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DE19711187A1 - System zur Wärmedämmung - Google Patents

System zur Wärmedämmung

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Publication number
DE19711187A1
DE19711187A1 DE19711187A DE19711187A DE19711187A1 DE 19711187 A1 DE19711187 A1 DE 19711187A1 DE 19711187 A DE19711187 A DE 19711187A DE 19711187 A DE19711187 A DE 19711187A DE 19711187 A1 DE19711187 A1 DE 19711187A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thermal insulation
insulating body
insulation according
building wall
building
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19711187A
Other languages
English (en)
Inventor
Gilles Garnier
Michael Baehr
Walter Tschupak
Marcel Begoc
Gerhard Trunz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schoeck Bauteile GmbH
KESSER SNC
Original Assignee
Schoeck Bauteile GmbH
KESSER SNC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schoeck Bauteile GmbH, KESSER SNC filed Critical Schoeck Bauteile GmbH
Priority to DE19711187A priority Critical patent/DE19711187A1/de
Priority to EP97118932A priority patent/EP0866185B1/de
Priority to DE59709574T priority patent/DE59709574D1/de
Priority to AT97118932T priority patent/ATE234972T1/de
Publication of DE19711187A1 publication Critical patent/DE19711187A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/74Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls
    • E04B1/76Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls specifically with respect to heat only
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/003Balconies; Decks
    • E04B1/0038Anchoring devices specially adapted therefor with means for preventing cold bridging
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
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    • E04B1/74Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls
    • E04B1/76Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls specifically with respect to heat only
    • E04B2001/7679Means preventing cold bridging at the junction of an exterior wall with an interior wall or a floor

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  • Acoustics & Sound (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft ein System zur Wärmedämmung mit einem iso­ lierenden, zwischen einer Gebäudewand und einem abzweigenden Bauteil einzubauenden Bauelement, bestehend aus einem dazwischen zu verlegenden Isolierkörper mit integrierten Bewehrungselementen, die sich quer zum Isolierkörper durch diesen hindurch erstrecken und beidseits mit der Gebäudewand bzw. dem abzweigenden Bauteil in Wirkverbindung stehen, wobei zumindest ein Teil der Bewehrungse­ lemente auf der zur Gebäudeaußenseite weisenden Seite des Isolier­ körpers mit ihrem Überstand in einen Randbalken einzubetonieren ist.
Derartige Wärmedämmsysteme werden beispielsweise als sogenannte Klinkerauflage verwendet, wobei der Randbalken auf der Außenseite der Gebäudewand vorsteht und ein über ihn angeordnetes, die Ge­ bäudeaußenseite verkleidendes Verblendmauerwerk trägt. Zur Wär­ medämmung ist in diesem Fall der Randbalken durch den Isolierkör­ per von dem horizontal abzweigenden Bauteil, also der sich anschlie­ ßenden Deckenplatte und der Gebäudewand, getrennt, jedoch über die Bewehrungselemente verbunden, um trotz des zur Wärmedäm­ mung dienenden Abstandes zwischen Randbalken und Deckenplatte eine ausreichende Tragfähigkeit für das Verblendmauerwerk zur Ver­ fügung zu stellen.
Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zu­ grunde, das System zur Wärmedämmung der eingangs geschilderten Art derart abzuändern, daß es für weitere Anwendungszwecke ver­ wendbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur Däm­ mung eines gebäudeinnenseitig abzweigenden Bauteiles der Isolier­ körper zumindest überwiegend außerhalb des Gebäudewandquer­ schnittes an deren Innenseite angeordnet ist und daß der Randbalken innerhalb des Gebäudewandquerschnittes verläuft.
In bestimmten regionalen Bereichen hat sich eine Wärmedämmung auf der Innenseite der Gebäudewand durchgesetzt, die bisher jedoch den Nachteil aufwies, daß zwar an den Innenseiten der Gebäudewän­ de Isolierkörper zur Wärmedämmung vorgesehen werden konnten, aber die auf der Gebäudewand ruhende Deckenplatte bzw. die sich an die Gebäudewand anschließenden Innenwände nicht gegenüber der Gebäudeaußenseite entkoppelt werden konnten. Hierdurch waren auf der Gebäudeinnenseite im Übergangsbereich zwischen Deckenplatte und Gebäudewand bzw. zwischen Innen- und Außenwand aufgrund der ungedämmten Anschlußteile Feuchtigkeits- bzw. Kondensations­ probleme vorprogrammiert.
