DE19709146A1 - Vorrichtung zum Markieren von Bohrpunkten - Google Patents
Vorrichtung zum Markieren von BohrpunktenInfo
- Publication number
- DE19709146A1 DE19709146A1 DE1997109146 DE19709146A DE19709146A1 DE 19709146 A1 DE19709146 A1 DE 19709146A1 DE 1997109146 DE1997109146 DE 1997109146 DE 19709146 A DE19709146 A DE 19709146A DE 19709146 A1 DE19709146 A1 DE 19709146A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- base plate
- laser light
- light source
- laser
- marking
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000005553 drilling Methods 0.000 title claims description 8
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 5
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 5
- 230000005855 radiation Effects 0.000 claims 2
- 241000863032 Trieres Species 0.000 claims 1
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 4
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 210000004072 lung Anatomy 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 239000012780 transparent material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01C—MEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
- G01C15/00—Surveying instruments or accessories not provided for in groups G01C1/00 - G01C13/00
- G01C15/10—Plumb lines
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01C—MEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
- G01C15/00—Surveying instruments or accessories not provided for in groups G01C1/00 - G01C13/00
- G01C15/002—Active optical surveying means
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01C—MEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
- G01C15/00—Surveying instruments or accessories not provided for in groups G01C1/00 - G01C13/00
- G01C15/02—Means for marking measuring points
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Radar, Positioning & Navigation (AREA)
- Remote Sensing (AREA)
- Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Markieren von Bohrpunkten, die
eine manuell verschiebbare Einrichtung aufweist, auf der eine Laserlichtquelle
ausgebildet ist, die einen Laserstrahl in einer Hauptstrahlrichtung X abgibt.
Eine derartige Vorrichtung wird unter dem Namen "Laser-Lot" in Elektroge
schäften angeboten. Die bekannte Vorrichtung dient zum Bestimmen und Mar
kieren von Bohrpunkten an Decken und Wänden, um z. B. Leuchten in Reihe
aufzuhängen.
Die bekannte Vorrichtung weist ein stativförmiges Gestell auf, in das über eine
kardanische Aufhängung eine stabförmige Laserlichtquelle eingehängt ist.
Die bekannte Vorrichtung ist in ihrem Anwendungsbereich wesentlich auf Dec
kenwände beschränkt. Andere Anwendungsbereiche, insbesondere im Heim
werkerbereich, sind nicht gegeben.
Daher ist es Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Markieren von Bohr
punkten zu schaffen, deren Anwendungsmöglichkeiten wesentlich verbessert
sind.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Erfindungsgemäß besteht die Vorrichtung aus einer planen Grundplatte, die mit
einer Hand greif- und positionierbar ist. In der grundlegenden Ausführungsform
kann die Erfindung aus einer Laserlichtquelle bestehen, deren Hauptstrah
lungsrichtung vorzugsweise senkrecht auf der Grundplatte steht.
Daraus ergibt sich der Vorteil, daß die Erfindung mit einer Hand gehalten wer
den kann, während mit der anderen Hand mit einem Bleistift am gewünschten
Auftreffpunkt des Laserstrahles Markierungen setzbar sind. Ein Anwendungs
fall kann beispielsweise vorliegen, wenn in einem Bücherregal Einsteckboh
rungen nachzusetzen sind, um die Regalbretter in einer anderen Höhe anzu
ordnen. Das Setzen der neuen Bohrungen war bisher nicht ganz einfach, wenn
die gegenüberliegenden Bohrungen in gleicher Höhe angebracht werden müs
sen. Mit der Erfindung erfolgt diese Nacharbeit in einfacher Weise. Zuerst wird
die eine Regalwand mit den gewünschten Bohrungen versehen. Dann wird die
Vorrichtung nach der Erfindung mit der Strahlenachse auf der Bohrung plaziert.
