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DE1970689U - Liegemoebel, wie bett od. dgl. - Google Patents

Liegemoebel, wie bett od. dgl.

Info

Publication number
DE1970689U
DE1970689U DEL44769U DEL0044769U DE1970689U DE 1970689 U DE1970689 U DE 1970689U DE L44769 U DEL44769 U DE L44769U DE L0044769 U DEL0044769 U DE L0044769U DE 1970689 U DE1970689 U DE 1970689U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support frame
head piece
frame
slatted
reclining furniture
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL44769U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LUEBKE K G GEB
Original Assignee
LUEBKE K G GEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LUEBKE K G GEB filed Critical LUEBKE K G GEB
Priority to DEL44769U priority Critical patent/DE1970689U/de
Publication of DE1970689U publication Critical patent/DE1970689U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C23/00Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
    • A47C23/06Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using wooden springs, e.g. of slat type ; Slatted bed bases
    • A47C23/062Slat supports

Landscapes

  • Legs For Furniture In General (AREA)

Description

RA.273 936*19-5.67
Dipl.-Ing. Dr.-Ing. HEINZ NICKEL·» PATEHfTAJfWAIiT
48 BIEIiEFEtD/WESTF.
Detmolder Str« 26
12. Mai 1967 Il/Kr.
Firma Gebr. Lüb@ke KG·, Wiedenbrüek, Lindenweg Nr, 4
"Liegemöbel, wie Bett od. dgl·*"
Die Neuerung betrifft ein Liegemöbel, wie Bett od» dglei bestehend aus einem feststehenden, mit Füßen versehenen Rahmengestell und eingebrachtem, aus Querlatten und Längs· holmen bestehendem Lattenrost, dessen Kopfstück über ein Stützgestell nach oben verschwenkbar ist.
Bei Liegemöbeln ist es allgemein bekannt % daß das Kopfstück des eingesetzten Lattenrostes höhenverstellbar ist. Es ist demzufolge ein höhenverstellbarer Bettrost bekannt geworden, der mit dem Bettgestell über zwei Spreizvorrichtungen,, bestehend aus zwei gekreuzten
im Kreuzungspunkt aneinandergelenkten Streuen, verbunden ist und am Lattenrost sowie am Bettgestell Gleitführungen vorgesehen sind, in denen die Enden der Streben der Spreizvorrichtung geführt und verriegelbar sind» Bei dieser Bauart und auch bei anderen Ausführungen ist die Verriegelungsvorrichtung infolge ihrer Konstruktion aber recht unsicher. Diese muß völlig einwandfrei wirken und soll vor allem das hoch eingestellte Kopfstück der Lattenrost— lage einwandfrei siehern.
Ferner ist es bekannt gewordent daß zur Höhenverstellbarkeit des Lattenrostes bzw. seines Kopfstückes zur Verriegelung der die Enden der Streben verbindenden Stangen diese wenigstens am Bettgestell od. am Lattenrost mit einer innerhalb der Gleitführungen schwenkbar gelagerten und unter Federdruck stehenden Klinke zusammenwirken* die eine Anlauframpe zum selbsttätigen Anheben und wenigstens eine Rast zum Halten der Enden der Streben aufweist. Zum Auslösen der Verriegelung ist ein über die Gleitführungen vorstehender Finger vorgesehen» Nachteilig bei dem Lattenrost vorbeschriebener Art ist jedoch, daß die Höhenverstellung lediglich eine sogenannte Einstufenausbildung ist und demzufolge diese Höhenverstellung allgemein und insbesondere im Anfangsstadium als eine sehr geringe anzusehen ist β
·■* 3 —
Weiterhin ist es bei Liegemöbel bekannt» die querverlaufenden Latten des Lattenrostes an ihren Enden starr und unnachgiebig zu lagern. Hierbei liegen harte Materialien, wie Holz auf Holz oder Holz auf Metall aufeinander. Bei einer Belastung erfahren die Querlatten eine Durchbiegung, wobei unangenehme Geräusche im Bereich der Lagerstellen sich ergeben.
