DE4314077A1 - Vorrichtung zum kontinuierlichen Auftragen einer Kleinstmenge einer Flüssigkeit auf eine Warenbahn - Google Patents
Vorrichtung zum kontinuierlichen Auftragen einer Kleinstmenge einer Flüssigkeit auf eine WarenbahnInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Auftragen einer
Kleinstmenge einer Flüssigkeit auf eine Warenbahn mittels eines im
Übertragungsbereich parallel verlaufenden angetriebenen Endlos
bandes.
Eine Vorrichtung dieser Art ist aus der DE 31 37 794 A1 bekannt.
Dort ist das Endlosband ein feinmaschiges Sieb, das drucklos auf der
Warenbahn aufliegt. Die auf das Siebband aufgegebene Flüssigkeit
wird auf die Warenbahn mittels einer Blaseinrichtung übertragen.
Bedruckte Textilien aus Zell- oder Baumwolle müssen bei Verwendung
von wasserlöslichen Farbstoffen zum Farbstoffixieren einer Dampf
atmosphäre ausgesetzt werden. Aber auch wasserunlösliche Druckfarb
stoffe, sog. Küpenfarbstoffe, müssen einem Dämpfprozeß unterzogen
werden. Dazu werden sie vorher durch ein Reduktionsmittel in die
wasserlösliche Küpenform verbracht. In diesem reduzierten Zustand
ziehen auch diese Farbstoffe auf das Textilgut auf. Nach dem
Dämpfen findet der eigentliche Fixierprozeß beim notwendigen
Oxidieren im sich anschließenden Waschprozeß statt.
Zum Dämpfen sind entsprechende Vorrichtungen bekannt. Es sind
zunächst Kontinueanlagen zu erwähnen, bei denen die bedruckte z. B.
Teppichbahn unmittelbar anschließend an den Druckvorgang in den
Dämpfer läuft. Bei aufwendiger ablaufenden anderen Druckverfahren,
wie z. B. dem Reaktivfarbstoff-Direktdruck, dem Küpenfarbstoff-Ätz
druck, verschiedene Reservedrucktechniken und auch dem Druckver
fahren für wollhaltige Gewebe, müssen die Warenbahnen vor dem
Dämpfen zuerst getrocknet werden. Dadurch verbleibt das Druckmuster
scharfkantig. Es ist bei diesen Druckverfahren aber auch üblich oder
notwendig, die bedruckte und getrockneten Warenbahnen zwischenzu
lagern. Werden diese Stoffe od. dgl. dann dem Dämpfer zum
Farbfixieren vorgelegt, so werden im Dämpfereinlauf das Textilgut
und die aufgedruckten Farbstoffe schnell durch das Kondensat des
Dampfes auf die Sattdampftemperatur, im Normalfall 100°C,
aufgeheizt. Die im Bereich von Zehntelsekunden kondensierende
Dampfmenge reicht zwar zum Aufheizen des Textilgutes und der
Druckfarben aus, sie ist aber zu gering, um die sog. konditionierte
Gleichgewichtsfeuchte einzustellen. Das Gewebe bzw. die Maschenware
braucht zur Einstellung dieses Gleichgewichtszustandes weitere
Feuchtigkeit, die im Verlaufe der Dämpfzeit von bis zu 10 Minuten
aus dem Dampf durch zusätzliches kondensiertes Wasser der Ware
zugeführt wird. Die dabei frei werdende Kondensationswärme heizt die
Umgebung (Textilgut, Druckpaste, Dampfatmosphäre) auf und erzeugt
so einen Überhitzungszustand, der zu einer Temperatur im oberen Teil
des Dämpfers von 105 bis 115°C führen kann. Diese Wärme verdampft
einen Teil der Kondensationsfeuchtigkeit, so daß das absorbierte
Wasser für den Farbfixierprozeß nicht mehr nutzbar ist.
Um dieses Problem zu beherrschen, ist es bekannt, den Druckfarben
ansätzen Hygroskopika beizumischen oder die druckfertigen Textil
bahnen mit solchen Hygroskopika zu imprägnieren. Hier ist im
wesentlichen Harnstoff zu nennen. Derartige Beimischungen zu den
Druckfarbstoffen sind aber wieder aus dem Textilgut zu entfernen.
Dies erfolgt bei der Wärmebehandlung durch die Entstehung von
umweltschädlichen Gasen und selbstverständlich auch beim intensive
ren Waschen. Aus ökologischen Gründen ist der hohe Stickstoffgehalt
des Abwassers aber zu reduzieren.