Der Laserlichtpunkt markiert dann exakt die zugehörige Bohrung in der gegen
überliegenden Regalwand.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung kann die Grundplatte, fadenkreuzarti
ge Markierungen oder bodenseitig einen Führungsstift aufweisen. Bei dem
Führungsstift handelt es sich z. B. im Fall des Regals um einen paßgenauen
Regalstift, der in der Strahlachse des Lasers liegt und der in die eine Regal
wand eingesteckt wird. Die Grundplatte, die den Führungsstift umgibt bewirkt,
daß der Laserstrahl exakt senkrecht zu den Regalwänden steht.
Erfindungsgemäß ist die Vorrichtung somit handlich und kann in kleinsten
Räumen plaziert werden. Diesen Vorteil bietet die bekannte Vorrichtung nicht.
In gleicher Weise kann die Vorrichtung der Erfindung in großen Räumen An
wendung finden, wobei sich aufgrund der Laserlichtquelle auch bei unter
schiedlichen Abständen immer ein konturenscharfer Lichtpunkt ergibt.
Je nach Anwendungsfall kann die Vorrichtung nach der Erfindung mit Zusat
zeinrichtungen versehen werden, die in den Unteransprüchen beschrieben sind
und den Anwendungsbereich zusätzlich erhöhen. Beispielsweise ist die Vor
richtung mit einem Haftsauger ausstattbar, so daß die Erfindung Anwendung
beim Fliesenlegen finden kann.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es
zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform der Erfindung, und
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Schnittlinie AA in Fig. 1.
Fig. 1 zeigt in der Draufsicht eine Vorrichtung zum Markieren von Bohrpunkten,
die eine Grundplatte 1 aufweist. An der Grundplatte 1 können seitliche Räder
23 angebracht sein, damit ein leichtes Verschieben möglich ist. Vorzugsweise
ist die Grundplatte 1 rechteckförmig. Jedoch sind auch Kreisscheiben als
Grundplatte 1 verwendbar. Die größte Spannweite liegt im Bereich von 15 cm,
damit die Grundplatte 1 mit einer Hand noch sicher ergriffen und positioniert
werden kann.
Auf der Oberseite der Grundplatte 1 ist eine Laserlichtquelle 2 angeordnet, der
nachfolgend kurz mit Laser bezeichnet wird. Der Lichtstrahl des Lasers 2 tritt
an einer Austrittsöffnung 7 in Richtung einer Hauptstrahlenachse X aus. In der
in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform ist der Laser 2 an einem Schwenkarm 6
befestigt, der um eine Achse W drehbar gelagert ist. Die Achse W liegt parallel
zur Ebene der Grundplatte 1. Die Achse W wird durch ein Gelenk 8 gebildet.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt entlang der Schnittlinie AA in Fig. 1. Wie aus Fig. 1
und 2 ersichtlich, ist das Gelenk 8 bzw. der Schwenkarm 6 an einem Drehturm
9 befestigt, dessen Drehachse Y senkrecht zur Ebene der Grundplatte 1 steht.
Durch diese geschützartige Lagerung kann die Hauptstrahlrichtung X des La
sers 2 in verschiedene Richtungen um die Drehachse Y und in verschiedenen
Winkeln zur Ebene der Grundplatte 1 positioniert werden. Dabei ist wesentlich,
daß der Laser 2 mit einem Abstand zur Oberfläche der Grundplatte 2 angeord
net ist. Um den Laser 2 mit Abstand zur Ebene der Grundplatte 1 anzuordnen,
kann die Achse W außerhalb der Grundplatte 1 liegen, wie sich durch den
Drehturm 9 ergibt. Weiter kann zwischen dem Schwenkarm 6 und dem Laser 2
ein Abstandshalter 25 (Fig. 2) vorgesehen sein.
