DE19711655A1 - Integralmonitornetzwerk, Antennenanlage und Sendeanlage für ein Instrumentenlandesystem (ILS) - Google Patents
Integralmonitornetzwerk, Antennenanlage und Sendeanlage für ein Instrumentenlandesystem (ILS)Info
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Description
Die Erfindung betrifft ein Integralmonitornetzwerk zur Simu
lation des Fernfelds einer ebenen, schräg von einer Gruppenan
tenne weglaufenden Wellenfront nach dem Oberbegriff des An
spruchs 1, eine Antennenanlage mit einer Gruppenantenne nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 3 und eine Sendeanlage für ein
Instrumentenlandesystem (ILS) nach dem Oberbegriff des An
spruchs 4.
Die vorliegende Erfindung resultiert aus Arbeiten an dem in
der Flugsicherung bekannten und auch so genannten Instrumenten
landesystem ILS. Das Problem und die Lösung wird auch anhand
dieses Beispiels beschrieben, ist aber nicht auf dieses be
schränkt.
Die Aufgabe eines solchen Systems besteht zunächst darin, in
nerhalb bestimmter räumlicher Bereiche ein elektromagnetisches
Feld mit vorgegebenen Funktionen zu erzeugen. Aus Sicherheits
gründen ist dies auch laufend zu überwachen. Für die laufende
Überwachung wird neben Messungen im Feld auch auf Integralmes
sungen zurückgegriffen. Hier sind sogenannte fernfeldäquivalen
te Messungen üblich. Grundsätzlich läßt sich das Feld im Inne
ren eines Raumes bestimmen, wenn das Feld am Rand (an der Ober
fläche) des Raumes und die Quellverteilungen bekannt sind.
Hiervon macht man Gebrauch, indem man das Feld in der Apertur
der Antenne durch Sensoren ausmißt und mittels eines sogenann
ten Integralmonitornetzwerks aufsummiert.
Beim Instrumentenlandesystem ILS ist die Antenne (Localizer
oder Landekursantenne) eine ebene, meist lineare Gruppenanten
ne, die aus einer Vielzahl von Antennenelementen besteht. Jedem
dieser Antennenelemente ist ein Feldsensor zugeordnet. Durch
ein Integralmonitornetzwerk erfolgt dann eine Simulation des
Fernfelds einer ebenen, schräg von einer Gruppenantenne weglau
fenden Wellenfront. Beim Instrumentenlandesystem ILS ist es üb
lich und vorgeschrieben, drei solcher Wellenfronten und damit
drei Richtungen zu messen. Diese Messungen und die zugehörigen
Richtungen werden mit den Bezeichnungen "Course", "Width" und
"Clearance" versehen. "Course" ist der vorgeschriebenen Kurs
richtung zugeordnet, "Width" ist einer festen, gegenüber der
Kursrichtung um etwa zwei Grad abweichenden Richtung zugeordnet
und "Clearance" liegt beispielsweise im Bereich von 20 bis 35
Grad von der Kursrichtung abweichend. Die Laufzeiten, die zwi
schen den einzelnen Antennenelementen und damit den diesen zu
geordneten Sensoren einerseits und einer ebenen, schräg von
dieser Gruppenantenne weglaufenden Wellenfront andererseits
auftreten, müssen von dem der jeweiligen Richtung zugeordneten
Teilnetzwerk des Integralmonitornetzwerks ausgeglichen werden.
Besonders für den Bereich "Clearance" sind dabei wegen der gro
ßen Wellenlängen (ungefähr 2,7 m) zum Teil erhebliche Leitungs
längen erforderlich.
