DE19717702A1 - Handhobelmaschine - Google Patents
HandhobelmaschineInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Handhobelmaschine, einer
Hobelwelle und einem Hobelmesser nach der Gattung der An
sprüche 1, 9 und 14.
Durch die EP 0 117 991 ist eine Hobelmaschine mit einer aus
Profilscheiben bestehenden Hobelwelle bekannt, in deren
Längsnut ein loser Fliehkeil zum Spannen des Hobelmessers
angeordnet ist. Der Hobelmesserwechsel ist hierbei verhält
nismäßig einfach, eine genaue axiale Justierung des Hobel
messers gegenüber der Hobelwelle ist jedoch zeitaufwendig
und bei Zeitmangel daher oft nur unzureichend.
Die erfindungsgemäße Hobelmaschine bzw. die Hobelwelle bzw.
das Hobelmesser mit den kennzeichnenden Merkmalen der An
sprüche 1, 9 bzw. 14 hat demgegenüber den Vorteil, daß mit
einfachen Mitteln das Hobelmesser gegenüber der Hobelwelle
schnell und genau in stets gleicher Lage gegen Verschieben
gesichert einspannbar ist.
Eine aus axial zusammengespannten Profilscheiben bestehende
Hobelwelle mit einer Axialsicherung des Hobelmessers ist da
durch besonders einfach herstellbar, daß nur eine einzige
der Vielzahl von Profilscheiben einen kleinen Unterschied
aufweist in Gestalt eines in die Kontur eingearbeiteten Hal
temittels, das insbesondere als federnder Vorsprung ausge
staltet ist. Diese geringfügig geänderte Profilscheibe ist
an einer bestimmten axialen Position der Hobelwelle montier
bar und dient allein zum Halten des Hobelmessers.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die erfindungsgema-
ßen Hobelmesser, die mit Haltemitteln zum Eingriff einer ho
belwellenseitigen Rastnase versehen sind, ohne weiteres in
die bisherigen Handhobelmaschinen bzw. Hobelwellen einspann
bar sind, wobei in diesen Fällen natürlich die Axiallagesi
cherung nur dann funktioniert, wenn auch hobelwellenseitig
entsprechende Gegenmittel angeordnet sind.
Besondere Vorteile ergeben sich aus der vorliegenden Erfin
dung daraus, daß der in die Profilscheiben integrierte
Fliehkeil der Hobelwelle das die Axiallage sichernde Halte
mittel zum Eingriff in das Hobelmesser trägt, das aufgrund
der federnden Anordnung des Fliehkeils ein Überrastmittel
ist. Dadurch wird das Hobelmesser auch bei Stillstand der
Hobelwelle und bei verhältnismäßig geringer Spannkraft ge
halten und die Axiallage des Hobelmessers besonders zuver
lässig gesichert. Ein ungewolltes seitliches Austreten des
Hobelmessers aus der Längsnut der Hobelwelle oder auch nur
geringfügige Änderung der Axiallage, beispielsweise durch
Stoß und Schlag beim Transport der Handhobelmaschine ist
auszuschließen, wobei die Spannposition durch Andrücken ei
nes Schraubenziehers oder sogar nur eines Kugelschreibers an
einen Vorsprung des Fliehkeils mit nur geringer Bedienkraft
lösbar ist.
Da das Hobelmesser ein Verschleißteil ist und öfter gewech
selt werden muß, ist ein Zeitgewinn beim Spannen und exakten
Positionieren des Messers gegenüber der Hobelwelle von gro
ßem Wert. Dieser Vorteil ergibt sich aus dem Zusammenwirken
der Haltemittel der Hobelwelle mit denen des Hobelmessers.
