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DE19835724B4 - Hobelkopf - Google Patents

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DE19835724B4 DE1998135724 DE19835724A DE19835724B4 DE 19835724 B4 DE19835724 B4 DE 19835724B4 DE 1998135724 DE1998135724 DE 1998135724 DE 19835724 A DE19835724 A DE 19835724A DE 19835724 B4 DE19835724 B4 DE 19835724B4
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Abstract

Hobelkopf für eine Handhobelmaschine mit einem zylinderförmigen Grundkörper (11), der aus einer Vielzahl axial aneinanderliegender Profillamellen (18) zusammengesetzt ist und der in mindestens einer Längsnut (13) jeweils ein radial über die Grundkörperkontur überstehendes Hobelmesser (14) aufnimmt, und mit mindestens einem am Grundkörper (11) beweglich gehaltenen, vorspannbaren Fliehkeil (16), der innerhalb einer Grundkörperaussparung (15) aufgenommen ist und das Hobelmesser (14) am Grundkörper (11) durch Fliehkraft festspannt, wobei der Fliehkeil (16) über eine Feder (17) mit dem Grundkörper (11) unverlierbar verbunden ist und wobei der Fliehkeil (16), die Feder (17) und die Grundkörperaussparung (15) durch Ausstanzungen in jeweils einer Profillamelle (18) dargestellt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Position des Fliehkeils (16) mittels mindestens einer radial in den Grundkörper (11) einschraubbaren Stellschraube (29) zum Ändern der Vorspannung des Fliehkeils (16) bzw. zum Lösen des Hobelmessers (14) einstellbar ist und dass die Fliehkeilprofile (161) von mindestens zwei im Bereich der mindestens einen Stellschraube...

Description

  • Die Erfindung geht aus von einem Hobelkopf für eine Handhobelmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Bei einem bekannten Hobelkopf dieser Art ( DE 195 36 559 A1 ), auch Messerträger oder Hobelwelle genannt, der drehbar im Gehäuse der Handhobelmaschine gelagert und elektromotorisch angetrieben ist, ist der integrierte Fliehkeil allein über eine Feder unverlierbar, d.h. nicht zerstörungsfrei demontierbar, innerhalb einer Aussparung im Grundkörper des Hobelkopfes an diesem elastisch festgelegt und übt im Stillstand des Hobelkopfes auf das in der Längsnut einliegende Hobelmesser einer Vorspannkraft aus, die das Hobelmesser am Herausrutschen hindert. Bei rotierendem Hobelkopf wird der Fliehkeil nach außen gedrängt, wodurch sich seine Anpreßkraft auf das Hobelmesser erhöht. Eine im Fliehkeil ausgebildete Fangnut, die mit einem Vorsprung am Grundkörper zusammenwirkt, begrenzt dabei den radialen Hub des Fliehkeils nach innen und außen. Der Grundkörper ist aus einem durchgehenden Paket von DE 197 17 702 zeigt eine Hobelwelle mit Fliehkeil und mit einer achsparallelen Exzenterschraube allein zum Öffnen des Fliehkeils zum Messerwechsel. Diese Exzenterschraube ist nicht für ein feinfühliges Einstellen der Vorspannkraft des Fliehkeils geeignet. im wesentlichen identischen Profilscheiben oder Profillamellen gebildet, die drehfest auf einer Hobelkopfwelle sitzen und axial durch an der Welle sich abstützenden Spannkörpern miteinander verspannt sind. In jeder Profilscheibe ist ein Fliehkeil- und ein Blattfederprofil ausgebildet, so daß sich durch die Paketierung auch der Fliehkeil mit einer diesen am Grundkörper elastisch festlegenden Blattfeder ergibt.
  • Vorteile der Erfindung
  • Der erfindungsgemäße Hobelkopf mit den Merkmalen des Anspruchs 1 hat den Vorteil, daß durch die Möglichkeit der Änderung der Vorspannkraft sowohl der Messerwechsel erleichtert als auch die Toleranzempfindlichkeit im Messerspannbereich verbessert wird, da der Flieh- oder Spannkeil mittels der mindestens einen Stellschraube positioniert werden kann. Für den Messerwechsel wird eine geringere Falztiefe als bisher benötigt. Durch die mindestens eine Stellschraube ist das Hobelmesser gegen Schlageinwirkung (durch Ast oder Nagel) abgestützt. Das Holzeinschlagrisiko ist durch die Schraubenvorspannung verringert.