Auf diese Weise kann der Strahl X auch unter einem Winkel von kleiner 90°
zur Ebene der Grundplatte 1 stehen und in Nahbereichen der Vorrichtung ei
nen Lichtpunkt an einer Wand erzeugen. Trifft der Laser 2 unter einem spitzen
Winkel auf eine Wand auf, auf der die Grundplatte 1 aufliegt, ergibt sich ein
langgezogener Strich in Richtung der Achse X.
An der Grundplatte 1 kann ein Handgriff 4 vorgesehen sein, um die wagenför
mige Grundplatte 1 zu verschieben. Zum Ein/Aus-Schalten des Lasers können
Schalter 3, 5 am Laser 2 oder an der Grundplatte 1 vorgesehen sein.
Auf der Grundplatte 1 sind je nach Einsatzbereich bis zu drei Wasserwaagen
10, 11 befestigt, um die Grundplatte 1 entsprechend auszurichten. Randseitig
sind in der Grundplatte 1 Zentrierungsbohrungen 21, 22 angebracht, die ein
Fadenkreuz zum Markieren bilden. Die Bohrungen 21, 22 können wie in Fig. 1
ersichtlich kreis- oder keilförmig verlaufen. Sollen z. B. zwei nebeneinander
liegende Bohrlöcher in einer Wand angebracht werden, wird die Zentrierboh
rung 21 auf das erst Bohrloch in der Wand durch Auflegen der Grundplatte 1
ausgerichtet. Mittels der Wasserwaage 10 wird die waagrechte Ausrichtung für
das zweite Bohrloch durch die horizontale Laserlinie bestimmt und mit einem
Bleistift an der Wand markiert. Anschließend muß nur noch der gewünschte
Abstand zwischen den beiden Bohrlöchern in der Wand abgemessen werden.
Nach Fig. 1 liegt das zweite Bohrloch rechts von dem Laser 2. Der Laser 2 ist
mittels Klemmen 24 an dem Abstandshalter 25 angesteckt. Durch Umstecken
des Lasers 2 oder Umschwenken können auch links zum Laser liegende Hori
zontallinien von Bohrlöchern bestimmt werden, wobei die Zentrierungsbohrung
22 den Fixpunkt bilden kann. Die gelenkige Lagerung des Lasers 2 kann
Raststellungen für bevorzugte Ausrichtungen, wie z. B. eine Drehung um 90°,
aufweisen.
Anstelle der Zentrierungsbohrungen 21, 22 können abstandsbestimmende
Elemente an der Grundplatte 1 angreifen. Zum Beispiel ist es möglich, die
Grundplatte 1 an einem Meterstabmaß zu befestigen und den gewünschten
Abstand des Lasers 2 zur Decke in einem Raum einzustellen. Nunmehr kann
die Vorrichtung zusammen mit dem Meterstab schrittweise an der Wand ange
legt werden, um Markierungslinien über weite Strecke in einem definierten Ab
stand zu Decke anzubringen.
Als ein Teil, das den Abstand der Grundplatte 1 zu einem Fixpunkt an der
Wand festlegt, kann auch eine Schnur oder eine Bandmaß dienen, das von der
Grundplatte 1 von einer Rolle abgespult wird. Das freie Ende der Schnur wird
z. B. als Schlaufe an einem Nagel in der Wand eingehängt. Der Nagel bildet
dabei den Fixpunkt. Zur Entfernungsmessung zwischen dem Fixpunkt an der
Wand und der Grundplatte 1 kann auch eine Wegmeßvorrichtung dienen, die
die Umdrehungen eines Rades 23 beim Verschieben der Grundplatte 1 auswer
tet.
