DE10060064A1 - Einbanddecke mit sichtbarem oder flexiblem Rücken für Bücher und für Blöcke abreissbare Blätter und Schutzumschlag für Broschüren sowie durch Anwendung dieser Einbanddecke und dieses Schutzumschlages hergestellte Bücher, Blätterblöcke oder Broschüren - Google Patents
Einbanddecke mit sichtbarem oder flexiblem Rücken für Bücher und für Blöcke abreissbare Blätter und Schutzumschlag für Broschüren sowie durch Anwendung dieser Einbanddecke und dieses Schutzumschlages hergestellte Bücher, Blätterblöcke oder BroschürenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Einbanddecke mit sichtbarem oder flexiblem Rücken für Bücher und für Blöcke abreißbarer Blätter und einen Schutzumschlag für Broschüren sowie durch Anwendung dieser Einbanddecke und dieses Schutzumschlages hergestellte Bücher, Blätterblöcke oder Broschüren, wobei für die Einbanddecke und den Schutzumschlag vorzugsweise ein Einzelbogen (1) benutzt wird, der Rillen (2) aufweist und mehrmals zusammengefaltet ist, um eine Einbanddecke (3) zu bilden, und zwar - je nach Anwendungsart - ausgehend von der oberen Vorderseite (10), vom Umschlag (14) oder vom Rücken (30) des Buches bzw. Blockes (4), an dem der Bogen mit einer Klebstoffschicht (5) befestigt ist, wobei die darunterliegenden Teile (6, 7) miteinander verklebt sind und ein Teil als Schutzumschlag (8) mit einem Rücken (9) dient, der den Rücken (30) des Buches selbst frei sichtbar lässt.
Description
Die Buchbinderei ist eine handwerkliche Tätigkeit, die sich in
industrielle Tätigkeit verwandelt hat und das Einbinden von Büchern
jeglicher Art betrifft.
Früher war die Buchbinderei, d. h. das ordentliche Zusammenstellen
der verschiedenen Teile, aus welchen ein Buch besteht, das
Zusammenhalten des Buches und seine endgültige Aufmachung, eine
Arbeit, die ganz von Hand ausgeführt wurde.
Inzwischen wurden in der Herstellung von vollständigeren und
leistungsfähigeren Maschinen riesige Fortschritte gemacht und man
hat wirklich bedeutende Automatisierungsformen erreicht.
Die Buchbinderei, die sich heute als organisierte Tätigkeit zur Anferti
gung sämtlicher Produkte der Graphik- und Verlagsindustrie versteht,
besteht gegenwärtig aus einer Reihe Arbeitsspezialisierungen sowohl
auf handwerklichem Niveau als auch auf Niveau der grossen
industriellen Produktion; diese Spezialisierungen lassen sich in fol
gende Hauptgruppen unterteilen:
- - Anfertigung von Broschüren und Zeitschriften mit dem Draht heftsystem;
- - Anfertigung von Quittungsblöcken;
- - Anfertigung von broschierten Büchern;
- - Anfertigung von gebundenen oder kartonierten Büchern (Ein binden);
- - Dekorationstechnik.
Beim Stand der Technik ist es zur Anfertigung von broschierten
Büchern bekannt, nach den Schritten, bei denen das Papier vorbe
reitet und die Blätter in Heftlagen zusammengefaltet werden - wenn
es die Papiersorte verlangt - ein erster Vorgang mit der Presse für
Heftlagen vorzunehmen, um die innerhalb der zusammengefalteten
Blätter verbliebene Luft herauszupressen.
Anschliessend werden die Heftlagen geglättet und zusammen
getragen, was von Hand oder mit der entsprechenden Zusammen
tragmaschine vorgenommen werden kann. Dann wird die richtige
Reihenfolge der zusammengetragenen Heftlagen kollationiert bzw.
nachgeprüft, und zwar vor dem Heften, für das verschiedene Ver
fahren vorgesehen sind.
Bei der gefrästen Broschur wird das Heften durch einen Schnitt im
Rücken der Heftlagen ersetzt, deren lose Blätter mit Pinseln oder
Leimwalzen mit Vinylklebstoffen oder auch - wenn mit der Maschine
gearbeitet wird - mit thermoplastischen Klebern verklebt werden.
Dann wird der Buchrücken angeklebt, die Einbanddecke angebracht
und man glättet den Rücken, damit die Einbanddecke einwandfrei
anliegt. Nun ist das Buch zum Beschneiden in der Papierschneide
maschine bereit.
