DE1971281U - Sicherung fuer achsmuttern. - Google Patents
Sicherung fuer achsmuttern.Info
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- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B39/00—Locking of screws, bolts or nuts
- F16B39/02—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down
- F16B39/04—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down with a member penetrating the screw-threaded surface of at least one part, e.g. a pin, a wedge, cotter-pin, screw
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Description
Die Neuerung bezieht sich auf eine Sicherung für Achsmuttern;
durch die die beiden Kegelrollenlager der Radnabe gehalten und einstellbar sind. Die Achsmutter wird auf den
Achszapfen aufgeschraubt und ist eine Kronenmutter.
Zur Sicherung der Achse von Aehsmuttern ist es bekannt, nach der Lageeinstellung durch eine Bohrung am Ende des Achszapfens
einen an sich bekannten Splint hindurehzusteeken und die Enden des Splints, um ein Herausfallen zu verhindern, umzubiegen.
Der Splint liegt dabei in den radialen Einschnitten der Kronenmutter.
Diese bekannte Sicherung, die seit Jahrzehnten üblich ist und sich auch bewährt hat, hat aber äen Nachteil, daß der Splint
spätestens nach dem zweiten lösen bzw. Wiederbefestigen weggeworfen
werden muß, weil die Splintenden durch das mehrmalige Hin- und Herbiegen entweder so wellig geworden sind, daß sie
kaum noch in das Splintloch eingeführt werden können, oder sie
WR/Si
-2-
sind abgebrochen,, Wenn dann gerade kein passender Ersatzsplint zur
Hand ist9 wird ein mehr oder "Weniger passender Nagel oder manchmal
sogar nur ein Draht genommen und zur Mutternsicherung verwandte Es
liegt auf der Hand9 daß darin große Gefahren für die Yerkehrssicberbeit
und die allgemeine Sicherheit verborgen sind ο
Zweck der vorliegenden Neuerung ist daher die Schaffung einer Sicherung, die die sich durch die Verwendung des bekannten
Splints ergebenden Nachteile beseitigt und die wiefeholt verwandt werden kann9 ohne dabei im mindesten zu leiden»
Erreicht wird das durch einen Bolzen, der an seinem einen Ende eine Klammer aufweist., die sich im Abstand und etwa parallel
zum Bolzen in Richtung seines anderen Endes erstreckt«,
Diese Klammer besteht vorzugsweise aus einem Pederstahl
und kann deshalb federelastiseh vom Bolzen seitlich weggebogen werden,
nimmt aber, sobald die auf die Klammer einwirkende Kraft nach= läßt, ihre alte Lage wieder ein. Das Ende der Klammer kann in einem
rechten Winkel zum Hauptteil, der sich etwa parallel zur Achse des
Bolzens und in einem Abstand zu diesem erstreckt, umgebogen sein»
Die Sicherung kann einteilig oder aus zwei Teilen, nämlich Bolzen und Klammer getrennt, hergestellt sein, wobei im letzteren
]?all die Klammer mit dem Bolzen durch Mieten oder Schrauben verbunden
ist ο In Verfolg der Neuerung ist es auch möglich 9 der Klammer
flache, blattfederartige Gestalt zu geben oder runde, drahtartige
Gestalt, aber mit federnden Eigenschaften. Das Hauptteil der Klammer,
die sich etwa parallel zum Bolzen erstreckt, kann auch wellenförmig gebogen sein»
Die Neuerung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert»
Ια der Zeichnung stellen, dar:
Pig. 1 eine Seitenansicbt einer neuerungsgeraäßen
Sicherung, teilweise im Schnitt, eingesetzt in den Achszapfen mit aufgeschraubter Kronenmutter,
wobei eine andere Ausfiihrungsform der Klammer strichpunktiert dargestellt ist,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Sicherung allein,
J1Xg. 3 einen Schnitt auf der Linie XII-III der
Pig. 1 durch die Sicherung,
Pig. 4 eine Ansicht der Sicherung nach Pig. 1 bis 3>
Fig. 5 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsforra
einer Sicherung,
Pig. 6 eine Draufsicht auf die in den Aehszapfen
eingesetzte Sicherung, die eine auf dem Aehszapfen sitzende Kronenmutter sichert,
Eig. 7 eine weitere Ausgestaltungsform der Sicherung
und
Pig« 8 eine noch andere Ausgestaltung der Sicherung.