Aus US 4,605,930 und den dort zitierten Literaturstellen ist
dieses Problem bekannt. US 4,605,930 beschäftigt sich besonders
mit der bei den längeren Leitungen nicht mehr zu vernachlässi
genden Dämpfung und schlägt dafür bei den kürzeren Leitungen
eine zusätzliche Dämpfung vor. Sowohl große Leitungslängen wie
auch viele Dämpfungsglieder sind nicht nur teuer und benötigen
viel Platz, sie schwächen vor allem die an sich schwachen Si
gnale weiter ab. Da dieser Platz in der Regel in Schränken be
nötigt wird, die im Freien stehen, fällt zusätzlich noch ein
Klimatisierungsproblem an, weil die Kabellängen und damit die
Laufzeiten temperaturabhängig sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Integralmonitor
netzwerke, damit ausgerüstete Antennenanlagen und Sendeanlagen
anzugeben, die mit kürzeren Leitungslängen für den Laufzeitaus
gleich und zumindest mit weniger oder kleineren Dämpfungsglie
dern auskommen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Integral
monitornetzwerk nach der Lehre des Anspruchs 1, eine Antennen
anlage mit einer Gruppenantenne nach der Lehre des Anspruchs 3
und eine Sendeanlage für ein Instrumentenlandesystem (ILS) nach
der Lehre des Anspruchs 4.
Der Erfindung liegt die Tatsache zugrunde, daß im Falle eines
reinen Trägersignals im Abstand ganzer Wellenlängen jeweils
identische Signalverhältnisse vorliegen und daß der Fall des
reinen Trägersignals eine sehr gute Näherung für den tatsäch
lich vorliegenden Fall des modulierten Signals ist. Damit kön
nen in den erforderlichen Laufzeitleitungen ganze Vielfache ei
ner Wellenlänge weggelassen werden. Der Verkürzungsfaktor der
Leitung ist dabei selbstverständlich so zu berücksichtigen, daß
die sogenannte elektrische Länge des weggelassenen Leitungs
stücks und nicht dessen geometrische Länge gleich dem ganzen
Vielfachen einer Wellenlänge ist. Die Dämpfungen der Laufzeit
leitungen unterscheiden sich damit auch nicht mehr so sehr von
einander und können unberücksichtigt bleiben.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprü
chen und der nachfolgenden Beschreibung zu entnehmen.
Im folgenden wird die Erfindung unter Zuhilfenahme der bei
liegenden Zeichnungen weiter erläutert:
Fig. 1 zeigt eine unmaßstäbliche Darstellung der geometri
schen Situation.
Fig. 2 zeigt schematisch die Beschaltung der Antennenanlage,
soweit die Überwachung betroffen ist.
Anhand der Fig. 1 wird zunächst die Situation beschrieben
und die Aufgabenstellung dargelegt.
Fig. 1 zeigt eine Gruppenantenne A mit N Antennenelementen
EL. Die Antennenelemente EL sind nebeneinander angeordnet und
weisen jeweils den Abstand d untereinander auf. Im dargestell
ten Augenblick wird eine ebene Welle in Richtung auf ein Flug
zeug F1 abgestrahlt. Diese ebene Welle weist gegenüber der Vor
derfront der Antenne A einen Winkel α auf. Dieser Winkel α ist
auch gleich dem Winkel der Ausbreitungsrichtung dieser Welle
gegenüber der Senkrechten auf der Vorderfront der Antenne. Für
jedes der Antennenelemente EL ist auch die Phasenverschiebung
Φ1. . .ΦN vom zugeordneten Antennenelement zur ebenen Welle
dargestellt.
Außer dem Winkel α und der Senkrechten auf der Vorderfront
der Antenne sind noch zwei weitere Richtungen eingezeichnet.
Diese weichen um die Winkel αW und αCL von der Senkrechten auf
der Vorderfront der Antenne ab. Es sind dies diejenigen Rich
tungen, die oben als "Width" und "Clearance" bezeichnet wurden,
während die Senkrechte auf der Vorderfront der Antenne, die
gleichzeitig Bezugsrichtung für die anderen ist, die oben als
"Course" bezeichnete Richtung ist. Die Darstellung in Fig. 1
ist hier nicht maßstäblich.
Anhand der Fig. 2 wird nun im wesentlichen die Antennenanla
ge beschrieben.
Jedem der Antennenelemente EL1. . .ELN ist eine Sonde Pr zu
geordnet. Aus der Gesamtheit der von den Sonden aufgenommenen
Signale werden nun durch das nachgeschaltete Integralmonitor
netzwerk die drei vorgeschriebenen Signale S0 für den Kurs
"Course", SW für die Abweichung "Width" und SCl für die Abwei
chung "Clearance" gebildet.
