DE19712485A1 - Verfahren zur kontinuierlichen Intensivbefeuchtung einer Textilbahn - Google Patents
Verfahren zur kontinuierlichen Intensivbefeuchtung einer TextilbahnInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur konti
nuierlichen Intensivbefeuchtung von Textilbahnen.
Es ist dem hier einschlägigen Fachmann bekannt, daß die
Feuchtigkeit der Faser für die Erzielung optimaler Effekte bei
der Bearbeitung von Textilbahnen, insbesondere beim Fixieren, von
ausschlaggebender Bedeutung ist. So wäre es sinnvoll, speziell
Wollwaren nach jeder Hitzebehandlung einer Klimatisierungs-Ruhe
pause auszusetzen. Aber die zunehmenden Rationalisierungsmaßnah
men und Produktionssteigerungen lassen Ruhepausen dieser Art
nicht mehr zu. Die Textilbahnen werden daher vor ihrer Bearbei
tung befeuchtet. Die dafür auf dem Markt befindlichen Befeuch
tungseinrichtungen arbeiten nach unterschiedlichen Methoden,
z. B.:
Das Wasser wird mittels von Düsen oder Rotoren aufge
sprüht. Die damit erzielbare Feuchtigkeitszunahme in der
Ware ist auf ca. 8-12% begrenzt. Bei größeren Mengen
entstehen ungleiche Effekte.
Diese Geräte, z. B. Nebelatoren o. dgl. bringen eine
relativ gute Gleichmäßigkeit über die gesamte Textil
bahnbreite, wenn geeignete Maschinen mit gleichmäßigem
Einsaugevermögen vorhanden sind, die die angebotene
Feuchtigkeit durch die Ware hindurchsaugen. Die erziel
baren, effektiven Feuchtewerte sind jedoch auch hierbei
relativ gering.
Diese Geräte sind nur bedingt einsetzbar, weil durch Ab
riß des Flüssigkeitsfilms immer wieder Unregelmäßigkei
ten beim Pflatschen entstehen (Bilderungen, Flecken,
Tropfen, Schlieren o. dgl.).
Mit diesen handelsüblichen Befeuchtungsmethoden kann z. B.
trockene Wollware im Maximum nur auf ca. 11-13% Feuchtegehalt
gebracht werden. Wissenschaftliche Untersuchungen haben aber
schon vor Jahren eindeutig gezeigt, daß sich optimale Fixierwer
te, z. B. bei Wollwaren, bei einem Feuchtegehalt zwischen 25 und
35% erzielen lassen. Bei hydrophoben Textilien sind die erziel
baren Feuchtegehalte auch bei Verwendung eines Netzmittels noch
schlechter.
Als weiterer Nachteil der handelsüblichen Befeuchtungsmetho
den ist anzusehen, daß dabei im Prinzip nur eine Nässung der
Stoffoberfläche erreicht wird, keineswegs aber eine innige Ver
bindung der Feuchtigkeit mit der Textilfaser, insbesondere aber
mit deren Kern, d. h., die Feuchtigkeit geht nicht in die Tiefe
der Faser.
Natürlich können Textilbahnen mittels der oben beispielhaft
angeführten Befeuchtungsmethoden auch mit höheren Wassergehalten
beladen werden. Allerdings bleibt es auch dann bei einer überwie
gend oberflächlichen Befeuchtung, d. h., das Wasser haftet im Po
renvolumen und an der Oberfläche der Textilbahn an, und diese
oberflächlich gebundene, erhöhte Feuchtigkeit bringt keine ver
besserten Effekte bei der Bearbeitung der Textilbahn. Zudem kommt
es häufig auch zu ungleichen Befeuchtungseffekten, die zu kon
gruent ungleichen Effekten bei der Bearbeitung der Textilbahnen
führen.