  • Durch die in den weiteren Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Anspruch 1 angegebenen Hobelkopfs möglich.
  • Zeichnung
  • Die Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines Hobelkopfes für eine Handhobelmaschine,
  • 2 einen Querschnitt längs der Linie II-II in 1,
  • 3 eine Seitenansicht einer Stellschraube zum Einschrauben in den Hobelkopf gemäß 1, vergrößert dargestellt,
  • 4 einen Längsschnitt längs der Linie IV-IV in 2,
  • 5 jeweils eine Draufsicht von verschiedenen bis 9 Profillamellen im Hobelkopf gemäß 1.
  • Beschreibung des Ausführungsbeispiels
  • Der in 1 perspektivisch dargestellte Hobelkopf weist einen zylinderförmigen Grundkörper 11 mit einer im wesentlichen kreisförmigen Außenkontur auf, in der eine Spannut 12 genannte Vertiefung sowie ein Längsnut 13 zur Aufnahme eines Hobelmessers 14 eingebracht ist. Das radial über die Außenkontur des Grundkörpers 11 etwas überstehende Hobelmesser 14 wird mittels eines in einer Grundkörperaussparung 15 einliegenden Fliehkeils 16 (2) in der Längsnut 13 vorgespannt, wozu der Fliehkeil 16 über eine Feder 17 einstückig mit dem Grundkörper 11 verbunden ist. Der Grundkörper 11 sitzt drehfest auf einer Welle 10, die mit ihren beiden an den Stirnseiten des Grundkörpers 11 vorstehenden Enden in Drehlagern im Gehäuse der Handhobelmaschine aufgenommen ist. Das eine Ende der Welle 10 ist über ein Getriebe mit einem Elektromotor gekuppelt. Bei rotierendem Hobelkopf wird der Fliehkeil 16 nach außen gedrängt, wodurch sich seine Anpreßkraft auf das Hobelmesser 14 erhöht.
  • Wie in 1 teilweise angedeutet und in 4 zu sehen ist, ist der Grundkörper aus einem durchgehenden Paket mit einer Vielzahl von axial aneinanderliegenden Profillamellen 18 in insgesamt fünf verschiedenen Ausführungsformen gebildet, die im einzelnen in 59 dargestellt sind. Die Profillamellen 18 sind gestanzt, rostschutzverzinkt oder gasnitriert und vernoppt paketiert, so daß sie und drehbar aneinander festgelegt sind. Das den Grundkörper 11 bildende gesamte Lamellenpaket ist drehfest auf der Welle 10 aufgenommen. Alle Profillamellen 18 haben bis auf die in 9 dargestellten beiden äußeren Lamellen 18 des Lamellenpakets, im folgenden Decklamellen 181 genannt, zur Gewichtsverringerung zwei gegenüberliegende Hohlräume 20,21 und zur gegenseitigen Positionierung aneinander ausgedrückte Noppen 19, sowie eine Aussparung 151. Die Gesamtheit der miteinander fluchtenden Aussparungen 151 in den Profillamellen 18 bildet die bereits erwähnte Grundkörperaussparung 15 im Grundkörper 11. Der in der Grundkörperaussparung 15 einliegende Fliehkeil 16 wird von der Gesamtheit der miteinander fluchtenden Fliehkeilprofile 161 in der Gesamtheit der Profillamellen 18 (57) gebildet, die zusammen mit einem Federprofil 171 in den Profillamellen 18 so frei gestanzt sind, daß sie in den Aussparungen 151 einliegen. Alle Fliehkeilprofile 161 sind über in den Fliehkeilprofilen 161 eingedrückte Noppen 23 starr miteinander verbunden. Die Fliehkeilprofile 161 bilden mit der Gesamtheit einer an ihnen ausgebildeten Längskante die linke Nutflanke 131 der Längsnut 13, während die rechte Nutflanke 132 von der Vielzahl jeweils einer in jeder Profillamelle 18 ausgestanzten Längskante gebildet wird. Die Profillamellen 18 gemäß 7, 6 und 5 sind alle wie vorstehend beschrieben ausgebildet und untereinander noch zusätzlich