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DE19715614A1 - Farbwerk für eine Rotationsdruckmaschine - Google Patents

Farbwerk für eine Rotationsdruckmaschine

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DE19715614A1
DE19715614A1 DE1997115614 DE19715614A DE19715614A1 DE 19715614 A1 DE19715614 A1 DE 19715614A1 DE 1997115614 DE1997115614 DE 1997115614 DE 19715614 A DE19715614 A DE 19715614A DE 19715614 A1 DE19715614 A1 DE 19715614A1
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DE
Germany
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roller
transfer roller
transfer
motor drive
ink
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DE1997115614
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DE19715614B4 (de
Inventor
Peter Hummel
Robert Ortner
Marc Hinz
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Manroland AG
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MAN Roland Druckmaschinen AG
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Publication date
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/02Ducts, containers, supply or metering devices
    • B41F31/14Applications of messenger or other moving transfer rollers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/004Driving means for ink rollers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41PINDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
    • B41P2213/00Arrangements for actuating or driving printing presses; Auxiliary devices or processes
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    • B41P2213/42Vibration-dampers for machine parts

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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Farbwerk für eine Rotations­ druckmaschine mit einer Farbe von einer Duktorwalze auf eine erste Übertragwalze übertragenden Heberwalze, die zwi­ schen einer ersten Stellung, in der sie in Kontakt mit der Duktorwalze ist, und einer zweiten Stellung in der sie von der Duktorwalze abgehoben und in Kontakt mit der ersten Übertragwalze ist, hin- und herbewegbar ist, und mit einer zweiten Übertragwalze, die Teil einer farbübertragenden Verbindung zwischen der ersten Übertragwalze und einer die Farbe auf einen Plattenzylinder auftragenden Farbauftrag­ walze ist, wobei die erste Übertragwalze von einem ersten motorischen Antrieb, die zweite Übertragwalze gemeinsam mit dem Plattenzylinder von einem zweiten unabhängigen motori­ schen Antrieb und die Duktorwalze von einem dritten unab­ hängigen motorischen Antrieb angetrieben wird.
Bei einem aus der EP 0 475 120 A1 bekannten Farbwerk der angegebenen Art soll der von dem Antrieb des Plattenzylin­ ders getrennte, unabhängige Antrieb der ersten Übertrag­ walze verhindern, daß der sogenannte Heberschlag, der beim Auftreffen der sich relativ langsam bewegenden Oberfläche der Heberwalze auf die sich schneller bewegende Oberfläche der Übertragwalze eine Drehschwingung verursacht, auf den sich drehenden Plattenzylinder übertragen wird und dadurch die Übertragung des eingefärbten Druckbildes von dem Plat­ tenzylinder beeinträchtigt. Bei dem bekannten Farbwerk befinden sich die Oberflächen der ersten und zweiten Über­ tragwalze unmittelbar aneinander in farbübertragendem Kon­ takt mit der Folge, daß trotz der voneinander unabhängigen Antriebe der beiden Übertragwalzen durch den Heberschlag verursachte starke Schwingungen übertragen werden und zu einer Beeinträchtigung des sich drehenden Plattenzylinders führen können. Um das Ausmaß der Drehschwingung zu vermin­ dern ist daher bei dem bekannten Farbwerk weiterhin vorge­ sehen, daß die Heberwalze von der ersten Übertragwalze angetrieben wird und der Heberwalze zugleich ein gesteuer­ ter Schlupf in Bezug auf die erste Übertragwalze zugestan­ den wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Farb­ werk der eingangs genannten Art die durch den Heberschlag verursachten Drehschwingungen zu dämpfen und eine Übertra­ gung der Schwingungen auf den Plattenzylinder zu vermeiden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zwi­ schen der ersten und der zweiten Übertragwalze wenigstens eine frei drehbare, mit der ersten und zweiten Übertrag­ walze in Reibkontakt stehende Zwischenwalze angeordnet ist, die die Farbe von der ersten auf die zweite Übertragwalze überträgt.
