DE233909C - - Google Patents
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- DE233909C DE233909C DE1910233909D DE233909DD DE233909C DE 233909 C DE233909 C DE 233909C DE 1910233909 D DE1910233909 D DE 1910233909D DE 233909D D DE233909D D DE 233909DD DE 233909 C DE233909 C DE 233909C
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- Germany
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- tree
- bolt
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- Expired
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- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D1/00—Hand-cutting implements for harvesting
- A01D1/08—Attaching means for blades
- A01D1/12—Attaching means for blades with blades adjustable in several ways
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 233909 KLASSE 45 c. GRUPPE
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, durch welche die Verstellung des Sensenblattes
am Sensenbaum in drei Richtungen ermöglicht werden soll. Erreicht wird dieses durch die Kombination eines Kreuzgelenkes
mit einem in Richtung des Baumes liegenden Drehzapfen. Durch die Kombination dieser
' im einzelnen schon früher verwendeten Teile erzielt man einmal den Vorteil der leichten
ίο Einstellungsmöglichkeit in allen drei Richtungen
; insbesondere kann man eine sicherere Einstellung herbeiführen, als dieses bisher bei
Sensen mit Kugelgelenken möglich war.
Hatte man nämlich bei derartigen Kugelgelenken die Einstellung in einer Richtung vollendet und wollte nunmehr in einer zweiten Richtung einstellen, so mußte man die schon vollendete Einstellung wieder lösen, wodurch naturgemäß die Genauigkeit der ersten Einstellung ungünstig beeinflußt wurde. Man hat daher schon versucht, die Einrichtung so auszubilden, daß man das Kugelgelenk nur zur Einstellung in einer oder zwei Richtungen benutzte und den Drehzapfen des Kugelgelenkes in die Stirnfläche des Sensenbaumes verlegte. Bei dieser Einrichtung war jedoch eine Einstellung nur in beschränkten, nicht genügend weiten Grenzen möglich. Andererseits waren bei der bisherigen Konstruktion mit Kreuzgelenk die Gelenke so angeordnet, daß sie durch den beim Arbeiten auftretenden Druck leicht gelöst werden konnten.
Hatte man nämlich bei derartigen Kugelgelenken die Einstellung in einer Richtung vollendet und wollte nunmehr in einer zweiten Richtung einstellen, so mußte man die schon vollendete Einstellung wieder lösen, wodurch naturgemäß die Genauigkeit der ersten Einstellung ungünstig beeinflußt wurde. Man hat daher schon versucht, die Einrichtung so auszubilden, daß man das Kugelgelenk nur zur Einstellung in einer oder zwei Richtungen benutzte und den Drehzapfen des Kugelgelenkes in die Stirnfläche des Sensenbaumes verlegte. Bei dieser Einrichtung war jedoch eine Einstellung nur in beschränkten, nicht genügend weiten Grenzen möglich. Andererseits waren bei der bisherigen Konstruktion mit Kreuzgelenk die Gelenke so angeordnet, daß sie durch den beim Arbeiten auftretenden Druck leicht gelöst werden konnten.
Im Gegensatz hierzu ist das Kreuzgelenk infolge Vereinigung mit dem in der Stirnfläche
des Sensenbaumes angeordneten Zapfen so ausgebildet, daß die sich am Bolzen berührenden
Flächen des Kreuzgelenkes nicht durch den Arbeitsdruck beansprucht werden;
die Bolzen werden höchstens auf Biegung beansprucht. Eine selbsttätige Lösung des
Kreuzgelenkes während des Arbeitens ist daher ausgeschlossen, d. h. das Kreuzgelenk ist
so angeordnet, daß durch Drehung des in Richtung des Baumes liegenden Bolzens die
handgerechte Einstellung, durch Drehung der senkrecht dazu angeordneten Bolzen die
Flach- und Tiefstellung herbeigeführt wird, was bei den bisherigen Einrichtungen nicht
der Fall war.
Die Zeichnung stellt in Fig. 1 eine Vorderansicht, in
Fig. 2 eine Seitenansicht und in
Fig. 3 einen Schnitt A-B nach Fig. 2 dar.
