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DE19716262A1 - Getränkeflasche, insbesondere Portionsflasche, mit Verschlußsicherung und Verfahren und Maschine zum Anbringen der Verschlußsicherung - Google Patents

Getränkeflasche, insbesondere Portionsflasche, mit Verschlußsicherung und Verfahren und Maschine zum Anbringen der Verschlußsicherung

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DE19716262A1
DE19716262A1 DE1997116262 DE19716262A DE19716262A1 DE 19716262 A1 DE19716262 A1 DE 19716262A1 DE 1997116262 DE1997116262 DE 1997116262 DE 19716262 A DE19716262 A DE 19716262A DE 19716262 A1 DE19716262 A1 DE 19716262A1
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DE
Germany
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bottle
glued
area
screw cap
glue
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1997116262
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English (en)
Inventor
Rudolf Zodrow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE19716262A1 publication Critical patent/DE19716262A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/02Forms or constructions
    • G09F3/0291Labels or tickets undergoing a change under particular conditions, e.g. heat, radiation, passage of time
    • G09F3/0292Labels or tickets undergoing a change under particular conditions, e.g. heat, radiation, passage of time tamper indicating labels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C3/00Labelling other than flat surfaces
    • B65C3/06Affixing labels to short rigid containers
    • B65C3/20Affixing labels to short rigid containers to bottle closures
    • B65C3/24Affixing labels indicating original state of bottle snap or screw closure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/02Devices for moving articles, e.g. containers, past labelling station
    • B65C9/04Devices for moving articles, e.g. containers, past labelling station having means for rotating the articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D55/00Accessories for container closures not otherwise provided for
    • B65D55/02Locking devices; Means for discouraging or indicating unauthorised opening or removal of closure
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

Bei Getränkeflaschen in Normalgröße mit Schraubverschluß ist es schon heute üblich, eine Verschlußsicherung vorzusehen, die beim erstmaligen Öffnen der Flasche zerstört wird. An dem Zustand der Verschlußsicherung kann der Verbraucher erkennen, ob er eine originalabgefüllte Flasche in Händen hat. Obwohl auch für Portionsflaschen ein Bedürfnis für eine Verschlußsicherung besteht, gibt es bis heute geeignete Verschlußsicherungen für Portionsflaschen nicht.
Als alternative Verschlußsicherung bei Getränkeflaschen in Normalgröße sind auch Schraubverschlüsse mit einem an unteren Rand vorgesehenen Kragen bekannt, der formschlüssig einen ringförmigen Steg am Flaschenkopf umgreift. Beim Öffnen des Drehverschlusses wird dieser Kragen zerstört.
Die Verschlußsicherung für Getränkeflaschen in Normalgröße besteht aus einem streifenförmigen Papierzuschnitt, der mit Kaltleim am Glaskörper der Getränkeflasche und mit Heißleim am aus Metall oder aus Kunststoff bestehenden Drehverschluß angeklebt ist. Diese verschiedenen Leimarten sind erforderlich, weil anders keine dauerhafte Haftung an den unterschiedlichen Materialien zu gewährleisten ist. Es versteht sich, daß der Einsatz verschiedener Leimarten, insbesondere der Einsatz von Heißleim, einen nicht unerheblichen maschinellen Aufwand erforderlich macht.
Neben diesem auch für Portionsflaschen bestehenden Problem besteht ein weiteres Problem darin, daß der Mündungsbereich leimfrei gehalten werden muß, weil der Verbraucher, der die Flasche zum Trinken am Mund ansetzt, nicht mit Leim oder Resten der Verschlußsicherung in Berührung kommen möchte.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine einfach anzubringende Verschlußsicherung für Getränkeflaschen, insbesondere Portionsflaschen, mit Schraubverschluß zu schaffen. Der Erfindung liegt weiter die Aufgabe zugrunde, ein geeignetes Verfahren und eine geeignete Maschine zum Anbringen der Verschlußsicherungen zu schaffen.
