Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf MOS-Halbleiterbauelemente des Verarmungstyps, die
vorzugsweise mit einem vertikalen MOSFET integriert ausgebildet sind. Ferner bezieht sich die
Erfindung auf einen MOS-Leistungs-IC, in dem die MOS-Halbleiterbauelemente des Verarmungs
typs vorgesehen sind, und auf ein Verfahren zur Verwendung dieses MOS-Leistungs-ICs.
Wenn eine MOS-Halbleiteranordnung, bei der ein MOS-Halbleiterbauelement wie etwa ein
bipolarer Transistor mit isoliertem Gate (IGBT) als das in einer Ausgangsstufe vorgesehene
Halbleiterbauelement verwendet wird, in Verbindung mit einer induktiven Last wie etwa einer
Zündsteuerschaltung (beispielsweise zum intermittierenden Unterbrechen des Stroms durch die
Primärwicklung der Zündspule eines Kraftfahrzeugs) eingesetzt wird, leidet der bipolare Transistor
mit isoliertem Gate unter den Oszillationen seiner Kollektorspannung. Zur Lösung dieses Problems
wurde von den Erfindern der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, daß zwischen dem Kollektor
und dem Gate des in der Ausgangsstufe befindlichen bipolaren Transistors mit isoliertem Gate ein
Schaltungszweig angeordnet wird, der aus einer Reihenschaltung aus einer Konstantstromeinrich
tung und einem Widerstand besteht.
Dies ist in der japanischen offengelegten Patentveröffentli
chung (Kokai) JP 9-280147A offenbart.
In Fig. 19 ist ein Schaltbild dargestellt, das den Aufbau der in der JP 9-280147A offenbarten
MOS-Halbleiteranordnung veranschaulicht. (Fig. 19 entspricht der Fig. 1 der JP 9-280147A).
Einer der Ausgangsanschlüsse (Ausgangsanschluß C) der MOS-Halbleiteranordnung ist mit einer
Primärwicklung einer nicht gezeigten Zündspule verbunden. Zwischen dem Kollektor cm und dem
Gate gm eines in der Ausgangsstufe angeordneten bipolaren Transistors 303 mit isoliertem Gate
ist ein Schaltungszweig angeordnet, in dem eine Konstantstromeinrichtung 308 und ein Wider
stand 309 in Reihe geschaltet sind. Fig. 21 zeigt die Ausgangskennlinien dieses MOS-Leistungs-ICs,
wobei auf der horizontalen Achse die Kollektorspannung des bipolaren Transistors 303
aufgetragen ist und auf der vertikalen Achse der Kollektorstrom angegeben ist. Hierbei ist
insbesondere anzumerken, daß eine ungesättigte Region der Konstantstromeinrichtung 308
benutzt wird, um hierdurch die Eigenschaft zu erzielen, daß sich der Kollektorstrom mit einer
Zunahme der Kollektorspannung vergrößert, um hierdurch Schwingungen bzw. Oszillationen der
Kollektorspannungen zu unterdrücken. In der vorstehend angegebenen JP 9-280147A wird
vorgeschlagen, einen MOSFET des Verarmungstyps oder einen bipolaren Transistor mit isoliertem
Gate als die Konstantstromeinrichtung 308 zu verwenden und dieses Bauelement in einem Teil
des in der Ausgangsstufe befindlichen bipolaren Transistors auszubilden oder einzubauen. Es
findet sich jedoch keine spezielle Beschreibung eines solchen integrierten Aufbaus. Ferner ist in
dieser Druckschrift angegeben, daß die Konstantstromeinrichtung 308 in der Form einer seriell
geschalteten Spannungsversorgung ausgebildet sein kann.
In Fig. 20 ist ein Querschnitt durch einen Teil eines bipolaren Transistors mit isoliertem Gate
gezeigt, der integriert mit einem MOSFET des Verarmungstyps und einem solchen des Anreiche
rungstyps ausgebildet ist. In dem auf der rechten Seite befindlichen Abschnitt der Fig. 20 ist ein
in einer Ausgangsstufe vorgesehener bipolarer Transistor 320 mit isoliertem Gate gezeigt.
Allgemein wird ein epitaktisch ausgebildeter Wafer eingesetzt, bei dem eine n⁺ Pufferschicht 322
und eine n⁻ Driftschicht 323 auf einem p⁺ Substrat schichtartig aufgebracht sind, wobei eine
Mehrzahl von bipolaren Transistoreinheiten mit isoliertem Gate (IGBTs) in einem Oberflächenbe
reich der n⁻ Driftschicht 323 ausgebildet ist. In dem linken Bereich der Fig. 20 ist ein MOSFET
330 des Verarmungstyps auf und innerhalb einer p⁻ Wannenzone 333 ausgebildet, die ihrerseits
in einem Oberflächenbereich der n⁻ Driftschicht 323 vorgesehen ist. In dem mittleren Abschnitt
der Fig. 20 ist ein MOSFET des Anreicherungstyps mit Kanal n dargestellt, der auf und innerhalb
der p⁻ Wannenzone 333 ausgebildet ist, aber nicht mit dem Prinzip der vorliegenden Erfindung
zusammenhängt. Zur Ausbildung des MOSFETs 330 des Verarmungstyps werden in einem
Oberflächenbereich der p⁻ Wannenzone 333 eine n⁻ Verarmungszone 334, eine n⁺ Sourcezone
335 und eine n⁺ Drainzone 336 ausgebildet, und zwar derart, daß die n⁺ Sourcezone 335 und
die n⁺ Drainzone 336 an den entgegengesetzten Seiten der n⁺ Verarmungszone 334 angeordnet
sind. Eine Gateelektrodenschicht 338 wird oberhalb der n⁻ Verarmungszone 334 unter Zwischen
lage eines Gateisolierfilms 337 zwischen der Gateelektrodenschicht 338 und der n⁻ Verarmungs
zone 334 ausgebildet. Eine Sourceelektrode 341 und eine Drainelektrode 342 werden derart
ausgebildet, daß sie mit der n⁺ Sourcezone 335 bzw. mit der n⁺ Drainzone 336 in Kontakt
stehen, wobei sich die Sourceelektrode 341 ferner auch mit der Gateelektrodenschicht 338 in
Kontakt befindet.