Die vorliegende Erfindung überträgt nun das Element des Randbal­ kens zur Auflagerung von Verblendmauerwerk auf das hier vorliegen­ de Problem der Innenisolierung. Hierzu wird in vorteilhafter Weise der Randbalken nicht nur zum Tragen der relativ geringen Gewichtskräfte des Verblendmauerwerks und als getragenes außenliegendes Bauteil verwendet, sondern es wird im Gegenteil der Randbalken als Veran­ kerungsbauteil in die Gebäudewand verschoben und an diesem Randbalken die gesamte Deckenplatte aufgehängt bzw. die Innen­ wand angeschlossen. Hierbei werden die jeweils wirksamen Bauteil­ kräfte von dem über die Bewehrungselemente angekoppelten Rand­ balken aufgenommen, wobei zumindest ein Teil der Bewehrungsele­ mente, nämlich insbesondere die Zug- und die Querkraftstäbe in den Randbalken mit ihrem auf der Gebäudeaußenseite des Isolierkörpers liegenden Überständen einbetoniert werden. In den Randbalken wird die Verankerungslänge der Bewehrungselemente zweckmäßigerweise dadurch verlängert, daß sie entweder senkrecht zu ihrem horizontalen Verlauf abgebogen sind - im Falle der Zug- und Querkraftstäbe nach unten - und somit parallel zur Gebäudeaußenwand verlaufen, oder daß sie an ihren Enden vertikale Ankerplatten aufweisen, was insbe­ sondere für die Druckstäbe gilt. Auf der Seite der Deckenplatte bzw. Innenwand besteht das Problem der beengten Platzverhältnisse nicht, weshalb die Bewehrungsstäbe dort in der Regel einen geraden horizon­ talen Verlauf aufweisen.
Wie bereits angedeutet, bezieht sich die vorliegende Erfindung auf die Wärmedämmung zweier Arten von abzweigenden Bauteilen, näm­ lich zum einen auf eine horizontale Boden- oder Deckenplatte und zum anderen eine vertikal abzweigende Innenwand. Bei der Boden- oder Deckenplatte ist der Randbalken sowie das aus den Bewehrung­ selementen und dem Isolierkörper bestehende Bauelement zur Wär­ medämmung ebenso in Horizontalrichtung verlaufend angeordnet, während bei der vertikalen Innenwand die vorstehend erwähnten Ele­ mente und der angeschlossene Randbalken in Vertikalrichtung verlau­ fen.
Die beiden Bauteilarten unterscheiden sich aber nicht nur in der Ori­ entierung voneinander, sondern auch in den Bewehrungselementen: Die Boden- bzw. Deckenplatte wird zu einem großen Teil von dem ihr zugeordneten Randbalken getragen, weshalb vorteilhafterweise als Bewehrungselemente Zug-, Druck- und Querkraftstäbe eingebaut werden, um sowohl die kontinuierlich wirkenden Gewichtskräfte als auch etwaige von außen aufgezwungene Belastungen aufnehmen zu können; im Gegensatz hierzu müssen die Innenwände an sich nicht unbedingt von dem vertikalen Randbalken bzw. der diesen umgeben­ den Gebäudewand in Zug- und Druckrichtung entlastet werden, we­ sentlich ist in diesem Zusammenhang vielmehr die Aufnahme von Querkräften, die in Horizontal- wie auch in Vertikalrichtung auftreten können.
Was die Querkraftstäbe beider Bauteilplatten betrifft, so können diese zweckmäßigerweise vertikal abgebogen sein und ausgehend vom Randbalken oben in den Isolierkörper eintreten, ihn schräg nach un­ ten durchqueren und unten in das abzweigende Bauteil übergehen. Ebenso kann es sich aber auch empfehlen, horizontal abgebogene Querkraftstäbe vorzusehen, die ausgehend vom abzweigenden Bau­ teil horizontal verlaufen, senkrecht in den Isolierkörper eintreten, ihn in der Horizontalebene abgewinkelt schräg durchqueren und in den Randbalken in die Gegenrichtung abgewinkelt übergehen.
Um jeweils die Querkräfte in Horizontal- und in Vertikalrichtung auch in entgegengesetzter Kraftwirkungsrichtung aufnehmen zu können, können diese Querkraftstäbe auch spiegelbildlich zu den erstgenann­ ten angeordnet sein und somit beispielsweise vom abzweigenden Bauteil ausgehend oben in den Isolierkörper eintreten, ihn schräg nach unten durchqueren und unten in den Randbalken übergehen; für die horizontalen Querkraftstäbe gilt entsprechendes. Besonders vor­ teilhaft ist es aber, wenn diese spiegelbildlich verlaufenden Quer­ kraftstäbe zusammen mit den erstgenannten Querkraftstäben vorge­ sehen werden, um so Kräfte in beiden Richtungen aufnehmen zu kön­ nen. Hierbei können jeweils zwei der spiegelbildlich verlaufenden Querkraftstäbe einstückig miteinander verbunden sein, wobei die Verbindung über einen schlaufenförmigen Verlauf im Randbalken er­ folgt und sich beide miteinander verbundenen Querkraftstäbe im Iso­ lierkörper kreuzen. Demgemäß ist die Spiegelebene für den Verlauf der zweiten Gruppe von Querkraftstäben vertikal im Isolierkörper an­ geordnet. Das sich hierdurch ergebende Aussteifungskreuz- überträgt horizontale bzw. vertikale Relativbewegungen zwischen Randbalken und Bauteil in sowohl positiver als auch negativer Richtung und fängt diese durch die im Isolierkörper entsprechend schräg gestellten, auf Zug belasteten Querkraftstäbe ab. Gleiches gilt natürlich auch, wenn die jeweils spiegelbildlich verlaufenden Stäbe verbindungslos in paral­ lelen Ebenen angeordnet sind.