In der DE 40 31 063 A1 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur kontinuierlichen Intensivbefeuchtung von Textilbahnen be
schrieben. Demnach wird eine Textilbahn mittels von zwei ständig
befeuchteten Mitläufern beidseitig eingehüllt, von denen zumin
dest einer durch Spannung Druckkräfte auf die Textilbahn ausübt.
Des weiteren werden die beiden Mitläufer und die zwischen ihnen
liegende Textilbahn einer Unterdruckbehandlung unterzogen. Dieses
Verfahren wird auf einer zylinderförmigen, drehbaren und an eine
Vakuumquelle anschließbaren Trommel mit perforierter Mantelfläche
durchgeführt. Auf dieser Mantelfläche liegt ein erster, durchläs
siger Mitläufer auf. Weiterhin ist ein zweiter Mitläufer in Form
eines endlosen, durchlässigen Druckbandes vorgesehen, der an den
die Trommel umschlingenden Teil der Textilbahn anliegt. Zu dieser
Vorrichtung gehört auch eine Einrichtung zur ständigen Befeuch
tung der Mitläufer sowie mindestens ein auf dem Umfang der Trom
mel angeordneter Dämpfkasten.
Mit dieser Technik wird eine in die Tiefe der Fasern gehende
Befeuchtung erreicht. Allerdings ist der Aufwand zur Erzielung
dieses Befeuchtungseffekts sehr groß. Außerdem ist die Reprodu
zierbarkeit der Befeuchtungseffekte in Frage gestellt, sobald die
beiden Mitläufer ihre Durchlässigkeits-Widerstände ändern. Dies
geschieht ganz einfach durch Hydrolyse einerseits und anderer
seits treten durch Schmutz, Faserflocken, Flusen, Fäden, Kalkab
lagerungen, etc. unvermeidbare Verstopfungseffekte auf. Erhöhte
Widerstandswerte verringern natürlich das Ansaugvolumen und damit
den Befeuchtungseffekt. Hierbei entsteht letztendlich auch wieder
Streifigkeit, die z. B. in einem nachfolgenden Fixierprozeß kon
gruent einfixiert wird und zu Ausschußware führt.
Des weiteren wird durch den ständigen Wasserkontakt besonders
die Lebensdauer des äußeren Mitläufers reduziert. Da dieser Mit
läufer endlos sein muß, entstehen beachtliche Kosten für die Wie
derbeschaffung und für den Ein- und Ausbau.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur
kontinuierlichen Intensivbefeuchtung von Textilbahnen zur Verfü
gung zu stellen, mit welchem eine kostengünstige, streifenfreie
und reproduzierbare Kernbefeuchtung der Fasern der zu behandeln
den Textilbahnen bei vergleichsweise hoher Durchlaufgeschwindig
keit der Textilbahnen durchführbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mittels eines Verfahrens
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Das erfindungsgemäße Intensivbefeuchtungsverfahren arbeitet
also zweistufig. In der ersten Stufe wird die Textilbahn mittels
klassischer Befeuchtungsmethoden (z. B. Aufsprühen) mit Wasser be
aufschlagt. Sie läuft unmittelbar danach in die zweite Stufe ein,
wo sie von einem Mitläufer abgedeckt und durch diesen gegen we
nigstens eine beheizte Fläche gepreßt wird. Da die Oberflächen
temperatur der beheizten Fläche(n) unter der Siedetemperatur von
Wasser liegt, wird das der Textilbahn anhaftende Wasser nicht
verdampft, sondern durch die relativ sanfte Temperaturerhöhung
intensiviert sich die Brownsche Bewegung der Wassermoleküle, so
daß diese leichter in die noch trockenen Faserkerne eindiffundie
ren können. Die besten Ergebnisse entstehen, wenn die Oberflä
chentemperatur der beheizten Fläche(n) unterhalb von 100°C, vor
zugsweise bei 70-80°C liegt, und die Anpressung des Mitläufers
zumindest 0,1 daN/cm2 beträgt.
