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DE19711813A1 - Thermisch isolierendes Bauelement - Google Patents

Thermisch isolierendes Bauelement

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DE19711813A1
DE19711813A1 DE1997111813 DE19711813A DE19711813A1 DE 19711813 A1 DE19711813 A1 DE 19711813A1 DE 1997111813 DE1997111813 DE 1997111813 DE 19711813 A DE19711813 A DE 19711813A DE 19711813 A1 DE19711813 A1 DE 19711813A1
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insulating
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hollow profile
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DE1997111813
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Klaus Dipl Ing Froehlich
Steffen Dipl Ing Plenzig
Klaus Dipl Phys Sedlbauer
Juergen Dipl Ing Hoffmann
Norbert Dipl Phys Koenig
Achim Dipl Ing Wichtler
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Leviat GmbH
Fraunhofer Gesellschaft zur Foerderung der Angewandten Forschung eV
Original Assignee
Halfen GmbH and Co KG
Fraunhofer Gesellschaft zur Foerderung der Angewandten Forschung eV
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    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/01Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
    • E04C5/02Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/003Balconies; Decks
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    • E04BUILDING
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    • E04F19/00Other details of constructional parts for finishing work on buildings
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/12Mounting of reinforcing inserts; Prestressing
    • E04G21/125Reinforcement continuity box

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Description

Die Erfindung betrifft ein thermisch isolierendes Bauele­ ment zum Einsatz in Trennfugen zwischen lastaufnehmenden Bauwerksteilen der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebe­ nen Gattung.
In der DE 31 16 381 A1 ist ein Wärmedämmelement für Gebäude mit vorkragenden Wandteilen beschrieben. Das Wärmedämmele­ ment umfaßt einen länglichen Isolierkörper aus thermisch isolierendem Material. Außerdem sind sich im wesentlichen quer zum Isolierkörper erstreckende und seitlich vorste­ hende Bewehrungselemente sowie in dem Isolierkörper inte­ grierte Druckelemente vorgesehen. Dabei sind die Druckele­ mente von wesentlich geringerer Dicke als der Isolierkörper und stehen in unmittelbarem Kontakt mit der Gebäudedecke und der Balkonbodenplatte, so daß in diesem Bereich keine nennenswerte Isolierung zu erzielen ist.
In der CH 677 249 A5 ist ein Anschlußelement für Kragplat­ ten beschrieben. Zur Wärmedämmung und Schallisolierung ist zwischen der Kragplatte und einer Gebäudedecke ein Isolier­ körper vorgesehen, durch den sich kraftaufnehmende Stäbe aus einem Betonrippenstahl erstrecken. Hierzu sind minde­ stens ein oberer und ein unterer Stab vorgesehen, zwischen denen sich ein beide Stäbe verbindender weiterer Stab er­ streckt, der mit diesen fest verbunden ist. Durch diesen dritten Stab wird somit eine Schubbewehrung erzeugt, die sich durch den Isolierkörper jeweils in die angrenzenden Bereiche der Gebäudedecke und der Kragplatte erstreckt. Bei einer solchen Konstruktion werden zunächst die Gebäudedecke und die Kragplatte unter Belassung eines Zwischenraums ge­ fertigt, der später mit dem Isoliermaterial, beispielsweise durch eine aufgeschäumte Isolierung, gefüllt wird.
In der CH 666 505 A5 ist ein Dehnungselement zur Über­ brückung von Trennfugen stahlbewehrter Betonkonstruktionen beschrieben. Dabei werden drei Rohrstücke derart zusammen­ gesetzt, daß sie im wesentlichen die Form eines Z bilden. Die parallel zueinander verlaufenden Rohrstücke werden von Bewehrungseisen durchsetzt. Beim Gießen und nachfolgenden Rütteln strömt Beton in zwischen den Rohrstücken und den Bewehrungseisen gebildeten Hohlraum, so daß die Beweh­ rungseisen vollständig entlang ihrer Länge von Beton korro­ sionssicher umschlossen sind. Die Rohrstücke sind aus einem korrosionsfestem Material. Die Rohrstücke bzw. die durch das obere und untere Rohrstück geführten Bewehrungseisen dienen zur Übertragung von Zug, Druck und Schubspannung. Die Trennfuge wird später mit einem wärmeisolierenden Mate­ rial gefüllt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein thermisch isolierendes Bauelement zu schaffen, das vorge­ fertigt werden kann und vor dem Betonieren der Bauwerks­ teile in die Schalung einsetzbar ist.