Was den auf die Gebäudeinnenseite verlegten Isolierkörper betrifft, so läuft dieser vorteilhafterweise in etwa bündig mit der restlichen In­ nenisolierung der Gebäudewand, so daß hierdurch Kältebrücken aus­ geschlossen sind. Somit ragt die Innenseite des Isolierkörpers zweckmäßig maximal so weit in das Gebäudeinnere wie eine längs der Gebäudewand angebrachte Innenisolierung, wobei der Isolierkörper darüber hinaus am besten total außerhalb des Gebäudewandquer­ schnittes angeordnet ist, um die tragende Unterseite des Decken­ randbalkens nicht in ihrer Größe zu beeinträchtigen. Bezüglich der In­ nenseite der Gebäudewand empfiehlt es sich darüber hinaus, daß die innenseitige Stirnfläche des Randbalkens hierzu versetzt verläuft, um mit der Innenseite der Gebäudewand keine durchgehende Fuge zu bilden. Dies ist nicht nur aus konstruktiven, sondern insbesondere auch aus schalltechnischen Gesichtspunkten vorteilhaft.
Auf der anderen Seite empfiehlt es sich außerdem, daß der Randbal­ ken schmäler ist als die Gebäudewand, und daß der an der Außensei­ te verbleibende Freiraum mit einem Abstellteil aufgefüllt ist, das zweckmäßigerweise aus einem Mauerwerkstein desselben Materials wie die Gebäudeaußenwand besteht, um dem hierauf aufzubringen­ den Putz eine gleichmäßige und der Gebäudewand entsprechende Oberfläche zu bieten. Sowohl für einen vertikal als auch für einen ho­ rizontal orientierten Randbalken ist es zum einen möglich, daß dieser Randbalken als von der ihn umgebenden Gebäudewand separates Bauteil ausgebildet ist, was beispielsweise dadurch erfolgen kann, daß eine aus Ziegeln hergestellte Gebäudewand eine entsprechende Aussparung für den aus Ortbeton bestehenden Randbalken aufweist; zum anderen kann der Randbalken aber auch einstückig mit der Ge­ bäudewand verbunden sein und beispielsweise zusammen mit dieser aus Ortbeton hergestellt sein, wobei der Randbalken lediglich an der in ihm verlaufenden Bewehrung für das abzweigende Bauteil zu er­ kennen ist.
Was die Bewehrungselemente anbelangt, so erfolgt die Aufnahme der Zug- und Druckkräfte zweckmäßigerweise durch separate Zug- und Druckelemente, die stabförmig ausgebildet sein können. Als demge­ genüber vereinfachte Alternative ist es aber auch möglich, kombinier­ te Zug-/Druck-Bewehrungselemente vorzusehen, die als in etwa mitt­ lerer Höhe des Isolierkörpers ungefähr horizontal verlaufende Stäbe ausgebildet sind. Hierdurch sind sie zwischen der Druck- und der Zugzone angeordnet und können durch ein Element beide Kraftarten aufnehmen, wobei bei ihrer Positionierung allerdings darauf geachtet werden muß, daß im oberen bzw. unteren Randbereich des Isolierkör­ pers kein zu großer Spalt gegenüber dem Randbalken bzw. dem ab­ zweigenden Bauteil aufgrund einer etwaigen gegenseitigen Schräg­ stellung entsteht.
Um die Aufnahme der jeweiligen Kräfte zu verbessern, empfiehlt es sich außerdem, an den verschiedenen Bewehrungselementen end­ ständige Lagerplatten vorzusehen, durch die vor allem die Veranke­ rungslänge reduziert werden kann, die in dem auf die Dicke der Ge­ bäudeaußenwand reduzierten Randbalken ohnehin herabgesetzt ist.
In diesem Zusammenhang ist es bei Verwendung von separaten Zug­ stäben darüber hinaus empfehlenswert, diese in dem Randbalken von der Zugzone ausgehend im dem Isolierkörper abgewandten Bereich zum Beispiel nach unten abzuwinkeln, um auch hierdurch das Manko der reduzierten Tiefe des Randbalkens aufzuheben.
Während bei Gebäuden mit herkömmlicher Außenisolierung zwei Ge­ schosse bzw. Räume durch die bis in die Gebäudeaußenwand verlau­ fende Deckenplatte bzw. Innenwand voneinander getrennt sind, stellt nunmehr der Isolierkörper eine Verbindung zwischen den beiden be­ nachbarten Räumen dar, weshalb es besonders wesentlich ist, daß der Isolierkörper an seinen Außenseiten, also oben und/oder unten im Falle des Deckenanschlusses bzw. links und/oder rechts im Falle des Innenwandanschlusses mit Schutzplatten gegenüber der Umgebung abgedeckt ist, die zweckmäßigerweise mit den Außenseiten des ab­ zweigenden Bauteils fluchten. In der Regel ist es empfehlenswert, wenn die Schutzplatten bündig mit den Außenseiten des Isolierkörpers enden. Bezüglich der an der Oberseite des Deckenplattenanschlusses angeordneten Schutzplatte ist es aber insbesondere vorteilhaft, wenn die Platte beidseitig des Isolierkörpers in die angrenzenden Bauteile vorsteht, da dieser Bereich auf Zug beansprucht wird und hierdurch eine Spaltbildung zwischen Isolierkörper und Betonbauteilen verhin­ dert werden kann.