Nach einer anderen Ausführungsform können zwei Laser 2 auf einer Grund
platte 1 befestigt sein oder zwei Grundplatten über ein Gestänge miteinander
verbunden sein. Dadurch, daß die zwei Laser 2 geschützartig unter verschie
denen Winkeln auf einen gemeinsamen Bohrpunkt in einer Wand ausrichtbar
sind, lassen sich durch einmaliges Ausrichten in der Höhe des ersten Bohr
punkte kreuzende Laserlinien erzeugen. Dabei bestimmt der erste Laser die
Höhenposition und der zweite Laser zusammen mit der Wegstreckenmessung
den Abstand zwischen zwei Markierungen. Diese Laser-Doppelausführung ist
besonders für große Hallen von Vorteil, wenn zahlreiche Markierungspunkte zu
setzen sind. Eine Person verfährt dabei die Grundplatte und die andere Person
bringt die Markierungen an der Wand an. Durch die geschützartige Anordnung
der Laser 2 lassen sich auch Markierungen an den Seitenwänden eines Rau
mes setzen, wenn die wagenförmige Grundplatte 1 am Boden verschoben wird.
Dabei können auch Parkettmuster am Fußboden eines Raumes ausgenutzt
werden, um in allen entfernten Wänden Markierungspunkte zu setzen.
Mitunter ist es sinnvoll, die Grundplatte 1 für eine bestimmte Dauer zur Justie
rung an der Wand zu befestigen. Bei Kacheln können an der Unterseite der
Grundplatte 1 Haftsauger vorgesehen sein. Ferner können zur Befestigung
Befestigungsbohrungen 17, 18, 19, 20 in der Grundplatte 1 eingebracht sein,
die gängige Durchmesser aufweisen. Auf diese Weise läßt sich die Grundplatte
1 kurz an einer Wand festschrauben und z. B. schrittweise die horizontale La
serlinie durch Verschwenken des Schwenkarmes 6 versetzt anzeigen. Die Boh
rungen 17, 18, 19, 20 liegen bevorzugt auf zwei gedachten Linien, die senk
recht zueinander stehen und die die Drehachse Y kreuzen. Soweit die Bohrun
gen 17, 18, 19, 20 einen definierten Abstand zu den Zentrierungsbohrungen
21, 22 bzw. der Drehachse Y aufweisen, kann dieser Versatz insbesondere bei
Deckenmarkierung wieder abgezogen werden.
Die Grundplatte 1 besteht vorzugsweise aus durchsichtigem Material, weshalb
auch Fadenkreuze aufgedruckt werden können, die entgegen den Bohrungen
21, 22 im Inneren der Grundplatte 1 liegen. Bei einer durchsichtigen Grundplat
te 1 ergibt sich der zusätzliche Vorteil, das Markierungen an einer Wand bes
ser erkennbar und die Grundplatte 1 leichter darauf ausrichtbar ist.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist der Laser 2 aus der horizontalen Lage um 90°
verschwenkbar (gestrichelt dargestellt). Dabei fluchtet die Achse X des Lasers
2 mit der Achse Z der Zentrierbohrung 21. Um dieses Fluchten zu erzielen,
weisen der Schwenkarm 6 und der Abstandhalter 25 entsprechende Abmes
sungen auf.
Das Verschwenken des Lasers 2 um 90° ist von Vorteil, wenn ausgehend von
Fußboden eine Markierung an der Decke eines Raumes zu setzen ist. Dazu
wird zuerst der gewünschte Punkt an der Decke am Boden ausgemessen. An
schließend wird die Achse Z der Zentrierungsbohrung 21 auf die bodenseitigen
Punkt ausgerichtet. Dann wird der Laser 2 um 90° verschwenkt und man hat in
einfacher Weise den Markierungspunkt an der Decke bestimmt, wobei das
schwierigere Ausmessen an der Decke entfällt.
Ebenso ist es möglich, den Laser 2 senkrecht in einer Einsteckbohrung 12 zu
befestigen. Durch Verschieben z. B. entlang einer gewünschten Bodenlinie,
lassen sich Markierungen an der Decke setzen.
