DE19715295A1 - Tor, insbesondere Sektionaltor, mit einem Torblatt und einer Führungseinrichtung - Google Patents
Tor, insbesondere Sektionaltor, mit einem Torblatt und einer FührungseinrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Tor, insbesondere ein Sektionaltor,
mit einem Torblatt und einer Führungseinrichtung, wobei die Führungseinrichtung
Laufführungsschienen, die das Tor an beiden Längsseiten führen, aufweist, wobei
an jeder Seite mindestens eine Führungsschiene angeordnet ist, die einen vorderen
vertikalen Abschnitt, einen Bogen-Abschnitt und einen hinteren Abschnitt aufweist,
und wobei jeder Längsseite des Tors jeweils ein Laufwagen zugeordnet ist, der je
weils mindestens zwei Laufräder, die in die zugeordneten Laufführungsschienen der
Führungseinrichtung eingreifen und in Laufrichtung beabstandet sind, aufweist, und
wobei der Laufwagen einen über das vordere Laufrad vorstehenden Haltearm um
faßt, der an dem Torblatt befestigt ist, wobei der Haltearm starr mit dem Laufwagen
verbunden ist.
Im wesentlichen unterscheidet man zwei Arten von Toren der vorstehend beschrie
benen Art. Bei dem einen handelt es sich um sogenannte Schwingtore, bei denen
das Torblatt in einem Teil nach oben und nach innen geschwenkt wird, so daß es
sich im Deckenbereich des Raumes, den das Schwingtor verschließt, anlegt. Hierbei
sind beidseitig des Tors Führungsschienen vorgesehen, in denen das Schwingtor an
seinem oberen und unteren Ende mittels Rollen geführt wird. Solche Schwingtore
haben den Vorteil, daß sie eine geringe Einbauhöhe aufweisen, d. h. sie legen sich
sehr dicht unter die Decke des Raums an. Darüberhinaus ist nur eine geringe Sturz
höhe in der Einfahrt erforderlich, um dennoch das Tor dicht mit seiner oberen Kante
in die Einbauöffnung in geschlossenem Zustand einzulegen. Die zweite Art solcher
Tore, die sich nach oben hin öffnen, sind sogenannte Sektionaltore. Bei diesen To
ren ist das Torblatt in mehrere horizontale Flächenelemente, die als Sektionen be
zeichnet werden, unterteilt, die sich, ebenfalls in Führungsschienen an den Längs
seiten geführt, nach oben verschieben. Solche Sektionaltore benötigen im Decken
bereich in der Regel zusätzlich zu derjenigen Führungsschiene, die über einen Bo
gen-Abschnitt in den vertikalen Abschnitt übergeht, im hinteren, horizontalen Be
reich eine zweite, parallel zu der Laufschiene angeordnete Führungsschiene, in der
die obere Rolle, die die obere Kante des oberen Sektionaltor-Abschnitts führt, läuft,
die an dem zum Tor hin liegenden Ende nach unten gebogen ist. In dieser oberen
Schiene wird der obere Endabschnitt der obersten Sektion mit einer Rolle geführt,
so daß es in die Schließposition geschwenkt werden kann. Durch solche Schienen
wird die Bauhöhe im Deckenbereich für das Sektionaltor relativ groß außerdem
muß die Sturzhöhe ausreichend groß sein, um das Sektionaltor im geschlossenen
Zustand unterhalb des Sturzes die Durchfahrtsöffnung verschließend einzupassen,
da das gesamte Tor im geöffneten Zustand auf der unteren Schiene aufliegt.
Ein Sektionaltor mit doppelter Laufschiene, wie es vorstehend beschrieben ist, ist
beispielsweise aus dem Deutschen Gebrauchsmuster G 94 18 568.9 bekannt.
Es sind aber auch Tore bekannt, bei denen nur die eine Schiene vorhanden ist, um
das gesamte Sektionaltor sowohl im vertikalen Tordurchfahrtsbereich als auch im
Deckenbereich mittels entsprechenden Laufrollen, die in diesen Führungsschienen
laufen, zu führen. Ein solches Sektionaltor ist beispielsweise in der US-PS
2,276,976 erläutert. Ein Problem, das sich bei solchen Toren mit nur einer Lauf
schiene stellt, ist dasjenige, die oberste Sektion des Tors in geschlossenem Zustand
in die vertikale Stellung zu drücken, wozu nach dieser Schrift ein entsprechender
Hebelmechanismus vorgesehen ist. Auch diese Anordnung erfordert, wie die Fig. 2
dieser Druckschrift zeigt, eine relativ hohe Sturzhöhe, d. h. einen relativ großen
Abstand zwischen der oberen Kante und des obersten Sektionaltor-Abschnitts und
dem Deckenbereich.
Übliche Sturzhöhen bei solchen Toren, die erforderlich sind, liegen in der Größen
ordnung von 18 bis 28 cm, allerdings sind auch schon Lösungsvorschläge bekannt,
die eine aufwendige Mechanik einsetzen, mit denen auch Sturzhöhen von etwa 12
cm erreichbar sind.
Ein Tor mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 ist aus der US-PS
2,786,231 bekannt. Der Gegenstand dieser Patentschrift ist im wesentlichen auf ein
Rolltor gerichtet mit einer Torsionsfedereinrichtung, die eine Gegenbalance zu dem
Eigengewicht des Tors darstellt, so daß ein Öffnen mit der Hand erleichtert wird. Der
obere Bereich ist dabei in den Laufführungsschienen mit einem Laufwagen auf bei
den Seiten geführt, wobei jeder Laufwagen jeweils zwei Rollen besitzt mit einem Hal
tearm, der unter einem wesentlichen Abstand von dem oberen Ende des oberen Tor
rands beabstandet daran angelenkt ist. Dieser Laufwagen bewegt sich im geschlos
senen Zustand des Tors in den Bogen-Abschnitt der jeweiligen Laufführungsschiene
hinein. Auch bei diesem Tor ist eine sehr große Sturzhöhe, wie der Figur zu entneh
men ist, erforderlich, um die oberste Sektion zu schließen.
Ausgehend von dem eingangs beschriebenen Stand der Technik liegt der vorliegen
den Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Tor, insbesondere ein Sektionaltor, der
eingangs beschriebenen Art derart auszugestalten, daß Sturzhöhen, die maximal
der Dicke des Torblatts entsprechen, also zwischen Null und 10 cm, ausreichend
sind, um ein solches Tor, insbesondere auch mit einem elektrischen Antrieb, dicht zu
verschließen, wobei auch eine geringe Bauhöhe gegeben sein soll, mit der ein sol
ches Tor unterhalb des Deckenbereichs des Raums angelegt werden kann.