Durch diese Platten läßt sich nicht nur eine brandschutztechnische, sondern insbesondere auch eine schallschutztechnische Entkopplung zweier Geschosse bzw. Räume erzielen. Diese Schutzplatten können hierzu den Deckenplatten- bzw. Innenwandanschluß gegenüber der Umgebung abdichten und zur Erzielung des Brandschutzes aus feuer­ hemmendem bzw. -festem Material bestehen. Ganz allgemein ist es für die Schutzplatten empfehlenswert, wenn sie aus Kunststoffschaum (beispielsweise Polystyrol) oder bei entsprechenden brandschutz­ technischen Anforderungen aus einem mineralischen porosierten Fa­ serdämmstoff (z. B. Mineralwolle) hergestellt sind.
Zusätzlich zu den Schutzplatten wird zweckmäßigerweise zwischen den beiden Betonbauteilen auch noch ein Fugenband angeordnet, das den Isolierkörper durchquert und in beiden angrenzenden Bauteilen verankert ist sowie aus luft- und/oder wasserdichtem und reißfestem Material bestehen kann, um im Hinblick auf Schall-, Feuchtigkeits- und Geruchsübertragung die Entkopplung der beiden Geschosse bzw. Räume sicherzustellen.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen; hierbei zeigen
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes vereinfachtes Wärmedämmsystem für Deckenplatten in geschnittener Seitenansicht;
Fig. 2 eine alternative Bauform eines erfindungsgemäßen Wär­ medämmsystems für Deckenplatten ebenfalls in geschnitte­ ner Seitenansicht;
Fig. 3 eine Alternative zur Bauform aus Fig. 2 in etwas aufwendi­ gerer Bewehrungselementbestückung in geschnittener Sei­ tenansicht;
Fig. 4 die Bauform aus Fig. 3 in Draufsicht;
Fig. 5 ein erfindungsgemäßes Wärmedämmsystem für den Anschluß von Innenwänden in geschnittener Draufsicht; und
Fig. 6 das Wärmedämmsystem aus Fig. 5 in geschnittener Sei­ tenansicht.
In Fig. 1 ist ein System zur Wärmedämmung dargestellt, das zwi­ schen einer vertikalen Gebäudewand 1 und einer hiervon abzweigen­ den horizontalen Deckenplatte 2 angeordnet ist. Das Wärmedämmsy­ stem weist ein isolierendes Bauelement 3 auf, das aus einem Isolier­ körper 4 mit integrierten Bewehrungsstäben 5, 6 besteht, die sich quer zu diesem erstrecken. Der Isolierkörper, der beispielsweise aus Faserdämmstoffen oder Kunststoffschaum besteht, fluchtet mit einer Wärmeisolierung 7, die an der Innenseite der Gebäudewand 1 ange­ ordnet ist.
Die den Isolierkörper durchquerenden Bewehrungselemente 5, 6 be­ stehen aus einem kombinierten Zug-/Druckstab 5, der ungefähr in der Mitte der Höhe des Bauelementes 3 angeordnet ist und zur Aufnahme von Druck- und Zugkräften dient, wobei er zur besseren Verankerung endständige Ankerplatten 8 aufweist. Als weiteres Bewehrungsele­ ment ist ein Querkraftstab 6 vorgesehen, der in den Isolierkörper 4 auf seiner, der Gebäudeaußenseite zugewandten Seite eintritt, dort von oben kommend nach schräg unten verläuft, um den Isolierkörper auf der Gebäudeinnenseite im unteren Bereich wieder zu verlassen und horizontal in die anliegende Deckenplatte 2 überzugehen.
Der Isolierkörper 4 ist mehrteilig ausgeführt, um das Einsetzen der Bewehrungselemente 5, 6 zu erleichtern. Hierbei erstreckt sich die Trennebene zwischen zwei übereinander angeordneten Teilen des Isolierkörpers derart, daß sie mit den im Isolierkörper verlaufenden Bewehrungselement-Abschnitten zusammenfällt.
Auf der der Gebäudeaußenseite zugewandten Seite des Isolierkörpers 4 ist ein Deckenrandbalken 9 vorgesehen, der mit der Gebäudewand 1 fluchtet und zur Übertragung der Auflagerkräfte der Deckenplatte 2 auf die Gebäudewand 1 dient. Der Querkraftstab 6 erstreckt sich schlaufenförmig in den Deckenrandbalken 9, indem er nach einem horizontalen Verlauf im oberen Zugkraftbereich nahe der Außenseite in einen vertikalen Bereich nach unten abgewinkelt ist und dort nach Durchquerung der fast vollständigen Höhe des Deckenrandbalkens im Druckbereich wieder auf die Deckenplatte 2 zu läuft. Dieser schlau­ fenförmige Verlauf dient zur Erhöhung der Verankerungslänge der Querkraftstäbe im Deckenrandbalken. Denn der relativ schmale Dec­ kenrandbalken 9, der der Tiefe der Gebäudewand 1 entspricht, muß die gesamten, von der Deckenplatte 2 ausgeübten Kräfte und Momen­ te trotz seiner beschränkten Abmessungen aufnehmen und übertragen können.
