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DE19711657A1 - Bauelement - Google Patents

Bauelement

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Publication number
DE19711657A1
DE19711657A1 DE1997111657 DE19711657A DE19711657A1 DE 19711657 A1 DE19711657 A1 DE 19711657A1 DE 1997111657 DE1997111657 DE 1997111657 DE 19711657 A DE19711657 A DE 19711657A DE 19711657 A1 DE19711657 A1 DE 19711657A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping
clamping body
component according
clamping element
plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1997111657
Other languages
English (en)
Inventor
Bernd Siebenlist
Guenther Boelkow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1997111657 priority Critical patent/DE19711657A1/de
Publication of DE19711657A1 publication Critical patent/DE19711657A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B12/00Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior
    • F16B12/10Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like
    • F16B12/12Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like for non-metal furniture parts, e.g. made of wood, of plastics
    • F16B12/20Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like for non-metal furniture parts, e.g. made of wood, of plastics using clamps, clips, wedges, sliding bolts, or the like
    • F16B12/2009Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like for non-metal furniture parts, e.g. made of wood, of plastics using clamps, clips, wedges, sliding bolts, or the like actuated by rotary motion
    • F16B12/2054Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like for non-metal furniture parts, e.g. made of wood, of plastics using clamps, clips, wedges, sliding bolts, or the like actuated by rotary motion with engaging screw threads as securing means for limiting movement
    • F16B12/2063Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like for non-metal furniture parts, e.g. made of wood, of plastics using clamps, clips, wedges, sliding bolts, or the like actuated by rotary motion with engaging screw threads as securing means for limiting movement with engaging screw threads as tightening means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Bauelement, bestehend aus min­ destens einem Trägerelement, einem plattenförmigen Teil sowie einer Einrichtung zur festen Halterung des plattenförmigen Teils an dem Trägerelement, insbesondere für den Möbelbau zur Herstellung von Regalen, Vitrinen, Tischen oder dergleichen.
Es sind zahlreiche solche Bauelemente bekannt. So werden bei­ spielsweise im Möbelbau zur Herstellung von Regalen Regal­ bretter mit dem Trägerelement verschraubt. Ebenso sind bei Tischen oder Vitrinen die plattenförmigen Teile mit den Trä­ gerelementen beispielsweise Tischbeine verschraubt und/oder verleimt. Nachteilig an solchen Bauelementen ist, daß sie schwer handhabbar und nicht lösbar sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bauelement be­ reitzustellen, das einfach handhabbar eine lösbare Verbindung eines plattenförmigen Teils mit einem Trägerelement ermög­ licht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Trägerelement mit mindestens einem Aufnahmeschlitz für das plattenförmige Teil versehen ist, daß der Aufnahmeschlitz breiter als die Dicke des plattenförmigen Teils ist und daß zur Festlegung des plattenförmigen Teils in dem Aufnahme­ schlitz zusätzlich ein Klemmelement in den Aufnahmeschlitz einsetzbar ist, dessen Dicke in Richtung der Schlitzbreite variierbar ist.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung dient der Ausnahmeschlitz zur zumindest teilweisen Aufnahme des zu befestigenden platten­ förmigen Teils und des Klemmelements. Das in den Aufnahme­ schlitz eingesetzte plattenförmige Teil ist über ein in seiner Dicke in Richtung der Schlitzbreite variierbares Klemmelement in dem Aufnahmeschlitz festgelegt. An der erfindungsgemäßen Lösung ist es vorteilhaft, daß durch das Einsetzen des Klemm­ elements in den Aufnahmeschlitz eine Festlegung der platten­ förmigen Teile mit wenigen Handgriffen einfach erfolgen kann. Ebenso ist es vorteilhaft, daß durch die Veränderung der Dicke des Klemmelements die Halterung der plattenförmigen Teile leicht und ohne Beschädigung der Einzelteile lösbar ist. Wei­ terhin können mit dem Bauelement vorteilhafterweise auch plat­ tenförmige Teile unterschiedlicher Dicke an dem Trägerelement unter Verwendung desselben Klemmelements befestigt werden. Insbesondere lassen sich durch den erfindungsgemäßen Halte­ rungsmechanismus eine Vielzahl neuer geschmacklich ästheti­ scher Formen zusammensetzen.