Der Mitläufer sollte, da er eine Verdunstung des Wassers ver
hindern soll, medienundurchlässig sein (z. B. Gummi, Silicon oder
beschichtete Mischgewebe, Filze etc.), wobei es im Rahmen der Er
findung liegt, wenn ein relativ dichter Filz oder dergleichen zum
Einsatz kommt. Wesentlich ist, daß der Mitläufer der Wasserver
dunstung einen genügend großen Widerstand entgegensetzt.
Der "Diffusionseffekt" des erfindungsgemäßen Verfahrens ist
so gewaltig, daß selbst bei hydrophoben Textilbahnen eine Kernbe
feuchtung gelingt. Versuche haben gezeigt, daß auch fluorcarbon
ausgerüstete bzw. imprägnierte Textilien (Scotchgard/Teflon etc.)
nach diesen Verfahren befeuchtet werden können. Während beim nor
malen Befeuchten lediglich Wasserperlen auf der hydrophoben oder
sogar imprägnierten Textilfläche aufliegen, zieht das Wasser in
der zweiten Behandlungsstufe des vorliegenden Verfahrens in den
Kern der textilen Fasern ein.
Da bei dem erfindungsgemäßen Verfahren eine Durchlässigkeit
der Kontaktflächen (beheizte Fläche(n), Mitläufer) nicht erfor
derlich ist, treten die zum Stand der Technik diskutierten Nach
teile nicht ein. Das erfindungsgemäße Verfahren bietet also re
produzierbare Befeuchtungseffekte. Außerdem arbeitet dieses Sy
stem nahezu verschleißfrei, da der Mitläufer weitaus weniger be
ansprucht wird.
Des weiteren fallen im Vergleich mit dem Verfahren gemäß
DE 40 31 063 A1 wesentlich geringere Energiekosten an, da weder
Dampf noch ein Vakuum erforderlich ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich sehr einfach mit
nachgeschalteten Bearbeitungsstufen kombinieren. Vorteilhaft ist
insbesondere eine Kombination mit einem Fixiervorgang, da mit der
kernbefeuchteten Ware hervorragende Fixiereffekte erzielbar sind.
Neben dem verbesserten Fixiergrad ist auch der Trocknungseffekt
(durch verbesserte Wärmeübergangswerte) in der Fixierstufe we
sentlich besser, so daß mit höheren Arbeitsgeschwindigkeiten ge
fahren werden kann.
Von besonderem Vorteil ist es diesbezüglich, wenn Textilbah
nen aus Wolle o. dgl. durch das erfindungsgemäße Verfahren auf
einen Feuchtegehalt zwischen 25 und 35% eingestellt werden, da
sich bei diesen Feuchtegraden die besten Fixierwerte erreichen
lassen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbei
spieles näher erläutert. In der dazugehörigen Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Vorrichtung zur
Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig. 2 einen sehr schematischen Schnitt durch eine Textil
bahn am Ausgang der ersten Behandlungsstufe, und
Fig. 3 einen sehr schematischen Schnitt durch eine Textil
bahn am Ausgang der zweiten Behandlungsstufe.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, läuft die mit 1 bezeichnete Tex
tilbahn in der ersten Behandlungsstufe an einer handelsüblichen
Befeuchtungseinrichtung 2 vorbei, die einen gleichmäßigen und
feinstzerstäubten Wasserauftrag garantiert. Durch die der Ein
richtung 2 vorgeschalteten Dämpfeinrichtung 3 wird die Wasser
aufnahme erleichtert. Zusätzlich dazu kann dem Wasser auch noch
ein Netzmittel zugefügt werden. Nach Passage der ersten Behand
lungsstufe läuft die mit Wasser beladene Textilbahn 1 in die
zweite Behandlungsstufe ein, in der das aufgebrachte Wasser in
den Faserkern gebracht wird. In der zweiten Behandlungsstufe wird
die Textilbahn 1 mittels eines endlosen, umlaufenden Mitläufers 4
gegen die Oberfläche einer beheizten Behandlungstrommel 5 ge
preßt. Die Oberfläche dieser Behandlungstrommel 5 ist geschlossen
und auf eine Temperatur bei 70-80°C beheizt. Der Mitläufer 4 ist
medienundurchlässig und deckt die Textilbahn 1 während der Diffu
sionsbehandlung längs des Umfangs der Behandlungstrommel 5 mit
großem Umschlingungswinkel ab. Er wird mittels der Spannvorrich
tung 7 gespannt, so daß er gegen die auf der Behandlungstrommel 5
aufliegende Textilbahn 1 gepreßt wird. Der Mitläufer 4 wird durch
eine Antriebswalze 6 angetrieben, wodurch eine schlupffreie Mit
nahme der lose umlaufenden Behandlungstrommel 5 erreicht wird.