Diese Aufgabe wird durch ein thermisch isolierendes Bauele­ ment mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die wesentlichen Vorteile der Erfindung sind darin zu se­ hen, daß separat zu fertigende Drucklager, die den Isolier­ körper durchsetzen, nicht erforderlich sind und der Iso­ lierkörper selbst ein oder mehrere großflächige Drucklager bildet und auch die Schubkräfte aufnehmen kann. Letzteres wird dadurch erreicht, daß zumindest auf einer Seite des Isolierkörpers zum Beton des Bauwerksteils eine formschlüssige Verbindung entsteht. Der Isolierkörper wird im vorgefertigten Zustand in die Schalung eingesetzt, so daß ein nachträgliches Ausfüllen der Trennfuge mit Isolierstoff nicht erforderlich ist. Der Isolierkörper ist an mindestens einer seiner beiden, den Bauwerksteilen zugekehrten Flächen profiliert. Auf diese Weise wird eine Bewehrung gegen Schubkräfte erreicht.
Der Isolierkörper kann aus unterschiedlichen Werkstoffen hergestellt sein, wobei es möglich ist, daß der Isolierkörper aus einem homogenen Werkstoff oder aus einem Werkstoffverbund besteht. Es ist dabei durchaus möglich, den Isolierkörper in großen Längen oder als Endlosmaterial herzustellen und in die jeweilige Bedarfslänge abzutrennen. Dies setzt jedoch voraus, daß der Isolierkörper über seine Längserstreckung einen durchgehend gleichbleibenden Aufbau bzw. Querschnitt aufweist.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung umfaßt der Isolierkörper ein Hohlprofil dessen im Querschnitt mittlerer Bereich eine andere Dicke aufweist als der obere und untere Bereich. So ergibt sich die Profilierung an ei­ nem einstückigen Bauelement, das gute Isolierungseigen­ schaften besitzt und für das lediglich ein geringer Mate­ rialeinsatz bezogen auf das Gesamtvolumen erforderlich ist. Zur Versteifung des Hohlprofils sind vorzugsweise sich in Längsrichtung des Isolierkörpers erstreckende Trennwände vorgesehen, die die Seitenwände des Hohlprofils gegeneinan­ der abstützen. Auf diese Weise ist ein Mehrkammerprofil ge­ bildet. Das Hohlprofil besteht vorzugsweise aus einem fa­ serverstärkten Material, insbesondere aus einem mit Glasfa­ ser oder Kohlefaser verstärkten Kunststoff. Solche Werk­ stoffe eignen sich zur Herstellung des Hohlprofils im Strangziehverfahren oder Pultrusionsverfahren.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung umfaßt der Isolierkörper in seiner Längserstreckung mehrere Ab­ schnitte, wobei zwischen zwei Abschnitten aus druckfestem Isolierstoff ein Abschnitt aus weicherem Isolierstoff be­ steht. Auf diese Weise kann eine Kombination unterschiedli­ cher Werkstoffe dahingehend realisiert werden, daß aus­ schließlich in den ein Drucklager bildenden Bereichen bzw. Abschnitten ein druckfester Isolierstoff vorgesehen ist und in den dazwischenliegenden Abschnitten kostengünstigere und/oder eine bessere thermische Isolierung bietende Werk­ stoffe eingesetzt werden. Eine geeignete Querschnittsprofi­ lierung der Isolierkörper wird dadurch erreicht, daß der Isolierkörper aus drei Schichten besteht, wobei die mittle­ re Schicht durch eine andere Dicke gegenüber den benachbar­ ten Schichten beidseitig eine Profilierung bildet. Dies kann durch eine Einschnürung der mittleren Schicht oder durch eine Ausbauchung realisiert sein, wobei die Konturen der Einschnürung bzw. Ausbauchung rund oder eckig ausge­ führt sein können. Der Isolierkörper kann auch, bezogen auf seine Längserstreckung, in vorgegebenen Abständen mit Ab­ schnitten geringerer Dicke ausgeführt sein. Im Bereich die­ ser eingeschnürten Abschnitte ist es vorteilhaft, den Iso­ lierkörper mit Verstärkungselementen aus einem korrosions­ beständigen Material zu versehen.