Die vorstehende Aufgabe wird, ausgehend von einem Tor mit den Merkmalen ge
mäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gelöst, daß der Haltearm eine Län
ge aufweist derart, daß die Laufräder in der geschlossenen Stellung des Tors im we
sentlichen in einem geraden, etwa horizontal verlaufenden Abschnitt der Lauffüh
rungsschiene laufen, wobei sich in dieser Stellung der Haltearm etwa parallel zu der
Längserstreckung des geraden, etwa horizontal verkaufenden Abschnitts der
Laufführungsschiene erstreckt, und daß der Haltearm beim Übergang von der ge
schlossenen Stellung des Torblatts zu der geöffneten Stellung des Torblatts hin eine
Kippbewegung nach unten vornimmt. Dadurch, daß der Hebelarm starr mit dem
Laufwagen verbunden ist, wird beim Verschließen des Tors, dann, wenn sich der un
tere Torabschnitt auf den Boden der Durchfahrt auflegt und unter weiterem Verfah
ren des linken und des rechten Laufwagens in die vordere Schließstellung, der Hal
tearm des Laufwagens nach unten gezogen, so daß der Laufwagen in Bezug auf die
Ausrichtung der Achsen der Laufräder verkippt wird. In diesem verkippten Zustand
kann dann über den Haltearm die obere Kante des Tors nach vorne in die Schließ
stellung und dicht unter den Sturz gedrückt werden, so daß ein dichtender Abschluß
gewährleistet ist. Für diese Maßnahme sind keine zusätzlichen, beweglichen Teile
oder Mechanismen erforderlich, sondern es reicht einzig und allein der linke und
rechte Laufwagen, jeweils in einer einzelnen Führungsschiene geführt, aus, um den
dichten Schließeffekt zu erzielen.
Die beiden Laufwagen werden bevorzugt in den jeweiligen Laufführungsschienen
bewegt in denen auch die Führungsrollen laufen, die das Torblatt in den verschie
denen Stellungen führen. Dies gilt auch für Sektionaltore, die üblicherweise im obe
ren, vertikalen oder hinteren Abschnitt zwei Laufführungsschienen besitzen, d. h.
auch bei diesen Toren reicht eine einzige Laufführungsschiene sowohl für die Füh
rungsrollen der Sektionaltor-Abschnitte als auch für die Laufräder des Laufwagens
auf jeder Seite des Tors jeweils aus.
Es ist allerdings auch die Möglichkeit gegeben, den Laufwagen in einer zusätzlichen
Führungsschiene, die den hinteren, vertikalen Bereich der Führungseinrichtung dar
stellt, zu führen, wobei diese Laufführungsschiene dann im wesentlichen bis zu der
Kante des Tors bzw. der Toröffnung reicht. In jedem Fall weist auch der in einer sol
chen Laufführungsschiene verwendete Laufwagen einen Haltearm auf und der Lauf
wagen ist so mit seinen Rädern im Verhältnis zu der Öffnungsweite der Lauffüh
rungsschiene dimensioniert, daß er eine gewisse Kippbewegung, die ein wesentli
ches Merkmal darstellt, ausführen kann.
Damit eine definierte Bewegung des Laufwagens bzw. des Haltearms gewährleistet
wird, insbesondere auch dann, wenn der vertikale, der Bogen- und der hintere
Abschnitt durch eine fortlaufende Führungsschiene gebildet werden, ist der Halte
arm in einer Länge ausgeführt derart, daß die Laufräder des Laufwagens nur in dem
hinteren, geraden Abschnitt der Laufführungsschienen, der sich an dem Bogen-Ab
schnitt anschließt geführt werden; dies gilt auch in der vorderen Stellung, in der das
Tor geschlossen ist.
Ein weiterer Vorteil, der sich mit der erfindungsgemäßen Anordnung ergibt, ist derje
nige, daß gerade in Verbindung mit Sektionaltoren ein Lüftungsschlitz im oberen
Sturzbereich geöffnet werden kann, indem die Laufwagen, ausgehend von der ge
schlossenen Stellung, geringfügig in den Laufführungsschienen verfahren werden,
bis sich der obere Sektionaltor-Abschnitt zu einer Öffnungsstellung hin verkippt hat,
in der ein Spalt unterhalb des Sturzes freigegeben ist, allerdings der untere Sektio
naltor-Abschnitt noch auf der Bodenfläche aufliegt. Mit der erfindungsgemäßen Aus
gestaltung des Tors, insbesondere der beiden Laufwagen mit starrem Haltearm und
der möglichen Kippbewegung, sind geringe Sturzhöhen oberhalb des Tors ausrei
chend, um das Tor dicht zu verschließen. Solche Sturzhöhen liegen bei ein paar
Zentimetern, üblicherweise bei etwa 3 bis 4 Zentimetern, so daß gerade in Bezug
auf geringe Durchfahrtshöhen an einer bereits vorhandenen Toreinfahrt eine maxi
male Durchfahrtshöhe erreicht werden kann, die auch dann nicht eingeschränkt
wird, wenn das Tor geöffnet wird, da bereits etwa die Bauhöhe der seitlichen Lauf
führungsschienen ausreichend ist, um das geöffnete Tor unterhalb des Deckenbe
reichs, beispielsweise der Garage, anzulegen. Falls die Sektionaltore relativ dünn
ausgebildet werden können, sind Sturzhöhen von 1 cm, oder sogar eine sogenannte
Null-Sturzhöhe, möglich, da das Tor im Anfangszustand des Öffnungsvorgangs nicht
nach oben angehoben werden muß, sondern der Laufwagen, wenn er sich in seiner
Führungsschiene verschiebt, seine Kippbewegung vornimmt und so zunächst den
oberen Abschnitt aus der Toröffnung herauskippt.
Eine solche maximale Ausnutzung der Durchfahrtshöhe ist gerade im Hinblick darauf
von Vorteil, daß zunehmend Fahrzeuge in Form von Kleintransportern auch im pri
vaten Bereich Einzug halten oder Fahrzeuge mit sogenannten Dachträgerboxen
ausgestattet werden, wozu eine maximale Durchfahrtshöhe erforderlich ist, die
üblicherweise bei älteren Garagen nicht gegeben ist, da der Tormechanismus übli
cher Tore und Torantriebe die Rohbaumaße der Tordurchfahrt einschränkt.
Wie bereits vorstehend erwähnt, sollte bevorzugt die Kippbewegung des Haltearms
bzw. des gesamten Laufwagens so eingestellt werden, daß der Kippweg des Halte
arms an seinem vorderen Ende etwa der Dicke des Torblatts entspricht. Es hat sich
gezeigt, daß mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen der Kippweg etwa der Vor
schrift D2/+0,5 cm genügt, wobei D der Dicke des Torblatts entspricht. Dies bedeutet
beispielsweise, daß bei einer Dicke des Torblatts von 5 cm eine Sturzhöhe und da
mit ein Kippweg von 3 cm ausreichend sind, daß das Torblatt, insbesondere der
obere Flächenabschnitt eines Sektionaltors, unterhalb des Sturzes geschwenkt wer
den kann, ohne daß dadurch die obere Kante an dem Sturz entlang streift.
Weiterhin hat es sich als vorteilhaft erwiesen, daß der Haltearm von der freien Kante
des Segments etwa in einem Abstand angelenkt ist, der ungefähr der Dicke des Tor
blatts entspricht. Hierdurch wird erreicht, daß dann, wenn sich der Laufwagen, aus
gehend von der geschlossenen Stellung, zu der Öffnungsstellung hin bewegt, zu
nächst das Tor unterhalb des Sturzes nach innen herausgekippt und mit einer weite
ren Bewegung des Laufwagens angehoben wird (üblicherweise durch Unterstützung
von seitlichen Federelementen), bis sich dann das obere Ende des Torblatts auf
grund der von der freien Kante beabstandeten Gelenkverbindung auf die Oberseite
des jeweiligen Haltearms auflegt, so daß die eigentliche Last dann, in der geöffneten
Stellung, nicht durch die Gelenkverbindung zwischen dem Haltearm und dem Tor
aufgenommen wird, sondern nur durch die Auflage des Torblatts auf der Oberseite
des Haltearms.
Um eine ausreichende Kippbewegung jedes Laufwagens einerseits zu ermöglichen,
aber dennoch den Laufwagen stabil zu führen, hat sich ein Abstand der Achsen der
beiden Laufräder jedes Laufwagens zwischen 70 und 110 mm, vorzugsweise zwi
schen 90 mm und 110 mm, als geeignet erwiesen mit der gegebenenfalls zusätzli
chen Vorschrift, daß der Abstand der beiden Achsen etwa der Hälfte des mittleren
Radius des Bogen-Abschnitts der Laufführungsschiene entspricht. Darüberhinaus
sollte der Haltearm eine Länge zwischen seinem freien Ende und dem vorderen
Laufrad etwa zwischen 300 bis 800 mm aufweisen, wobei darauf geachtet werden
sollte, daß das vorderste Laufrad, d. h. dasjenige Laufrad, das dem freien Ende des
Haltearms zugewandt ist, in dem hinteren Abschnitt der Laufführungsschiene, der
sich an den Bogen-Abschnitt anschließt, läuft; mit anderen Worten bedeutet dies,
daß das vordere Laufrad nicht in den gebogenen Abschnitt der Laufführungsschiene
in geschlossenem Zustand des Tors reichen sollte. Die vorstehenden Dimensionie
rungsvorschriften gelten insbesondere für Tor-Anordnungen, bei denen beidseitig
des Tors nur eine fortlaufende Laufführungsschiene angeordnet ist.
Die vorstehend beschriebene Kippbewegung kann dadurch erzielt bzw. definiert ein
gestellt werden, daß der Querschnitt der Führungsschiene derart dimensioniert ist,
daß die Kippbewegung, aufgrund eines gewissen Spiels der Laufräder in der Füh
rungsschiene, begrenzt ist. Dies bedeutet, daß, zu der geöffneten Stellung des Tors
hin, der Laufwagen so kippt, daß das vordere Laufrad des Laufwagens auf einem
unteren Führungsprofil der Führungsschiene aufliegt, während das hintere Laufrad,
d. h. dasjenige Laufrad, das von dem Haltearm entfernt liegt, an ein oberes Begren
zungsprofil der Laufführungsschiene zur Anlage gelangt. In Bezug auf diese Maßnah
me, um die Kippbewegung zu erzeugen, sollte der Querschnitt der Führungsschie
nen etwa 5 bis 10 mm größer als der Durchmesser der jeweiligen Laufräder sein, da
mit diese Kippbewegung ermöglicht wird.
Eine andere Maßnahme, um eine solche Kippbewegung definiert zu erzielen, ist die
jenige, daß die Lagerung der Laufräder bzw. deren Achsen mit Spiel im Laufwagen
erfolgt. Ein solches Spiel kann durch Langlöcher, in denen die Achsen der Laufräder
gelagert sind, erzielt werden. Falls solche Langlöcher in ihrer Länge einstellbar sind,
kann auch der Umfang der Kippbewegung eingestellt werden. Weiterhin sollten, da
mit eine Justierung des Bewegungsablaufs der jeweiligen Laufwagen möglich ist, die
Laufräder des Laufwagens an einem Träger verstellbar in Bezug auf die Ebene des
Haltearms gehalten werden. Dadurch können die Achsen, die die Laufräder tragen,
in Bezug auf den Haltearm justiert werden.
Es ist allgemein bei Sektionaltoren erwünscht, daß die obere Sektion in geschlosse
nem Zustand des Tors auch nach innen gekippt werden kann, um so in diesem obe
ren Bereich einen Lüftungsschlitz zu bilden. Hierbei sollte aber die untere Sektion
noch auf dem Boden aufliegend verbleiben, um zu verhindern, daß über den Boden
Staub in die Garage hineingeweht wird oder aber die Möglichkeit besteht, daß Klein
tiere durch einen eventuellen Schlitz in die Garage eindringen können. Dies bedeu
tet aber wiederum, daß die obere Sektion des Sektionaltors von der geöffneten Stel
lung zu der Schließstellung hin über einen gesonderten Betätigungsvorgang erfol
gen muß, um diesen Abschnitt dicht in dem Tordurchgang zu verschließen, was an
sonsten durch die sich nach unten richtende Bewegungskomponente des Tors beim
Schließen des Tors vorgenommen wird. Dann, wenn ein elektrischer Antrieb einge
setzt wird, kann dieses Andrücken des oberen Sektionaltor-Abschnitts über den An
trieb erfolgen. Da es aber auch erwünscht ist, solche Sektionaltore mit der Hand zu
öffnen und zu schließen, ist es wünschenswert, eine Einrichtung zu haben, die den
oberen Sektionaltor-Abschnitt selbsttätig beim Schließen des Tors dichtend an die
Türöffnung anlegt. Um dies zu erreichen, wird in einer bevorzugten Weiterbildung
eines Tors in Form eines Sektionaltors im Bereich des Übergangs zwischen dem
vertikalen, vorderen Abschnitt und dem Bogen-Abschnitt der Laufführungsschiene
und oberhalb der Gelenkverbindung zwischen dem vorletzten und dem letzten bzw.
dem obersten Sektionaltor-Abschnitt, und zwar in der geschlossenen Stellung des
Tors gesehen, ein Anschlagteil angeordnet, gegen das sich ein Gegenanschlagteil
des oberen Sektionaltor-Abschnitts beim Schließen des Tors anlegt. Dieses Gegen
anschlagteil wird oberhalb der Gelenkverbindung angeordnet und bewirkt, daß beim
Schließen des Tors das Gegenanschlagteil an dem Anschlagelement zur Anlage ge
langt und bei weiterem Verschieben des Tors in seine Schließstellung die Schwen
kung des obersten Sektionaltor-Abschnitts in seine Schließstellung vornimmt. Dieser
Vorgang kann noch dadurch unterstützt werden, daß zwischen dem Laufwagen und
dem oberen Sektionaltor-Abschnitt eine Druck- oder Zugfeder, in geeigneter Weise
angeordnet, vorgesehen wird, so daß aufgrund des Kräftespiels, in der Endphase
des Sehließvorgangs, wenn sich das Sektionaltor auf den Boden der Toreinfahrt auf
legt, diese Federanordnung dabei unterstützt, den oberen Sektionaltor-Abschnitt in
die Schließstellung zu verkippen.
Das Anschlagteil oder das Gegenanschlagteil kann durch ein bolzenartiges Teil ge
bildet werden, das über einen Betätigungsmechanismus verschiebbar gehalten ist.
Dies hat den Vorteil, daß grundsätzlich dann, wenn das Sektionaltor geöffnet ist,
dieses bolzenartige Teil so vorsteht, daß es mit dem Anschlagteil an der
Laufschiene und/oder dem Sektionaltor-Abschnitt so zusammenwirkt, um den vorste
hend beschriebenen Effekt beim Schließen des Tors herzuvorzurufen. Während des
Öffnungsvorgangs kann dann dieses bolzenartige Teil so verschoben werden, daß
es außer dem Eingriff des Gegenteils gelangt, um dann eine ungehinderte Verkip
pung des oberen Sektionaltor-Abschnitts zu ermöglichen derart, daß der untere Sek
tionaltor-Abschnitt auf dem Boden in der Anfangsphase der Verkippung verbleibt,
wie dies noch nachfolgend im Rahmen der Beschreibung eines Ausführungsbeispie
len anhand der Fig. 5 erläutert wird. Die Entriegelung des bolzenartigen Teils, d. h.
das Zurückziehen des bolzenartigen Teils aus dem Eingriff mit dem Gegenteil, kann
über einen Türgriffmechanismus oder einen Entriegelungsmechanismus (beispiels
weise bei einem elektrischen Antrieb) erfolgen, so daß beim Betätigen des Türgriffs
oder in der Anlaufphase des Antriebs dann, wenn das Tor entriegelt wird, auch die
bolzenartigen Teile zurückgezogen werden.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
anhand der Zeichnung. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Tors gemäß der Erfindung in Form ei
nes Sektionaltors in einem geschlossenen Zustand, wobei das Tor nur im
Umfang von drei Sektionaltor-Abschnitten und nur einem Teil des hinte
ren Abschnitts der Laufführungsschiene, der sich an den Bogen-Ab
schnitt anschließt, dargestellt ist,
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht, wobei das Tor in einem Zustand
gezeigt ist, bei dem der Laufwagen von der Schließstellung der Fig. 1
beginnt, sich in die Öffnungsstellung zu bewegen,
Fig. 3 eine schematische, perspektivische Ansicht des Laufwagens, wie er in
der Anordnung der Fig. 1 und 2 eingesetzt ist,
Fig. 4 eine seitliche, schematische Ansicht aus Richtung des Sichtpfeils IV des
Laufwagens der Fig. 3,
Fig. 5 eine Ansicht des oberen Bereichs eines Sektionaltors, ähnlich Fig. 1,
das einen zusätzlichen Mechanismus zum Selbsttätigen Beischwenken
des oberen Sektionaltors in die Schließstellung beim Schließen des Tors
aufweist,
Fig. 6A und 6B ein Anschlagteil, das an dem Rahmen bzw. der Laufführungs
schiene befestigt ist (Fig. 6A), sowie ein solches, das an dem Torblatt
befestigt ist (Fig. 6B),
Fig. 7A eine schematische Ansicht eines Sektionaltors von der Innenseite aus
gesehen mit einer erfindungsgemäßen Laufführungsschienenanordnung
mit einer zusätzlichen geraden Schiene im oberen Bereich zur Aufnahme
des Laufwagens,
Fig. 7B die Schienenanordnung der Fig. 7A im oberen Bereich in einer vergrö
ßerten Darstellung,
Fig. 8 eine Ansicht eines Laufwagens, der in Verbindung mit der Schienenan
ordnung, die in den Fig. 7A und 7B dargestellt ist, einsetzbar ist, und
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht eines Laufwagens ähnlich der Fig. 8 mit
angedeutetem Torblatt sowie angedeuteter Laufführungsschiene.
In der Fig. 1 ist ein Querschnitt eines Sektionaltors 1, wie es prinzipiell auch in
Fig. 7A dargestellt ist, mit drei Sektionaltor-Abschnitten 2, 3 und 4 gezeigt. Die Sek
tionaltor-Abschnitte 2, 3 und 4 sind mittels Gelenk 5 mit horizontal ausgerichteter
Gelenkachse gelenkig miteinander verbunden, so daß sie gegeneinander ver
schwenkt werden können, wie dies im Bereich des oberen Sektionaltor-Abschnitts 2
und des mittleren Sektionaltor-Abschnitts 3 in Fig. 2 zu sehen ist.
Das Sektionaltor 1 ist an seinen beiden Längskanten jeweils in einer Laufführungs
schiene, die allgemein mit dem Bezugszeichen 6 bezeichnet ist, mittels Führungsrol
len 7 geführt. Diese Führungsrollen 7 sind jeweils der oberen Kante der Sektional
tor-Abschnitte 3, 4 zugeordnet, während der obere Sektionaltor-Abschnitt 2 keine
Führungsrolle aufweist, so daß er, ohne mit der Laufführungsschiene 6 in Eingriff zu
sein, frei in Richtung des Schwenkpfeils 8, ausgehend von der Stellung, die in Fig.
1 dargestellt ist, schwenkbar ist.
Die Laufführungsschiene 6 kann im wesentlichen in drei Abschnitte unterteilt wer
den, einen vorderen, vertikalen Abschnitt 9, an den sich ein Bogen-Abschnitt 10 an
schließt, der in einen hinteren oder Decken-Abschnitt 11 übergeht. In der gezeigten
Anordnung besitzt der Bogen-Abschnitt 10 einen gleichbleibenden Radius, mit dem
Bezugszeichen 12 bezeichnet.
Dem hinteren Abschnitt 11 der Laufführungsschiene 6 ist ein Laufwagen 13 zuge
ordnet mit zwei Laufrädern 14, die an Achsen 15 gelagert sind. Die Achsen 15 wie
derum sind in jeweils einem Träger 16 gehalten, die an ihrem oberen Ende mit einer
Querplatte 17 verbunden sind. Die Querplatte 17, die in der Grundstellung, wie sie
in Fig. 1 dargestellt ist, etwa parallel zu der Längserstreckung des hinteren Ab
schnitts 11 der Laufführungsschiene 6 orientiert ist, ist zu dem oberen Sektionaltorabschnitt
2 hin in Form eines Haltearms 18 verlängert, der an seinem vorderen, frei
en Ende 19 mittels Gelenk 20 an der Innenseite des oberen Sektionaltor-Abschnitts
2 gelenkig verbunden ist. Der Abstand 21 des Gelenks 20 von der freien Stirnkante
22 des oberen Sektionaltor-Abschnitts 2 entspricht etwa der Dicke 23 des Sektional
tors 1 bzw. des oberen Sektionaltor-Abschnitts 2. Weiterhin ist in Fig. 1 mit dem
Bezugszeichen 24 die Decke bezeichnet sowie mit 25 ein Sturz, der sich oberhalb
der Toreinfahrt befindet und die lichte Durchgangshöhe begrenzt.
Um das Sektionaltor 1, ausgehend von der geschlossenen Stellung, die in Fig. 1
gezeigt ist, zu öffnen, werden die beiden Laufwagen 13 (nur einer ist in den Seiten
ansichten der Fig. 1 und 2 dargestellt) in Richtung des Pfeils 26 mittels eines ge
eigneten Antriebs, der nicht näher dargestellt ist, verfahren. Bei einem solchen An
trieb kann es sich um Seilzüge oder eine andere geeignete Einrichtung handeln, um
den Laufwagen 13 nicht nur in Richtung des Pfeils 26 zu verfahren, sondern auch in
entgegengesetzter Richtung, und zwar beim Schließen des Sektionaltors. Mit dem
Beginn der Bewegung des Laufwagens 17 in Richtung des Pfeils 26 wird zunächst
das obere Sektionaltor 2 unterhalb des Sturzes 25 heraus verschwenkt, indem sich
das Gelenk 20, um das Gelenk 5 schwenkend, entlang des Schwenkradius 8 be
wegt. Während dieser anfänglichen Bewegung verbleiben die unteren Sektionaltor-
Abschnitte 3, 4 in der auf dem Boden (nicht dargestellt) abgesenkten Stellung.
Nachdem das obere Sektionaltor 2 unterhalb des Sturzes 25 herausgeschwenkt ist,
werden unter weiterer Bewegung des Laufwagens 13 in Richtung des Pfeils 26 über
den oberen Sektionaltor-Abschnitt 2 die unteren Sektionaltor-Abschnitte 3 und 4 ent
lang des Bogen-Abschnitts 10 und des vertikalen Abschnitts 9 der Laufführungs
schiene, geführt mit den Führungsrollen 7, angezogen.
Eine Stellung des oberen Sektionaltor-Abschnitts 2, unmittelbar bevor die sich daran
anschließenden unteren Sektionaltor-Abschnitte 3, 4 angehoben werden, ist in Fig.
2 dargestellt.
In der Stellung, die in Fig. 2 gezeigt ist, wird unter dem Gewicht des oberen Sektio
naltor-Abschnitts 2 und unter Zug des Laufwagens 13 in Richtung des Pfeils 26 der
Laufwagen, genauer gesagt der Haltearm 18 in Verlängerung der Querplatte 17,
nach unten gekippt. Der Kippweg, den das freie Ende 19 des Haltearms 18 in eine
Richtung senkrecht zu der in den Fig. 1 dargestellten Decke 24 beschreibt, be
trägt etwa D/2+0,5 cm, wobei D die Dicke des Torblatts ist. Dies bedeutet, daß der
Kippweg bei einem Torblatt von 5 cm etwa 3 cm beträgt. Aufgrund dieser Kippbewe
gung kann die freie Stirnkante 22, ohne durch ein Anheben des Sektionaltors behin
dert zu sein, unterhalb des Torsturzes 25 herausschwenken, bevor dann die weitere
Bewegung des Laufwagens 13 in Richtung des Pfeils 26 zu einem Anheben der sich
an den oberen Sektionaltor-Abschnitt 2 anschließenden Sektionaltor-Abschnitte 3, 4,
usw., führt. Mit einem weiteren Verfahren des Laufwagens 13 legt sich dann der
obere Abschnitt des oberen Sektionaltors 2, der oberhalb des Gelenks 20 vorsteht,
auf die Oberseite des Haltearms 18 des Laufwagens 13 auf, so daß in der geöffne
ten Stellung des Sektionaltors das Gewicht des oberen Sektionaltors 2 nicht von
dem Gelenk 20 aufgenommen wird, sondern allein durch die Auflage des oberen
Sektionaltor-Abschnitt 2 auf dem Haltearm 16.
In der hinteren Stellung, d. h. in der Stellung, in der das Sektionaltor 1 geöffnet ist,
richtet sich der Laufwagen 13 wieder so aus, wie er in der Stellung der Fig. 1 ge
zeigt ist.
Um das Sektionaltor 1 wieder zu schließen, wird der Laufwagen 13 entgegen der
Richtung des Pfeils 26 in dem hinteren Abschnitt 11 der Laufführungsschiene 6 ver
fahren, so daß die einzelnen Führungsrollen 7, die in dem geöffneten Zustand des
Sektionaltors in dem hinteren Abschnitt 11 der Laufführungsschiene 6 positioniert
sind, über den Bogen-Abschnitt 10 wieder in den vertikalen Abschnitt 9 geführt wer
den, bis der untere Sektionaltor-Abschnitt auf der Bodenfläche der Tordurchfahrt
zum Anliegen gelangt. Mit dieser Auflage wird zunächst eine Stellung erzielt, wie sie
in der Fig. 2 gezeigt ist, in der, aufgrund des Gewichts des Tors, das nicht durch
irgendwelche Federanordnungen aufgefangen wird, den Laufwagen 13 über den
Hebelarm 18 nach unten verkippt. Erst dann wird, mit einem weiteren Verschieben
des Laufwagens entgegen der Richtung des Pfeils 26, der obere Sektionaltor-Ab
schnitt 2 in seine geschlossene Stellung, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, entlang
des Schwenkradius 8, an dem Gelenk 5 geführt, verschwenkt. Da sich das Sektio
naltor 1 mit seinem unteren Abschnitt bereits in der geschlossenen Stellung befin
det, kann die freie Stirnkante 22 des oberen Sektionaltor-Abschnitts 2 unmittelbar
unter den Sturz 25 geschoben werden, d. h. es wird nur ein minimaler Freiraum be
nötigt, der üblicherweise ohnehin vorhanden ist, um eine Dichtung aufzunehmen.
Weiterhin reicht eine Sturzhöhe, mit dem Bezugszeichen 27 bezeichnet, aus, die bei
etwa 3 cm oder noch geringer liegt. Dadurch kann annähernd die volle Deckenhöhe
für das Tor ausgenutzt werden.
Wie die vorstehende Erläuterung zeigt, ist eine wesentliche Maßnahme, um auch
bei geringer Bauhöhe des Sturzes 25 das Tor öffnen und schließen zu können, die
jenige, daß der Laufwagen 13 eine Kippbewegung, wie sie vorstehend beschrieben
ist, vornimmt. Eine solche Kippbewegung wird auf einfache Weise, ohne aufwendi
ge, konstruktive Maßnahmen, dadurch erzielt, daß der Durchmesser der Laufräder
14 des Laufwagens 13 um etwa 5 bis 10 mm geringer ist als die lichte Weise der
Laufführungsschienen 6, so daß die Räder senkrecht zur Laufrichtung nach oben
kippen können (dies ist insbesondere relevant für das hintere Laufrad 14, während
das vordere Laufrad 14 bzw. dessen Achse 15 die Schwenkachse dieser Kippbewe
gung festlegt). Falls es aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist, die Laufräder
im Durchmesser geringer zu dimensionieren als die freie Querschnittsbreite der
Laufführungsschiene 6, können die Achsen 15 der Laufräder 14 in Langlöchern 28
gelagert werden, so daß sich die jeweiligen Achsen 15 entlang dieser Langlöcher 28
zum Ausführen dieser Kippbewegung bewegen können. Grundsätzlich ist ein Lang
loch im Bereich des hinteren Laufrads 14, d. h. im Bereich des in den Fig. 1 und
2 auf der rechten Seite liegenden Laufrads, ausreichend, während das vordere
Laufrad 14 exakt geführt werden kann.
In den Fig. 3 und 4 ist nochmals der Laufwagen 13 detailliert dargestellt. Der
Träger 16 sowie die Querplatte 17 sind aus einem durchgehenden, plattenförmigen
Teil aufgebaut. Weiterhin ist dieses Plattenteil durch eine seitliche Leiste 29, die
auch die Achsen 15 der Laufräder 14 aufnimmt, verstärkt, so daß sich der Haltearm
16 nicht verbiegt, wenn sich der Laufwagen 13 in der vorderen Stellung, in der er
verkippt ist, befindet, wie in Fig. 1 dargestellt ist. Grundsätzlich wäre eine solche
federnde Bewegung des Haltearms 16 möglich; dies würde aber zu einer Materialer
müdung führen, was einen Bruch des Haltearms 16 im Bereich seiner Verbindungs
stelle mit der Querplatte 17 zur Folge hätte. Wie in Fig. 4 angedeutet ist, besitzt
der Haltearm 16, von der vorderen Achse 15 bis zu seinem freien Ende 19, an dem
das Gelenk 20 angeordnet ist, eine Länge 30, die dem Radius 12 des Bogen-Ab
schnitts 10 der Laufführungsschiene 6 entspricht, während der Abstand der beiden
Achsen 15 des Laufwagens 13, mit dem Bezugszeichen 31 bezeichnet, zwischen 90
bis 100 mm beträgt; dies bedeutet, daß der Achsabstand 31 etwa der Hälfte des Ra
dius 12? entspricht.
Typische Breiten der Laufschienen 6, d. h. die lichte Weite, in der die Laufräder 14
aufgenommen werden, liegen bei etwa 55 mm, wobei dann die Durchmesser der
Laufräder 14 etwa 48 mm betragen sollten, um den Kippeffekt zu erreichen.
In Fig. 5 ist nun eine gegenüber der Ausführungsform, die in den Fig. 1 und 2
des Sektionaltors dargestellt ist, abgeänderte Anordnung gezeigt, die insbesondere
dazu dient, den oberen Sektionaltor-Abschnitt 2 bei einem handbetätigten Sektional
tor in seine Schließstellung, wie sie auch in Fig. 5 dargestellt ist, zu schwenken.
Es wird verständlich, daß der obere Sektionaltor-Abschnitt 2 dann, wenn der untere
Sektionaltor-Abschnitt (in Fig. 5 nicht zu sehen) auf dem Boden aufliegt, bei einer
Ausführungsform, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, mit einer zusätzlichen Bewe
gungskomponenten, die an der Stirnkante 22 eingreift, unterhalb des Sturzes 25
oder der Decke 24 geschwenkt werden muß. Umgekehrt kann zum Belüften einer
Garage, ohne daß der untere Sektionaltor-Abschnitt von der Bodenfläche abgeho
ben ist, nur der obere Sektionaltor-Abschnitt 2 in Richtung des Pfeils 8 (Fig. 1
und 5) herausgeschwenkt werden, um an der Oberseite einen Lüftungsschlitz zu bil
den, wie dies anhand der Fig. 2 zu erkennen ist.
Das Verschwenken des oberen Sektionaltor-Abschnitts 2 am Ende der Schließphase
und zu Beginn der Öffnungsphase kann durch einen elektrischen Antrieb vorgenom
men werden.
In Fig. 5 ist eine Variante gezeigt, die insbesondere bei einem handbetätigten Sek
tionaltor einsetzbar ist. Gegenüber der Ausführungsform der Fig. 1 und 2 ist im
Bereich des Gelenks 5 zwischen dem oberen Sektionaltor-Abschnitt 2 und dem dar
unterliegenden Sektionaltor-Abschnitt 3, genauer gesagt geringfügig oberhalb die
ses Gelenks 5, ein Anschlagteil 32, wie es auch in der Fig. 6A in einer vergrößer
ten Darstellung gezeigt ist, angeordnet, während an dem Sektionaltor-Abschnitt 2
ein Gegenanschlagteil 33 befestigt ist, das in einer vergrößerten Darstellung in Fig.
6B gezeigt ist. Das Anschlagteil 32 kann eine Verlängerung 34 aufweisen, wie dies
in unterbrochener Linie in Fig. 5 angedeutet ist. Wie in Fig. 6A zu sehen ist, be
sitzt das Anschlagteil 32 eine Lasche oder Auflagefläche 35, die sich in einem Win
kel von 90° zu der Grundplatte 36 erstreckt. In der geschlossenen Stellung des Tors
liegt auf dieser Lasche 35 ein Bolzen 37, in einer Hülse 38 an einem V-förmigen Trä
ger 39 geführt, mit seinem aus der Hülse 38 vorstehenden Ende 40, wie dies in
Fig. 6B dargestellt ist, auf. Aufgrund der Hebelwirkung, den der Bolzen 37, auf der
Lasche 35 anliegend, auf den Sektionaltor-Abschnitt 2 ausübt, wird der Sektionaltor-
Abschnitt 2 um das Gelenk 5 geschwenkt in der in Fig. 5 gezeigten Stellung, die
die Schließstellung darstellt, gehalten. Es wird ersichtlich, daß dann, wenn das Tor
von einer geöffneten Stellung zu der Schließstellung übergeht, der Bolzen 37 auf
der Auflagefläche 35, oder gegebenenfalls an einer bevorzugt gebogenen Führungsfläche
41 der Verlängerung 34, zur Anlage gelangt und mit der weiteren Bewe
gung des Tors 2 in seine Schließstellung, eine Kraft so auf den
Sektionaltor-Abschnitt 2 ausübt, daß dieser in seine Schließstellung geschwenkt
wird, und zwar im wesentlichen durch die Kraft, die aufgrund des Eigengewichts des
Tors, das nach unten zu der Bodenfläche der Toreinfahrt läuft, hervorgerufen wird.
Dies bedeutet, daß für ein handbetätigtes Tor der obere Sektionaltor-Abschnitt
selbsttätig über die Anordnung des Bolzens 37 und der Lasche 35 in die Schließstel
lung überführt wird.
Um bei einem Tor, wie es in Fig. 5 dargestellt ist, das Öffnen zu unterstützen, ins
besondere dann, wenn es sich bei diesem Tor um ein handbetätigtes Tor handelt,
können zusätzliche Federelemente eingebaut werden. Hierzu ist es zum einen möglich,
eine Schubfeder 42 einzusetzen, die an dem Träger 16 des Laufwagens 13 un
terhalb des Haltearms 18 an einem Gelenkpunkt 43 mit seinem einen Ende befestigt
ist, während das andere Ende an dem Sektionaltor 2 an einem Gelenkpunkt 44 ge
halten ist, der unterhalb des Gelenks 20 des Haltearms 18 liegt. Alternativ zu dieser
Schubfeder, die in Richtung des Doppelpfeils 44 drückt, kann eine Zugfeder 45 an
geordnet werden, die sich allerdings von dem Träger 16 zu einem Gelenkpunkt 47
an der oberen Innenkante des Sektionaltors 2 erstreckt (beide Federn können auch
nebeneinander vorgesehen werden). Diese Feder 45 zieht in Richtung der Doppel
pfeile 46. Wie sich aus dem Kräftespiel dieser Schubfeder 42 und/oder der Zugfeder
45 ergibt, wird zur Öffnung des Tors 2 aufgrund der einen und/oder der anderen die
ser beiden Federn 42 und 45 der Sektionaltor-Abschnitt 2 um den Gelenkpunkt 20
geschwenkt und gleichzeitig der Laufwagen 13 nach hinten entlang des hinteren Ab
schnitts 11 der Laufführungsschiene 6 verschoben. Dies bedeutet, daß die Anfangs
bewegung des Verschwenkens des oberen Sektionaltor-Abschnitts 2 durch diese
Federn 42 und 45 unterstützt bzw. vorgenommen wird, so daß der obere Sektional
tor-Abschnitt 2 ausreichend unterhalb der Decke 24 herausgeschwenkt wird, so daß
die weitere Öffnungsbewegung des Sektionaltors 1 erfolgen kann. Gleichzeitig kön
nen die Federn 42, 45 für eine Notentriegelung eingesetzt werden derart, daß das
Tor, nach einer Notentriegelung die Anfangsöffnungsbewegung selbsttätig vornimmt.
Diese Federn 42 und 45 können unabhängig des Anschlagteils 32 und des Gegen
anschlagteils 33 eingesetzt werden.
Falls diese Federanordnung in Verbindung mit dem Anschlagteil 32 und dem Ge
genanschlagteil 33 eingesetzt werden soll, muß beim Öffnen des Tors der Bolzen 37
aus dem Eingriff mit der Lasche 35 gebracht werden. Hierzu wird der Bolzen 37 in
der Hülse 38 über einen Betätigungsmechanismus, der beispielsweise ein Zugseil
48 umfaßt, in Richtung des Pfeils 49 verschoben, so daß er in der Hülse 38 zurück
gezogen ist und somit nicht auf der Lasche 35 aufliegt. In dieser zurückgezogenen
Stellung kann der obere Sektionaltor-Abschnitt 2 dann um das Gelenk 5 geschwenkt
werden, ohne daß in der anfänglichen Bewegung in Richtung des Schwenkradius 8
die unteren Sektionaltor-Abschnitte 3, usw., von dem Boden abgehoben werden,
d. h. es wird nur der obere Sektionaltor-Abschnitt 2 geschwenkt.
Der Betätigungsmechanismus, um den Bolzen 40 in die zurückgezogene Stellung
(beispielsweise gegen einen Federdruck) zu bewegen, kann mit dem Handgriff zum
Entriegeln des Tors über das Zugseil 48 verbunden werden, so daß dann, wenn das
Tor an dem Handgriff entriegelt wird, bereits das Ende 40 des Bolzens 37 außerhalb
des Eingriffs der Lasche 35 gelangt.
Sowohl das Anschlagteil 32 als auch das Gegenanschlagteil 33 sind mit Langlö
chern 50 versehen, um die Teile an dem Sektionaltor-Abschnitt 2, der Laufschiene 6
justieren zu können; darüberhinaus ist die Hülse 38 relativ zu dem V-förmigen Trä
ger 39 mittels dieser Langlöcher 50 justierbar.
Es ist anzumerken, daß sich, sofern in den verschiedenen Figuren durchweg identi
sche Bezugszeichen verwendet wurden, diese Bezugszeichen auf jeweils entspre
chende oder vergleiche Bauteile beziehen, so daß die jeweiligen Ausführungen zu
den jeweiligen Bauteilen der einzelnen Figuren auf die jeweils anderen Figuren ana
log übertragen werden können.
In den Fig. 7A, 7B, 8 und 9 ist eine weitere Ausführungsform eines erfindungsge
mäßen Tors dargestellt. Im Gegensatz zu der Anordnung, wie in den Fig. 1 und
2 dargestellt ist, sind zur Führung des Sektionaltors bzw. des Laufwagens 63 im
oberen, vertikalen Bereich beidseitig zusätzliche, gerade verlaufende Laufführungs
schienen 64 vorgesehen, die sich bis an die Toreingangswand erstrecken, wie in
Fig. 7A zu sehen ist. In dieser Ausführungsform wird der Laufwagen 63, im
Gegensatz zu der Ausführungsform der Fig. 1 und 2, in der oberen, geraden
Führungsschiene 64 geführt. Der Laufwagen 63 kann entsprechend dem Laufwagen
13 aufgebaut werden, mit einem relativ langen Arm; die Ausführungsform des Lauf
wagens 63 (Fig. 8 und 9) mit der zusätzlichen geraden Laufführungsschiene 64
ermöglicht, daß der Haltearm 18 relativ kurz ausgebildet werden kann, da die Lauf
räder 14 in der geraden Laufführungsschiene 60 sehr nahe an die Tordurchfahrt
bzw. den Sturz herangefahren werden können, ohne daß sie dabei in einen geboge
nen Bereich der Laufführungsschiene eingreifen. Die Laufführungsschiene mit dem
Bogen-Abschnitt 10, die in den Fig. 7A und 7B unterhalb der Laufschiene 64 an
geordnet sind, dient in dieser Ausführungsform dazu, das Sektionaltor mit den Füh
rungsrollen 7 zu führen.
Der Laufwagen 63 ist an dem oberen Abschnitt 2 des Sektionaltors 1 mit einem La
schenteil 65, das eine Gelenkhülse 66 (Gelenk 20 in den Fig. 1 bis 3) aufweist,
verbunden. In dieses laschenförmige, U-förmige Teil 65 legt sich die Oberkante bzw.
Stirnkante 22 des Tors 2 ein. Eine entsprechende perspektivische Darstellung des
Laufwagens 63, allerdings gegenüber der Darstellung in Fig. 8 gespiegelt, ist in
Fig. 9 gezeigt. Der Halter 67 besitzt eine untere oder innenseitige Lasche 68, die
sich entlang der Innenseite des Sektionaltor-Abschnitts 2 erstreckt, so daß in der ho
rizontalen Stellung, wie sie in Fig. 8 gezeigt ist, diese Lasche 68 eine Auflage bil
det, auf der sich beim Verfahren des Laufwagens 63 entlang der geraden Laufschie
ne 64 auflegt, so daß das Gewicht des Sektionaltor-Abschnitts 2 im wesentlichen
von diesen Laschen 68 des linken und des rechten Laufwagens 63 getragen wird.
Der Halter 67 kann mittels Bolzen 69 mit dem Haltearm 18 des Laufwagens 63 ver
bunden werden.
Mit der Anordnung, wie sie in den Fig. 7 bis 9 dargestellt ist, können Sturzhöhen
von unterhalb 6 cm oberhalb des oberen Sektionaltor-Abschnitts 2 im Bereich der
Toreinfahrt erreicht werden, und zwar mit Deckenantrieb; mit Wellenantrieb (Torsi
onsfeder) kann die Sturzhöhe auf 3 cm reduziert werden.
Wie ein Vergleich der Fig. 3 und 9 zeigt, sind die Haltearme 18 des Laufwagens
13 durch seitliche Träger gebildet, während der Laufwagen 13 der Fig. 3 eine obe
re Abdeckplatte als Haltearm ausgebildet aufweist.
