DE19704995A1 - Integrierte Hochspannungs-Leistungsschaltung - Google Patents
Integrierte Hochspannungs-LeistungsschaltungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine integrierte Hochspannungs-
Leistungsschaltung der im Oberbegriff des Anspruch 1 genannten
Art.
Integrierte Hochspannungs-Leistungsschaltungen mit Einrichtungen
zur Erzeugung von pegelverschobenen Signalausgängen sind gut
bekannt. Bei derartigen Schaltungen ist es in vielen Fällen er
forderlich, ein auf einer hohen Spannung liegendes Verbindungs
element über andere Verbindungselemente oder Halbleiterbereiche
zu führen, die eine relativ niedrigere Spannung aufweisen. Dies
erfordert ein dickes Isoliermaterial oder Dielektrikum zwischen
den Bereichen mit hohem Potential, was Verarbeitungsprobleme
hervorruft.
Ein typisches bekanntes Bauteil, bei dem dieses Überkreuzungs
problem von Verbindungselementen in der Aufwärts-Pegelschieber
schaltung besteht, ist die integrierte Leistungsschaltung vom
Typ IR2110, die von der Fa. International Rectifier Corporation
vertrieben wird. Bei der integrierten Leistungsschaltung vom Typ
IR2120 tritt ein ähnliches Überkreuzungsproblem bei der Abwärts-
Pegelschieberschaltung auf.
Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung der Aufwärts-Pegel
schieberschaltung in einem Halbleiterplättchen oder Chip, das
das bekannte Bauteil vom Typ IR2110 bildet. In dieser Figur sind
schematisch eine auf Masse bezogene Steuerschaltung 1, eine
schwimmende Bezugsschaltung 2, die in einer schwimmenden Senke
eines gemeinsamen Halbleiterplättchens oder Chips enthalten ist,
zwei Hochspannungs-Aufwärts-Pegelschieber-MOSFETs 3, zwei aus
Metall bestehende Hochspannungs-"Überkreuzungs"-Verbindungsele
mente 4, die sich von den Ausgängen der MOSFETs 3 aus erstrecken
und mit der schwimmenden Bezugsschaltung 2 verbunden sind, und
ein Abschlußbereich 5 gezeigt, der die schwimmende Bezugsschal
tung 2 umgibt, um diese Schaltung 2 gegenüber der auf Masse
bezogenen Steuerschaltung zu isolieren. Alle diese Schaltungen
sind in ein gemeinsames Silizium-Halbleiterplättchen oder einen
Chip integriert. Der Abschluß 5 enthält selbstverständlich eine
(nicht gezeigte) Sperrgrenzschicht. Daher müssen die Verbin
dungselemente 4 die Sperr-Grenzschicht im Bereich 5 überqueren
und von dieser isoliert sein. Beispielsweise könnte ein
Dielektrikum mit einer Dicke bis zu 1,5 Mikrometern für Produkte
erforderlich sein, die für eine Nennspannung von ungefähr 500
bis 600 Volt bestimmt sind. Dieses dicke Dielektrikum ruft
schwerwiegende Herstellungsprobleme hervor.
Ein ähnliches Problem ergibt sich bei einer Abwärts-Pegelschie
berschaltung, wie z. B. der in der Fig. 2 gezeigten bekannten
Schaltung. In Fig. 2 ist zu erkennen, daß die Pegelschieber-
MOSFETs 3 in dem Silizium innerhalb der schwimmenden Bezugs
schaltung 2 anstatt außerhalb der Schaltung 2 ausgebildet sind,
wie in Fig. 1. Wie in Fig. 1 müssen jedoch die Verbindungsele
mente 4 den Abschluß 5 überqueren, und sie müssen von der hohen
Spannung längs des Abschlußbereiches 5 isoliert sein.
Bei näherer Betrachtung und unter Bezugnahme auf Fig. 1 ist zu
erkennen, daß das Eingangssignal des Chips auf der Seite der
auf Masse bezogenen Steuerschaltung 1 des Chips empfangen wird.
Das Eingangssignal wird verarbeitet und über die Aufwärts-Pegel
schieber-MOSFETs 3 zur Seite der schwimmenden Bezugsschaltung
2 weitergeleitet. Die auf einer hohen Spannung liegenden Über
kreuzungs-Verbindungselemente 4 sind erforderlich, um das Hoch
spannungssignal von den Drain-Elektroden der Pegelschieber-
MOSFETs 3 zu der isolierten schwimmenden Senke 2 zu übertragen.
Weil die Verbindungselemente 4 über auf einer niedrigen Span
nung liegendes Silizium hinweglaufen, sollte das Isoliermaterial
zwischen den Verbindungselementen 4 und dem Silizium dick genug
sein, um der vollen Nenn-"Versetzungsspannung" zwischen den auf
Masse bezogenen und den schwimmenden Bezugsschaltungen 1 und 2
zu widerstehen. Entsprechend ist bei Produkten, wie z. B. den
Bauteilen IR2110 und IR2120 das Dielektrikum ungefähr 1,5 Mikro
meter dick, um eine gute Ausbeute für eine Nennspannung von 500
Volt zu erzielen. Für eine Nennspannung von 1200 Volt ist eine
bis zu 3 Mikrometer dicke dielektrische oder Isolierschicht
erforderlich. Dies ruft vielfältige Verarbeitungsprobleme her
vor und ist nur schwierig zu steuern.
Das gleiche Problem ergibt sich bei der Struktur nach Fig. 2.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine neuartige inte
grierte Hochspannungs-Leistungsschaltung der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei der die Anzahl der Überkreuzungs-Verbin
dungselemente für entweder eine Aufwärts- oder Abwärts-Pegel
schieberstruktur beseitigt ist und sich eine einfachere Her
stellung ergibt.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Gemäß der Erfindung sind zur Beseitigung des Hochspannungs-
Überkreuzungs-Verbindungselementes das beim Stand der Technik
erforderlich ist, die Pegelschieber-MOSFETs in den Hochspan
nungs-Abschlußbereich eingebaut. Damit entfällt die Notwendig
keit eines Überkreuzungs-Verbindungselementes und einer dicken
Isolierschicht.