Es ist auch bekannt, dass es zur Anfertigung von gebundenen oder
kartonierten Büchern eine sehr grosse Auswahl an Bindungssystemen
und an Materialien gibt, mit denen die kartonierte Einbanddecke
überzogen wird.
Die gebundenen Bücher können nämlich flexibel oder steif sein, mit
normalen oder in der ersten und in der letzten Heftlage einverleibten
Vor- und Hintersätzen oder mit mit Leinwand verstärkten Vor- und
Hintersätzen; sie können einen runden oder einen viereckigen Rücken
aufweisen, mit Zwirn- oder Bindfaden geheftet sein oder gefräst und
verklebt sein; die Deckel können mit Normalpapier, normalem in Folie
eingeschweisstem Papier, mit Spezialpapier für Buchbindereien, mit
Kunststoff, mit echtem Leder oder mit Mischungen dieser Materialien
miteinander verbunden und überzogen sein.
Der Unterschied zwischen den beiden oben erwähnten Bindungs
systemen liegt auf der Hand: gegenüber dem broschierten bietet das
gebundene Buch folgende Vorteile:
- - es lässt sich äusserst leicht Öffnen um nachgeschlagen oder gelesen zu werden;
- - ist das Buch einmal offen, so verbleibt es ohne Schwierigkeiten in der gewählten Lage, da am Rücken der Einbanddecke keine verklebte Seiten vorhanden sind;
- - die kartonierte Einbanddecke ist fester;
- - längere Lebensdauer und Verschleissfestigkeit.
Selbstverständlich sind die Kosten der gebundenen Bücher höher als
diejenigen der broschierten Bücher.
Der Erfindung liegt nun die Hauptaufgabe zugrunde, eine Einband
decke mit sichtbarem oder flexiblem Rücken zur Herstellung von
Büchern oder Blöcken abreissbarer Blätter oder Broschuren mit
komplizierten Formen, komplett mit Schutzumschlag und Umschlag
klappen zu schaffen, und zwar das Ganze mit einem einzigen
mehrmals gerillten, verklebten und zusammengefalteten Träger aus
Papier o. dgl. oder wahlweise mit zwei kaschierten Trägern mit
unterschiedlicher Flächendichte oder aus unterschiedlichem Material.
Weiterhin liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Herstellung
eines Buches oder einer Broschur zu ermöglichen, die in der Anwen
dung und im Aussehen weitgehend einem auf klassische Art gebun
denen Buch entsprechen, jedoch in der Herstellung und im Preis die
Vorteile einer Broschur aufweisen. Das Ergebnis ist ein Buch mit
freiem Rücken, der das vollständige Öffnen des Buches von der
ersten bis zur letzten Seite gewährt.
Gegenüber der herkömmlichen Broschur bieten sich dabei folgende
Vorteile:
- - Flexibilität der Rückeneinlage des Buches, wobei diese Eigenschaft durch Rillen oder teilweise Abschleifen des Rückens verbessert werden kann;
- - äusserst leichtes Öffnen des Buches;
- - leichtes Abreissen der Blätter im Fall von Blöcken;
- - leichtes Verbleiben in der gewählten Lage bei offenem Buch;
- - festere Einbanddecke;
- - längere Lebensdauer und Verschleissfestigkeit;
- - Ersparnis an der Qualität der Pappe für die Einbanddecke durch Ankleben eines gewöhnlichen Materiales an der Innenseite;
- - mögliche Anwendung jeder beliebigen, bereits vorhandenen Broschiermaschine, ohne dass Veränderungen vorgesehen werden müssen;
- - mögliche Herstellung von Schutzumschlägen und Umschlag klappen;
- - höhere Flächendichte der Einbanddecke durch Kaschieren von zwei oder mehreren Trägern;
- - das Verfahren lässt sich mit einfachen und wirtschaftlichen Maschinen durchführen;
- - mögliches Kaschieren von sehr steifen Materialien für die Einband decke und die Blätter;
- - mögliche automatische Herstellung von Einbanddecke und Schutz umschlag;
- - mögliche Herstellung von Einbanddecken mit versteiftem (mehr schichtigem) Rücken oder mit flexiblem (einschichtigem) Rücken;
- - mögliche Herstellung von neuartigen Einbanddecken;
- - mögliche Herstellung eines kartonierten Buches mit sichtbarem Rücken;
- - niedrige Herstellungskosten gegenüber den erzielten Vorteilen.