Das Sensenblatt 1 hat eine Angel 2, die in ein Einspannstück 3 eingelegt wird, das zwei
Befestigungsschrauben 4 besitzt. Das Spannstück ist zwecks Verminderung des Gewichtes
mit Aussparungen versehen und trägt auf der den Spannschrauben entgegengesetzten
Seite ein Holzfutter 5, gegen das sich die Sense legt. Diese Befestigung ermöglicht in
einfacher Weise das Eng- und Weitstellen des Sensenblattes, indem man die Angel um eine
von den beiden Schrauben 4 dreht. Der Haken 6, der bei allen gebräuchlichen Sensen
vorhanden ist, findet hier keine Verwendung mehr; andererseits ist die Einrichtung aber
so durchgebildet, daß er mit in die Spannvorrichtung eingeführt werden kann; man
kann also Sensenblätter gewöhnlicher Bauart verwenden und braucht nicht besondere Ein-
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richtungen zu schaffen, wie sie in anderen Patentschriften vorgesehen sind.
Das Spannstück trägt zwei Bolzen 7, die die Verbindung mit der Lagerplatte 8 herstellen,
die auf einem entsprechend zugeschnittenen Baum 9 befestigt ist. Die Lagerplatte
8 besteht aus einem U-förmig gebogenen Stück. Die Befestigung erfolgt mit Hilfe des Bolzens 11, der von oben eingesteckt
ίο wird. Seine Sicherung kann durch den Stift
12 geschehen, der quer durch den Baum und eine entsprechende Aussparung des Bolzens
hindurchgesteckt ist.
Der Kopf des Baumes ist noch mit einem Ring 13 versehen, der gleichzeitig durch den
Stift 12 gehalten wird. Zwischen der Oberkante des Bolzens 11 und der Unterkante der
Sensenangel muß noch so viel Platz vorhanden sein, daß man mit einem Schlüssel dazwischen
kann, um die Mutter des Bolzens 11 zu lockern.
Da nun der zentral angeordnete Bolzen 11
voraussichtlich nicht imstande ist, allen Beanspruchungen ohne Veränderung der Lage
genügen zu können, ist noch eine Sicherung angebracht; diese besteht in einer Platte io,
welche in eine Aussparung der Stirnfläche des Sensenbaumes eingelegt ist und zwei
kleine Schrauben 15 trägt, die in einen Schlitz 16 der Platte eingreifen.
Die Einrichtung wird in folgender Weise gehandhabt:
Die Eng- und Weitstellung erfolgt, wie schon oben erwähnt ist, durch Veränderung
der Lage des Sensenblattes innerhalb der Einspannvorrichtung.
Will man die Sense flach oder tief einstellen, so lockert man die Bolzen 7 und dreht
die Spannvorrichtung etwas um diese Bolzen; will man die handgerechte Stellung ändern,
so lockert man zunächst die Sicherheitsschraube 15, darauf den Bolzen 11, nimmt
die Spannvorrichtung in die Hand und dreht sie etwas um diesen Mittelbolzen herum. ·
Dabei hat man den Vorteil, daß man diese Schraube nur ganz wenig zu lockern
braucht, so daß sich die Lage der Sensenteile zueinander von selbst nicht verändert,
und daß ein leiser Druck genügt, um eine feine Einstellung zu ermöglichen, worauf
dann die Schrauben wieder festgezogen werden.
Die Einrichtung ist einfach und für die etwas ungelenke Hand des Landarbeiters so
brauchbar, daß er in der Lage ist, eine verhältnismäßig feine Einstellung der Sense ohne
Schwierigkeiten zu bewirken. Es ist nicht erforderlich, die Sense für jede Einstellung
vollständig zu lockern, da man dann das Gefühl für eine feine Einstellung verliert. Die
Einzelheiten der Konstruktion können auch noch in anderer Weise durchgebildet sein.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Verstellen der Sense am Sensenbaum in drei Richtungen, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Kreuzgelenk auf der Stirnfläche des Sensenbaumes um einen in der Richtung des Sensenbaumes
liegenden Bolzen (11) drehbar angeordnet ist, so daß durch Drehung um
diesen Bolzen (11) die handgerechte Einstellung, durch Drehung um die Bolzen
(7) die Flach- und Tiefstellung der Sense verändert werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (8)
mit Schlitzen (16) versehen ist, in denen Sicherungsschrauben(15) untergebracht sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE233909T | 1910-06-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE233909C true DE233909C (de) | 1911-04-26 |
Family
ID=34624915
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1910233909D Expired DE233909C (de) | 1910-06-01 | 1910-06-01 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE233909C (de) |
-
1910
- 1910-06-01 DE DE1910233909D patent/DE233909C/de not_active Expired
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