Bei der Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von einer Getränkeflasche, insbesondere Portionsflasche, mit einem Schraubverschluß aus, an dem und an dem Flaschenhals eine beim Öffnen des Schraubverschlusses zerreißbare, brückenförmige Verschlußsicherung angeklebt ist. Eine solche Getränkeflasche ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußsicherung als T- förmiger Zuschnitt ausgebildet ist, dessen oberer beleimter Teil an dem Schraubverschluß nach Art einer Rundumtülle anliegt und mit seinen beiden einander überlappenden Enden verklebt ist und dessen unterer Teil in seinem am oberen Teil angrenzenden Bereich leimfrei und in seinem übrigen beleimten unteren Bereich am Flaschenhals angeklebt ist.
Bei der erfindungsgemäßen Getränkeflasche kann für den gesamten Zuschnitt der gleiche Klebstoff, nämlich der auch sonst für Etiketten übliche Kaltleim, verwendet werden. Das Problem der mangelhaften Haftung des Zuschnittes mittels eines für einen Glaskörper geeigneten nicht aber für einen aus Metall oder Kunststoff bestehenden Schraubverschluß geeigneten Klebstoffes ist dadurch gelöst, daß der den Schraubverschluß umhüllende obere Teil des Zuschnittes selbst an den einander überlappenden Enden verklebt ist. Die vollflächige Beleimung dieses oberen Teils hat lediglich die Aufgabe, das Anbringen und Anlegen der Verschlußsicherung zu erleichtern. Nach Abbinden (Trocknen) des Leims kommt es auf die Haftung in diesem Bereich nicht mehr an. Die Beleimung des unteren Teils braucht nur in dem Maße zu erfolgen, wie es für eine sichere Haftung dieses Teils am Flaschenkörper erforderlich ist. Je nach Flaschentyp kann dieser leimfreie Bereich größer oder kleiner gewählt werden. Zusammen mit dem auf jeden Fall leimfreien, weil vom Schraubverschluß abgedeckten Schraubbereich des Flaschenkörpers kann auf diese Art und Weise gewährleistet werden, daß der Mund des aus der Flasche trinkenden Verbrauchers nicht mit Leim oder Resten der Verschlußsicherung in Kontakt kommt.
Weil der obere Bereich des unteren Teils nicht am Flaschenhals angeklebt ist, wird er beim Öffnen des Schraubverschlusses leicht zerrissen. Vorzugsweise sollte die Verschlußsicherung in diesem Bereich geschwächt sein. Dies kann zum einen dadurch erreicht werden, daß die Breite der Verschlußsicherung in diesem Bereich kleiner als im übrigen Bereich ist. Sie kann auch eine Schwächungslinie aufweisen. Für den aus der Flasche trinkenden Verbraucher ist es am wenigsten störend, wenn dabei der gesamte obere Bereich abgetrennt wird. Diesen Effekt kann man sicher erreichen, wenn der untere Teil im leimfreien Bereich nahe an dem beleimten Bereich eine querverlaufende Schwächungslinie aufweist.
Für ein ansprechendes Äußeres wirkt es sich vorteilhaft aus, wenn der obere Teil mit einer Nachbildung einer Außenprofilierung des Schraubverschlusses bedruckt ist. Der untere Teil des Zuschnittes kann als Etikett ausgebildet sein.
Das Anbringen der Verschlußsicherung in Form eines T- förmigen Zuschnittes erfolgt in folgenden Schritten:
  • a) Vollflächige Beleimung des Zuschnittes mit Ausnahme eines mittleren Bereichs zwischen dessen oberen Teil und dem unteren Bereich des unteren Teils.
  • b) Anheften des Zuschnittes mit seinem oberen Teil am Schraubverschluß und mit seinem unteren Teil am Flaschenhals.
  • c) Vollflächiges Anlegen des Zuschnittes an dem Schraubverschluß mit Überlappung der Enden des oberen Teils und an dem Flaschenhals.
Vorzugsweise erfolgt das Anlegen der Verschlußsicherung parallel mit dem gleichartigen Anbringen eines Bauchetiketts nach herkömmlichen Etikettierverfahren unter Einsatz von Kaltleim.
