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DE19716511A1 - Pyrotechnische Ladung in einem Rohr - Google Patents

Pyrotechnische Ladung in einem Rohr

Info

Publication number
DE19716511A1
DE19716511A1 DE19716511A DE19716511A DE19716511A1 DE 19716511 A1 DE19716511 A1 DE 19716511A1 DE 19716511 A DE19716511 A DE 19716511A DE 19716511 A DE19716511 A DE 19716511A DE 19716511 A1 DE19716511 A1 DE 19716511A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
pyrotechnic charge
ball
silicone layer
closure
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19716511A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Berg
Dieter Faust
Erwin Wrobel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Diehl Stiftung and Co KG
Original Assignee
Diehl Stiftung and Co KG
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Filing date
Publication date
Application filed by Diehl Stiftung and Co KG filed Critical Diehl Stiftung and Co KG
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Priority to DE59809762T priority patent/DE59809762D1/de
Priority to AT98106895T priority patent/ATE251301T1/de
Priority to NO19981703A priority patent/NO317408B1/no
Priority to EP98106895A priority patent/EP0872702B1/de
Priority to DK98106895T priority patent/DK0872702T3/da
Publication of DE19716511A1 publication Critical patent/DE19716511A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B8/00Practice or training ammunition
    • F42B8/12Projectiles or missiles
    • F42B8/26Hand grenades
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B4/00Fireworks, i.e. pyrotechnic devices for amusement, display, illumination or signal purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Materials For Medical Uses (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine pyrotechnische Ladung in einem Rohr nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der DE 26 44 230 A1 ist eine Übungshandgranate mit Zündverzögerung be­ kannt, bei der eine pyrotechnische Ladung u. a. einem Knall erzeugt. Hierzu ist diese Ladung in einem Rohr innerhalb der Handgranate angeordnet. Das Rohr schließt mit einem, bei Anzündung der pyrotechnischen Ladung durch den sich aufbauenden Gasdruck zerreißenden Boden ab. Dabei ist nicht auszuschließen, daß große Teile des Bodens mit hoher kinetischer Energie wegfliegen, was nach den geltenden Bestimmungen nicht zulässig ist.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Verschluß für eine pyrotechnische La­ dung zu schaffen, bei dem zwar Teile wegfliegen aber diese eine sehr geringe Mas­ se aufweisen, so daß die durch diese Teile übertragene Energie weit unterhalb eines zulässigen Wertes bleiben.
Die Erfindung löst diese Aufgabe entsprechend den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteran­ sprüchen zu entnehmen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigt Fig. 1 eine Übungshandgranate im Längsschnitt und Fig. 2 einen vergrö­ ßert gezeichneten Abschnitt eines Ladungsrohres nach Fig. 1.
Eine strichpunktiert gezeichnete Übungshandgranate 1 weist ein zentrales La­ dungsrohr 3 mit Zündkapsel 5, einen zeitverzögernden Satz 7 und eine Knalladung 9 auf.
Das Ladungsrohr 3 schließt mit seiner freien Stirnseite 11 etwa mit der unteren Stirnfläche 13 der Übungshandgranate 1 ab. Eine Bohrung 15 nimmt die Knalla­ dung 9 auf. Endseitig weist das Ladungsrohr 3 einen Kegelsitz 17 für eine Kugel 18 aus einem leichten, geschäumten Styrol und eine Ausnehmung 19 für eine scheiben- oder deckelförmige Silikonschicht 21 bestehend aus einem vulkanisierba­ ren Silikonkautschuk auf. Diese ist in Bezug auf die Kugel 18 kraterförmig 27 und bezüglich des Kegelsitzes 17 keglig 28 ausgebildet. Dadurch liegt ein spitz zulau­ fender Rand 29 vor, der die Kugel 18 streifenförmig einhüllt.
Im Kegelsitz 17 sitzt die Kugel 18 mit leichter Vorspannung, wobei etwa 50% der Kugeloberfläche mit der Silikonschicht 21 verklebt ist. Die Silikonschicht 21 ist ihrerseits über die Oberfläche der Ausnehmung 19 und eines Teils des Kegelsitzes 17 mit dem Ladungsrohr 3 verklebt.
Eine sehr dünne, membranförmige Schicht 31 der Silikonschicht 21 ermöglicht der Kugel 18 den Austritt aus dem Ladungsrohr 3.
Der Durchmesser 23 der Ausnehmung 19 ist größer als der Durchmesser 25 der Kugel 18. Dadurch und durch den Kegelsitz 17, 28 bzw. den Rand 29 liegt eine große Klebeoberfläche der Silikonschicht 21 am Ladungsrohr 3 und an der Kugel 18 vor. Bei harten Stößen in Achsrichtung des Ladungsrohres 3 ist damit gewähr­ leistet, daß die an der Kugel 18 anliegende Knalladung 9 durch den, aus der Kugel 18 und der Silikonschicht 21 bestehenden Verschluß 30 eine Öffnung 33 des La­ dungsrohres 3 sicher verschließt.
Nach Zündung der Zündkapsel 5 brennt der zeitverzögernde Satz 7 ab und zündet die Knalladung 9. Der Gasdruck der Knalladung 9 treibt die Kugel 18 aus ihrem Kegelsitz 17. Dabei wird die Silikonschicht 21 im Bereich der Schicht 31 zuneh­ mend verformt, bis die Kugel 18 die immer dünner werdende Silikonschicht 21, 31 durchstößt. Die Silikonschicht 21, 31 verbleibt daher am Ladungsrohr 3, während die Kugel 18 aufgrund ihrer sehr geringen Masse und aufgrund des großen Luftwi­ derstandes rasch zu Boden fällt. Die vorgegebenen Bedingungen für die kinetische Energie und Flugdistanz von wegfliegenden Teilen werden nicht erreicht, so daß die Sicherheitsbedingungen erfüllt sind.