Bei der Ausgestaltung gemäß der Darstellung in Fig. 20 kann die Konstantstromeinrichtung, die in
Form des Verarmungs-MOSFETs 330 ausgebildet ist, mit dem bipolaren Transistor mit isoliertem
Gate integriert auf demselben Chip ausgebildet werden. Wie aus Fig. 19 erkennbar ist, ist die
Durchbruchsspannung der Konstantstromeinrichtung 308 vorzugsweise äquivalent bzw.
gleichwertig wie diejenige des bipolaren Transistors 303, da diese Komponenten einen gemein
samen Ausgangsanschluß C besitzen. Es ist jedoch äußerst schwierig, bei dem lateralen
MOSFET, der gemäß der Darstellung in Fig. 20 in der p⁻ Wannenzone 333 ausgebildet ist, eine
solch hohe Durchbruchsspannung zu erzielen, die bei mehreren hundert Volt liegt. Demgemäß
muß bei der Halbleiteranordnung mit der in Fig. 19 gezeigten Schaltungskonfiguration eine
diskrete bzw. eigene, für hohe Spannung ausgelegte Konstantstromeinrichtung oder eine
Spannungsversorgung eingesetzt werden.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein MOS-Halbleiterbauelement des Verarmungs
typs zu schaffen, das mit einer vertikalen Halbleiteranordnung des MOS-Typs geeignet integriert
ausgebildet ist, um hierdurch eine hohe Durchbruchsspannung zu gewährleisten. Ferner soll mit
der vorliegenden Erfindung ein MOS-Leistungs-IC geschaffen werden, in dem das MOS-Halblei
terbauelement des Verarmungstyps eingebaut ist.
Die vorstehend genannte Aufgabe wird mit den im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen
gelöst. Weiterhin wird mit der Erfindung ein MOS-Leistungs-IC geschaffen, das die Merkmale des
Anspruchs 14 und/oder der weiteren Ansprüche aufweist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Mit der vorliegenden Erfindung wird somit unter anderem ein die vorstehend genannte Aufgabe
lösendes MOS-Halbleiterbauelement des Verarmungstyps geschaffen, das eine n Driftschicht;
eine p⁻ Wannenzone, die in einem Oberflächenbereich der n⁻ Driftschicht ausgebildet ist; eine n⁺
Emitterzone, die in einem Oberflächenbereich der p⁻ Wannenzone gebildet ist; eine n⁻ Verar
mungszone, die in dem Oberflächenbereich der p⁻ Wannenzone derart ausgebildet ist, daß sie sich
von der n⁺ Emitterzone bis zu einer Oberflächenschicht der n⁻ Driftschicht erstreckt; eine
Gateelektrodenschicht, die auf einem Gateisolierfilm oberhalb der n⁻ Verarmungszone ausgebildet
ist; eine Emitterelektrode, die so ausgebildet ist, daß sie mit den Oberflächen sowohl der n⁺
Emitterzone als auch der p⁻ Wannenzone in Kontakt steht; und eine Kollektorelektrode umfaßt,
die an einer rückseitigen Fläche der n⁻ Driftschicht ausgebildet ist.
Eine p⁺ Kollektorschicht kann an der rückseitigen Fläche bzw. Unterseite der n⁻ Driftschicht derart
ausgebildet sein, daß die Kollektorelektrode mit der p⁺ Kollektorschicht in Kontakt gehalten ist.
Das in der vorstehend beschriebenen Weise aufgebaute MOS-Halbleiterbauelement des Verar
mungstyps wird vorzugsweise mit einem vertikalen MOSFET integriert ausgebildet, oder mit
einem vertikalen bipolaren Transistor mit isoliertem Gate integriert ausgebildet, bei dem sich die
Kollektorelektrode mit der p⁺ Kollektorschicht in Kontakt befindet, und zeigt eine ausreichend
hohe Durchbruchsspannung, die gleichwertig ist wie diejenige des MOSFETs oder des bipolaren
Transistors mit isoliertem Gate.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die p⁻ Wannenzone im wesentlichen in
einem mittleren Abschnitt derselben mit einer Öffnung versehen, derart, daß sie die n⁻ Verar
mungszone umgibt. Bei dieser Ausgestaltung ist der gesamte Bereich der n⁻ Driftschicht innerhalb
der Öffnung mit Verarmungsschichten belegt, die sich von der p⁻ Wannenzone ausbreiten,
wodurch die Durchbruchsspannung des Bauelements einfach erhöht werden kann.
Falls eine Mehrzahl von MOS-Halbleiterbauelementen des Verarmungstyps, die jeweils in der
vorstehend beschriebenen Weise aufgebaut sind, parallel zueinander angeordnet werden, ergibt
sich eine MOS-Halbleiteranordnung bzw. ein MOS-Halbleiterbauelement, das eine ausreichend
große Stromkapazität bzw. Stromtragfähigkeit bereitstellt.
Die p⁻ Wannenzonen der MOS-Halbleiterbauelemente des Verarmungstyps, die jeweils parallel
zueinander geschaltet sind, können miteinander verbunden sein. In diesem Fall kann die Mehrzahl
von MOS-Halbleiterbauelementen in einer verringerten Fläche des Halbleitersubstrats ausgebildet
werden, im Vergleich mit einem Fall, bei dem die einzelnen Bauelemente separat ausgebildet sind,
und es kann eine gemeinsame Elektrode für diese Halbleiterbauelemente verwendet werden.
Eine Mehrzahl von n⁻ Verarmungszonen kann in der n⁻ Driftschicht ausgebildet sein, die von einer
p⁻ Wannenzone umgeben sind. Die in dieser Weise aufgebaute MOS-Halbleiteranordnung des
Verarmungstyps stellt ebenfalls eine große Stromtragfähigkeit bereit.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die n⁻ Driftschicht, die von
einer p⁻ Wannenzone umgeben ist, eine im wesentlichen rechteckförmige Gestalt auf, wobei die
Länge x der kürzeren Seite der rechteckförmigen Gestalt nicht größer ist als zwei Drittel der Dicke
der n⁻ Driftschicht.
Aus experimentellen Ergebnissen, die im weiteren Text erläutert werden, ergibt sich, daß sich die
Durchbruchsspannung in unerwünschter Weise verringert, wenn die Länge x der kürzeren Seite
zwei Drittel der Dicke der n⁻ Driftschicht überschreitet, was wahrscheinlich daran liegt, daß sich
die Verarmungsschichten, die sich von entgegengesetzten p Wannenzonen ausbreiten, nicht
miteinander verbinden.
Die Länge x der kürzeren Seite ist vorzugsweise nicht kleiner als ein Sechstel der Dicke der n⁻
Driftschicht. Falls die Länge x kleiner ist als ein Sechstel der Dicke der n⁻ Driftschicht, wird der
Serienwiderstand gleichartig wie bei einem Feldeffekttransistor des Übergangstyps (JFET)
übermäßig groß, und es ist das resultierende Bauelement für praktischen Einsatz nicht geeignet.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist eine p⁻ Isolationswannenzone
benachbart zu der p⁻ Wannenzone in dem Oberflächenbereich der n⁻ Driftschicht derart ausgebil
det, daß das Potential der p⁻ Wannenzone unabhängig ist von demjenigen der p⁻ Isolationswan
nenzone. Bei dieser Ausgestaltung kann das Potential der p⁻ Wannenzone frei auf einen ge
wünschten Pegel unabhängig von dem Potential der p⁻ Isolationswannenzone festgelegt werden.
