DE19715001A1 - Kühleinrichtung für einen Montagemodul - Google Patents
Kühleinrichtung für einen MontagemodulInfo
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- Cooling Or The Like Of Electrical Apparatus (AREA)
- Cooling Or The Like Of Semiconductors Or Solid State Devices (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein eine Kühl
einrichtung für einen Montagemodul, und insbesondere eine
Kühleinrichtung, welche in der Lage ist, eine Temperatur
einer kleinen flachen, wärmeerzeugenden Einrichtung, wie
etwa eines integrierten Schaltungschips herabzusetzen.
In jüngerer Zeit sind Schaltkreise, wie sie für elek
trische Einrichtungen, etwa einen Personalcomputer, eine
Informationsverarbeitungseinrichtung, eine Arbeitsstation
(work station) und einen Server verwendet werden, in hohem
Maße integriert, und die Kapazität von Halbleitereinrich
tungen, die auf einem Steuerungsplatinenschaltkreis mon
tiert sind, ist stark angewachsen. Das hat einen Tempera
turanstieg in derartigen elektrischen Einrichtungen zur
Folge, und es besteht deshalb eine Notwendigkeit, die von
Schaltungsplatinen oder den Halbleitereinrichtungen er
zeugte Wärme in wirkungsvoller Weise abzuführen.
Die Fig. 1A und 1B sind Schemazeichnungen zum Erläu
tern einer herkömmlichen Kühleinrichtung für einen Montage
modul.
Eine in Fig. 1A gezeigte Kühleinrichtung 11A besteht
aus einer gedruckten Leiterplatte 12, Schaltungselementen
13, einem Wärmeableiter 14 und leitfähigen Elementen 15.
Eine vorgegebene Anzahl von Schaltungselementen 13, wie
etwa Halbleiterchips, sind auf der gedruckten Leiterplatte
12 montiert, und der Wärmeableiter 14, welcher die Form ei
ner flachen Platte hat, ist oberhalb des Schaltungselemen
tes 13 angeordnet. Die Rückseite des Wärmeableiters 14 ist
mit der oberen Oberfläche von jedem der Schaltungselemente
13 über das leitfähige Element 15 verbunden, welches ge
wöhnlich aus einem Siliziumverbund hergestellt ist. Auf
diese Weise wird die von den Schaltungselementen 13 er
zeugte Wärme von dem Wärmeableiter 14 abgeleitet.
Das oben erwähnte leitfähige Element 15 macht es mög
lich, die von den Schaltungselementen 13 erzeugte Wärme
durch Verbessern der Oberflächenebenheit, der Oberflächen
rauhigkeit und der Oberflächenneigung wirkungsvoll zu über
tragen, um so einen thermischen Widerstand an einer
Kontaktoberfläche zu verringern (das bedeutet ein Anwachsen
in dem Kontaktoberflächenbereich). Allerdings wird dieses
durch die Dicke des leitfähigen Elementes 15, welches einen
bestimmten thermischen Widerstand hat, bei der Wärme
ableitung beeinflußt. Der thermische Widerstand R des leit
fähigen Elementes 15 kann durch die folgende Formel (1)
ausgedrückt werden:
R = t/(λ · A) (1)
in der λ die thermische Leitfähigkeit [W/(mK)] eines
leitfähigen Elementes angibt, A einen leitfähigen Bereich
[m²] des leitfähigen Elementes angibt, und t eine mittlere
Dicke [m] des leitfähigen Elementes angibt.
Fig. 1B ist eine Schemazeichnung, welche eine andere
herkömmliche Kühleinrichtung 11B zeigt, umfassend eine ge
druckte Leiterplatte 12, Schaltungselemente 13, ein leitfä
higes Element 15, einen Kühlkopf 21, einen Block 22, eine
Feder 23 und einen (in der Figur nicht gezeigten) Wärmeab
leiter. Der Kühlkopf 21 ist oberhalb der Schaltungselemente
13 angeordnet, die auf der gedruckten Leiterplatte 12 mon
tiert sind. Der Kühlkopf 21 weist ein Loch 21a in einer Po
sition auf, die der Position von jedem der Schaltungsele
mente 13 entspricht, und der Block 22 ist in das Loch 21a
so eingesetzt, daß er über das leitfähige Element 15 im
Kontakt mit dem Schaltungselement 13 ist. Die Feder 23
preßt den Block 22 zum Schaltungselement 13 hin, um den
Kontakt zwischen dem Block 22 und dem Schaltungselement 13
sicherzustellen. Wärme wird von dem Block 22 zum Kühlkopf
21 durch physischen Kontakt zwischen diesen beiden oder
durch Verwendung eines Gases übertragen.
In der obengenannten, in Fig. 1B gezeigten Kühlein
richtung ist, weil der Block 22 durch die Feder 23 zum
Schaltungselement 13 hin gedrückt wird, die Dicke t₁ des
leitfähigen Elementes 15 dünner ausgeführt, und der thermi
sche Widerstand R wird, verglichen mit dem in Fig. 1A dar
gestellten Fall, kleiner, und folglich kann die thermische
Leitfähigkeit und der Ableitwirkungsgrad verbessert werden.
Allerdings hat die in Fig. 1B gezeigte Kühleinrichtung
11B einige Nachteile. Da beispielsweise der Block 22 durch
die elastische Kraft der Feder 23 zu dem Schaltungselement
13 hin gedrückt wird, wird, obwohl er in der Lage ist, die
Differenz in der Dicke des leitfähigen Elementes 15 auszu
gleichen, eine auf das Schaltungselement 13 aufgebrachte
Last durch, sagen wir, Vibration vergrößert, und es besteht
eine Gefahr, daß das Schaltungselement 13 mit der gedruck
ten Leiterplatte 12 verbindende Lötkugeln 16 zerbrochen
werden oder das Schaltungselement 13 selbst zerstört wird.
Auch kann, wenn die elastische Kraft der Feder 23 vermin
dert wird, um die obengenannten Probleme zu vermeiden, der
Block 22 leicht durch eine äußere Kraft geschüttelt werden,
und die Dicke t₁ des leitfähigen Elementes 15 kann geändert
werden. Es bestehen demnach die Möglichkeiten, daß der Wär
meableitungswirkungsgrad der Einrichtung vermindert und die
Kühlleistung abgesenkt werden.
Demnach ist eine allgemeine Aufgabe dieser Erfindung,
eine Kühleinrichtung für einen Montagemodul zu schaffen,
bei welchem die obengenannten Probleme ausgeschaltet sind.
Eine spezifischere Aufgabe der vorliegenden Erfindung
ist es, eine Kühleinrichtung für einen Montagemodul zu
schaffen, welcher eine verbesserte Kühlleistung aufweist.
Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es,
eine Kühleinrichtung für einen Montagemodul zu schaffen,
durch den die Wärmeableitung wirkungsvoll ausgeführt wird.
Eine noch andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung
ist es, eine Kühleinrichtung für einen Montagemodul zu
schaffen, welche in der Lage ist, nicht irgendeine unnötige
Belastung auf das Schaltungselement oder die damit verbun
denen Lötkugeln aufzubringen und dadurch eine Zerstörung
derselben zu verhindern.
Die oben beschriebenen Aufgaben werden durch eine
Kühleinrichtung für einen Montagemodul erzielt, bei welcher
von einer vorgegebenen Anzahl von auf dem Montagemodul
montierten Schaltungselementen erzeugte Wärme durch ein
Kühlmittel abgeführt wird, welches umfaßt: wenigstens ein
Leitmittel, welches die Schaltungselemente thermisch mit
dem Kühlmittel verbindet, wobei das Leitmittel eine vorge
gebene Anzahl erster leitfähiger Elemente umfaßt, welche in
einem jeweiligen, in dem Leitmittel ausgebildeten Loch an
geordnet sind und welche beweglich durch ein erstes leitfä
higes Material gehalten werden, welches zwischen die Sei
tenfläche des ersten leitfähigen Elementes und die Fläche
des jeweiligen Loches des Leitmittels eingefüllt ist.
Die oben beschriebenen Aufgaben werden auch durch die
Kühleinrichtung für einen Montagemodul erreicht, bei wel
cher ein zweites leitfähiges Material zwischen dem ersten
leitfähigen Element und dem Schaltungselement vorhanden
ist.
Die oben beschriebenen Aufgaben werden auch durch die
Kühleinrichtung für einen Montagemodul erreicht, bei wel
chem das erste leitfähige Material im wesentlichen eine
gleichmäßige Dicke um das erste leitfähige Element herum
aufweist.