Bei einer anderen Ausführung von Liegemöbeln werden die Enden der Querlatten des Lattenrostes durch an sich bekannte Federn abgestützt, die sowohl in der senkrechten als auch in der waagerechten Richtung federnd nachgeben« Die Anordnung von Federn hat sich in der Praxis aber als nachteilig erwiesen, da bei Federbruch,, dessen Ursprung im Material ode allgemeinem Verschleiß zu erblicken ISt1 eine einwandfreie Belastung nicht möglich ist. Alle die bekannten Liegemöbel vorbeschriebener Art weisen außerdem den gemeinsamen Nachteil auf1 daß eine elastische und doch feste Verbindung der Querlatten des Lattenrostes nicht gegeben ist»
Die an sich bekannten Ausführungen bringen noch den gemeinsamen, nicht zu übersehenden Nachteil mit sich, daß eine einwandfreie Lagerung der Querlatten auf den Längslatten bzw» -holmen nur durch nicht unerhebliche
Kosten gewährleistet wird» Diese Kosten finden aber zwangsläufig ihren Niederschlag in den vom Verbraucher zu tragenden Endpreisen, Ganz abgesehen davon, daß die bekannten Verbindungen bei Lattenrosten als sehr kompliziert anzusehen sind* Auch ist als Nachteil anzusehen» daß die obere und untere Querlatte des Lattenrostes fest mit den Längsholmen verleimt oder vernagelt ist.
Der Erfinder hat sich in Erkenntnis der vorbenannten Mängel die Aufgabe gestellt, auf dem Gebiet der Liegemöbel einen Lattenrost zu offenbaren, bei dem die aufgezeigten Mängel in jeder Weise beseitigt sind. Die gestellte Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß das Kopfstück des Lattenrostes, an welchem das der Verstellung dienende Stützgestell, welches über die Quertraverse in am Liegemöbel angebrachte Führungen mit Rasten gleitet und stufenweise einrastet, in an sich bekannter Weise angeordnet ist, ein zweites separates schwenkbeweglich angelenktes Stützgestell, wobei die beiden Stützgestelle zueinander derart angeordnet sind, daß die Quertraverse des Stützgestells bei Verschwenkung des Kopfstückes nach oben in das Stützgestell stufenweise einrastet, aufweist.
Ein weiteres wesentliches Erfindungsmerkmal ist darin zu erblicken, daß die Längsholme des Lattenrostes im Abstand voneinander liegende Bohrungen mit eingesteckte, separate, aus Kunststoff, Gummi od. dgl* Material bestehende Bolzen mit Scheiben aufweisen, wobei die Bolzen in den an den Enden der einzelnen Latten angeordneten Lochungen eingreifent derart, daß die Latten sich auf den Scheiben abstützen und eine schwingbewegliche Halterung auf den Längsholmen erfahren.
Das am Kopfstück angelenkte Stützgestell, welches mit den am Liegemöbel angebrachten Führungen zusammenwirkt,, weist beid- und oberseitig im Abstand voneinander liegende Ausnehmungen in Form von Rasten od. dgl«, zur Aufnahme und Abstützung der Quertraverse des weiteren separaten angelenkten Stützgestells auf.
Zum Auslösen der Verriegelung der beiden Stützgestelle untereinander ist das Kopfstück des Lattenrostes stirnseitig mit einem Riemen, Seilzug od. dgl, versehen! welcher mit der Quertraverse des an sich bekannten Stützgestells verbunden ist.
Die mit dem Bolzen verbundene Scheibe liegt plan auf dem Längsholm auf, bzw. greift in eine in dem Längsholm eingebrachte Ausnehmung ein« Der Bolzen und die
Scheibe sind neuerungsgemäß einstückig bzw. in Form einer lösbaren Einheit ausgebildet, wobei Bolzen und Scheibe einen runden, rechteckigen od. dgl, Querschnitt aufweisen.
Letztlich sei noch erwähnt, daß die Loehungen in den Enden der Latten dem Querschnitt des eingreifenden Bolzens entsprechend ausgebildet sind.
Die nachstehende Beschreibung dient zur Erläuterung des neuerungsgemäßen Gegenstandes x von dem ein Aus— führungsbeispiel in den Zeichnungen dargestellt XSt1 es zeigen:
Fig β 1 das an sich bekannte Liegemöbel im Längsschnitt mit eingebrachtem Lattenrost;
Fig« 2 eine Vorderansicht gemäß Fig· I;
Fig. 3 das Liegemöbel gemäß Fig. I1 jedoch mit
hochgestelltem Kopfstück des Lattenrostes;
Fig« 4 eine Vorderansicht gemäß Fig. 3 und
Fig. 5 das hochgestellte Kopfstück gemäß Fig. 3 in Vergrößerung.