Damit weisen sowohl die Hobelwelle als auch das Hobelmesser
Erfindungsmerkmale auf, wobei die Hobelwelle ein wichtiges
Ersatzteil ist, an dem sich auch die bisher bekannten Hobel
messer ohne Haltemittel befestigen lassen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend anhand
der Beschreibung und einer zugehörigen Zeichnung erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen
Hobelmaschine,
Fig. 2 eine raumbildliche Darstellung der
zugehörigen Hobelwelle, die
Fig. 3 und 4 eine vergrößerte
Seitenansicht der Hobelwelle gemäß Fig. 2 bei maximal radi
al nach innen bzw. außen ausgelenktem Fliehkeil (mittlere
Profilscheiben ohne Haltemittel), die
Fig. 5 und 6 die
Ansichten der beiden Stirnseiten eines anderen Ausführungs
beispiels der Hobelwelle,
Fig. 7 und 8 vergrößerte Dar
stellungen der Profilscheiben mit Haltemittel entsprechend
der Hobelwellenausführung gemäß Fig. 5 und 6 und die
Fig. 9 bis 12 die Ansicht eines erfindungsgemäßen, als Mini
wendeplatte ausgestalteten Hobelmessers.
Eine in Fig. 1 in der Seitenansicht gezeigte Hobelmaschine
10 ist als Handhobelmaschine ausgestaltet und besteht aus
einem Maschinengehäuse 12 mit einem Motorgehäuse 14 und ei
nem Handgriff 16. Der Handgriff 16 trägt einen elektrischen
Schalter 18.
Im Maschinengehäuse 12 ist um ihre Achse 19 in Richtung des
Drehrichtungspfeils 11 drehbar eine Hobelwelle 20 gelagert,
die zwei Hobelmesser 21 mit Schneiden 22 trägt, vor denen in
die gestrichelt gezeichnete Außenkontur 23 der Hobelwelle 20
Spannuten 25 eingeformt sind. Bei Drehung der Hobelwelle 20
bestimmen die Messer 19 mit ihren Schneiden 22 einen strich
punktiert gezeichneten Flugkreis 24, der über die als Sohle
26 ausgestaltete Grundfläche der Handhobelmaschine 10 hin
ausragt, damit die Schneiden 22 spanend in ein bündig mit
der Sohle 26 verlaufendes Werkstück 27 eingreifen können.
Eine in der Sohle 26 angeordnete Öffnung 28 zum Durchtritt
der Schneiden 22 ist durch eine Pendelschutzhaube 30 ver
schließbar. Diese schließt die Öffnung 28 selbsttätig, so
bald die Handhobelmaschine 10 vom Werkstück 27 abgehoben
wird. Dadurch wird die Verletzungsgefahr für den Bedienenden
an den rotierenden Schneiden 22 vermindert.
Das Maschinengehäuse 14 weist auf beiden Seiten der Hobel
welle 20 Ausnehmungen 32, 34 auf, durch die hindurch von der
Seite aus die als Wendemesser mit zwei Schneiden ausgestal
teten Hobelmesser 21 der Hobelwelle 20 entnommen bzw. in
diese eingesetzt werden können, ohne daß zum Spannen mehr
als das seitliche Einschieben nötig wäre, weil sich die Ho
belmesser 21 durch nachstehend zu Fig. 2 erläuterte Flieh
keile selbsttätig bei Inbetriebnahme des Handhobels 10 be
triebsbereit spannen.
