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DE19716022A1 - Metallgekapselte gasisolierte Schaltanlage - Google Patents

Metallgekapselte gasisolierte Schaltanlage

Info

Publication number
DE19716022A1
DE19716022A1 DE19716022A DE19716022A DE19716022A1 DE 19716022 A1 DE19716022 A1 DE 19716022A1 DE 19716022 A DE19716022 A DE 19716022A DE 19716022 A DE19716022 A DE 19716022A DE 19716022 A1 DE19716022 A1 DE 19716022A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shielding electrode
switchgear according
assembly
space
connecting part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19716022A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Kammerl
Markus Vestner
Martin Zuercher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABB Schweiz AG
Original Assignee
Asea Brown Boveri AG Switzerland
Asea Brown Boveri AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Asea Brown Boveri AG Switzerland, Asea Brown Boveri AB filed Critical Asea Brown Boveri AG Switzerland
Priority to DE19716022A priority Critical patent/DE19716022A1/de
Priority to US09/032,797 priority patent/US5981894A/en
Priority to EP98810267A priority patent/EP0872934B1/de
Priority to DE59801491T priority patent/DE59801491D1/de
Priority to KR10-1998-0013087A priority patent/KR100514206B1/ko
Priority to JP10102945A priority patent/JPH10336823A/ja
Priority to CNB981148247A priority patent/CN1160843C/zh
Publication of DE19716022A1 publication Critical patent/DE19716022A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/24Means for preventing discharge to non-current-carrying parts, e.g. using corona ring
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/08Arrangements to facilitate replacement of a switch, e.g. cartridge housing

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)
  • Gas-Insulated Switchgears (AREA)

Description

Technisches Gebiet
Bei der Erfindung wird ausgegangen von einer metallgekapselten gasisolierten Schaltanlage gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Stand der Technik
Aus der Patentschrift EP 0 382 323 B1 ist ein Leistungsschalter für eine metallgekapselte gasisolierte Schaltanlage bekannt, der ein Anschlußteil aufweist für den elektrischen Anschluß auf der dem Antrieb abgewandten Seite einer Löschkammer. Dieses Anschlußteil ist dielektrisch günstig ausgebildet, es ist mit dem Aktivteil einer Durchführung elektrisch leitend verbunden. Die Köpfe der Schrauben, die das Anschlußteil starr mit dem erwähnten Aktivteil der Durchführung verbinden, sind mit einer metallischen, als dielektrischer Schirm wirkenden, Abschirmung abgedeckt. Bei der Montage und Demontage des Anschlußteils muß zusätzlich stets diese Haube montiert bzw. demontiert werden, was zusätzlichen Montageaufwand erfordert.
Kurze Darstellung der Erfindung
Der Erfindung, wie sie im Patentanspruch 1 definiert ist, liegt die Aufgabe zugrunde, eine metallgekapselte gasisolierte Schaltanlage anzugeben, welche mit geringerem Montageaufwand erstellt werden kann.
Die metallgekapselte gasisolierte Schaltanlage ist mit mindestens einem in einem Gehäuse entlang einer Achse erstreckt montierten Aktivteil versehen, welches an mindestens einer Seite eine Kontaktierungsbaugruppe aufweist. Die Kontaktierungsbaugruppe ist elektrisch leitend verbunden mit mindestens einem mit einer Abschirmelektrode versehenen Anschlußteil. Die Abschirmelektrode ist mit zwei einen Zwischenraum begrenzenden Tragsäulen verbunden oder mit einem U-Profil. Die beiden Tragsäulen, bzw. das U-Profil, sind auf der der Abschirmelektrode abgewandten Seite mit einer Armatur verbunden, welche vom Zwischenraum ausgehende, für die Aufnahme von Befestigungsschrauben ausgelegte Bohrungen aufweist. Die Befestigungsschrauben für das Anschlußteil sind dielektrisch abgeschirmt im Zwischenraum zwischen den Tragsäulen bzw. zwischen den Schenkeln des U-Profils angeordnet, so daß sie besonders einfach und rasch montiert bzw. demontiert werden können.
Der Zwischenraum zwischen den Tragsäulen erstreckt sich in die Richtung der Achse, der Zwischenraum beim U-Profil öffnet sich zu der der Antriebsseite abgewandten Seite, wodurch der Zugang zu den Befestigungsschrauben von der Stirnseite des Gehäuses her vorteilhaft erleichtert wird.