Wie in Fig. 1 zu erkennen ist, ist durch das erfindungsgemäße Wär­ medämmsystem die Gebäudewand zusammen mit dem Deckenrand­ balken vollständig von der Deckenplatte 2 entkoppelt, so daß die an sich vorherrschenden Nachteile einer innenseitigen Wärmedämmung, beispielsweise ein nicht zu vermeidender zusätzlicher Wärmestrom über die Anschlußbereiche oder ein Kondensieren von Wasserdampf in den Eckbereichen, vermieden werden.
Der Ablauf beim Montieren des erfindungsgemäßen Wärmedämmsy­ stems kann beispielsweise wie folgt aussehen: Die Gebäudewand 1 wird geschoßhoch aufgemauert, anschließend wird die als Fertigbau­ teil ausgebildete Deckenplatte mit Hilfe einer Stützkonstruktion posi­ tioniert, wobei an die Deckenplatte bereits herstellerseitig die Beweh­ rungselemente 5, 6 sowie der Isolierkörper 4 ein- bzw. angeformt sind. Hierauf wird im Bereich des späteren Deckenrandbalkens 9 eine Anschlußbewehrung 10 eingesetzt, die aus mehreren horizontal in der Ebene der Gebäudewand verlaufenden Stäben besteht, welche zu­ mindest teilweise an der Bewehrung der Deckenplatte anliegen. Nach dem Anbringen einer Schalung auf der Gebäudewand-Außenseite wird der Deckenrandbalken 9 aus Ortbeton hergestellt, wobei der Isolier­ körper 4 und die Gebäudewand 1 die anderen Teile der Betonverscha­ lung bilden. Nach dem Aushärten des Betons wird die Gebäudewand hierauf weiter aufgemauert und schließlich die Stützkonstruktion ent­ fernt sowie abschließend die Innenisolierung 7 angefügt.
Das in Fig. 2 dargestellte Wärmedämmsystem entspricht vom Prinzip her demjenigen aus Fig. 1. Auch hier ist zwischen einer Deckenplat­ te 12 und einer Gebäudewand 11 ein isolierendes Bauelement 13 an­ geordnet, das aus einem Isolierkörper 14, aus sich durch den Isolier­ körper hindurcherstreckenden Querkraftstäben 16 sowie aus in die­ sem Fall nicht kombinierten, sondern separaten horizontal verlaufen­ den Zugstäben 15a und Druckstäben 15b besteht. Die Zugstäbe 15a verlaufen im oberen Bereich der Deckenplatte 12 parallel zu deren Oberseite und von dort ausgehend durch den Isolierkörper in einen Deckenrandbalken 19, der auf der der Gebäudeaußenseite zugewand­ ten Seite des Isolierkörpers in der Gebäudewand 11 angeordnet ist. Nach einem waagerechten Verlauf in dem Deckenrandbalken 19 ge­ hen die Zugstäbe 15a in einen vertikalen Verlauf über, um ähnlich der Schlaufe der Querkraftstäbe 16, die den Querkraftstäben 6 aus Fig. 1 entsprechen, die erforderliche Verankerungslänge zu erzielen.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist der Deckenrandbalken 19 schmäler als die Gebäudewand 11 ausgebildet, wobei der an der Außenseite verbleibende Freiraum mit einem Abstellteil 20 in Form eines Mauer­ werksteines ausgefüllt ist, um dem auf die Gebäudewand 11 aufzu­ bringenden Putz eine ähnliche Oberfläche zu bieten, die die Position der Deckenplatten kaschiert.
Parallel zu den Zugstäben 15a erstrecken sich die Druckstäbe 15b im unteren Deckenplattenbereich und stehen bis in den Deckenrandbal­ ken 19 vor, wo sie mit einer endständigen Ankerplatte 21 abschließen.
Anders als der Isolierkörper 4 aus Fig. 1 weist der Isolierkörper 14 aus Fig. 2 auf seiner Ober- und Unterseite Schutzplatten 22a bzw. 22b auf, die ihn gegenüber der Umgebung abdecken bzw. abdichten und beispielsweise aus feuerhemmendem oder schalldämmendem Material bestehen. Während die Schutzplatte 22a versetzt zu den Iso­ lierkörperseiten verläuft und in die angrenzenden Betonbauteile vor­ steht, schließt die Schutzplatte 22b bündig mit den Außenseiten des Isolierkörpers ab. Desweiteren ist der Isolierkörper 14 im Eintrittsbe­ reich der Querkraftstäbe 16 mit in Fig. 2 gestrichelt angedeuteten Rücksprüngen 14a, 14b versehen, durch die eine Betonüberdeckung und eine bessere Krafteinleitung in den Beton der abgebogenen, an sich bereits im Isolierkörper verlaufenden Stabbereiche erzielt wird.