Die in Fig. 2 gezeigte Hobelwelle 20 mit der kreisförmigen
Außenkontur 23 wird aus einem durchgehenden Paket im wesent
lichen identischer Profilscheiben 36, 136 gebildet, von de
nen nur die ersten, in Betrachtungsrichtung links befindli
chen sieben Profischeiben zeichnerisch angedeutet sind. Die
se sind axial auf einer Zentrierwelle 38 von beiden Enden
mittels Spannkörpern 40 gegeneinander verspannt, wobei die
Spannkörper 40 beispielsweise als auf die Zentrierwelle 38
geschraubte Gewindemuttern ausgestaltet sein können. Die
Profilscheiben 36, 136 haben zur Gewichtsverringerung zwei
gegenüberliegende Ausnehmungen, die die Hohlräume 42, 44 der
Hobelwelle 20 bilden. Die Hohlräume 42, 44 dienen zum Ein
griff von Justierdornen, mit denen die Profilscheiben 36 re
lativ zueinander positionierbar sind, wobei der Verlauf der
Längsnut 46 gerade aber auch schräg bzw. spiralig bestimmt
werden kann. Die Hohlräume 42, 44 können auch zur zur Auf
nahme von Ausspritz-Kunststoff zur Paketierung der Profil
scheiben 36 dienen. Auf die Unterschiede der Profilscheibe
136 gegenüber den Profilscheiben 36 wird nachstehend, insbe
sondere zu Fig. 7, 8, eingegangen.
Die Hobelwelle 20 trägt auf zwei radial gegenüberliegenden
Seiten zwei Hobelmesser 21, die als dünne Hartmetall-Mini-
Wendeplatten mit zwei Schneiden 22 und einer Rückennut 35
versehen sind.
Die Hobelmesser 21 werden in der Längsnut 46 in der Hobel
welle 20 zwischen rechter und linker Nutflanke 45, 47 des
radial geraden Nutbereichs gespannt. Die Längsnut 46 geht
von der Außenkontur 23 ausgehend mit der rechten Nutflanke
45 über eine zum Eingriff in die Rückennut 35 der Hobelmes
ser 21 dienende Längsgrippe 37, siehe Fig. 3, radial nach
innen in eine Querstufe 50 über und von dort in einen recht
winkligen, geraden Vorsprung 51. An den Vorsprung 51 folgend
weitet sich die Längsnut 46 zu einem geschwungen konturier
ten Hohlraum 52 aus. Dessen geschwungene Kontur ist so ge
führt, daß ein dünner Bereich zwischen dem Hohlraum 52 und
der Außenkontur 23 der Hobelwelle eine Blattfeder 54 bildet,
die in einen Fliehkeil 56 übergeht.
Der Fliehkeil 56, 56', 56'' umgreift mit seiner Fangnut 58
bzw. mit seinen Nutflanken 57, 59 (Fig. 3, 4) den Vorsprung
51 und bildet mit seiner radial nach außen führenden, gera
den Seite die linke Nutflanke 47 der Längsnut 46, an die
sich radial außen die Spannut 25, übergehend in die Kontur
23 der Hobelwelle 20' anschließt. Die Nutflanke 47 ist unter
einem derartigen Winkel gegenüber der gegenüberliegenden
Nutflanke 45 angeordnet, daß sich in der Spannstellung bei
Anliegen des Fliehkeils 56 an der Flachseite eines
Hobelmessers 21 keine Selbsthemmung zwischen dem Fliehkeil
56 und dem Hobelmesser 21 aufbaut, so daß der Fliehkeil 56
ohne Klemmen in seine Löseposition zurückkehren kann, sobald
die Hobelwelle 20 stillsteht und keine Fliehkraft wirkt.
Dies erleichtert den Hobelmesserwechsel erheblich.
Die Fangnut 58 begrenzt den radialen Hub des Fliehkeils 56',
56'' sowohl nach innen als auch nach außen, um eine Überdeh
nung der Blattfeder 54 zu vermeiden.