Die randseitigen Einkerbungen 13, 14, 15, 16 dienen der umgekehrten Be
stimmung von Bodenpunkten, die von der Decke auf den Boden übertragen
werden sollen. Dazu bilden zwei Kerben 13, 15 und 14, 16 jeweils ein Paar, die
auf einer gedachten Linie liegen. Die gedachten Linien kreuzen sich exakt in
der Achse X, wenn der Laser 2 in die Bohrung 12 eingesteckt ist. Zur Übertra
gung eines Deckenpunktes auf den Fußboden wird der senkrecht stehende
Laser 2 auf den gewünschten Deckenpunkt ausgerichtet. Die Grundplatte 1
liegt dabei flach auf dem Fußboden auf. Anschließend wird die Grundplatte 1
am Boden festgedrückt und mit einem Bleistift werden die Kerben 13, 14, 15,
16 am Fußboden nachgezeichnet. Nun wird die Grundplatte 1 entfernt und die
gedachten Linien, die die Kerbmarkierungen bilden, werden mit einem Lineal
nachgezogen. Der Kreuzungspunkt ergibt exakt den Deckenpunkt am Fußbo
den.
Noch einfacher geht die Übertragung des Deckenpunktes auf den Fußboden,
wenn die Einsteckbohrung 12 bodenseitig geschlossen ist und im Zentrie
rungspunkt X ein Dorn 26 (Fig. 2) an der Unterseite der Grundplatte 1 ange
bracht ist. Durch leichtes Niederdrücken der Grundplatte 1 wird ein Abdruck
des Dorns 26 auf die Bodenwandung übertragen. Der Dorn 26 kann, wie in Fig.
2 ersichtlich, auch mit einem bestimmten Abstand zu der Bohrung 12 oder den
Zentrierungsbohrungen 21, 22 angeordnet sein.
Anstelle des Dorns 26 sind auch Führungsstifte an der Unterseite der Grund
platte ausbildbar. So läßt sich die Vorrichtung leicht entlang einer Nut in der
Wand bewegen, während an einer gegenüberliegenden Wand die Höhenposi
tion kontrolliert wird. Als Nut kommt z. B. die Fuge zwischen zwei Kacheln in
Frage. Die Führungsstifte können in die Grundplatte 1 einsteckbar sein.
1
Grundplatte
1
2
Laserlichtquelle
3
Schalter
4
Handgriff
5
Schalter
6
Schwenkarm
7
Austrittsöffnung
8
Gelenk
9
Drehturm
10
Wasserwaage
11
Wasserwaage
12
Einsteckbohrung
13
randseitige Einkerbung
14
randseitige Einkerbung
15
randseitige Einkerbung
16
randseitige Einkerbung
17
Befestigungsbohrung
18
Befestigungsbohrung
19
Befestigungsbohrung
20
Befestigungsbohrung
21
Zentrierungsbohrung
22
Zentrierungsbohrung
23
Räder
24
Klemmen
25
Abstandshalter
26
Dorn
Claims (21)
1. Vorrichtung zum Markieren von Bohrpunkten, die eine manuell verschieb
bare Einrichtung aufweist, auf der eine Laserlichtquelle ausgebildet ist, die ei
nen Laserstrahl in einer Hauptstrahlrichtung X abgibt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung eine plane Grundplatte (1) ist, die mit einer Hand greif- und
positionierbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grund
platte (1) rechteckförmig ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laser
lichtquelle (2) an der Oberseite der Grundplatte (1) ausgebildet ist, und daß die
Laserlichtquelle (2) geschützartig und gelenkig auf der Grundplatte (1) gelagert
ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Klem
men (24) vorgesehen sind, die die Laserlichtquelle (2) lösbar und umsteckbar
befestigen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Laserlichtquelle (2) an einem Schwenkarm (6) befestigt ist, der um eine Achse
W schwenkbar ist, und daß die Laserlichtquelle (2) mit Abstand zur Grundplat
te (1) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse W
parallel und mit Abstand zur Grundplatte (1) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Laserlichtquelle (2) um eine Achse Y drehbar gelagert ist, die senkrecht zu der