Da das zwischen den Schaltungselementen und dem Kühl
mittel angeordnete Leitmittel die vorgegebene Anzahl der
ersten leitfähigen Elemente mit dem ersten leitfähigen Ma
terial hält, welches gleichmäßig um jedes der ersten leit
fähigen Elemente herum eingefüllt ist, das das jeweilige
Schaltungselement über das zweite leitfähige Material eng
berührt, kann gemäß der oben beschriebenen Kühleinrichtung
die Dicke des zweiten leitfähigen Materials, welches zwi
schen jedem der Schaltungselemente und dem jeweiligen er
sten leitfähigen Element vorhanden ist, leicht justiert
werden. Da jedes der ersten leitfähigen Elemente durch das
erste leitfähige Material, welches um die Seitenfläche des
ersten leitfähigen Elementes herum eingefüllt ist, gehalten
wird, ist es auch möglich, den Stoß zu verhindern oder zu
verringern, welcher auf ein Schaltungselement infolge der
Viskosität und der Anti-Abriebeigenschaft des ersten leit
fähigen Materials aufgebracht werden könnte.
Die oben beschriebenen Aufgaben werden auch durch die
Kühleinrichtung für einen Montagemodul erreicht, bei wel
cher eine vorgegebene Anzahl von Injektionspassagen zum
Einfüllen eines der Materialien, nämlich des ersten leitfä
higen Materials und des zweiten leitfähigen Materials, und
das erste leitfähige Material sowie das zweite leitfähige
Material bei dem ersten leitfähigen Element vorgesehen
sind.
Die oben beschriebenen Aufgaben werden auch erreicht
durch die Kühleinrichtung für einen Montagemodul, bei wel
cher zumindest zwei aus der vorgegebenen Anzahl von Injek
tionspassagen miteinander verbunden sind.
Die oben beschriebenen Aufgaben werden auch erreicht
durch die Kühleinrichtung für einen Montagemodul, bei wel
cher wenigstens zwei der vorgegebenen Anzahl von Injekti
onspassagen eine Injektionspassage zum Einfüllen des ersten
leitfähigen Materials und eine Injektionspassage zum Ein
füllen des zweiten leitfähigen Materials umfassen.
Die oben beschriebenen Aufgaben werden auch erreicht
durch die Kühleinrichtung für einen Montagemodul, bei wel
cher das Verhältnis eines totalen Auslaßflächenbereiches
der Injektionspassagen zum Einfüllen des ersten leitfähigen
Materials und eines totalen Auslaßflächenbereiches der In
jektionspassagen zum Einfüllen des zweiten leitfähigen Ma
terials im wesentlichen das gleiche ist wie das Verhältnis
einer Menge des um die Seitenflächen des ersten leitfähigen
Elementes herum einzufüllenden ersten leitfähigen Materials
und einer Menge des zwischen das Schaltungselement und das
erste leitfähige Element einzufüllenden zweiten leitfähigen
Materials.
Gemäß der oben beschriebenen Kühleinrichtung sind die
Injektionspassage zum Einfüllen des ersten leitfähigen Ma
terials um die Seitenflächen des ersten leitfähigen Elemen
tes herum und die Injektionspassage zum Einfüllen des zwei
ten leitfähigen Materials zwischen das Schaltungselement
und das erste leitfähige Element voneinander getrennt oder
in miteinander verbundener Weise ausgebildet. Da die ther
mische Leitfähigkeit des ersten leitfähigen Materials nicht
so gut ist wie die eines für Kühlungsbauteile, wie etwa den
Wärmeableiter, verwendeten Metalls, ist es besser, die
Dicke des ersten leitfähigen Materials in einer Wärmeüber
tragungsrichtung so dünn wie möglich zu machen. Auch wird
das Verhältnis eines totalen Auslaßflächenbereiches der In
jektionspassagen zum Einfüllen des ersten leitfähigen Mate
rials sowie eines totalen Auslaßflächenbereiches der Injek
tionspassagen zum Einfüllen des zweiten leitfähigen Materi
als im wesentlichen gleich dem Verhältnis einer Menge des
um die Seitenflächen des ersten leitfähigen Elementes herum
einzufüllenden ersten leitfähigen Materials zu einer Menge
des zwischen das Schaltungselement und das erste leitfähige
Element einzufüllenden zweiten leitfähigen Materials ausge
führt. So wird es möglich, den Einfüllvorgang des ersten
sowie zweiten leitfähigen Materials gleichzeitig auszufüh
ren, und so wird die Anzahl der Schritte, die zum Bauen der
Einrichtung erforderlich sind, reduziert. Darüber hinaus
wird es möglich, die Menge der leitfähigen Materialien zu
steuern, und die Kühlleistung der Einrichtung kann verbes
sert werden.
Die oben beschriebenen Aufgaben werden auch durch die
Kühleinrichtung für einen Montagemodul erreicht, bei wel
cher das erste leitfähige Element einen davon abstehenden
Abschnitt mit einer Hakenform aufweist, und bei welcher die
Leitmittel einen Hakenabschnitt aufweisen, welcher in den
abstehenden Abschnitt des ersten leitfähigen Elementes in
Eingriff zu bringen ist.
Die oben beschriebenen Aufgaben werden auch durch die
Kühleinrichtung für einen Montagemodul erreicht, bei wel
cher das erste leitfähige Material zwischen dem abstehenden
Abschnitt des ersten leitfähigen Elementes und dem Hakenab
schnitt der Leitmittel vorhanden ist.
Die oben beschriebenen Aufgaben werden auch erreicht durch
die Kühleinrichtung für einen Montagemodul, bei welcher
eine vorgegebene Anzahl elastischer Elemente zwischen dem
ersten leitfähigen Element und den Kühlmitteln vorgesehen
sind, um das erste leitfähige Element zum Schaltungselement
hin zu drücken.
Gemäß der oben beschriebenen Kühleinrichtung wird das
erste leitfähige Element durch die Leitmittel gehalten, und
wird durch die vorgegebene Anzahl elastischer Elemente zu
dem Schaltungselement hin gedrückt. So ist das erste leit
fähige Element drehbar in das Loch eingesetzt, welches in
den Leitmitteln ausgebildet ist, und zu dieser Zeit werden
das erste und das zweite leitfähige Material gleichmäßig um
die Seitenflächen des ersten leitfähigen Elementes bzw.
zwischen das Schaltungselement und die Bodenfläche des er
sten leitfähigen Elementes herum verteilt. Auch wird der
Kontaktflächenbereich des ersten leitfähigen Elementes und
der Leitmittel vergrößert im Vergleich mit einem Fall, in
welchem ein erstes leitfähiges Element mit einer Zylinder
fläche verwendet wird, und deshalb kann der thermische Wi
derstand des Abschnittes des ersten leitfähigen Materials
verringert werden, und der Kühlungswirkungsgrad der Ein
richtung kann verbessert werden.
Die oben beschriebenen Aufgaben werden auch durch die
Kühleinrichtung für einen Montagemodul erreicht, bei wel
cher ein zweites leitfähiges Element zwischen dem Schal
tungselement und dem ersten leitfähigen Element vorgesehen
ist, und bei welcher das erste leitfähige Material zwischen
dem ersten leitfähigen Element und dem zweiten leitfähigen
Element vorgesehen ist.
Die oben beschriebenen Aufgaben werden auch durch die
Kühleinrichtung für einen Montagemodul erreicht, bei wel
cher das zweite leitfähige Element einen oberen Abschnitt
hat, welcher dem ersten leitfähigen Element zugewandt ist
und welcher eine konkave Form hat, und bei welcher das er
ste leitfähige Element einen unteren Abschnitt mit einer
konvexen Form hat, welcher mit dem oberen Abschnitt mit ei
ner konkaven Form in Eingriff gebracht werden kann.
Die oben beschriebenen Aufgaben werden auch durch die
Kühleinrichtung für einen Montagemodul erreicht, bei wel
cher ein zweites leitfähiges Element zwischen dem Schal
tungselement und dem ersten leitfähigen Element vorgesehen
ist, und bei welcher das zweite leitfähige Material zwi
schen dem ersten leitfähigen Element und dem zweiten leit
fähigen Element vorhanden ist.