Als Bewehrung für die auftretenden Zugkräfte sind in an sich bekannter Weise, bezogen auf die Längserstreckung des Isolierkörpers, in regelmäßigen Abständen Zugkraftstäbe, die aus einem korrosionsfesten Material bestehen oder mit einem korrosionsresistenten Überzug versehen sind, einge­ bettet. Um den Transport und die Handhabung des Isolierkör­ pers beim Einsetzen in die Schalung zu erleichtern, ist es zweckmäßig, daß die Zugkraftstäbe und gegebenenfalls vorge­ sehene Querkraftstäbe zumindest auf einer Seite des Iso­ lierkörpers einen Überstand von begrenzter Länge aufweisen. An diesen überstehenden Enden der Zugkraftstäbe können weitere Bewehrungsstäbe, die sich in die Gebäudedecke oder die auskragende Platte hinein erstrecken und die jeweils gewünschte Länge besitzen, befestigt werden. Hierzu können Schnellverschlüsse oder Schraubverbindungen dienen.
Ausführungsbeispiele von thermisch isolierenden Bauelemen­ ten sind nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläu­ tert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt eines Isolierkörpers zwischen ei­ ner Gebäudedecke und einer auskragenden Betonplat­ te,
Fig. 1a eine Ansicht der Längsseite des Isolierkörpers,
Fig. 1b eine Draufsicht auf den Isolierkörper der Fig. 1b,
Fig. 1c eine Ausführungsvariante zu Fig. 1,
Fig. 2 einen Isolierkörper mit kurzem Überstand des Zugkraftstabes,
Fig. 3a einen in Längsrichtung in unterschiedlicher Ab­ schnitte unterteilten Isolierkörper,
Fig. 3b eine Draufsicht auf den Isolierkörper der Fig. 3a,
Fig. 4 den Querschnitt einer weiteren Ausführungsform ei­ nes Isolierkörpers,
Fig. 4a und 4b eine Seitenansicht und eine Draufsicht des Isolier­ körpers der Fig. 4,
Fig. 4c und 4d eine Ausführungsvariante zu Fig. 4 und 4b,
Fig. 5 einen Querschnitt durch einen Isolierkörper mit in­ tegrierten Versteifungen als Drucklager,
Fig. 5a und 5b eine Seitenansicht und Draufsicht des Isolierkör­ pers der Fig. 5,
Fig. 5c und 5d einen Querschnitt und eine Draufsicht einer weite­ ren Ausführungsform,
Fig. 6a und 6b einen Querschnitt und Ansichten eines Isolierkör­ pers mit seitlicher Nut,
Fig. 7 und 8 perspektivische Ansichten von als Hohlprofil gestalteten Isolierkörpern,
Fig. 7a und 7b vergrößerte Darstellungen möglicher Querschnittsformen des Hohlprofils der Fig. 7,
Fig. 8a und 8b vergrößerte Darstellungen von Querschnittsformen des Hohlprofils der Fig. 8,
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht eines Ausschnitts eines Isolierkörpers mit Zugkraftstab,
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht eines vollständigen Isolierkörpers,
Fig. 11 eine perspektivische Darstellung einer Gebäudedecke mit Balkon-Bodenplatte und eingesetztem Isolierkörper,
Fig. 12 einen Schnitt durch eine Ausführungsvariante eines ein Hohlprofil umfassenden Isolierkörpers.