In einer vorteilhaften Weiterführung der Erfindung weist das Klemmelement gegeneinander verstellbare Klemmkörper auf. Dabei ist ein erster Klemmkörper im wesentlichen keilförmig mit ei­ ner Anlagefläche und einer in einem spitzen Winkel dazu an­ geordneten Hubfläche ausgebildet und ein zweiter Klemmkörper über ein Betätigungselement entlang der Hubfläche des ersten Klemmkörpers verstellbar, wobei die Dicke des Klemmelements in Richtung der Schlitzbreite variierbar ist. Die einstellbare Dicke des Klemmelements richtet sich hierbei im wesentlichen nach der Neigung, die die Hubfläche gegenüber der Anlagefläche aufweist. Mit dem zweiten Klemmkörper und dessen Verschiebung entlang der Hubfläche wird die durch das Betätigungselement aus geführte Längsbewegung des zweiten Klemmkörpers in eine Va­ riation der Dicke des Klemmelements umgesetzt. Hierbei kann es vorteilhaft sein, wenn die Hubfläche nicht als ebene, sondern als eine gekrümmte Fläche ausgeführt ist, um die Bewegung des zweiten Klemmkörpers in einigen Bereichen in stärkerem oder schwächerem Maße in eine Variation der Dicke des Klemmelements umzusetzen. An einem so ausgeführten Klemmelement ist es vor­ teilhaft, daß abhängig von der Krümmung der Hubfläche die Dicke des Klemmelements über einen großen Bereich variierbar ist. Weiterhin ist die Verwendung eines solchen Klemmelementes für eine Vielzahl von verschieden dimensionierten Aufnahme­ schlitzen möglich, die sich in der Schlitztiefe, in der Schlitzbreite und in der Höhe des Trägerelementes unterscheiden können.
In einer Weiterführung des Bauelements weist der erste Klemm­ körper des Klemmelements eine parallel zur Bewegungsrichtung des zweiten Klemmkörpers verlaufende erste durchgehende Boh­ rung und der zweite Klemmkörper eine mit der ersten Bohrung fluchtende und mit einem Innengewinde versehene zweite Bohrung auf, in die eine mit einem Schraubenkopf versehene und als Be­ tätigungselement durch die erste Bohrung geführte Schraube eingreift, wobei die Vorderwand des ersten Klemmkörpers dem Schraubenkopf als Widerlager dient. Durch Betätigen der Schraube bewegt sich der zweite Klemmkörper entlang der Schraube und wird dabei entlang der Hubfläche des ersten Klemmkörpers geführt. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn der Innendurchmesser der ersten fluchtenden Bohrung größer als der Außendurchmesser der Schraube ist, so daß die Schraube in der ersten durchgehenden Bohrung Spiel hat und der zweite Klemm­ körper in einem großen Bereich entlang der Hubfläche des er­ sten Klemmkörpers anliegen kann. Indem der zweite Klemmkörper durch das Betätigungselement in einem großen Bereich entlang der Hubfläche führbar ist, kann die Dicke des Klemmelements in einem großen Bereich variiert werden, was die Verwendung bei plattenförmigen Teilen verschiedener Dicke ermöglicht. Weiter­ hin ist an der Positionierung des Betätigungselements in an der Vorderwand des ersten Klemmkörpers vorteilhaft, daß nach dem Einsetzen des Klemmelements in den Aufnahmeschlitz das Betätigungselement einfach von vorne zugänglich ist.
In einer Weiterführung der Erfindung weist der zweite Klemm­ körper des Klemmelements eine im wesentlichen zylindrische Form auf und ist quer zu seiner Bewegungsrichtung angeordnet. Indem der zweite Klemmkörper eine abgerundete Form aufweist, wird eine Beschädigung des Aufnahmeschlitzes beim Feststellen des Klemmelementes vermieden. Weiterhin ist an der Verwendung eines zylindrischen Klemmkörpers vorteilhaft, daß er einfach entlang der Hubfläche führbar ist, ohne daß dabei die Gefahr eines Verkantens oder Verhakens besteht.
Auch kann in einer Ausführungsform des Bauelements die Breite des Klemmelements im wesentlichen mit der Trägerdicke überein­ stimmen. Bei der Verwendung eines so dimensionierten Klemmele­ mentes wird die gesamte Trägerdicke bei der Halterung des plattenförmigen Teils als Anlagefläche des ersten Klemmkörpers verwendet. Hierdurch ist ein besonders fester Halt des plat­ tenförmigen Teils an dem Trägerelement gewährleistbar werden.
Weiterhin kann das Klemmelement seitlich Flansche zu seiner Positionierung in dem Aufnahmeschlitz aufweisen. Mit der Ver­ wendung seitlicher Flansche wird ein Einschieben des Klemm­ elements in den Aufnahmeschlitz nach Einsetzen des platten­ förmigen Teils erleichtert. Durch die Verwendung der seitli­ chen Flansche ist die Position des Klemmelements in dem Auf­ nahmeschlitz reproduzierbar und ein wirkungsvoller Sitz des Klemmelements in dem Aufnahmeschlitz möglich.
Ebenso kann das Klemmelement mit einem Flansch an der Vorder­ seite des ersten Klemmkörpers versehen sein. Ein solcher Flansch dient beim Einschieben des Klemmelements in den Auf­ nahmeschlitz, beispielsweise als Anschlagfläche, und definiert somit die Position des Klemmelements in dem Aufnahmeschlitz bezüglich der Tiefe. Mithin ist die Position des in den Auf­ nahmeschlitz eingeschobenen Klemmelements bei Verwendung von seitlichen Flanschen und einem Flansch an der Vorderwand exakt festgelegt.
Es ist möglich, die Flansche einstückig an das Klemmelement anzuformen. Hierdurch wird zusätzlich durch die Verbindung mit dem seitlichen Flansch die Stabilität der einzelnen Flansche verstärkt.
In einer Weiterführung der Erfindung weist der erste Klemm­ körper des Klemmelements an der Anlagefläche mindestens eine Sackbohrung zur Aufnahme eines Befestigungsstiftes auf. Mit einer solchen zusätzlichen Befestigung des plattenförmigen Teils an dem Klemmelement kann ein seitliches Verschieben oder ein Verrutschen des plattenförmigen Teils in dem Aufnahme­ schlitz einfach und wirkungsvoll verhindert werden. Hierbei ist es möglich, den Befestigungsstift in das Klemmelement einzusetzen und das plattenförmige Teil mit einer Sackbohrung zum Einsetzen des Befestigungsstiftes zu versehen. Auch kann der Befestigungsstift zunächst in das plattenförmige Teil fest eingesetzt sein.
In einer vorteilhaften Ausführungsform ist der erste Klemm­ körper des Klemmelements aus Kunststoff, Holz oder Aluminium und der zweite Klemmkörper aus Metall. Durch die Verwendung von Metall ergibt sich eine besonders starke Klemmwirkung, in dem sich der zweite Klemmkörper in die Hubfläche des ersten Klemmkörpers eindrückt.
In einer Weiterführung der Erfindung bestehen die Träger­ elemente jeweils aus einer Schiene und mindestens zwei quader­ förmigen Blöcken, wobei die Schiene mit mehreren Bohrungen und mit einer sich in Längsrichtung erstreckenden Nut versehen ist und die Blöcke einen der Nut korrespondierenden Vorsprung zum Einsetzen in die Nut aufweisen, und die Aufnahmeschlitze der Trägerelemente jeweils durch zwei in einem Abstand zueinander an der Schiene befestigte Blöcke gebildet sind. Vorteilhaft einer solchen Ausgestaltung des Trägerelementes ist es, daß die Blöcke zunächst an beliebiger Stelle der Schiene befestig­ bar sind. Mithin können die Aufnahmeschlitze in unterschiedli­ cher Höhe an der Schiene durch Befestigung der Blöcke in der gewünschten Position befestigt werden. Ebenso kann durch die Verschiebbarkeit der Blöcke die Breite des Aufnahmeschlitzes für unterschiedliche plattenförmige Teile einfach eingestellt werden. Weiterhin ist an einer solchen Gestaltung der Träger­ elemente vorteilhaft, daß die den Aufnahmeschlitz bildenden Blöcke durch den Vorsprung und die entsprechende Nut einfach handhabbar sind.
In einer Ausführung weist das Klemmelement an seiner Rückseite zwei seitliche Flansche zu seiner Positionierung an der Schie­ ne des Trägerelementes auf. Hierdurch wird das Klemmelement, während seine Dicke verstellt wird, zusätzlich an der Schiene des Trägerelements geführt.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung wird in den nachfolgenden Figuren beschrieben. Hierbei zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Halte­ rung,
Fig. 2 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Halterung,
Fig. 3 eine Frontalansicht eines Querschnitts durch das Klem­ melement,
Fig. 4 einen Querschnitt in Längsrichtung durch das Klemm­ element,
Fig. 5 einen Querschnitt durch das Trägerelement zur Befesti­ gung an einer Wand,
Fig. 6 einen Querschnitt durch das Trägerelement mit dem an der Schiene befestigten Block,
Fig. 7 einen Couchtisch unter Verwendung des Bauelements,
Fig. 8 einen Stehtisch unter Verwendung des Bauelements,
Fig. 9 eine Vitrine und
Fig. 10 ein Bett.
Das Bauelement 1 weist ein Trägerelement 3 auf, in dem eine Platte 2 befestigt ist. In dem Trägerelement 3 ist zum Halten der Platte 2 ein horizontaler Aufnahmeschlitz 4 vorgesehen, in den die Platte 2 teilweise eingeschoben ist. Zusätzlich zu der Platte 2 ist in den Aufnahmeschlitz 4 ein Klemmelement 5 ein­ gesetzt, sowie in Fig. 2 gezeigt.
Das Klemmelement 5 besteht, wie in Fig. 1 im Querschnitt er­ sichtlich, aus zwei Klemmkörpern 6 und 9. Der erste Klemmkör­ per 6 ist hierbei keilförmig und weist als eine der Keilflä­ chen eine horizontale und parallel zum Aufnahmeschlitz 4 ver­ laufende Anlagefläche 7 auf. Die Anlagefläche 7 liegt, wenn die Platte 2 in dem Aufnahmeschlitz 4 befestigt ist, an der Platte 2 an.
An der Hubfläche 8 des ersten Klemmkörpers 6 liegt an dem zweiten Klemmkörper 9 an. Bei der gezeigten Ausführungsform ist der zweite Klemmkörper 9 zylinderförmig.
Mittels der Schraube 15 ist der zweite Klemmkörper 9 in der Längsrichtung der Schraube 15 verstellbar. Die Schraube 15 wird dafür über den an der Vorderwand 16 des ersten Klemm­ körpers 6 anliegenden Schraubenkopf 14 betätigt.
Die Anlagefläche 7 des ersten Klemmkörpers 6 weist zusätzlich zwei Sackbohrungen 19 auf, in die Befestigungsstifte 20 ein­ gesetzt sind. Mit den Befestigungsstiften 20 wird ein Heraus­ drehen der Platte 2 aus dem Aufnahmeschlitz 4 wirkungsvoll verhindert.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist der erste Klemm­ körper 6 mit einer Schraube 28 an dem Trägerelement 3 befe­ stigt. Ein solches zusätzliches Verschrauben verhindert ein Verschieben des Klemmelements 5 in dem Aufnahmeschlitz 4.
Das Klemmelement 5 ist, wie aus dem in Fig. 3 dargestellten Querschnitt ersichtlich, seitlich durch zwei Flansche 17 be­ grenzt. In dem Querschnitt ist der zweite Klemmkörper 9 ebenso wie die Sackbohrung 19 der Anlagefläche 7 gestrichelt darge­ stellt. Die Vorderwand 16 des ersten Klemmkörpers 6 weist eine erste durchgehende Bohrung 11 auf. Durch die Bohrung 11 ist ein Betätigungselement 10 geführt, das in eine zweite Bohrung 13 des zweiten Klemmkörpers 9 eingreift. Über ein Innengewinde 12 in dem zweiten Klemmkörper 9 kann der zweite Klemmkörper 9 entlang dem als Schraube 15 ausgebildeten Betätigungselement 10 verschoben werden. Durch ein entsprechendes Spiel der Schraube 15 in der Bohrung 11 liegt der zweite Klemmkörper 9 beim Verschieben an der Hubfläche 8 an. Zur Vorderwand hin ist das Klemmelement 5 durch einen Flansch 18 begrenzt, der als Anschlagfläche beim Einschieben des Klemmelementes 5 in den Aufnahmeschlitz 4 dient. An seiner Rückseite weist das Klemm­ element 5 zwei seitlich Flansche 26 auf, die bei dem in den Aufnahmeschlitz 4 eingesetzten Klemmelement 5 seitlich an der Schiene 21 des Trägerelements 3 anliegen.
Das Trägerelement 3, das beispielsweise aus Holz besteht und eine Dicke von 30 mm bis 40 mm aufweisen kann, ist durch eine Befestigungsschraube 27 an einem in der Fig. 1 nicht darge­ stellten Gegenstand beispielsweise einer Wand befestigt und kann somit als Träger für ein Wandregal dienen. Bei der Ver­ wendung des erfindungsgemäßen Bauelements können beispiels­ weise als Platten 2 Glasplatten mit einer Dicke von 6 mm bis 12 mm verwendet werden. Wird das Bauelement 1 beispielsweise bei einem Couchtisch 33, einem Stehtisch 34 oder einer Vitrine 35 verwendet, so entfällt die Befestigung des Trägerelements 3.
Das Trägerelement 3 besteht in dem dargestellten Ausführungs­ beispiel aus einem Block 22 und einer Schiene 21. Die Schiene 21 weist eine Nut 24 auf, in die der Vorsprung 25 des Blocks 22 eingreift. Eine Bohrung 23 in der Schiene 21 dient zur Auf­ nahme einer Befestigungsschraube 27. In Fig. 6 wird die Boh­ rung 23 dazu verwendet, mit einer Schraube 29 den Block 22 an der Schiene 21 zu befestigen.
Zweckmäßigerweise werden zunächst die Blöcke 22 mit der Schie­ ne 21 durch die Schraube 29 verbunden. Hierbei werden die Blöcke 22 entlang der Nut 24 so angeordnet, daß jeweils zwi­ schen zwei benachbarten Blöcken 22 ein Aufnahmeschlitz der gewünschten Breite entsteht. Sind die Blöcke 22 an der Schiene 21 befestigt, so wird dieses Trägerelement über die Schraube 27 beispielsweise an einer dahinterliegenden Wand befestigt. Hierzu wird eine Bohrung 23 in der Schiene 21 verwendet, die sich zwischen zwei benachbarten Blöcken 22 in einem Aufnahme­ schlitz 4 befindet.
Bei der Verwendung von Bauelementen 1 bei einem Couchtisch 33 sowie in Fig. 7 gezeigt, werden beispielsweise vier Bauele­ mente 1 jeweils im 90°-Winkel zueinander aufgestellt und an einer Platte 2 durch jeweils ein Klemmelement 5 befestigt. Die Platte 2 kann hierbei eine nahezu beliebige Form aufweisen. Abschließend können die Bauelemente zusätzlich mit einer Tischplatte 30 versehen werden. Ein Couchtisch 33 kann eben­ falls, beispielsweise bei der Verwendung eines 120°-Winkels für die Trägerelemente, mit drei Bauelementen 1 gebildet sein.
Ebenso ist beim Stehtisch 34 die obere Tischplatte 30 einsei­ tig durch ein Klemmelement 5 befestigt. Die Tischplatte 30 wird durch ein zweites Bauelement 1 lediglich abgestützt. Auch bei der drehbaren Vitrine 35 sind die vier Bauelemente 1 im 90°-Winkel zueinander angeordnet. Die Bauelemente 1 sind hier­ bei jeweils an einer Platte durch ein Klemmelement 5 be­ festigt. Die Vitrine 35 ist durch die Rollen 31 bewegbar und mit einer Abdeckplatte 32 versehen.
Bei einem Bett 36 sind Kopf- bzw. Fußwand des Bett 36 als plattenförmige Teile 2 mit einem Balken 37 über die Klemm­ elemente 5 verbunden. Der Balken 37 ist bei dem in Fig. 10 dargestellten Ausschnitt eines Betts 36 ein Teil des Bett­ rahmens. An gegenüberliegenden Enden ist der Balken 37 mit Aufnahmeschlitzen 4 für die Klemmelemente 5 und die platten­ förmigen Teile 2 versehen.
Bezugszeichenliste
1
Bauelement
2
Platte
3
Trägerelement
4
Aufnahmeschlitz
5
Klemmelement
6
erster Klemmkörper
7
Anlagefläche
8
Hubfläche
9
zweiter Klemmkörper
10
Betätigungselement
11
erste Bohrung
12
Innengewinde
13
zweite Bohrung
14
Schraubenkopf
15
Schraube
16
Vorderwand
17
seitlicher Flansch
18
Flansch
19
Sackbohrung
20
Befestigungsstift
21
Schiene
22
Block
23
Bohrung in Schiene
24
Nut
25
Vorsprung
26
Flansch
27
Befestigungsschraube
28
Schraube
29
Schraube
30
Tischplatte
31
Rolle
32
Abdeckplatte
33
Couchtisch
34
Stehtisch
35
Vitrine
36
Bett
37
Balken

Claims (12)

1. Bauelement (1), bestehend aus mindestens einem Träger­ element (3), einem plattenförmigen Teil (2) sowie einer Einrichtung zur festen Halterung des plattenförmigen Teils an dem Trägerelement, insbesondere für den Möbelbau zur Herstellung von Regalen, Vitrinen, Tischen oder derglei­ chen, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerelement mit mindestens einem Aufnahmeschlitz (4) für das plattenförmige Teil (2) versehen ist, daß der Auf­ nahmeschlitz (4) breiter als die Dicke des plattenförmigen Teils (2) ist und daß zur Festlegung des plattenförmigen Teils (2) in dem Aufnahmeschlitz (4) zusätzlich ein Klemm­ element (5) in den Aufnahmeschlitz (4) einsetzbar ist, dessen Dicke in Richtung der Schlitzbreite variierbar ist.
2. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmelement (5) zwei gegeneinan­ der verstellbare Klemmkörper aufweist, daß ein erster Klemmkörper (6) im wesentlichen keilförmig mit einer An­ lagefläche (7) und einer in einem spitzen Winkel dazu an­ geordneten Hubfläche (8) ausgebildet ist und daß ein zwei­ ter Klemmkörper (9) über ein Betätigungselement (10) ent­ lang der Hubfläche (8) des ersten Klemmkörpers (6) ver­ stellbar ist, wobei die Dicke des Klemmelements (5) in Richtung der Schlitzbreite variierbar ist.
3. Bauelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Klemmkörper (6) des Klemm­ elements (5) eine parallel zur Bewegungsrichtung des zwei­ ten Klemmkörpers (9) verlaufende erste durchgehende Boh­ rung (11) und der zweite Klemmkörper (9) eine mit der ersten Bohrung (11) fluchtende und mit einem Innengewinde (12) versehene zweite Bohrung (13) aufweist, in die eine mit einem Schraubenkopf (14) versehene und als Betäti­ gungselement (10) durch die erste Bohrung (11) geführte Schraube (15) eingreift, wobei die Vorderwand (16) des ersten Klemmkörpers (8) dem Schraubenkopf (14) als Wider­ lager dient.
4. Bauelement nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Klemmkörper (9) des Klemmelements (5) eine im wesentlichen zylindrische Form aufweist und daß der zweite Klemmkörper (9) quer zu seiner Bewegungsrichtung angeordnet ist.
5. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Klemmele­ ments (5) im wesentlichen der Trägerdicke entspricht.
6. Bauelement nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmelement (5) seitlich Flansche (17) zu seiner Positionierung in dem Aufnahmeschlitz (4) aufweist.
7. Bauelement nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmelement (5) ei­ nen Flansch (18) an der Vorderwand (16) des ersten Klem­ mkörpers (6) aufweist.
8. Bauelement nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche (17, 18) ein­ stückig an das Klemmelement (5) angeformt sind.
9. Bauelement nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Klemmkörper (6) des Klemmelements (5) an der Anlagefläche (7) mindestens eine Sackbohrung (19) zur Aufnahme eines Befestigungs­ stiftes (20) aufweist.
10. Bauelement nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Klemmkörper (6) des Klemmelements (5) aus Kunststoff, Holz oder Aluminium und der zweite Klemmkörper (9) aus Metall besteht.
11. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger­ elemente (3) aus jeweils einer Schiene (21) und mindestens zwei quaderförmigen Blöcken (22) bestehen, wobei die Schiene mit mehreren Bohrungen (23) und mit einer sich in Längsrichtung erstreckenden Nut (24) versehen ist und die Blöcke (22) einen der Nut (24) korrespondierenden Vor­ sprung (25) zum Einsetzen in die Nut (24) aufweisen, und daß die Aufnahmeschlitze (4) der Trägerelemente (3) je­ weils durch zwei in einem Abstand zueinander an der Schie­ ne (21) befestigte Blöcke (22) gebildet sind.
12. Bauelement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmelement (5) an seiner Rück­ seite zwei seitliche Flansche (26) zu seiner Positionie­ rung an der Schiene (21) des Trägerelementes (3) aufweist.
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