Gegenstand der Erfindung ist ferner eine Maschine zum Anbringen von Verschlußsicherungen in Form von beleimten Zuschnitten an Getränkeflaschen, insbesondere Portionsflaschen, nach umlaufender Bauart mit Zentriervorrichtungen für die Flaschen, die jeweils aus einem Drehteller und einer axial auf den Flaschenkopf absenkbaren Zentriereinheit bestehen.
Bei bekannten Maschinen nach umlaufender Bauart ist ein Drehtisch vorgesehen, der in seinem Außenumfang Aufnahmeplätze für die Flaschen aufweist, die an einer ortsfest am Außenumfang angeordneten Etikettierstation vorbeibewegt werden. In den Aufnahmeplätzen werden die Flaschen jeweils zwischen dem Drehteller und der auf dem Flaschenkopf absenkbaren Zentriereinheit unter Freilassung des Flaschenkörpers eingespannt gehalten. Nach mittigem Anbringen eines beleimten Etiketts werden die Flaschen an Vorrichtungen vorbeibewegt, die das Etikett anlegen.
Eine solche Maschine dient auch zum Anbringen der erfindungsgemäßen Verschlußsicherungen. Die erfindungsgemäße Besonderheit bei einer solchen Maschine besteht darin, daß die Zentriereinheit als eine über den Drehverschluß stülpbare Hülse mit einem darin geführten und von ihr unabhängig absenkbaren, insbesondere drehbeweglichen Stempel ausgebildet ist, der mit einer entsprechenden Profilierung in ein zentrisches Profil an der Stirnseite des Drehverschlusses formschlüssig zum Eingriff bringbar ist. Vorzugsweise hat der Drehteller ein dem Flaschenboden angepaßtes zentrierendes Profil.
Eine so zentrierte Flasche gewährleistet, daß der Zuschnitt mit höchster Präzision an den Flächen angeklebt wird. Besonders bei den sehr kleinen Portionsflaschen ist diese Präzision wichtig, weil dadurch sichergestellt wird, daß der Bereich, mit dem der aus der Portionsflasche trinkende Verbraucher in Berührung kommen könnte, leimfrei gehalten wird.
Bei Portionsflaschen, die mit einer vollständigen Ummantelung versehen werden sollen, wie sie im Verkehr von "Underberg"-Portionsflaschen bekannt ist, kann die Zentriereinheit mit einer Stützhülse kombiniert werden. In diesem Fall ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Zentriereinheit in einer unabhängig von ihr absenkbaren zylindrischen Stützhülse für eine Flaschenummantelung angeordnet ist, die mit dem Flaschenbauch fluchet. Mit einer derart ausgestalteten Maschine läßt sich nach Anbringen der Verschlußsicherung unter Aufrechterhaltung der zentrierenden Einspannung von Drehteller und Zentriereinheit eine vom Flaschenboden bis über den Flaschenkopf reichende einheitliche zylindrische Anlagefläche für die Flaschenummantelung durch den Flaschenbauch und durch die sich daran anschließende Stützhülse schaffen. Auf diese Anlagefläche läßt sich nach Art herkömmlicher Etikettierverfahren der Zuschnitt der Ummantelung übertragen und am gesamten Umfang der Flasche zur Anlage bringen. Die Stützhülse hat einen weiteren positiven Effekt für die frisch angebrachte Verschlußsicherung, weil sie diese beim Anbringen der Ummantelung vor mechanischer Berührung mit der Ummantelung schützt. Der Verschlußsicherung wird somit zum einen mehr Zeit zum Abbinden gegeben und zum anderen kann sie durch die Ummantelung nicht aus ihrer vorbestimmten Lage verschoben werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine Verschlußsicherung in Form eines T- förmigen Zuschnittes,
Fig. 2 Portionsflaschen mit Kopf- und Halsbereich, und zwar
  • a) mit Drehverschluß ohne Verschlußsicherung in Seitenansicht,
  • b) mit Verschlußsicherung in Vorderansicht,
  • c) mit Verschlußsicherung in Rückansicht und
  • d) nach Entfernen des durch die Verschlußsicherung gesicherten Drehverschlusses in Vorderansicht.