Das Anschlußteil weist eine zentral angeordnete Abschirmelektrode auf. Die der Abschirmelektrode zugewandte Seite der Kontaktierungsbaugruppe ist mit zwischen einem Kontaktträger und einer Abdeckung eingebrachtem Gastrocknungsmittel versehen. Dieses Gastrocknungsmittel liegt bei definitiv eingefahrener Kontaktierungsbaugruppe innerhalb eines Volumens im Innern der Abschirmelektrode, der Zutritt des Isoliergases zum Gastrocknungsmittel wird jedoch mit einfachen Mittel gewährleistet. Das Gastrocknungsmittel wird bei Revisionen zusammen mit den Aktivteilen aus dem Gehäuse, im Ausführungsbeispiel ist dies ein Schaltergehäuse, entfernt und kann bei dieser Gelegenheit sehr leicht ersetzt werden.
Diese vorteilhaft ausgebildeten Bauelemente können sowohl bei einphasig als auch bei mehrphasig gekapselten Schaltanlagen eingesetzt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und die damit erzielbaren Vorteile werden nachfolgend anhand der Zeichnung, welche lediglich einen möglichen Ausführungsweg darstellt, näher erläutert.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
Es zeigen:
Fig. 1 einen schematisch dargestellten Schnitt durch einen Leistungsschalter für eine erfindungsgemäße metallgekapselte gasisolierte Schaltanlage,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform eines Anschlußteils für die Kontaktierung des Leistungsschalters,
Fig. 2a den in der Fig. 2 angegebenen Schnitt A-A durch das Anschlußteil,
Fig. 2b den in der Fig. 2 angegebenen Teilschnitt B-B durch das Anschlußteil,
Fig. 3 einen Teilschnitt durch das Anschlußteil mit eingefahrenem Gegenkontakt, und
Fig. 4 einen Teilschnitt, ähnlich dem in Fig. 2b gezeigten Teilschnitt, durch eine zweite Ausführungsform des Anschlußteils.
Bei allen Figuren sind gleich wirkende Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen. Alle für das unmittelbare Verständnis der Erfindung nicht erforderlichen Elemente sind nicht dargestellt.
Wege zur Ausführung der Erfindung
Die Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch einen Leistungsschalter 1 für eine metallgekapselte gasisolierte Schaltanlage. Der Leistungsschalter 1 weist ein im wesentlichen zylindrisch ausgebildetes, aus einem Metall oder einer Metallegierung gefertigtes Schaltergehäuse 2 auf. An den beiden Stirnseiten des Schaltergehäuses 2 sind zwei gleich große, gleich ausgebildete Öffnungen 3 und 4 vorgesehen, die jeweils mit einem Flansch 5 und 6 versehen sind, wobei der Öffnung 3 der Flansch 5 und der Öffnung 4 der Flansch 6 zugeordnet ist. Die Öffnung 3 ist mit einem an den Flansch 5 druckdicht angeschraubten Deckel 7 verschlossen, an den auf der dem Flansch 5 abgewandten Seite ein Antrieb 8 druckdicht angeflanscht ist. Auf dem Flansch 6 ist ein Verschlußdeckel 9 befestigt, der die Öffnung 4 druckdicht verschließt.
Auf der Oberseite des Schaltergehäuses 2 sind an beiden Seiten zwei weitere Öffnungen 10 und 11 vorgesehen, durch welche die elektrischen Anschlüsse in den Leistungsschalter 1 eingeführt werden. Die antriebsseitige Öffnung 10 ist mit einem Flansch 12 versehen, sie ist mit einem als Schottungsisolator ausgebildeten Stützisolator 13 druckdicht verschlossen. Der Stützisolator 13 weist im Zentrum eine elektrisch leitende Eingußarmatur 14 auf. Mit dem Flansch 12 sind weitere, hier nicht dargestellte, auf das Schaltergehäuse 2 abgestützte Teile der metallgekapselten gasisolierten Schaltanlage verschraubt. Die dem Antrieb 8 abgewandte Öffnung 11 ist mit einem Flansch 15 versehen, sie ist mit einem als Schottungsisolator ausgebildeten Stützisolator 16 druckdicht verschlossen. Der Stützisolator 16 weist im Zentrum eine elektrisch leitende Eingußarmatur 17 auf. Mit dem Flansch 15 sind weitere, hier nicht dargestellte, auf das Schaltergehäuse 2 abgestützte Teile der metallgekapselten gasisolierten Schaltanlage verschraubt.