modifiziert. So weist die Profillamelle gemäß 5, im folgenden Hebellamelle 185 genannt, und die Profillamelle gemäß 7, im folgenden Keillamelle 183 genannt, je eine Sackaussparung 24 auf, die sich von der Aussparung 151 aus fortsetzt. Bei der Hebellamelle 185 ist am Fliehkeilprofil 161 ein Hebelarm 25 einstückig ausgebildet, der in die Sackaussparung 24 hineinragt. Bei der Keillamelle 183 gemäß 7 fehlt ein solcher Hebelarm an dem Fliehkeilprofil 161. Die Profillamelle gemäß 6, im folgenden Distanzlamelle 184 genannt, besitzt anstelle der Sackaussparung einen allseits geschlossenen Durchbruch 26, der so angeordnet ist, daß er bei paketierten Profillamellen 18 mit der Sackaussparung 24 in den Hebellamellen 185 und Keillamellen 183 deckungsgleich ist. Einen gleichen Durchbruch 26 weisen auch die beiden Decklamellen 181 gemäß 9 auf. Die in 8 skizzierte Profillamelle 18, im folgenden Rastlamelle 182 genannt, weist ebenfalls eine an die Aussparung 151 sich anschließende Sackaussparung 24 auf, jedoch ist sie gegenüber der Keillamelle 183 gemäß 7 insoweit modifiziert, als das Federprofil 171 an seinem freien Ende kein Fliehkeilprofil sondern ein Rastprofil 27 trägt. Dieses Rastprofil 27 umgreift mit einer Fangnut 271 einen in der Profillamelle 182 ausgebildeten Vorsprung 38 und bildet mit einer radial nach außen führenden Geradseite ebenfalls die linke Nutflanke 131 der Längsnut 13, an die sich radial nach außen die Spannut 12 anschließt. Die rechte Nutflanke 132 der Längsnut 13 ist wiederum von einer radial nach außen führenden Geradseite der Rastlamelle 182 gebildet. Die die linke Nuflanke 131 bildende Geradseite des Rastprofils 27 ist so ausgebildet, daß die Längsnut 13 enger ist als bei den übrigen Profillamellen 18, so daß das Hobelmesser 14 zangenartig gespannt ist und bei Stillstand des Hobelkopfes nicht ungewollt seine axiale Lage verändern kann bzw. verlorengeht. Zum Lösen dieser Vorspannung kann ein Hilfswerkzeug in die Sackaussparung 24 eingeführt und unter das Rastprofil 27 geschoben und damit das Rastprofil 27 in seine Löseposition geschwenkt werden. Die Rastlamelle 182 ist an einem Stirnende des Lamellenpakets unmittelbar neben einer Decklamelle 181 gemäß 9 angeordnet, so daß das Hilfswerkzeug durch den Durchbruch 26 in der benachbarten Decklamelle hindurchgesteckt werden kann, um in die Sackaussparung 24 eingeführt zu werden.
  • In 1 und 4 ist die Paketierung der Profillamellen 18 dargestellt. Zwischen den beiden außenliegenden Decklamellen 181 und der an der einen Decklamelle 181 sich anschließenden Rastlamelle 182 ist eine Vielzahl von Keillamellen 183 angeordnet. Im Abstand a von den beiden Stirnenden des Lamellenpakets ist zwischen zwei Keillamellen 183 jeweils eine Gruppe aus Hebellamellen 185 und Distanzlamellen 184 angeordnet. Die beiden Gruppen sind gleichartig aufgebaut, wobei jede Gruppe aus zwei außenliegenden Hebellamellen 185 und zwei zwischen den Hebellamellen 185 liegenden Distanzlamellen 184 besteht. Nach Paketierung wird nunmehr in jede Gruppe aus Hebellamellen 185 und Distanzlamellen 184 ein radiales Gewindeloch 28 eingeschnitten, das in den Durchbrüchen 26 der Distanzlamellen 184 und den Sackaussparungen 24 der beiden Hebellamellen 185 mündet, wie dies in der Schnittdarstellung der 2 zu sehen ist. In jedes Gewindeloch 28 wird nunmehr eine Stellschraube 29 eingedreht, wie sie in 3 dargestellt ist.