Diese geschilderten Aufgaben werden durch Anwendung von vorzugs
weise nur einem Bogen aus Papier oder aus einem anderen Material,
der mehrmals zusammengefaltet, gerillt und zweckmässig verklebt
wird, um sowohl die Einbanddecke als auch den Schutzumschlag des
Buches gleichzeitig herzustellen und dabei ein Höchstmass an
Flexibilität des Rückens aufrechtzuerhalten oder den Rücken sichtbar
zu lassen und somit ein leichtes Abreissen der Seiten im Fall eines
Blockes mit abreissbaren Blättern zu gewähren.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand einiger nicht beschrän
kender, in den beiliegenden, schematischen Zeichnungen dargestell
ter Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines geschlossenen Buches, dessen
Einbanddecke mit dem oberen Umschlag des Buchrückens,
an dem sie angeklebt ist, anfängt und bis zum
darunterliegenden Teil mit daran angeklebtem Schutzum
schlag verläuft, der seinerseits bis zum Oberteil des
Buches verläuft und den Rücken desselben frei sichtbar
lässt,
Fig. 2 eine Seitenansicht eines wie in Fig. 1 überzogenen
Buches, dessen Einbanddecke sich jedoch auch im Ober
teil erstreckt und dessen Schutzumschlag mit Umschlag
klappe versehen ist,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines wie in Fig. 1 überzogenen
Buches, bei dem sich jedoch die Einbanddecke mit ihrem
Oberteil so verlängert, dass sie das ganze Buch umhüllt
und dabei eine Schutzfunktion erfüllt,
Fig. 4 eine Seitenansicht eines wie in Fig. 1 überzogenen
Buches, dessen Schutzumschlag mit geklebter doppelter
Vorderseite sich jedoch so weit erstreckt, das auch der
Rücken überdeckt wird,
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Blockes abreissbarer Blätter,
dessen Einbanddecke nur vom Buchrücken ausgeht und
dessen Schutzumschlag den Rücken frei sichtbar lässt,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht einer Variante, deren Ein
banddecke aus einem Einzelbogen mit obenliegender
Falzung, Rillen am Rücken und weiteren Falten zur Aus
bildung von Umschlagklappen besteht;
Fig. 7 eine Seitenansicht des überzogenen Buches nach Fig. 6,
Fig. 8 eine Seitenansicht des wie in Fig. 6 überzogenen
Buches, dessen Einbanddecke jedoch eine doppelte Vor
derseite aufweist, die an einer Vorderseite des Schutzumschlages
angeklebt und dadurch mit derselben einteilig
verbunden ist,
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht einer Einbanddecke gemäss
Fig. 2, deren Innenseite durchbohrt oder geschnitten ist,
um eine Umschlagklappe bzw. Karte zu bilden,
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht einer Variante, bei der die
aus einem Einzelbogen bestehende Einbanddecke eine
obenliegende Falzung wie in Fig. 6, jedoch Rillen am
inneren und/oder äusseren Rücken aufweist,
Fig. 11 eine Seitenansicht der Rillen am Rücken nach Fig. 10,
und
Fig. 12 eine Seitenansicht wie Fig. 11, bei welcher jedoch der
Rücken teilweise Abschleifungen anstelle der Rillen auf
weist.
Der als Einbanddecke 3 dienende Teil des in Fig. 1 dargestellten
Einzelbogens 1, der mit Rillen 2 versehen und mehrmals zusammen
gefaltet ist, fängt mit dem Umschlag 14 des Rückens des Buches 4,
mit dem derselbe über eine Klebstoffschicht 5 einteilig verbunden ist
und mit den mit einer Klebstoffschicht 5 miteinander verbundenen,
darunterliegenden Teilen 6 und 7 an und geht als Schutzumschlag 8
mit dem Rücken 9 weiter, der den Rücken 30 der Einbanddecke 3 des
Buches 4 frei sichtbar lässt.
Durch diese Lösung wird das Öffnen des Buches erleichtert, das nach
dem Öffnen gleichzeitig ohne Schwierigkeiten in der gewählten Lage
bleibt und ausserdem das Aussehen insgesamt verbessert.
Der zur Herstellung der Einbanddecke und des Schutzumschlages
benutzte Bogen kann aus Papier, Kunststoff, magnetisiertem Stoff
oder aus irgendeinem anderen geeigneten Material bestehen, wobei
mit einer entsprechenden Wahl der Flächendichte eine mehr oder
weniger grosse Festigkeit der Einbanddecke bzw. des Schutzum
schlages erzielt wird.