In Pig, 1 ist das Ende eines Achszapfens 1 dargestellt mit aufgesetzter Kronenmutter 2. Durch den Aehszapfen 1 führt
eine Bohrung 3, in die der Sicherungsbolzen 4 eingesteckt ist. Der Sicherungsbolzen trägt eine Klammer 5 aus Pederstahl, die
durch Umbiegen der Enden 6 und 7 zu einem flachen, breiten "U"
ausgebildet ist, wobei das eine umgebogene Ende 8 eine Bohrung aufweist, mit der es durch Meten oder Schrauben bei 9 mit dem
-4-
Bolzen fest verbunden ist. Das freie Ende 10 der Klammer ist
mit Abstufungen 11 versehen«, so daß sieb ein. zapfenförmiges
freies Ende bei 12 ergibt. Dieses zapfenförraige Ende liegt
in Pig. 2 genau binter dem Bolzen 4 und ist daber niebt zu sehen.
Die Wirkungsweise des neuerungsgemäßen Sicherungsbolzen
ist anschließend beschrieben. ¥enn die Kegelrollenlager der
Radnabe durch die Kronenmutter in axialer Richtung eingestellt worden sind und nun in dieser Stellung gehalten und gesichert
werden sollens wird die neuerungsgemäße Sicherung mit dem Bolzen
in die Bohrung 3 des Achszapfens eingesetzt, nachdem die Klammer
5j die aus Eederslshl besteht, seitlich weggebogen ist., Dadurch
kann das umgebogene Ende bei 10 über das Aobszapfenende geführt
und der Bolzen4 in die Bohrung 3 eingesteckt werden, Mit dem oberen umgebogenen Ende 8 der Klammer, mit dem diese an dem
Bolzen 4 befestigt ist, liegt die Sicherung auf dem äußeren Umfang der Kronenmutter, während das untere freie, als Zapfen
ausgebildete Ende 10 in einen Radialschlita der Kronenmutter eingreift und damit binter den Achszapfen faßt. In dieser
Stellung ist der Sicherungsbolzen unverrückbar gehalten, kann aber leicht und ohne selbst beschädigt zu werden, durch seitliches
Abziehen der Klammer 5 aus der Bohrung 3 herausgezogen werden, um dann in der oben beschriebenen Weise erneut, ggf.
nach einer Justierung der Kronenmutter, wieder eingesteckt au werden.
Der Vorteil diesa: neuerungsgemäßen Sicherung ist unverkennbar
5 denn sie gestattet eine dauernde Wiederverwendung,
-5-
obne daß dabei eine Beschädigung irgendwelcher Art auftritt.
In Fig. 1 ist in strichpunktierten Linien eine Abwandlung der Klammer 5 dargestellt, bei αϊ der mittlere Bereich der
Klammer mit einer in Richtung auf das Ende des Achszapfens weisenden
Durchbiegung verseben ists Diese Durchbiegung gibt der
Klammer 5 zusätzliche federelastisctae Eigenschaften, indem nämlich
nun die Sicherung strammer in der Bohrung des Achszapfens 1 gehalten wird, weil sich die Durchbiegung der Klammer 5 gegen
die Stirnfläche des Achszapfens klemmend anlegt.
Eine weitere Ausgestaltung der Sicherung ist in Fig„ 5 und
6 dargestellt. Die Ausgestaltung der Sicherung nacb Pig. 5 und β
entspricht im wesentlichen der oben mit Bezug auf Fig. 1 bis 4 beschriebenen Sicherung, jedoch ist die Sicherung nach Fig. 5
und 6 einteilig, d. b, aus einem Stück hergestellt» Sie besteht
wieder aus dem Bolzen 4 und der Hammer 5$ die mit einem durchgebogenen Mittelteil versehen ist, das bei 5! dargestellt ist.
Der Bolzen 4ist zylindrisch, wie in Fig. 3 dargestellt und die Klammer 5 wieder flach U-förmig. Die Herstellung dieser Sicherung
kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß man einen Rundstab mit einer Gesamtlänge,, die der Länge des Bolzens und der
Klammer entspricht, auf dem die Klammer bildenden Teil flach ausschmiedet und ihn dann in die in Fig» 5 gezeigte Form biegt.
Bei der weiteren in Fig. 7 gezeigten Ausgestaltungs&rra
ist wieder eine einteilige Sicherung dargestellt, aber die Klammer 5, <3ie den Bolzen 4 sichert, besitzt dieselbe Querschnitt sform wie der Bolzen 4. Auch bei dieser Ausgestaltungs-
-6-
form ist eine Durchbiegung im mittleren Teil der Klammer 5
vorbanden, die sich gegen die Stirnfläche des Aehszapfens 1
legt, während das freie Ende 12 der Klammer 5 in einen Schlitz der Kronenmutter eingreift, aber im Querschnitt kreisförmige
Gestalt hat.