Gemäß der vorliegenden Erfindung koppelt ein Pegelschieberbau
teil elektrisch eine auf einer schwimmenden Spannung liegende
Schaltung mit einer auf einer relativ niedrigeren Spannung lie
genden Schaltung, die jeweils auf einem gemeinsamen Substrat
aus Halbleitermaterial ausgebildet sind. Eine leicht dotierte
Schicht aus Halbleitermaterial ist oberhalb des Substrates an
geordnet und weist einen ersten Leitungstyp auf. Ein Basisbe
reich von einem zweiten Leitungstyp, der zu dem ersten Leitungs
typ entgegengesetzt ist, erstreckt sich in die obere Oberfläche
der Schicht bis zu einer vorgegebenen Tiefe. Ein Sourcebereich
vom ersten Leitungstyp ist in dem Basisbereich ausgebildet und
definiert einen Oberflächenkanalbereich zwischen dem Sourcebe
reich und der Schicht aus Halbleitermaterial. Eine Source-
Elektrode ist mit dem Sourcebereich verbunden und elektrisch mit
der auf der niedrigeren Spannung liegenden Schaltung gekoppelt.
Eine Gate-Isolierschicht ist über dem Kanalbereich angeordnet,
und eine leitende Schicht ist über der Gate-Isolationsschicht
angeordnet. Ein Drainkontakt-Diffusionsbereich vom ersten
Leitungstyp ist in der oberen Oberfläche ausgebildet und mit
seitlichem Abstand von dem Basisbereich angeordnet. Eine Drain-
Elektrode ist mit dem Drainkontakt-Diffusionsbereich verbunden.
Ein weiterer Diffusionsbereich des ersteren Leitungstyps
ist in der oberen Oberfläche der Schicht aus Halbleitermaterial
ausgebildet und mit seitlichem Abstand von dem Drainbereich und
weiter von dem Basisbereich fort angeordnet. Der Teil der
Schicht aus Halbleitermaterial, der zwischen dem Basisbereich
und dem weiteren Diffusionsbereich liegt, definiert einen
Leitungsbereich. Eine Isolierschicht ist oberhalb der oberen
Oberfläche der Schicht aus Halbleitermaterial zwischen dem
Drainbereich und dem weiteren Diffusionsbereich ausgebildet.
Eine Kontaktelektrode ist oberhalb des weiteren Diffusionsbe
reichs ausgebildet und elektrisch mit der eine schwimmende
Spannung aufweisenden Schaltung gekoppelt. Eine leitende
Widerstandsschicht liegt über der Isolierschicht zwischen der
Drain-Elektrode und der Kontakt-Elektrode und bildet einen
Widerstand, der elektrisch parallel zu dem Leitungsbereich der
Schicht aus Halbleitermaterial angeordnet ist. Der Widerstand
des Leitungsbereichs ist größer als der Widerstand der leitenden
Widerstandsschicht.
Ein Diffusionsbereich des zweiten Leitungstyps kann in der obe
ren Oberfläche der Schicht aus Halbleitermaterial bis zu einer
vorgegebenen Tiefe gebildet werden und befindet sich unterhalb
der Isolierschicht, derart, daß der Leitungsbereich verringert
wird. Ein weiterer Hauptbereich von einem zweiten Leitungstyp
kann in der oberen Oberfläche der Schicht aus Halbleitermaterial
ausgebildet und zwischen dem Hauptbereich und dem Drainkontakt-
Diffusionsbereich angeordnet sein. Ein weiterer Metallkontakt
kann oberhalb von zumindest einem Teil dieses zusätzlichen
Hauptbereichs angeordnet und elektrisch mit der Source-Elektrode
verbunden sein. Ein Resurf-Bereich des zweiten Leitungstyps
kann in der oberen Oberfläche der Schicht aus Halbleitermaterial
ausgebildet und zwischen dem zweiten Hauptbereich und dem Drain
bereich in Kontakt mit dem zusätzlichen Hauptbereich angeordnet
sein.
Der Source-Kontaktbereich kann weiterhin mit einem Teil des
Hauptbereichs in Kontakt stehen. Ein stark dotierter Basisbe
reich des zweiten Leitungstyps kann in einer Schicht aus
Halbleitermaterial ausgebildet sein und sich in das Substrat
erstrecken, wodurch das Bauteil elektrisch isoliert wird.
Gemäß einem weiteren Grundgedanken der Erfindung schließt eine
integrierte Schaltung eine auf einer schwimmenden Spannung
liegende Schaltung, eine auf einer relativ niedrigeren Spannung
liegende Schaltung und ein Pegelschieberbauteil ein, das in
einem gemeinsamen Substrat mit der auf einer schwimmenden Span
nung liegenden Schaltung und der auf der niedrigeren Spannung
liegenden Schaltung ausgebildet ist.
Gemäß einem weiteren Grundgedanken der Erfindung koppelt ein
Hochspannungs-MOSFET elektrisch eine auf einer schwimmenden
Spannung liegende Schaltung und eine auf einer relativ niedrigen
Spannung liegende Schaltung, die jeweils in einem gemeinsamen
Substrat mit dem MOSFET-Bauteil ausgebildet sind. Eine Schicht
aus Halbleitermaterial des ersten Leitungstyps ist oberhalb des
Substrates angeordnet, ist leicht dotiert und weist eine obere
Oberfläche auf. Ein Source-Diffusionsbereich des zweiten Lei
tungstyp entgegengesetzt zu dem ersten Leitungstyp ist in der
oberen Oberfläche der Schicht aus Halbleitermaterial ausgebil
det. Eine Source-Elektrode ist mit dem Sourcebereich verbunden.
Eine Gate-Isolierschicht ist über einem Teil der oberen Ober
fläche der Schicht aus Halbleitermaterial benachbart zu dem
Source-Diffusionsbereich angeordnet, und eine leitende Gate-
Schicht ist über der Gate-Isolierschicht angeordnet. Ein Drain
bereich des zweiten Leitungstyps ist in der oberen Oberfläche
der Schicht aus Halbleitermaterial ausgebildet und mit seit
lichem Abstand von dem Source-Diffusionsbereich angeordnet. Eine
Drain-Elektrode ist oberhalb der Drain-Diffusion angeordnet. Ein
Senkerbereich des zweiten Leitungstyps erstreckt sich von der
oberen Oberfläche der Schicht aus Halbleitermaterial und er
streckt sich in das Substrat, und er ist mit seitlichem Abstand
von dem Drainbereich und weiter in Abstand von der Source-
Diffusion angeordnet. Eine Masse-Elektrode ist mit dem Senker
bereich verbunden. Eine Isolierschicht ist über der oberen Ober
fläche der Schicht aus Halbleitermaterial zwischen der Drain-
Elektrode und der Masse- oder Erd-Elektrode angeordnet. Eine
leitende Widerstandsschicht ist über der Isolierschicht angeord
net und zwischen der Masse-Elektrode und der Drain-Elektrode
angeschlossen. Die Source-Elektrode ist elektrisch mit der auf
der schwimmenden Spannung liegenden Schaltung gekoppelt, und die
Drain-Elektrode ist elektrisch mit der auf der niedrigeren
Spannung liegenden Schaltung verbunden.