Entlang einer Achse 18 erstrecken sich die Aktivteile 19 des Leistungsschalters 1, die sich hier beispielsweise aus zwei in Reihe geschalteten Löschkammern 20 und 21, die durch ein elektrisch leitendes Verbindungsstück 22 zusammengehalten werden, zusammensetzen. Die Achse 18 fällt in der Regel nicht mit der Längsachse des Schaltergehäuses 2 zusammen, sie verläuft jedoch parallel zu dieser. Antriebsseitig ist die Löschkammer 20 durch eine Betätigungsstange 23 aus einem Isoliermaterial mit dem Antrieb 8 verbunden. Die Löschkammer 21 ist ebenfalls durch eine nicht dargestellte Betätigungseinheit mit dem Antrieb 8 verbunden. Die bewegliche Betätigungsstange 23 wird druckdicht in das Innere des Schaltergehäuses 2 eingeführt. Für die druckdichte Einführung der Betätigungsstange 23 sind verschiedene Lösungen bekannt, deshalb braucht hier auf die konkrete Ausführung nicht eingegangen zu werden. Die Betätigungsstange 23 kann zudem auch durch einen zusätzlichen Stützisolator gegenüber dem Deckel 7 abgestützt werden. Für die Ausgestaltung der Flanschverbindung des Antriebs 8 mit dem Deckel 7 sind ebenfalls die verschiedensten Varianten möglich.
Antriebsseitig ist die Löschkammer 20 über ein elektrisch leitendes Anschlußstück 24 mit der Eingußarmatur 14 verbunden. In das Anschlußstück 24 ist eine einfach lösbare Kontaktierung integriert, die das Ausfahren der Aktivteile 19 erleichtert. Die Löschkammer 21 ist auf der dem Antrieb 8 abgewandten Seite mit einer Kontaktierungsbaugruppe 25 versehen, welche in ein Anschlußteil 26 eingeschoben ist. Das Anschlußteil 26 ist aus einem Metall gefertigt, vorzugsweise ist es aus einer Aluminiumlegierung gegossen, es ist mit der Eingußarmatur 17 des Stützisolators 16 elektrisch leitend verbunden. Die Aktivteile 19 werden durch die beiden Stützisolatoren 13 und 16 mechanisch gehalten. In der Regel wird jedoch die Löschkammer 20 antriebsseitig zusätzlich isolierend abgestützt, diese Abstützung ist hier jedoch nicht dargestellt.
Das Schaltergehäuse 2 ist mit einem isolierenden Medium, vorzugsweise SF6-Gas unter Druck, gefüllt. An dem Schaltergehäuse 2 sind zwei Füße 27 angebracht für die Befestigung des Leistungsschalters 1 auf einem in der Figur nicht dargestellten Fundament.
Die Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform des Anschlußteils 26, und zwar von der Antriebsseite des Leistungsschalters 1 her gesehen. Das Anschlußteil 26 weist eine dielektrisch günstig ausgebildete, torusförmige Abschirmelektrode 28 auf. Im Zentrum der Abschirmelektrode 28 ist eine zylindrisch ausgebildete Öffnung 29 vorgesehen, die konzentrisch zur Achse 18 angeordnet ist. Die Öffnung 29 wird in radialer Richtung begrenzt durch eine Zwischenwand 30, deren der Öffnung 29 abgewandte Seite als zylindrische Kontaktfläche 31 ausgebildet ist, die antriebsseitig, wie aus der Fig. 2a ersichtlich, mit einer Abschrägung 32 versehen ist. Zwischen der Zwischenwand 30 und einer Außenwand 33 der Abschirmelektrode 28 ist ein antriebsseitig weit offenes Volumen 34 vorgesehen.