In Fig. 1 ist ein Schnitt durch eine Gebäudedecke 1 sowie eine auskragende Betonplatte 2 gezeigt, zwischen denen eine Trennfuge 3 gebildet ist. In dieser Trennfuge befindet sich ein Isolierkörper 4, der aus drei Schichten aufgebaut ist, nämlich einer oberen Schicht 5, einer Mittelschicht 6 und einer unteren Schicht 7. Als Isoliermaterial kommen insbe­ sondere Calciumsilikat oder gesinterter Kunststoff in Be­ tracht. In der Gebäudedecke 1 der Betonplatte 2 und der oberen Schicht 5 des Isolierkörpers 4 erstreckt sich ein Zugkraftstab 8, der die Zugkraft aufnimmt. Von den Schich­ ten des Isolierkörpers 4 besteht zumindest die untere Schicht 7 aus einem druckfesten Isolierstoff, der geeignet ist, die von der Betonplatte 2 auf die Gebäudedecke 1 wir­ kenden Druckkräfte aufzunehmen. Der druckfeste Isolierstoff kann hierbei ein gesinterter Kunststoff sein. Die obere Schicht 5 und mittlere Schicht 6 können dagegen aus einem kostengünstigeren Werkstoff bestehen. Der mittlere Abschnitt 6 weist gegenüber den benachbarten Schichten 5 und 7 eine geringere Dicke auf, so daß sich durch die Di­ mensionierung der mittleren Schicht 6 eine Einschnürung ergibt. Die obere Schicht 5 und die untere Schicht 7 haben mindestens annähernd die gleiche Höhe und sind in ihrem der mittleren Schicht 6 benachbarten Bereich mit entsprechenden Anschrägungen 9 versehen. Hierdurch entsteht ein Formschluß zwischen der Gebäudedecke 1 und dem Isolierkörper 4 einerseits und zwischen der Betonplatte 2 und dem Isolier­ körper 4 andererseits. Durch dieses formschlüssige Inein­ andergreifen der Gebäudedecke 1 bzw. der Betonplatte 2 mit dem Isolierkörper 4 werden auf geeignete Weise in vertika­ ler Richtung wirkende Kräfte aufgenommen.
Die Fig. 1a zeigt eine Ansicht der Längsseite des Isolier­ körpers 4, aus der ersichtlich ist, daß in regelmäßigen Ab­ ständen, bezogen auf die Länge des Isolierkörpers, mehrere Zugkraftstäbe 8 vorgesehen sind. Der Isolierkörper 4 ist über seine gesamte Länge als einheitliches Profil, das heißt mit einer gleichbleibenden Querschnittskonfiguration ausgebildet.
Die Fig. 1b zeigt die Draufsicht auf den Isolierkörper 4 mit den zu beiden Seiten herausstehenden Zugkraftstäben 8. Diese Zugkraftstäbe 8 erstrecken sich weiter in die Gebäu­ dedecke bzw. die Betonplatte hinein, wie dies auch aus Fig. 1 bereits deutlich wird.
Eine Ausführungsvariante zu Fig. 1 ist in Fig. 1c darge­ stellt, wobei in diesem Fall eine mittlere Schicht 6' des Isolierkörpers 4 wesentlich größer dimensioniert ist als in dem zuvor beschriebenen Beispiel. Die obere Schicht 5 und die untere Schicht 7 besitzen etwa die gleiche Höhe und auch die gleiche Dicke; sie sind darüber hinaus vorzugs­ weise aus dem gleichen Material. Die mittlere Schicht 6' des Isolierkörpers 4 besitzt eine größere Dicke als die be­ nachbarten Schichten 5 und 7, wobei die Außenseiten der mittleren Schicht 6' als Wölbungen 10 ausgebildet sind. Auch durch diese Formgebung ergibt sich mit dem angrenzen­ den Gebäudeteil 1 sowie der auf der anderen Seite angren­ zenden Betonplatte 2 eine formschlüssige Verbindung, die zur Aufnahme von Kräften geeignet ist. Die von der Beton­ platte 2 auf die Gebäudedecke 1 wirkenden Druckkräfte wer­ den von der mittleren Schicht 6', die aus einem druckfesten Isolierstoff besteht, vollständig aufgenommen. Zur Aufnahme der Zugkräfte ist ebenso wie in dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel ein Zugkraftstab 8 vorgesehen.