Es ist erfindungsgemäss (Fig. 2) vorgesehen, dass sich der
Einzelbogen 1 im Oberteil des Buches weiter erstreckt um als Ein
banddecke 10 desselben zu dienen; ebenso kann der Schutzumschlag
8 mit Umschlagklappen 11 versehen sein, wobei in diesem Fall die
Falzlinie gegenüber der endgültigen Schneidkante vorzugsweise nach
innen versetzt ist.
Die Innenseite 6 der Einbanddecke kann eine Durchbohrung bzw.
einen Schnitt 23 zur Bildung einer Umschlagklappe oder Karte 24
(Fig. 9) aufweisen.
Bei einer Variante der Erfindung (Fig. 3) ist die Verlängerung 31 der
oberen Einbanddecke 10 vorgesehen, die somit als Schutz und Hülle
des Buches dient.
Bei einer weiteren Variante der Erfindung (Fig. 4) ist der obere
Schutzumschlag mit doppelter Vorderseite hergestellt, wobei die
beiden Vorderseiten 12 und 13 über eine Klebstoffschicht 5 einteilig
miteinander verbunden sind, die sich so weit erstreckt, dass sie auch
den Rücken 9 überdeckt, der dadurch versteift wird.
Bei Blöcken abreissbarer Blätter (Fig. 5) befindet sich die einzige
Klebverbindung zwischen der Einbanddecke 3 und dem Block 4 am
Rücken 30, wodurch das Abreissen der Blätter leichter wird.
In den Fig. 6 und 7 ist eine Variante der Einbanddecke und des
Schutzumschlages dargestellt, bei der dieselben aus einem Einzel
bogen 25 mit obenliegender Falzung bestehen, wobei die Einband
decke 15 durch Zusammenfalten des über die Klebstoffschicht 5 mit
den Umschlagklappen 18 kaschierten Teils 17 und der Schutzum
schlag durch Zusammenfalten der Umschlagklappen 19 gegenüber
dem Teil 20 hergestellt werden.
Die beiden Rücken 21 und 22 der Einbanddecke 15 bzw. des Schutz
umschlages 16 sind mit Rillen 2 versehen und voneinander unab
hängig.
Nach dem Schnitt wird die Innenseite die Einbanddecke 15 mit
doppelter Schicht 17 und 18 und einschichtigem Rücken 21, während
die Aussenseite der unabhängige Schutzumschlag 16 der Einband
decke wird.
Verbindet man bei dieser Lösung (Fig. 8) die Einbanddecke 15 mit
dem Teil 20 des Schutzumschlages 16 mittels einer Klebstoffschicht
5a, so kann die Festigkeit der Einbanddecke erhöht, ohne dabei die
Unabhängigkeit der beiden Rücken 21 und 22 zu verändern.
Bei einer weiteren Variante der Erfindung (Fig. 10, 11, 12) ist die
Anwendung eines Einzelbogens 25 mit obenliegender Falzung vorge
sehen, so dass zwei Teile entstehen, die jeweils als Einbanddecke 26
und als Schutzumschlag 27 dienen und über eine Klebstoffschicht 5
einteilig miteinander verbunden sind, wobei die Klebstoffschicht an
einem vorbestimmten Bereich der rechten Seite vorgesehen ist und
dabei den Rücken in Sicht lässt, während die linke Seite wahlweise
verklebt oder nicht verklebt sein kann.
Die beiden Rücken sind frei und voneinander unabhängig und weisen
die Rillen 28 an dem einen oder an beiden Bogen 26 und 27, um das
Öffnen des Buches zu erleichtern und gleichzeitig ein tieferes Ein
dringen des Klebstoffes in die Zwischenräume zu ermöglichen,
wodurch die Verankerung des Buches am Rücken verstärkt wird.
Alternativ zu den Rillen können am Rücken vorzugsweise zueinander
parallel verlaufende Linien einer teilweisen Abschleifung 29 vorge
sehen werden.
Aus der obigen Beschreibung gehen die Merkmale, die Ziele und die
durch die Erfindung gebotene Vorteile deutlich hervor.
