DE2645862A1 - Stapeleinrichtung fuer einen kollationierer mit einer drehtrommel - Google Patents
Stapeleinrichtung fuer einen kollationierer mit einer drehtrommelInfo
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Description
LEINWEBER & ZIMME]
Dipl.-Ing. H. Leinweber Dipl.-Ing. Heinz Zimmermann
Dipl.-Ing. A. Gf. v. Wengersky
Rosental 7, 8000 München 2 2. Aufgang (Kustermann-Passage) Telefon (089) 2603989
Telex 528191 lepatd
Telegr.-Adr. Leinpat München
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Telegr.-Adr. Leinpat München
den
Unser Zeichen £ -zrvo
Pitney-Bowes Inc., Stamford, Connecticut 06904 USA
Stapeleinrichtung für einen Kollationierer mit einer Drehtrommel (Zusatzanmeldung zu Patentanmeldung vom
Die Erfindung besieht sich auf einen Kollationierer und
insbesondere auf eine Offset-Stapeleinrichtung in Verbindung mit
- aber nicht ausschließlich für - einen Kollationierer des in der US-Anmeldung 419 900, eingereicht am 29. Oktober 1973, offenbarten
und beschriebenen Typs.
Bekannte Kollationierer v/erden gestoppt, wenn bemerkt wird,
daß ein Blatt übergangen oder doppelt zugeführt vmrde.
Wenn die Haschine infolge einer Fehlfunktion angehalten wird,
wird selbstverständlich viel Zeit vertan, bis sie wieder zurückgelaufen ist. Falls die Maschine automatisch stoppt, muß außerdem
zur Bedienung der Maschine ein Beobachter ständig anwesend sein, da jederzeit eine Abschaltung auftreten kann.
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Daher ist es besser, den Kollationierer kontinuierlich bis zum Ende des Zyklus laufen zu lassen. Bei dieser Betriebsweise
werden jedoch Einrichtungen zur Trennung eines unsachgemäß zusammengesetzten Satzes von der Mehrheit sachgemäß zusammengesetzter
Sätze erforderlich.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Stapeleinrichtung für einen Kollationierer derart auszubilden,
daß" unsachgemäß zusammengesetzte Stapel aussortiert werden können, während der Kollationierer kontinuierlich einen Zyklus
durchläuft.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird mit einer Stapeleinrichtung für einen Kollationierer gelöst, die
drei zueinander versetzte Stapelpositionen ermöglicht. Die Stapeleinrichtung weist ein Stapeldeck für die Aufnahme des
Blattmaterials aus einer Blattverteilungseinrichtung auf, wie z.B. einer Drehtrommel. Das Stapeldeck trägt die in
zueinander versetzten Stapeln angeordneten Blätter. Eine Aotasteinrichtung ist entlang dem Zuführweg zwischen der
Blattverteilungseinrichtung (Drehtrommel) und dem Deck angeordnet. Die Abtasteinrichtung erfaßt ein unsachgemäßes
Zuführen der Blätter. Eine Stopeinrichtung mit drei Stoppositi nen istbam Stapeldeck vorgesehen. Diese Stopeinrichtung stoppt
die ankommenden, auf das Stapeldeck abgelegten Blätter und posi tioniert sie/zueinander versetztaaStapeln. Die Stopeinrichtun,
weist ein erstes und ein zweites Stopglied auf, die jeweils zwischen einer stoppenden und einer nichtstoppenden Stellung
hinsichtlich der Blätter beweglich sind. Das zweite Stopglied ist hinter dem ersten Stopglied angeordnet, um die Blätter zu
stoppen, wenn das erste Stopglied sich in der nichtstoppenden Stellung befindet/Das erste und das zweite Stopglied sind
betriebsmäßig/verBäfiäSneund sprechen auf die Abtasteinrichtung
an. Wenn die Abtasteinrichtung eine unsachgemäße Zuführung feststellt, werden das erste und das zweite Stoppglied
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in ihre nicht ^floppenden Stellungen hinsichtlich der Blatte
gebracht. Ein drittes Stopglied stopjfc dann die Blätter.
Kurzum wird mit der Erfindung eine Einrichtung geschaffen, die es erlaubt, daß der KolLationierer trotz fehler
|after Zuführung kontinuierlich läuft, indem unsachgemäß zusammengetragene bzw. kollationierte Stapel aui Blattmateria
in einer dritten Stapelstellung versetzt angeoriaiet werden.