Es ist beim Einsatz von Harnstoff aber nicht nur der ökologische
Gesichtspunkt zu beachten, sondern auch die Qualität des Druck
musters. Die prozentuale Zusammensetzung der Farbstoffe mit dem
Harnstoff ist zuletzt ein Kompromiß, welches durch die Reaktivität
der Farbstoffe und durch ihre Hydrolysenempfindlichkeit bestimmt
wird. Durch zu viel Harnstoff im Druckmuster wird auch bei der
Lagerung Feuchtigkeit angesaugt, die wiederum zu Abfleckungen
führt.
Der Einsatz von Harnstoff beim Druckvorgang kann vermindert oder
vermieden werden, wenn das Druckmuster vor dem Dämpfen mit Wasser
befeuchtet wird. Es hat sich herausgestellt, daß durch die
Vorbefeuchtung die Überhitzung beim Dämpfen im Sattdampf infolge
der freiwerdenden Adsorptionswärme von Celluloseartikeln und die
Entstehung von Wärme bei exothermen Vorgängen infolge Lösens und
Fixierens von Druckfarben während des Dämpfprozesses vermieden
oder zumindest vermindert werden können. Die Farbstoffausbeute und
die Brillanz der Druckmuster kann erhöht werden.
Die Befeuchtung mit Wasser darf dabei nur zwischen 5 und 25%
bezogen auf das Warengewicht liegen. Diese Minimalbefeuchtung muß
exakt gleichmäßig über die Fläche des bedruckten Stoffes verteilt
sein. Tröpfchenbildung ist auf jeden Fall zu vermeiden. Ein Auftrag
von Minimalfeuchtigkeit mittels der Rotorenbefeuchtung gemäß "Textil
Veredlung" 25 (1990), S.373 - 81, 375 hat sich deshalb nicht
bewehrt. Selbstverständlich scheidet aus dem gleichen Grunde auch
die Minimalbefeuchtung mit der Vorrichtung nach der DE 31 37 794 A1
aus, von der die Erfindung ausgeht. Weiterhin ist noch ein
Pflatsch-System versucht worden, bei dem mittels einer mit Filz
ummantelten Walze, die auf den Filz aufgegebene Feuchtigkeit auf
den Stoff gedrückt wird. Es ist dabei nicht zu vermeiden, daß der
Filzbelag mit den Druckfarbstoffen beschmutzt wird, so daß nach
folgende Dessins unverkäuflich werden. Weiterhin ist noch durch die
DE 30 47 137 A1 ein Schaumauftragsverfahren bekannt geworden. Die
Nachteile dieses Minimalauftragverfahrens bestehen zum Beispiel in
der Gewährleistung einer gleichbleibenden Konsistenz des Schaumes,
die maßgeblich für die Menge der aufgetragenen Flüssigkeit ist. Auch
bei Produktionsstops und anderen Unterbrechungen ändert sich
zeitabhängig die Konsistenz des Schaumes. Dadurch entstehen bei
gleichen Schaumauftragsmengen unterschiedliche Befeuchtungsgrade.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu
entwickeln, mit der reproduzierbar eine Minimalmenge von Feuchtig
keit ganz gleichmäßig auf eine Textilbahn übertragen werden kann.
Hier ist an eine Flüssigkeitsmenge vom 10-50 Gramm pro m² des
Textilgutes in Abhängigkeit des jeweiligen Warengewichtes gedacht.
Eine solche Vorrichtung ist dann mit Vorteil bei der Vorbehandlung
einer bedruckten Warenbahn vor dem Farbfixierprozeß im Kontinue
dämpfer einzusetzen.
Ausgehend von der Vorrichtung anfangs genannter Art, sieht die
Erfindung zur Lösung der gestellten Aufgabe vor, daß das
Endlosband im Übertragungsbereich schräg aufwärts geführt ist, der
Übertragungsbereich im Bereich des Endes der Schrägführung und der
Flüssigkeitsauftrag auf das Endlosband vor dem Übertragungsbereich
z. B. am Anfang der Schrägführung angeordnet sind. Die Dicke der
Flüssigkeitsschicht bestimmt die Menge des Minimalauftrages. Diese
Menge kann beeinflußt und/oder gesteuert werden durch die Neigung
des Endlosbandes, das Material bzw. die Oberflächenbeschaffenheit
des Endlosbandes und die Viskosität der Flüssigkeit. Die Vergleich
mäßigung der Oberfläche kann durch die Zugabe von oberflächen
aktiven Mitteln begünstigt werden. Im wesentlichen muß aber die
Auftragsmenge durch die Steuerung des aufgesprühten Flüssigkeits
volumens bestimmt werden. Für die Praxis ist es wichtig, den Winkel
α, also die Schräge des aktiven Teils des Endlosbandes, einstellbar
auszubilden. Entweder ist die die Schräge bestimmende Umlenkwalze
in ihrer Anordnung veränderbar, besser aber ist die Vorrichtung
insgesamt kippbar auszubilden. Auf diese Weise ist die Schräge des
Endlosbandes im Auftragsbereich der Flüssigkeit in Abhängigkeit der
aufzutragenden Menge als stufenweiser Regelparameter für die
mitzunehmende Feuchtigkeitsmenge einstellbar.