Ein Isolationsdiffusionsbereich des zweiten Leitungstyps kann
in der oberen Oberfläche ausgebildet sein und mit dem Senkerbe
reich in Kontakt stehen und unterhalb der Isolierschicht gele
gen und mit seitlichem Abstand von dem Drainbereich angeordnet
sein, um parasitäre Widerstände zu verringern. Ein leicht do
tierter Resurf-Bereich kann in der oberen Oberfläche in Kontakt
mit dem Drainbereich ausgebildet und zwischen den Drain-Bereich
und dem Source-Diffusionsbereich angeordnet sein. Ein weiterer
Diffusionsbereich des ersten Leitungstyps kann in der oberen
Oberfläche der Schicht aus Halbleitermaterial ausgebildet sein
und mit dem Source-Diffusionsbereich und der Source-Elektrode
in Kontakt stehen. Zumindestens ein Spalt kann in dem Senken-
Diffusionsbereich ausgebildet sein.
Entsprechend einem weiteren Grundgedanken der Erfindung schließt
eine integrierte Schaltung eine auf einer schwimmenden Spannung
liegende und in einem Substrat ausgebildete Schaltung, einen
Resurf-Diffusionsbereich, der im wesentlichen die auf einer
schwimmenden Spannung liegende Schaltung umgibt, eine auf einer
relativ niedrigeren Spannung liegende Schaltung, die in dem
Substrat ausgebildet ist, und zumindest ein Pegelschieber-
MOSFET-Bauteil ein, das in dem Substrat ausgebildet und elek
trisch zwischen der auf der hohen Spannung liegenden Schaltung
und der auf der niedrigen Spannung liegenden Schaltung gekoppelt
ist. Das MOSFET-Bauteil ist in einem Spalt oder einer Lücke
ausgebildet, die in dem Resurf-Bereich angeordnet ist.
Gemäß einem weiteren Grundgedanken der Erfindung schließt eine
integrierte Schaltung eine auf einer schwimmenden Spannung
liegende Schaltung, die in einem Substrat ausgebildet ist,
einen Resurf-Diffusionsbereich, der die auf einer hohen Spannung
liegende Schaltung umgibt, eine auf einer relativ niedrigeren
Spannung liegende Schaltung, die in dem Substrat ausgebildet
ist, und zumindest ein Pegelschieber-MOSFET-Bauteil ein, das in
dem Substrat ausgebildet ist und elektrisch zwischen der auf
einer hohen Spannung liegenden Schaltung und der auf der nied
rigeren Spannung liegenden Schaltung gekoppelt ist. Der Resurf-
Bereich umschließt zumindestens teilweise das Pegelschieber-
MOSFET-Bauteil und ist zwischen dem Pegelschieber-MOSFET-Bauteil
und dem auf der schwimmenden Spannung liegenden Bauteil angeord
net.
Eine weitere leitende Widerstandsschicht kann zwischen der
Drain-Elektrode und der Masse-Elektrode und parallel zu einer
leitenden Widerstandsschicht angeschaltet sein.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen noch näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer bekannten
Aufwärts- Pegelschieberschaltung,
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer bekannten
Abwärts-Pegelschieberschaltung,
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Pegelschieber
schaltung nach Fig. 1, wenn sie modifiziert ist,
um die vorliegende Erfindung zu verwirklichen,
Fig. 4 einen Querschnitt nach Fig. 3 entlang der
Schnittlinie 4-4 in einem Chip, das für die
Struktur nach Fig. 3 verwendet wird,
Fig. 5 einen Querschnitt nach Fig. 3 entlang der
Schnittlinie 5-5 in Fig. 3,
Fig. 6 ein Schaltbild der Struktur nach den Fig. 3 und
4,
Fig. 7 eine schematische Darstellung einer Abwärts-
Pegelschieberschaltung, die modifiziert wurde,
um die vorliegende Erfindung zu verwirklichen,
Fig. 8 eine Querschnittsansicht nach Fig. 7 entlang
der Schnittlinie 8-8 nach Fig. 7,
Fig. 9 ein Schaltbild des Abwärts-Pegelschieber-MOSFETs
nach den Fig. 7 und 8,
Fig. 10 eine Modifikation der Fig. 7 mit einer anders
geformten Abschlußtopologie,
Fig. 11 einen Querschnitt nach Fig. 10 entlang der
Schnittlinie 11-11 nach Fig. 10,
Fig. 12 ein Schaltbild der Schaltung der Struktur nach
den Fig. 10 und 11,
Fig. 13 eine Ausführungsform der Erfindung unter Ver
wendung eines einzelnen Hochspannungs-PMOS-
Bauteils,
Fig. 14 ein Schaltbild, das den parasitären Widerstand
zwischen den Drainbereichen von zwei Pegel
schieber-MOSFETs zeigt, die in einem gemeinsamen
Epitaxialbereich ausgebildet sind,
Fig. 15 eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei
der die Pegelschieberschaltungen in jeweils ge
trennten Epitaxialbereichen ausgebildet sind.
Die vorliegende Erfindung beseitigt die Notwendigkeit von über
kreuzenden Verbindungselementen 4 nach Fig. 1 für die Aufwärts-
Pegelschieberschaltung nach Fig. 1, wie dies in den Fig. 3, 4
und 6 gezeigt ist. Im wesentlichen kombiniert die neuartige
Konstruktion die Pegelschieber-MOSFETs 3 mit dem Hochspannungs
abschluß 5. Auf diese Weise wird die Notwendigkeit irgendwelcher
Hochspannungs-Überkreuzungs-Verbindungselemente beseitigt.