Fig. 3 zeigt eine dem Wärmedämmsystem aus Fig. 2 in etwa ent­ sprechende Ausführungsform in geschnittener Seitenansicht und Fig. 4 diese Bauform aus Fig. 3 in geschnittener Draufsicht.
Dort zweigt von einer Gebäudewand 31 in Horizontalrichtung eine Deckenplatte 32 ab, wobei die Verbindung zwischen Deckenplatte und Gebäudewand über ein Bauelement zur Wärmedämmung 33 erfolgt. Das Bauelement besteht aus einem zwischen Deckenplatte und Ge­ bäudewand angeordneten Isolierkörper 34, aus Zugstäben 35a, aus Druckstäben 35b sowie aus vertikal abgewinkelten Querkraftstäben 36. Diese Bewehrungsstäbe erstrecken sich ausgehend vom Decken­ bauteil durch den Isolierkörper in einen Deckenrandbalken 39 in einer der Bauform aus Fig. 2 entsprechenden Art.
Als zusätzliches Bewehrungselement sind horizontal abgewinkelte Querkraftstäbe 37a und 37b vorgesehen, die jeweils ungefähr in mitt­ lerer Höhe verlaufen und deren Abwinklungen insbesondere dem Ho­ rizontalschnitt aus Fig. 4 zu entnehmen sind. Diese horizontal ab­ gewinkelten Querkraftstäbe 37a und 37b verlaufen in verschiedenen Horizontalebenen. Hierbei ist der in Fig. 4 in der Deckenplatte weiter oben liegend dargestellte Querkraftstab 37a auch in Fig. 3 oberhalb des anderen Stabes 37b angeordnet, wobei sich beide Stäbe sowohl im Isolierkörper als auch im Bereich des Randbalkens 39 kreuzen bzw. überlappen. Zur Vergrößerung der Verankerungslänge verlaufen die Stäbe im Randbalken über eine gewisse Distanz parallel zum Iso­ lierkörper in zueinander entgegengesetzter Richtung, bis sie die be­ nachbarten Bewehrungselemente 35a und 36 kreuzen.
Da die Querkraftstäbe 37a und 37b den Isolierkörper 34 schräg durchqueren, werden sie in diesem Bereich bei parallel zur Längser­ streckung des Isolierkörpers wirkenden Kräften jeweils auf Zug bela­ stet, wodurch sie auch zwischen dem Deckenbauteil 32 und der Ge­ bäudewand 31 bzw.- dem Randbalken 39 auftretende horizontale Kräfte abfangen können, ohne daß dies zu deren Verbiegung führen würde.
Während die Druckstäbe 35b und die vertikal abgewinkelten Quer­ kraftstäbe 36 bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 denjenigen aus Fig. 2 entsprechen, sind die Zugstäbe 35a in ihrem Verlauf innerhalb des Randbalkens 39 etwas unterschiedlich von der Bauform aus Fig. 2 ausgebildet. So sind sie nach ihrem horizontalen Eintritt in den Randbalken 39 in der Vertikalebene ungefähr U-förmig abgewinkelt, so daß sie im unteren Randbalkenbereich wieder horizontal auf den Isolierkörper zulaufen.
Die Deckenplatte 32 besteht an ihrer Unterseite aus einer Fertigbe­ tonplatte 32a, die gleichzeitig als verlorene Schalung für den Ortbeton der Deckenplatte 32 fungiert. Ansonsten entsprechen die Bauformen aus Fig. 2 und 3 einander, indem etwa der Isolierkörper 34 über ho­ rizontale Schutzplatten 22a bzw. 22b gegenüber der Umgebung ab­ gedeckt ist und der Deckenrandbalken 39 über ein Abstellteil 20 zur Ge­ bäudeaußenseite hin verkleidet ist.
Lediglich ein zusätzliches Merkmal ist in Fig. 3 noch im Bereich des Isolierkörpers 34 vorgesehen: Dort ist etwas unterhalb der Schutzplat­ te 22a ein Fugenband 38 angeordnet, das sich in Horizontalrichtung entlang der Fuge zwischen Deckenrandbalken 39 und Deckenplatte 32 erstreckt und in diesen beiden Bauteilen eingeformt ist, um so die Fugenoberseite von der Fugenunterseite luft- und/oder wasserdicht zu entkoppeln. Dieses Fugenband 38 kann beispielsweise aus einem reißfesten Folienmaterial bestehen, das sowohl einige Relativbewe­ gungen zwischen den beiden Bauteilen als auch die beim Abbinden des Betons auftretenden Setzbewegungen in elastischer Weise auf­ nehmen kann.