Ein wesentlicher Vorteil dieser Vorrichtung ist auch, daß das
Endlosband fortlaufend von evtl. aufgenommenen Druckfarben ge
waschen werden kann.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Vorrichtung
nach der Erfindung dargestellt. Anhand dieser soll die Erfindung
noch eingehender erläutert werden. Viele Details gehören zum
Erfindungsgegenstand. Es zeigen:
Fig. 1 eine Flüssigkeitsauftragsvorrichtung in der Seitenansicht mit
einer Warenbahnführung, bei der die zu behandelnden
Aggregate hintereinander angeordnet sind,
Fig. 2 eine Vorrichtung wie in Fig. 1 mit einer anderen Warenbahn
führung,
Fig. 3 eine Vorrichtung wie in Fig. 2 mit einer anderen Anordnung
des Flüssigkeitsmeßgerätes und
Fig. 4 die Vorrichtung nach Fig. 2 oder 3, die einem Kontinue
dämpfer unterhalb des Einlaufes vorgeordnet ist.
Die Vorrichtung besteht aus einem Endlosband 1, das über drei
Umlenkrollen 2-4 derart geführt ist, daß zumindest der eine Part 5
schräg aufwärts geführt ist. Im oberen Bereich 6 dieses Parts 5 ist
der Übertragungsbereich der Flüssigkeit vom Endlosband 1 auf die
Warenbahn 7 und im davor angeordneten Bereich 8 der Schrägführung
5 erfolgt der Flüssigkeitsauftrag auf das Endlosband 1 mittels
Sprüheinrichtungen 9, 10. Die über die Arbeitsbreite sich erstrecken
den Sprüheinrichtungen 9, 10 sind der Oberseite des Endlosbandes
zugeordnet. Es kann auch vorteilhaft sein, das Band zur Befeuchtung
zu tauchen. Jedenfalls kann überschüssige Flüssigkeit aufgrund der
Schräge α selbsttätig wieder vom Band in die Auffangwanne 11
abfließen. Die abfließende Menge sollte aber so gering wie möglich
sein, da sie für den beabsichtigten Auftrag nicht mehr zur Verfügung
steht. Nur eine dünne, gleichmäßig sich über die Arbeitsbreite
erstreckende Flüssigkeitsschicht wird nach oben zum Übertragungs
bereich 6 vom aufwärts laufenden Band 1 mitgenommen. Die von
weiter oben über Umlenkrollen 12, 13 kommende, zu netzende
Warenbahn 7 wird gegen die Flüssigkeitsschicht geführt, sie wird auf
die Endlosbahn 1 mittels der Walze 13 gedrückt, wozu evtl. eine
Gegenwalze 14 unterhalb des Endlosbandes 1 zusätzlich sinnvoll ist.
Die Warenbahn 7 wird dann im Übertragungsbereich 6 parallel zum
Endlosband 1 geführt, so daß genügend Zeit vorhanden ist, um die
Flüssigkeitsschicht auf dem Band 1 aufzusaugen.
Nach der Entfernung der Warenbahn 7 von dem Endlosband 1 im
Bereich der Umlenkwalze 3 läuft das Endlosband 1 abwärts. Zwischen
den horizontal nebeneinander angeordneten Umlenkwalzen 4 und 2 ist
eine Waschvorrichtung 15 angeordnet, die die Oberfläche des
Endlosbandes 1 beaufschlagt und das Band 1 fortlaufend von evtl. im
Übertragungsbereich 6 aufgenommenen Farbstoffen säubert. Dazu liegt
hier eine rotierende Bürste 16 an dem Band 1 an, der eine
Wassersprüheinrichtung 17 vor- und eine Abstreifrakel 18 nachgeord
net ist.
Das Endlosband 1 sollte aus einem porenlosen, glatten Material
hergestellt sein, wozu sich Gummi oder Kunststoff anbietet. Die
Oberfläche des Endlosbandes kann auch rauh gestaltet sein, weil
dann ggf. größere Flüssigskeitsmengen gefördert werden können. Das
Endlosband 1 ist leicht kontinuierlich zu reinigen. Es kann auch
vorteilhaft sein, ein Endlosband aus einem die Feuchtigkeit
aufsaugenden Material zu verwenden. Voraussetzung ist nur, daß das
Material auch kontinuierlich mittels der Vorrichtung 15 gereinigt
werden kann.