Fig. 4, die einen Querschnitt nach Fig. 3 entlang der Schnitt
linie 4-4 nach Fig. 3 darstellt, zeigt einen kleinen Teil des
integrierten Schaltungs-Chips und zeigt das Siliziumsubstrat 11
vom P-Leitungstyp (das einen spezifischen Widerstand von 10 bis
200 Ohm Zentimeter haben kann), über dem eine epitaxial abge
schiedene N⁻-Schicht 10 konzentrisch abgeschieden ist. Ring
förmige Hauptbereiche 12 und 16 vom P-Leitungstyp sind in die
Schicht 10 eindiffundiert, und ein Source-Ring 13 ist in den
Hauptbereich 12 eindiffundiert. Ein Polysilizium-Gate 14 ist
oberhalb eines üblichen Gateoxyds abgeschieden und durch eine
Oxyd-"Kappe" 15 (üblicherweise ein Niedrigtemperatur-Oxyd) abge
deckt, die sich über den durch die Source 13 in dem Hauptbe
reich gebildeten Kanal erstreckt, um den N-Kanal-MOSFET 3 zu
bilden (Fig. 1 und 6). Die ringförmige Diffusion 16 vergrößert
die Robustheit des Bauteils.
Die N⁻-Epitaxialschicht 10 nach Fig. 4 nimmt weiterhin einen
P⁻-Resurf-Bereich 30 auf. Niedrigtemperatur-Oxyd 31, das
(nicht gezeigte) bekannte, mit Abstand angeordnete Spannungs
teiler-Polysiliziumplatten enthalten kann, kann in dem Oxyd 31
enthalten sein, wie dies in dem US-Patent 5 270 568 gezeigt ist.
Ein P⁺-Senker 40 wird dazu verwendet, getrennte Bauteile oder
integrierte Schaltungs-Senken in dem gemeinsamen Silizium-Chip
11 voneinander zu trennen. Ein Aluminium-Source-Metall 41 ist
zur Bildung der Source-Elektrode des MOSFET 3 angeschlossen,
während die Drain-Elektrode dieses MOSFET durch eine Metalli
sierung 42 gebildet ist, die einen Drain-Ausgangsanschluß 43
bildet. Der P-Hauptbereich 16 nimmt ebenfalls einen Metall
kontakt 41a auf, der in geeigneter Weise mit der Source-Metalli
sierung 41 verbunden ist. Eine N⁺-Diffusion 44 ist vorgesehen,
um einen guten Kontakt zwischen dem Metall 42 und der N--
Epitaxialschicht 10 zu ermöglichen.
Gemäß einem wesentlichen Merkmal der vorliegenden Erfindung ist
ein Polysilizium-Widerstand 50 (der in manchen Fällen als
RPOLY bezeichnet wird) oberhalb einer Feldoxydschicht 51 ab
geschieden (die durch eine geeignete Niedrigtemperatur-Oxyd
schicht abgedeckt ist), und dieser Widerstand ist an einem Ende
mit dem Metall 42 und an seinem anderen Ende mit dem Hochspan
nungsmetall 53 verbunden. Das Metall 53 ist mit dem Silizium 10
über die N⁺-Diffusion 54 verbunden. Es sei bemerkt, daß die
Funktion des Poly-Widerstandes 50 auf andere Weise ausgeführt
werden könnte und beispielsweise aus einem diffundierten P-
Bereich in der N⁻-Epitaxialschicht 10 gebildet sein könnte.
Ein P⁺-Bereich 60 ist unter dem Oxyd 51 ausgebildet, um die
Länge des Majoritätsträgerpfades zwischen den Diffusionen 44 und
54 zu vergrößern. D.h., daß der Widerstand des Pfades unterhalb
des P⁺-Bereiches 60 in der N⁻-Epitaxialschicht 10 einen
Widerstand REPI aufweist. Die Diffusion 60 vergrößert den Wert
REPI durch Einschnüren des verfügbaren Leitungsbereiches in
der N⁻-Epitaxialschicht 10 zwischen dem P⁻-Substrat 11 und
dem P⁺-Bereich 60. Der zusätzliche, durch RPOLY gebildete
Widerstand 50 führt dazu, daß die Schaltung in besser vorhersag
barer Weise arbeitet, weil er die Auswirkung von Veränderungen
von REPI verringert, der sich als Funktion des Wertes der
Spannung HV aufgrund von Verarmungseffekten in der Epitaxial
schicht ändert.
Die Schaltungsbeziehung zwischen RPOLY 50 und REPI ist in
Fig. 6 gezeigt. Bei einer höheren Spannung erstreckt sich der
Verarmungsbereich weiter in die Epitaxialschicht, was dazu
führt, daß sich der effektive Widerstandswert von REPI drama
tisch vergrößert. Der höhere Widerstandswert des Pegelschieber
widerstandes macht die Schaltung stärker gegenüber dv/dt-bezoge
nen Fehlfunktionen empfindlich. Typischerweise ist der Wider
standswert von RPOLY 59 ungefähr 1000 Ohm, während sich REPI
von 3000 Ohm bei einer Vorspannung von Null bis zu einem höheren
effektiven Widerstand bei einer hohen Spannung ändert.
Fig. 5 zeigt den Abschluß 5 nach Fig. 3, der aus zwei P⁺-
Senkern 70 und 71 in der Epitaxialschicht 10 besteht. Geerdete
Metallschichten 72 bzw. 73 befinden sich oberhalb der Senken
70 bzw. 71 und eine N⁺-Diffusion 77 nimmt einen Metallstreifen
76 auf. Es sei bemerkt, daß sich das Hochspannungsmetall nicht
über den Abschluß hinweg erstreckt. Resurf-Bereiche 74 und 75
können ebenfalls vorgesehen sein.
Die ringförmigen Hauptbereiche vom P-Leitungstyp der Pegel
schieber-MOSFETs nach den Fig. 3 bis 6 machen das Übersprechen
zu einem Minimum, das auftritt, wenn mehr als eine Pegelschie
berschaltung mit der gleichen schwimmenden Schaltung verbunden
ist. Dieses Übersprechen wird durch das Vorhandensein der Drain-
Anschlüsse in der gleichen Epitaxialinsel hervorgerufen, was
dazu führt, daß die Drainbereiche miteinander über den parasi
tären Widerstand der Epitaxialschicht miteinander verbunden
sind. Diese Art von Übersprechen tritt bei den bekannten Pegel
schieberschaltungen, wie sie in Fig. 2 gezeigt sind, nicht auf,
weil hier die Drainbereiche der jeweiligen Pegelschieber-MOSFETs
in getrennten Epitaxialschicht-Inseln angeordnet und voneinander
isoliert sind.