Gemäß der oben beschriebenen Kühleinrichtung ist das
zweite leitfähige Element auf dem Schaltungselement vorge
sehen, und das zweite leitfähige Material ist zwischen dem
ersten leitfähigen Element und dem zweiten leitfähigen Ele
ment vorgesehen. Das zweite leitfähige Element kann einen
oberen Abschnitt mit einer konkaven Form haben, und das er
ste leitfähige Element kann einen unteren Abschnitt mit ei
ner konvexen Form haben, die mit dem oberen Abschnitt des
zweiten leitfähigen Elementes in Eingriff gebracht werden
kann. So kann eine Verschiebung der zentralen Achse des er
sten leitfähigen Elementes und der des zweiten leitfähigen
Elementes vermieden werden, und das zweite leitfähige Mate
rial kann gleichmäßig zwischen dem ersten und dem zweiten
leitfähigen Element verteilt werden. Deshalb kann die Küh
lungsleistung der Einrichtung verbessert werden.
Die oben beschriebenen Aufgaben werden auch durch die
Kühleinrichtung für einen Montagemodul erreicht, bei wel
cher ein Dichtelement auf dem zweiten leitfähigen Element
vorgesehen ist, um das zweite leitfähige Material abzudich
ten.
Da das Dichtelement zum Abdichten des zweiten leitfä
higen Materials auf dem zweiten leitfähigen Element vorge
sehen ist, wird es gemäß der oben beschriebenen Kühlein
richtung möglich, ein Austreten des zweiten leitfähigen Ma
terials zu verhindern, das während eines Austauschvorganges
des anderen, auf der gleichen gedruckten Schaltungsplatte
montierten Schaltungselementes bei Verwendung beispiels
weise eines flüssigen Lösungsmittels auftreten könnte, wenn
das Dichtelement nicht verwendet wird. Auch ein Austreten
des zweiten leitfähigen Elementes kann während eines Wasch
vorganges verhindert werden, welcher gewöhnlich nach dem
Austauschvorgang durchgeführt wird.
Die oben beschriebenen Aufgaben werden auch durch die
Kühleinrichtung für einen Montagemodul erreicht, bei wel
cher die Leitmittel einen Stufenabschnitt aufweisen, auf
welchen das erste leitfähige Material aufgebracht werden
kann, und welcher mit einem abstehenden Abschnitt des er
sten leitfähigen Elementes in Eingriff ist.
Die oben beschriebenen Aufgaben werden auch durch die
Kühleinrichtung für einen Montagemodul erreicht, bei wel
cher ein Dichtelement auf dem Stufenabschnitt vorgesehen
ist.
Gemäß der oben beschriebenen Kühleinrichtung ist der
Stufenabschnitt, welcher mit dem abstehenden Abschnitt des
ersten leitfähigen Elementes im Eingriff ist, mit den Leit
mitteln ausgestattet, und das erste leitfähige Material,
welches von dem Dichtelement umgeben sein kann, ist auf dem
Stufenabschnitt vorgesehen. So kann ein Austreten des er
sten leitfähigen Materials verhindert werden, und das Mate
rial kann gleichmäßig um das erste leitfähige Element herum
eingefüllt werden.
Die oben beschriebenen Aufgaben werden auch durch die
Kühleinrichtung für einen Montagemodul erreicht, bei wel
cher ein magnetisches Mittel, welches in der Lage ist, das
erste leitfähige Element an dem zweiten leitfähigen Element
durch eine magnetische Kraft zu befestigen, an dem ersten
leitfähigen Element sowie an dem zweiten leitfähigen Ele
ment vorgesehen ist.
Gemäß der oben beschriebenen Kühleinrichtung ist das
magnetische Mittel an dem ersten leitfähigen Element und an
dem zweiten leitfähigen Element vorgesehen. So ist es mög
lich, einen Vorgang des Andrückens des ersten leitfähigen
Elementes an das zweite leitfähige Element auszuführen,
ohne irgendeinen Druck auf das Schaltungselement und die
gedruckte Schaltungsplatte aufzubringen. So kann die Ge
fahr, daß das Schaltungselement oder die gedruckte Lei
tungsplatte während des Preßvorganges beschädigt werden,
ausgeschlossen werden. Auch kann die Dicke des zweiten
leitfähigen Materials gleichmäßig gehalten werden, und die
Kühlleistung der Einrichtung kann verbessert werden.
Andere Aufgaben und weitere Merkmale der vorliegenden
Erfindung werden aus der folgenden, ins einzelne gehenden
Beschreibung klar, wenn diese in Verbindung mit den beige
fügten Zeichnungen gelesen wird.
Fig. 1A ist eine Schemazeichnung zum Erläutern einer
herkömmlichen Kühleinrichtung für einen Montagemodul;
Fig. 1B ist eine Schemazeichnung zum Erläutern einer
anderen herkömmlichen Kühleinrichtung für einen Montagemo
dul;
Fig. 2A ist eine Schemazeichnung, welche eine Quer
schnittsansicht einer Kühleinrichtung gemäß der ersten Aus
gestaltung der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 2B ist eine Schemazeichnung, welche Haupt-Bau
teile der Kühleinrichtung gemäß der ersten Ausgestaltung
der in Fig. 2A gezeigten vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 3 ist eine Schemazeichnung, welche eine perspek
tivische Explosionsansicht der in den Fig. 2A und 2B ge
zeigten Kühleinrichtung zeigt;
Fig. 4A ist eine Schemazeichnung, welche einen Monta
gezustand der Kühlmodule auf der jeweiligen Hauptleiter
platte (mother board) zeigt;
Fig. 4B ist eine Schemazeichnung zum Erläutern einer
Einrichtung, bei welcher die Hauptleiterkarten, auf denen
die Kühlmodule montiert sind, vorgesehen sind;
Fig. 5A ist eine Schemazeichnung, welche eine Ausge
staltung der Struktur des bei der ersten Ausgestaltung er
läuterten Blockes zeigt;
Fig. 5B ist eine Schemazeichnung zum Erläutern der In
jektion von leitfähigem Material durch die in einem Block
ausgebildeten Injektionspassagen;
Fig. 6A ist eine Schemazeichnung zum Erläutern eines
Verhältnisses zwischen der Einfüllmenge eines leitfähigen
Materials und in einem Block ausgebildeten Injektionspassa
gen;
Fig. 6B ist eine Schemazeichnung zum Erläutern eines
Verhältnisses zwischen der Einfüllmenge eines leitfähigen
Materials und in einem Block ausgebildeten Injektionspassa
gen;
Fig. 6C ist eine Schemazeichnung zum Erläutern eines
Verhältnisses zwischen der Einfüllmenge eines leitfähigen
Materials und in einem Block ausgebildeten Injektionspassa
gen;
Fig. 7A ist eine Schemazeichnung zum Erläutern einer
anderen Ausgestaltung der in einem Block ausgebildeten In
jektionspassagen gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 7B ist eine Schemazeichnung zum Erläutern einer
anderen Ausgestaltung der in einem Block ausgebildeten In
jektionspassagen gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 8A ist eine Schemazeichnung, welche eine Quer
schnittsansicht von Haupt-Konstruktionsteilen in einem an
deren Beispiel der ersten Ausgestaltung gemäß der vorlie
genden Erfindung zeigt;
Fig. 8B ist eine Schemazeichnung, welche eine Explosi
onsansicht von Haupt-Konstruktionsteilen in einem anderen
Beispiel der ersten Ausgestaltung gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
Fig. 9 ist eine Schemazeichnung, welche eine Quer
schnittsansicht von Haupt-Konstruktionsteilen einer zweiten
Ausgestaltung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 10A ist eine Schemazeichnung zum Erläutern des in
Fig. 9 gezeigten Kühlkopfes;
Fig. 10B ist eine Schemazeichnung zum Erläutern des in
Fig. 9 gezeigten Kühlkopfes;
Fig. 11 ist eine Schemazeichnung, welche eine Quer
schnittsansicht von Haupt-Konstruktionsteilen zeigt, die in
einem anderen Beispiel gemäß der zweiten Ausgestaltung der
vorliegenden Erfindung verwendet werden;
Fig. 12A ist eine Schemazeichnung, welche eine Struk
turansicht einer Kühleinrichtung gemäß der dritten Ausge
staltung der vorliegenden Erfindung in einem Querschnitt
zeigt;
Fig. 12B ist eine Schemazeichnung zum Erläutern der
Kühleinrichtung gemäß der dritten Ausgestaltung der vorlie
genden Erfindung;
Fig. 13A ist eine Schemazeichnung, welche eine Struk
turansicht eines anderen Beispiels der dritten Ausgestal
tung gemäß der vorliegenden Erfindung im Querschnitt zeigt;
Fig. 13B ist eine Schemazeichnung zum Erläutern eines
anderen Beispieles der dritten Ausgestaltung gemäß der vor
liegenden Erfindung;
Fig. 14 ist eine Schemazeichnung, welche eine Quer
schnittsansicht von Haupt-Konstruktionsteilen einer Kühl
einrichtung gemäß einer vierten Ausgestaltung der vorlie
genden Erfindung zeigt;
Fig. 15A ist eine Schemazeichnung zum Erläutern einer
fünften Ausgestaltung einer Kühleinrichtung gemäß der vor
liegenden Erfindung; und
Fig. 15B ist eine Schemazeichnung zum Erläutern der
fünften Ausgestaltung einer Kühleinrichtung gemäß der vor
liegenden Erfindung.