Ebene der Grundplatte (1) steht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Grundplatte (1) einen Gleitwagen bildet, der auf Rädern (23) gelagert ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Unterseite der Grundplatte (1) eine Markierungsdorn (26) und/oder ein Füh
rungsdorn ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Grundplatte (1) ein Schreibstift ansteckbar ist, dessen Spitze aus der Untersei
te der Grundplatte (1) ragt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß auf
der Grundplatte (1) zwei oder drei Wasserwaagen (10, 11) ausgebildet sind,
die rechtwinklig zueinander angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
Grundplatte (1) Markierungselemente aufweist, die parallel zu der Hauptstrahl
richtung X der Laserlichtquelle (2) liegen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die
Grundplatte (1) Markierungselemente aufweist, die die Hauptstrahlrichtung X
der Laserlichtquelle (2) unter einem Winkel kreuzen.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die
Markierungselemente randseitige Einkerbungen (13, 14, 15, 16) und/oder Zen
trierungsbohrungen (21, 22) sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß in der
Grundplatte (1) Einsteckbohrungen (12) für die Laserlichtquelle (2) vorgesehen
sind, so daß die Hauptstrahlungsrichtung X senkrecht zu der Ebene der
Grundplatte (1) steht.
16. Vorrichtung nach Anspruch 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils
zwei Einkerbungen (14, 16; 13, 15) auf einer gedachten Linie liegen, daß die
gedachten Linien, die die Einkerbungen paarweise bilden, die Hauptstrah
lungsrichtung X der Laserlichtquelle (2) in der Einsteckbohrung (12) kreuzen,
und daß mindestens zwei paarweise Einkerbungen (14, 16 und 13, 15) vorge
sehen sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß in der
Grundplatte (1) Befestigungsbohrungen (17, 18, 19, 20) vorgesehen sind, die
auf einer gedachten Linie liegen, die die Drehachse Y der Laserlichtquelle (2)
kreuzen.
18. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
Laserlichtquellen (2) auf einer Grundplatte (1) ausgebildet sind, oder daß zwei
getrennte Grundplatten (1) über ein Verbindungsgestänge im Abstand zuein
ander miteinander verbunden sind.
19. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Grundplatte (1) ein Wegstreckenzähler ausgebildet ist, der die Abstandsände
rung zu einem Fixpunkt detektiert, der außerhalb der Grundplatte (1) liegt.
20. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die
Grundplatte (1) durchsichtig ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die
Grundplatte (1) an der Unterseite einen Haftsauger aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997109146 DE19709146A1 (de) | 1997-03-06 | 1997-03-06 | Vorrichtung zum Markieren von Bohrpunkten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997109146 DE19709146A1 (de) | 1997-03-06 | 1997-03-06 | Vorrichtung zum Markieren von Bohrpunkten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19709146A1 true DE19709146A1 (de) | 1998-09-10 |
Family
ID=7822429
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997109146 Withdrawn DE19709146A1 (de) | 1997-03-06 | 1997-03-06 | Vorrichtung zum Markieren von Bohrpunkten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19709146A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10133321A1 (de) * | 2001-07-09 | 2003-01-30 | Metabowerke Gmbh | Einrichtung zum zielgeführten Positionieren eines handgeführten Werkzeuggeräts |