Fig. 3 eine Zentriervorrichtung für Portionsflaschen in einer Maschine zum Anbringen von Verschlußsicherungen in verschiedenen Funktionsphasen.
Fig. 4 die Zentriervorrichtung gemäß Fig. 3 mit einer ergänzten Stützhülse für eine Flaschenummantelung.
Die in Fig. 1 dargestellte Verschlußsicherung hat einen im wesentlichen T-förmigen Zuschnitt mit einem oberen Teil 1 und einem am unteren Rand angesetzten unteren Teil 2. Der obere Teil 1 ist mit einer Nachbildung der Profilierung eines Drehverschlusses einer Portionsflasche bedruckt. Der untere Teil 2 ist als Blankoetikett gestaltet. Die Höhe des oberen Teils 1 entspricht der Höhe des zu ummantelnden Drehverschlusses 3 einer aus Flaschenbauch 4a, Flaschenhals 4b und Flaschenkopf 4c bestehenden Flasche 4. Seine Länge ist etwas größer als der Umfang des Drehverschlusses 3, damit die Enden 1a, 1b des an den Drehverschluß 3 angelegten oberen Teils 1 einander überlappen. Der obere Teil 1 wird in einer Höhe vollflächig beleimt, die der Höhe des Drehverschlusses 3 entspricht. Der untere Teil 2 weist etwa auf halber Höhe eine Schwächungslinie 5 in Form einer Perforierung auf. Der obere Bereich des unteren Teils 2 wird bis zu dieser Schwächungslinie 5 nicht beleimt. Der untere Bereich wird dagegen wieder voll beleimt.
Ein Vergleich der mit Verschlußsicherungen 1, 2 versehenen Flaschen 4 gemäß Fig. 2b und 2c mit der Flasche 4 ohne Verschlußsicherung gemäß Fig. 2a zeigt, daß wegen der Bedruckung des oberen Teils 1 mit der äußeren Profilierung des Drehverschlusses 3 kein ins Auge springender Unterschied festzustellen ist. Dies ist gewollt, um das Erscheinungsbild der mit Verschlußsicherung 1, 2 versehenen Flasche 4 nicht zu sehr gegenüber der dem Verbraucher vertrauten Flasche 4 zu verändern.
Fig. 2c zeigt, daß die Enden 1a, 1b des oberen Teils 1 geringfügig einander überlappen. In diesem Überlappungsbereich sind sie miteinander dauerhaft verklebt. Im übrigen auch beleimten Bereich ist eine Haftung dagegen unwichtig, weil in diesem Bereich die Verschlußsicherung nach Art einer Tülle fest am Drehverschluß 3 anliegt. Deshalb kann der Drehverschluß 3 nicht unabhängig von der Verschlußsicherung 1, 2 verdreht werden.
Fig. 2d zeigt, daß nach Entfernen des Drehverschlusses 3 die Verschlußsicherung 1, 2 an der Perforierung 5 abgetrennt ist. Da der obere Bereich des unteren Teils 2 leimfrei geblieben ist, ergibt sich nach Entfernen des Drehverschlusses 3 ein beachtlich hoher von Leim und Resten der Verschlußsicherung 1, 2 freier Bereich, so daß der Trinkgenuß des aus der Flasche 4 trinkenden Verbrauchers nicht beeinträchtigt wird.