Beim Transport der Textilbahn 1 durch die beiden Behandlungsstu
fen erfolgt keinerlei Dehnung.
Die Fig. 2 und 3 stellen Momentaufnahmen der Textilbahn an
den in Fig. 1 mit A und B bezeichneten Stellen. Dabei ist Fig. 2
dem Punkt A und Fig. 3 dem Punkt B zuzuordnen. Die in den Fig.
2 und 3 eingezeichneten Kringel sollen die Wasserkonzentration
darstellen, wobei große Abstände eine geringe und kleine Abstände
eine große Wasserkonzentration symbolisieren sollen.
Aus Fig. 2 geht hervor, daß die Textilbahn nach dem Verlassen
der ersten Behandlungsstufe im Porenvolumen 8 eine sehr hohe Was
serkonzentration und in den Faserkernen 9 eine sehr geringe Was
serkonzentration aufweist. Ein Teil des in der ersten Behand
lungsstufe angebotenen Wassers liegt oberflächlich auf der Tex
tilbahn 1 auf, was durch die dargestellten Wassertröpfchen 10
symbolisiert sein soll. Mit dieser Feuchteverteilung läuft die
Textilbahn 1 in die zweite Behandlungsstufe ein. Am Ende dieser
Behandlungsstufe liegt eine völlig andere Flüssigkeitsverteilung
in der Textilbahn 1 vor. Das in der ersten Behandlungsstufe ange
botene Wasser ist in einem starken Maße in die Faserkerne 9 ein
diffundiert, während im Porenvolumen 8 nun eine vergleichsweise
geringe Wasserkonzentration vorliegt. Durch diese Tatsache wird
der Wärmeübergang bzw. der Trocknungseffekt beim nachfolgenden
Fixiervorgang o. dgl. wesentlich verbessert und damit der Trock
nungseffekt mit erhöhtem Wirkungsgrad und weniger Energieaufwand
ermöglicht.
Es liegt im Rahmen der vorliegenden Erfindung, wenn die Tex
tilbahn 1 in der zweiten Behandlungsstufe nicht über eine Trommel
5 geführt wird, sondern über eine oder mehrere ebene oder gewölb
te Heizflächen.
Claims (5)
1. Verfahren zum kontinuierlichen Intensivbefeuchten einer Tex
tilbahn, dadurch gekennzeichnet, daß die Textilbahn (1) in einer
ersten Behandlungsstufe mit Wasser beladen und anschließend in
einer zweiten Behandlungsstufe von einem eine Verdunstung des
Wassers verhindernden Mitläufer (4) nach außen abgedeckt und ge
gen eine oder mehrere geschlossene, beheizte Flächen (5) gepreßt
wird, deren Oberflächentemperatur unter dem Siedepunkt von Wasser
liegt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Oberflächentemperatur der beheizten Fläche(n) bei 70-80°C
liegt.
3. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Anpreßdruck des Mitläufers (4) mindestens
0,1 daN/cm2 beträgt.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß dem in der ersten Behandlungsstufe angebotenem
Wasser ein Netzmittel zugefügt ist.
5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß eine Textilbahn (1) aus Wolle o. dgl. in der
ersten Behandlungsstufe auf einen Feuchtegehalt zwischen 20-35%
befeuchtet wird.
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