Die Fig. 2 zeigt in vergrößerter Darstellung einen vorge­ fertigten Isolierkörper mit darin eingebettetem Zugkraft­ stab. Dabei entspricht der in Fig. 2 gezeigte Isolierkörper 4 demjenigen der Fig. 1. Der Zugkraftstab 8 erstreckt sich auf der zur Gebäudedecke gewandten Seite lediglich ein kurzes Stück, so daß ein Überstand 8' begrenzter Länge ent­ steht. An dem Überstand 8' ist ein in die Gebäudedecke füh­ render Zugkraftstab 8* mittels eines Verbindungselementes 33 anschließbar. Die Überstände begrenzter Länge erleich­ tern die Handhabung des Isolierkörpers beim Transport und beim Einbau und es wird durch die begrenzte Länge auch festgelegt, bis zu welcher Erstreckung ein Korrosionsschutz erforderlich ist. Der Überstand 8' kann durch einen Zug­ kraftstab 8* beliebiger bzw. in jeweils gewünschter Länge verlängert werden. Als Verbindungselemente kommen Schraub­ verbindungen oder Schnellverschlüsse in Betracht.
In der Fig. 3a ist ein Isolierkörper 15 gezeigt, der bezo­ gen auf seine Längserstreckung in unterschiedliche Ab­ schnitte 16 und 17 unterteilt ist. Die Abschnitte 16 besit­ zen den gleichen Aufbau wie der Isolierkörper 4 in Fig. 1, das heißt, die Abschnitte 16 werden aus oberer Schicht 5, mittlerer Schicht 6 und unterer Schicht 7 gebildet. Durch die obere Schicht 5 verläuft jeweils der Zugkraftstab 8. Die Abschnitte 16 des Isolierkörpers 15 dienen als lastauf­ nehmende Elemente, insbesondere hinsichtlich der einwirken­ den Druckkräfte. Zwischen jeweils zwei Abschnitten 16 des Isolierkörpers 15 befindet sich ein Abschnitt 17 aus einem Isolierstoff, der lediglich die Anforderungen an die ther­ mische Isolierung erfüllen sollte. Diese Abschnitte 17 wei­ sen nicht die Profilierung der Abschnitte 16 auf, das heißt, die Einschnürung der mittleren Schicht 6 ist aus­ schließlich in den Abschnitten 16 gegeben. Bei entsprechen­ der Materialkombination der Isolierstoffe in den Abschnit­ ten 17 und 16 kann bei ausreichender Festigkeit des Materi­ als im Abschnitt 17 durch den Isolierkörper 15 sowohl eine Druck- als auch eine Schubbeanspruchung aufgenommen werden. Die Fig. 3b zeigt eine Draufsicht auf einen Isolierkörper 15 der in Fig. 3a dargestellten Art.
Eine weitere Ausführungsform eines thermisch isolierenden Bauelements ist in Fig. 4 dargestellt. Der Querschnitt durch die Gehäusedecke 1 und Betonplatte 2 mit der dazwi­ schen befindlichen Trennfuge 3 zeigt, daß in der Trennfuge 3 ein Isolierkörper 18 angeordnet ist, der Abschnitte 21 aus einem druckfesten Isolierstoff umfaßt. Die Druckfestig­ keit der Abschnitte 21 kann dadurch erhöht werden, daß diese von einem als Kasten gestalteten Mantel 19 umgeben sind, wie dies aus Fig. 4b deutlich wird. Dieser Mantel 19 besteht vorzugsweise aus einem druckfesten, nicht korrodie­ renden Material wie Edelstahl oder GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff), er kann aber auch mit einem korrosionsfesten Überzug, beispielsweise Epoxidharz versehen sein. Zur Erzeugung eines Formschlusses zwischen der Gebäudedecke 1 bzw. der Betonplatte 2 mit dem Isolier­ körper 18 sind in den Abschnitten 21 mittlere Teile von ge­ ringerer Dicke, so daß der Isolierkörper 18 mit der Gebäu­ dedecke 1 bzw. der Betonplatte 2 formschlüssig ineinander greift.
Fig. 4a zeigt, daß eine druckfeste Ausgestaltung des Iso­ lierkörpers 18 lediglich in den Bereichen erforderlich ist, in denen Zugkraftstäbe 8 angeordnet sind. Somit ist der Isolierkörper 18 in Abschnitte 20 und 21 unterteilt, wobei zwischen jeweils zwei Abschnitten 21 ein Abschnitt 20 vor­ gesehen ist, der bezüglich seines Materials nicht die glei­ che Druckfestigkeit besitzen muß wie die Abschnitte 21, die die Druckkräfte aufnehmen.