Claims (10)
1. Einbanddecke mit sichtbarem oder flexiblem Rücken für Bücher
und für Blöcke abreissbarer Blätter und Schutzumschlag für Bro
schuren sowie durch Anwendung dieser Einbanddecke und dieses
Schutzumschlages hergestellte Bücher, Blätterblöcke oder Bro
schuren, wobei für die Einbanddecke und den Schutzumschlag vor
zugsweise ein Einzelbogen (1) benutzt wird, der Rillen (2) auf
weist, dadurch gekennzeichnet, dass der Einzelbogen mehrmals
zusammengefaltet wird, um eine Einbanddecke (3) zu bilden, und
zwar ausgehend von der oberen Vorderseite (10) oder dem Um
schlag (14) des Rückens des Buches (4), mit dem der Bogen über
eine Klebstoffschicht (5) fest verbunden ist, wobei die darunter
liegenden Teile (6 und 7) über die Klebstoffschicht (5) miteinan
der verklebt sind und ein Teil als Schutzumschlag (8) mit einem
Rücken (9) dient, der den Rücken des Buches selbst frei sichtbar
lässt.
2. Einbanddecke und Schutzumschlag nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass der äussere Rücken (30) des das Buch (4)
tragenden Bereiches der Einbanddecke (3) gegenüber dem Rücken
(9) des äusseren Schutzumschlages vollständig frei ist.
3. Einbanddecke und Schutzumschlag nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Schutzumschlag (7, 8,
9) mit der Einbanddecke (6, 14, 30) einteilig ausgebildet ist, einen
mit Rillen (2) versehenen Rücken (9) aufweist und eine oder keine
Umschlagklappe (11) aufweisen kann.
4. Einbanddecke und Schutzumschlag nach Anspruch 1, 2, 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die obere Einbanddecke durch
Kaschieren der beiden miteinander verklebten Teile (6 und 7)
hergestellt wird.
5. Einbanddecke und Schutzumschlag nach den vorhergehenden
Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Schutzum
schlag zwei über die Klebstoffschicht (5) miteinander verbundenen
Vorderseiten (12, 13) aufweist und sich bis zum Rücken (9) des
Schutzumschlages erstreckt und dass das Ganze stets mit einem
Einzelbogen hergestellt wird.
6. Einbanddecke und Schutzumschlag nach den vorhergehenden
Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite der Ein
banddecke (6) wenigstens eine Durchbohrungs- oder Schnittlinie
(23) zur Bildung von einer oder mehreren Umschlagklappen oder
Karten (24) aufweist und dass die oberen Vorderseiten (8, 10) des
Schutzumschlages und der Einbanddecke über die Klebstoffschicht
(5) einteilig miteinander verbunden werden können, um die
Einbanddecke zu verstärken.
7. Einbanddecke und Schutzumschlag nach den vorhergehenden
Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Einband
decke (10) eine Verlängerung (31) als Schutz und Hülle für das
Buch aufweisen kann.
8. Einbanddecke und Schutzumschlag nach den vorhergehenden
Ansprüchen, für Blöcke ausreissbarer Blätter, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Einbanddecke (3) ausschliesslich am Rücken
(30) mit dem Buch verklebt ist.
9. Einbanddecke und Schutzumschlag nach den vorhergehenden
Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Variante die
Einbanddecke (15) und der Schutzumschlag (16) aus einem Ein
zelbogen (25) so hergestellt sind, dass die Einbanddecke (15)
durch Zusammenfalten eines Teiles (17) gebildet wird, der über
eine oder mehrere Klebstoffschichten (5) mit den Umschlag
klappen (18) kaschiert ist und der Schutzumschlag (16) durch
Zusammenfalten der Umschlagklappen (19) gegenüber einem Teil
(20) mit den beiden voneinander unabhängigen und mit Rillen (2)
versehenen Rücken (21, 22) gebildet wird, wobei beim Schnitt
vorgang die Innenseite eine Einbanddecke (15) mit doppelter
Schicht (17, 18) und einschichtigem Rücken (21) wird, während
die Aussenseite ein von der Einbanddecke unabhängiger Schutz
umschlag (16) wird.
10. Einbanddecke und Schutzumschlag nach den vorhergehenden
Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass sie bei einer weiteren
Variante aus einem oben zusammengefalteten und anschliessend
geschnittenen Einzelbogen (25) bestehen, von dem zwei jeweils
für die Einbanddecke (26) und den Schutzumschlag (27) bestimmte
Teile ausgehen, die an der rechten Seite durch eine Klebstoff
schicht (5) in einem vorbestimmten und veränderbaren Bereich
durch die Klebstoffschicht (5) einteilig verbunden sind, um den
sichtbaren Rücken zu bilden, während die linke Seite wahlweise
verklebt oder nicht verklebt sein kann, wobei die beiden Rücken
voneinander unabhängig sind und jeder bzw. beide Rücken Rillen
(28) oder teilweise Abschleifungen (29) aufweisen.
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