Der parasitäre Widerstand zwischen den Pegelschieber-MOSFETs
nach den Fig. 3 bis 6 ist in Fig. 14 gezeigt, in der ein parasi
tärer Widerstand 94 zwischen den jeweiligen Drainbereichen von
MOSFETs 90 und 92 gebildet ist. Der parasitäre Widerstand ruft
einen Stromfluß durch den Widerstand 96 immer dann hervor, wenn
der MOSFET 90 aktiviert ist, und dies kann eine fehlerhafte
Triggerung in der schwimmenden Schaltung hervorrufen, die mit
dem Ausgang 2 verbunden ist, selbst wenn der MOSFET 92 nicht
aktiviert ist. In gleicher Weise kann ein Strom durch den Wider
stand 98 fließen, wenn der MOSFET 92 aktiviert ist.
Das Ausmaß des Übersprechens hängt von den relativen Werten der
Widerstände 96 und 94 ab, wenn der MOSFET 90 aktiviert ist, und
es hängt von den relativen Werten der Widerstände 98 und 94 ab,
wenn der MOSFET 92 aktiviert ist. Daher sollte der Widerstands
wert des Widerstandes 94 so hoch wie möglich sein, um das Über
sprechen zu einem Minimum zu machen. Bei den Pegelschieber
schaltungen nach den Fig. 3 bis 6 wird das Problem des Über
sprechens dadurch zu einem Minimum gemacht, daß Hauptbereiche
12 und 16 vom P-Leitungstyp gebildet werden, die den Wider
standswert des Widerstandes 94 zu einem Maximum machen.
Alternativ kann das Übersprechproblem dadurch zu einem Minimum
gemacht werden, daß die beiden Pegelschieber-MOSFETs körperlich
voneinander getrennt werden, wie dies in Fig. 15 gezeigt ist.
Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß die nützlichen
Merkmale der Verbesserungen nach den Fig. 3 bis 6 wie folgt
sind:
- 1. Kein Hochspannungs-Metall-Übersprechen aufgrund der Aus legung.
- 2. Ein zusätzlicher Pegelschieberwiderstand 50 (diffundiert oder poly) parallel zu dem Widerstand REPI ergibt einen stabileren Betrieb der Schaltung über einen größeren Bereich der angelegten Hochspannung.
- 3. Weil REPI im wesentlichen ein parasitäres Element ist, wird seine Wirkung dadurch zu einem Minimum gemacht, daß der Abstand zwischen den N⁺-Diffusionen 44 und 54 zu einem Maximum gemacht wird.
- 4. Die zusätzliche Diffusion 60 vom P-Leitungstyp zwischen den Diffusionen 44 und 54 macht die Wirkung von REPI zu einem Minimum.
- 5. Das Übersprechen zwischen den Pegelschieber-MOSFETs in der gleichen schwimmenden Bezugsschaltung wird dadurch zu einem Minimum gemacht, daß ein ringförmiger Hauptbereich vom P-Leitungstyp vorgesehen wird, wie dies in Fig. 3 gezeigt wird, oder daß die Pegelschieberschaltungen voneinander getrennt werden.
In Fig. 7 ist eine schematische Darstellung ähnlich der nach
Fig. 2 gezeigt, bei der jedoch der P-Resurf-Diffusionsteil des
Bereiches 5 an Lücken oder Spalten 201, 202 und 203 unterbrochen
ist, die klein sein können, beispielsweise jeweils 5 Mikrometer.
Der Siliziumchip wird dann in der in Fig. 8 gezeigten Weise
diffundiert, um die Source-, Gate- und Drain-Bereiche für late
rale Hochspannungs-PMOS-Feldeffekttransistoren 3 nach Fig. 7 zu
bilden. Entsprechend bezeichnen in Fig. 8 Bezugsziffern ähnlich
denen nach Fig. 5 gleiche Bauteile.
Es ist in Fig. 8 zu erkennen, daß sich ein P⁺-Bereich 209 von
dem Senkkörper 40 aus erstreckt und unter der Niedrigtemperatur-
(LTO-) Schicht 210 liegt. Eine P⁺-Drain-Diffusion 211 nimmt
einen Drain-Kontakt 212 auf, und eine P⁻-Resurf-Diffusion 213
erstreckt sich von dem Bereich 211 aus. Ein Sourcekontakt 214
steht mit einer P⁺-Diffusion 220 und einer N⁺-Kontaktdiffu
sion 221 in Kontakt. Ein Polysilizium-Gate 222 liegt über der
Oberfläche des N⁻-Epitaxialmaterials, das zwischen dem P -
Resurf-Bereich 213 und dem P⁺-Bereich 220 freiliegt. LTO-
Bereiche 223 und 224 erstrecken sich über die obere Bauteilober
fläche und schließen diese dicht ab, wie dies gezeigt ist. Ein
Polysilizium-Widerstand 225 verbindet den Erdkontakt 226 mit
dem Drainkontakt 212.
Das resultierende Bauteil ist eine Hochspannungs-PMOSFET-Ab
wärts-Pegelschieberschaltung, die das in Fig. 9 gezeigte Schalt
bild aufweist. Von wesentlicher Bedeutung ist hierbei, daß die
Hochspannungs-Überkreuzungsverbindung 4 nach Fig. 2 entfallen
ist.
Weiterhin wird dadurch, daß der P⁺-Drainbereich 211 mit Ab
stand von der Isolationsdiffusion 209 angeordnet ist, der para
sitäre Widerstand (RRSF in Fig. 12) beseitigt. Es sei bemerkt,
daß dieser kleine Raum bei einer hohen Spannung sehr leicht
verarmt wird.
Fig. 10 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Abschlußberei
ches, der wie in Fig. 3 "schleifenförmig" ist, um seine Länge
im Bereich der Pegelschieber-MOSFETs zu vergrößern. Diese
schleifenförmige Topologie verringert weiterhin in wesentlichem
Ausmaß das "Übersprechen" zwischen den Drainbereichen der bei
den MOSFET-Drains 240a und 241c in Fig. 10 dadurch, daß der in
Fig. 14 gezeigte parasitäre Widerstand RCP zu einem Maximum
gemacht wird.
So sind entsprechend zwei "Schleifen" 240 und 241 in Fig. 10
vorgesehen. Die PMOSFETs in diesen Bereichen sind in Fig. 11
für einen Bereich 240 gezeigt, der den Source-Bereich 220 ein
schließt. Gleiche Bezugsziffern in Fig. 11 beschreiben gleiche
Bauteile nach Fig. 8. Es sei bemerkt, daß der P⁻-Bereich 250
erweitert ist und mit dem Drainbereich 211 gemäß Fig. 11 in
Kontakt steht. Die Schleifen 240 und 241 machen den effektiven
Wert des parasitären Widerstandes des Bereiches 250 so hoch wie
möglich, wodurch der Widerstandswert des POLY-Widerstandes 225
zu dem dominierenden Widerstand wird, wie dies in Fig. 12 ge
zeigt ist.