Zeichnerisch nicht hervorgehoben ist, daß bei der am äußer
sten Ende der Hobelwelle 20' angeordneten Profilscheibe 36
in Betrachtungsrichtung links die Längsnut 46 enger ist als
bei den übrigen Profilscheiben, damit das Hobelmesser 21
zangenartig gespannt ist und bei Stillstand der Hobelwelle
20 nicht ungewollt seine axiale Lage verändern kann bzw.
verloren geht. Zum Lösen dieser Vorspannung kann beispiels
weise ein Schraubendreher oder eine passende Sechskantwelle
in den Hohlraum unter den Fliehkeil 56 der äußersten Profil
scheibe 36 geschoben und damit in seine Löseposition ge
schwenkt werden, in der das Hobelmesser 21 durch lotrechtes
Aufstellen der Hobelwelle 20 bzw. des Hobels 10 von selbst
aus der Längsnut 56 herausgleitet. Zum Lösen des Spanndrucks
des Hobelmessers 21 genügt ggf. ein leichter Druck auf den
Betätigungsvorsprung 46' des Fliehkraftkeils 56 mit einem
nicht dargestellten Schreibstift.
Die Fig. 3 und 4 zeigen die Kontur einer einer Variante
der Profilscheibe 36 wie sie etwa in der Mitte bzw. axial
ganz außen an der Hobelwelle 20 positioniert sind, bzw. eine
Seitenansicht der Hobelwelle 20.
Der Fliehkeil 56 gemäß den Fig. 3 und 4 unterscheidet
sich von dem der vorherigen Figuren durch einen radial nach
innen weisenden Vorsprung 46', der als Hebelarin bzw. als
Werkzeugangriffsfläche zum Schwenken des Fliehkraftkeils und
damit Lösen der Hobelmesser-Vorspannung dient.
Die Fig. 4 zeigt den Fliehkeil 56'' der äußeren Profilschei
be 36, die in der Längsnut 46 ein Hobelmesser mit Vorspan
nung festhalten kann, in durchgehenden Linien gezeichnet in
seiner Normalposition bei Stillstand der Hobelwelle 20'' und
den Fliehkeil 56 in der gestrichelt gezeichneten Position
radial nach unten verschoben in der Freigabeposition für das
Hobelmesser.
Die Fig. 5, 6 zeigen eine Seitenansicht eines weiteren
Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Hobelwelle 120,
wobei sich sowohl das Profil des Fliehkeils 156 als auch die
Anordnung einer Rastnase 160 im Fliehkeil 156 zum Eingriff
in eine Ausnehmung 162 in der Messerbrust 164 (Fig. 11) des
Hobelmessers 21 von dem der vorhergehenden Ausführungsbei
spiele unterscheidet. Außerdem trägt die Hobelwelle 120 an
beiden Enden zugänglich zwei Exzenterschrauben 166, die
durch Verdrehen um etwa 90° um ihre Längsachse die Fliehkei
le 156 radial nach innen ziehen und damit einen besonders
leichten Wechsel der Hobelmesser 21 ermöglichen.
Zur Gewichtserleichterung sind die Exzenterschrauben 166 mit
einer verhältnismäßig großen Axialbohrung 168 versehen und
rohrartig hohl ausgestaltet.
Fig. 7 zeigt eine einzelne Profilscheibe 136 für eine Hobel
welle 120 mit einer Rastnase 160 im Fliehkeil 156 zum axia
len Festhalten des Hobelmessers 21 gegen Verlieren bzw. Ver
schieben.
Fig. 8 zeigt ausschnittsweise vergrößert den Bereich der
Profilscheibe 136 bestückt mit einem Hobelmesser 21, wobei
deutlich die Ausgestaltung der Rastnase 160 an der linken
Nutflanke der Längsnut 146 bzw. im Fliehkeil 156 und die
Rastöffnung 162 der Messerbrust 164 des Hobelmessers 21 er
kennbar ist.
Die Fig. 9 bis 12 zeigen deutlich die Ausgestaltung des
erfindungsgemäßen Hobelmessers 21, nämlich die Anordnung der
Rastöffnung 162 in der Messerbrust des Hobelmessers 21, wo
bei Fig. 9 den Messerrücken 39 mit der Rückennut 35 zeigt.
Die Rastöffnung 162 ist zweifach an jedem äußeren Ende des
Hobelmessers 21 auf gegenüber der Längsachse diametral ent
gegengesetzten Seiten angeordnet, so daß unabhängig davon,
welche der beiden Schneiden radial nach außen in die Hobel
welle 121 eingesetzt werden, in Eingriffsposition zur Rast
nase 160 der Hobelwelle 120 kommen.
Fig. 10 zeigt eine Draufsicht auf die Schneide 22 des Ho
belmessers 21, Fig. 11 eine Ansicht der Messerbrust 164 mit
den als rechteckige Vertiefung ausgestalteten Rastöffnungen
162 und Fig. 12 die Seitenansicht des Hobelmessers 21, wo
bei die Rückennut 35 im Hobelmesserrücken 39, die Schneiden
22 und die Messerbrust 164 mit der Rastöffnung 162 deutlich
sichtbar werden.
Wird das Hobelmesser 21 seitlich in die Längsnut 46 der Ho
belwelle 20, 20', 20'' eingeführt und ist dabei der Fliehkeil
56, 56', 56'' gemäß Fig. 3, 4 radial nach innen geschwenkt,
ist das Spiel in der Führungsnut 46 so groß, daß sich das
Hobelmesser 21 leicht, praktisch nur durch Antippen mit dem
Finger, axial verschieben und einführen läßt. Dabei ist das
Spiel zwischen der Rastnase 60 und der Messerbrust 164
verhältnismäßig gering. Sobald bei der Axialverschiebung des
Hobelmessers 21 in der Längsnut 46 die Rastöffnung 162 die
Rastnase 60 erreicht, rastet in die Rastöffnung 162 ein, so
daß sich das Hobelmesser 21 in der Längsnut 46 ohne
erheblichen Kraftaufwand nicht mehr verschieben läßt.
In dieser Position kann die Exzenterschraube 166 aus der Lö
sestellung in die Spannstellung verdreht werden, so daß der
Fliehkeil 156 radial weiter nach außen treten kann und so
das Hobelmesser 21 endgültig festhält. Damit ist die Axial
position des Hobelmessers 21 genau festgelegt. Die Abmessun
gen der etwa rechteckigen Rastvertiefungen 162 der Hobelmes
ser 21 sind auf die hobelwellenseitige Rastnase 60 abge
stimmt, so daß bei Einrasten der Rastnase 60 in die Rastöff
nung 162 eine spielfreie Lage des Hobelmessers gegenüber der
Hobelwelle 20 gesichert ist.
Die entsprechenden, erfindungsgemäßen Hobelmesser 21 mit
Rastöffnungen 162 können ohne weiteres auch in herkömmliche,
zur Aufnahme der gemäß dem Stand der Technik bekannten Mes
ser geeigneten Hobelwellen gespannt werden, wobei die Axial
lage natürlich nur von Hand und verhältnismäßig ungenau ein
stellbar ist.
Claims (16)
1. Handhobelmaschine (10) mit einem Hobelgehäuse (12), das
eine mit mindestens einer als Hobelmesseraufnahme dienenden
Längsnut (46) versehene Hobelwelle (20) drehbar aufnimmt,
wobei in der Längsnut (46) mindestens je ein, insbesondere
als Mini-Wendeplatte 1,1×5,5 mit mindestens einer Schneide
(22) und einer Rückennut (35) zum Eingriff einer die Radial
lage sichernden Halterippe (37) in der Längsnut (46) der Ho
belwelle (20) ausgestaltetes, Hobelmesser (21) lösbar ein
spannbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Hobelmesser (21) an seinen mit der Hobelwelle (20)
korrespondierenden Flächenbereichen und daß die Hobelwelle
(20) im mit dem Hobelmesser (21) korrespondierenden Bereich
der Längsnut (46), überrastende, vorzugsweise zentrierende,
Haltemittel (160, 162) aufweist, zum Sichern der Axiallage
des Hobelmessers (21) gegenüber der Hobelwelle (20).
2. Handhobelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß das Hobelmesser (21) 1,1 mm stark, 5,5 mm hoch und
etwa so lang wie die Hobelwelle (20) breit ist und daß es
aus Hartmetall oder Hochleistungsschnellstahl besteht.
3. Handhobelmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Hobelwelle (20) aus, insbesondere gestanz
ten, Profilscheiben (36, 136) besteht.
4. Handhobelmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Hobelwelle (20) in die Profilscheiben (36, 136)
integrierte Fliehkraftkeile (56) aufweist, die zum Spannen
des Hobelmessers (21), insbesondere bei Betriebsdrehzahl,
dienen.
5. Handhobelmaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens eine der Profilscheiben (36, 136)
einen Vorsprung (160) zum lagesichernden Eingriff in eine
Ausnehmung (162) des Hobelmessers (21) besitzt.
6. Handhobelmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß der Vorsprung als Rastnase (160) ausgestaltet ist
und daß die ihn tragende Profilscheibe (136) am Ende der Ho
belwelle (20) angeordnet ist.
7. Handhobelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß das Hobelmesser (21) zwei als rechteckige Vertie
fungen ausgestaltete Rastausnehmungen (162) nahe seinen En
den auf relativ zur Längsachse des Hobelmessers (21) diame
tral gegenüberliegenden Seiten trägt.
8. Handhobelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Rastausnehmungen (162) und die Vorsprünge (160)
zentrierend und spiel frei ineinandergreifbare Schrägflächen
aufweisen, insbesondere als kegel- oder pyramidenstumpfarti
ger oder dergl. Vorsprung bzw. Eindruck ausgestaltet sind.
9. Hobelwelle für eine Handhobelmaschine nach dem Oberbe
griff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ho
belmesser (21) an seinen mit der Hobelwelle (20) korrespon
dierenden Flächenbereichen und daß die Hobelwelle (20) im
mit dem Hobelmesser (21) korrespondierenden Bereich der
Längsnut (46), vorzugsweise zentrierende, überrastende, Hal
temittel (160, 162) aufweist, zum Sichern der Axiallage des
Hobelmessers (21) gegenüber der Hobelwelle (20).
10. Hobelwelle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hobelwelle (20) aus, insbesondere gestanzten, Profil
scheiben (36, 136) besteht.
11. Hobelwelle nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hobelwelle (20) mit in die Profilscheiben (36, 136) fe
dernd integrierten Fliehkraftkeilen (56) versehen ist zum
Spannen der Hobelmesser (21) bei Betriebsdrehzahl.
12. Hobelwelle nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens eine der Profilscheiben (36, 136) einen Vorsprung
(160) zum Eingriff in eine, insbesondere auf der Flachseite
des Hobelmessers (21) angeordnete, Ausnehmung (162) besitzt
und daß die den als Rastnase ausgestalteten Vorsprung (160)
tragende Profilscheibe (136) am Ende der Hobelwelle (20) an
geordnet ist.
13. Hobelwelle nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
der Vorsprung (160) im mit dem Hobelmesser (21) korrespon
dierenden Bereich des Fliehkraftkeils (56) der Profilscheibe
(136) angeordnet ist.
14. Hobelmesser für eine Handhobelmaschine nach dem Oberbe
griff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ho
belmesser (21) zwei als rechteckige Vertiefungen ausgestal
tete Rastausnehmungen (162) nahe seinen Enden auf relativ
zur Mittel-Längsachse einander diametral gegenüberliegenden
Seiten trägt.
15. Hobelmesser nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastausnehmungen (162) auf der Seite der Messerbrust
des Hobelmessers (21) angeordnet sind.
16. Hobelmesser nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß das Hobelmesser (21) 1,1 mm stark, 5,5 mm hoch und etwa
so lang wie die Hobelwelle (20) breit ist und daß es aus
Hartmetall oder Hochleistungsschnellstahl besteht.
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