Die vom Band aufwärts getragene Flüssigkeitsschicht und damit die
Menge des Minimalaufträges kann gesteuert werden. Sie wird
beeinflußt durch die Neigung des Endlosbandes, durch das Material
bzw. die Oberflächenbeschaffenheit und die Viskosität der Flüssig
keit. Auf jeden Fall soll die aufgesprühte Flüssigkeitsmenge auch
aufwärts gefördert werden, und zwar immer in Abhängigkeit der
jeweils gegebenen Vorlaufgeschwindigkeit des Textilgutes. Die Auf
tragsmenge ist also proportional zur Geschwindigkeit des Bandes und
damit der gleichen Geschwindigkeit des Textilgutes zu regeln, damit
die Auftragsmenge pro Flächeneinheit der Textilbahn konstant
gehalten werden kann.
Die übertragene Flüssigkeitsmenge kann gemessen werden. Dazu ist
am Ende des Übertragungsbereiches 6 ein Feuchtigkeitsmeßgerät 20
der Warenbahn 7 zugeordnet. Die Flüssigkeitsschicht auf dem Band
vor dem Übertragungsbereich kann aber auch evtl. zusätzlich durch
ein solches Gerät 21 gemessen werden. Die Messung des erzielten
Flüssigkeitsauftrages kann auch an der Warenbahn 7 nach Verlassen
des Endlosbandes erfolgen. Dies ist in Fig. 3 dargestellt. Ein
Feuchtigkeitsadsorptions-Meßgerät 22 ist dazu unmittelbar hinter der
Umlenkwalze 3 des Auftragsgerätes anzuordnen. Über eine Regelein
richtung 23 ist dieses Meßgerät 22 dann mit der Feuchtemengensteue
rung der Sprüheinrichtungen 9, 10 verbunden. Daraus folgt die
mögliche Steuerung der Auftragsmenge der Flüssigkeit auf das
Endlosband in Abhängigkeit der Feuchtigkeit der Warenbahn am Ende
des Übertragungsbereiches 6 oder außerhalb desselben.
In der Fig. 2 und 3 ist jeweils die gleiche Vorrichtung dargestellt
wie in Fig. 1, aber mit einem anderen Winkel α an der Umlenkrolle 2
und mit einer anderen Warenbahnsteuerung, die nur abhängig ist von
der Anordnung der nachfolgenden Behandlungsaggregate. Wesentlich ist
nur, daß die Warenbahn im Auftragsbereich 8 mit Abstand oberhalb
des Endlosbandes 1 geführt ist. Statt den Winkel α zu ändern, ist
es auch möglich die Vorrichtung insgesamt, also einschließlich der
Wascheinrichtung 15, z. B. um die Umlenkwalze 4 zu kippen. Dadurch
wird selbstverständlich auch die Schräge des Bandes 1 bei
gleichbleibender Anordnung der Umlenkwalzen 2, 3 und 4 zueinander
verändert.
Die Warenbahnführung gemäß Fig. 2 oder 3 bietet sich an, wenn der
nachfolgende Dämpfer 24 gemäß Fig. 4 einen nach unten offenen
Einlauf 25 hat. Die unmittelbare Zuordnung der Vorrichtung nach
Fig. 2 vor den Dämpfereinlauf 25 kann vorteilhaft für den
Qualitätsausfall des Druckmusters sein.