Fig. 13 zeigt die Erfindung für einen einzelnen Abwärts-Pegel
schieber-PMOSFET für das Bauteil nach den Fig. 7 und 8. So
bilden lediglich zwei Spalte 300 und 301 den Hochspannungs-
PMOSFET 302. Die Spalte 300 und 301 weisen vorzugsweise eine
typische Breite von 5 Mikrometern auf und sie sind klein genug,
um selbstisolierend zu sein. Die Hochspannungsdiode ist ähnlich
zu der in Fig. 5 gezeigten, während der PMOSFET an den Schnitt
linien 8-8 in Fig. 8 gezeigt ist. Weitere Bezugsziffern in
Fig. 13 bezeichnen gleiche Bauteile wie in den Fig. 7 und 8.
Claims (23)
1. Integrierte Hochspannungs-Leistungsschaltung mit einer
Pegelschieberschaltung zur elektrischen Kopplung einer auf einer
schwimmenden Spannung liegenden Schaltung mit einer auf einer
relativ niedrigeren Spannung liegenden Schaltung, wobei die
Schaltungen jeweils auf einem gemeinsamen Substrat aus Halblei
termaterial mit der Pegelschieberschaltung ausgebildet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Pegelschieberschaltung folgende
Teile aufweist:
eine Schicht (10) aus Halbleitermaterial, die über dem Substrat (11) angeordnet ist, wobei das Halbleitermaterial von einem ersten Leitungstyp ist, leicht dotiert ist und eine obere Oberfläche aufweist,
einen Basisbereich (12) von einem zweiten Leitungstyp entgegengesetzt zu dem ersten Leitungstyp, wobei sich der Basis bereich (12) in die obere Oberfläche der Schicht (10) aus Halb leitermaterial bis zu einer vorgegebenen Tiefe erstreckt und eine im wesentlichen halbkreisförmige Form aufweist,
einen Source-Bereich (13) des ersten Leitungstyps, der in dem Basisbereich (12) ausgebildet ist und einen Oberflächen- Kanalbereich zwischen dem Source-Bereich (13) und der Schicht (10) aus Halbleitermaterial bildet,
eine Source-Elektrode (41), die mit dem Source-Bereich (13) verbunden und elektrisch mit der auf der niedrigeren Span nung liegenden Schaltung gekoppelt ist,
eine Gate-Isolierschicht (15), die über dem Kanalbereich angeordnet ist,
eine leitende Gate-Schicht (14), die über der Gate- Isolierschicht (15) angeordnet ist,
eine Drain-Elektrode (42), die mit einem Teil der Schicht (10) aus Halbleitermaterial verbunden ist, wodurch ein Drain-Bereich gebildet ist und wobei die Drain-Elektrode (42) mit seitlichem Abstand von dem Basisbereich (12) angeordnet ist,
eine Kontakt-Elektrode, die mit einem anderen Teil der Schicht (10) aus Halbleitermaterial verbunden und elektrisch mit der auf einer schwimmenden Spannung liegenden Schaltung gekoppelt ist, wobei der Teil der Schicht (10) aus Halbleiter material, der zwischen der Drain-Elektrode (42) und der Kontakt- Elektrode (53) liegt, einen Leitungsbereich bildet, und
ein Widerstand (50), der zwischen der Drain-Elektrode (42) und der Kontakt-Elektrode (53) angeordnet ist und elek trisch parallel zu dem Leitungsbereich (60) der Schicht (10) aus Halbleitermaterial angeordnet ist.
eine Schicht (10) aus Halbleitermaterial, die über dem Substrat (11) angeordnet ist, wobei das Halbleitermaterial von einem ersten Leitungstyp ist, leicht dotiert ist und eine obere Oberfläche aufweist,
einen Basisbereich (12) von einem zweiten Leitungstyp entgegengesetzt zu dem ersten Leitungstyp, wobei sich der Basis bereich (12) in die obere Oberfläche der Schicht (10) aus Halb leitermaterial bis zu einer vorgegebenen Tiefe erstreckt und eine im wesentlichen halbkreisförmige Form aufweist,
einen Source-Bereich (13) des ersten Leitungstyps, der in dem Basisbereich (12) ausgebildet ist und einen Oberflächen- Kanalbereich zwischen dem Source-Bereich (13) und der Schicht (10) aus Halbleitermaterial bildet,
eine Source-Elektrode (41), die mit dem Source-Bereich (13) verbunden und elektrisch mit der auf der niedrigeren Span nung liegenden Schaltung gekoppelt ist,
eine Gate-Isolierschicht (15), die über dem Kanalbereich angeordnet ist,
eine leitende Gate-Schicht (14), die über der Gate- Isolierschicht (15) angeordnet ist,
eine Drain-Elektrode (42), die mit einem Teil der Schicht (10) aus Halbleitermaterial verbunden ist, wodurch ein Drain-Bereich gebildet ist und wobei die Drain-Elektrode (42) mit seitlichem Abstand von dem Basisbereich (12) angeordnet ist,
eine Kontakt-Elektrode, die mit einem anderen Teil der Schicht (10) aus Halbleitermaterial verbunden und elektrisch mit der auf einer schwimmenden Spannung liegenden Schaltung gekoppelt ist, wobei der Teil der Schicht (10) aus Halbleiter material, der zwischen der Drain-Elektrode (42) und der Kontakt- Elektrode (53) liegt, einen Leitungsbereich bildet, und
ein Widerstand (50), der zwischen der Drain-Elektrode (42) und der Kontakt-Elektrode (53) angeordnet ist und elek trisch parallel zu dem Leitungsbereich (60) der Schicht (10) aus Halbleitermaterial angeordnet ist.
2. Schaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand einen Diffusions
bereich des zweiten Leitungstyps umfaßt, der in der oberen Ober
fläche der Schicht (10) aus Halbleitermaterial bis zu einer
vorgegebenen Tiefe ausgebildet ist.
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer, im wesentlichen halb
kreisförmiger Hauptbereich (16) des zweiten Leitungstyps in der
oberen Oberfläche der Schicht (10) aus Halbleitermaterial kon
zentrisch zu dem Hauptbereich (12) ausgebildet und zwischen dem
Hauptbereich (12) und der Drain-Elektrode (42) angeordnet ist.
4. Schaltung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Metallkontakt (41a)
über zumindestens einem Teil des weiteren Hauptbereichs (16)
angeordnet ist.