An die Oberfläche der Abschirmelektrode 28 sind zwei voneinander beabstandete, dielektrisch günstig ausgebildete Tragsäulen 35 angeformt, die symmetrisch zu einer Mittelachse 36 angeordnet sind. Auf der der Abschirmelektrode 28 abgewandten Seite der Tragsäulen 35 ist an diese Tragsäulen 35 eine diese verbindende, dielektrisch günstig ausgebildete Armatur 37 angeformt. Die Armatur 37 weist auf der der Abschirmelektrode 28 abgewandten Seite im Zentrum einen Zentrierzapfen 38 auf, der in eine entsprechende Vertiefung der Eingußarmatur 17 des Stützisolators 16 paßt. Die Armatur 37 ist mit vier Bohrungen 39 versehen, welche die Befestigungsschrauben aufnehmen für die Verbindung der Armatur 37 mit der Eingußarmatur 17. Die Köpfe der Befestigungsschrauben sind hier so angeordnet, daß sie im Zwischenraum 40 zwischen den Tragsäulen 35 liegen. Die Köpfe der Befestigungsschrauben werden durch die Tragsäulen 35 dielektrisch abgeschirmt, so daß ihre Kanten das elektrische Feld im Bereich der Armatur 37 nicht negativ beeinflussen können. Die Fig. 2b zeigt den in der Fig. 2 angegebenen Teilschnitt B-B durch das Anschlußteil. Aus diesem Teilschnitt ist der Querschnitt einer dielektrisch günstig ausgebildeten Tragsäule 35 ersichtlich, der auf beiden Seiten des Zwischenraums 40 vergleichsweise große, abschirmend wirkende Radien 41 aufweist. Der Zwischenraum 40 öffnet sich in axialer Richtung, so daß die Köpfe der Befestigungsschrauben nach dem Entfernen des Verschlußdeckels 9 durch die Öffnung 4 sehr leicht zugänglich sind, so daß diese Befestigungsschrauben sehr schnell und einfach gelöst bzw. montiert werden können.
Die beiden Tragsäulen 35 können auch durch ein einziges aus einem Metall oder einer Metallegierung gegossenes, dielektrisch günstig gestaltetes U-Profil 50 ersetzt werden, welches sich zu der dem Antrieb abgewandten Seite des Leistungsschalters hin öffnet. Auch diese zweite Ausführungsform des Anschlußteils 26 stellt sicher, daß die Schraubenköpfe sehr wirksam dielektrisch abgeschirmt werden, und daß die Köpfe der Befestigungsschrauben durch die Öffnung 4 sehr leicht zugänglich sind, so daß die Befestigungsschrauben sehr schnell und einfach gelöst bzw. montiert werden können.
Die Fig. 3 zeigt einen Teilschnitt durch das Anschlußteil 26 mit eingefahrener Kontaktierungsbaugruppe 25. Die Kontaktierungsbaugruppe 25 umfaßt ein axial erstrecktes Gehäuse 42 aus einem Metall oder einer Metallegierung, welches elektrisch leitend mit der Löschkammer 21 verbunden ist. Das Gehäuse 42 weist eine radial nach innen führende Wand 43 auf, die auf der dem Anschlußteil 26 zugewandten Seite mit radial erstreckten Rippen 44 versehen ist. An die radial nach innen führende Wand 43 schließt sich ein im wesentlichen axial erstreckter Kontaktträger 45 an, welcher die Zwischenwand 30 der Abschirmelektrode 28 umschließt. In die der Kontaktfläche 31 zugewandte Seite des Kontaktträgers 45 ist ein Führungsring 46 aus einem Kunststoff eingelassen, der auf der Kontaktfläche 31 aufliegt. In die der Kontaktfläche 31 zugewandte Seite des Kontaktträgers 45 ist zudem eine Nut eingearbeitet, in welche ein Spiralkontakt 47 eingelegt ist, welcher für die elektrische Kontaktierung zwischen der Kontaktierungsbaugruppe 25 und dem Anschlußteil 26 sorgt. Beim Einfahren macht zuerst der Spiralkontakt 47 Kontakt und unmittelbar danach entlastet der Führungsring 46 den Spiralkontakt 47 mechanisch. Die Abschrägung 32 erleichtert das Einfahren der Kontaktierungsbaugruppe 25 und dient der Aufnahme von Toleranzen zwischen dem Anschlußteil 26 und der Kontaktierungsbaugruppe 25. Der Spiralkontakt 47 könnte aber auch in die Kontaktfläche 31 eingelassen werden, ebenso der Führungsring 46.
Durch die Öffnung 29 entweichen bei den beiden gezeigten Ausführungsformen Auspuffgase. Es ist vorstellbar, daß die hier zum Schutz des elektrischen Kontaktbereichs gegen diese Gase und Abbrandpartikel vorgesehene Abkröpfung des Kontaktträgers 45 eventuell nicht hinreichend ist. In diesem Fall ist es sehr einfach möglich, den Kontaktbereich konstruktiv radial nach außen zu verlegen, so daß die Außenwand 33 der Abschirmelektrode 28 für die Kontaktierung mit der entsprechend umgestalteten Kontaktierungsbaugruppe 25 benutzt werden kann. Wenn das Anschlußteil 26 nicht im Leistungsschalterbereich eingesetzt wird, so kann die Öffnung 29 ohne weiteres mit einer Abdeckung verschlossen werden, allerdings muß dabei auf eine dielektrisch günstige Ausbildung der Abdeckung geachtet werden.