Fig. 5 zeigt einen weiteren Anwendungsbereich eines erfindungsge­ mäßen Wärmedämmsystems in geschnittener Draufsicht und Fig. 6 das hierbei verwendete Bauteil zur Wärmedämmung in geschnittener Seitenansicht. Diese weitere Anwendungsform betrifft den Anschluß einer Innenwand 41 an eine Gebäudeaußenwand 42, die mit einer In­ nenisolierung 43 versehen ist. Da nun die Innenwand 41 diese Isolie­ rungsschicht 43 durchqueren muß, um in der Gebäudeaußenwand 42 verankert werden zu können, weist das erfindungsgemäße Wärme­ dämmsystem ein Bauelement zur Wärmedämmung 44 auf, das zum einen die mechanische Verbindung zwischen Innen- und Außenwand und zum anderen deren Wärmeentkopplung sicherstellt. Hierzu be­ steht das Bauelement zur Wärmedämmung 44 aus einem separaten Isolierkörper 45, der längs der Stirnseite der Innenwand 41 verläuft, aus einem Randbalken 46, der sich in eine Aussparung der Gebäude­ wand 42 über die gesamte Höhe der Innenwand erstreckt, und aus Bewehrungselementen 47, die den Randbalken 46 mit der Innenwand 41 unter Durchquerung des Isolierkörpers 45 verbinden.
Im einfachsten Fall bestehen die Bewehrungselemente 47 aus U-förmig abgewinkelten Querkraftstäben, die sich in einer Horizontal­ ebene ausgehend von der Innenwand durch den Isolierkörper in den Randbalken erstrecken, dort U-förmig abgewinkelt sind und parallel zu ihrem ersten U-Schenke wieder in die Innenwand 41 zurücklaufen. Diese Querkraftstäbe, die gleichmäßig über die Höhe der Innenwand verteilt sind, dienen zur Aufnahme von Querkräften und auch Horizon­ talkräften, die beispielsweise durch Setzungsbewegungen beim Ab­ binden des Mörtels bzw. Betons oder durch auf die Außen- bzw. In­ nenwand übertragene Kräfte hervorgerufen werden.
Da die Innenwand 41 in der Regel selbsttragend ist, muß sie nicht se­ parat über Zug- und Druckstäbe im Randbalken 46 der Gebäudeau­ ßenwand verankert werden, jedoch kann sich dies bei bestimmten Konstruktionen durchaus empfehlen. Ebenso können auch vertikal abgewinkelte Querkraftstäbe vorgesehen werden, um Relativbewe­ gungen bzw. Momente und Kräfte in Vertikalrichtung abzufangen.
Der Randbalken 46 kann zum einen - wie in Fig. 5 dargestellt - in ei­ ner schlitzförmigen Aussparung der Gebäudeaußenwand 42 auf deren Innenseite im Bereich des Innenwandanschlusses verlaufen, wobei die Außenwand im Regelfall aus Mauerziegeln und der Randbalken 46 aus Ortbeton hergestellt werden. Zum anderen ist es aber auch mög­ lich, den Randbalken 46 zusammen mit der Außenwand 42 aus Ortbe­ ton zu fertigen, wobei beide Elemente einstückig miteinander verbun­ den sind.
Aus Fig. 5 ist darüber hinaus zu erkennen, daß die Innenisolierung 43 der Gebäudewand 42 und der Isolierkörper 45 des Innenwandan­ schlusses versetzt zueinander verlaufen, was zur Vermeidung einer durchgehenden Fuge zwischen den zwei an die Innenwand angren­ zenden Räumen empfehlenswert ist.
Zusammenfassend liegt der Vorteil der vorliegenden Erfindung darin, daß auch bei Gebäuden mit innenseitiger Isolierung Gebäudewände von sich hiervon abzweigenden horizontalen Bauteilen wie etwa Dec­ kenplatten oder Innenwänden entkoppelt werden können, so daß das Raumklima in derartigen Gebäuden demjenigen von Gebäuden mit Außenisolierung entspricht, denen derartige Isolierungsprobleme im Übergangsbereich zwischen Gebäudewänden und Deckenplatten bzw. Innenwänden an sich fremd sind. Hierbei wird zum einen eine Art Rin­ ganker in Form des Deckenrandbalkens dazu verwendet, die Decken­ platte an der Gebäudewand in einem stark querschnittsreduzierten Bereich aufzuhängen, wozu die Bewehrungselemente wie Querkraft- und Zugstäbe einen abgewinkelten bzw. schlaufenförmigen Verlauf aufweisen. Zum anderen werden in der Gebäudewand vertikale Rand­ balken vorgesehen, an denen jeweils die Stirnseite der anzuschlie­ ßenden Innenwand verankert wird.

Claims (20)

1. System zur Wärmedämmung mit einem isolierenden, zwischen einer Gebäudewand und einem hiervon abzweigenden Bauteil ein­ zubauenden Bauelement, bestehend aus einem dazwischen zu verlegenden Isolierkörper mit integrierten Bewehrungselementen, die sich quer zum Isolierkörper durch diesen hindurch erstrecken und beidseits mit der Gebäudewand bzw. dem abzweigenden Bau­ teil in Wirkverbindung stehen, wobei zumindest ein Teil der Beweh­ rungselemente auf der zur Gebäudeaußenseite weisenden Seite des Isolierkörpers mit ihrem Überstand in einen Randbalken einzu­ betonieren ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Dämmung eines gebäudeinnenseitig abzweigenden Bau­ teils (2, 12, 32, 41) der Isolierkörper (4, 14, 34, 45) zumindest überwiegend außerhalb des Gebäudewandquerschnittes (1, 11, 31, 42) an deren Innenseite angeordnet ist und daß der Randbalken (9, 19, 39, 46) innerhalb des Gebäudewandquerschnittes verläuft.
