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DE19719485A1 - Dokumenthandhabungseinrichtung mit einem Heftmodus - Google Patents

Dokumenthandhabungseinrichtung mit einem Heftmodus

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Publication number
DE19719485A1
DE19719485A1 DE19719485A DE19719485A DE19719485A1 DE 19719485 A1 DE19719485 A1 DE 19719485A1 DE 19719485 A DE19719485 A DE 19719485A DE 19719485 A DE19719485 A DE 19719485A DE 19719485 A1 DE19719485 A1 DE 19719485A1
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DE
Germany
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document
paper
stapled
mode
stapling
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DE19719485A
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English (en)
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DE19719485C2 (de
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Akihito Andoh
Shinji Asami
Kenji Yamada
Hiroki Okada
Masahiro Tamura
Masahiro Minato
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Ricoh Co Ltd
Original Assignee
Ricoh Co Ltd
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Publication date
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Publication of DE19719485A1 publication Critical patent/DE19719485A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19719485C2 publication Critical patent/DE19719485C2/de
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    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dokumenthandhabungseinrichtung, die einen Heftmodus beinhaltet.
Dokumenthandhabungssysteme, die einen Heftmodus beinhalten, sind bekannt, bei denen Blätter eines Dokuments zusammengeheftet werden können, bevor sie von einem Bilderzeugungsapparat ausgegeben werden. Ein Beispiel für ein derartiges Dokumenthandhabungssystem ist in der japanischen Offenlegungs-Patentanmeldung Nr. 5-590 offenbart.
Fig. 1 dieses japanischen Dokuments 5-590 ist hier als Fig. 10 wiedergegeben. Wie in Fig. 10 gezeigt, beinhaltet die Dokumenthandhabungseinrichtung dieses japanischen Dokuments 5-590 eine Hefteinheit 3, die an einem Hauptkörper 1 einer Kopiermaschine als ein Bilderzeugungsapparat angebracht ist. Bei dieser Vorrichtung wird ein Kopierblatt in dem Hauptkörper 1 ausgebildet und dann durch einen Auslaß des Hauptkörpers 1 ausgeworfen und durch Rollen 901 in der Hefteinheit 3 zugeführt. In dem Heftmodus wird ein Kopierblatt mittels der Rolle 901 zu einem Endfach 400 geführt und dann mittels der Bürstenrolle 101 weiter in Richtung auf eine Endanlagefläche 102 des Endfaches 100 gefördert. Bei dieser Operation wird eine Vorderkante des Kopierblattes an der Endanlagefläche 102 angelegt bzw. daran ausgerichtet. Nicht gezeigte Seitenanlageflächen sind ebenfalls auf dem Endfach 400 angeordnet, um das Kopierblatt auf dem Endfach 400 geeignet quer auszurichten. Eine derartige Ausrichtung wird aufeinanderfolgend bezüglich der aufeinand­ erfolgenden Kopierblätter ausgeführt und dadurch wird ein Stapel von Kopierblättern auf dem Endfach 400 positioniert. Dann wird der Stapel Kopierblätter mittels der Hefteinrichtung 302 geheftet, die feststehend auf dem Endfach 400 angeordnet ist. Dann wird der geheftete Stapel von Kopierblättern quer mittels einer der Seitenanla­ geflächen bewegt, und dadurch wird der geheftete Stapel von Kopierblättern von dem Endfach 400 ausgeworfen.
Eine derartige Hefteinheit 3, wie sie in Fig. 10 offenbart ist, leidet dahingehend unter Nachteilen, daß sie eines komplizierten Aufbaus bedarf, um die gehefteten Blätter zu positionieren und auszuwerfen. Weiter führt eine derartige Hefteinheit 3, wie sie in Fig. 10 gezeigt ist, nicht von selbst zu einem Mehrfach-Heft-Betrieb.
Dementsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine neue Dokumenthandhabungseinrichtung bereitzustellen, die die Nachteile des Standes der Technik überwindet. Insbesondere ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine neue Dokumenthandhabungseinrichtung bereitzustellen, die in einem Heftmodus betreibbar ist und die gewährleisten kann, daß zu heftende Dokumente korrekt auf einem Heft-Stapelfach positioniert werden.
Die vorliegende Erfindung löst die Aufgabe, indem eine spezialisierte Bürste oder eine Positionierungsstruktur bzw. ein Positionierungsaufbau bereitgestellt wird, um zu gewährleisten, daß Kanten eines zu stapelnden Dokuments korrekt positioniert werden.
Vorteilhaft stellt die vorliegende Erfindung eine neue Dokumenthandhabungsein­ richtung mit einem bewegbaren Stopper bei einem Hefter-Stapelfach bereit, der gewährleisten kann, daß die zu heftenden Dokumente korrekt in einer Heftposition positioniert werden und danach korrekt ausgegeben werden.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist es, eine neue Dokument­ handhabungseinrichtung bereitzustellen, die in einem Heftmodus betreibbar ist, und bei der eine Mehrfachstellen-Heftoperation zum Stapeln eines Dokuments an mehreren Stellen leicht ausgeführt werden kann. Die vorliegende Erfindung erzielt einen derartigen Vorteil, indem entweder ein Hefter bereitgestellt wird, der zu mehreren Stellen bewegbar ist oder indem ein stationärer Hefter und ein bewegbarer Stopper zum Bewegen eines zu heftenden Dokuments an verschiedene Stellen bereitgestellt wird. Selbstverständlich kann auch eine Kombination dieser beiden Lösungen vorgenommen werden.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist es, daß eine neue Dokument­ handhabungseinrichtung bereitgestellt wird, die ein kompaktes Design aufweist, das derartig ist, daß Operationen in einem Sortier-Stapelmodus, einem Umkehrmodus und einem Heftmodus leicht ausgeführt werden können. Die vorliegende Erfindung erreicht einen derartigen Vorteil, indem eine Dokumentzuführeinrichtung mit einem ersten Pfad bereitgestellt wird, durch den ein Dokument in einem Sor­ tier/Stapelmodus hindurchgelangt, und ein zweiter Dokumentpfad bereitgestellt wird, durch den ein Dokument in einem Heftmodus hindurchgelangt. Weiter gelangt bei der vorliegenden Erfindung in einem Umkehrmodus ein Dokument durch einen Abschnitt eines zweiten Dokumentpfades.
Die vorliegende Erfindung basiert auf der japanischen Patentanmeldung Nr. 08- 113709/96 mit dem 8. Mai 1996 als japanischen Patentanmeldetag, deren Inhalt hiermit durch Bezugnahme mit aufgenommen wird.
Im folgenden wird die Anmeldung unter Bezugnahme auf die Figuren näher beschrieben. Merkmale der verschiedenen Ausführungsformen können untereinander kombiniert werden. Bei der Beschreibung werden weitere Vorteile und Eigenschaften der vorliegenden Erfindung offenbart.
Fig. 1 zeigt eine Gesamtstruktur einer automatischen Dokumentzuführein­ richtung gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 zeigt einen Abschnitt der automatischen Dokumentzuführeinrichtung der Fig. 1;
Fig. 3 zeigt einen weiteren Abschnitt der automatischen Dokumentzuführein­ richtung nach Fig. 1;
Fig. 4 zeigt Besonderheiten eines weiteren Abschnitts der automatischen Dokumentzuführeinrichtung der Fig. 1;
Fig. 5(a)-5(c) zeigt einen Betrieb der automatischen Dokumentzuführeinrichtung der Fig. 1;
Fig. 6 zeigt ein spezifisches Element der automatischen Dokumentzuführein­ richtung der Fig. 1;
Fig. 7 zeigt ein Flußdiagramm eines Betriebs der automatischen Dokument­ zuführeinrichtung der Fig. 1;
Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Merkmals der vorliegenden Erfindung;
Fig. 9 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Merkmals der vorliegenden Erfindung; und
Fig. 10 zeigt eine Hintergrundautomatik-Dokumentzuführeinrichtung.
Die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen gleiche Bezugszeichen identische oder entsprechende Teile in den jeweiligen Ansichten bezeichnen.
Nimmt man Bezug auf Fig. 1, so ist eine allgemeine Konfigurationsgrafik einer Dokumenthandhabungseinrichtung oder einer "Burster-Trimmer"-Staplers bzw. "Berst-Schneid-Staplers" gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gezeigt.
Die Dokumenthandhabungseinrichtung, die in Fig. 1 gezeigt ist, ist in einem Papierausgabeabschnitt eines Bilderzeugungsapparats, wie zum Beispiel einem Drucker, einem Kopiergerät, einem Faxgerät, usw. eingerichtet und weist einen Papieraustragpfad A für eine Sortier/Stapelverarbeitung auf, der eine Papierausgabe direkt von dem Bilderzeugungsapparat 1 zu dem Papierabgabefach 3 mittels einer Schaltklinke 2 führt. Ein zweiter Papieraustragpfad B ist für eine Heftoperation oder eine Papierumkehroperation vorgesehen, und ein dritter Papieraustragpfad C ist dazu vorgesehen, ein Papier, das zu dem zweiten Papieraustragspfad B fortgeschritten ist bzw. gelangt ist, mittels einer Umkehrung einer Papieraustragrolle 8 zu führen, die sowohl vorwärts als auch rückwärts gedreht werden kann. Das Bezugszeichen 2a zeigt ein Drehzentrum der Schaltklinke 2. Das Papierabgabefach 3 ist stromabwärts des dritten Papieraustragpfades C angeordnet und hat die Funktion sowohl nicht geheftete Papierformen als auch geheftete Papierformen zu stapeln.
Eine Papieraustragrolle 4 ist nahe eines Eingangsabschnitts der Dokument­ handhabungseinrichtung angeordnet. Eine Mitläuferrolle 5 liegt der Austragrolle 4 gegenüber und ist dazu vorgesehen, eine Papierformausgabe von dem Bild­ erzeugungsapparat 1 aufzunehmen. Bei einem Abschnitt, der unmittelbar vor diesen Rollen 4 und 5 liegt, ist ein Eingangssensor S1 vorgesehen, um eine Vorderkante und/oder eine Hinterkante einer Papierformausgabe von dem Bilderzeugungsapparat zu fühlen. Der Eingangssensor S1 kann dazu verwendet werden, eine Papiergröße der Ausgabepapierform zu bestimmen, oder diese Information wird durch den Bilderzeugungsapparat 1 bereitgestellt.
Die Schaltklinke 2 ist stromabwärts der oben beschriebenen Papieraustragsrolle 4 vorgesehen. Durch eine Schaltoperation der Schaltklinke 2 (siehe Fig. 4) zwischen einer Position, die durch eine lang- und kurzgestrichelte Linie angedeutet ist, siehe Position 2′ in Fig. 4, und einer Position, die durch eine durchgehende Linie angedeutet ist, siehe Position 2 in Fig. 4, mittels eines Solenoids, einer Feder oder dergleichen (nicht gezeigt), kann die Papierformausgabe von dem Bilderzeugungs­ apparat 1 in Richtung auf entweder den ersten Papieraustragspfad A oder den zweiten Papieraustragspfad B gefördert werden.
Bei dem ersten Papieraustragspfad A sind eine erste Papieraustragsrolle 6 und eine Mitläuferrolle 7, die der Papieraustragsrolle 6 gegenüberliegt, vorgesehen. Der erste Papieraustragspfad A wird dazu verwendet, eine Papierform zu dem Papier­ ausgabefach 3 zu führen, nachdem die Papierform von dem Bilderzeugungsapparat 1 ausgegeben ist, und zwar wenn sie von der Schaltklinke 2 geführt wird, die in die Position geschaltet ist, die durch die lang-kurzgestrichelte Linie 2′ in Fig. 4 angezeigt ist. Der erste Austragspfad A wird vollständig genutzt, wenn keine Heft- oder Papierumkehroperation angefordert wurde.
Zusätzlich werden in dem zweiten Papieraustragspfad B eine Papierrolle 8 mit einer Bürste 8′, die weiter unten detaillierter beschrieben wird, und eine Mitläuferrolle 9 vorgesehen. Der zweite Papieraustragspfad B wird verwendet, um eine Papierform zu einer Hefteinheit D zum Heften oder zu dem dritten Papieraustragspfad C für eine Papierumkerung zu führen, nachdem die Papierform von dem Bilderzeugungs­ apparat 1 ausgegeben wird, und zwar wenn sie durch die Schaltklinke 2 geführt wird, die zu der Position geschaltet ist, die durch die durchgehende Linie 2 in Fig. 4 angezeigt ist.
Die anderen Einheiten, die in Fig. 1 gezeigt sind, werden unter weiterer Bezugnahme auf die Fig. 2 bis 4 beschrieben.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Hefteinheit D (eine Seitenansicht, wenn man die Ansicht in Fig. 1 als Frontansicht nennt), und Fig. 3 ist eine Frontansicht nur der Hefteinheit D.
Die Hefteinheit D beinhaltet einen Hefter 10, der in der Breitenrichtung einer Papierform bewegbar ist, um eine Papierform an vorbestimmten Positionen zu stapeln, eine Glattstoßanlagefläche bzw. Glattstoßbacke 11, die bezüglich einer Papieraustragsrichtung senkrecht bewegbar ist, um die Papierformen bzw. Papierblätter bezüglich einer Breitenrichtung ordnungsgemäß auszurichten, ein Papieraustragsband bzw. einen Papieraustragsriemen 12, um eine gestapelte Papierform bzw. ein gestapeltes Papierblatt zu dem Papierausgabefach 3 auszugeben, indem ein Papierstopper 13 (hintengelegene Anlagefläche) anzutreiben, der an dem Papierausgabeband angebracht ist, ein Heftfach 20 und eine Bezugsanlagefläche 21. ein Sensor S2 detektiert eine Position des Papierstoppers 13. Indem die Position des Papierstoppers 13 mittels des Sensors S2 detektiert wird, wird der Papierstopper 13 auf eine Position eingestellt bzw. justiert, die mit der Papierformgröße bzw. Papierblattgröße übereinstimmt, so daß eine Position einer hinteren Kante bzw. eines hinteren Endes der Papierform immer gemäß der Größe der Papierform bzw. der Größe des Papierblatts festgelegt bzw. fixiert ist, die bzw. das zu der Hefteinheit D geführt wird.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, ist die Bezugsanlagefläche 21 außerhalb eines Bereichs einer maximalen Breite der Papierform während einer Umkehroperation der Papierform angeordnet, um so eine Bezugsposition der Papierform beim Heften zu erzielen. Der Papierstopper 13 hat sowohl eine Funktion einer Anlagefläche, an die Vorderkanten der Papierformen bzw. der Papierblätter positioniert bzw. angelegt werden, nachdem die Papierformen zu dem Heftfach 20 geführt worden sind, um die Papierformen ordnungsgemäß zu positionieren als auch eine Funktion zum Abgeben gehefteter Papierformen bzw. Papierblätter in Richtung auf das Papierabgabefach 3.