| GB2383138A (en) * | 2001-12-14 | 2003-06-18 | Black & Decker Inc | Self-levelling projector for use with power tools |
| WO2005121703A1 (de) * | 2004-06-05 | 2005-12-22 | Robert Bosch Gmbh | Markierungsgerät |
| BE1016010A3 (nl) * | 2004-05-10 | 2006-01-10 | Krypton Electronic Eng Nv | Meetorgaan en werkwijze voor het bepalen van de positie van een punt op de rand van een plaatvormig voorwerp. |
| DE102015011155A1 (de) * | 2015-08-28 | 2017-03-02 | Jens Oqueka | Wasserwaage mit einem Gehäuse |
-
1997
- 1997-03-06 DE DE1997109146 patent/DE19709146A1/de not_active Withdrawn
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10133321A1 (de) * | 2001-07-09 | 2003-01-30 | Metabowerke Gmbh | Einrichtung zum zielgeführten Positionieren eines handgeführten Werkzeuggeräts |
| GB2383138A (en) * | 2001-12-14 | 2003-06-18 | Black & Decker Inc | Self-levelling projector for use with power tools |
| GB2383138B (en) * | 2001-12-14 | 2006-07-26 | Black & Decker Inc | Projection device |
| BE1016010A3 (nl) * | 2004-05-10 | 2006-01-10 | Krypton Electronic Eng Nv | Meetorgaan en werkwijze voor het bepalen van de positie van een punt op de rand van een plaatvormig voorwerp. |
| WO2005121703A1 (de) * | 2004-06-05 | 2005-12-22 | Robert Bosch Gmbh | Markierungsgerät |
| US7444760B2 (en) | 2004-06-05 | 2008-11-04 | Robert Bosch Gmbh | Marking device |
| CN1965210B (zh) * | 2004-06-05 | 2010-08-11 | 罗伯特·博世有限公司 | 标记仪 |
| DE102015011155A1 (de) * | 2015-08-28 | 2017-03-02 | Jens Oqueka | Wasserwaage mit einem Gehäuse |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4236425A1 (de) | Werkbank für einen Zimmermann | |
| DE19709146A1 (de) | Vorrichtung zum Markieren von Bohrpunkten | |
| DE9111769U1 (de) | Einfach konstruiertes Instrument zum Messen von Horizontallinien, Vertikallinien und Winkeln | |
| EP1125692B1 (de) | Mess- und Anschlagwinkel | |
| DE2814835A1 (de) | Geraet zum schneiden von fliesen | |
| WO1999046561A1 (de) | Wasserwaage | |
| DE2750869A1 (de) | Hilfsgeraet zum bohren der duebelloecher in miteinander zu verduebelnden brettern o.dgl. | |
| DE29511266U1 (de) | Markierungsgerät | |
| DE19503408A1 (de) | Bau- bzw. Handwerkerschablone | |
| DE19841822C2 (de) | Installationswasserwaage mit Markierhilfe | |
| DE4011890A1 (de) | Hilfsbezugsvorrichtung fuer insbesondere dreidimensionale mess- und/oder anreissgeraete | |
| DE9411054U1 (de) | Anreißschablone mit Nivelliervorrichtung für Elektroinstallationsdosen | |
| DE1798419B1 (de) | Aufnahmekopf fuer Mess- und Anreisswerkzeuge | |
| DE948361C (de) | Geraet zum zeichnerischen Darstellen raeumlicher Koerper in Parallelperspektive | |
| EP1278998B1 (de) | Vorrichtung zum messen über mehrere achsen an einem gegenstand | |
| DE19523994A1 (de) | Anreißschablone für Elektroinstallationsdosen | |
| EP0908989A2 (de) | Rechteckförmige Anreissschablone für Elektroinstallationen | |
| DE8914776U1 (de) | Vorrichtung zum Zuschneiden von Fliesen | |
| DE2554250A1 (de) | Vorrichtung zum fuehren einer heimwerker-handkreissaege beim ablaengen oder gehrungsschneiden von brettern, leisten o.dgl. | |
| DE863550C (de) | Zeichnungsgeraet | |
| DE1461543C (de) | Zeichengerat fur Darstellungen m Flucht punktperspektive | |
| DE29706507U1 (de) | Vorrichtung zum Bestimmen eines Winkels | |
| DE1461543B3 (de) | ||
| AT398944B (de) | Vorrichtung zur dreiteilung eines winkels in einem kreis | |
| DE3503190A1 (de) | Duebelbohrschablone |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |