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DE19508292A1 - Bauelement zur Wärmedämmung von Gebäuden - Google Patents

Bauelement zur Wärmedämmung von Gebäuden

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Publication number
DE19508292A1
DE19508292A1 DE1995108292 DE19508292A DE19508292A1 DE 19508292 A1 DE19508292 A1 DE 19508292A1 DE 1995108292 DE1995108292 DE 1995108292 DE 19508292 A DE19508292 A DE 19508292A DE 19508292 A1 DE19508292 A1 DE 19508292A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thermal insulation
component
pressure element
component according
pressure
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1995108292
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Hirn
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE19508292A1 publication Critical patent/DE19508292A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/003Balconies; Decks
    • E04B1/0038Anchoring devices specially adapted therefor with means for preventing cold bridging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Bauelement zur Wärmedämmung zwischen zwei Bauteilen, insbesondere zwischen einem Gebäude und einem auskragendem Außenteil, bestehend aus einem dazwischen zu verlegenden Wärmedämmkörper mit integrierten metallischen Zug- und Querkraftstäben, die sich quer zum Wärmedämmkörper durch diesen hindurch erstrecken und beidseits in die angrenzenden Bauteile hineinragen, wogegen das Druckelement mit dem Wärmedämmkörper bündig abschließt und wobei die Querkraftstäbe ausgehend von der Gebäudeseite schräg von oben nach unten durch den Wärmedämmkörper hindurchlaufen und sodann im Bereich der Druckzone in Richtung auf das auskragende Außenbauteil hervorstehen.
Derartige Bauelemente erlauben es, auskragende Bauteile, insbesondere Betonbalkonplatten, mit der Deckenkonstruktion eines Gebäudes zu verbinden, wobei die sonst üblichen Wärmebrücken weitestgehend unterbrochen werden. Im allgemeinen ist jeder Wärmedämmkörper mit mehreren horizontal durchlaufenden Zug- und schräg durchdringenden Querkraftstäben, sowie einem Druck­ element bestückt, wobei die Anzahl und Durchmesser der Zug- und Querkraftstäbe von der Länge des Wärmedämmkörpers und den vom Anschlußbauteil zu übertragenden Schnittkräfte abhängig ist, das Druckelement jedoch über die Höhen- und Längenabmessungen, sowie der Gefügegeome­ trie, der zu erwartenden Druckkraft angepaßt wird. Während die Zug- und Querkraftstäbe aus dem Wärmedämmkörper hervorstehen, damit eine ausreichende Übergreifungslänge mit der Anschluß­ bewehrung der beidseits anschließenden Bauteile gewährleistet ist, schließt das Druckelement mit den Außenseiten des Wärmedämmkörpers bündig ab.
Bei den überwiegend auf dem Markt befindlichen Produkte findet die Druckkraftübertragung durch metallische Druckstäbe statt. Aufgrund der punktuellen Druckübertragungsflächen dieser Druck­ stäbe, entstehen sehr hohe, lokale Druckspannungen, die durch druckverteilende Maßnahmen wie Stahl- oder Gußplatten reduziert werden müssen, um eine Zerstörung der angrenzenden Bauteile zu vermeiden. Diese Problematik nimmt zu, je näher diese Druckstäbe an den Rand des Druckbe­ reiches verlegt werden, zumal die zulässige Betondeckung für korrosionsgefährdete Stähle unter­ schritten wird und daher nur noch Edelstähle verwendet werden können.
Die Wirtschaftlichkeit solcher Konstruktionen hängt jedoch maßgeblich von der Größe des inneren Hebelarmes zwischen dem Zug- und dem Druckbereich des Wärmedämmelementes ab und führt zwangsläufig zu dem Bestreben, die Druckstäbe so nah wie möglich an den Rand des Druckbe­ reiches zu führen.
Hiervon ausgehend liegt die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, das eingangs beschriebene Bauelement durch Maßnahmen dahingehend zu verbessern, daß das Risiko von Abplatzungen an der Schnittstelle der Druckstäbe mit dem angrenzenden Bauteil beseitigt wird und dennoch einen größtmöglicher innerer Hebelarm und damit verbunden, eine verbesserte Wirtschaftlichkeit zu erreichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Druckstäbe durch ein Druckelement ersetzt werden, das die Druckkräfte nicht punktuell, sondern flächig überträgt und somit die Druckspannungen auf ein Minimum reduziert, um die Gefahr von Abplatzungen zu vermeiden. Darüber hinaus zeichnet sich die erfindungsgemäße Lösung durch den Einsatz von nicht korrosivem und nichtbrennbarem Material als wirtschaftlich aus, weil das Druckelement unmittelbar an den Rand des Druckbereiches verlegt werden kann ohne dabei zusätzliche Korrosionsschutz- oder Brandschutzmaßnahmen erfullen zu müssen.
Erfindungsgemäß kann das Wärmedämmbauteil aus maximal drei Einzelteilen zusammengefügt werden.
Erfindungsgemäß schließt das Druckelement Außenkante bündig mit dem Wärmedämmbauteil ab. Erschwerter Einbau in kritischen Bereichen (Stahlbetonunterzügen) entfällt.
Erfindungsgemäß ist gegenüber auf dem Markt befindlichen Bauteilen eine erhöhte Sicherheit vorhanden, weil die Gefahr der Verschiebung einzelner Druckstäbe und somit eine eventuelle Beeinträchtigung der Statik nicht auftreten kann.
Erfindungsgemäß ist das gesamte Bauelement aus nicht korrosionsgefährdeten Materialien gefertigt und daher auch bei ungünstigen Lagerungsbedingungen unbegrenzt einsetzbar.
Erfindungsgemäß ist das Druckelement ohne quer durchdringende Bewehrung ausführbar, eine zusätzliche Materialbeanspruchung einer evtl. vorhandenen Druckbewehrung durch Temperatur­ ausdehnungen des außenliegenden Bauteils, wie bei herkömmlichen Ausführungen, werden durch eine Gleitfolie gänzlich vermieden.
Erfindungsgemäß kann bei der Standardausführung, das Druckelement getrennt von der Zug- und Querkraftbewehrung z. B. in sogenannte vorgefertigte Halbfertigteildecken eingesetzt werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung; dabei zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch das erfindungsgemäße Bauelement; Fig. 2 eine Seitenansicht, betrachtet von der Kragplattenseite. Das Bauelement besteht aus einem im wesentlichen rechteckigen Wärmedämmkörper 1, der auf der Baustelle zwischen den zu betonierenden Stahlbetonplatten angeordnet wird. Er weist in seinem oberen Bereich eine Reihe von Zugstäben 2 und in seinem unteren Bereich ein Druckelement 3 auf. Während die Zugstäbe beidseits über die erforderliche Übergreifungslänge vorstehen, schließt das Druckelement bündig mit den Außenseiten des Wärmedämmkörpers ab, die den zu betonierenden Bauteilen zugewandt sind. Man erkennt in Fig. 1 deutlich das Druckelement, bestehend aus einem mineralischen, glasfaserverstärkten Druckkern, mit entsprechend großen Druckübertragungsflächen 3a, zur Aufnahme der Druckkräfte und einer Wärmedämmung aus Polyurethan 3b.
In Fig. 1 ist die Gleitfolie 3c zu erkennen, die aufgrund von Längenänderungen und dadurch auf das Druckelement einwirkende Schubkräfte eliminiert. Außerdem trägt der Isolierkörper 1 eine Reihe von Querkraftstäben 4, die in üblicher Weise zur Aufnahme der vertikalen Gewichtskraft des auskragenden Außenbauteils dienen. Sie treten also von der Gebäudeseite A kommend etwa in mittlerer Höhe in den Wärmedämmkörper 1 ein, verlaufen dann schräg nach unten und treten im unteren Bereich an der dem auskragenden Außenteil B zugewandten Seite wieder aus dem Wärme­ dämmkörper aus, werden nach oben in der Zugstabebene abgebogen und dort mittels einem Quer­ stab 5 mit den Zugstäben verbunden.

Claims (8)

1. Bauelement zur Wärmedämmung zwischen zwei zu betonierenden Betonbauteilen, insbesondere zwischen einem Gebäude (A) und einem auskragenden Außenteil (B), bestehend aus einem dazwi­ schen zu verlegenden Wärmedämmkörper (1) mit integrierten metallischen Zug- und Querkraft­ stäben (2, 4), die sich quer zum Wärmedämmkörper (1) durch diesen hindurch erstrecken und beidseits in die zu betonierenden Bauteile (A, B) vorstehen, wogegen das Druckelement (3) allseitig mit dem Wärmedämmkörper abschließt, ist dadurch gekennzeichnet, daß das Druckelement aus zwei Komponenten besteht, wobei die erste Komponente (3a, mineralischer, glasfaserverstärkter Druckkern) die Druckkräfte abzuleiten hat, die zweite Komponente (3b, Polyurethanformschaum) die Funktion der Wärmedämmung zu übernehmen hat, die Gleitfolie (3c) eine Schubkraftübertra­ gung, infolge von Längenänderungen der äußeren Kragplatte, vermeidet.
2. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckelement einen Verbund­ baustoff darstellt und aus Montagesicht als ein Bauteil zu betrachten ist.
3. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung des Druckelemen­ tes am unmittelbaren Rand des Druckbereiches erfolgt.
4. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betondruckzone ohne zusätz­ liche Maßnahmen eine Feuerwiderstandsdauer von F 90 erreicht.
5. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querkraftstäbe balkonseitig, in die Zugzone abgebogen werden und parallel zu der Zugbewehrung verläuft.
4. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zug- und Querkraftbewehrung in Verbindung mit einem kragplattenseitig, quer zur Zugbewehrung verlaufenden Stab, verbunden wird.
5. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckelement getrennt von der Zug- und Querkraftbewehrung z. B. in sogenannte vorgefertigte Halbfertigteildecken eingesetzt werden kann.
6. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckelement bündig mit dem Wärmedämmkörper abschließt.
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