Die Fig. 4b zeigt eine Draufsicht auf den Isolierkörper 18, der aus der abwechselnden Folge von Abschnitten 21 aus ei­ nem druckfesten Isolierstoff und Abschnitten 20 besteht. Wie die Draufsicht auf den Isolierkörper 18 zeigt, sind die Abschnitte 21 aus druckfestem Isolierstoff von einem recht­ eckigen Mantel 19 als Versteifungselement umgeben, wodurch die Druckfestigkeit des Isolierkörpers 18 erhöht wird.
Die Fig. 4c zeigt, daß auch die Möglichkeit besteht, Ver­ steifungselemente 22 entlang der Längsseiten des Isolier­ körpers 18 vorzusehen, und zwar in dem Bereich, in dem auch die Zugstäbe 8 verlaufen. Zur Aufnahme der Druckkraft ist der unterhalb der Zugstäbe 8 liegende Teil 23 aus einem druckfesten Isolierstoff gebildet, wohingegen eine über den Zugstäben 8 liegende Schicht 24 aus einem weniger belastba­ ren Isolierstoff besteht.
Die Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch einen zwischen ei­ ner Gebäudedecke 1 und einer Betonplatte 2 eingesetzten Isolierkörper 25, der in seinem unteren Bereich mit inte­ grierten Versteifungen 26 versehen ist, die als Drucklager dienen und vorzugsweise aus Edelstahl oder faserverstärktem Kunststoff bestehen. Diese Versteifungen sind aus zur Ge­ bäudedecke 1 bzw. Betonplatte 2 hin offene, rechteckige Kä­ sten 27 und zwischen diesen verlaufenden Vierkantrohre 28 gebildet, wie dies auch aus der Seitenansicht gemäß Fig. 5a deutlich wird. Eine solche Versteifung 26 kann auch bei ho­ her Druckbeanspruchung die Formstabilität des Isolierkör­ pers 25 gewährleisten. In der Ausführungsform gem. Fig 5 sowie der Seitenansicht der Fig. 5a und der Draufsicht ge­ mäß Fig. 5b sind zusätzlich noch Querkraftstäbe 14 vorgese­ hen, die, wie aus Fig. 5a und 5b ersichtlich ist, gegenüber den Zugkraftstäben 8 seitlich versetzt angeordnet sind. Bezüglich der Form sind die Querkraftstäbe 14 in gleicher Weise ausgestaltet wie im Ausführungsbeispiel der Fig. 2.
In Fig. 5c und 5d ist eine Ausführungsvariante zu den Fig. 5 und 5a dargestellt, bei denen der Isolierkörper 25 in ei­ ner unteren Schicht 23, das heißt deutlich unterhalb der Zugkraftstäbe 8, aus einem besonders druckfesten Isolier­ stoff besteht, so daß keine zusätzlichen Abstützmittel zwi­ schen den offenen Kästen 27 erforderlich sind. Die darüber liegende Schicht 24 des Isolierkörpers 25 besteht aus einem Isolierstoff, der geringeren Anforderungen an die Festig­ keit genügt.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 6, 6a, 6b ist ein Isolier­ körper 30 gezeigt, der aus einem homogenen Werkstoff be­ steht. Dieser Werkstoff ist ein druckfester Isolierstoff, insbesondere ein Calciumsilikat oder gesinterter Werkstoff, wobei das Querschnittsprofil des Isolierkörpers 30 auf sei­ ner der Betonplatte 2 zugewandten Seite eine Längsnut 31 aufweist. Beim Gießen der Betonplatte 2 füllt sich die Nut 31 mit Beton, so daß eine formschlüssige Verbindung zwi­ schen dem Isolierkörper 30 und der Betonplatte 2 erzeugt wird. In regelmäßigen Abständen, bezogen auf die Längser­ streckung des Isolierkörpers 30, sind - wie bei den vorher beschriebenen Ausführungsbeispielen auch - Zugkraftstäbe 8 angeordnet. Eine tragende Wand des Gebäudes ist mit 32 be­ zeichnet.