  • Die Stellschraube 29 weist einen Gewindeabschnitt 291 mit einem Außengewinde zum Verschrauben im Innengewinde des Gewindelochs 28 sowie einen in Einschraubrichtung vor dem Gewindeabschnitt 291 liegenden Stellabschnitt 292 auf, dessen kleinste lichte Weite bzw. Gewindekerndurchmesser kleiner ist als der Außendurchmesser des Gewindeabschnitts 291. Der Stellabschnitt 292 ist mit einem von dem Gewindeabschnitt 291 bis nahe dem freien Ende des Stellabschnitts 292 sich erstreckenden Einstich 293 versehen, dessen Einstichtiefe etwa der axialen Dicke eines Hebelarms 25 an den Fliehkeilprofilen 161 der Hebellamellen 185 entspricht, also der Dicke der gestanzten Profillamellen 18. Die axiale Länge des Einstichs 293 und die in gleiche Richtung weisende Abmessung h des Hebelarms 25 (5) sind so aufeinander abgestimmt, daß der Hebelarm 25 mit Axialspiel im Einstich 293 liegt. Das vordere freie Ende des Stellabschnitts 292 ist kegelstumpfförmig ausgebildet. Am Übergang vom Stellabschnitt 292 zum Einstich 293 und vom Einstich 293 zum Gewindeabschnitt 291 ist jeweils eine Radialschulter 293a und 293b ausgebildet. Der Außendurchmesser des Stellabschnitts 292 an der Radialschulter 293a ist etwas größer bemessen als der lichte axiale Abstand zwischen den Hebelarmen 25 der beiden Hebellamellen 185, während der Außendurchmesser des Einstichs 293 etwa dem lichten axialen Abstand zwischen den Hebelarmen 25 entspricht. Zum Verschrauben der Stellschraube 29 ist die in Stirnseite des Gewindeabschnitts 291 ein Imbus 294 zum Ansetzen eines Hilfswerkzeugs eingebracht.
  • Wird nunmehr die Stellschraube 29 in das Gewindeloch 28 eingedreht, so taucht der Stellabschnitt 292 mit seinem vorderen kegelstumpfförmigen Kopf zwischen die Hebelarme 25 der beiden Hebellamellen 195 ein und drückt diese auseinander. Ist der kegelstumpfförmige Kopf an den Hebelarmen 25 vorbeigeschoben, so schnappen die beiden Hebelarme 25 in den Einstich 293 ein, so daß sie nunmehr im Einstich 293 an diametralen Stellen zwischen dessen vorderer Radialschulter 293a und dessen hinterer Radialschulter 293b unverlierbar einliegen. Je nach Drehrichtung der Stellschraube 29 werden nunmehr die beiden Hebelarme 25 von der Radialschulter 293b oder von der Radialschulter 293a mitgenommen, wodurch die Hebelarme 25 radial nach innen oder radial nach außen gedrückt werden. Da über die Noppen 23 alle Fliehkeilprofile 161 in den Profillamellen 18 miteinander starr verbunden sind, wird im ersten Fall, also bei der radial einwärts gerichteter Bewegung der Hebelarme 25, die Vorspannkraft des Fliehkeils 16 auf das Hobelmesser 14 verringert und das Hobelmesser 14 gelöst, z.B. zu Wechselzwecken, während im zweiten Fall, also bei radial auswärts gerichteter Bewegung der Hebelarme 25, die Vorspannkraft des Fliehkeils 16 auf das Hobelmesser 14 vergrößert. Damit kann sowohl das Hobelmesser 14 gelöst als auch definiert vorgespannt werden. Durch das vorhandene Axialspiel der Hebelarme 25 in dem Einstich 293 wird die Erhöhung der Messerspannung durch Fliehkraft nicht behindert. Da durch die beiden Stellschrauben 29 der Fliehkeil 16 sehr exakt positioniert werden kann, ist der Messerspannbereich gegenüber Toleranzen beim Stanzen der Fliehkeilprofile 161 in den Profillamellen 18 wesentlich unempfindlicher.