Fig. 4 zeigt ein vergrößertes Konfigurationsdiagramm des Papierausgabeabschnittes der Dokumenthandhabungseinrichtung.
In Fig. 4 sind bei der Papierausgabeöffnung zu dem Papierausgabefach 3 eine Papierausgaberolle 14 und eine Papierausgabe-Mitläuferrolle 17, die der Papier­ ausgaberolle 14 gegenüberliegt, vorgesehen, um nicht geheftete Papierformen bzw. Papierblätter, geheftete Papierformen bzw. Papierblätter und umgekehrte Papierfor­ men bzw. Papierblätter zu dem Papierausgabefach 3 auszugeben. Die Papierausgabe-Mit­ läuferrolle 17, die im allgemeinen in Kontakt mit der Papierausgaberolle 14 positioniert ist, kann automatisch in eine Richtung bewegt werden, die durch den Pfeil angezeigt ist, und zwar zusammen mit der Papierausgabe-Führungsplatte 18 um einen Haltepunkt bzw. Unterstützungspunkt 18a entsprechend einer Stärke und einer Dicke einer auszugebenden Papierform bzw. eines auszutragenden Papierblatts. Zum Beispiel kann die Ausgabeführungsplatte 18 sich in eine Position bewegen, die durch die kurz- und langgestrichelten Linien 17′ und 18′ angezeigt ist.
Das Papierausgabefach 3 ist vertikal entlang einer Führungsplatte 22 mittels einer vertikalen Führungsrolle 15 bewegbar, die durch eine Antriebseinrichtung (nicht gezeigt) angetrieben wird. Zusätzlich ist das Papierausgabefach 3 ebenso senkrecht zu der Papierausgaberichtung (in den Figuren in einer vertikalen Richtung) bewegbar, und zwar mittels einer Schiebeführungsrolle 16, und das Papier­ ausgabefach 3 kann mittels eines Antriebs (nicht gezeigt) verschoben werden, um so die Papierausgabeformen bzw. Papierausgabeblätter zu sichten bzw. zu sortieren. Ein Detektionssensor S3 für eine obere Oberfläche detektiert eine obere Oberfläche von Ausgabepapierformen bzw. Ausgabepapierblättern, um so eine Höhe des Papier­ ausgabefachs 3 einzustellen, so daß eine obere Oberfläche eines am obersten angeordneten Papierblatts, die als letztes ausgegeben und gestapelt worden ist, sich immer bei einer vorbestimmten Position relativ zu der Papierausgaberolle 14 befindet.
In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 23 eine Umkehroperations-Führungsrolle und das Bezugszeichen S4 einen Umkehroperations-Eingangssensor.
Die Dokumenthandhabungseinrichtung der vorliegenden Erfindung ist in drei Papierausgabemodi betreibbar. Von diesen Modi ist (1) ein Sortier/Stapelmodus, in dem eine Papierform bzw. ein Papierblatt direkt zu dem Papierausgabefach 3 ausgegeben wird, und zwar ohne Heften oder Umkehrung. Der Modus (2) ist ein Heftmodus, in dem eine Papierform bzw. ein Papierblatt geheftet und dann ausgegeben wird. Der Modus (3) ist ein Umkehrmodus, in dem eine Papierform umgekehrt bzw. umgedreht wird und dann ausgegeben wird. Jeder Modus kann zum Beispiel mittels einer Auswahltaste in einem Steuerabschnitt (nicht gezeigt) des Bilderzeugungsapparats 1 ausgewählt werden.
Die jeweiligen Modi werden nun im folgenden genauer beschrieben.
(1) Sortier/Stapelmodus
In dem Sortier/Stapelmodus wird die Schaltklinke 2 in eine Position gebracht, die durch eine kurz- und langgestrichelte Linie 2′ in Fig. 4 angezeigt ist, und eine Papierformausgabe von dem Bilderzeugungsapparat 1 wird direkt zu dem ersten Papieraustragspfad A ausgetragen und dann zu einer Papierausgabeöffnung mittels der Papieraustragsrolle 6 gefördert. Zu diesem Zeitpunkt ist die Papierausgabe-Mit­ läuferrolle 17 immer in Kontakt mit der Papierausgaberolle 14, und zwar in einem Zustand, indem sie aufgrund der Schwerkraft gedrückt wird. Durch diese Positionierung und Betätigung wird eine Papierform bzw. ein Papierblatt direkt zu dem Papierausgabefach 3 ausgegeben.
Alle Ausgabepapierformen bzw. Ausgabepapierblätter werden dann auf dem Papierausgabefach 3 nacheinander gestapelt. Wenn der Sensor S3 eine obere Oberfläche der gestapelten Papierformen feststellt, wird eine Höhe des Papier­ ausgabefachs 3 so eingestellt, daß eine obere Oberfläche des obersten Papierblatts auf dem Ausgabefach 3 sich immer bei einer festgelegten Höhe befindet. Zusätzlich kann sich das Papierausgabefach 3 orthogonal zu der Papierausgaberichtung in Rahmen einer Schiebeoperation, falls nötig, bewegen, um die Papierausgabeformen bzw. Papierausgabeblätter zu sortieren.
Ebenso können in dem Heftmodus und in dem Umkehrmodus, die oben beschrieben sind, das Papierausgabefach 3 dieselben Justierungs-, Bewegungs- und Sortierungs­ operationen auf dieselbe Art und Weise durchführen.
(2) Heftmodus
In dem Heftmodus wird die Schaltklinke 2 in eine Position gebracht, die durch eine durchgehende Linie 2 angezeigt ist, die in Fig. 4 gezeigt ist, und eine Papierfor­ mausgabe von dem Bilderzeugungsapparat 1 wird zu dem zweiten Papieraustragspfad B gefördert und dann zu der Hefteinheit D gefördert. Zu diesem Zeitpunkt wird die Papierstoppereinrichtung 13 vertikal über dem Papieraustragspfad des Heftfaches 20 bewegt, so daß Papierformen bzw. Papierblätter in festen Intervallen geheftet werden, wobei sich ihre hinteren Kanten bei einer in der Papieraustragsrichtung stromabwärts gelegenen Seite von der Papieraustragsrolle 8 befinden, wobei dies auf einer Detektionsausgabe von dem Sensor S2 basiert.
Weiter ist eine Bürstenrolle 8′, die als ein Positionierelement der hinteren Kanten der Papierblätter dient, koaxial zu der Papieraustragrolle 8 angeordnet. Die Bürstenrolle 8′ kann einen Durchmesser aufweisen, der größer ist, als der der Papieraustragrolle 8. Mit der Bürstenrolle 8′ werden Papierblätter, die zu dem Stapelfach 20 geführt werden, so geheftet, daß ihre Vorderkanten an dem Papierstopper 13 anliegen und ihre Hinterkanten in Richtung auf das Heftfach 20 gedrückt werden.
Nachfolgend werden die Papierformen bzw. die Papierblätter in Richtung auf die Bezugsanlagefläche 21 eingestellt bzw. justiert, und zwar indem eine Hin- und Herbewegung der Glattstoßanlagefläche 11 senkrecht zu der Papieraustragsrichtung durchgeführt wird. Dementsprechend werden die Papierblätter in einem Zustand geheftet, in dem sie gegen die Bezugsanlagefläche 21 und den Papierstopper 13 angelegt bzw. angedrückt sind. Die Blattstoßanlagefläche 11 wiederholt dieselbe Einstelloperation jedesmal, wenn jeweilige Papierblätter zu dem Heftfach 20 gelangen, so daß die Papierblätter ordnungsgemäß geheftet werden.
Als nächstes werden die gehefteten Papierblätter mittels einer beweglichen Hefteinrichtung 10 geheftet. Nach der Heftoperation wird der geheftete Stapel von Papierblättern bzw. Papierformen in Richtung auf die Papieraustragsrolle 14 gefördert, indem der Papierstopper 13 nach oben bewegt wird und dann wird der geheftete Stapel von Papierblättern in Richtung zu dem Papierausgabefach 3 durch die Papierausgaberolle 14 ausgegeben. Nach der Papierausgabeoperation wird der geheftete Stapel von Papierblättern gegen die Führungsplatte 22 positioniert bzw. an diese angelegt, indem Schwerkraft wirkt, so daß sie so geheftet werden, daß ihre Hinterkanten glatt bzw. ausgerichtet sind. Bezüglich des gehefteten Papierblattstapels bzw. Stapels von Papierformen wird die Höhe des Papierausgabefaches 3 so eingestellt, daß die oberste Oberfläche des gehefteten Papierblattstapels sich immer bei einer festen Position befindet, und zwar auf dieselbe Art und Weise, wie in dem Sortier/Stapelmodus.
Fig. 5(a)-5(c) offenbaren weiter einen Betrieb der vorliegenden Erfindung im Heftmodus.
Zuerst, wie in Fig. 5(a) gezeigt, wird ein Papiereingabeblatt zwischen der Kombination aus Austragsrolle 8 und Bürstenrolle 8′ und Mitlauferrolle 9 zugeführt. Dieses Eingabepapierblatt schreitet in Richtung auf den Papierstopper 13 fort und wird mit seiner Vorderkante gegen den Papierstopper 13 plaziert bzw. an diesen angelegt. Weitere Papierblätter werden dann auf dieselbe Art und Weise zugeführt und auf dem Heftfach 20 geheftet. Die Rotation der Bürstenrolle 8′ gewährleistet, daß die hintere Kante eines jeden dieser Papierblätter geeignet gegen das Heftfach 20 positioniert ist bzw. daran angelegt ist. Dann wird der Papierstopper 13 so bewegt, daß die gehefteten Papierblätter sich in einer Heftposition befinden, siehe Fig. 5(b). Dann, nachdem der Heftbetrieb durch den Hefter 10 vollendet ist, wird der Papierstopper 13 nach oben bewegt, wie in der Fig. 5(c) angezeigt, um den gehefteten Stapel von Papierblättern auszugeben.
Eine bestimmte Konstruktion der Austragsrolle 8 und der Bürstenrolle 8′ ist in Fig. 6 der vorliegenden Beschreibung gezeigt. Bei dieser Ausführungsform ist jede dieser Rollen auf derselben Achse 61 ausgebildet. Bei dieser Struktur kann die Austrags­ rolle 8 bei einem zentralen Abschnitt entlang der Achse 61 ausgebildet werden. Weiter werden die Bürstenrollenabschnitte 8′ auf beiden Seiten dieser Austragsrolle 8 ausgebildet. Die Förderrolle 8 weist einen Durchmesser auf, der größer ist, als jener der Achse 61, der aber geringer ist, als jener des Bürstenrollenabschnittes 8′. Mit dieser Struktur kontaktiert die Austragsrolle 8 bei der vorliegenden Erfindung die Papierblätter, die daran vorbeigelangen. Jedoch können die Abschnitte des Bürstenrollers 8′ die Hinterkanten der Papierblätter immer noch kontaktieren, nachdem die Hinterkanten der Papierblätter an der Austragsrolle vorbeigelangt sind, und zwar ohne daß die Austragsrolle 8 die Papierblätter berührt, da die Abschnitte des Bürstenrollers 8′ bzw. die Bürstenrollenabschnitte 8′ einen größeren Durch­ messer aufweisen als jene der Austragsrolle 8, so daß dadurch die Hinterkanten des Papierblatts gegen das Heftfach 20 geschoben werden. Diese Struktur und dieser Betrieb gewährleistet bei der vorliegenden Erfindung, daß die Papierblätter korrekt gegen das Stapelfach 20 positioniert werden.
(3) Inversionsmodus
Der Inversionsmodus der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf einen Modus, bei dem Papierblätter, die zu der Dokumenthandhabungseinrichtung befördert wurden, umgedreht bzw. umgekehrt werden, bevor sie zu dem Papierausgabefach 3 ausgegeben werden. Dieser Umkehrmodus wird so gewählt, daß Dokumente in einer korrekten Ordnung auf dem Papierausgabefach 3 gestapelt werden können. Das heißt, es wird gewährleistet, falls die Dokumente in die Dokumenthandhabungsein­ richtung der vorliegenden Erfindung mit einem Bild auf einer oberen Oberfläche eines Papierblatts bzw. einer Papierform eingegeben werden, die Mehrfachformen eines Mehrfachformdokuments in einer korrekten Ordnung gestapelt werden, so daß Formen bzw. Blätter umgedreht werden bzw. umgekehrt werden, bevor sie zu dem Papierausgabefach 3 ausgegeben werden. Die Formen bzw. Blätter, die dann zu dem Papierausgabefach 3 ausgegeben werden, weisen Bilder auf ihrer Unterseite auf und die Papierblätter sind dann in einer korrekten Ordnung nach dem Umkehrmodus.
Bei dem Umkehrmodus wird die Schaltklinke 2 in eine Position gebracht, die durch die feste Linie 2 in Fig. 4 angezeigt ist, und zwar in derselben Art und Weise, wie dies bei dem Heftmodus der Fall ist, und eine Papierformausgabe von dem Bilderzeugungsapparat 1 wird zu dem zweiten Papierförderpfad B geführt. Zu diesem Zeitpunkt wird das Vorderende der Schaltklinke 2 gegen die Umkehrführungsrolle 23 gedrückt und die Papierform bzw. das Papierblatt wird gefördert, wenn es das Vorderende der Schaltklinke 2 wegschiebt. Bei dieser Operation dreht sich die Förderrolle 8 im Uhrzeigersinn, ähnlich wie dies in Fig. 5(a)-5(c) gezeigt ist.
Dann hört die Papierförderrolle 8 auf, sich im Uhrzeigersinn zu drehen, wenn die Hinterkante der Papierform an der Schaltklinke 2 vorbeigelangt und durch den Umkehreingangssensor S4 detektiert wird, und dann startet sie damit, sich in einer entgegengesetzten Richtung (Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn) zu drehen. Das Papierblatt wird dann in einen Zustand der Inversion bzw. der Umkehrung geschaltet, d. h. das Untere ist nach oben gekehrt, und wird dann zu dem dritten Papierförderpfad C mittels der Schaltklinke 2 geführt. Das umgekehrte Papierblatt wird dann zu der Papierausgabenöffnung mittels der Papieraustragsrolle 6 über den dritten Papieraustragspfad C und den ersten Papieraustragspfad A gefördert.
In diesem Umkehrmodus wird der Papierstopper 13, der an dem Papierausgabeband 12 befestigt ist, auf eine Position umgelenkt bzw. abgelenkt, wo er nicht die Vorderkante der Papierform bzw. des Papierblattes berührt, die bzw. das zu dem zweiten Papieraustragspfad B geführt wird. Die Position des Papierstoppers 13 wird durch den Sensor S2 festgelegt, um die Position des Papierstoppers 13 zu detektie­ ren.
Als nächstes wird unten eine detailliertere Beschreibung der Operationen der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Fig. 5(a) bis 5(c) gegeben.
Falls ein Heftmodus ausgewählt wird, wird eine Papierausgabe von dem Bild­ erzeugungsapparat 1 zu der Stapeleinheit D über den zweiten Papieraustragspfad B mittels der Schaltklinke 2 geführt. Bei dieser Operation wird der Papierstopper 13 entlang des Papieraustragspfades des Heftfaches 20 bewegt, und zwar gemäß der Papierblattgröße (die z. B. durch den Sensor S1 gefühlt wird oder die sich aus einer Ausgabe von dem Bilderzeugungsapparat 1 ergibt) und wird dann bei einer Position gestoppt, wo die Hinterkante des Papierblatts sich entfernt von einem Greifabschnitt zwischen der Papieraustragsrolle 8 und der Mitläuferrolle 9 befindet, siehe Fig. 5(a). Der Papierstopper 13 ist so positioniert, daß der Bürstenroller 8′ die Hinterkanten der Papierblätter kontaktiert, während die Vorderkanten gegen den Papierstopper 13 anliegen. Dementsprechend werden die Papierblätter an ihrem Hinterende durch die rotierende Bürstenrolle 8′ berührt und dann gestapelt, während sie in Richtung auf das Heftfach 20 geschoben werden. Dies gewährleistet ein korrektes Heften der Papierblätter auf dem Heftfach 20.
Zusätzlich wird in dem Heftmodus der Papierstopper 13 entlang dem Papieraustrags­ pfad des Heftfaches 20 bewegt, um so bezüglich einer Heftposition des Hefters 10 justiert bzw. eingestellt zu sein, siehe Fig. 5(b). Die Papierform bzw. das Papierblatt, das zu der Heftposition bewegt wird, wird dann bei wenigstens einer vorbestimmten Position durch den Hefter 10 (bei einer einzigen Stelle oder bei einer Anzahl von Stellen) geheftet. Nach der Heftoperation wird das geheftete Papierblatt bzw. die geheftete Papierform in Richtung auf den Papierstopper 13 bewegt, indem der Papierstopper 13 nach oben entlang dem Papieraustragspfad des Heftfaches 20 bewegt wird, siehe Fig. 5(c). Dann wird das geheftete Papierblatt bzw. die geheftete Papierform zu dem Papierausgabefach 3 mittels der Papierausgaberolle 14 ausgegeben.
Fig. 7 stellt ein Flußdiagramm dar, das ein Beispiel einer Steuerung der Heft­ operation der vorliegenden Erfindung zeigt.
In dem Heftmodus wird in einem Schritt S1 eine Größe der Papierform bzw. des Papierblatts bestimmt, und zwar beispielsweise mit dem Sensor S1 oder durch eine Eingabe von dem Bilderzeugungsapparat 1. Dann wird in einem Schritt S2 der Papierstopper 13 so positioniert, daß eine Hinterkante der Papierform bzw. des Papierblatts sich bei einer geeigneten festen Stellung gemäß einer Größe der Papierform befindet, die in dem Schritt S1 bestimmt worden ist. Dann wird in einem Schritt S3 bestimmt, ob oder ob nicht eine End-Papierform bzw. ein letztes Papierblatt eines Satzes von Papierblättern, die geheftet werden sollen, auf dem Heftfach 20 gestapelt worden sind. Falls das Stapeln vollendet ist (Y bzw. "Ja" im Schritt S3), schreitet die Operation zum Schritt S4 fort. Ansonsten (N bzw. "Nein" im Schritt S3) wird der Schritt S3 wiederholt.
Nachdem die End-Papierform bzw. das letzte Papierblatt auf dem Heftfach 20 gestapelt worden ist (Y bzw. "Ja" im Schritt S3), wird im Schritt S4 bestimmt, ob eine Heftoperation bezüglich einer einzigen Stelle oder eine Heftoperation bezüglich einer Anzahl von Stellen bei einer Heftmodusauswahl ausgewählt worden ist. Falls die Heftoperation bezüglich einer Anzahl von Stellen ausgewählt worden ist (Y bzw. "Ja" im Schritt S4), schreitet die Operation zum Schritt S8 fort. Falls die Heft­ operation bezüglich einer einzigen Stelle ausgewählt worden ist (N bzw. "Nein" im Schritt S4), schreitet die Operation zum Schritt S5 fort.
Falls eine Heftoperation bezüglich einer einzigen Stelle ausgewählt worden ist (N bzw. "Nein" im Schritt S4), verläuft der Betrieb bzw. die Operation wie folgt. Im Schritt S5 wird der Papierstopper 13 entlang des Papieraustragspfades des Heftfaches 20 von einer Papierform-Entgegennahmeposition zu einer Heftposition des Hefters 10 gemäß der Papierformgröße bewegt, siehe Fig. 5(b). Dann werden in dem Schritt S6 die Papierformen bei einer vorbestimmten Position durch den Hefter 10 geheftet. Nachfolgend werden in einem Schritt S7 die gehefteten Papierformstapel bezüglich denen die Heftoperation vollendet worden ist, in Richtung auf die Papierausgaberolle 14 ausgetragen, indem der Papierstopper 13 nach oben entlang dem Papierausgabepfad des Heftfaches 20 bewegt wird, siehe Fig. 5(c). Dann wird der Stapel von Papierblättern bzw. Papierformen, der geheftet worden ist, zu dem Papierausgabefach 3 mittels der Papierausgaberolle 14 ausgegeben.