Es hat sich gezeigt, daß durch die erfindungsgemäße Anord­ nung einer Zwischenwalze, deren Drehbewegung ausschließlich durch Reibkontakt mit den beiden Übertragwalzen bestimmt wird, eine überraschend wirksame Dämpfung der von der Heberwalze hervorgerufenen Drehschwingungen erreicht werden kann. Die Dämpfung kann noch gesteigert werden, wenn zwi­ schen den Übertragwalzen ein Walzenzug aus zwei oder sogar drei drehbaren Zwischenwalzen angeordnet wird.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist vorgesehen, daß die Hin- und Herbewegung der Heberwalze durch den zwei­ ten motorischen Antrieb erzeugt wird und daß der erste motorische Antrieb eine Vorrichtung zur Drehzahlregelung aufweist und die Drehzahl des ersten motorischen Antriebs derart geregelt wird, daß die Umfangsgeschwindigkeit der ersten Übertragwalze gleich der Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders ist. Hierdurch wird erreicht, daß die Bewegung der Heberwalze in üblicher Weise durch den Maschi­ nenantrieb erfolgen kann, wobei durch die Synchronisation der Bewegungsabläufe zwischen Heberwalze und Übertragwalze gewährleistet ist, daß die Anzahl der Überrollungen der Heberwalze an der Übertragwalze bei unterschiedlichen Maschinengeschwindigkeiten gleich ist und daher auch immer die gleiche Farbmenge ins Farbwerk gefördert wird.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbei­ spiels näher erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist. Die Zeichnung zeigt eine schematische Seitenansicht eines Walzenfarbwerks einer Offset-Rotationsdruckmaschine.
Bei dem dargestellten Walzenfarbwerk wird auf die Oberflä­ che einer Duktorwalze 1 Farbe aus einem Farbvorratsbehälter 2 in Form eines definierten Farbfilms aufgetragen. Eine Heberwalze 3, die zwischen der Duktorwalze 1 und einer ersten Übertragwalze 4 hin- und herbewegbar ist, nimmt von der Duktorwalze 1 Farbe ab und überträgt diese dosiert auf die Übertragwalze 4. Drei Zwischenwalzen 5 transportieren die Farbe von der Übertragwalze 4 auf eine zweite Übertrag­ walze 6. Von dort gelangt die Farbe über weitere Übertrag­ walzen 7 und 8 auf mehrere Farbauftragwalzen 9, die die Farbe fein verteilt dem Plattenzylinder 10 zuführen, um das auf diesem befindliche Druckbild einzufärben. Ein Gummi­ tuchzylinder 11 überträgt das eingefärbte Druckbild auf einen nicht dargestellten Bedruckstoff.
Dem Plattenzylinder 10 ist weiterhin ein Feuchtwerk mit einem Feuchtmittelbehälter 12, einem Feuchtduktor 13, einer Dosierwalze 14 und einer Feuchtauftragwalze 15 zum Auftra­ gen eines Feuchtfilms zugeordnet.
Die Übertragwalzen 4, 6, 8 des Farbwerks sind als axial hin- und herbewegbare Reibwalzen ausgebildet und werden durch einen motorischen Antrieb mit der gleichen Umfangsge­ schwindigkeit wie der Plattenzylinder 10 angetrieben. Die Heberwalze 3, die Zwischenwalzen 5, die Übertragwalzen 7 und die Auftragwalzen 9 sind frei drehbar gelagert. Ihr Antrieb erfolgt jeweils durch Reibkontakt mit den drehend angetriebenen Walzen 4, 6, 8 bzw. dem Plattenzylinder 10. Der Antrieb der Übertragwalze 4 erfolgt durch einen ersten unabhängigen Antriebsmotor, dessen Drehzahl derart geregelt wird, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Übertragwalze 4 jeweils gleich der Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylin­ ders 10 ist. Die Übertragwalzen 6, 8 und der Plattenzylin­ der 10 werden gemeinsam von einem zweiten unabhängigen Antriebsmotor über ein Verteilergetriebe mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit angetrieben. Ein dritter unabhängi­ ger Antriebsmotor dient zum Antrieb der Duktorwalze 1, wobei die Umfangsgeschwindigkeit der Duktorwalze 1 jedoch geringer ist, als die Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzy­ linders 10 und damit auch der Übertragwalze 4.
Im Betrieb wird die Heberwalze 3 durch eine hin- und herge­ henden Bewegung ihrer Drehachse in radialer Richtung entwe­ der an die Duktorwalze 1 angestellt, um von dieser Farbe aufzunehmen, oder an die Übertragwalze 4, um Farbe auf diese zu übertragen. Hierbei wird die Heberwalze 3 je nach Stellung entweder durch den Oberflächenkontakt mit der Duk­ torwalze 1 oder den Oberflächenkontakt mit der Übertrag­ walze 4 angetrieben, wobei ihre Umfangsgeschwindigkeit jeweils geändert und an die Umfangsgeschwindigkeit der jeweils antreibenden Walze angeglichen wird. Beim Aufschla­ gen der Heberwalze 3 auf die Übertragwalze 4 muß die von der sich langsamer drehenden Duktorwalze 1 kommende Heber­ walze 3 jeweils stark beschleunigt werden, wobei infolge des Aufschlags Drehschwingungen entstehen, die nicht auf den Plattenzylinder 10 übertragen werden dürfen. Der Über­ tragung dieser Drehschwingungen wirkt der unabhängige moto­ rische Antrieb der Übertragwalze 4 entgegen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß diese Maßnahme allein nicht ausreichend ist, da auch über den Reibkontakt der Walzen Drehschwingun­ gen übertragen werden. Um hier eine wirksame Dämpfung der Drehschwingung zu erreichen und auch die Schwingungsüber­ tragung durch Reibkontakt weitgehend zu unterbinden, sind zwischen den unabhängig voneinander angetriebenen Übertrag­ walzen 4 und 6 drei Zwischenwalzen 5 angeordnet, die frei drehbar gelagert sind. Die frei schwingenden Drehmassen der Zwischenwalzen 5 und die einen geringen Schlupf zulassenden Kontaktstellen, die die Zwischenwalzen untereinander und mit den Übertragwalzen 4, 6 reibschlüssig verbinden, sorgen für eine wirksame Dämpfung auch stärkerer Drehschwingungen und verhindern eine Übertragung der Schwingungen auf die Übertragwalze 6 und den mit dieser durch ein Getriebe dreh­ fest verbundenen Plattenzylinder 10.