2. System zur Wärmedämmung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das abzweigende Bauteil (2, 12, 32) eine horizontale Boden- oder Deckenplatte ist, und daß diese Platte über die Bewehrungse­ lemente (5, 6, 15a, 15b, 16, 35a, 35b, 36, 37a, 37b) und den in Horizontalrichtung verlaufenden Randbalken (9, 19, 39) an der Ge­ bäudewand (1, 11, 31) aufgelagert ist.
3. System zur Wärmedämmung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das abzweigende Bauteil (41) eine vertikale Innenwand ist, die über die Bewehrungselemente (47) und den in Vertikalrichtung verlaufenden Randbalken (46) in der Gebäudewand (42) verankert ist.
4. System zur Wärmedämmung nach zumindest einem der vorste­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungselemente vertikal abgebogene Querkraftstäbe (6, 16, 36) umfassen, die ausgehend vom Randbalken (9, 19, 39) oben in den Isolierkörper (4, 14, 34) eintreten, ihn schräg nach un­ ten durchqueren und unten in das abzweigende Bauteile (2, 12, 32) übergehen.
5. System zur Wärmedämmung nach zumindest einem der vorste­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungselemente horizontal abgebogene Querkraftstä­ be (37a, 37b) umfassen, die ausgehend vom abzweigenden Bauteil (32) horizontal verlaufend senkrecht in den Isolierkörper (34) eintre­ ten, ihn in der Horizontalebene abgewinkelt schräg durchqueren und in die Gegenrichtung abgewinkelt in den Randbalken (39) übergehen.
6. System zur Wärmedämmung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu den vertikal und/oder horizontal abgebogenen Querkraftstäben (37a) spiegelbildlich verlaufende Querkraftstäbe (37b) vorgesehen sind.
7. System zur Wärmedämmung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils einer der Querkraftstäbe mit einem hierzu spiegelbild­ lich verlaufenden Querkraftstab einstückig verbunden ist, daß die Verbindung über einen schlaufenförmigen Verlauf im Randbalken erfolgt, und daß sich die beiden Querkraftstäbe im Isolierkörper kreuzen.
8. System zur Wärmedämmung nach zumindest einem der vorste­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite des Isolierkörpers (4) maximal etwa soweit in das Gebäudeinnere ragt wie eine längs der Gebäudewand (1) an­ gebrachte Innenisolierung (7).
9. System zur Wärmedämmung nach zumindest einem der vorste­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (4, 14, 34) total außerhalb des Gebäude­ wandquerschnittes (1, 11, 31) angeordnet ist.
10. System zur Wärmedämmung nach zumindest einem der vorste­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Randbalken (19, 39) schmäler ist als die Gebäudewand (11, 31) und daß der an der Außenseite verbleibende Freiraum mit einem Abstellteil (20), insbesondere einem Mauerwerkstein dessel­ ben Materials wie die Gebäudewand, gefüllt ist.
11. System zur Wärmedämmung nach zumindest einem der vorste­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme der Zug- und Druckkräfte durch kombinierte Zug/Druck-Bewehrungselemente (5) erfolgt.
12. System zur Wärmedämmung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die kombinierten Zug/Druck-Bewehrungselemente (5) als in et­ wa mittlerer Höhe des Isolierkörpers (4) ungefähr horizontal verlau­ fende Stäbe ausgebildet sind.
13. System zur Wärmedämmung nach zumindest einem der vorste­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungselemente (5, 15b, 35b) endständige Ankerplat­ ten (8, 21) tragen.
14. System zur Wärmedämmung nach zumindest einem der vorste­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (14, 34) gegenüber der Umgebung mit Schutzplatten (22a, 22b) abgedeckt ist.
15. System zur Wärmedämmung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzplatten (22a, 22b) bündig mit der Außenseite des abzweigenden Bauteiles (12, 32) verlaufen.
16. System zur Wärmedämmung nach Anspruch 14 dadurch gekennzeichnet, daß die an der Oberseite des Isolierkörpers (14) angeordnete Schutzplatte (22a) gegenüber den Außenseiten des Isolierkörpers in den Randbalken (19) und/oder das abzweigende Bauteil (12) vorsteht.
17. System zur Wärmedämmung nach zumindest einem der vorste­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Isolierkörpers (34) ein luft- und/oder feuchtig­ keitsdichtes Fugenband (38) angeordnet ist, das sich zwischen Randbalken (39) und abzweigendem Bauteil (32) erstreckt und in diesen verankert ist.
18. System zur Wärmedämmung nach zumindest einem der vorste­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Gebäudeinnenseite liegende Stirnfläche des Rand­ balkens (46) und die Innenseite der Gebäudewand (42) zueinander versetzt verlaufen.
19. System zur Wärmedämmung nach zumindest einem der vorste­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Randbalken einstückig mit der Gebäudewand verbunden ist.
20. System zur Wärmedämmung nach zumindest einem der vorste­ henden Ansprüche, daß der Randbalken (9, 19, 39, 46) als von der Gebäudewand (1, 11, 31, 42) separates Bauteil ausgebildet ist.
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