Bei der Maschine gemäß Fig. 3 wird in herkömmlicher Weise die einzelne Flasche 4 in den Aufnahmeplatz eines im übrigen nicht dargestellten Drehtisches in an sich bekannter Weise gegeben. Jeder Aufnahmeplatz weist eine Zentriervorrichtung auf, die aus einem Drehteller 6 und einer auf den Flaschenkopf 4c beziehungsweise dem Drehverschluß absenkbaren Zentriereinheit 7 besteht. Der Drehteller 6 weist ein zentrierendes Profil 7 in Form einer den Boden der Flasche formschlüssig aufnehmenden Vertiefung auf. Die Zentriereinheit 7 besteht aus einer über den Drehverschluß 3 der Flasche 4 stülpbaren Hülse 7a, die am unteren Innenrand konisch ausgebildet ist, um den mit Drehverschluß 3 versehenen Flaschenkopf 4c leichter einführen zu können. Die Zentriereinheit 7 weist ferner einen in der Hülse 7a geführten, drehbeweglichen Stempel 7b auf, der an seiner Stirnseite eine Profilierung 7c in Form eines ringförmigen Kragens aufweist. Dieser Profilierung 7c ist in der Stirnseite des Drehverschlusses eine Ringnut 3a zugeordnet, in die der Kragen 7c formschlüssig eingreifen kann. Die Hubbewegungen der Hülse 7a und des Stempels 7b sind unabhängig voneinander und werden entsprechend dem Weg der Flaschen 4 durch den Drehtisch kurvengesteuert. In Fig. 3 sind die verschiedenen Phasen dargestellt. Während die Hülse 7a der Vorzentrierung dient, dient der Stempel 7b der Endzentrierung und dem zentrierenden Halten während des Anbringens der Verschlußsicherung 1, 2. Wie die rechte Abbildung der Fig. 3 zeigt, werden gleichzeitig die Verschlußsicherung 1, 2 und ein Bauchetikett 8 jeweils mittig angeheftet. Die beleimten Bereiche sind durch Kreuzschraffierung kenntlich gemacht. Auf dem weiteren Behandlungsweg werden dann die noch nicht anliegenden Teile der Verschlußsicherung und des Bauchetikettes angelegt.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 4 zeigt eine Kombination der Zentriereinheit mit einer Stützhülse 9 zum Anbringen einer die Flasche vollständig einschließenden Ummantelung 10, wie sie zum Beispiel von "Underberg"-Portionsflaschen bekannt ist. Die Stützhülse 9 wird nach vollständigem Anlegen der Verschlußsicherung 1, 2 abgesenkt. Dafür bleibt aber die axiale Einspannung zwischen Drehteller 6 und Zentrierstempel 7b erhalten. Dadurch wird gewährleistet, daß die in ihren Außenabmessungen denen des Flaschenbauches 4a übereinstimmende Stützhülse 9 mit dem Flaschenbauch fluchtet und damit eine einheitliche Anlagefläche für die anzulegende Ummantelung 10 bildet. Der Einsatz solcher Stützhülsen 9 für Flaschenummantelungen ist an sich bekannt (DE 41 06 245 A1), so daß diese nicht weiter beschrieben zu werden braucht. Die Besonderheit in der erfindungsgemäßen Kombination besteht aber darin, daß die Stützhülse 9 die frisch angebrachte Verschlußsicherung beim Anlegen der Flaschenummantelung vor mechanischer Einwirkung schützt. Der Leim hat damit länger Zeit, um abzubinden.
Es versteht sich, daß beim Einsatz von Flaschenummantelungen 10 neben der Verschlußsicherung 1, 2 nicht auch noch ein Bauchetikett am Flaschenbauch 4a angebracht wird, wie es in Fig. 3 dargestellt ist. In diesem Fall wird nämlich das Etikett nach vollständigem Anlegen der Flaschenummantelung 10 angebracht. Danach erfolgt eine Verzwirbelung der Ummantelung 10 im Bereich des Flaschenhalses 4b und oberhalb des Flaschenkopfes 4c.
Die besonderen Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß für die Verschlußsicherung kein Spezialkleber, wie Heißleim, sondern der auch beim Etikettieren übliche Leim, insbesondere Kaltleim, verwendet werden kann. Deshalb läßt sich der maschinentechnische Aufwand klein halten. Insbesondere kann das Anbringen der Verschlußsicherung gleichzeitig mit dem Anbringen von Etiketten erfolgen. Hinzu kommt, daß die Verschlußsicherung bei herkömmlichen Flaschen, insbesondere Portionsflaschen, verwendet werden kann. Eine kostspielige Neuentwicklung von für das Anbringen von Verschlußsicherungen geeigneten Flaschen erübrigt sich also. Herkömmliche Maschinen zum Etikettieren von Flaschen lassen sich leicht durch gleichartige angepaßte Etikettierorgane für die Verschlußsicherungen nachrüsten.