5. Schaltung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Metallkontakt (41a)
elektrisch mit der Source-Elektrode (41) verbunden ist.
6. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Resurf-Bereich (30) des zweiten
Leitungstyps in der oberen Oberfläche der Schicht (11) aus Halb
leitermaterial ausgebildet und zwischen dem weiteren Hauptbe
reich (16) und dem Drain-Diffusionsbereich (44) angeordnet ist
und in Kontakt mit dem weiteren Hauptbereich (16) steht.
7. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (50) eine leitende
Schicht ist, die über einer Isolierschicht (51) angeordnet ist.
8. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein stark dotierter Abstandsbereich
(40) des zweiten Leitungstyps in der Schicht (10) aus Halblei
termaterial ausgebildet ist und sich in das Substrat (11) er
streckt, um die Pegelschieberschaltung elektrisch zu isolieren.
9. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß sie eine auf einer schwimmenden
Spannung liegende Schaltung, eine auf einer relativ niedrigeren
Spannung liegende Schaltung und zumindest ein Pegelschieberbau
teil umfaßt.
10. Bauteil zum elektrischen Koppeln einer auf einer schwim
menden Schaltung liegenden Schaltung mit einer auf einer relativ
niedrigen Spannung liegenden Schaltung, die jeweils in einem
gemeinsamen Substrat mit einem MOSFET-Bauteil ausgebildet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß das MOSFET-Bauteil folgende Teile
umfaßt:
eine Schicht (10) aus Halbleitermaterial von einem ersten Leitungstyp, die über dem Substrat (11) angeordnet ist, leicht dotiert ist und eine obere Oberfläche aufweist,
einen Source-Diffusionsbereich des zweiten Leitungstyps entgegengesetzt zu dem ersten Leitungstyp, wobei der Source- Diffusionsbereich in der oberen Oberfläche der Schicht (10) aus Halbleitermaterial ausgebildet ist,
eine Source-Elektrode (41), die mit dem Source-Bereich (13) verbunden und elektrisch mit der auf der schwimmenden Spannung liegenden Schaltung gekoppelt ist,
eine Gate-Isolierschicht (15), die über einen Teil der oberen Oberfläche der Schicht (10) aus Halbleitermaterial benachbart zu dem Source-Diffusionsbereich angeordnet ist,
eine leitende Gate-Schicht (15), die über der Gate- Isolationsschicht (15) angeordnet ist,
einen Drain-Bereich (44) des zweiten Leitungstyps, der in der oberen Oberfläche der Schicht (10) aus Halbleitermaterial ausgebildet und mit seitlichem Abstand von dem Source-Diffu sionsbereich (13) angeordnet ist,
eine Drain-Elektrode (42), die über der Drain-Diffusion (44) angeordnet und elektrisch mit der auf der niedrigeren Spannung liegenden Schaltung gekoppelt ist, und
einen Widerstand (50), der zwischen der Erd-Elektrode und der Drain-Elektrode angeschaltet ist.
eine Schicht (10) aus Halbleitermaterial von einem ersten Leitungstyp, die über dem Substrat (11) angeordnet ist, leicht dotiert ist und eine obere Oberfläche aufweist,
einen Source-Diffusionsbereich des zweiten Leitungstyps entgegengesetzt zu dem ersten Leitungstyp, wobei der Source- Diffusionsbereich in der oberen Oberfläche der Schicht (10) aus Halbleitermaterial ausgebildet ist,
eine Source-Elektrode (41), die mit dem Source-Bereich (13) verbunden und elektrisch mit der auf der schwimmenden Spannung liegenden Schaltung gekoppelt ist,
eine Gate-Isolierschicht (15), die über einen Teil der oberen Oberfläche der Schicht (10) aus Halbleitermaterial benachbart zu dem Source-Diffusionsbereich angeordnet ist,
eine leitende Gate-Schicht (15), die über der Gate- Isolationsschicht (15) angeordnet ist,
einen Drain-Bereich (44) des zweiten Leitungstyps, der in der oberen Oberfläche der Schicht (10) aus Halbleitermaterial ausgebildet und mit seitlichem Abstand von dem Source-Diffu sionsbereich (13) angeordnet ist,
eine Drain-Elektrode (42), die über der Drain-Diffusion (44) angeordnet und elektrisch mit der auf der niedrigeren Spannung liegenden Schaltung gekoppelt ist, und
einen Widerstand (50), der zwischen der Erd-Elektrode und der Drain-Elektrode angeschaltet ist.
11. Bauteil nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Senkerbereich (40) des zweiten
Leitungstyps vorgesehen ist, der sich von der oberen Oberfläche
der Schicht (10) aus Halbleitermaterial aus in das Substrat (11)
erstreckt und mit seitlichem Abstand von dem Drain-Bereich (44)
und weiterhin mit Abstand von der Source-Diffusion angeordnet
ist, und daß eine Erd-Elektrode (41) mit dem Senkerbereich
verbunden ist.
12. Bauteil nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Isolations-Diffusionsbereich
des zweiten Leitungstyps in der oberen Oberfläche der Schicht
aus Halbleitermaterial ausgebildet ist und mit dem Senkerbereich
in Kontakt steht und mit seitlichem Abstand von dem Drain-
Bereich angeordnet ist, um parasitäre Widerstände zu verringern.
13. Bauteil nach einem der Ansprüche 10-12,
dadurch gekennzeichnet, daß ein leicht dotierter Resurf-Bereich
(213) in der oberen Oberfläche der Schicht (10) aus Halbleiter
material in Kontakt mit dem Drain-Bereich (211) ausgebildet und
zwischen dem Drain-Bereich (211) und dem Source-Diffusionsbe
reich angeordnet ist.
14. Bauteil nach einem der Ansprüche 10-13,
dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Diffusionsbereich des
ersten Leitungstyps in der oberen Oberfläche der Schicht (10)
aus Halbleitermaterial ausgebildet ist und mit dem Source-
Diffusionsbereich und der Source-Elektrode in Kontakt steht.
15. Integrierte Schaltung mit einer auf einer schwimmenden
Spannung liegenden Schaltung, die in einem Substrat ausgebildet
ist,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Resurf-Diffusionsbereich im
wesentlichen die auf einer schwimmenden Spannung liegende Schal
tung umgibt, daß eine auf einer relativ niedrigeren Spannung
liegende Schaltung in dem Substrat ausgebildet ist, und daß
zumindestens ein Pegelschieber-MOSFET-Bauteil vorgesehen ist,
das das Bauteil nach den Ansprüchen 10, 11, 12, 13 oder 14
umfaßt.