Bei einer anderen, ebenfalls vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist eine p⁻ Isolationswan
nenzone in der Nähe der p⁻ Wannenzone in dem Oberflächenbereich der n⁻ Driftschicht ausgebil
det, und es ist eine isolierte Gateelektrodenschicht auf einem isolierenden Film oberhalb einer
Oberfläche der n⁻ Driftschicht gebildet, die zwischen der p⁻ Wannenzone und der p⁻ Isolations
wannenzone liegt. Bei dieser Ausgestaltung kann eine Leitung bzw. leitende Verbindung
zwischen der p⁻ Wannenzone und der p⁻ Isolationswannenzone dadurch verhindert werden, daß
eine bestimmte Spannung an die isolierte Gateelektrodenschicht angelegt wird.
Die isolierte Gateelektrodenschicht weist vorzugsweise ein Potential auf, das nahe bei dem
Potential der Emitterelektrode liegt, oder besitzt das gleiche Potential wie die Emitterelektrode. In
diesem Fall kann die Leitung bzw. leitende Verbindung zwischen der p⁻ Wannenzone und der
benachbarten p⁻ Isolationswannenzone verhindert werden.
Weiterhin kann die Emitterelektrode mit der Gateelektrode verbunden sein. In diesem Fall ist das
Potential der Gateelektrode gleich groß wie das Potential der Emitterelektrode, so daß Konstant
stromeigenschaften erzielt werden.
Mit der Erfindung wird weiterhin ein MOS-Leistungs-IC bereitgestellt, in dem das vorstehend
erläuterte MOS-Halbleiterbauelement des Verarmungstyps eingebaut ist und das folgende
Komponenten umfaßt: ein in der Ausgangsstufe vorhandenes MOS-Halbleiterbauelement, das
einen Steuerabschnitt mit einem Metall-Oxid-Halbleiter-Aufbau (MOS-Aufbau) enthält, der ein
Hauptgate (gm), das als Steuereingangsanschluß dient, einen Kollektor (cm), der einen Ausgangs
anschluß darstellt, und einen Hauptemitter (em) umfaßt; einen ersten und einen zweiten Aus
gangsanschluß (C, E), die mit dem Kollektor (cm) bzw. mit dem Hauptemitter (em) des in der
Ausgangsstufe vorhandenen Halbleiterbauelements verbunden sind; einen Steuereingangsan
schluß (G), der an das Hauptgate (gm) des in der Ausgangsstufe vorhandenen Halbleiterbauele
ments angeschlossen ist; ein MOS-Halbleiterbauelement des Verarmungstyps, das in Reihe mit
einem Kollektorwiderstand (Rc) geschaltet ist, wobei der Schaltungszweig, der das
MOS-Halbleiterbauelement des Verarmungstyps und den Kollektorwiderstand (Rc) umfaßt, zwischen
dem ersten Ausgangsanschluß (C) und dem Steuereingangsanschluß (G) vorhanden ist, derart,
daß ein Kollektor (cd) des MOS-Halbleiterbauelements des Verarmungstyps an den Anschluß C
angeschlossen ist.
Bei dem in der vorstehend erläuterten Weise aufgebauten MOS-Leistungs-IC kann das in der
Ausgangsstufe vorhandene MOS-Halbleiterbauelement mit dem MOS-Halbleiterbauelement des
Verarmungstyps, das im wesentlichen die gleiche Durchbruchsspannung wie das MOS-Halbleiter
bauelement der Ausgangsstufe aufweist, integriert zusammengefaßt werden, und es kann das
Potential des Hauptgates (gm) des in der Ausgangsstufe vorhandenen MOS-Halbleiterbauelements
mit einer Zunahme des Potentials des Ausgangsanschlusses (C) vergrößert werden.
Bei einer weiteren Ausführungsform des MOS-Leistungs-ICs ist ein Gatewiderstand (RG1, RG2)
zwischen das Hauptgate (gm) des in der Ausgangsstufe vorhandenen MOS-Halbleiterbauelements
und den Steuereingangsanschluß (G) geschaltet, und es ist das MOS-Halbleiterbauelement des
Verarmungstyps zwischen dem ersten Ausgangsanschluß (C) und einer Seite bzw. einem
Anschluß des Gatewiderstands (RG2) vorgesehen, der nahe oder näher bei dem Hauptgate (gm)
des Gatewiderstands (RG1) liegt, derart, daß der Kollektor (cd) des MOS-Halbleiterbauelements des
Verarmungstyps an den Anschluß C angeschlossen ist. Auch bei diesem MOS-Leistungs-IC kann
das in der Ausgangsstufe vorhandene MOS-Halbleiterbauelement mit dem MOS-Halbleiterbauele
ment des Verarmungstyps, das im wesentlichen die gleiche Durchbruchsspannung wie das
MOS-Halbleiterbauelement der Ausgangsstufe aufweist, integriert zusammengefaßt werden, und es
kann das Potential des Hauptgates (gm) des in der Ausgangsstufe vorhandenen MOS-Halbleiter
bauelements mit einer Zunahme des Potentials des Ausgangsanschlusses C erhöht werden.
In einer weiteren Ausführungsform des MOS-Leistungs-ICs ist ein Gatewiderstand (RG2) zwischen
das Hauptgate (gm) des in der Ausgangsstufe vorhandenen MOS-Halbleiterbauelements und den
Steuereingangsanschluß (G) geschaltet, und es ist ein Schaltungszweig, in dem ein
MOS-Halbleiterbauelement des Verarmungstyps in Reihe mit einem Kollektorwiderstand (RCG) geschal
tet ist, zwischen dem ersten Ausgangsanschluß (C) und dem Gatewiderstand (RG2) vorgesehen,
derart, daß der Kollektor (cd) des MOS-Halbleiterbauelements des Verarmungstyps mit dem
Ausgangsanschluß (C) verbunden ist.
In dem vorstehend beschriebenen MOS-Leistungs-IC kann ferner auch das in der Ausgangsstufe
vorhandene MOS-Halbleiterbauelement mit dem MOS-Halbleiterbauelement des Verarmungstyps,
das im wesentlichen die gleiche Durchbruchsspannung aufweist, integriert ausgebildet sein und
mit diesem das als Ausgangsstufe dienende MOS-Bauelement bilden. Hierbei kann das Potential
des Hauptgates (gm) des in der Ausgangsstufe vorhandenen MOS-Halbleiterbauelements bei einer
Erhöhung des Potentials des Ausgangsanschlusses (C) erhöht werden.
