DE19707187A1 - Sammelbehälter in Buchform und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Sammelbehälter in Buchform und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Sammelbehälter für Informationsträger
aller Art, sowohl konventionelle als auch moderne, wie Briefe, Proto
kolle, Urkunden, Dokumente, Disketten, sowie für bildliche Darstellun
gen und Wiedergaben, z. B. Zeichnungen, Photographien und Werke der
Malerei in den unterschiedlichen Techniken. Der neue Sammelbehälter
besteht aus tragenden Elementen (im folgenden auch vereinfacht als
Taschen bezeichnet), vorwiegend aus Kunststoff, die durch thermische
Behandlung in Form eines Buches miteinander verbunden und zur Aufnahme
der Informationsträger bestimmt sind. Der Begriff "Sammeln" bedeutet
nicht nur das bloße Zusammentragen des genannten schriftlichen oder
bildlichen Materials sondern schließt z. B. auch das Ordnen und Auf
bewahren des Schriftguts ein.
Zum Sammeln, Aufbewahren und Ordnen von Informationen, die auf ge
eigneten Trägern, insbesondere Papier niedergelegt sind, haben sich
eine Reihe Techniken herausgebildet, die für bestimmte Anwendungsarten
zweckmäßig sind und daher vielseitig genutzt werden. So heftet man
Schriftstücke in Ordnern oder Ringbüchern ab, d. h. Mappen, die mit
einer Mechanik ausgestattet sind, die aus ineinandergreifenden
Schenkeln oder Halbringen besteht und die zur Aufnahme des Sammelguts
geöffnet und zur Aufbewahrung geschlossen wird. Diese Ausgestaltung
einer Sammelvorrichtung erlaubt es den Verbund zwischen den Bestand
teilen des Schriftguts wieder zu lösen, sie einzeln zu entnehmen und
neu zu ordnen. Soll ein fester Zusammenhalt hergestellt werden,
verbindet man die einzelnen Schriftstücke z. B. mit Hilfe von Spiral
federn aus Metall oder Kunststoff, mit Plastikbinderücken oder durch
zwei Schienen, von denen die eine mit Zapfen versehen ist, die durch
das Sammelgut hindurchreichen und in Öffnungen der Gegenschiene ein
rasten.
Die vorstehend beschriebenen Bindesysteme haben sich für viele Zwecke
gut bewährt. Als nachteilig erweist sich jedoch, daß die Informations
träger mit Öffnungen, Löchern oder Schlitzen, zur Aufnahme der Ver
bindungselemente versehen werden müssen. Diese Notwendigkeit ist zwar
in vielen Fällen, aber nicht immer tolerierbar, z. B. wenn eine Be
schädigung oder Veränderung der Objekte zum Zwecke ihrer Verbindung
vermieden werden soll oder muß. Sie ist abhängig vom Material des
Informationsträgers auch nicht immer anwendbar. In solchen Fällen
kann man sich dadurch behelfen, daß man die Informationsträger in
Kunststofftaschen einlegt, die mit einer Lochleiste zum Abheften in
einem Ordner oder in einer Mappe mit Ringmechanik ausgestattet sind.
Hierdurch wird eine Ablage ohne schädigende Einwirkung auf das Sam
melgut ermöglicht und man erzielt zugleich den Vorteil, daß die In
formationsträger z. B. gegenüber Beschädigung durch mechanische Ein
wirkungen oder durch Verschmutzung geschützt sind. Aber auch diese
Lösung des Ablageproblems wird nicht allen Forderungen gerecht.
Insbesondere gewährleistet sie keinen festen, nicht lösbaren Verbund
zwischen einer Mehrzahl von Informationsträgern. Vielmehr können die
Bestandteile einzeln entnommen oder auch vertauscht werden, so daß es
nicht möglich ist, eine bestimmte, gewünschte Aufeinanderfolge der
Einzelstücke sicherzustellen. Überdies genügt es oftmals auch nicht
ästhetischen Ansprüchen, Sammelobjekte in Ordnern oder Ringbüchern
abzulegen.
Es bestand daher die Aufgabe eine Vorrichtung zu schaffen, die es
erlaubt, Informationsträger abzulegen, zu sammeln, zu ordnen und
aufzubewahren.
Gegenstand der Erfindung ist ein Sammelbehälter in Buchform für
Informationsträger. Er ist gekennzeichnet durch einen Buchblock aus an
einer Randseite einseitig unter Ausbildung eines Blockrückens mitein
ander verschweißten tragenden Elementen, die zumindest teilweise aus
thermoplastischem Material bestehen und die jeweils mindestens eine
zum Einbringen des Informationsträgers ausreichend große Öffnung
besitzen, einen, den Blockrücken abdeckenden Papier-, Gewebe- oder
Kunststoffstreifen, Vorsatzblättern, die jeweils in einer dem Block
rücken benachbarten, mit ihm parallel verlaufenden Randzone auf den
nach außen gewandten Oberflächen des vorderen und des hinteren
tragenden Elements des Buchblocks befestigt sind und in fester
Verbindung mit einer Buchdecke stehen.
Der Begriff tragendes Element steht vorzugsweise für taschenartige,
zumindest zwei-, zumeist dreiseitig geschlossene Behältnisse. Vorder-
und/oder Rückseite der Tasche können fensterartig ausgeschnitten sein,
so daß im Grenzfall das tragende Element die Form eines Rahmens
annimmt und einen unmittelbaren Zugang zu dem in ihm aufbewahrten
Informationsträger zuläßt.
Der neuartige Sammelbehälter zeichnet sich durch hohe Haltbarkeit aus.
Er widersteht auch großen Belastungen und schützt die Informations
träger, zumindest sofern die Taschen nicht mit Fenstern versehen sind,
hervorragend gegen Beschädigung und Verschmutzung. Der Verbund der
tragenden Elemente untereinander ist überaus stabil und auch bei
intensivem Gebrauch des erfindungsgemäßen Behälters besteht nicht die
Gefahr, daß sich im Laufe der Zeit einzelne tragende Elemente aus der
Verbindung lösen. Daher ist es möglich nicht nur flache, nur wenige
tragende Elemente umfassende Behälter herzustellen, sondern auch
solche, die aus einer großen Anzahl tragender Elemente bestehen und
entsprechend voluminös sind. Darüber hinaus kann er sehr flexibel
unterschiedlichen Bedürfnissen angepaßt werden. So bestehen z. B.
hinsichtlich der Größe der tragenden Elemente keine Beschränkun
gen. Zumindest im Rahmen der genormten Papierformate können tragende
Elemente zu dem erfindungsgemäßen Sammelbehälter zusammengefügt wer
den. Üblicherweise verbindet man tragende Elemente gleicher Größe
miteinander. Es ist aber auch möglich tragende Elemente unterschied
lichen Formats zu kombinieren, so daß individuellen Anforderungen
bezüglich Gestaltung und Verwendungszweck des Behälters Rechnung
getragen werden kann.
Weiterhin können nicht nur gleichfarbige tragende Elemente zusammenge
faßt werden, sondern auch solche unterschiedlicher Farbgebung. Auf
diese Weise vermag man z. B. ein bestimmtes Ordnungssystem zu gestalten
oder auch ausgewählte optische Effekte hervorzubringen.
Auch hinsichtlich der Befüllung der einzelnen Taschen ist man keinen
Beschränkungen unterworfen. Im allgemeinen wird man in den Taschen
gleichartig Informationsträger in gleicher Menge oder Anzahl ablegen,
so daß der Raumbedarf in jeder Tasche und damit deren Auswölbung
gleich groß ist. Es ist jedoch ohne weiteres möglich, durch Verwendung
von tragenden Elementen unterschiedlichen Füllvolumens eher flächige
Gegenstände mit ausgeprägt räumlichen Objekten im selben Behälter zu
vereinen.
Zur Aufnahme des Ablage- bzw. Sammelguts müssen die tragenden Elemente
mit einer Öffnung versehen sein, deren Größe das problemlose Einführen
des aufzubewahrenden Materials erlaubt. Diese Öffnung kann nach dem
Befüllen der Taschen erhalten bleiben, um einen leichten Zugang zu den
deponierten Gegenständen zu ermöglichen. Sie kann aber auch lösbar,
z. B. mit einem Klebestreifen oder fest, z. B. durch Verkleben oder
Verschweißen verschlossen werden.
Als tragende Elemente zum Aufbau der erfindungsgemäßen Sammelbehälter
kann man z. B. handelsübliche Klarsichthüllen (auch als Aktenhüllen
bezeichnet), verwenden, die in der Büropraxis umfangreich verwendet
werden. Die Kunststofftaschen können für den speziellen Bedarfsfall
z. B. hinsichtlich Größe, Farbe, Transparenz, anderer Materialeigen
schaften und sonstiger Beschaffenheit (z. B. dem Vorhandensein von
Fenstern) auch eigens hergestellt werden, vorzugsweise geht man hier
zu von Schlauchfolien aus.
Die zum erfindungsgemäßen Sammelbehälter zusammengefügten Taschen
bestehen aus Thermoplasten, d. h. Kunststoffen, die beim Erwärmen zu
nächst plastifiziert und schließlich schmelzflüssig werden. Sehr gut
geeignete Werkstoffe für die Taschen sind wegen ihres thermischen
Verhaltens und ihrer mechanischen Eigenschaften, insbesondere ihrer
Flexibilität, Polyethylen, Polypropylen und Polyvinylchlorid. Statt
tragenden Elementen, die ausschließlich aus Kunststoff bestehen, kann
man auch Taschen verwenden, die lediglich an dem zu verschweißenden
Rand einen ausreichend breiten Kunststoffstreifen aufweisen, im
übrigen aber aus anderem Material, z. B. oder Papier oder Leinen auf
gebaut sind. Schließlich ist es auch möglich, Kunststofftaschen mit
Taschen aus anderem Material, z. B. aus Papier oder Leinen in einem
Buchblock zu kombinieren. In diesem Fall vermitteln die in der Rand
zone plastifizierenden bzw. schmelzenden, tragenden Elemente zugleich
die Verbindung mit den Taschen aus dem andersartigen Material.
Selbstverständlich ist bei dieser Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Sammelbehälters dafür Sorge zu tragen, daß über den gesamten Buchrücken
ausreichend plastifizierendes Material vorhanden ist.
Zur Herstellung der neuen Sammelbehälter kann man ein im wesentlichen
drei Arbeitsschritte umfassendes Verfahren anwenden. Dabei fertigt
man zunächst den rohen Buchblock an. Er wird anschließend mit den
Vorsatzblättern versehen und bearbeitet und schließlich in die
Buchdecke (Bucheinband) eingehängt.
Den Buchblock erhält man durch einseitiges Verschweißen der tragenden
Elemente an einer ihrer Randseiten unter Ausbildung des Blockrückens,
d. h. der Zone, in der die Taschen miteinander verbunden sind. Hierzu
werden die Taschen in der gewünschten Anzahl aufeinander gelegt,
ausgerichtet und zweckmäßig in einer Presse eingespannt, um ein
Verschieben der einzelnen Behälterelemente auszuschließen. Überdies
verbessert man durch diese Maßnahme den Zusammenhalt der im Block
verbundenen Kunststofftaschen, weil die Luft zwischen ihnen weitgehend
verdrängt wird und Inhomogenitäten durch Lufteinschlüsse in der
Schweißschicht vermieden werden. Das Verschweißen erfolgt nach den in
der Kunststoffverarbeitung bekannten Verfahren und mit konventionellen
Geräten. Je nach dem Erweichungs- und Schmelzbereich des zu verarbei
tenden Materials setzt man Heißluft- oder elektrische Heizgeräte ein
und erhitzt solange, bis die Taschenränder ineinander fließen und
eine einheitliche plastifizierte oder aufgeschmolzene Schicht bilden.
Wesentlich ist hierbei eine sorgfältige Dosierung der Wärmezufuhr um
ein zu weit in die Fläche reichendes Aufschmelzen der Taschen zu ver
meiden. Obgleich es auch möglich ist, Taschen aus unterschiedlichen
Werkstoffen miteinander zu verbinden, empfiehlt es sich für die
Herstellung der Sammelbehälter Taschen aus gleichem Material zu
verwenden, weil dann eine optimale Verbindung der Einzelelemente und
eine hohe Festigkeit des Verbundsystems sichergestellt wird. Um wäh
rend des Schweißvorganges unerwünschte Einflüsse der umgebenden Luft
zu vermeiden - eine Schädigung des thermoplastischen Materials durch
Oxydationsvorgänge ist nicht auszuschließen - kann es sich im Einzel
fall empfehlen unter Schutzgasatmosphäre, z. B. unter Stickstoff, zu
arbeiten. Um den Zusammenhalt der tragenden Elemente weiter zu ver
bessern und haltbarer zu gestalten, kann man auch ein Schweißhilfs
mittel verwenden oder mitverwenden, d. h. einen unter Wärmeeinwirkung
schmelzenden und bei Abkühlung erstarrenden Stoff, der nach Art eines
Schmelzklebers die Kunststofftaschen zusätzlich verklebt. Schließlich
können auch weitere Bindeverfahren wie Kleben z. B. mit einem Reak
tionskleber, Nähen oder Klammern zusätzlich zum Verschweißen angewandt
werden.
Falls die tragenden Elemente des Sammelbehälters in der Weise ungleich
förmig befüllt werden, daß ihre Dicke (d. h. der jeweilige Abstand von
Vorder- und Rückseite der einzelnen Tasche) differieren, empfiehlt es
sich zum Ausgleich der Abstände zwischen normal und übermäßig gefüllten
Taschen in der Schweißzone Distanzstreifen einzulegen und in den
Blockrücken zu integrieren. Die Höhe der Distanzstreifen ist dabei so
zu bemessen, daß die Auswölbung der übermäßig gefüllten Tasche
gegenüber der verschweißten Randzone kompensiert wird. Die Distanz
streifen bestehen zweckmäßig aus dem gleichen Material wie die
Taschen, es ist aber auch möglich für diesen Zweck andere Werkstoffe
einzusetzen, wobei darauf zu achten ist, daß der eingelegte Distanz
streifen nicht die Festigkeit des Verbundes beeinträchtigt.
Dem Schweißschritt schließt sich die Bearbeitung des Buchblocks an.
Hierzu gehören insbesondere das Glätten des Blockrückens, das Befesti
gen der Vorsatzblätter und das Beschneiden des Buchblocks.
Beim Verschweißen der Taschen zum Buchblock ist nicht immer zu ver
hindern, daß der Blockrücken Unebenheiten aufweist, die die Weiterbe
arbeitung des Buchblocks und auch seinen optischen Eindruck beeinträch
tigen. Diese Unebenheiten können durch mechanische Behandlung des
Blockrückens, durch Schleifen oder Abziehen z. B. mit Sandpapier
beseitigt werden.
Anschließend befestigt man die Vorsatzblätter (Vorsätze) auf dem Buch
block. Ihre Aufgabe ist es, die erste und die letzte Seite des Buch
blocks zu schützen und die Klebeverbindung mit der Einbanddecke her
zustellen. Man verwendet hierzu jeweils einen Doppelbogen, der die
gleiche Größe hat wie die tragenden Elemente und heftet ihn mit einer
schmalen Klebstoffspur, die parallel zum Blockrücken verläuft, auf den
nach außen gekehrten Oberflächen der vorderen und der hinteren Tasche
des Buchblocks. Als Material für die Vorsätze eignen sich im Handel
angebotenes Vorsatzpapier oder auch jede andere kräftige Papiersorte
und auch kräftige Kunststoffolien. Wie immer bei der Herstellung von
Klebeverbindungen an denen Kunststoffe beteiligt sind, muß auf den
Einsatz geeigneter Spezialklebstoffe geachtet werden. Sie sind in den
verschiedensten Rezepturen auf dem Markt erhältlich.
Sofern erforderlich wird im Anschluß daran der Buchblock beschnitten,
um ihm sein endgültiges Format zu geben. Selbstverständlich müssen
hierbei die Taschen erhalten bleiben, d. h. die Seitennähte dürfen
nicht gelöst werden.
Der durch Verschweißen der Kunststofftaschen erhaltene Blockrücken ist
gerade. Häufig, insbesondere bei dickeren Sammelbehältern oder auch
aus ästhetischen Gründen kann der Rücken gerundet werden, d. h. die
einzelnen Taschen werden in der Weise verschoben, daß der Blockrücken
einen Kreisbogen, z. B. einen Halbkreis bildet. Hierzu ist es erforder
lich den Blockrücken soweit zu erwärmen, daß er formbar wird. Das
Runden erfolgt nach den aus der Buchherstellung bekannten Verfahren
maschinell unter Einwirkung von Hebelkraft oder durch Ausüben von
Druck auf den Blockrücken.
Im Anschuß an das Beschneiden und gegebenenfalls Runden wird der Block
rücken über die gesamte Länge und Breite mit einem Papier oder
Gewebestreifen oder einem Streifen aus einer Kunststoffolie versehen,
der oben und unten mit einem Kapitalband ausgestattet sein kann. Der
Streifen wird auf dem Blockrücken aufgeklebt oder, vorzugsweise, durch
Erwärmen mit dem Blockrücken verschmolzen.
Im letzten Arbeitsschritt wird der Buchblock mit der Buchdecke zusam
mengefügt. Hierzu werden die nach außen gerichteten Vorsatzblätter mit
Klebstoff benetzt und unter Druck mit den Innenseiten der Buchdecke
verbunden. Der Bucheinband kann individuell gestaltet und auf den
jeweiligen Verwendungszweck des Sammelbehälters abgestimmt werden. In
der Wahl der eingesetzten Werkstoffe ist man völlig frei. Nicht
kaschierter oder kaschierter Karton ist ebenso geeignet wie es
Kunststoffe oder Schichtwerkstoffe, z. B. Kombinationen von Karton und
Leder oder Karton und textilen Materialien sind. Die neuen Sammelbe
hälter dienen zur Aufnahme von Informationsträgern. Der Begriff
Informationsträger ist sehr weit zu fassen. Er ist insbesondere nicht
beschränkt auf druckschriftliche oder handschriftliche Informationen
auf Papier sondern schließt z. B. auch bildliche Darstellungen wie
Photographien und Werke der Malerei auf Papier, Leinwand, Holz oder
einem anderen Malgrund, Tonträger wie Schallplatten sowie moderne
Datenträger wie Disketten und Compact discs ein. Die Behälter eignen
sich ferner ausgezeichnet zum Aufbewahren von Briefmarken und Münzen wie
auch zur Zusammenstellung von Informationsmaterial, Gebrauchsanweisun
gen, Verzeichnissen aller Art und Werbeschriften in Buchform. Im wei
testen Sinne versteht man also unter Informationsträgern, Daten
speicher, insbesondere solche in flächiger Form. Die Anwendungsbreite
des erfindungsgemäßen Behälters ist selbstverständlich nicht auf die
vorstehend beschriebenen Beispiele beschränkt.
Claims (19)
1. Sammelbehälter in Buchform für Informationsträger gekennzeich
net durch einen Buchblock aus an einer Randseite einseitig
unter Ausbildung eines Blockrückens miteinander verschweißten,
tragenden Elementen, die zumindest teilweise aus thermopla
stischem Material bestehen und die jeweils mindestens eine zum
Einbringen des Informationsträgers ausreichend große Öffnung
besitzen, einen, den Blockrücken abdeckenden Papier-, Gewebe-
oder Kunststoffstreifen, Vorsatzblättern, die jeweils in einer
dem Blockrücken benachbarten, mit ihm parallel verlaufenden
Randzone auf den nach außen gewandten Oberflächen des vorderen
und des hinteren tragenden Elements des Buchblocks befestigt
sind und in fester Verbindung mit einer Buchdecke stehen.
2. Sammelbehälter nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die tragenden Elemente taschenartig ausgebildet sind.
3. Sammelbehälter nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ober- und/oder Unterseite des taschenartig ausgebildeten,
tragenden Elements Fenster enthalten.
4. Sammelbehälter nach einem oder mehreren der Patentansprüche
1 bis 3, gekennzeichnet durch einen Buchblock aus tragenden
Elementen, die außer durch Verschweißen zusätzlich durch eine
weitere Bindeart zusammengefügt sind.