Im folgenden werden ein Prinzip und eine Ausgestaltung
der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben.
Zuerst wird eine Beschreibung einer ersten Ausgestal
tung der Kühleinrichtung für einen Montagemodul gemäß der
vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die Fig. 2A und 2B
dargelegt. Fig. 2A ist eine Schemazeichnung, welche eine
Querschnittsansicht einer Kühleinrichtung 31 gemäß der er
sten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung zeigt. Die
Kühleinrichtung 31 umfaßt eine gedruckte Schaltungsplatte
32, Schaltungselemente 33 (33₁ und 33₂), eine Hauptleiter
platte 34, einen Kühlkopf 35, Halteelemente 36, Löcher 37
(37₁ und 37₂), Blöcke 38 (38₁ und 38₂), erste leitfähige
Materialien 39, zweite leitfähige Materialien 40 und einen
Wärmeableiter 41, welcher ein Kühlmittel gemäß der vorlie
genden Erfindung darstellt. Eine vorgegebene Anzahl der
Schaltungselemente 33 (33₁ und 33₂), wie etwa nicht iso
lierte Chips, ist auf der gedruckten Schaltungsplatte 32
montiert, und eine vorgegebene Anzahl der gedruckten Schal
tungsplatten 32 ist auf der Hauptleiterplatte 34 montiert.
Der Kühlkopf 35, welcher ein Leitmittel gemäß der vor
liegenden Erfindung ist, ist oberhalb der Schaltungsele
mente 33 über das auf der Hauptleiterplatte 34 befestigte
Halteelement 35 angeordnet. Dies dient dazu, die Aufbrin
gung einer unnötigen Last infolge der Konstruktionsele
mente, wie etwa des Kühlkopfes 35, auf die gedruckte Schal
tung 32 zu vermeiden, welche aus einem Siliziummaterial
hergestellt sein kann. Der Kühlkopf 35 kann beispielsweise
aus Aluminium oder Kupfer ausgebildet sein, welche eine
gute thermische Leitfähigkeit haben, und die Löcher 37 (37₁
und 37₂) sind entsprechend der Anzahl und der Position der
Schaltungselemente 33 (33₁ und 33₂) ausgebildet.
Die Blöcke 38 (38₁ und 38₂), welche erste leitfähige
Elemente gemäß der vorliegenden Erfindung darstellen, sind
jeweils in die Löcher 37 (37₁ und 37₂) eingesetzt. Die
Blöcke 38 können in einer zylindrischen Form ausgebildet
sein, so daß sie direkt in die Löcher 37 eingesetzt werden
können. Die Blöcke 38 sind unter Verwendung eines Metalls
mit einer guten thermischen Leitfähigkeit, wie etwa Alumi
nium oder Kupfer, ausgebildet. Das erste leitfähige Mate
rial 39, welches ein Füllelement mit einer guten thermi
schen Leitfähigkeit, wie etwa ein Siliziumverbund und Sili
ziumfett ist, wird zwischen die Seitenflächen von jedem der
Blöcke 38 und die entsprechenden Löcher 37 eingefüllt. Je
der der Blöcke 38 wird vom Kühlkopf 35 gehalten.
Die untere Oberfläche von jedem der Blöcke 38 berührt
das jeweilige Schaltungselement 33 eng über das zweite
leitfähige Material 40, welches aus Materialien wie etwa
einem Siliziumverbund und Siliziumfett ausgebildet ist.
Der Wärmeableiter 41, welcher das oben erwähnte Kühl
mittel darstellt, hat eine vorgegebene Anzahl von bei
spielsweise aus Aluminium hergestellten Rippen 41a, und ist
auf dem Kühlkopf 35 so angeordnet, daß er mit diesem ther
misch verbunden ist.
Fig. 2B ist eine Schemazeichnung, welche Hauptteile
der Kühleinrichtung 31 gemäß der ersten Ausgestaltung der
in Fig. 2A gezeigten vorliegenden Erfindung zeigt. In
Fig. 2B sind Elemente, welche die gleichen wie die in
Fig. 2A sind, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet,
und die Erläuterung derselben wird hier fortgelassen.
Unter der Voraussetzung, daß die Oberflächenebenheit
des Schaltungselementes 33₁ und die des Blockes 38₁ so aus
geführt ist, daß sie weniger als etwa 20 µm beträgt, ist es
in Fig. 2B möglich, vorzusehen, daß das Leitfähigkeitsmate
rial 40 eine Dicke t₁ von weniger als etwa 20 µm hat, indem
man einen Druck von etwa 200 bis 400 gf/cm² von dem Block
381 auf das Schaltungselement 33₁ über das zweite leitfä
hige Material 40 aufbringt. Der Abstand t₂ zwischen der
Seitenfläche des Blockes 38₁ und der inneren Fläche des Lo
ches 37 des Kühlkopfes 35 ist so festgelegt, daß er bei
spielsweise etwa 50 µm beträgt, und das erste leitfähige
Material 39 wird dazwischen gebracht, um den Block 38₁
durch den Kühlkopf 35 zu halten.
Der thermische Widerstand R₁ des zweiten leitfähigen
Materials 40 zwischen dem Schaltungselement 33₁ und dem
Block 38₁ kann durch die folgende Formel (2) ausgedrückt
werden:
R₁ = t₁/(λ · A₁) (2)
wobei A₁ den Kontaktflächenbereich des Blockes und des
Schaltungselementes angibt.
Der thermische Widerstand R₂ des ersten leitfähigen
Materials 39 zwischen dem Block 38₁ und dem Kühlkopf 35
kann durch die folgende Formel (3) ausgedrückt werden:
R₂ = t₂/(λ · A₂) (3)
wobei A₂ den Kontaktflächenbereich des Blockes und des
Kühlkopfes angibt.
Demnach wird der gesamte thermische Widerstand R zwi
schen dem Schaltungselement 33₁ und dem Kühlkopf 35 infolge
des ersten und des zweiten leitfähigen Materials 39 und 40
ausgedrückt als R=R₁+R₂.
Um den Wert von R₁ zu reduzieren, kann nur t₁ in Be
tracht gezogen werden, da es schwierig ist, A₁ zu vergrö
ßern, das durch die Form eines Schaltungselementes bestimmt
wird. Auf der anderen Seite ist es im Hinblick auf R₂ mög
lich, den Wert von A₂ zu vergrößern. Demnach kann der ge
samte thermische Widerstand R der Ausgestaltung gemäß der
vorliegenden Erfindung auf weniger als den der in Fig. 1A
gezeigten Kühleinrichtung reduziert werden. Da der Block
38₁ durch das leitfähige Material 39 gehalten wird und das
leitfähige Material 39 einen Dämpfungseffekt hat, kann auch
der Widerstand der Kühleinrichtung gegen Schwingungen ver
bessert werden.
Fig. 3 ist eine Schemazeichnung, welche eine perspek
tivische Explosionsansicht der in den Fig. 2A und 2B ge
zeigten Kühleinrichtung zeigt. In Fig. 3 sind Elemente,
welche die gleichen wie diejenigen in den Fig. 2A und 2B
sind, durch die gleichen Bezugszahlen bezeichnet, und die
Erläuterung derselben wird fortgelassen.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, sind Befestigungslöcher 42
(42₁ bis 42₄, 42₁ ist nicht in der Figur gezeigt) zusammen
mit den Löchern 37 (37₁ bis 37₄) in dem Kühlkopf 35 ausge
bildet, welcher oberhalb der gedruckten Schaltungsplatte 32
angeordnet ist. Die Blöcke 38 (38₁ bis 38₄) sind in die je
weiligen Löcher 37 (37₁ bis 37₄) eingesetzt, wobei das er
ste leitfähige Material 39 dazwischen eingebracht worden
ist. Das zweite leitfähige Material 40 ist auf das andere,
den jeweiligen Schaltungselementen 33 (33₁ bis 33₄) zuge
wandte Ende von jedem der Blöcke 38 (38₁ bis 38₄) so aufge
bracht, daß die Blöcke 38 und die Schaltungselemente 33 in
festem Kontakt zueinander sind.