Falls die Heftoperation bezüglich einer Anzahl von Stellen ausgewählt worden ist (Y bzw. "Ja" im Schritt S4), verläuft der Betrieb wie folgt. Im Schritt S8 wird der Papierstopper 13 von der Papierform-Entgegennahmeposition zu der Heftposition des Hefters 10 bewegt, siehe Fig. 5(b). Dann werden im Schritt S9 die gehefteten Papierblätter bei einer vorbestimmten Position mittels des Hefters 10 im Rahmen einer ersten Heftoperation geheftet. Dann wird im Schritt S10 der Hefter 10 zu einer zweiten und jeder nachfolgenden Position bezüglich einer zweiten und jeder nachfolgenden Heftoperation bewegt, und dann werden die gehefteten Papierblätter bei der zweiten und jeder nachfolgenden Position mittels des Hefters 10 geheftet. Auf diese Art und Weise wird diese nachfolgende Heftoperation eine festgelegte Anzahl von Malen wiederholt, und zwar gemäß der ausgewählten Anzahlen von Heftpositionen. Dann schreitet die Operation zum Schritt S7 fort, in dem der geheftete Papierblattstapel, bezüglich dem die Heftoperation vollendet worden ist, in Richtung auf die Papieraustragrolle 14 ausgetragen wird, indem der Papierstopper 13 nach oben entlang dem Papieraustragspfad des Heftfaches 20 bewegt wird, siehe Fig. 5(c). Dann wird der geheftete Papierblattstapel zu dem Papierausgabefach 3 mittels der Papierausgaberolle 14 ausgegeben.
Die Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wie sie oben beschrieben wurde, beinhaltet die Verwendung einer Bürstenrolle 8′, um die Hinterkanten von Papierformen bzw. Papierblättern korrekt bzw. geeignet gegen das Stapelfach 20 zu positionieren bzw. daran anzulegen. Jedoch kann auch ein davon abweichendes Element als ein Positionierelement der Hinterkanten der Papierformen bzw. Blätter vorgesehen werden, wie in Fig. 8 gezeigt.
Wie in Fig. 8 gezeigt, kann anstelle der Bürstenrolle 8′ ein schiebender Hebel 81 bei einem Heftfach 20 vorgesehen werden. Bei dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der Eingangssensor S4 immer noch stromaufwärts des Heftfaches 20 angeordnet. Bei dieser Ausführungsform, wie in Fig. 8 gezeigt, wird eine Hinterkante des Papierblattes durch den Sensor S4 detektiert, und dann wird der schiebende Hebel 81 durch einen Schrittmotor (nicht gezeigt) so rotiert bzw. gedreht, daß die Hinterkante der Papierform in Richtung auf das Heftfach 20 geschoben wird. Die Drehung des schiebenden Hebels 81 wird gesteuert, um eine Drehung um einen vorbestimmten Drehwinkel von einer Ausgangsposition, wie in Fig. 8 mit den gestrichelten Linien gezeigt, durchzuführen, indem eine vorbestimmte Anzahl von Schrittpulsen gezählt wird. Der Papierstopper 13 ist wiederum bei dem Stapelfach 20 angeordnet und ist wiederum beweglich entsprechend einer Größe des Kopier­ blattes positioniert, so daß der schiebende Hebel 81 immer die Hinterkante einer Papierform bzw. eines Papierblattes einer jeden Größe berührt. Der schiebende Hebel 81 wird in seiner Drehung in einem Zustand, in dem er das Papierblatt in Richtung auf das Heftfach 20 schiebt, gestoppt. Der Schiebehebel 81 kann dann erneut beginnen, sich zu drehen, nachdem eine vorbestimmte Zeit vergangen ist, wenn die Hinterkante eines nächsten Papierblatts durch den Sensor S4 detektiert worden ist. Diese Aktion wird wiederholt, bis ein letztes Papierblatt, das geheftet werden soll, auf dem Heftfach 20 positioniert worden ist.
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform, ist der Hefter 10 entlang einer Papierzuführrichtung bewegbar. Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegen­ den Erfindung, wie sie in Fig. 9 gezeigt ist, kann ein Hefter 90 an einer Seite des Heftfaches 20 angeordnet werden und kann stationär sein. Bei dieser Struktur bzw. bei diesem Aufbau wird der Stapel von Papierblättern, wenn ein Heften eines Stapels von Papierblättern bei einer Anzahl von Positionen ausgeführt wird, zuerst mittels des Hefters 90 bei einer ersten Position geheftet. Dann wird der Stapel von Papierblättern durch eine neue Positionierung des Papierstoppers 13 entweder nach oben oder nach unten bewegt, um die Position des Papierblattstapels relativ zu der Hefteinheit 10 zu verändern. Dann kann eine zweite Heftoperation durch den Hefter 10 mit dem Papierblattstapel bei einer zweiten Höhe ausgeführt werden. Diese Operation kann natürlich bezüglich weiterer Heftoperationen wiederholt werden.
Bei dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wie sie in Fig. 9 gezeigt ist, kann, falls eine erste Heftposition auf dem Papierblattstapel tiefer liegt, als eine zweite Heftposition, der Auswurf des gehefteten Papierblattstapels beschleunigt werden bzw. schneller durchgeführt werden, weil das Intervall bzw. der Abstand zwischen dem Ausgabefach bzw. Auswurffach und der zweiten Heftposition, nämlich die letzte Heftposition, kürzer wird. Darüberhinaus kann die Position des Papier­ stoppers 13, falls der Hefter 90 bei einer Position angeordnet ist, wo ein Heften bezüglich eines Papierblattes kürzerer Größe ausgeführt wird, besonders wirksam geändert werden, wobei die Position verschiedenen Größen der Papierblätter bzw. Papierformen entspricht.
Gemäß der oben diskutierten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung weist der Papierstopper 13 eine Funktion als eine Anlagefläche einer Hinterkante auf, die der Einstellung bzw. der Justage einer Position der Hinterkanten von Papierblättern dient, so daß es ermöglicht wird, eine Heftoperation, eine Papierform-Schie­ beoperation beim Heften und eine Papierform-Ausgabeoperation bei einer Voll­ endung des Heftens durchzuführen, und somit kann eine Dokumenthandhabungsein­ richtung mit einer einfachen Konfiguration und mit raumsparender Eigenschaft erzielt werden. Außerdem können die Kosten verringert werden.
Weiter ist gemäß den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung der Papierstopper 13 vertikal entlang des Papierausgabepfades des Heftfaches 20 bewegbar und deshalb kann eine Feinjustierung bzw. Feineinstellung, wie zum Beispiel eine Einstellung der Heftpositionen mittels einer geeigneten Software (z. B. ein Computerprogramm, das in der Dokumenthabungseinrichtung enthalten ist) durchgeführt werden.
Die vorliegende Anmeldung basiert auf dem japanischen Prioritätsdokument 8- 113709, deren Inhalt hierin durch Bezugnahme mit aufgenommen wird.
Die Erfindung betrifft insbesondere eine Einrichtung (z. B. einen bewegbaren Stopper), die mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllt. Die Einrichtung dient als Anschlag bzw. Anlagefläche für in ein Fach transportierte Blätter (auch Papierfor­ men oder Papierblätter genannt). Mit der Einrichtung kann die Position der Blätter in dem Fach verändert werden, und zwar vorzugsweise in einer Richtung, in der die Blätter in das Fach hineingefördert wurden. Die Einrichtung erlaubt eine Positionie­ rung der Blätter an verschiedenen Stellen in dem Fach. Schließlich werden mit der Einrichtung die Blätter wieder in dem Fach zum Weitertransport ausgetragen. Die Einrichtung wird zum Beispiel durch den in der Beschreibung beschriebenen Stopper (auch Stoppeinrichtung oder Stoppereinrichtung genannt) realisiert. In dem Fach kann auch ein Heften der durch die Einrichtung bewegten Blätter vorgenommen werden.