Claims (2)

1. Farbwerk für eine Rotationsdruckmaschine mit einer Farbe von einer Duktorwalze auf eine erste Übertrag­ walze übertragenden Heberwalze, die zwischen einer ersten Stellung, in der sie in Kontakt mit der Duktor­ walze ist, und einer zweiten Stellung in der sie von der Duktorwalze abgehoben und in Kontakt mit der ersten Übertragwalze ist, hin- und herbewegbar ist, und mit einer zweiten Übertragwalze, die Teil einer farbüber­ tragenden Verbindung zwischen der ersten Übertragwalze und einer die Farbe auf einen Plattenzylinder auftra­ genden Farbauftragwalze ist, wobei die erste Übertrag­ walze von einem ersten motorischen Antrieb, die zweite Übertragwalze gemeinsam mit dem Plattenzylinder von einem zweiten unabhängigen motorischen Antrieb und die Duktorwalze von einem dritten unabhängigen motorischen Antrieb angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der ersten Übertragwalze (4) und der zweiten Übertragwalze (6) wenigstens eine frei drehbare, mit den Übertragwalzen (4, 6) in Reibkontakt stehende Zwi­ schenwalze (5) angeordnet ist, die die Farbe von der ersten Übertragwalze (4) auf die zweite Übertragwalze (6) überträgt.
2. Farbwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hin- und Herbewegung der Heberwalze (3) durch den zweiten motorischen Antrieb erzeugt wird und daß der erste motorische Antrieb eine Vorrichtung zur Drehzahl­ regelung aufweist und seine Drehzahl derart geregelt wird, daß die Umfangsgeschwindigkeit der ersten Über­ tragwalze (4) gleich der Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders (10) ist.
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8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: MANROLAND AG, 63075 OFFENBACH, DE

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