5. Sammelbehälter nach einem oder mehreren der Patentansprüche
1 bis 4, gekennzeichnet durch tragende Elemente gleicher Größe.
6. Sammelbehälter nach einem oder mehreren der Patentansprüche
1 bis 4, gekennzeichnet durch tragende Elemente unterschied
licher Größe.
7. Sammelbehälter nach einem oder mehreren der Patentansprüche 1
bis 6, gekennzeichnet durch tragende Elemente unterschied
licher Farbe.
8. Sammelbehälter nach einem oder mehreren der Patentansprüche 1
bis 7, gekennzeichnet durch tragende Elemente unterschiedlichen
Füllvolumens.
9. Sammelbehälter nach einem oder mehreren der Patentansprüche 1
bis 8, gekennzeichnet durch tragende Elemente mit einem lösbaren
Verschluß.
10. Sammelbehälter nach einem oder mehreren der Patentansprüche 1
bis 8, gekennzeichnet durch unlösbar verschlossene tragende
Elemente.
11. Sammelbehälter nach einem oder mehreren der Patentansprüche 1
bis 10, gekennzeichnet durch tragende Elemente aus Polyethylen.
12. Sammelbehälter nach einem oder mehreren der Patentansprüche 1
bis 10, gekennzeichnet durch tragende Elemente aus Polypropylen.
13. Sammelbehälter nach einem oder mehreren der Patentansprüche 1
bis 10, gekennzeichnet durch tragende Elemente aus Polyvinyl
chlorid.
14. Sammelbehälter nach einem oder mehreren der Patentansprüche 1
bis 13, gekennzeichnet durch Distanzstreifen, die zwischen tra
genden Elementen unterschiedlichen Befüllvolumens eingelegt
sind.
15. Sammelbehälter nach einem oder mehreren der Patentansprüche 1
bis 14, gekennzeichnet durch einen gerundeten Buchblock.
16. Verfahren zur Herstellung eines Sammelbehälters nach einem oder
mehreren der Patentansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß man tragende Elemente an einer ihrer geschlossenen Randseiten
unter Ausbildung eines Blockrückens miteinander verschweißt
den entstandenen Buchblock bearbeitet, insbesondere glättet,
mit Vorsatzblättern versieht, sofern erforderlich beschneidet,
darauf den Blockrücken mit einem Papier- oder Gewebestreifen
abdeckt und schließlich den Buchblock über die Vorsatzblätter
mit einer Buchdecke verbindet.
17. Verfahren nach Patentanspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß
die tragenden Elemente zum Verschweißen in eine Presse eingespannt
werden.
18. Verfahren nach Patentanspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeich
net, daß das Verschweißen unter Mitverwendung eines Schweiß
hilfsmittels erfolgt.
19. Verfahren nach einem oder mehreren der Patentansprüche 16 bis
18, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den tragenden Elementen
Distanzstreifen eingelegt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997107187 DE19707187A1 (de) | 1997-02-22 | 1997-02-22 | Sammelbehälter in Buchform und Verfahren zu seiner Herstellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997107187 DE19707187A1 (de) | 1997-02-22 | 1997-02-22 | Sammelbehälter in Buchform und Verfahren zu seiner Herstellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19707187A1 true DE19707187A1 (de) | 1998-09-03 |
Family
ID=7821221
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997107187 Withdrawn DE19707187A1 (de) | 1997-02-22 | 1997-02-22 | Sammelbehälter in Buchform und Verfahren zu seiner Herstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19707187A1 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4844508A (en) * | 1987-10-09 | 1989-07-04 | Choi Harry Y | Album binding device and method of binding |
| US5466008A (en) * | 1993-02-01 | 1995-11-14 | Slidex Corporation | File sheet storing device |
-
1997
- 1997-02-22 DE DE1997107187 patent/DE19707187A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US4844508A (en) * | 1987-10-09 | 1989-07-04 | Choi Harry Y | Album binding device and method of binding |
| US5466008A (en) * | 1993-02-01 | 1995-11-14 | Slidex Corporation | File sheet storing device |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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