Für die in den vorstehenden Ausführungsbeispielen beschrie­ benen Isolierkörper kommen mehrere Werkstoffe in Betracht, die gegebenenfalls homogen oder als Werkstoffverbund in mehreren Schichten und/oder Abschnitten ausgeführt sind. Dabei sind insbesondere ziegelähnliche Werkstoffe, gesin­ tertes Material, Calciumsilikat oder Hartschaum in Betracht zu ziehen.
In Fig. 7 und 8 sind in perspektivischer Darstellung zwei Ausführungsformen von Hohlprofilen 12, 13 gezeigt, die als Druck- und Schubkräfte aufnehmende Isolierkörper gestaltet sind. Das Hohlprofil 12 in Fig. 7 weist einen gegenüber dem oberen Bereich b und dem unteren Bereich c eingeschnürten mittleren Bereich a auf, das heißt, der mittlere Bereich a hat eine geringere Dicke als die Bereiche b und c. Die Pro­ filform ist durch eine Außenwand 32 bestimmt und zwischen den Seitenwänden 32' erstrecken sich in Längsrichtung des Profils verlaufende Trennwände- 33. Durch die Trennwände 33 ergibt sich ein druckstabiles Mehrkammerprofil, das vor­ zugsweise aus einem faserverstärkten Material besteht. Das Hohlprofil 13 der Fig. 8 ist ähnlich demjenigen der Fig. 7, jedoch weist in Fig. 8 der mittlere Bereich a eine größere Dicke auf als der obere Bereich b und der untere Bereich c. Die im Hohlprofil gebildeten Kammern können bedarfsweise mit einem Isolierstoff gefüllt sein, beispielsweise einem Hartschaum, Polystyrol etc.
Die Fig. 7a zeigt eine vergrößerte Ansicht des Querschnitts des Hohlprofils 12, wobei die Dicke des mittleren Bereichs a mit D1 bezeichnet ist, wohingegen die oberen und unteren Bereiche b, c eine Dicke D aufweisen, die gegenüber D1 größer ist. Entsprechend den Belastungen, für die das Hohl­ profil 12 ausgelegt ist, können die Wandabschnitte der Außenwand 32 bzw. 32' unterschiedliche Wanddicken aufwei­ sen, wie dies aus oberer und unterer Außenwand deutlich wird. Zwei Trennwände 33 sind parallel zur Ober- bzw. Un­ terkante ausgerichtet, eine dritte Trennwand 33' verläuft unter einem Winkel zu diesen.
Eine ähnliche Ausführung ist in Fig. 7b gezeigt, diese um­ faßt eine weitere Trennwand 33'', die zu einer höheren Be­ lastbarkeit des Hohlprofils 12 führt.
Die Fig. 8a zeigt eine vergrößerte Ansicht des Querschnitts vom Hohlprofil 13. Dabei weist der mittlere Bereich a eine Dicke D2 auf, die größer ist als die Dicke D* der oberen und unteren Bereiche b, c. Auch dieses Hohlprofil 13 umfaßt drei Trennwände 33, 33', es ist jedoch auch möglich, eine weitere Trennwand 33'' vorzusehen, sofern eine größere Be­ lastbarkeit gefordert wird.
Die Fig. 9 zeigt einen Ausschnitt eines Isolierkörpers 29, der aus dem Hohlprofil 12 und einer darüber befindlichen Schicht 34 aus einem anderen Isolierwerkstoff als das Hohl­ profil besteht. Hohlprofil 12 und Schicht 34 sind fest mit­ einander verbunden, beispielsweise geklebt. Durch die Schicht 34 erstreckt sich der Zugkraftstab 8. In Fig. 10 ist (verkleinert) ein vollständiger Isolierkörper 29 mit mehreren Zugkraftstäben 8 dargestellt.
Die Fig. 11 zeigt die Anordnung eines Hohlprofils 12 in der Trennfuge 3 zwischen einer Gebäudedecke 1 und einer frei­ kragenden Betonplatte 2. Wie aus dieser Darstellung er­ sichtlich ist, kann das Hohlprofil 12 auch ohne weitere Isolierschicht eingesetzt werden, diese wird dann erst spä­ ter eingebracht.