Claims (26)
1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Auftragen einer Kleinstmenge
einer Flüssigkeit auf eine Warenbahn (1) mittels eines im Über
tragungsbereich (6) parallel verlaufenden, angetriebenen Endlos
bandes (1), dadurch gekennzeichnet, daß das Endlosband (1) im
Übertragungsbereich (6) schräg aufwärts geführt ist, der Über
tragungsbereich (6) im Bereich des Endes der Schrägführung (5)
und der Flüssigkeitsauftrag auf das Endlosband (1) im Bereich
des Anfangs der Schrägführung (5) angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Winkel (α) der Schräge des Endlosbandes (1) variabel
einstellbar ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Flüssigkeitsauftragseinrichtung (9, 10) der Oberseite des
Endlosbandes (1) zugeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Flüssigkeitsauftragseinrichtung als dem Endlosband (1) über die
Arbeitsbreite zugeordnete Sprüheinrichtung (9, 10) ausgebildet
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere Sprüheinrichtungen (9, 10) in Umlaufrichtung des
Endlosbandes (1) hintereinander angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die zu netzende Warenbahn (7) im Flüssigkeitsauf
tragsbereich (8) des Endlosbandes (1) mit Abstand oberhalb der
Schrägführung (5) gehalten ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6 und einem der vorgeordneten Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Warenbahn (7) im Übertra
gungsbereich (6) mittels einer Umlenkwalze (13) auf das
Endlosband (1) gedrückt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Umlenkwalze als Preßwalze (13) ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Umlenkwalze (13) unterhalb des Endlosbandes eine
Gegenwalze (14) zugeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Endlosband (1) flüssigkeitsundurchlässig
ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das
Endlosband (1) als porenloses, glattes Gummituch, Kunststoffbahn
od. dgl. ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Endlosband (1) mit einer rauhen Oberfläche versehen
ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch
gekennzeichnet, daß das Endlosband (1) aus einem Feuchtigkeit
aufsaugenden Material hergestellt ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-13, dadurch gekenn
zeichnet, daß dem Endlosband (1) eine die Oberfläche des
Endlosbandes (1) beaufschlagende Wascheinrichtung (15) zugeord
net ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wascheinrichtung (15) unmittelbar vor der Flüssigkeitsauftrags
einrichtung (9, 10) angeordnet ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet,
daß das Endlosband (1) um drei Umlenkwalzen (2-4) im Dreieck
geführt ist und zwei dieser Umlenkwalzen (4, 2) horizontal
nebeneinander angeordnet sind und in dieser Horizontalführung
des Endlosbandes (1) die Wascheinrichtung (15) angeordnet ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 14-16, dadurch gekennzeichnet, daß
die Wascheinrichtung (15) zumindest aus einer Sprüheinrichtung
(17), einer Rollbürste (16) und einer abschließenden Abstreifrakel
(18) besteht.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-17, dadurch gekenn
zeichnet, daß dem unteren Ende der Schrägführung (5) eine
Flüssigkeitsauffangrinne (11) zugeordnet ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-18, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Auftragsmenge der Flüssigkeit auf das End
losband (1) im Abhängigkeit der Feuchtigkeit der Warenbahn (7)
am Ende des Übertragungsbereiches (6) gesteuert ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der
Warenbahn (7) am Ende des Übertragungsbereiches (6) ein
Feuchtigkeitsmeßgerät (20) zugeordnet ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß in
Umlaufrichtung (19) des Endlosbandes (1) hinter dem Flüssig
keitsauftrag (8) aber vor dem Übertragungsbereich (6) ein
Feuchtigkeitsmeßgerät (21) dem Endlosband (1) zugeordnet ist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der
Warenbahn (7) unmittelbar nach dem Verlassen des Endlosbandes
(1), also außerhalb des Übertragungsbereiches (6) ein berüh
rungslos messendes Feuchtigkeitsmeßgerät (22) zugeordnet ist.
23. Dämpfer zum kontinuierlichen Dämpfen einer z. B. bedruckten
Warenbahn, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung nach
einem der vorgeordneten Ansprüche dem Wareneinlauf (25) des
Dämpfers (24) zur Vorbehandlung vorgeordnet ist.
24. Dämpfer nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der
Übertragungsbereich (6) unmittelbar vor dem Dämpfereinlauf (25)
angeordnet ist und die Warenbahn (7) derart mittels Umlenk
walzen geführt ist, daß sie anschließend ohne Berührung auf der
Sichtseite in den Dämpfer (24) einläuft (Fig. 4).
25. Dämpfer mit vorgeschalteter Vorrichtung nach Anspruch 23 oder
24, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit aus Wasser
besteht.
26. Dämpfer nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß dem
Wasser oberflächenaktive Mittel wie Tenside beigemischt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934314077 DE4314077A1 (de) | 1993-04-29 | 1993-04-29 | Vorrichtung zum kontinuierlichen Auftragen einer Kleinstmenge einer Flüssigkeit auf eine Warenbahn |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934314077 DE4314077A1 (de) | 1993-04-29 | 1993-04-29 | Vorrichtung zum kontinuierlichen Auftragen einer Kleinstmenge einer Flüssigkeit auf eine Warenbahn |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4314077A1 true DE4314077A1 (de) | 1994-11-03 |
Family
ID=6486703
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934314077 Withdrawn DE4314077A1 (de) | 1993-04-29 | 1993-04-29 | Vorrichtung zum kontinuierlichen Auftragen einer Kleinstmenge einer Flüssigkeit auf eine Warenbahn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4314077A1 (de) |
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1993
- 1993-04-29 DE DE19934314077 patent/DE4314077A1/de not_active Withdrawn
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