.Die Erfindung wird nun an zwei Ausführungsbeispielen
und anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung stellen dar:
Fig. 1 eine farspektivische Ansicht eines Kollationierers
in Verbindung mit der erfindungsgemäßen Stapeleinrichtung,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Stopeinrichtung in der
Stapeleinrichtung der Fig. 1,
Fig. 3 eine Seiteuansicht des in Fig. 2 gezeigten inneren Aufbaues,
Fig. 3a einen Schnitt entlang der Linie III-III in
'Fig. 3, der eine andere Stoppstellung als die in Fig. 3 gezeigte zeigt,
Fig. 3b eine der Fig. 3a ähnliche Ansicht, aus der eine dritte Stopstellung für die Stopeinrichtung
hervorgeht, .und
Fig. 3c eine Ansicht einer zweiten Ausführungsform der in Fig. 3a gezeigten Einrichtung.
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In Fig* 11st ein Kbllation|erer Mt einer Drehtrommel
allgemein mit um Bezugsseiöhen 10 bezeichnet. Der liier verwendete
Typ des Kollationierers ist in der ^«Patentanmeldung
419 900, eingereichtam 29, Oktober 1973, offenbart. Wenn
nicMs anderes erwähnt wiid, ist der vorliegende Köllationierei
genau so aufgabeut und arbeitst inderselben Weise wie die in
der US-PatentanmeMmg geschriebene Baaahiäe*
Der KollaMeiilerer 10 wei#t eine 3r#fitromiiei 11 auf»
die (Pf eil 12) syncntoö. iit ®imm dreliesäem, Blätter herausziehenden,
BallenssM 14V ί lrehlsrtus ι ff eil' t5 J feamiai ♦ ;
- ..■'/;. Ia cle^faaöfeen.; 1|;I@r$j®m&l: 1t:;sdp;BllMjt#^|0e^ei-^.
eher t..; tie ;|3.itÄ;iii::#^^ ■■
' Rollensfirtsses ICf#ßii3g^^es. 3®tes-aus: elfier fasöh©: 15 "
herausgezogene Blält fitird auf einem Stapeldecfc 18 abge- legt
(Pfeil 17). Das Deck 18 ist in Führungen 20 (von denen nur eine dargestellt ist) am lahmen 21 vertikal verschiebbar
(Pfeil 19).
Die dem Stapeldeck 18 zugeführten Blätter 16 werden dort zueinander versetzt gestapelt (siehe Stapelsätze 22
in Fig. 1).
Eine die Blätter stoppende Einrichtung ist allgemein mit dem Bezugszeichen 23 versehen; Die Stopeinrichtung
23^ist auf Führungsschienen 24 (von denen nur eine dargestellt ist), die am Rahmen 21 befestigt sind, beweglich gelagert.
Die Stopeinrichtung 23 ist entlang den Schienen 24 verschiebbar (Pfeile 25), wodurch die Lage der übereinander geschichteteft
Sfapel 17 in Län^ichtung eingestellt werden kann.
Führungsplatten 26 sind an der Stopeinrichtung 23 verstellbar angeordnet. Die Führungsplatten 26 sind an zugehörigen
Bügeln 28 abgestützt, die an der Stopeinrichtung 23 mit Hilfe von Daumenmuttern 27 verstellbar befestigt sind
(siege Fig. 1 und 3). Ein seitlicher Schlitz 29 ermöglicht
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ORIGINAL INSPECTED
eine Verschiebung jeder einzelnen Führungsplatte 26 entlang
der Stopeinrichtung 23 (Pfeile 30, Fig. 1), so daß die Mündung
der Stapeleinrichtung verkleinert oder ^erweitert werden
kann (seitliche Einstellung der Lage der übereinandergeschichteten
Stapelsätze).
Die Stopeinrichtung 23 hat drei bewegliche Stopglieder 31$ 32 und 33, die jeweils eine der drei zueinander versetzten
Poaitionen für die abgelegten Blätter 16 bestimmen.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, sind die Stopglieder 31 und 32 jeweils um eine Welle 35 bzw. 36 drehbar (Pfeile 34).