Die vorstehend beschriebenen Anordnungen zeichnen sich darüberhinaus durch ei
nen ruhigen Lauf des Tors aus, darüberhinaus sind diese Anordnungen auch sehr
leicht bei bereits vorhandenen Toren nachrüstbar, so daß eine geringere Sturzhöhe
auch nachträglich erreicht werden kann, beispielsweise in den Fällen, bei denen im
Bereich des Einfahrtsturzes eine Verblendung vorgenommen ist, so daß die Toröff
nung einfach durch Abnahme einer solchen Verblendung nachträglich vergrößert
werden kann.
Claims (18)
1. Tor, insbesondere Sektionaltor, mit einem Torblatt und einer Führungseinrich
tung, wobei die Führungseinrichtung Laufführungsschienen, die das Tor an
beiden Längsseiten führen, aufweist, wobei an jeder Seite mindestens eine
Führungsschiene angeordnet ist, die einen vorderen vertikalen Abschnitt, einen
Bogen-Abschnitt und einen hinteren Abschnitt aufweist, und wobei jeder Längs
seite des Tors jeweils ein Laufwagen zugeordnet ist, der jeweils mindestens
zwei Laufräder, die in die zugeordneten Laufführungsschienen der Führungs
einrichtung eingreifen und in Laufrichtung beabstandet sind, aufweist, und wo
bei der Laufwagen einen über das vordere Laufrad vorstehenden Haltearm um
faßt, der an dem Torblatt befestigt ist, wobei der Haltearm starr mit dem Lauf
wagen verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltearm (18) eine
Länge (30) aufweist derart, daß die Laufräder (14) in der geschlossenen Stel
lung des Tors (1) im wesentlichen in einem geraden, etwa horizontal verlaufen
den Abschnitt (11) der Laufführungsschiene laufen, wobei sich in dieser Stel
lung der Haltearm etwa parallel zu der Längserstreckung des geraden, etwa
horizontal verkaufenden Abschnitts (11; 64) der Laufführungsschiene erstreckt,
und daß der Haltearm (18) beim Übergang von der geschlossenen Stellung
des Torblatts (1) zu der geöffneten Stellung des Torblatts (1) hin eine Kippbe
wegung nach unten vornimmt.
2. Tor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippbewegung an dem
vorderen Ende (19) des Haltearms (18) einem Kippweg etwa der Dicke (23)
des Torblatts (1; 2) entspricht.
3. Tor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kippweg der Vorschrift
D/2+0,5 cm genügt, wobei D der Dicke (23) des Torblatts (1; 2) entspricht.
4. Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hal
tearm (18) von der freien oberen Kante (22) des Torblatts (1; 2) etwa in einem
Abstand (21) angelenkt ist, der etwa der Dicke des Torblatts (23) entspricht.
5. Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ach
sen (15) der beiden Laufräder (14) jedes Laufwagens (13; 63) zwischen 70 und
110 mm, vorzugsweise zwischen 90 mm und 110 mm, beabstandet sind.
6. Tor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der beiden
Achsen (15) etwa der Hälfte des mittleren Radius (12) des Bogen-Abschnitts
(10) der Laufführungsschiene (6) entspricht.
7. Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hal
tearm (16) eine Länge (30) zwischen seinem freien Ende (16) und der Achse
(15) des vorderen Laufrads (14) von 300 bis 800 mm besitzt.
8. Tor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Lauf
führungsschienen (6) derart dimensioniert ist, daß die Kippbewegung definiert
begrenzt ist.
9. Tor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Füh
rungsschienen (6; 64) etwa 5 bis 10 mm größer als der Durchmesser des
Laufrads (14) ist.
10. Tor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippbewegung durch
eine Lagerung der Laufräder (14) mit Spiel in dem Laufwagen (13; 63) ermög
licht ist.
11. Tor nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Spiel durch Langlö
cher (28), in denen die Achsen (15) der Laufräder (14) gelagert sind, gebildet
ist.
12. Tor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufräder (14) des
Laufwagens (13) an einem Träger (16) verstellbar in Bezug auf die Ebene des
Haltearms (18) gehalten sind.
13. Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß im Be
reich des Übergangs zwischen dem vertikalen, vorderen Abschnitt (9) und dem
Bogen-Abschnitt (10) der Laufführungsschiene (6) und oberhalb der Gelenk
verbindung (5) zwischen dem vorletzten und letzten bzw. obersten Sektional
tor-Abschnitt (3, 2) eines Sektionaltors (1), in der geschlossenen Stellung des
Tors gesehen, an der Laufführungsschiene (6) ein Anschlagteil (32) angeord
net ist, gegen das sich ein Gegenanschlagteil (33) des oberen Sektionaltor-Ab
schnitts (2), oberhalb der Gelenkverbindung (5) angeordnet, beim Schließen
des Tors anlegt und den obersten Sektionaltor-Abschnitt in die Schließstellung
schwenkt, wenn der unterste, bodenseitige Sektionaltor-Abschnitt zu der auf
dem Boden aufliegenden Schließstellung übergeht.
14. Tor nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagteil (32)
oder das Gegenanschlagteil (5) durch ein bolzenartiges Teil (40) gebildet ist,
das über einen Betätigungsmechanismus verschiebbar gehalten ist.
15. Tor nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsmecha
nismus mit einem Torgriff oder Torentriegelungsmechanismus gekoppelt ist
derart, daß unter Betätigen des Torgriffs oder des Torentriegelungsmechanis
mus in die Torentriegelungsstellung zum Öffnen des Tors der Betätigungsme
chanismus so verschoben wird, daß er sich außerhalb des Eingriffsbereichs
des Gegenanschlagteils (5) verschiebt.
16. Tor nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß unter Betätigen des Tor
griffs oder des Torentriegelungsmechanismus in die Torverriegelungsposition
das bolzenartige Teil (40) so verschoben ist, daß es in den Eingriffsbereich
(35) des Anschlagteils (32) vorsteht.
17. Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß zwi
schen dem Laufwagen (13) und dem Torblatt (2) mindestens ein Federelement
(42; 45) angeordnet ist, das bei einem Öffnen des Tors den Winkel zwischen
dem Haltearm (18) und der Torblattfläche (2) so verändert, daß unter der Fe
derkaft das Torblatt bzw. der oberste Sektionaltor-Abschnitt (2) eines Sektio
naltors (1) zu einer Öffnungsstellung hin geschwenkt wird, wobei das Federele
ment (42; 45), wenn es mit seinem einen Ende (47) oberhalb des Anlenkpunkts
(20) des Haltearms (18) angeordnet ist, ein Zugfederelement (45) ist, während
dann, wenn es mit seinem einen Ende (44) unterhalb des Anlenkpunkts (20)
des Haltearms (18) angeordnet ist, ein Druck- oder Schubfederelement (42) ist.
18. Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß für so
wohl die Führung des Tors als auch die Führung des Laufwagens (13) an jeder
Seite des Tors eine Laufführungsschiene (16) vorgesehen ist derart, daß sich
an dem Bogen-Abschnitt (10) ein hinterer Abschnitt (11) als der etwa horizon
tal verlaufende Abschnitt anschließt.
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