Der Wärmeableiter 41 ist auf dem Kühlkopf 35 unter
Verwendung von Schrauben 43 (43₁ bis 43₄, 43₁ ist nicht ge
zeigt), welche in die jeweiligen Befestigungslöcher 42 (42₁
bis 42₄) eingreifen, befestigt, wobei beispielsweise Sili
ziumfett (nicht gezeigt) dazwischen vorgesehen ist. Eine
vorgegebene Anzahl derartiger Kühlmodule 44 ist auf der
Hauptleiterplatte 34 montiert.
Fig. 4A ist eine Schemazeichnung, welche einen Monta
gezustand der Kühlmodule 44 auf der jeweiligen Hauptleiter
platte 34 zeigt, und Fig. 4B ist eine Schemazeichnung zum
Erläutern einer Einrichtung, bei welcher die Hauptleiter
platten 34, auf denen die Kühlmodule 44 montiert sind, vor
gesehen sind. Wie in Fig. 4A gezeigt ist, ist eine vorgege
bene Anzahl der in Fig. 3 gezeigten Kühlmodule auf der je
weiligen Hauptleiterplatte 34 (in diesem Falle drei) vorge
sehen.
Fig. 4B zeigt Hauptstrukturen, die innerhalb eines
Servers 51 angeordnet sind. In dem Server 51 sind drei
Hauptleiterplatten 34, auf deren jeder eine vorgegebene An
zahl der Kühlmodule 34 montiert ist, auf einem Einschubrah
men 52 in einem Gehäuse 51a angeordnet. Elemente wie etwa
Schnittstellen und externe Speichereinrichtungen sind in
einem Montagebereich 53 montiert, welcher in der Nähe des
Einschubrahmens 52 angeordnet ist. Gebläse 54 (54₁ bis 54₃)
sind oberhalb des Einschubrahmens 52 und des Montagebe
reichs 53, Gebläse 54 (54₄ bis 54₆) sind unterhalb des Ein
schubrahmens 52 und des Montagebereiches 53 angeordnet.
Elemente wie etwa eine Leistungsquelle 55 können unterhalb
der Gebläse 54 (54₄ bis 54₆) angeordnet sein.
In dem oben beschriebenen Server 51 werden Schaltungs
elemente 33 (nicht gezeigt) durch Kühlen des Wärmeableiters
41 (nicht gezeigt) in den Kühlmodulen 44 durch Erzeugen ei
nes Luftstromes unter Verwendung der Gebläse 54 (54₁ bis
54₆) gekühlt, und zwar zusammen mit den Schnittstellen und
den externen Speichereinrichtungen im Montagebereich 53.
Fig. 5A ist eine Schemazeichnung, welche eine Ausge
staltung der Struktur des Blockes 38 zeigt, der bei der er
sten Ausgestaltung erläutert wurde. Der in Fig. 5A gezeigte
Block 38a kann unter Verwendung von Aluminium in einer zy
lindrischen Form ausgebildet sein, und es sind eine Injek
tionspassage 62, welche von der oberen Fläche 61a durch die
untere Fläche 61b hindurchtritt, sowie eine vorgegebene An
zahl (in diesem Falle zwei) Injektionspassagen 63₁ und 635₂,
welche die Seitenfläche 61c durchdringen, ausgebildet. In
diesem Falle sind die Injektionspassagen 62, 63₁ und 63₂
miteinander verbunden.
Der oben erläuterte Block 38 wird in das jeweilige
Loch 37 eingesetzt, und das leitfähige Material 39 (40)
wird von der an der oberen Fläche 61a des Blockes 38a ange
ordneten Öffnung der Injektionspassage 62 unter Verwendung
eines Zylinders 64 eingeführt. Dies ist in Fig. 5B gezeigt.
Das in den Block 38a eingeführte leitfähige Material 39
(40) tritt durch die Injektionspassagen 62, 63₁ und 63₂
hindurch und wird durch die jeweilige Öffnung der Injekti
onspassagen ausgestoßen. So kann das leitfähige Material 39
zwischen der Seitenfläche des Blockes 38a und der Innenflä
che des Loches 37 vorgesehen werden. In gleicher Weise kann
das leitfähige Material 40 zwischen der unteren Fläche des
Blockes 38a und dem Schaltungselement 33 vorgesehen werden.
Die Fig. 6A bis 6C sind Schemazeichnungen zum Erläu
tern einer Beziehung zwischen dem Einfüllen des leitfähigen
Materials und den Injektionspassagen in dem Block 38a gemäß
einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung. In dem in
Fig. 6A gezeigten Block 38a ist ein Auslaß der Injekti
onspassage 62 durch Sa bezeichnet, und Auslässe der Injek
tionspassagen 63₁ und 63₂ sind durch Sb₁ bzw. Sb₂ bezeich
net. In Fig. 6B bezeichnet der schattierte Abschnitt einen
Kontaktbereich Sc des Schaltungselementes 33 und der unte
ren Fläche 61b des Blockes 38. Der schattierte Abschnitt in
Fig. 6C zeigt ein Volumen Vs zwischen dem Block 38a und der
Innenfläche des Kühlkopfes 35 an (d. h., die Menge des leit
fähigen Materials 39, welches dazwischen eingeführt wurde.
Die Menge Vb des leitfähigen Materials 40, welches
zwischen den Block 38a und das Schaltungselement 33 einge
füllt wurde, die in Fig. 6B gezeigt sind, kann ausgedrückt
werden durch die Gleichung:
Vb = Sc × t
wobei t eine Dicke des leitfähigen Materials 40 an
gibt. Deshalb kann der gesamte Auslaßflächenbereich As in
der Seitenfläche 61c des Blockes 38a, welcher durch die In
jektionspassagen 63₁ und 63₂ erzeugt wird, berechnet werden
nach:
As = 2Sb₁ + 2Sb₂.
Andererseits kann der Auslaßbereich der Injektionspas
sage 62 als Sa (Ab) ausgedrückt werden, und demnach wird
der Auslaßflächenbereich der obengenannten Injektionspassa
gen 62, 63₁ und 63₂ so eingestellt, daß er die Gleichung
erfüllt:
Ab : As = Vb : Vs.
Das heißt, es ist gemäß der Ausgestaltung der vorlie
genden Erfindung möglich, den Zwischenraum zwischen der
Seitenfläche des Blockes 38a und der Innenfläche des Kühl
kopfes 35 sowie den zwischen der unteren Fläche des Blockes
38a und dem Schaltungselement 33 mit einer gewünschten Ver
teilungsmenge homogen zu füllen. Das Aufbringen des leitfä
higen Materials auf die Seitenfläche und die untere Fläche
des Blockes 38a kann so gleichzeitig ausgeführt werden, und
die Füllmenge des leitfähigen Materials kann in Überein
stimmung mit dem von einer Injektionseinrichtung aufge
brachten Druck justiert werden. Deshalb kann der Füllvor
gang des leitfähigen Materials vereinfacht und leicht auto
matisiert werden.
Die Fig. 7A und 7B sind Schemazeichnungen zum Erläu
tern einer anderen Ausgestaltung der Injektionspassagen in
einem Block gemäß der vorliegenden Erfindung. In den
Fig. 7A und 7B sind Elemente, welche die gleichen wie die
jenigen in Fig. 6A sind, mit den gleichen Bezugszahlen be
zeichnet, und die Erläuterung derselben wird fortgelassen.
Der in Fig. 7A gezeigte Block 38b hat eine Injekti
onspassage 62, welche durch eine obere Fläche 61a und eine
untere Fläche 61b hindurchtritt. Auch sind Injektionspassa
gen 63₁ bis 63₃, deren jede die Seitenfläche 61a durch
dringt, horizontal mit der oberen und der unteren Fläche
61a bzw. 61c zusammen mit Injektionspassagen 63₄ bis 63₆
ausgebildet, deren jede auch die Seitenfläche 61a durch
dringt, nicht jedoch horizontal mit der oberen und der un
teren Fläche 61a bzw. 61c ausgebildet ist. Es sei bemerkt,
daß Positionen von jedem der Auslässe der Injektionspassa
gen 63₄ bis 63₆ verschieden von denen der Injektionspassa
gen 63₁ bis 63₃ sind. Die Injektionspassagen 62 und 63₁ bis
63₆ sind miteinander verbunden.