Das Stopglied 35 ist in einem Schlitz (nicht gtseigt) in
ein·» Trägerelement 3& verschiebbar angeordnet (Pfeile 37)«
Ein Elektromagnet 39 istTüber einen Zapfen 41 Mt dem
■Stopglied 31 verbunden. Wenn der Elektromagnet 39 betätigt
wird, schwenkt das Stopglied 31 nach oben, wie in Fig. 3a dargestellt ist (Pfeil 42). Sine Feder 43- (Fig. 2) bringt
das Stopglied 31 in seine stoppende Ausgangsstellung, wenn
der Elektromagnet 39 entregt wird. Ein Elektromagnet 40 ist über einen Zapfen 44 mit dem Stopglied 32 verbunden. Wenn
der Elektromagnet 40 betätigt wird, schwenkt das Stopglied 32 in derselben Weise wie das Stopglied 31 nach oben. Eine
Feder 45 bringt das Stopglied 32 in seine stoppende Ausgangsstellung,
wenn der Elektromagnet 40 entregt wird.
Das Stopglied 33 wird nicht über einen Elektromagneten gesteuert, sondern wird von Hand verstellt (Pfeile 37). Eine
Feder 46 spannt das Stopglied 33 nach unten in seine stoppende Stellung vor. Es wird nun wieder auf Fig.1 Bezug genommen.
Dort· ist eine Programmscheibe 47 gezeigt, die an der Seite
des Bahmens 21 des Kollationierers 10 angebracht ist. Diese Programmscheibe steuert den kollationierenden Zyklus der
Trommel 11 und erregt und entregt den Elektromagneten 39 (Fig. 2), um das Stopglied 31 entweder zu heben oder zu sen-
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ORIGIN® INSPECTED
ft ken. Damit wird für eine Versetzung eines jeden Blätterstapels
(ein Satz) bei jedem neuen Xollationierungszyklus gesorgt. ■(Abhängig von der Q-röße des Stapelsatzes können auf eine
Trommelumdrehung mehrere Kollationierungszyklen kommen).
Eine Abtasteinrichtung 48 überwacht die Zuführung der unterhalb vorbeilaufenden Blätter I6und stellt fest, ob
ein Blatt übergangen oder zweimal zugeführt worden ist. Wenn eine unsachgemäße Zuführung festgestellt worden ist, betätigt
die Abtasteinrichtung 48 die Elektromagneten 39 und 40 (Fig. 2), so daß die Stopglitäer 31 und 32 nach oben in die nichtstoppende Stellung (Fig* Ib) schwenken. .
Is wird nun auf Fig. 3 Bezug genommen. Dort ist ein
Hebel'49 dargestellt,Her drehbar an einem normalerweise
geschlossenem Schalt tr f>0 angeordnet ist. Die dem Stapeldeck
18 zugeführtin Blätter 16 (Pfeil 23) werden auf dem Stapeldeck gestapelt. So wie die Höhe des Stapels zunimmt, drücken
die Blätter den Hebel 49 nach oben. Der Hebel 49 wird dann gedreht (Pfeil 51), so daß der Schalter 50 schließt. Wenn
der Schalter 50 geschlossen ist, wird ein Motor (nicht gezeigt) betätigt, um das Deck abzusenken (Pfeil 19 in Fig. 1). Das
Deck wird schrittweise nur wenig gesenkt, da der Druck gegen den Hebel 29 verschwindet, wenn sich das Deck nach unten
bewegt, wodurch der Schalter 50 wieder geöffnet wird. Daher wirl
das Deck 18 periodisch gesenkt, sowie der nachfolgende Blattaufbau den Schalter 50 betätigt, wobei jedes schrittweise Absenken
des Deckes 18 zur Folge hat, daß der Schalter 50 entlastet wird, und ein nachfolgender Blattaufbau möglich ist.
Zwei Druckknopfschalter 52 und 53, die in Fig. Ί gezeigt
sind, sind jeweils zum Heben und Senken des Decks 18 (Pfeil 19) vorgesehen. Der Schalter 52 zum Heben des Decks
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ORfGtNAL:
wird am Ende eines jeden Kollationiererlaufs benötigt, um das Deck in seine Ausgangsstellung zurückzubringen. Die ·
Schalter 52 und 53 sind beim Entfernen der Stapel vom Deck oder beim Inspizieren des Stapelzustandes oder der Stapelmenge
behilflich.