Die Erfindung läßt sich beispielsweise wie folgt zusammenfassen:
Die Erfindung betrifft eine automatische Dokumentzuführeinrichtung, die in einem Sortier/Stapelmodus, einem Umkehrmodus und einem Heftmodus betreibbar ist. Ein Fach wird bereitgestellt, auf dem ein zu heftendes Dokument gestapelt wird. Ein Positionierungselement und eine Antriebsrolle werden bereitgestellt, um das zu heftende Dokument zu dem Fach zu führen und um das Dokument auf dem Fach korrekt zu positionieren. Ein bewegbarer Stopper ist auf dem Fach ausgebildet, um das Dokument bei einer Stapelposition, einer Heftposition und einer Ausgabe- bzw. Austragsposition korrekt zu positionieren. Das Dokument kann entweder an einer einzigen Stelle oder an mehreren Stellen geheftet werden. Das Dokument gelangt durch einen ersten Dokumentpfad in dem Sortier/Stapelmodus und gelangt durch den zweiten Dokumentpfad in einem Heftmodus. In dem Umkehrmodus gelangt das Dokument ebenso durch einen Abschnitt des zweiten Dokumentpfades.

Claims (28)

1. Dokumenthandhabungseinrichtung, die in einem Stapelmodus betreibbar ist und die folgendes aufweist:
ein Fach, auf dem wenigstens ein zu heftendes Dokument mit einer Vorderkante und einer Hinterkante gestapelt ist;
ein Positionierelement und eine Antriebsrolle, um das wenigstens eine Dokument zu dem Fach in einem Heftmodus zu führen;
wenigstens einen bewegbaren Stopper, der bei dem Fach positioniert ist, um die Vorderkante des wenigstens einen Dokuments zu stoppen bzw. zu halten, wobei der wenigstens eine bewegbare Stopper derartig positioniert ist, daß die Hinterkante des wenigstens einen Dokuments das Positionierelement berührt, wenn die Vorderkante des wenigstens einen Dokuments den wenigstens einen bewegbaren Stopper berührt und es auf dem Fach gestapelt wird.
2. Dokumenthandhabungseinrichtung nach Anspruch 1, das weiter einen Hefter aufweist, der das wenigstens eine Dokument, das auf dem Fach gestapelt ist, an wenigstens einer Stelle heftet.
3. Dokumenthandhabungseinrichtung nach Anspruch 2, bei welcher der Hefter bewegbar ist und daß wenigstens eine Dokument, das auf dem Fach gestapelt ist, an mehreren Stellen heftet.
4. Dokumenthandhabungseinrichtung nach Anspruch 2, bei welcher nach der Vollendung des Stapelns von dem wenigstens einem Dokument auf dem Fach, der wenigstens eine bewegbare Stopper derartig weiter bewegt wird, daß das wenigstens eine Dokument, das auf dem Fach gestapelt ist, positioniert wird und bei einer Heftposition durch den Hefter geheftet wird.
5. Dokumenthandhabungseinrichtung nach Anspruch 3, bei welcher nach der Vollendung des Stapelns des wenigstens einen Dokuments auf dem Fach der wenigstens eine bewegbare Stopper derartig weiter bewegt wird, daß das wenigstens eine Dokument, das auf dem Fach gestapelt ist, positioniert wird und bei einer Heftposition durch den Hefter geheftet wird.
6. Dokumenthandhabungseinrichtung nach Anspruch 4, bei welcher nach dem Heften des wenigstens einen Dokuments der wenigstens eine bewegbare Stopper weiter bewegt wird, um das geheftete wenigstens eine Dokument auszutragen.
7. Dokumenthandhabungseinrichtung nach Anspruch 5, bei welcher nach dem Heften des wenigstens einen Dokuments, der wenigstens eine bewegbare Stopper weiter bewegt wird, um das geheftete wenigstens eine Dokument auszutragen.
8. Dokumenthandhabungseinrichtung nach Anspruch 2, bei welcher der Hefter stationär ist und das wenigstens eine Dokument entweder in einem Heftmodus bezüglich einer einzigen Stelle, in dem das wenigstens eine Dokument nur bei einer Stelle geheftet wird, oder einem Heftmodus bezüglich mehrerer Stellen, in dem das wenigstens eine Dokument an mehreren Stellen geheftet wird, heftet und wobei der wenigstens eine bewegbare Stopper bewegt wird, um das wenigstens eine Dokument bei mehreren Stellen während des Heftmodus bezüglich an bzw. bei den mehrerer Stellen zu repositionieren.
9. Dokumenthandhabungseinrichtung nach Anspruch 1, bei welcher das Positionie­ rungselement weiter eine Bürste bzw. Wollbürste, insbesondere Filzwollbürste aufweist.
10. Dokumenthandhabungseinrichtung nach Anspruch 1, bei welcher das Positionie­ rungselement weiter einen Positionierungshebel aufweist.
11. Dokumenthandhabungseinrichtung, die in einem Sortier/Stapelmodus, einem Umkehrmodus und einem Heftmodus betreibbar ist und die folgendes aufweist:
einen ersten Dokumentpfad, durch den ein Dokument in dem Sor­ tier/Stapelmodus hindurchgelangt;
einen zweiten Dokumentpfad, durch den ein Dokument in dem Heftmodus hindurchgelangt, wobei der zweite Dokumentpfad einen Hinterkantensensor zum Fühlen einer Hinterkante des Dokuments und eine reversierbare bzw. umsteuerbare Rolle aufweist;
wobei in dem Umkehrmodus das Dokument durch einen Abschnitt des zweiten Dokumentpfades hindurchgelangt, bis die Hinterkante des Dokuments durch den Hinterkantensensor gefühlt wird.
12. Dokumenthandhabungseinrichtung nach Anspruch 11, bei welcher in dem Umkehrmodus eine Drehung der reversierbaren bzw. umsteuerbaren Rolle umgekehrt wird, wenn die Hinterkante des Dokuments von dem Hinterkantensensor gefühlt wird.
13. Dokumenthandhabungseinrichtung nach Anspruch 11, die weiter eine Schalt­ klinke zum Führen des Dokuments zwischen dem ersten Dokumentpfad und dem zweiten Dokumentpfad aufweist.
14. Dokumenthandhabungseinrichtung, die in einem Heftmodus betreibbar ist und die folgendes aufweist:
ein Fach, auf dem wenigstens ein zu heftendes Dokument gestapelt wird;
einen stationären Hefter zum Heften des wenigstens einen Dokuments entweder in einem Heftmodus bezüglich einer einzigen Stelle, in dem das wenigstens eine Dokument bei nur einer Stelle geheftet wird, oder einem Heftmodus bezüglich mehrerer Stellen, in dem das wenigstens eine Dokument bei mehreren Stellen geheftet wird; und
wenigstens einen bewegbaren Stopper, der bei dem Fach positioniert ist, um eine Vorderkante des wenigstens einen Dokuments zu stoppen bzw. zu halten, wobei der bewegbare Stopper bewegt wird, um das wenigstens eine Dokument bei den mehreren Stellen während des Stapelmodus betreffend mehrere Stellen neu zu positionieren bzw. zu repositionieren.