Wie die Figuren 1 bis 5 erkennen lassen, ist der in dem an sich bekannten Liegemöbel eingebrachte Lattenrost mit 1 bezeichnet. Das als Kopfstück I1 ausgebildete Teil des Lattenrostes 1 weist ein an sich bekanntes Stützgestell 2 auf,, welches in am Liegemöbel angebrachte Führungen 3 mit Rasten 3' gleitet und stufenweise einrastet. Die stufenweise Einrastung erfolgt beim Anheben des Kopfstückes I1* Die Arretierung des Stützgestells 2 in den Rasten 3' der Führungen 3 erfolgt über die Quertraverse 2' des Stützgestells 2» Nachteilig bei dieser Art der Höhenverstellung ist jedoch, daß die Höhenverstellung nicht den Erfordernissen gerecht wird, Oa1 um eine einigermaßen gute KopfStützung zu erzielen, das Stützgestell 2 ziemlich weit nach vorn, d.h. in eine der ersten Rasten 3' der Gleitführungen gebracht werden muß. Hier setzt nun die Erfindung ein, indem das Kopfstück 1' des Lattenrostes 1 ein zweites separates schwenkbeweglich angelenktes Stützgestell 4 aufweist, wobei die beiden Stützgestelle 2 u. 4 zueinander! derart angeordnet sind, daß die Quertraverse 4' des Stützgestells 4 bei Verschwenkung des Kopfstückes 1! nach oben in das Stützgestell 2 stufenweise einrastet. Zu diesem Zweck weist das Stützgestell 2 obenliegende Ausnehmungen 21' auf. Die Ausbildung des Stützgestells
ist die gleiche* wie !beim Stützgestell 2, d^h** daß beim Anheben des Kopfstückes 1' des Lattenrostes 1 erst das Stützgestell k über die Quertraverse 4' in die Ausnehmungen 2'' des Stützgestells 2 eingreift r und nachdem hier die letzte Stufe erzielt ist, das Stützgestell 2 in die erste Raste 3' der Gleitführungen 3 am Liegemöbel einrastet. Zur Auslösung der Verriegelung bezüglich der Höhenverstellung des Kopfstückes 1' ist stirnseitig am Kopfstück 1' ein Riemen 10 od. dgl* angeordnet, der mit seinem anderen Ende mit der Quertraverse 2' des Stützgestells 2 verbunden ist. Hierdurch ergibt es sich* daß beim Anziehen des Riemens 10 von Hand zuerst das Stützgestell h aus den Ausnehmungen 2lf des Stützgestells 2 gehoben wird« Bei einem weiteren Anziehen des Riemens 10 wird nunmehr auch die Quertraverse 2' des Stützgestells 2 aus den Rasten 3' der Gleitführung 3 gehoben. Während sich die Stützgestelle 2 u. h in ihre Ausgangsstellungen zurückbewegen, erfährt gleichzeitig das Kopfstück lf des Lattenrostes 1 wieder seine Verschwenkung nach unten, d»h. in eine waagerechte Lage,
Nach einem weiteren Erfindungsperkmal weisen die Längsholme 5 des Lattenrostes 1 im Abstand voneinander liegende Bohrungen 6 auf, in denen separate Bolzen mit
_ Q —
aufgebrachter Scheibe 8 eingesteckt sind. Bolzen 7 und Scheibe 8 bestehen dabei aus Kunststoff, Gummi oder einem ähnl, flexiblen Material. Die einzelnen Querlatten 9 des Lattenrostes 1 weisen an ihren Enden Lochungen auf, in denen der Bolzen 7 eingreift. Durch die Scheibe 8 erfahren die Latten 9 somit eine sehwingbewegliche Halterung auf den Längsholmen 5· Die Scheibe kann auf den Längsholmen 5 plan aufliegen oder aber in eingebrachte Ausnehmungen 11 eingreifen. Bolzen 7 und Seheibe 8 sind neuerungsgemäß einstückig bzw. in Form einer lösbaren Einheit ausgebildet» Die Ausnehmung 11 in dem Querholm 5 ist bezüglich ihrer Tiefe so bemessen,, daß sie etwa der halben Stärke der Scheibe 8 entspricht. Beim neuerungsgemäßen Lattenrost i sind die Querlatten fest, jedoch schwingungsfähig an den Querholmen 5 befestigt.
Der Vorteil beim Gegenstand der Neuerung ist darin zu erblicken, daß einmal eine einwandfreie und sichere, sofort ansprechende Höhenverstellung des Kopfstückes des Lattenrostes gewährleistet ist und zum andern, die Querlatten des Lattenrostes allej d.h»4von der ersten bis zur letzten fest,, jedoch schwingbeweglich mit den Längsholmen verbunden sind»
Ein weiterer Vorteil ist darin zu erblicken, daß die Herstellungskosten des neuerungsgemäßen Lattenrostes etwa in Höhe der Herstellungskosten der an sich feekannten Lattenroste liegen.