Arbeitsweise :
Die Arbeitsweise der Stapeleinrichtung gemäß der Erfindung wird nun insbesondere unter Bezugnahme auf die
Fig. 3, 3a und 3b beschrieben.
Wie zuvor erwähnt worden ist, wird bei jeder Umdrehung der Trommel mindestens ein kompletter Blätterstapel (Satz)
zusammengetragen bzw. kollationiert. Mehr als ein Stapeisatz pro Trommelumdrehung kann erhalten werden, wenn die übriggebliebenen
Taschen zum Aufbau eines weiteren Stapelsatzes verwendet werden. Es ist jedoch nur ein Blätterstapel pro
Trommelumdrehung möglich, wenn die für einen kompletten Stapelsatz benötigte Anzahl der Trommeltaschen mehr als die Half
der insgesamt vorhandenen Trommeltaschen ausmacht. Jeder zusammengetragene Stapel muß zum vorhergehenden Stapel und
zum nachfolgenden Stapel versetzt sein. Dies wird durch einen Wechsel der Stellung des Stopgl'iedes 31 (für jeden Kollationierungszyklus)
zwischen der unteren blattstoppenden Stellung wie in Fig. 3 gezeigt ist, und der oberen nichtsfc-oppenden
Stellung , wie in Fig. 3a gezeigt ist, erreicht. Wenn sich das Stopglied 31 in der oberen Stellung befindet, wird der
zusammengetragene Stapel die Blätter 16 umfassen, deren Vorwärtsbewegung (Pfeil 23) durch das Stopglied (32) gestopt
worden ist (Fig. 3a). Wenn also die Programmscheibe 47 in Fig._1 einen neuen KollatiQnierungszjkliis .einleitet,
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neue Versetzung des Stapels durch Erregung oder Entregung
des Elektromagneten 39 erreicht (je nach dem, wie es für den Fall gerade erforderlich ist). Durch die zyklische Erregung
und Entregung des Elektromagneten 39 wird das Stopglied
31 zwischen der stoppenden und nichtstqpenden Stellung
hin- und hergeschwenkt (Pfeil 34), wie zuvor erwähnt worden ist. Die abwechsdnde Erregung und Entregung des Elektromagneten
39 wird durch die Programmscheibe 47 gesteuert, wenn ein Kollationierungszyklus eingeleitet wird, wie zuvor angegeben
worden ist.
Für den Fall einer unsachgemäßen Zuführung ist eine dritte Versetzungsmöglichkeit für den unsachgemäß zusammengetragenen
Stapel gegeben, wie aus Fig. 3b und dem Stapelsatz 60 in Fig. 1 ersichtlich ist. Die ankommenden Blätter
16 eines unsachgemäß zusammengetragenen Stapels werden durch das dritte Stopglied 33 gestoppt. In diesem Fall (Fig. 3b)
sind beide Stopglieder 31 und 32 in ihre oberen, nichtstoppenden Stellungen gehoben (Pfeile 42 und 55). Dies wird durcn
Betätigung beider Elektromagneten 39 und 40 bewerkstelligt (Fig. 2).IkBs der Elektromagnet 39 durch die Programmscheibe
47 bereits erregt ist, bleibt er selbstverständlich erregt, d.h., daß keine nochmalige Erregung notwendig ist.
Die Erregung der beiden Elektromagneten 39und 40, wie zuv©r -erwähnt worden ist, wird durch die Abtasteinrichtung
48 in Fig. 1 gesteuert. Wenn eine unsachgemäße Zuführung
durch jdie Abtasteinrichtung 48 festgestellt wird, beispielsweise
wenn ein Blatt übergangen worden ist, betätigt die Abtasteinrichtung
48 die Elektromagneten 39 und 40. Dadurch wird eine dritte versetzte Position für die Blätter des mißgebildeten
Stapels geschaffen.
Die Abtasteinrichtung 48 stellt sowohl die mehrfache Zuführung eines Blattes als auch die Übergehung eines Blattes
Statt der gezeigten Abtasteinrichtung können selbstver-
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ständlich auch andere geeignete Abtasteinrichtungen verwendet v/erden.