15. Dokumenthandhabungseinrichtung, die in einem Heftmodus betreibbar ist und die folgendes aufweist:
eine Hefteinrichtung auf der wenigstens ein zu heftendes Dokument mit einer Vorderkante und einer Hinterkante gestapelt wird;
eine Positionierungseinrichtung und eine Antriebseinrichtung, um das wenigstens eine Dokument zu der Stapeleinrichtung in einem Heftmodus zu führen;
wenigstens eine bewegbare Stoppereinrichtung, die bei der Stapeleinrichtung zum Stoppen der Vorderkante des wenigstens einen Dokuments positioniert ist, wobei die wenigstens eine bewegbare Stoppereinrichtung derartig positioniert wird, das die Hinterkante des wenigstens einen Dokuments die wenigstens eine bewegbare Positionierungseinrichtung berührt, wenn die Vorderkante des wenigstens einen Dokuments die Stoppereinrichtung berührt und auf der Stapeleinrichtung gestapelt wird.
16. Dokumenthandhabungseinrichtung nach Anspruch 15, die weiter eine Heftein­ richtung zum Heften des wenigstens einen Dokuments, das auf der Stapeleinrichtung gestapelt ist, an wenigstens einer Stelle zu heften.
17. Dokumenthandhabungseinrichtung nach Anspruch 16, bei welcher die Hefteinrichtung bewegbar ist und das wenigstens eine Dokument, das auf der Stapeleinrichtung gestapelt ist, an mehreren Stellen heftet.
18. Dokumenthandhabungseinrichtung nach Anspruch 16, bei welcher nach dem Vollenden des Stapelns des wenigstens einen Dokuments auf der Stapeleinrichtung die wenigstens eine bewegbare Stoppereinrichtung derartig weiter bewegt wird, daß das wenigstens eine Dokument, das auf der Stapeleinrichtung gestapelt ist, positioniert wird und bei einer Heftposition durch eine Hefteinrichtung geheftet wird.
19. Dokumenthandhabungseinrichtung nach Anspruch 17, bei welcher nach der Vollendung des Stapelns des wenigstens einen Dokuments auf der Stapeleinrichtung die wenigstens eine bewegbare Stoppereinrichtung weiter derartig bewegt wird, daß das wenigstens eine Dokument, das auf der Stapeleinrichtung gestapelt ist, positioniert wird und bei einer Heftposition durch die Hefteinrichtung geheftet wird.
20. Dokumenthandhabungseinrichtung nach Anspruch 16, bei welcher nach dem Heften des wenigstens einen Dokuments die wenigstens eine bewegbare Stopperein­ richtung weiter bewegt wird, um das geheftete wenigstens eine Dokument auszutragen bzw. auszufördern.
21. Dokumenthandhabungseinrichtung nach Anspruch 19, bei welcher nach dem Heften des wenigstens einen Dokuments die wenigstens eine bewegbare Stopperein­ richtung weiter bewegt wird, um das geheftete wenigstens eine Dokument auszutragen bzw. auszugeben.
22. Dokumenthandhabungseinrichtung nach Anspruch 16, bei welcher die Hefteinrichtung stationär ist und das wenigstens eine Dokument entweder in einem Heftmodus bezüglich einer einzigen Stelle, in der das wenigstens eine Dokument an nur einer Stelle geheftet wird oder in einem Heftmodus bezüglich mehrerer Stellen, in dem das wenigstens eine Dokument an mehreren Stellen geheftet wird, heftet und bei welcher die wenigstens eine bewegbare Stoppereinrichtung bewegt wird, um das wenigstens eine Dokument bei einer Mehrzahl von Stellen während des Heftmodus bezüglich mehrerer Stellen neu zu positionieren bzw. zu repositionieren.
23. Dokumenthandhabungseinrichtung nach Anspruch 15, bei welcher die Positionierungseinrichtung eine Bürsteneinrichtung bzw. eine Wollbürsteneinrichtung, insbesondere eine Filzwollbürsteneinrichtung aufweist.
24. Dokumenthandhabungseinrichtung nach Anspruch 15, bei welcher die Positionierungseinrichtung eine Positionierhebeleinrichtung aufweist.
25. Dokumenthandhabungseinrichtung, die in einem Sortier/Stapelmodus, einem Umkehrmodus und einem Heftmodus betreibbar ist und die folgendes aufweist:
eine erste Dokumentpfadeinrichtung, durch die ein Dokument in dem Sortier/Stapelmodus hindurchgelangt;
eine zweite Dokumentpfadeinrichtung, durch die ein Dokument in dem Heftmodus hindurchgelangt, wobei die zweite Dokumentpfadeinrichtung eine Hinterkantensensoreinrichtung zum Fühlen einer Hinterkante des Dokuments und eine reversible Rollereinrichtung bzw. eine umkehrbare Rollereinrichtung aufweist;
wobei in dem Umkehrmodus das Dokument durch einen Abschnitt der zweiten Dokumentpfadeinrichtung hindurchgelangt, bis die Hinterkante des Dokuments durch die Hinterkanten-Sensoreinrichtung gefühlt wird.
26. Dokumenthandhabungseinrichtung nach Anspruch 25, bei welcher in dem Umkehrmodus eine Drehung der umkehrbaren bzw. reversiblen Rollereinrichtung umgekehrt bzw. umgedreht wird, wenn die Hinterkante des Dokuments von der Hinterkanten-Sensoreinrichtung gefühlt wird.
27. Dokumenthandhabungseinrichtung nach Anspruch 25, die weiter eine Schalt­ klinkeneinrichtung aufweist, um das Dokument zwischen der ersten Dokumentpfad­ einrichtung und der zweiten Dokumentpfadeinrichtung zu führen.
28. Dokumenthandhabungseinrichtung, die in einem Heftmodus betreibbar ist und die folgendes aufweist:
eine Stapeleinrichtung, auf der wenigstens ein zu heftendes Dokument gestapelt wird;
eine stationäre Hefteinrichtung, um das wenigstens eine Dokument entweder in einem Heftmodus bezüglich einer einzigen Stelle, in dem das wenigstens eine Dokument bei nur einer einzigen Stelle geheftet wird, oder einem Heftmodus bezüglich mehrerer Stellen, in dem das wenigstens eine Dokument bei mehreren Stellen geheftet wird, zu heften; und
wenigstens eine bewegbare Stoppereinrichtung, die bei der Stapeleinrichtung positioniert ist, um eine Vorderkante des wenigstens einen Dokuments zu stoppen, wobei die wenigstens eine bewegbare Stoppereinrichtung bewegt wird, um das wenigstens eine Dokument bei der Mehrzahl von Stellen während des Heftmodus bezüglich mehrerer Stellen zu repositionieren bzw. neu zu positionieren.
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