In dem Block 38b wird ein leitfähiges Material 40 zwi
schen die untere Fläche 61b und das Schaltungselement durch
die Injektionspassage 62 eingefüllt, und ein leitfähiges
Material 39 wird zwischen die Seitenfläche 61c und die In
nenfläche des Kühlkopfes durch die Injektionspassagen 63₁
bis 63₆ eingefüllt. In diesem Fall wird der Auslaßflächen
bereich von jeder der Injektionspassagen 62 sowie 63₁ bis
63₆ in Übereinstimmung mit der Menge des Einfüllens des je
weiligen leitfähigen Materials bestimmt, wie oben erwähnt
wurde.
Durch Verwendung des in Fig. 7A gezeigten Blockes 38b
kann der Zwischenraum zwischen der Seitenfläche 61c und der
Innenfläche des Kühlkopfes in wirkungsvollerer und homoge
nerer Weise gefüllt werden.
Fig. 7B zeigt einen Block 38c gemäß einer anderen Aus
gestaltung der vorliegenden Erfindung. Der Block 38c hat
eine Injektionspassage 62, welche durch eine obere Fläche
61a und eine untere Fläche 61b hindurchdringt, sowie vier
Injektionspassagen 63₁₁ bis 63₁₄, deren jede die obere Flä
che 61a und eine Seitenfläche 61c durchdringt. Das heißt,
jede der Injektionspassagen 63₁₁ bis 63₁₄ ist innerhalb des
Blockes 38c abgebogen. In dieser Ausgestaltung wird eine
angemessene Menge eines leitfähigen Materials durch den je
weiligen Einlaß der Injektionspassagen 63₁₁ bis 63₁₄ inji
ziert, welcher in der oberen Fläche 61a des Blockes 38c
ausgebildet ist.
Die Fig. 8A und 8B sind Schemazeichnungen, welche je
weils Haupt-Konstruktionsteile in einem anderen Beispiel
der ersten Ausgestaltung gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigen. Fig. 8A zeigt eine Querschnittsansicht und Fig. 8B
zeigt eine perspektivische Explosionsansicht.
In den Fig. 8A und 8B ist ein Wärmeverteiler 71, wel
cher ein aus einem Metall mit einer guten Leitfähigkeit,
wie etwa Aluminium, hergestelltes zweites leitfähiges Ele
ment ist, auf einem Schaltungselement 33 vorgesehen, wel
ches auf einer gedruckten Leiterplatte 32 montiert ist. Der
Wärmeverteiler 71 ist thermisch mit dem Schaltungselement
33 unter Verwendung eines Materials, wie etwa einer leitfä
higen Klebemischung verbunden. Der Wärmeverteiler 71 ist
mit einem Kühlkopf 35 über einen O-Ring 72 verbunden, wel
cher ein Dichtelement darstellt.
Der O-Ring 72 ist aus einem elastischen Element gebil
det, welches eine bestimmte Wärmebeständigkeit hat, wie
etwa aus einem wärmebeständigen Gummi, und er ist so posi
tioniert, daß er zu einem Loch 37 ausgerichtet ist, welches
in dem Kühlkopf 35 ausgebildet ist. Wenn der Block 38 in
das Loch 37 eingesetzt wird, berührt er den Wärmeverteiler
71 über ein leitfähiges Material 40. Das heißt, das leitfä
hige Material 40 ist innerhalb des O-Ringes 72 angeordnet.
Zusätzlich wird der Block 38 durch ein leitfähiges Material
39 in dem Loch 37 gehalten, wie oben erläutert wurde.
Wenn jetzt einer der in Fig. 4A gezeigten Kühlmodule
44, welche auf der Hauptleiterplatte 34 unter Verwendung
von Lötkugeln montiert sind, ausgetauscht wird, wird der
Modul 44 zuerst auf der Hauptleiterplatte 34 erwärmt, um
die Lötkugeln zu schmelzen. Wenn eine Flüssigkeit als Heiz
medium bei dem obengenannten Vorgang eingesetzt wird, be
steht eine Gefahr, daß die Flüssigkeit die anderen Module
44 berührt, welche nicht ausgetauscht werden sollen, und
daß die leitfähigen Materialien 39 und 40 aufgelöst werden.
Wenn auch eine Lösemittel-Waschung der Hauptleiterplatte
34, bei welcher die Hauptleiterplatte 34 in eine Waschflüs
sigkeit eingetaucht und geschüttelt wird, oft nach dem Aus
tausch des Moduls 44 ausgeführt wird, besteht auch eine
Möglichkeit, daß etwas von dem leitfähigen Material in der
Waschflüssigkeit aufgelöst wird. Wenn das leitfähige Mate
rial aufgelöst wird, wird der thermische Widerstand an ei
ner Kontaktfläche des Kühlkopfes erhöht, und der Kühlwir
kungsgrad des Kühlmoduls wird verringert. Einer der Gründe,
daß der O-Ring 72 in der in den Fig. 8A und 8B gezeigten
Ausgestaltung verwendet wird, ist der, das Austreten des
leitfähigen Materials 39 und 40 in den oben beschriebenen
Fällen zu verhindern.
Fig. 9 ist eine Schemazeichnung, welche eine Quer
schnittsansicht von Haupt-Konstruktionsteilen einer zweiten
Ausgestaltung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, und
die Fig. 10A und 10B sind Schemazeichnungen zum Erläutern
des in Fig. 9 gezeigten Kühlkopfes. In den Fig. 9 und 10A
und 10B sind Elemente, welche die gleichen wie diejenigen
in den vorangegangenen Figuren sind, durch die gleichen Be
zugszahlen bezeichnet, und die Erläuterung derselben wird
fortgelassen.
Gemäß der zweiten Ausgestaltung der vorliegenden Er
findung ist ein Block 38d mit einem davon abstehenden Be
reich 82, welcher von dem oberen Abschnitt der Seitenfläche
absteht, versehen, welcher eine Hakenform hat, wie in den
Fig. 9 und 10A gezeigt ist. In gleicher Weise ist ein Kühl
kopf 35 mit einem Hakenabschnitt 81 versehen, welcher von
dem unteren Abschnitt der Innenfläche eines Loches 37a vor
steht, und welcher so ausgebildet ist, daß er mit dem ab
stehenden Bereich 82 des Blockes 38d in Eingriff kommt.
Wenn der Block 38d in das Loch 37a des Kühlkopfes 35
in einem ineinandergreifenden Zustand eingesetzt ist, wird ein
leitfähiges Material 39 zwischen die Seitenflächen des
Blockes 38d und den Kühlkopf 35 eingebracht, und ein leit
fähiges Material 40 wird zwischen dem Block 38d und einem
Schaltungselement 33 vorgesehen. Das leitfähige Material 39
kann zwischen die Seitenflächen des Blockes 38d und den
Kühlkopf 35 durch Aufbringen des leitfähigen Materials 39
auf die Hakenabschnitte 81 des Kühlkopfes 35 eingefüllt
werden, wie in Fig. 10B vor dem Einführen des Blockes 38d
gezeigt ist, und durch Verteilen des leitfähigen Materials
39 unter Verwendung der Druckkraft, die nach dem Einsetzen
des Blockes 38d erzeugt wird. In dieser Weise kann das
leitfähige Material 39 leicht eingefüllt werden.
Fig. 11 ist eine Schemazeichnung, welche eine Quer
schnittsansicht von Haupt-Konstruktionsteilen zeigt, die in
einem anderen Beispiel gemäß der zweiten Ausgestaltung der
vorliegenden Erfindung verwendet werden. Wie in Fig. 11 ge
zeigt ist, ist ein Stufenabschnitt 83 an der oberen Seiten
fläche des Loches 37b des Kühlkopfes 35 ausgebildet, und
ein Eingriffsabschnitt 84 sowie ein Dichtungseingriffsab
schnitt 85 sind an einem Block 38e ausgebildet. Gemäß die
sem Beispiel der zweiten Ausgestaltung wird ein O-Ring 86,
welcher ein aus einem elastischen Material wie etwa Gummi
ausgeführtes Dichtelement darstellt, um den Stufenabschnitt
83 herum angeordnet, wie in der Figur gezeigt ist, und das
leitfähige Material 39 wird auf den Stufenabschnitt 83 in
nerhalb des O-Ringes 86 aufgebracht.
Wenn der Block 38e in das Loch 37b eingesetzt wird,
wird der O-Ring 86 durch den Dichtungseingriffsabschnitt 85
gepreßt und funktioniert als ein Dichtelement für das leit
fähige Material 39. Das leitfähige Material 39 wird durch
den Eingriffsabschnitt 84 gepreßt und füllt den Zwischen
raum zwischen der Seitenfläche des Kühlkopfes 35 und dem
Block 38e aus. Der Füllvorgang kann sanft ausgeführt wer
den, da der O-Ring 86 ein Fließen des leitfähigen Materials
39 in der umgekehrten Richtung verhindert.