Das dritte Stopglied 33 ist verschiebbar (Pfeile 37 in Fig. 2), um eine Entfernung oder eine Inspektion des mißgebildeten
Stapels zu erleichtern.
Falls das letzte Blatt eines sonst sachgemäß zusammengetragenen Stapels fehlt, werden beide Stopglieder 31 und 32
für einen Teil oder für den gesamten nachfolgenden Trommelzyklus angehoben. Damit wird der Fehler angezeigt, der sonst
aller Wahrscheinlichkeit nach nicht bemerkt werden würde. Diese teilseise oder vollständige Aktivierung kann im Kollationierer
durch geeignete elektronische Maßnahmen programmiert werden. Die elektronische Programmierung ist nicht Gegenstand
dieser Anmeldung, sondern wird lediglich erwähnt, um die Vielseitigkeit des Erfindungsgegenstandes darzustellen.
Es wird nun Bezug auf Fig. 3c genommen, in der eine ande
Ausführungsform für die Stopglieder 31 und 32 dargeste-u/G
Die beiden Stopglieder 31 und 32 sind in einem Winkel gegen die Horizontalebene der Stapel drehbar. Dies wird durch die
winklige Anordnung der Wellen 35 und 41 und der (nicht gezeigten Wellen 36 und 44 ) erreicht. Wenn daher die Stopglieder
31 und 32 nach oben bewegt werden, ziehen sie sich auch von den Blattkanten des Stapels zurück. Es ist dargestellt, wie
sich das Glied 32 vom Stapel zurückzieht (Pfeil 57), während es sich nach oben bewegt (Pfeil 55). Das Glied 31 arbeitet
in gleicher Weise. Der Rückzug vom Stapel schaltet einen
Eingriff mit dem Stapel aus. , ,
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L e e r s e i t e
Claims (9)
- Patentansprüche :Stapeleinrichtung mit drei Versetzungsmöglichkeiteii, gekennzeichnet durch:ein Stapeldeck (18) zur Aufnahme von zugeführtem Blattmaterial und zur Lagerung der Blätter in zueinander versetzte Stapel,eine einen Zuführungsweg der Blätter zum Stapeldeck bestimmende Einrichtung (26),eine entlang dem Zuführungsweg angeordnete Abtasteinrichtung (48) zur Feststellung einer unsachgemäßen Zuführung des Blattmaterials zum Stapeldeck (18), undeine Stoppeinrichtung (23) mit drei möglichen Stopstellü$i§en,am Stapeldeck zum Stoppen der ankommenden Blätter (16), die vom Stapeldeck (18) aufgenommen werden, und zur Positionierung der ankommenden Blätter in zueinander versetzten Stapeln, wobei die Stopeinrichtung (23) ein erstes, und ein zweites .Stopglied (31, 32) aufweist, die zwischen einer -ilattstoppenden und einer nichtstoppenden Stellung beweglich sind, wobei das zweite Stopglied (32) in Bezug auf das erste Stopglied (31) derart angeordnet ist, daß es die Blätter stoppen kann, wenn das erste Stopglied sich in der nicht stoppenden Stellung befindet, das erste und das zweite Stopglied betriebsmäßig mit der Abtasteinrichtung verbunden sind und auf eine durch die Abtasteinrichtung festgestellte, unsachgemäße Zuführung derart ansprechen, daß beide ihre nichtstoppenden Stellungen einnehmen, und tfobei ferner die Stopeinrichtung ein-11--Vieldrittes Stopglied (33) aufweist, um das Blattmaterial zu stoppen, falls das erste und das zweite Stoppglied sich in ihren nichtstoppenden Stellungen befinden, wodurch eine dritte Versetzungsmöglichkeit für das Blattmaterial geschaffen wird.
- 2. Stapeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtung (48) einen Detektor aufweist, der feststellt, ob ein Blatt von der Drehtrommel (11)'des Kollationierers (10) nicht dem Stapeldeck (18) zugeführt worden ist.
- 3. Stapeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtung (48) einen Detektor aufweist, um festzustellen, ob ein Blatt von der Drehtrommel (11) des Kollationierers (10) zweimal der Stapeleinrichtung (23) zugeführt worden ist.