Claims (11)

1. Getränkeflasche, insbesondere Portionsflasche, mit Schraubverschluß (3), an dem und an dem Flaschenhals (4) eine beim Öffnen des Schraubverschlusses (3) zerreißbare, brückenförmige Verschlußsicherung (1, 2) angeklebt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußsicherung als T-förmiger Zuschnitt ausgebildet ist, dessen oberer beleimter Teil (1) an dem Schraubverschluß (3) nach Art einer Rundumtülle anliegt und mit seinen beiden einander überlappenden Enden (1a, 1b) verklebt ist und dessen unterer Teil in seinem am oberen Teil (1) angrenzenden Bereich leimfrei und in seinem übrigen beleimten Bereich am Flaschenhals (4a) angeklebt ist.
2. Getränkeflasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil (2) im leimfreien Bereich geschwächt ist.
3. Getränkeflasche nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der geschwächte Bereich schmaler als die benachbarten angeklebten Bereiche ist.
4. Getränkeflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil (2) im leimfreien Bereich nahe an dem beleimten Bereich eine querverlaufende Schwächungslinie (5) aufweist.
5. Getränkeflasche nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil (1) mit einer Nachbildung einer Außenprofilierung des Schraubverschlusses (3) bedruckt ist.
6. Getränkeflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil (2) als Etikett ausgebildet ist.
7. Verfahren zum Anbringen einer Verschlußsicherung (1, 2) in Form eines T-förmigen Zuschnittes an einer Getränkeflasche (4) mit Schraubverschluß (3) durch folgende Schritte:
  • a) Vollflächige Beleimung des Zuschnittes mit Ausnahme eines mittleren Bereichs zwischen dessen oberen Teil (1) und dem unteren Bereich des unteren Teils (2).
  • b) Anheften des Zuschnittes mit seinem oberen Teil (1) am Schraubverschluß und mit seinem unteren Teil (2) am Flaschenhals (4b).
  • c) Vollflächiges Anlegen des Zuschnittes am Schraubverschluß (3) mit Überlappung der Enden des oberen Teils (1) und am Flaschenhals (4).
8. Verfahren nach Anspruch 7, bei dem das Anbringen der Verschlußsicherung (7) parallel mit dem gleichartigen Anbringen eines Bauchetiketts (8) erfolgt.
9. Maschine zum Anbringen von Verschlußsicherungen (1, 2) in Form von beleimten Zuschnitten an Getränkeflaschen (4), insbesondere Portionsflaschen, mit Drehverschluß (3) nach Art einer umlaufenden Bauart mit Zentriervorrichtungen für die Flaschen (4), die jeweils aus einem Drehteller (6) und einer axial auf den Flaschenkopf (4c) absenkbaren Zentriereinheit (7) bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentriereinheit (7) als eine über den Drehverschluß (4) stülpbare Hülse (7a) mit einem darin geführten und von ihr unabhängig absenkbaren Stempel (7c) ausgebildet ist, der mit einer entsprechenden Profilierung in ein zentrierendes Profil (3a) an der Stirnseite des Drehverschlusses (3) formschlüssig zum Eingreifen bringbar ist.
10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehteller (6) ein dem Flaschenboden angepaßtes zentrierendes Profil (6a) hat.
11. Maschine nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentriereinheit (7) in einer unabhängig von ihr absenkbaren, zylindrischen Stützhülse (9) für eine Flaschenummantelung (10) angeordnet ist, die mit dem Flaschenboden (4a) fluchtet.
DE1997116262 1997-04-18 1997-04-18 Getränkeflasche, insbesondere Portionsflasche, mit Verschlußsicherung und Verfahren und Maschine zum Anbringen der Verschlußsicherung Withdrawn DE19716262A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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