Die Fig. 12A und 12B sind jeweils Schemazeichnungen
zum Darstellen von Strukturansichten einer Kühleinrichtung
gemäß der dritten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung
in einem Querschnitt. In den Fig. 12A und 12B sind Ele
mente, welche die gleichen wie diejenigen in den vorange
henden Figuren sind, durch die gleichen Bezugszahlen be
zeichnet, und die Erklärung derselben wird fortgelassen.
In einer in Fig. 12A gezeigten Kühleinrichtung ist ein
Schraubengewinde 92 an jedem der Blöcke 38f (38f₁ bis 38f₄)
ausgebildet, welches ein erstes leitfähiges Element dar
stellt, und ein Schraubengewinde 91; ist innerhalb eines je
den der Löcher 37c (37c₁ bis 37c₄) ausgebildet, die in ei
nem Kühlkopf 35 ausgebildet sind. Die Blöcke 38f (38f₁ bis
38f₄) werden in die jeweiligen Löcher 37c (37c₁ bis 37c₄)
hineingedreht, mit einem dazwischen vorgesehenen leitfähi
gen Material 39. Auch wird ein Wärmeableiter 41 an dem
Kühlkopf 35 befestigt, beispielsweise unter Verwendung ei
ner Schraube 93, wie in Fig. 12A gezeigt ist, und ein leit
fähiges Material, wie etwa Siliziumfett, kann zwischen dem
Kühlkopf 35 und dem Wärmeableiter 41 vorgesehen werden. An
dere Merkmale dieser Kühleinrichtung sind im wesentlichen
die gleichen wie diejenigen, die in Fig. 2A gezeigt sind.
Wenn die Blöcke 38f (38f₁ bis 38f₄) in die Löcher 37c
(37c₁ bis 37c₄) eingeschraubt werden, kann das leitfähige
Material 39 zuvor um die Löcher 37c herum aufgebracht wer
den, so daß es um die Blöcke 38f herum verteilt und einge
füllt wird, wenn jeder der Blöcke 38f gedreht und in das
jeweilige Loch 37c eingeschraubt wird. Auch kann ein leit
fähiges Material 40 zwischen den Block 38f und ein Schal
tungselement 33 eingefüllt werden, indem man das leitfähige
Material 40 zuvor auf das Schaltungselement 33 aufbringt
und das leitfähige Material 40 durch Einsetzen des Blockes
38f in das Loch 37c preßt. Dies ist in Fig. 12B gezeigt.
Da der Block 38f (38f₁ bis 38f₄) ein Schraubengewinde
92 hat und in das Loch 37c eingeschraubt wird, kann gemäß
der oben beschriebenen Ausgestaltung die Dicke des leitfä
higen Materials 40 auf dem Schaltungselement 33 homogen
eingestellt werden, und auf diese Weise kann der Widerstand
gegen Schwingungen verbessert werden. Da der Kontaktbereich
des Blockes 38f infolge des Vorhandenseins des Schraubenge
windes 92 (und 91) vergrößert werden kann, kann auch die
Kühlleistung der Einrichtung gesteigert werden.
Die Fig. 13A und 13B sind Schemazeichnungen, welche
Strukturansichten eines anderen Beispiels der dritten Aus
gestaltung gemäß der vorliegenden Erfindung im Querschnitt
zeigen.
Wie in Fig. 13A gezeigt ist, kann gemäß diesem Bei
spiel ein Wärmeverteiler 94, welcher ein zweites leitfähi
ges Element mit einem konkaven Bereich 94a darstellt, auf
einem Schaltungselement 33 befestigt werden, welches auf
einer gedruckten Schaltungsplatte 32 montiert ist unter
Verwendung von beispielsweise einer thermisch leitfähigen
Klebermischung. Andererseits ist an dem Ende eines Blockes
38g ein konvexer Bereich 95 gebildet, dessen Form so ausge
bildet ist, daß er dem konkaven Bereich 94a des Wärmever
teilers 94 entspricht. Der konvexe Bereich 95 des Blockes
38g berührt den konkaven Bereich 94a des Wärmeverteilers 94
über ein leitfähiges Material 40. Andere Merkmale der Ein
richtung sind im wesentlichen die gleichen wie diejenigen,
die in Fig. 12A gezeigt sind.
Es gibt einen Fall, in welchem eine Verschiebung e der
zentralen Achse eines Blockes verursacht wird, wenn das
Ende des Blockes eine flache Form hat, und die Neigung des
Blockes erzeugt eine ungleichmäßige Dicke des leitfähigen
Materials 40, was zu einem verminderten Kühlwirkungsgrad
der Einrichtung führen kann. Gemäß dieser Ausgestaltung
kann jedoch eine Verschiebung e der zentralen Achse des
Blockes 38g infolge des Eingriffes des konkaven Bereiches
94a des Wärmeverteilers 94 und des konvexen Bereiches 95
des Blockes 38g nicht auftreten, wie in Fig. 13B gezeigt
ist. So kann die Dicke des leitfähigen Materials 40 gleich
mäßig gehalten werden, und man kann eine stabile Kühllei
stung der Einrichtung erreichen.
Fig. 14 ist eine Schemazeichnung, welche eine Quer
schnittsansicht von Haupt-Konstruktionsteilen einer Kühl
einrichtung gemäß einer vierten Ausgestaltung der vorlie
genden Erfindung zeigt. In Fig. 14 sind Elemente, welche
die gleichen wie diejenigen in den vorangehenden Figuren
sind, durch die gleichen Bezugszahlen bezeichnet, und die
Erläuterung derselben wird fortgelassen.
Die Kühleinrichtung gemäß dieser Ausgestaltung ist ge
kennzeichnet durch das Vorhandensein einer vorgegebenen An
zahl elastischer Elemente 101, wie etwa einer Feder, die
zwischen einem Wärmeableiter 41 und einem Block 38f in ei
nem Loch 37c eines Kühlkopfes 35 angeordnet ist, um den
Block 38f in Richtung zum Schaltungselement 33 hin zu pres
sen. Andere Merkmale der Einrichtung sind im wesentlichen
die gleichen wie diejenigen, die in Fig. 12A gezeigt sind.
Die vorgegebene Anzahl elastischer Elemente 101 drückt
den Block 38f so, daß der zwischen dem Schraubengewinde 91
des Loches 37c und dem Schraubengewinde 92 des Blockes 38f
vorhandene Zwischenraum reduziert wird. Selbst wenn der
Block 38 mit einem flachen Ende verwendet wird, kann des
halb die Dicke des leitfähigen Materials 40 gleichmäßig ge
halten werden, und die Kühlleistung der Einrichtung kann
verbessert werden.
Die Fig. 15A und 15B sind Schemazeichnungen zum Erläu
tern einer fünften Ausgestaltung einer Kühleinrichtung ge
mäß der vorliegenden Erfindung. Fig. 15A zeigt eine teil
weise weggeschnittene konzeptionelle perspektivische An
sicht einer Kühleinrichtung, und Fig. 15B zeigt eine Quer
schnittsansicht von Haupt-Konstruktionsteilen der Einrich
tung. In den Fig. 15A und 15B sind Elemente, die die glei
chen wie diejenigen in den vorangehenden Figuren sind,
durch die gleichen Bezugszahlen bezeichnet, und die Erläu
terung derselben wird fortgelassen.
Gemäß der fünften Ausgestaltung der vorliegenden Er
findung ist ein Wärmeverteiler 111, welcher ein zweites
leitfähiges Element darstellt, auf einem Schaltungselement
33 befestigt, das auf einer gedruckten Schaltungsplatte 32
unter Verwendung von beispielsweise einer thermisch leitfä
higen Klebermischung montiert ist. Ein konkaver Bereich
111a ist auf der oberen Fläche des Wärmeverteilers 111 vor
gesehen, wie in Fig. 15B gezeigt ist.
Andererseits ist an einem Ende eines Blockes 38h, wel
cher in ein Loch 37 eingesetzt ist, ein konvexer Bereich
112 ausgebildet. Der Block 38h wird durch ein leitfähiges
Material 39 in dem Loch 37 gehalten, und der konvexe Be
reich 112 berührt den konkaven Bereich 111a des Wärmever
teilers 111 über ein leitfähiges Material 40.
Auch ist eine Spule 113 um den oberen Bereich des
Blockes 38h vorgesehen, und eine Spule 114 ist um die Sei
tenfläche des Wärmeverteilers 111 herum vorgesehen. Das
heißt, durch den Block 38h mit der Spule 113 und durch den
Wärmeverteiler 111 mit der Spule 114 ist ein Elektromagnet
gebildet.