16. Bauteil zum elektrischen Koppeln einer auf einer
schwimmenden Spannung liegenden Schaltung mit einer auf einer
relativ niedrigeren Spannung liegenden Schaltung, die jeweils
in einem gemeinsamen Substrat mit dem MOSFET-Bauteil ausgebildet
sind, wobei das MOSFET-Bauteil folgende Teile umfaßt:
eine Schicht (10) aus Halbleitermaterial mit einem ersten Leitungstyp, die über dem Substrat (11) angeordnet ist, leicht dotiert ist und eine obere Oberfläche aufweist,
einen Source-Diffusionsbereich des zweiten Leitungstyps entgegengesetzt zu dem ersten Leitungstyp, wobei der Source- Diffusionsbereich in der oberen Oberfläche der Schicht (10) aus Halbleitermaterial ausgebildet ist und eine im wesentlichen halbkreisförmige Form aufweist,
eine Source-Elektrode, die mit dem Source-Bereich ver bunden ist und elektrisch mit der auf einer schwimmenden Span nung liegenden Schaltung gekoppelt ist,
eine Gate-Isolierschicht, die über einen Teil der oberen Oberfläche der Schicht (10) aus Halbleitermaterial benachbart zu dem Source-Diffusionsbereich angeordnet ist,
eine leitende Gate-Schicht, die über der Gate-Isola tionsschicht angeordnet ist,
einen Drain-Bereich des zweiten Leitungstyps, der in der oberen Oberfläche der Schicht aus Halbleitermaterial ausgebil det und mit seitlichem Abstand von dem Source-Diffusionsbereich angeordnet ist,
eine Drain-Elektrode, die über der Drain-Diffusion an geordnet und elektrisch mit der auf einer niedrigeren Spannung liegenden Schaltung gekoppelt ist, und
einen Widerstand, der zwischen der Erd-Elektrode und der Drain-Elektrode eingeschaltet ist.
eine Schicht (10) aus Halbleitermaterial mit einem ersten Leitungstyp, die über dem Substrat (11) angeordnet ist, leicht dotiert ist und eine obere Oberfläche aufweist,
einen Source-Diffusionsbereich des zweiten Leitungstyps entgegengesetzt zu dem ersten Leitungstyp, wobei der Source- Diffusionsbereich in der oberen Oberfläche der Schicht (10) aus Halbleitermaterial ausgebildet ist und eine im wesentlichen halbkreisförmige Form aufweist,
eine Source-Elektrode, die mit dem Source-Bereich ver bunden ist und elektrisch mit der auf einer schwimmenden Span nung liegenden Schaltung gekoppelt ist,
eine Gate-Isolierschicht, die über einen Teil der oberen Oberfläche der Schicht (10) aus Halbleitermaterial benachbart zu dem Source-Diffusionsbereich angeordnet ist,
eine leitende Gate-Schicht, die über der Gate-Isola tionsschicht angeordnet ist,
einen Drain-Bereich des zweiten Leitungstyps, der in der oberen Oberfläche der Schicht aus Halbleitermaterial ausgebil det und mit seitlichem Abstand von dem Source-Diffusionsbereich angeordnet ist,
eine Drain-Elektrode, die über der Drain-Diffusion an geordnet und elektrisch mit der auf einer niedrigeren Spannung liegenden Schaltung gekoppelt ist, und
einen Widerstand, der zwischen der Erd-Elektrode und der Drain-Elektrode eingeschaltet ist.
17. Bauteil nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Senkerbereich (40) des zweiten
Leitungstyps sich von der oberen Oberfläche der Schicht (10)
aus Halbleitermaterial in das Substrat (11) erstreckt und mit
seitlichem Abstand von dem Drain-Bereich angeordnet ist und
weiterhin in Abstand von der Source-Diffusion angeordnet ist,
wobei eine Erd-Elektrode (226) mit dem Senkerbereich (40)
verbunden ist.
18. Bauteil nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Isolationsdiffusionsbereich des
zweiten Leitungstyps in der oberen Oberfläche der Schicht (10)
aus Halbleitermaterial ausgebildet und mit dem Senkerbereich
und dem Drain-Bereich in Kontakt steht.
19. Bauteil nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß ein leicht dotierter Resurf-Bereich
in der oberen Oberfläche der Schicht aus Halbleitermaterial in
Kontakt mit dem Drain-Bereich ausgebildet und zwischen dem
Drain-Bereich und dem Source-Diffusionsbereich angeordnet ist.
20. Bauteil nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Diffusionsbereich des
ersten Leitungstyps in der oberen Oberfläche der Schicht aus
Halbleitermaterial ausgebildet und mit dem Source-Diffusions
bereich und der Source-Elektrode in Kontakt steht.
21. Integrierte Schaltung mit einer auf einer schwimmenden
Spannung liegenden Schaltung, die in einem Substrat ausgebildet
ist, mit einem Resurf-Diffusionsbereich, der die Hochspannungs
schaltung umschließt, mit einer auf einer relativ niedrigeren
Spannung liegenden Schaltung, die in dem Substrat ausgebildet
ist, und mit zumindest einem Pegelschieber-MOSFET-Bauteil,
das in dem Substrat ausgebildet ist und elektrisch zwischen der
auf der hohen Spannung liegenden Schaltung und der auf der nied
rigeren Spannung liegenden Schaltung gekoppelt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Resurf-Bereich zumindest
teilweise das Pegelschieber-MOSFET-Bauteil umschließt und zwi
schen dem Pegelschieber-MOSFET-Bauteil und dem auf der schwim
menden Spannung liegenden Bauteil angeordnet ist, wobei das
MOSFET-Bauteil das Bauteil nach den Ansprüchen 16, 17, 18, 19
oder 20 umfaßt.
22. Integrierte Schaltung nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Diffusionsbereich des
zweiten Leitungstyps in der oberen Oberfläche der Schicht aus
Halbleitermaterial ausgebildet und zwischen dem Resurf-Bereich
und dem Drain-Bereich angeordnet ist und mit diesem in Kontakt
steht.
23. Integrierte Schaltung nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Diffusionsbereich einen
weiteren leitenden Widerstand umfaßt, der zwischen der Drain-
Elektrode und der Erd-Elektrode parallel zu der leitenden Wi
derstandsschicht angeschaltet ist.
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Non-Patent Citations (1)
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| Integrierte Leistungsschaltung, Typ IR 2110, Fa. International Rectifier Corporation * |
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