Die äußere Kontur des Gehäuses 42 wird mittels einer Abdeckung 48 bis zur Vorderkante des Kontaktträgers 45 weitergeführt. Diese mit dem Gehäuse 42 verbundene und durch die äußere Kante der Rippen 44 zentrierte Abdeckung 48 ist aus einem perforierten Material gefertigt, beispielsweise aus einem Lochblech oder aus einem Kunststoff. Ein Hohlraum zwischen dieser Abdeckung 48, dem Kontaktträger 45 und den Rippen 44 ist zu einem großen Teil mit einem Gastrocknungsmittel 49 gefüllt, welches in einen gasdurchlässigen Beutel verpackt ist.
Zwischen der Außenwand 33 der Abschirmelektrode 28 und der Wand 43 des Gehäuses 42 bleibt ein Spalt s gegenüber dem gasgefüllten Innenraum des Schaltergehäuses 2 offen, der den Zutritt des isolierenden Gases in die radial angeordneten Zwischenräume zwischen den Rippen 44 und damit zum Gastrocknungsmittel 49 erleichtert. Der Bereich um den Spalt s ist so ausgebildet, daß er dielektrisch nicht störend wirkt. Der Kontaktträger 45 kann mit radial erstreckten Durchbrüchen versehen sein, um die Gaszirkulation durch das Gastrocknungsmittel 49 zu verbessern.
Die Fig. 4 zeigt einen Teilschnitt durch eine zweite Ausführungsform des Anschlußteils 26, und zwar ist hier statt der beiden Tragsäulen 35 ein dielektrisch günstig ausgebildetes U-Profil 50 vorgesehen, welches die Armatur 37 mit der Abschirmelektrode 28 verbindet. Dieses U-Profil 50 wird so angeordnet, daß sich sein Zwischenraum 40 in Gegenrichtung zur Antriebsseite öffnet. Ein Pfeil 51 gibt in dieser Fig. 4 die Richtung zum Antrieb 8 an.
Zur Erläuterung der Wirkungsweise werden nun die Figuren etwas näher betrachtet. Die beiden Öffnungen 3 und 4 des Schaltergehäuses 2 sind so ausgelegt, daß die Aktivteile 19 nach beiden Seiten aus dem Schaltergehäuse 2 ausgefahren und demontiert werden können. Wenn der Bedienungsgang für die Demontage der Löschkammern 21 und 20 auf der dem Antrieb 8 abgewandten Seite vorgesehen ist, dann werden die Löschkammern 20 und 21 nach dem Entfernen des Antriebs 8 nach dieser Seite ausgefahren und der Reihe nach demontiert. Der Bedienungsgang ist entsprechend vorteilhaft schmal ausgebildet, er ist hier in der Regel nur wenig breiter ausgeführt, als die Länge der ausgebrachten Löschkammern 20 und 21 dies erfordert. Vor dem Ausfahren der Löschkammern 20 und 21 muß in diesem Fall jedoch zusätzlich das Anschlußteil 26 demontiert werden, um den Weg für das Ausfahren frei zu machen.
Die Demontage des Anschlußteils 26 ist von der Öffnung 4 her sehr einfach möglich, da keine zusätzliche Abschirmung der Befestigungsschrauben sorgfältig demontiert werden muß. Der axial erstreckte Zwischenraum 40 zwischen den Tragsäulen 35, bzw. zwischen den Schenkeln des U-Profils 50, erlaubt den problemlosen Zugriff in axialer Richtung von der Öffnung 4 her mit Werkzeugen zum Lösen der vier Befestigungsschrauben, die das Anschlußteil 26 mit der Eingußarmatur 17 des Stützisolators 16 verbinden. Nach dem Lösen und Entfernen der Befestigungsschrauben kann das Anschlußteil 26 einfach von dem Kontaktträger 45 abgezogen und entfernt werden. Die Montage des Anschlußteils 26 ist ebenfalls sehr einfach möglich, da keine zusätzliche Abschirmung für die Befestigungsschrauben angebracht und justiert werden muß. Der Zentrierzapfen 38 erleichtert das korrekte Positionieren des Anschlußteils 26 bei der Montage, ein aufwendiges Ausrichten des Anschlußteils 26 ist deshalb nicht nötig. Um die korrekte axiale Ausrichtung des Anschlußteils 26 einfach sicherzustellen, kann gegebenenfalls ein zusätzlicher Paßstift in die der Eingußarmatur 17 zugewandte Fläche der Armatur 37 eingesetzt werden, der in eine entsprechende Bohrung in der Oberfläche der Eingußarmatur 17 eingreift. Die beschriebene Steckverbindung gleicht axiale Toleranzen und Wärmedehnungen wirkungsvoll aus.