Die Fig. 12 zeigt einen Querschnitt durch einen Isolierkör­ per 29, der ein Hohlprofil 12' und zwei weitere Schichten 35, 36 eines Isolierwerkstoffs umfaßt. Das Hohlprofil 12' ist an seiner Oberseite und an seiner Unterseite mit seit­ lichen Rändern 37, 37' versehen, so daß eine formschlüssige Aufnahme der oberen Schicht 35 und der unteren Schicht 36 möglich ist, die seitlich versetzt zueinander verlaufen. Durch den Hohlraum erstreckt sich lediglich eine einzige Trennwand 33'. Die seitlichen Ränder 37 dienen als Lagesi­ cherung am Betonteil, sofern es sich bei diesem um ein Fer­ tigteil handelt.

Claims (16)

1. Thermisch isolierendes Bauelement zum Einsatz in Trenn­ fugen (3) zwischen lastaufnehmenden Bauwerksteilen, beispielsweise zwischen einer Gebäudedecke (1) und ei­ ner Balkon-Bodenplatte (2) mit einem Isolierkörper (4, 15, 18, 25, 29, 30), der Bewehrungsglieder (8, 14) ent­ hält, wobei das Bauelement zur Aufnahme von Zug-, Druck- und Schubkräften dimensioniert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (4, 15, 18, 25, 29, 30) zur Aufnahme von Druck- und Schubkräf­ ten zumindest partiell aus einem druckfesten Isolier­ stoff besteht.
2. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (4, 15, 18, 25, 29, 30) an mindestens einer seiner beiden den Bauwerksteilen (1, 2) zugekehrten Flächen profiliert ist.
3. Bauelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (4, 25, 29) aus einem Werkstoffverbund mindestens zweier Schichten besteht.
4. Bauelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (30) aus einem homogenen Werkstoff besteht.
5. Bauelement nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (29) ein Hohlprofil (12, 13) umfaßt, dessen im Querschnitt mitt­ lerer Bereich (a) eine andere Dicke aufweist als oberer Bereich (b) und unterer Bereich (c).
6. Bauelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlprofil (12, 13) mindestens eine sich in Längsrichtung des Isolierkör­ pers (29) erstreckende Trennwand (33, 33', 33'') auf­ weist, so daß ein Mehrkammerprofil gebildet ist.
7. Bauelement nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (29) über dem Hohlprofil (12, 13) eine aus einem anderen Isolier­ werkstoff bestehende Schicht (34) aufweist.
8. Bauelement nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlprofil (12, 13) aus einem faserverstärkten Material, insbesondere aus einem mit Glasfaser oder Kohlefaser verstärkten Kunststoff besteht.
9. Bauelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (4, 29, 30) über seine Längserstreckung einen durchgehend gleichbleibenden Aufbau aufweist.
10. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (15, 18) in seiner Längserstreckung mehrere Abschnitte (16, 17, 20, 21) umfaßt, wobei zwischen zwei Abschnitten (16 bzw. 21) aus druckfestem Isolierstoff ein Abschnitt (17, 20) aus weichem Isolierstoff angeordnet ist.
11. Bauelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (4) aus drei Schichten (5, 6, 7) besteht, wobei die mittlere Schicht (6) durch eine andere Dicke gegenüber den be­ nachbarten Schichten (5, 7) beidseitig eine Profilie­ rung bildet.
12. Bauelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (18) be­ zogen auf seine Längserstreckung in vorgegebenen Ab­ ständen mit eingeschnürten Abschnitten versehen ist.
13. Bauelement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der eingeschnür­ ten Abschnitte der Isolierkörper (18) mit Verstärkungs­ elementen (19) aus einem korrosionsbeständigen Material versehen ist.
14. Bauelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bezogen auf die Längser­ streckung des Isolierkörpers (4, 15, 18, 25, 29, 30) in regelmäßigen Abständen Zugkraftstäbe (8) aus korrosi­ onsfestem oder korrosionsgeschütztem Material eingebet­ tet sind.
15. Bauelement nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugkraftstäbe (8) zu­ mindest auf einer Seite einen Überstand (8') von be­ grenzter Länge aufweisen.
16. Bauelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper mit inte­ grierten Versteifungen (26) versehen ist, die vorzugs­ weise unterhalb eines jeden Zugstabes (8) angeordnet sind.
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