Claims (8)

1. Pyrotechnische Ladung in einem Rohr für eine Übungsgranate oder Feuer­ werksartikel, bei der das Rohr durch einen, durch den Gasdruck zu öffnenden Verschluß geschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (30) wenigstens zweiteilig ist, indem eine äußere Silikonschicht (21) im Bereich der Öffnung (33) des Rohres (3) einen sehr leichten Verschlußkörper (18) mit dem Rohr (3) verbindet.
2. Pyrotechnische Ladung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper (18) aus einem geschäumten Werkstoff, wie Styrol besteht.
3. Pyrotechnische Ladung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper als Kugel (18) ausgebildet ist und das Rohr (3) für die Lagerung der Kugel (18) mit einem Kegelsitz (17) versehen ist.
4. Pyrotechnische Ladung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (3) eine Ausnehmung (19) zur Aufnahme der etwa scheiben­ förmigen Silikonschicht (21) aufweist und der Durchmesser (23) der Ausnehmung (19) größer ist als die Kugel (18).
5. Pyrotechnische Ladung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Silikonschicht (21) aus einem vulkanisierbarem Silikonkautschuk be­ steht.
6. Pyrotechnische Ladung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Silikonschicht (21) in der Hauptachse des Rohres (3) mit einer mem­ branförmigen Schicht (31) an der Kugel (18) anliegt bzw. mit der Kugel (18) verklebt ist.
7. Pyrotechnische Ladung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die pyrotechnische Ladung (9) an dem Verschlußkörper (18) anliegt.
8. Pyrotechnische Ladung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper (18) etwa zur Hälfte seiner Oberfläche mit der Silikonschicht (21) verklebt ist, wobei die Silikonschicht mit einem spitz zulau­ fenden Rand (29) den Verschlußkörper (18) zu einem Teil einhüllt.
DE19716511A 1997-04-19 1997-04-19 Pyrotechnische Ladung in einem Rohr Withdrawn DE19716511A1 (de)

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