Claims (6)

273936*19.5.0/ Schutzansprüche
1. Liegemöbel, wie Bett od. dgl., bestehend aus einem feststehenden, mit Füßen versehenen Rahmengestell und eingebrachtem aus Querlatten und Längsholmen bestehendem Lattenrost, dessen Kopfstück über ein Stützgestell nach oben verschwenkbar ista dadurch gekenn zeichnet , daß das Kopfstück (l1) des Lattenrostes (l), an welchem das der Verstellung dienende Stützgestell (2), welches über die Quertraverse (21)
in am Liegemöbel angebrachte Führungen (3) mit Rasten (3') gleitet und stufenweise einrastet, in an sich bekannter Weise angeordnet ist, ein zweites separates schwenkbeweglich angelenktes Stützgestell (4t), wobei die beiden Stützgestelle (2*4) zueinander derart angeordnet sind, daß die Quertraverse (41) des Stützgestells (h) bei Verschwenkung des Kopfstückes (l1) nach oben in das Stützgestell (2) stufenweise einrastetj aufweist,
2. Liegemöbel nach Anspruch 1, dadurch g e ^ kennzeichnet,, daß die Längsholme (5) des
Lattenrostes (l) im Abstand voneinander liegende
Bohrungen (6) mit eingesteckte, separate, aus Kunststoff, Gummi od. dgl. Material bestehende Bolzen (7) mit Scheiben (8), wobei die Bolzen (7) in den an den Enden der einzelnen Latten (9) angeordneten Lochungen derart eingreifen^ daß die Latten (9) sich auf den Scheiben (8) abstützen und eine schwingbewegliche Halterung auf den Längsholmen (5) erfahren, aufweisen.
3* Liegemöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das am Kopfstück (!') angelenkte Stützgestell (2) beid- und oberseitig im Abstand voneinander liegende Ausnehmungen in Form von Rasten (211) od. dgl« zur Aufnahme und Abstützung der Quertraverse (4f) des Stützgestells (4) aufweist.
4. Liegemöbel nach den Ansprüchen 1 und 3> dadurch gekennzeichnet , daß zum Auslösen der Verriegelung der Stützgestelle (2*4) das Kopfstück (l1) des Lattenrostes (1) stirnseitig einen mit der Quertraverse (2') des Stützgestells (2) verbundenen Riemen, Seilzug (lO) od. dgl. aufweist.
5. Liegemöbel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß der in den Längsholmen (5) eingesetzte Bolzen (7) und die Scheibe (8)
einstückig bzw. in Form einer lösbaren Einheit ausgebildet sind und einen runden, rechteckigen od„ dgl» Querschnitt aufweisen.
6. Liegemöbel nach den Ansprüchen 1,2 und 5» dadurch gekennzeichnet , daß die Loehungen in den Enden der Latten (9) dem Querschnitt des eingreifenden Bolzens (7) im Längsholm (5) entsprechend ausgebildet sind.
Dr. Heinz Nickels Patentanwalt
DEL44769U 1967-05-19 1967-05-19 Liegemoebel, wie bett od. dgl. Expired DE1970689U (de)

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