- 4. Stapeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (20) vorgesehen ist, um das Stapeldeck in Anpassung an die ankommenden und gestapelten Blätter zu bewegen, und daß ferner eine den Stapel abtastende Einrichtung (51) vorgesehen ist, um die Einrichtung (50) zur Bewegung des Stapeldecks zur Unterbringung der neu ankommenden Blätter erforderlichenfalls in G-ang zu setzen.
- 5. Stapeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein drittes Stopglied (33) aus einer blattstoppenden Stellung zur manuellen Entfernung eines mißgebildeten Blattstapels bewegt werden kann.—12—2645882
- 6. Stapeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Stopglieder (31, 32, 33) gegen ihre blattstoppenden Stellungen vorgespannt sind und aus diesen Stellungen herausbewegt werden können.
- 7. Stapeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Programmeinriebtung mit dem ersten Stopglied zur Steuerung der alternierenden Bewegung des ersten Stopgliedes zwischen der blattstoppenden Stellung und der nichtstoppenden Stellung betriebsmäßig mit dem ersten Stopglied (31) verbunden ist.
- 8. Stapeleinrichtung für einen Kollationierer mit drei Versetzungsmöglichkeiten für die Stapel, gekennzeichnet durch :ein Stapeldeck (18) zur Aufnahme des Blattmaterials aus einer Blattverteilungsvorrichtung (11) und zur Lagerung der Blätter in zueinander versetzten Stapeln,eine einen Führungsweg zwischen der Blattverteilungseinrichtung (11) und dem Stapeldeck (18) bestimmende Einrichtung (26),eine entlang dem Führungsweg angeordnete Abtasteinrichtung (48) zur Feststellung einer unsachgemäßen Zuführung des Blattmaterials zum Stapeldeck (18), undeine Stopeinrichtung (23) mit drei möglichen Stopstellungen am Stapeldeck (.18) tzum Stoppen der ankommenden, vom Stapeldeck aufgenommenen Blätter (16) und zur Positionierung der ankörnenden Blätter in zueinander versetzten Stapeln,709816/0871wobei die Stopeinrichtung ein erstes und ein zweites Stopglied (31, 32) aufweist, die jeweils zwischen einer blattstoppenden und einer nichtstoppenden Stellung beweglich sind, wobei das zweite Stopglied in Bezug auf das erste Stopglied derart angeorndet ist, daß es die Blätter stoppen kann, wenn das erste Stopglied (31) sich in der nichtstoppenden Stellung befindet, und das erste und das zweite Stopglied betriebsmäßig mit der Abtasteinrichtung (48) verbunden sind und sich beide in den nichtstoppenden Stellungen befinden, wenn die Abtasteinrichtung eine unsachgemäße Zuführung feststellt, und wobei ferner die Stopeinrichtung ein drittes Stopglied zum Stoppen der Blätter aufweist, wenn sich das erste und das zweite Stopglied in den nichtstoppenden Stellungen befinden, wodurch eine dritte versetzte Stapelposition für das Blattmaterial geschaffen wird.
- 9. Stapeleinrichtung für einen Kollationierer mit drei versetzten Blatt-Stapelpositionen, gekennzeichnet durch:ein Stapeldeck (18) zur Aufnahme des Blattmaterials aus einer Blattverteilungsvorrichtung (11) und zur Lagerung der Blätter in zueinander versetzten Stapeln,einer einen Führungsweg zwisohen der BlattverteilungsTorrichtung und dem Stapeldeck bestimmenden Einrichtung,einer entlang dem Führungsweg angeordneten Abtasteinrichtung (48) zur Feststellung einer unsachgemäßen Zuführung des Blattmaterials zum Stapeldeck, und709818/0371einer S+opeinrichtung (23) mit drei möglichen StopStellungen, die betriebsmäßig mit der Abtasteinrichtung (48) verbunden ist und am Stapeldeck (18) zum Stoppen der ankommenden, vorn Stapeldeck (18) aufgenommenen Blätter angeordnet ist und
die ankommenden Blätter in drei bestimmten, zueinender versetzten Stapelpositionen positionieren kann, wobei die drei Stapelpositionen zwei sich voneinander unterscheidende Stapelpositionen für die sachgemäß zusammengetragenen Blätter
umfaßt sowie eine dritte Stapelposition für die unsachgemäß zusammengetragenen Blätter.709316/0871
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