glückwunschkarte oder auch für andere Zwecke die Lederseite zusätzlich durch verschiedenartige Modifizierungen, oder auch durch das Anbringen von zusätzlichen Materialien verändert, bzw. ergänzt wird. (z. B. Perforieren, Unterlegen, Benieten, Besticken, Ausstanzen von Motiven, Applizieren von Lederteilen, Versenken von Steinen oder Edelsteinen, Einstechen von Perlen oder Kristallen, Aufbügeln von Pailetten oder Metallteilen o. ä.)
12. Verfahren nach Anspruch 1-11, gekennzeichnet dadurch, daß die Herstellung von Lederkarten als Postkarte, als Glückwunschkarte oder auch für andere Zwecke dadurch erfolgt, daß ein entsprechend starkes Leder verwendet wird, das für eine Lederkarte genügend Stabilität aufweist, so daß kein Karton oder ein anderes Material auf das Leder auffixiert werden muß, sondern einfach die Rückseite des Leders zum Beschriften direkt auf dasselbe dient.
Die Verfahren zum Gestalten der Vorderseite oder auch Rückseite werden in diesem Fall gleichgestellt mit den Möglichkeiten der Verfahrensweisen zum Herstellen der Lederkarte mit auffixiertem Karton.
13. Verfahren nach Anspruch 1-12, gekennzeichnet dadurch, daß die Herstellung von Lederkarten als Postkarte, als Glückwunschkarte oder auch für andere Zwecke dadurch erfolgt, daß ein entsprechend starkes Leder verwendet wird, das für eine Lederkarte genügend Stabilität aufweist und doch die faserige, velourartige Innenseite des Leders nappalisiert wird, mit Transfertfolien beschichtet wird, mit Klebefolien versehen wird oder mit Bügelvliesen mittels Hitze und Druck versehen wird, damit sich dieselbe zum Beschriften oder Bedrucken gut eignet.
14. Verfahren nach Anspruch 1-13, gekennzeichnet dadurch, daß die Herstellung von Lederkarten als Glückwunschkarte als Falt-Karte mit auf der einen Seite (Lederseite) ganz oder teilweise beschichtetem Leder, bzw. auffixiertem Leder in allen Formen und Variationen erfolgt.
15. Verfahren nach Anspruch 1-14, gekennzeichnet dadurch, daß die Herstellung von Lederkarten als Glückwunschkarte als sogenannte Passepartout-Karte (mit einer ausgestanzten Freifläche in beliebiger Form im Mittelteil der Karte) erfolgt, wobei ein Lederstück (in beliebiger Art, Farbe und Form) auf eine der beiden äußeren Seiten auffixiert wird, anschließend durch Faltung der Kartenseite und evtll. nochmalige Verleimung bzw. Fixierung zwischen den zwei Kartenseiten haftet und somit in einer gerahmten Optik erscheint.
Die Passepartout-Karte stellt sich bei nochmaligem Falten als Falt-Karte dar, die dann im inneren Teil bedruckt oder manuell beschriftet werden kann.
16. Verfahren nach Anspruch 1-15, gekennzeichnet dadurch, daß die Herstellung von Lederkarten als sogenannte "Knieschoner" oder "Ellbogenschoner" (= Lederstücke in "ovaler" oder auch anderer Form mit oder ohne einer Lochreihe kleiner Löchlein an der Umrandung) erfolgt, bei welchen von der Optik her bereits der Recyclingwert des Produktes sofort erkannt werden kann.
17. Verfahren nach Anspruch 1-16, gekennzeichnet dadurch, daß zur Herstellung von Lederkarten als Postkarte, Glückwunschkarte oder auch für andere Zwecke das Material "Lederfaser" verwendet wird in allen verschieden möglichen Arten und Stärken und all den verschieden möglichen Farbnuancen.
Die Verfahren zum Gestalten der Vorderseite oder auch der Rückseite werden in diesem Fall gleichgestellt mit den Möglichkeiten der Verfahrensweisen zum Herstellen der Lederkarte mit auffixiertem Karton.
18. Verfahren nach Anspruch 1-17, gekennzeichnet dadurch, daß zur Herstellung von Lederkarten als Postkarte, als Glückwunschkarte oder auch für andere Zwecke vor der Fertigstellung der Lederkarte zunächst ein Lederstück, das zur Fertigstellung derselben dient, bestickt wird mit Stickmaschinen oder Groß-Stickmaschinen mit all den Möglichkeiten, die die Stickerei bietet über Scanner und Computer, auch zum Zwecke der Werbung.
DE1997120180 1997-05-14 1997-05-14 Lederkarte als Postkarte, Ansichtskarte, Glückwunschkarte und für verschiedene Zwecke Withdrawn DE19720180A1 (de)

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