Besonders vorteilhaft wirkt es sich aus, daß das Volumen 34 im Inneren der Abschirmelektrode 28, welches wegen der dielektrisch günstigen Formgebung dieser Abschirmelektrode 28 zwangsläufig entsteht, hier für die Unterbringung des Gastrocknungsmittels 49 genutzt werden kann, so daß keine zusätzlichen Baugruppen für die Positionierung des stets nötigen Gastrocknungsmittels 49 in das Schaltergehäuse 2 eingebaut werden müssen. Derartige zusätzliche Baugruppen werden in der Regel in Ausbuchtungen der Wand des Schaltergehäuses 2 plaziert, um sie dielektrisch abzuschirmen. Hier können diese Ausbuchtungen entfallen, welche das Schaltergehäuse 2 verteuern und dessen Reinigung erschweren. Ferner wirkt es sich vorteilhaft aus, daß bei Revisionen das Gastrocknungsmittel 49 zusammen mit den Aktivteilen 19 entfernt wird, so daß es dann sehr leicht zugänglich ist und sehr leicht und einfach außerhalb des Schaltergehäuses 2 ausgewechselt werden kann. Der Montageaufwand wird so vorteilhaft klein gehalten.
Das Konzept dieser metallgekapselten gasisolierten Schaltanlage erlaubt es, den Bedienungsgang entweder auf der Antriebsseite der Schaltanlage oder auf der dem Antrieb 8 abgewandten Seite anzuordnen. Dieses variable Anlagenkonzept erlaubt eine optimale Anpassung der Schaltanlage an die jeweiligen baulichen Gegebenheiten und an die Wünsche der Kunden. Das einfach und rasch montierbare und demontierbare Anschlußteil 26 ermöglicht dieses vorteilhafte Anlagenkonzept, ohne den Montageaufwand dafür nennenswert zu erhöhen.
Das Prinzip, den ungenutzten Raum im Inneren von Abschirmelektroden 28 zu nutzen für die Unterbringung des Gastrocknungsmittels 49, kann bei metallgekapselten gasisolierten Schaltanlagen generell vorteilhaft angewendet werden, wenn der freie Zutritt des SF6-Gases zum Gastrocknungsmittel 49 sichergestellt ist.
Das Anschlußteil 26 kann auch vorteilhaft für preisgünstige und platzsparende Winkelverbindungen an anderen Stellen der metallgekapselten gasisolierten Schaltanlage eingesetzt werden, beispielsweise für Abknickungen von Sammelschienen. Die entsprechenden Gasräume der Schaltanlage können so auch ohne großen Aufwand mit dem Gastrocknungsmittel versehen werden.
Im Ausführungsbeispiel ist der Einbau des Anschlußteils 26 in ein waagrecht angeordnetes Gehäuse beschrieben, es ist jedoch prinzipiell möglich, das vorteilhaft ausgebildete Anschlußteil 26 mit der in dieses eingreifenden Kontaktierungsbaugruppe 25 auch in senkrecht angeordneten Gehäusen vorzusehen.