Claims (8)

  1. Hobelkopf für eine Handhobelmaschine mit einem zylinderförmigen Grundkörper (11), der aus einer Vielzahl axial aneinanderliegender Profillamellen (18) zusammengesetzt ist und der in mindestens einer Längsnut (13) jeweils ein radial über die Grundkörperkontur überstehendes Hobelmesser (14) aufnimmt, und mit mindestens einem am Grundkörper (11) beweglich gehaltenen, vorspannbaren Fliehkeil (16), der innerhalb einer Grundkörperaussparung (15) aufgenommen ist und das Hobelmesser (14) am Grundkörper (11) durch Fliehkraft festspannt, wobei der Fliehkeil (16) über eine Feder (17) mit dem Grundkörper (11) unverlierbar verbunden ist und wobei der Fliehkeil (16), die Feder (17) und die Grundkörperaussparung (15) durch Ausstanzungen in jeweils einer Profillamelle (18) dargestellt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Position des Fliehkeils (16) mittels mindestens einer radial in den Grundkörper (11) einschraubbaren Stellschraube (29) zum Ändern der Vorspannung des Fliehkeils (16) bzw. zum Lösen des Hobelmessers (14) einstellbar ist und dass die Fliehkeilprofile (161) von mindestens zwei im Bereich der mindestens einen Stellschraube (29) liegenden Profillamellen (18) jeweils einen vom Fliehkeilprofil (161) abstehenden, mit der Stellschraube (29) in Eingriff stehenden Hebelarm (25) aufweisen, der in eine sich von der Aussparung (151) fortsetzende Sackaussparung (24) in der Profillamelle (18) hineinragt.
  2. Hobelkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Hebelarme (25) aufweisenden Profillamellen (Hebellamellen 185) mindestens eine, vorzugsweise mehrere, Profillamellen (18) angeordnet sind, die jeweils einen mit der Sackaussparung (24) in den Hebellamellen (185) kongruenten, allseits geschlossenen Durchbruch (26) aufweisen, und daß in die Gruppe von aneinanderliegenden Hebellamellen (185) und jeweils einen Durchbruch (26) aufweisenden Profillamellen (18) (Distanzlamellen 184) ein Gewindeloch (28) für die Stellschraube (29) radial so eingeschnitten ist, daß es in den Sackaussparungen (24) der Hebellamellen (185) und den Durchbrüchen (26) der Distanzlamellen (184) mündet.
  3. Hobelkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aneinanderliegenden Profillamellen (18) miteinander vernoppt paketiert und geschweißt sind und daß das mindestens eine Gewindeloch (28) in das endgefertigte Profillamellenpaket eingeschnitten wird.
  4. Hobelkopf nach einem der Ansprüche 1–3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellschraube (29) einen in Eindrehrichtung vor dem Gewindeabschnitt (291) liegenden Stellabschnitt (292) aufweist, dessen Außendurchmesser kleiner ist als der Kerndurchmesser des Gewindeabschnitts (291), und daß in dem Stellabschnitt (292) ein Einstich (293) eingebracht ist, dessen gegenüber dem Stellabschnitt (292) reduzierter Außendurchmesser dem lichten axialen Abstand zwischen den Hebelarmen (25) der beiden Hebellamellen (185) entspricht.
  5. Hobelkopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstichtiefe des Einstichs (293) etwa gleich der Lamellenbreite der Hebellamellen (185) bemessen ist.
  6. Hobelkopf nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge des Einstichs (293) im Stellabschnitt (292) und die in gleiche Richtung weisende Abmessung (h) des Hebelarms (25) so aufeinander abgestimmt sind, daß der Hebelarm (25) mit Axialspiel im Einstich (293) einliegt.
  7. Hobelkopf nach einem der Ansprüche 4–6, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere, freie Ende des Stellabschnitts (292) kegelstumpfförmig abgeschrägt ist.
  8. Hobelkopf nach einem der Ansprüche 1–7, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Stellschraube (29) vollständig in den Grundkörper (11) eingedreht ist und einen Imbus (294) zum Ansetzen eines Hilfswerkzeugs aufweist.
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