Die Ausführungsform, die in Pig. 8 dargestellt ist, entspricht dem Prinzip der I1Ig. 7, jedoch ist das die Klammer
5 "bildende Teil der Sicherung zwar ebenfalls im Querschnitt
kreisförmig, aber dünner als der Bolzen 4? unä das freie Ende
der Klammer 5 greift nicht unter den Achszapfen 1, wie in den
übrigen Ausfübrungsformen, sondern endet vor der Stirnfläche
des Achszapfens., Auch bei dieser Ausführungsform ist eine
Durchbiegung 5f in der Klammer 5 vorhanden, aber zusätzlich
eine kegelförmige Ausnehmung,, die zentrisch in der Stirnfläche des Achszapfens angeordnet ist. In diese kegelförmige Ausnehmung,
die das Bezugszeichen 13 trägt, legt sich die Durchbiegung 5' der Klammer 5 federnd hinein und hält so den Sicherungsbolzen
fest ο
—7—
Claims (1)
1. Sicberung für Acbsrauttern, durch die die beiden Kegelrollenlager
der Radnabe gehalten und einstellbar sind, gekennzeicbnet durch einen Bolzen (4), der an seinem einen Ende eine Klammer (5)
aufweist, die sieb im Abstand und parallel zum Bolzen in Richtung
seines anderen Endes erstreckt und deren freies Ende in Richtung auf den Bolzen umgebogen ist.
2„ Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klammer federnd ausgebildet ist.
3ο Sicberung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeicbnet, daß
die Klammer (5) an ihrem freien Ende bei (7) mit einem Zapfen (12) verseben ist.
Ac Sicherung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klammer (5) ein getrenntes Seil ist, das mit dem Bolzen (4) durch Meten (9) oder durch Schrauben verbunden ist.
5» Sicherung nach Anspruch 1 bis 3? dadurch gekennzeichnet, daß
die Klammer (5) mit dem Bolzen (4) aus einem Teil durch Umbiegen hergestellt ist»
6ο Sicherung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klammer (5) im Querschnitt rechteckige oder kreisförmige
WR/Si
-8-
Gestalt hat und eine !Durchbiegung (5!) etwa in der Mitte ihrer
Länge aufweist=, die sich gegen die Stirnfläche des Ächszapfens
oder in eine kegelförmige Vertiefung 03) in der Stirnfläche des
Acbszapfens legt»
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967B0071545 DE1971281U (de) | 1967-06-24 | 1967-06-24 | Sicherung fuer achsmuttern. |
| CH936068A CH465334A (de) | 1967-06-24 | 1968-06-21 | Sicherung für Achsmuttern |
| SE849668A SE353583B (de) | 1967-06-24 | 1968-06-24 | |
| NL6808848A NL6808848A (de) | 1967-06-24 | 1968-06-24 | |
| FR156318A FR1569471A (de) | 1967-06-24 | 1968-06-24 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967B0071545 DE1971281U (de) | 1967-06-24 | 1967-06-24 | Sicherung fuer achsmuttern. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1971281U true DE1971281U (de) | 1967-10-26 |
Family
ID=6977076
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967B0071545 Expired DE1971281U (de) | 1967-06-24 | 1967-06-24 | Sicherung fuer achsmuttern. |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
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| DE (1) | DE1971281U (de) |
| FR (1) | FR1569471A (de) |
| NL (1) | NL6808848A (de) |
| SE (1) | SE353583B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP4080068A1 (de) * | 2021-04-23 | 2022-10-26 | Knapp GmbH | Verbinder für zwei bauteile |
Families Citing this family (1)
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1967
- 1967-06-24 DE DE1967B0071545 patent/DE1971281U/de not_active Expired
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1968
- 1968-06-21 CH CH936068A patent/CH465334A/de unknown
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- 1968-06-24 FR FR156318A patent/FR1569471A/fr not_active Expired
- 1968-06-24 SE SE849668A patent/SE353583B/xx unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP4080068A1 (de) * | 2021-04-23 | 2022-10-26 | Knapp GmbH | Verbinder für zwei bauteile |
| WO2022223234A1 (de) * | 2021-04-23 | 2022-10-27 | Knapp Gmbh | Verbinder für zwei bauteile |
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| Publication number | Publication date |
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| NL6808848A (de) | 1968-12-27 |
| FR1569471A (de) | 1969-05-30 |
| SE353583B (de) | 1973-02-05 |
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