Bezugszeichenliste
1
Leistungsschalter
2
Schaltergehäuse
3
,
4
Öffnung
5
,
6
Flansch
7
Deckel
8
Antrieb
9
Verschlußdeckel
10
,
11
Öffnung
12
Flansch
13
Stützisolator
14
Eingußarmatur
15
Flansch
16
Stützisolator
17
Eingußarmatur
18
Achse
19
Aktivteile
20
,
21
Löschkammer
22
Verbindungsstück
23
Betätigungsstange
24
Anschlußstück
25
Kontaktierungsbaugruppe
26
Anschlußteil
27
Füße
28
Abschirmelektrode
29
Öffnung
30
Zwischenwand
31
Kontaktfläche
32
Abschrägung
33
Außenwand
34
Volumen
35
Tragsäulen
36
Mittelachse
37
Armatur
38
Zentrierzapfen
39
Bohrungen
40
Zwischenraum
41
Radien
42
Gehäuse
43
Wand
44
Rippen
45
Kontaktträger
46
Führungsring
47
Spiralkontakt
48
Abdeckung
49
Gastrocknungsmittel
50
U-Profil
51
Pfeil
s Spalt

Claims (10)

1. Metallgekapselte gasisolierte Schaltanlage mit mindestens einem in einem Gehäuse entlang einer Achse (18) erstreckt montierten Aktivteil (19), welches an mindestens einer Seite eine Kontaktierungsbaugruppe (25) aufweist, mit mindestens einem mit einer Abschirmelektrode (28) versehenen und mit der Kontaktierungsbaugruppe (25) elektrisch leitend verbindbaren Anschlußteil (26), dadurch gekennzeichnet,
  • - daß die Abschirmelektrode (28) des Anschlußteils (26) mit einem einen Zwischenraum (40) begrenzenden Tragelement verbunden ist,
  • - daß das Tragelement auf der der Abschirmelektrode (28) abgewandten Seite mit einer Armatur (37) verbunden ist, und
  • - daß die Armatur (37) vom Zwischenraum (40) ausgehende, für die Aufnahme von Befestigungsschrauben ausgelegte Bohrungen (39) aufweist.
2. Schaltanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß die Bohrungen (39) für die Aufnahme der Befestigungsschrauben im dielektrisch abgeschirmten Bereich des Zwischenraums (40) angeordnet sind.
3. Schaltanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß das Tragelement aus zwei getrennten Tragsäulen (35) aufgebaut ist.
4. Schaltanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß der Zwischenraum (40) zwischen den Tragsäulen (35) sich in die Richtung der Achse (18) erstreckt.
5. Schaltanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß das Tragelement aus einem U-Profil (50) aufgebaut ist.
6. Schaltanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß der Zwischenraum (40) zwischen den Schenkeln des U-Profils (50) sich axial nach der dem Antrieb (8) entgegengesetzten Seite öffnet.
7. Schaltanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß das Anschlußteil (26) als einteilig demontierbares Element ausgebildet ist.
8. Schaltanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß die konzentrisch zur Achse (18) angeordnete Abschirmelektrode (28) ein ringförmiges Volumen (34) für die Aufnahme der Kontaktierungsbaugruppe (25) aufweist, und
  • - daß die Abschirmelektrode (28) eine sich in Richtung auf die Kontaktierungsbaugruppe (25) zu erstreckende, zylindrisch ausgebildete Zwischenwand (30) aufweist, auf welche sich ein Kontaktträger (45) der eingefahrenen Kontaktierungsbaugruppe (25) abstützt.
9. Schaltanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß die der Abschirmelektrode (28) zugewandte Seite der Kontaktierungsbaugruppe (25) mit zwischen dem Kontaktträger (45) und einer Abdeckung (48) eingebrachtem Gastrocknungsmittel (49) versehen ist, und
  • - daß dieses Gastrocknungsmittel (49) bei definitiv eingefahrener Kontaktierungsbaugruppe (25) innerhalb des Volumens (34) der Abschirmelektrode (28) liegt.
10. Schaltanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß zwischen der Abschirmelektrode (28) und einem weiteren Gehäuse (42) ein umlaufender Spalt (s) vorgesehen ist, und
  • - daß eine radial verlaufende Wand (43) des Gehäuses (42) so mit radial verlaufenden axial erstreckten Rippen (44) versehen ist, daß die Zwischenräume zwischen den Rippen (44) sich im Bereich des Spaltes (s) nach außen öffnen.
DE19716022A 1997-04-17 1997-04-17 Metallgekapselte gasisolierte Schaltanlage Withdrawn DE19716022A1 (de)

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US09/032,797 US5981894A (en) 1997-04-17 1998-03-02 Metal-enclosed, gas-insulated switchgear assembly
EP98810267A EP0872934B1 (de) 1997-04-17 1998-03-25 Metallgekapselte gasisolierte Schaltanlage
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CNB981148247A CN1160843C (zh) 1997-04-17 1998-04-16 封闭在金属壳体内的气体绝缘的开关装置

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