Deshalb wird gemäß der fünften Ausgestaltung der vor
liegenden Erfindung der Block 38h elektromagnetisch an den
Wärmeverteiler 111 über das leitfähige Material 40 angezo
gen, wenn ein Strom an die Spulen 113 und 114 angelegt
wird. Auf diese Weise ist es möglich, einen Preßvorgang des
Blockes 38h gegen den Wärmeverteiler 111 auszuführen, ohne
irgendeinen Druck auf das Schaltungselement 33 und die ge
druckte Schaltungsplatte 32 auszuüben. Auf diese Weise kann
die Gefahr, daß das Schaltungselement 33 oder die gedruckte
Schaltungsplatte 32 während des Preßvorganges beschädigt
wird, ausgeschlossen werden. Auch kann die Dicke des leit
fähigen Materials 40 gleichmäßig gehalten werden, und die
Kühlleistung der Einrichtung kann verbessert werden.
Es ist offensichtlich, daß die vorliegende Erfindung
nicht auf die oben beschriebenen Ausgestaltungen beschränkt
ist, und daß Änderungen und Abwandlungen durchgeführt wer
den können, ohne daß man aus dem Umfang der vorliegenden
Erfindung heraustritt.
Claims (17)
1. Kühleinrichtung für einen Montagemodul, bei welcher
Wärme, die von einer vorgegebenen Anzahl von auf diesem
Montagemodul montierten Schaltungselementen (33) erzeugt
wird, durch ein Kühlmittel (41) abgeführt wird, umfassend:
wenigstens ein Leitmittel (35), welches diese Schal tungselemente (33) mit dem Kühlmittel (41) thermisch ver bindet,
dadurch gekennzeichnet, daß die Leitmittel (35) eine vorgegebene Anzahl erster leitfähiger Elemente (38) umfas sen, die in einem jeweiligen Loch (37) angeordnet sind, welches in dem Leitmittel (35) ausgebildet ist, wobei die ersten leitfähigen Elemente (38) durch ein erstes leitfähi ges Material (39), das zwischen Seitenflächen des ersten leitfähigen Elementes (38) und einer Fläche des jeweiligen, in dem Leitmittel (35) ausgebildeten Loch (37) eingefüllt ist, beweglich gehalten werden.
wenigstens ein Leitmittel (35), welches diese Schal tungselemente (33) mit dem Kühlmittel (41) thermisch ver bindet,
dadurch gekennzeichnet, daß die Leitmittel (35) eine vorgegebene Anzahl erster leitfähiger Elemente (38) umfas sen, die in einem jeweiligen Loch (37) angeordnet sind, welches in dem Leitmittel (35) ausgebildet ist, wobei die ersten leitfähigen Elemente (38) durch ein erstes leitfähi ges Material (39), das zwischen Seitenflächen des ersten leitfähigen Elementes (38) und einer Fläche des jeweiligen, in dem Leitmittel (35) ausgebildeten Loch (37) eingefüllt ist, beweglich gehalten werden.
2. Kühleinrichtung für einen Montagemodul nach An
spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites leitfähi
ges Material (40) zwischen dem ersten leitfähigen Element
(38) und dem Schaltungselement (33) vorgesehen ist.
3. Kühleinrichtung für einen Montagemodul nach An
spruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste
leitfähige Material (39) eine im wesentlichen gleichmäßige
Dicke um das erste leitfähige Element (38) herum hat.
4. Kühleinrichtung für einen Montagemodul nach einem
der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine
vorgegebene Anzahl von Injektionspassagen (62, 63) zum Ein
füllen von entweder dem ersten leitfähigen Materialien (39)
oder dem zweiten leitfähigen Material (40), wobei das erste
leitfähige Material (39) und das zweite leitfähige Material
(40) bei dem ersten leitfähigen Element (38) vorgesehen
sind.
5. Kühleinrichtung für einen Montagemodul nach An
spruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei die
ser vorgegebenen Anzahl von Injektionspassagen (62, 63)
miteinander verbunden sind.
6. Kühleinrichtung für einen Montagemodul nach An
spruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß diese wenig
stens zwei aus der vorgegebenen Anzahl von Injektionspassa
gen (62, 63) eine Injektionspassage zum Einfüllen des er
sten leitfähigen Materials (39) und eine Injektionspassage
zum Einfüllen des zweiten leitfähigen Materials (40) umfas
sen.
7. Kühleinrichtung für einen Montagemodul nach An
spruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis eines
gesamten Auslaßflächenbereiches der Injektionspassagen (62,
63) zum Einfüllen des ersten leitfähigen Materials (39) und
ein gesamter Auslaßflächenbereich der Injektionspassagen
(62, 63) zum Einfüllen des zweiten leitfähigen Materials
(40) im wesentlichen das gleiche wie ein Verhältnis einer
Menge des ersten, um eine Seitenfläche des ersten leitfähi
gen Elementes (38) herum einzufüllenden leitfähigen Materi
als (39) und einer Menge des zweiten, zwischen das Schal
tungselement (33) und das erste leitfähige Element (38)
einzufüllenden leitfähigen Materials (40) ist.
8. Kühleinrichtung für einen Montagemodul nach einem
der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das er
ste leitfähige Element (38) einen davon abstehenden Bereich
(82) mit einer Hakenform umfaßt, und daß das Leitmittel
(35) einen Hakenabschnitt (81) umfaßt, welcher mit dem ab
stehenden Bereich des ersten leitfähigen Elementes in Ein
griff bringbar ist.
9. Kühleinrichtung für einen Montagemodul nach An
spruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das erste leitfähige
Material (39) zwischen dem abstehenden Bereich (82) des er
sten leitfähigen Elementes (38) und dem Hakenabschnitt (81)
des Leitmittels (35) vorhanden ist.
10. Kühleinrichtung für einen Montagemodul nach einem
der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine
vorgegebene Anzahl elastischer Elemente (101) zwischen dem
ersten leitfähigen Element (38) und dem Kühlmittel (41)
vorgesehen ist, um das erste leitfähige Element (38) zu dem
Schaltungselement (33) hin zu drücken.
11. Kühleinrichtung für einen Montagemodul nach einem
der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein
zweites leitfähiges Element (94, 111) zwischen dem Schal
tungselement (33) und dem ersten leitfähigen Element (38)
vorgesehen ist, und daß das zweite leitfähige Material (40)
zwischen dem ersten leitfähigen Element (38) und dem zwei
ten leitfähigen Element (94, 111) vorhanden ist.
12. Kühleinrichtung für einen Montagemodul nach An
spruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite leitfä
hige Element (94, 111) einen oberen Abschnitt mit einer
konkaven Form hat, welcher dem ersten leitfähigen Element
(38) zugewandt ist, und daß das erste leitfähige Element
(38) einen unteren Abschnitt mit einer konvexen Form hat,
welcher mit der konkaven Form des oberen Abschnittes des
zweiten leitfähigen Elementes (94, 111) in Eingriff bring
bar ist.
13. Kühleinrichtung für einen Montagemodul nach einem
der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein
zweites leitfähiges Element (94, 111) zwischen dem Schal
tungselement (33) und dem ersten leitfähigen Element (38)
vorgesehen ist, und daß das zweite leitfähige Material (40)
zwischen dem ersten leitfähigen Element (38) und dem zwei
ten leitfähigen Element (94, 111) vorgesehen ist.
14. Kühleinrichtung für einen Montagemodul nach einem
der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Dichtelement (86) auf dem zweiten leitfähigen Element (94,
111) vorgesehen ist, um das zweite leitfähige Material (40)
abzudichten.
15. Kühleinrichtung für einen Montagemodul nach einem
der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das
Leitmittel (35) einen Stufenabschnitt (83) umfaßt, welcher
mit einem abstehenden Bereich (82) des ersten leitfähigen
Elementes (38) in Eingriff bringbar ist, wobei das erste
leitfähige Material (39) auf den Stufenabschnitt (83) auf
bringbar ist.
16. Kühleinrichtung für einen Montagemodul nach An
spruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß ein Dichtelement
(86) auf dem Stufenabschnitt (83) vorgesehen ist.
17. Kühleinrichtung für einen Montagemodul nach einem
der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Magneteinrichtung an dem ersten leitfähigen Element und dem
zweiten leitfähigen Element vorgesehen ist, welche in der
Lage ist, das erste leitfähige Element (38) an das zweite
leitfähige Element (94, 111) heranzuziehen.
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