Zunächst wird jedes aufgenommene Sondensignal in einem 1 : 3-Tei
ler in drei gleiche Teilsignale aufgeteilt und an ein Netz
werk mit Verzögerungsleitungen DL weitergegeben. Dieses Netz
werk ist in drei Teilnetzwerke unterteilt, die je für eines der
genannten Signale zuständig sind.
Das in Fig. 2 links gezeichnete Teilnetzwerk ist für das Si
gnal S0 für die Kursrichtung, "Course" zuständig. Es ist als
für ϕ = 0°, also für die Kursrichtung, "Course" ausgelegt ge
kennzeichnet. Die Verzögerungsleitungen sind hier nur sehr
schematisch dargestellt. Tatsächlich sind die Phasenverschie
bungen Φ11. . .Φ1N, die diese Verzögerungsleitungen bewirken
müssen, untereinander elektrisch gleich. Dabei wird unter
stellt, daß die Zuleitungen von den Sonden bereits abgeglichen
sind, wie dies bei ILS üblich ist. Jedem dieser Teilnetzwerke
ist ein N:1-Überlagerer nachgeschaltet, in dem die Ausgangs
signale der Verzögerungsleitungen gleichgewichtet zusammenge
faßt werden.
Von den Antennenelementen EL1. . .ELN gleichphasig abge
strahlte Signale ergeben eine senkrecht von der Antenne weglau
fende ebene Welle. Solche Signale, die unmittelbar an den An
tennenelementen gleichphasig sind, sind auch an den zugeordne
ten Sonden gleichphasig und bleiben dies auch, wenn sie unter
einander gleich durch die Verzögerungsleitungen verzögert wer
den. Auch eine in beliebiger Entfernung vor der Antenne, aber
zu dieser parallel verlaufende ebene Welle wird von allen Son
den mit gleicher Phase empfangen. Mit dieser Anordnung sind
fernfeldäquivalente Messungen möglich.
Entsprechendes gilt auch für Signale, die von den Anten
nenelementen EL1. . .ELN derart abgestrahlt werden, daß sich
eine in einem bestimmten Winkel α oder ϕ von der Antenne weg
laufende ebene Welle ergibt. Zwischen den Antennenelementen
EL1. . .ELN und der ebenen Welle ergeben sich dann Phasenverschie
bungen Φ1. . .ΦN. Die Signale an den einzelnen Sensoren haben
dabei untereinander dieselben Phasenbeziehungen, wie die je
weils zugeordneten Antennenelemente. Ordnet man jedem Sensor
eine Laufzeitleitung zu, die dieselbe Phasenverschiebung er
gibt, wie die zwischen dem zugeordneten Antennenelement und der
ebenen Welle, so sind an den Ausgängen dieser Laufzeitleitungen
die Phasen gleich denen auf einer Wellenfront und damit unter
einander gleich.
Das in Fig. 2 mittlere und das rechte der drei nebeneinander
dargestellten Teilnetzwerke des Integralmonitornetzwerks sind
als für ϕ = αW bzw. als für ϕ = αCL und damit als für die
Richtungen "Width" bzw. "Clearance" ausgelegt gekennzeichnet.
In diesem Fall sind die Phasenverschiebungen Φ21. . .Φ2N bzw.
Φ31. . .Φ3N, die diese Verzögerungsleitungen bewirken müssen,
ungleich groß, was auch in der Zeichnung angedeutet ist. Auch
hier ist jedem dieser Teilnetzwerke ein N:1-Überlagerer nachge
schaltet, in dem die Ausgangssignale der Verzögerungsleitungen
gleichgewichtet zusammengefaßt werden. Das Signal SW für die
Richtung "Width" kann durch einen veränderbaren Phasenschieber
noch justiert werden, um unterschiedliche Längen der Landebah
nen zu berücksichtigen.
Erfindungsgemäß werden nun in den erforderlichen Laufzeitlei
tungen ganze Vielfache einer Wellenlänge weggelassen. Prinzipi
ell könnten alle Laufzeitleitungen auf die Länge maximal einer
Wellenlänge begrenzt werden. Allerdings muß hier, wie schon
eingangs erwähnt, berücksichtigt werden, daß hier nur eine Nä
herungslösung vorliegt, die exakt nur für ein einziges reines
Trägersignal gilt. Deshalb kann es praktisch sinnvoll sein,
beispielsweise nur um maximal eine bestimmte Anzahl von Wellen
längen zu kürzen oder nur dort zu kürzen, wo eine bestimmte
Dämpfung überschritten ist. In der Regel wird man alle in Frage
kommenden Fälle ausrechnen und den günstigsten auswählen. Zu
berücksichtigen sind dabei die auftretenden Dämpfungen, etwai
ge, die Dämpfungen ausgleichende Dämpfungsglieder, die aufgrund
der benötigten Bandbreite tatsächlich auftretenden Frequenzen
und die Temperaturabhängigkeit der auftretenden Laufzeiten als
Folge von temperaturabhängig erfolgenden Längenänderungen der
Laufzeitleitungen. Dabei ist auch zu berücksichtigen, daß kür
zere Leitungen leichter vor größeren Temperaturschwankungen be
wahrt werden können als längere.
Gegenüber bekannten Lösungen ändert sich ansonsten nichts an
der Gesamtanlage. Dies betrifft sowohl die Überwachungseinrich
tung, wie auch die gesamte Sendeanlage. Auch die Zusammenarbeit
der Überwachungseinrichtung mit dem Rest der Sendeanlage wird
von der vorliegenden Erfindung nicht berührt.
Die Erfindung ist auch nicht auf das vorliegende Ausführungs
beispiel beschränkt. Nur beispielhaft wird auf die Verwendung
anderer als ebener Antennen, etwa von Kreisgruppenantennen ver
wiesen. Durch geeignete Amplituden- und Phasenverteilungen las
sen sich auch damit ebene Wellen in vorgegebene Richtungen er
zeugen. Entsprechend lassen sich dann auch durch zugeordnete
Sensoren und auf die Amplituden- und Phasenverteilungen abge
stimmte Laufzeitleitungen und Dämpfungsglieder diese Richtungen
überwachen. Auch ungleiche Abstände zwischen den Antennenele
menten können durch geeignet abgestufte Längen der Laufzeitlei
tungen und möglicherweise darauf abgestimmte Dämpfungsglieder
verwendet werden.
Abgesehen von den oben beschriebenen Richtungen können auch
noch weitere oder andere Richtungen zur Überwachung ausgemessen
werden. Hier ist insbesondere der Bereich "Clearance" zu nen
nen. Auch ist es grundsätzlich möglich, die von der Kursrich
tung abweichenden Richtungen entweder links oder rechts zu mes
sen; es können aber auch beide Seiten gemessen und ausgewertet
werden.
Besonders vorteilhaft wäre die erfindungsgemäße Verkürzung
der Laufzeitleitungen, wenn die Sonden nicht unmittelbar den
Antennenelementen zugeordnet werden könnten. In diesem Fall
müßten die Ausgangssignale einer jeden Sonde unter Umständen
mit verschiedenen Amplituden- und Phasenfaktoren bewertet wer
den, wodurch jeder Sonde mehr als eine Laufzeitleitung nachge
schaltet werden müßte und somit erfindungsgemäß besonders viel
eingespart werden könnte.
Angemerkt werden soll noch, daß durch die erfindungsgemäße
Ausgestaltung keine Beschränkung auf sogenannte Einfrequenz-ILS
erfolgt, sondern daß die erfindungsgemäße Ausgestaltung auf
grund des "capture-Effekts" auch auf Zweifrequenz-Anlagen an
wendbar ist.
Claims (4)
1. Integralmonitornetzwerk zur Simulation des Fernfelds einer
ebenen, schräg (α) von einer Gruppenantenne (A) weglaufenden
Wellenfront, mit je einem Eingang für einen an einem Anten
nenelement (EL1. . .ELN) angeordneten Sensor (Pr), mit einer
Einrichtung (N:1) zur Überlagerung der von den Sensoren empfan
genen Signale und mit je einer Laufzeitleitung (Φ11. . .Φ1N,
Φ21. . .Φ2N, Φ31. . .Φ3N) zwischen einem der Eingänge und der
Einrichtung zur Überlagerung, wobei die (elektrische) Länge je
der Laufzeitleitung derart dimensioniert ist, daß durch das aus
der Gesamtheit der Laufzeitleitungen gebildete Netzwerk zuein
ander parallele gleichphasige Wellenfronten simuliert werden,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Laufzeitleitun
gen gegenüber der für die Simulation gleichphasiger Wellenfron
ten erforderlichen Länge um die Länge mindestens einer ganzen
Wellenlänge gekürzt ist.
2. Integralmonitornetzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Längen aller Laufzeitleitungen auf maximal
eine Wellenlänge begrenzt sind.
3. Antennenanlage mit einer Gruppenantenne (A), mit je einem
Sensor (Pr), der jeweils einem der die Gruppenantenne bildenden
Antennenelemente (EL1. . .ELN) zugeordnet ist und mit einem In
tegralmonitornetzwerk zur Simulation des Fernfelds einer ebe
nen, schräg (α) von der Gruppenantenne weglaufenden Wellen
front, mit je einem Eingang, an den einer der Sensoren ange
schlossen ist, mit einer Einrichtung (N:1) zur Überlagerung der
von den Sensoren empfangenen Signale und mit je einer Laufzeit
leitung (Φ11. . .Φ1N, Φ21. . .Φ2N, Φ31. . .Φ3N) zwischen ei
nem der Eingänge und der Einrichtung zur Überlagerung, wobei
die (elektrische) Länge jeder Laufzeitleitung derart dimensio
niert ist, daß durch das aus der Gesamtheit der Laufzeitleitun
gen gebildete Netzwerk zueinander parallele gleichphasige Wel
lenfronten simuliert werden, dadurch gekennzeichnet, daß minde
stens eine der Laufzeitleitungen gegenüber der für die Simula
tion gleichphasiger Wellenfronten erforderlichen Länge um die
Länge mindestens einer ganzen Wellenlänge gekürzt ist.
4. Sendeanlage für ein Instrumentenlandesystem (ILS), mit ei
nem Sendesystem, einem Überwachungssystem und mit einer Anten
nenanlage mit einer Gruppenantenne (A), bei der das Überwa
chungssystem eine Vielzahl von Sensoren (Pr) und ein Integral
monitornetzwerk aufweist, wobei je ein Sensor einem der die
Gruppenantenne bildenden Antennenelemente (EL1. . .ELN) zuge
ordnet und an diesem angeordnet ist, wobei das Integralmonitor
netzwerk zur Simulation des Fernfelds einer ebenen, schräg (α)
von der Gruppenantenne weglaufenden Wellenfront ausgebildet ist
mit je einem Eingang, an den einer der Sensoren angeschlossen
ist, mit einer Einrichtung zur Überlagerung (N:1) der von den
Sensoren empfangenen Signale und mit je einer Laufzeitleitung
(Φ11. . .Φ1N, Φ21. . .Φ2N, Φ31. . .Φ3N) zwischen einem der
Eingänge und der Einrichtung zur Überlagerung, wobei die
(elektrische) Länge jeder Laufzeitleitung derart dimensioniert
ist, daß durch das aus der Gesamtheit der Laufzeitleitungen ge
bildete Netzwerk zueinander parallele gleichphasige Wellenfron
ten simuliert werden, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
eine der Laufzeitleitungen gegenüber der für die Simulation
gleichphasiger Wellenfronten erforderlichen Länge um die Länge
mindestens einer ganzen Wellenlänge gekürzt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997111655 DE19711655A1 (de) | 1997-03-20 | 1997-03-20 | Integralmonitornetzwerk, Antennenanlage und Sendeanlage für ein Instrumentenlandesystem (ILS) |
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Publications (1)
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ID=7824037
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