Falls der Kollektorwiderstand (RCG) durch eine aus Polysilicium bestehende Schicht gebildet ist,
die gegenüber dem Halbleitersubstrat isoliert ist, leidet das MOS-Leistungs-IC nicht an einem
Durchschalten (Latch-Up) eines parasitären Thyristors, das andernfalls dann auftreten würde,
wenn der Kollektorwiderstand (RCG) in dem Halbleitersubstrat ausgebildet ist.
In dem vorstehend beschriebenen MOS-Leistungs-IC kann ferner ein Zweig, der aus einer
Reihenschaltung aus einem MOS-Fühler-Halbleiterbauelement und einem Widerstand (Rs) besteht,
zwischen dem ersten und dem zweiten Ausgangsanschluß (C, E) derart vorgesehen sein, daß ein
Fühlerkollektor (cs) des MOS-Fühler-Halbleiterbauelements an den ersten Ausgangsanschluß (C)
angeschlossen ist und ein Fühlergate (gs) des MOS-Fühler-Halbleiterbauelements mit dem
Steuereingangsanschluß (G) verbunden ist. Bei dieser Ausgestaltung kann das Potential des
Hauptgates (gm) des in der Ausgangsstufe vorgesehenen MOS-Halbleiterbauelements bei einer
Erhöhung des Potentials des Ausgangsanschlusses (C) vergrößert werden, ohne daß das Potential
des Gates (gs) des MOS-Fühler-Halbleiterbauelements erhöht wird. Durch Separieren des
Hauptgates (gm) des in der Ausgangsstufe vorgesehenen MOS-Halbleiterbauelements gegenüber
dem Fühlergate (gs) des MOS-Fühler-Halbleiterbauelements kann eine Phasenverzögerung eines
Steuerschaltungssystems, die durch eine große Gatekapazität des in der Ausgangsstufe vorgese
henen MOS-Halbleiterbauelements hervorgerufen wird, verhindert werden, wie dies in der
US-PS 5,621,601 offenbart ist.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird weiterhin ein MOS-Leistungs-IC bereitgestellt, der das
vorstehend beschriebene MOS-Halbleiterbauelement des Verarmungstyps enthält und weiterhin
folgende Komponenten umfaßt: Ein in der Ausgangsstufe vorgesehenes MOS-Halbleiterbauele
ment, das einen Steuerabschnitt mit einem Metall-Oxid-Halbleiter-Aufbau (MOS-Aufbau) enthält,
bei dem ein Hauptgate (gm), das als ein Steuereingangsanschluß dient, ein Kollektor (cm), der
einen Ausgangsanschluß bildet, und ein Hauptemitter (em) vorgesehen ist; einen ersten und einen
zweiten Ausgangsanschluß (C, E), die mit dem Kollektor (cm) bzw. mit dem Hauptemitter (em) des
in der Ausgangsstufe vorgesehenen MOS-Halbleiterbauelements verbunden sind; einen Steuer
eingangsanschluß (G), der an das Hauptgate (gm) des in der Ausgangsstufe vorgesehenen
MOS-Halbleiterbauelements angeschlossen ist; eine interne Steuerschaltung, die zwischen den zweiten
Ausgangsanschluß (E) und den Steuereingangsanschluß (G) geschaltet ist; eine Abschaltschal
tung, die zwischen den Ausgangsanschluß (E) und das Hauptgate (gm) des in der Ausgangsstufe
vorgesehenen MOS-Halbleiterbauelements geschaltet ist; einen Gatewiderstand (RG), der
zwischen das Hauptgate (gm) des in der Ausgangsstufe vorgesehenen MOS-Halbleiterbauelements
und den Steuereingangsanschluß (G) geschaltet wird; und ein MOS-Halbleiterbauelement des
Verarmungstyps, das zwischen dem ersten Ausgangsanschluß (C) und dem Hauptgate (gm) des in
der Ausgangsstufe vorgesehenen MOS-Halbleiterbauelements derart vorgesehen ist, daß ein
Kollektor (cd) des MOS-Halbleiterbauelements des Verarmungstyps an den Anschluß C ange
schlossen ist.
Bei einer weiteren Ausführungsform des MOS-Leistungs-ICs ist ein Schaltungszweig, der eine
Reihenschaltung aus einem MOS-Halbleiterbauelement des Verarmungstyps und einer Zenerdiode
(ZD2) enthält, zwischen dem ersten Ausgangsanschluß (C) und dem Hauptgate (gm) des in der
Ausgangsstufe vorgesehenen MOS-Halbleiterbauelements derart angeordnet, daß der Kollektor
(cd) des MOS-Halbleiterbauelements des Verarmungstyps mit dem ersten Ausgangsanschluß (C)
verbunden ist, und daß eine Anode der Zenerdiode (ZD2) mit dem Emitter (ed) des MOS-Halblei
terbauelements des Verarmungstyps verbunden ist.
Bei einer weiteren Ausführungsform des MOS-Leistungs-ICs ist ein Zweig, in dem ein
MOS-Halbleiterbauelement des Verarmungstyps, eine Zenerdiode (ZD2) und ein Widerstand (RCG) in
Reihe geschaltet sind, zwischen dem ersten Ausgangsanschluß (C) und dem Hauptgate (gm) des
in der Ausgangsstufe vorgesehenen MOS-Halbleiterbauelements derart angeordnet, daß der
Kollektor (cd) des MOS-Halbleiterbauelements des Verarmungstyps an den ersten Ausgangsan
schluß (C) angeschlossen ist, und daß die Anode der Zenerdiode (ZD2) mit dem Emitter (ed) des
MOS-Halbleiterbauelements des Verarmungstyps verbunden ist, wie in Fig. 13 gezeigt.
Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen des MOS-Leistungs-ICs können Ladungen
von dem Kollektor (cd) des MOS-Halbleiterbauelements des Verarmungstyps in das Hauptgate
(gm) des in der Ausgangsstufe vorgesehenen MOS-Halbleiterbauelements mit geringer Impedanz
injiziert werden, was auf das Vorhandensein des Gatewiderstands (RG) zurückzuführen ist, und es
kann daher die Einschaltgeschwindigkeit erhöht werden.
Insbesondere dann, wenn der Widerstand (RCG), der Widerstand (RG) und die Zenerdiode (ZD2)
durch aus Polysilicium bestehende Schichten gebildet sind, die gegenüber dem Halbleitersubstrat
isoliert sind, leidet der resultierende MOS-Leistungs-IC nicht an einem Durchschalten (Latch-Up)
eines parasitären Thyristors, was demgegenüber in einem Fall auftreten könnte, bei dem diese
Widerstände und die Zenerdiode in dem Halbleitersubstrat ausgebildet wären.
Der in der vorstehend beschriebenen Weise ausgebildete MOS-Leistungs-IC kann ferner eine
Zenerdiode (ZD1) enthalten, die parallel zu dem Gatewiderstand (RG) angeordnet ist und die eine
Kathodenelektrode, die mit dem Steuereingangsanschluß (G) verbunden ist, und eine Anodenelek
trode umfaßt, die an das Hauptgate (gm) des in der Ausgangsstufe vorgesehenen MOS-Halbleiter
bauelements angeschlossen ist. Bei dieser Ausgestaltung können Ladungen einfach oder rasch
von dem Hauptgate (gm) des in der Ausgangsstufe vorgesehenen MOS-Halbleiterbauelements
abgeführt werden, wenn dieses abgeschaltet wird, so daß die Abschaltzeit verkürzt werden kann.
Das in der vorstehend beschriebenen Weise ausgebildete MOS-Leistungs-IC kann weiterhin einen
Schaltungszweig umfassen, in dem eine Zenerdiode (ZD1) und ein Widerstand (Rz) in Reihe
geschaltet sind, wobei dieser Schaltungszweig parallel zu dem Gatewiderstand (RG) derart
angeordnet ist, daß die Anodenelektrode der Zenerdiode (ZD1) mit dem Steuereingangsanschluß
(G) verbunden ist, und daß die Kathodenelektrode an das Hauptgate. (gm) des in der Ausgangs
stufe vorgesehenen MOS-Halbleiterbauelements angeschlossen ist. Bei dieser Ausgestaltung
können Ladungen rasch von dem Hauptgate (gm) des in der Ausgangsstufe vorhandenen
MOS-Halbleiterbauelements bei dessen Abschaltung abgeführt werden, und es kann somit die
Abschaltzeit verkürzt werden. Hierbei kann die Abschaltgeschwindigkeit zusätzlich durch den
Einsatz des Widerstands (Rz) justiert werden.
Falls der Widerstand (Rz) und die Zenerdiode (ZD1) aus Polysiliciumschichten hergestellt sind, die
gegenüber dem Halbleitersubstrat isoliert sind, tritt bei dem MOS-Leistungs-IC kein Latch-Up-Effekt
eines parasitären Thyristors auf, was andernfalls auftreten könnte, wenn dieser Wider
stand und die Zenerdiode in dem Halbleitersubstrat ausgebildet wären.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird weiterhin ein MOS-Leistungs-IC geschaffen, der das in
der vorstehend beschriebenen Weise ausgebildete MOS-Halbleiterbauelement des Verarmungs
typs enthält und der weiterhin umfaßt: Ein in der Ausgangsstufe vorgesehenes MOS-Halbleiter
bauelement, das einen Steuerabschnitt mit einem Metall-Oxid-Halbleiter-Aufbau (MOS-Aufbau)
enthält, bei dem ein Hauptgate (gm), das als ein Steuereingangsanschluß dient, ein Kollektor (cm),
das einen Ausgangsanschluß bildet, und ein Hauptemitter (em) vorgesehen sind; einen ersten und
einen zweiten Ausgangsanschluß (C, E), die mit dem Kollektor (cm) bzw. mit dem Hauptemitter
(em) des in der Ausgangsstufe vorgesehenen MOS-Halbleiterbauelements verbunden sind; einen
Steuereingangsanschluß (G), der an das Hauptgate (gm) des in der Ausgangsstufe vorgesehenen
Halbleiterbauelements angeschlossen ist; eine Abschaltschaltung, die zwischen den Ausgangsan
schluß (E) und das Hauptgate (gm) des in der Ausgangsstufe vorgesehenen MOS-Halbleiterbau
elements geschaltet ist; einen Gatewiderstand (RG), der zwischen das Hauptgate (gm) des in der
Ausgangsstufe vorgesehenen MOS-Halbleiterbauelements und den Steuereingangsanschluß (G)
geschaltet ist; ein MOS-Halbleiterbauelement des Verarmungstyps, das einen Kollektor (cd), der
an den ersten Ausgangsanschluß (C) angeschlossen ist, und einen Emitter (ed) umfaßt, der mit
einem Schaltungsversorgungsspannungsanschluß (VDD) einer internen Steuerschaltung verbunden
ist. Bei einer weiteren Ausführungsform des MOS-Leistungs-ICs ist der Kollektor (cd) des
MOS-Halbleiterbauelements des Verarmungstyps an den ersten Ausgangsanschluß (C) angeschlossen,
und es ist der Emitter (ed) mit der Kathodenelektrode einer Zenerdiode (ZD3) verbunden, während
die Anodenelektrode der Zenerdiode (ZD3) an den Schaltungsversorgungsspannungsanschluß
(VDD) der internen Steuerschaltung angeschlossen ist, wie in Fig. 15 gezeigt.
Bei dem in vorstehend beschriebener Weise ausgebildeten MOS-Leistungs-IC muß keine separate
Spannungsversorgungsschaltung für die interne Steuerschaltung vorgesehen werden, da die
Leistung konstant bzw. kontinuierlich von dem Anschluß C zu der internen Steuerschaltung
gespeist wird. Vor allem kann bei dem MOS-Leistungs-IC, das mit der Zenerdiode (ZD4) versehen
ist, verhindert werden, daß ein Leckstrom auftritt, wenn das Potential des Steuereingangsan
schlusses (G) höher wird als dasjenige des ersten Ausgangsanschlusses (C).
Falls die Zenerdiode (ZD4) aus einer aus Polysilicium bestehenden Schicht gebildet ist, die
gegenüber dem Halbleitersubstrat isoliert ist, leidet das MOS-Leistungs-IC nicht an einem
Durchschalten (Latch-Up) eines parasitären Thyristors, das andernfalls auftreten könnte, wenn die
Zenerdiode in dem Halbleitersubstrat ausgebildet wäre.
Der MOS-Leistungs-IC kann ferner eine Zenerdiode (ZD3) umfassen, die eine Anodenelektrode, die
mit dem Steuereingangsanschluß (G) verbunden ist, und eine Kathodenelektrode aufweist, die an
den Schaltungsversorgungsspannungsanschluß (VDD) der internen Steuerschaltung angeschlossen
ist. Bei dieser Ausgestaltung kann verhindert werden, daß ein Leckstrom auftritt, wenn das
Potential des ersten Ausgangsanschlusses (C) höher wird als dasjenige des Steuereingangsan
schlusses (G).
Wenn die Zenerdiode (ZD3) in diesem Fall durch eine Polysiliciumschicht gebildet ist, die gegen
über dem Halbleitersubstrat isoliert ist, wird verhindert, daß das MOS-Leistungs-IC durch ein
Durchschalten (Latch-Up) eines parasitären Thyristors beeinträchtigt wird, was in einem Fall
auftreten könnte, bei dem die Zenerdiode in dem Halbleitersubstrat ausgebildet wäre.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird weiterhin ein MOS-Leistungs-IC bereitgestellt, der ein in
der vorstehend beschriebenen Weise ausgebildetes MOS-Halbleiterbauelement des Verarmungs
typs umfaßt und weiterhin folgende Komponenten enthält: Ein in der Ausgangsstufe vorgesehe
nes MOS-Halbleiterbauelement, das einen Steuerabschnitt mit einem Metall-Oxid-Halbleiter-Auf
bau (MOS-Aufbau) umfaßt, der ein Hauptgate (gm), das als ein Steuereingangsanschluß dient,
einen Kollektor (cm), der einen Ausgangsanschluß bildet, und einen Hauptemitter (em) bereitstellt;
einen ersten und einen zweiten Ausgangsanschluß (C, E), die an den Kollektor (cm) bzw. an den
Hauptemitter (em) des in der Ausgangsstufe vorgesehenen MOS-Halbleiterbauelements ange
schlossen sind; einen Steuereingangsanschluß (G), der mit dem Hauptgate (gm) des in der
Ausgangsstufe vorgesehenen MOS-Halbleiterbauelements verbunden ist; eine interne Steuer
schaltung, die zwischen den zweiten Ausgangsanschluß (E) und den Steuereingangsanschluß (G)
geschaltet ist, wobei die interne Steuerschaltung einen Spannungsvergleichsanschluß (Vk)
aufweist; eine Abschaltschaltung, die zwischen den zweiten Ausgangsanschluß (E) und das
Hauptgate (gm) des in der Ausgangsstufe vorgesehenen MOS-Halbleiterbauelements geschaltet
ist; einen Gatewiderstand (RG), der zwischen das Hauptgate (gm) des in der Ausgangsstufe
vorgesehenen MOS-Halbleiterbauelements und den Steuereingangsanschluß (G) geschaltet ist;
und ein MOS-Halbleiterbauelement des Verarmungstyps, das einen Kollektor (cd), der an den
ersten Ausgangsanschluß (C) angeschlossen ist, und einen Emitter (ed) umfaßt, der mit dem
Spannungsvergleichsanschluß (Vk) der internen Steuerschaltung verbunden ist. Bei einem
weiteren Ausführungsbeispiel kann der Kollektor (cd) des MOS-Halbleiterbauelements des
Verarmungstyps mit dem ersten Ausgangsanschluß (C) verbunden sein, und es kann der Emitter
(ed) dieses MOS-Halbleiterbauelements mit der Anode einer Zenerdiode (ZD5) verbunden sein,
wobei die Kathode der Zenerdiode (ZD5) an den Spannungsvergleichsanschluß der internen
Steuerschaltung angeschlossen ist, wie in Fig. 16 gezeigt.
Bei dem in der vorstehend beschriebenen Weise aufgebauten MOS-Leistungs-IC können die im
stationären Zustand auftretenden Verluste im Vergleich mit der herkömmlichen Ausgestaltung,
bei der ein Widerstand und eine Zenerdiode zum Einsatz kommen, verringert werden, was
dadurch bedingt ist, daß das Potential des Substrats durch die interne, als ein Vergleicher
dienende Steuerschaltung erfaßt werden kann und daß ein konstanter Strom erzeugt wird, wenn
das Potential des Substrats hohen Wert besitzt. Insbesondere bei dem MOS-Leistungs-IC, der mit
der Zenerdiode (ZD5) versehen ist, kann das Auftreten eines Leckstroms verhindert werden, wenn
das Potential des Spannungsvergleichsanschlusses der internen Steuerschaltung höher wird als
das Potential an dem ersten Ausgangsanschluß (C).
Wenn die Zenerdiode (ZD5) aus einer Polysiliciumschicht hergestellt ist, die gegenüber dem
Halbleitersubstrat isoliert ist, leidet der MOS-Leistungs-IC nicht an dem Auftreten eines Durch
schaltens (Latch-Up-Effekt) eines parasitären Thyristors, das andernfalls auftreten könnte, wenn
die Zenerdiode in dem Halbleitersubstrat ausgebildet wäre.
Vorzugsweise überschreitet die Stromdichte des MOS-Halbleiterbauelements des Verarmungs
typs, das von der p⁻ Wannenzone umgeben wird, nicht die Stromdichte des in der Ausgangsstufe
vorgesehenen MOS-Halbleiterbauelements.
Falls ein Strom mit einer hohen Stromdichte durch das MOS-Halbleiterbauelement des Verar
mungstyps fließt, tritt in der n⁻ Verarmungszone und der p⁻ Wannenzone eine Potentialdifferenz
auf, die zu einem Durchschalten (Latch-Up) eines parasitären Thyristors und zu einer rasch
verringerten Durchbruchsspannung führt.
Die Erfindung wird nachstehend in größeren Einzelheiten anhand von Ausführungsbeispielen unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch einen Teil eines MOS-Leistungs-ICs, in dem ein
MOS-Halbleiterbauelement des Verarmungstyps enthalten ist, das ein erstes Ausführungs
beispiel der vorliegenden Erfindung darstellt;
Fig. 2 zeigt ein Schaltbild, das den MOS-Leistungs-IC veranschaulicht, in dem das das erste
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung bildende MOS-Halbleiterbauelement
des Verarmungstyps vorgesehen ist;
Fig. 3(a) bis 3(c) zeigen Darstellungen, die mit einem mit isoliertem Gate versehenen bipolaren
Transistor des Verarmungstyps zusammenhängen, wobei Fig. 3(a) eine Draufsicht auf
den mit isoliertem Gate versehenen bipolaren Transistor des Verarmungstyps zeigt, Fig.
3(b) einen Querschnitt veranschaulicht, der zur Erläuterung des Betriebs des bipolaren
Transistors nützlich ist, und in Fig. 3(c) eine graphische Darstellung der
Strom/Spannungs-Kennlinien des bipolaren Transistors dargestellt sind;
Fig. 4(a) und 4(b) zeigen Draufsichten, die jeweils eine Mehrzahl von mit isoliertem Gate
versehenen bipolaren Transistoren des Verarmungstyps veranschaulichen, die jeweils
parallel zueinander angeordnet sind;
Fig. 5(a) und 5(b) zeigen Draufsichten, die jeweils einen mit isoliertem Gate versehenen
bipolaren Transistor des Verarmungstyps eines tatsächlich hergestellten
MOS-Leistungs-ICs veranschaulichen;
Fig. 6 zeigt eine graphische Darstellung zur Veranschaulichung der Strom/Spannungs-Kenn
linien des in Fig. 5(b) gezeigten bipolaren Transistors des Verarmungstyps;
Fig. 7 zeigt eine graphische Darstellung zur Veranschaulichung der Beziehung zwischen dem
Abstand "x" und der Durchbruchsspannung des mit isoliertem Gate versehenen bipola
ren Transistors des Verarmungstyps;
Fig. 8 zeigt eine graphische Darstellung zur Veranschaulichung der Beziehung zwischen der
Stromdichte und der Durchbruchsspannung bei dem mit isoliertem Gate versehenen
bipolaren Transistor des Verarmungstyps;
Fig. 9 zeigt eine graphische Darstellung zur Veranschaulichung der Beziehung zwischen dem
Abstand "x" und dem Serienwiderstand bei dem mit isoliertem Gate versehenen bipola
ren Transistor des Verarmungstyps;
Fig. 10 (a) bis 10(d) zeigen Draufsichten auf abgeänderte Ausführungsbeispiele von mit
isoliertem Gate versehenen bipolaren Transistoren des Verarmungstyps;
Fig. 11 zeigt eine schematische Ansicht eines p⁻ Wannenisolationsaufbaus;
Fig. 12 zeigt ein Schaltbild eines MOS-Leistungs-ICs gemäß einem zweiten Ausführungsbei
spiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 13 zeigt ein Schaltbild eines MOS-Leistungs-ICs gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 14 zeigt einen Querschnitt durch einen Teil des MOS-Leistungs-ICs gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 15 zeigt ein Schaltbild eines MOS-Leistungs-ICs gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 16 zeigt ein Schaltbild eines MOS-Leistungs-ICs, der ein fünftes Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung darstellt;
Fig. 17 zeigt ein Schaltbild eines MOS-Leistungs-ICs gemäß einem sechsten Ausführungsbei
spiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 18 zeigt einen Querschnitt durch einen Teil des MOS-Leistungs-ICs gemäß dem sechsten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 19 zeigt ein Schaltbild eines herkömmlichen MOS-Leistungs-ICs, in dem eine Konstant
stromeinrichtung angeordnet ist;
Fig. 20 zeigt einen Querschnitt durch einen Teil des herkömmlichen MOS-Leistungs-ICs,
Fig. 21 zeigt in graphischer Form die Ausgangskennlinien des in Fig. 19 dargestellten
MOS-Leistungs-ICs, und
Fig. 22 zeigt einen Querschnitt durch einen Teil eines herkömmlichen MOS-Leistungs-ICs.
In der nachfolgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
bezeichnen die Buchstaben n und p, wenn sie vor Zonen, Schichten und ähnlichem angeführt
sind, daß die Majoritätsträger in diesen Zonen und Schichten Elektronen bzw. Löcher sind. Wenn
diesen Angaben n oder p ein + oder ein - hinzugefügt ist, bedeutet dies hohe Dotierungskonzen
tration bzw. geringe Dotierungskonzentration.
Erstes Ausführungsbeispiel
Fig. 2 zeigt ein Schaltbild, das die Konfiguration eines MOS-Leistungs-ICs veranschaulicht, in dem
ein MOS-Halbleiterbauelement des Verarmungstyps gemäß der vorliegenden Erfindung ange
bracht ist. Dieses MOS-Leistungs-IC kann beispielsweise bei der Zündung einer Zündanlage einer
Brennkraftmaschine zum Einsatz kommen. Das MOS-Leistungs-IC enthält einen mit isoliertem
Gate versehenen bipolaren Transistor (IGBT) 403 mit einem in MOS-Struktur ausgebildeten Gate,
der als Halbleiterbauelement für die Ausgangsstufe dient, und umfaßt zwei Ausgangsanschlüsse,
nämlich einen Kollektoranschluß (im folgenden auch als "Anschluß C") und einen Emitteranschluß
(im folgenden auch als "Anschluß E"), und einen Steuereingangsanschluß (im folgenden auch als
"Anschluß G" bezeichnet). Der als Ausgangsstufe dienende, mit isoliertem Gate versehene
bipolare Transistor 403 weist einen Kollektor cm, der mit dem Anschluß C verbunden ist, einen
Hauptemitter em, der an den Anschluß E angeschlossen ist, und ein Hauptgate gm auf, das mit
dem Anschluß G verbunden ist. Zwischen dem Anschluß C und dem Anschluß G ist ein Schal
tungszweig vorhanden, in dem ein mit isoliertem Gate versehener bipolarer Transistor 408 des
Verarmungstyps, der eine Konstantstromeinrichtung bildet, und ein Widerstand 409 vorgesehen
sind, die in Reihe geschaltet sind. Der Kollektor cd des bipolaren Transistors 408 des Verarmungs
typs und auch der Kollektor cm des in der Ausgangsstufe vorgesehenen bipolaren Transistors 403
sind mit dem Anschluß C verbunden, während der Emitter ed des bipolaren Transistors 408 über
den Widerstand 409 an den Anschluß G angeschlossen ist. Das Gate gd des bipolaren Transistors
408 ist mit dem Emitter ed kurzgeschlossen. Ein Transistor 404 und ein Widerstand 406 sind in
Reihe zwischen den Anschluß G und den Anschluß E geschaltet. Ein Widerstand 410 ist
zwischen den Hauptemitter em des in der Ausgangsstufe vorgesehenen bipolaren Transistors 403
und die Basis des Transistors 404 geschaltet, und es ist ein Widerstand 405 zwischen den
Hauptemitter em und den Anschluß E eingefügt. Eine Kapazität 411 ist zwischen den Kollektor
und die Basis des Transistors 404 geschaltet. Der Anschluß E liegt auf Massepotential und es ist
eine Treiberschaltung mit dem Anschluß G verbunden. Die Primärwicklung der Zündspule ist an
den Anschluß C angeschlossen. Wenn der die Ausgangsstufe bildende bipolare Transistor 403 in
Abhängigkeit von einem an den Anschluß G angelegten Signal ein- und ausgeschaltet wird, wird
in der Zündspule bei dem Einschalten des bipolaren Transistors 403 eine hohe Spannung
induziert, die für die Zündschaltung bzw. Zündung benutzt wird. Der Transistor 404 dient dazu,
den durch den in der Ausgangsstufe vorhandenen bipolaren Transistor fließenden Strom in
Abhängigkeit von dem Spannungsabfall an dem Widerstand 405 abzuleiten bzw. einen Neben
schluß für diesen zu bilden, und führt somit eine sogenannte Strombegrenzung durch. Ein Zweig,
der eine Zenerdiode 412 enthält, dient dazu, zu verhindern, daß eine Überspannung zwischen
dem Anschluß G und dem Anschluß C auftritt.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch einen Teil des MOS-Leistungs-ICs, bei dem die in Fig. 2
gezeigte Schaltung in demselben Chip eingebaut ist, wobei in Fig. 1 der die Ausgangsstufe
bildende bipolare Transistor 403 und der bipolare Transistor 408 des Verarmungstyps dargestellt
sind. Der in der rechten Hälfte der Fig. 1 gezeigte Bereich stellt den die Ausgangsstufe bildenden
bipolaren Transistor 403 dar, der eine Schaltfunktion ausführt, indem er den Hauptstrom
entweder leitet oder abschaltet. Wie bei dem in Fig. 20 gezeigten bekannten Beispiel ist eine n
Driftschicht 423 auf einer n⁺ Pufferschicht 422 als Schicht aufgebracht, wobei die Pufferschicht
422 auf einer p⁺ Kollektorschicht 421 ausgebildet ist. Basiszonen 424 des Leistungstyps p und
Hauptwannenzonen 426 des Leitungstyps p⁺, die eine große Diffusionstiefe besitzen und als Teil
der p Basiszonen 424 ausgebildet sind, sind in ausgewählten Abschnitten einer Oberflächen
schicht bzw. eines Oberflächenbereichs der n⁻ Driftschicht 423 gebildet. Weiterhin sind n⁺
Emitterzonen 425 in ausgewählten Abschnitten der Oberflächenbereiche der p Basiszonen 424
ausgebildet. Eine Gateelektrodenschicht 428 ist aus Polysilicium hergestellt und auf einem
Gateoxidfilm 427 ausgebildet, der sich oberhalb der Oberflächen bzw. oberhalb von Oberflächen
abschnitten der p Basiszonen 424 befindet, die zwischen der m⁻ Driftschicht 423 und den n⁺
Hauptemitterzonen 425 angeordnet sind. Der bipolare Transistor der Ausgangsstufe umfaßt
weiterhin eine Hauptemitterelektrode 431, die sich mit den Oberflächen sowohl der n⁺ Haupt
emitterzone 425 als auch der p Basiszone 424 in Kontakt befindet und mit dem Anschluß E
verbunden ist. Der bipolare Transistor 403 enthält weiterhin eine Kollektorelektrode 432, die an
der Rückseite der p⁺ Kollektorschicht 421 ausgebildet und mit dem Anschluß C verbunden ist.
Auch wenn dies in Fig. 1 nicht gezeigt ist, ist eine aus einem Metall hergestellte Hauptgateelek
trode so ausgebildet, daß sie sich mit der die Hauptgateelektrodenschicht bildenden Gateelektro
denschicht 428 in Kontakt befindet. Der in dieser Weise aufgebaute, die Ausgangsstufe bildende
bipolare Transistor arbeitet in der gleichen Weise wie herkömmliche bipolare Transistoren mit
isoliertem Gate. Wenn eine positive Spannung an die Gateelektrode angelegt wird, wird eine
Inversionsschicht in der Oberflächenschicht jeder p Basiszone 424 hervorgerufen, die sich direkt
unter der Gateelektrodenschicht 428 befindet, und es werden Elektronen von den n⁺ Hauptemit
terzonen 425 in die p⁺ Kollektorschicht 421 durch die n Driftschicht 423 und die n⁺ Puffer
schicht 422 injiziert, um hierdurch eine Multiplikation der Träger zu verursachen und damit den
die Ausgangsstufe bildenden bipolaren Transistor 403 einzuschalten. Wenn die Spannung von der
Gateelektrode weggenommen wird, wird die Injektion von Elektronen beendet, und es wird der
die Ausgangsstufe bildende bipolare Transistor 403 abgeschaltet.
Die n⁺ Pufferschicht 422 und die n Driftschicht 423 des in der vorstehend beschriebenen Weise
aufgebauten, mit isoliertem Gate versehenen bipolaren Transistors können durch epitaktisches
Aufwachsen auf einem Substrat, das die p⁺ Kollektorschicht 421 bildet, erzeugt werden. Wie in
Fig. 1 gezeigt ist, kann die Hauptemitterelektrode 431 über die gesamte Haupt-Gateelektroden
schicht 428 hinweg ausgedehnt sein, wobei ein Hauptisolatorfilm 429 zwischen der Haupt
emitterelektrode 431 und der Haupt-Gateelektrodenschicht 428 angeordnet ist.
Wie in Fig. 1 in dem linken Bereich gezeigt ist, ist eine p⁻ Wannenzone 433 in einem Oberflä
chenbereich der n⁻ Driftschicht 423 ausgebildet, und es ist der als Verarmungstyp ausgelegte, mit
isoliertem Gate versehene bipolare Transistor 408 in und auf der p⁻ Wannenzone 433 ausgebildet.
Der bipolare Transistor 408 ist ein vertikales Bauelement, d. h. als vertikaler Transistor ausgebil
det, wohingegen der in Fig. 20 gezeigte, bekannte MOSFET 330 des Verarmungstyps ein
laterales Bauelement ist, d. h. einen lateralen FET bildet. Der bipolare Transistor 408 teilt sich
hierbei die p⁺ Kollektorschicht 421, die n⁺ Pufferschicht 422 und die n Driftschicht 423 mit dem
die Ausgangsstufe bildenden bipolaren Transistor 403. Zur Erzeugung des bipolaren Transistors
408 werden eine p⁻ Wannenzone 433 und eine p⁺ Wannenzone 436, die als ein Teil der Zone
433 ausgebildet wird und eine große Diffusionstiefe besitzt, in einem Oberflächenbereich der n
Driftschicht 423 erzeugt, und es wird eine n⁺ Emitterzone 435 in einem ausgewählten Abschnitt
der Oberflächenschicht der p⁻ Wannenzone 433 ausgebildet. Weiterhin wird eine n⁻ Verarmungs
zone 434 in einem Oberflächenbereich der p⁻ Wannenzone 433 so ausgebildet, daß sie sich von
der n⁺ Emitterzone 435 zu dem freiliegenden Abschnitt der n⁻ Driftschicht 423 erstreckt. Eine
Gateelektrodenschicht 438, die aus Polysilicium hergestellt ist, ist auf einem Gateoxidfilm 437
oberhalb der Oberfläche des freiliegenden Abschnitts der n Driftschicht 423 ausgebildet. Ferner
ist eine Emitterelektrode 441 so ausgebildet, daß sie sich mit der Oberfläche sowohl der n⁺
Emitterzone 435 als auch der Oberfläche der p⁻ Wannenzone 433 in Kontakt befindet. Die
Emitterelektrode 441 ist an die Gateelektrode 438a angeschlossen, die so ausgebildet ist, daß sie
sich mit der Gateelektrodenschicht 438 in Kontakt befindet. Die p⁺ Wannenzone 436 bewirkt
eine Verringerung des Kontaktwiderstands zu der Emitterelektrode 441 und eine Verringerung des
Basiswiderstands bzw. normalen Widerstands der p⁻ Wannenzone 433, und kann zur gleichen
Zeit wie die p⁺ Hauptwannenzonen 426 des die Ausgangsstufe bildenden bipolaren Transistors
403 ausgebildet werden.
Eine p⁻ Isolationszone 443 und eine p⁺ Isolationswannenzone 446, die als Teil der p⁻ Isolations
zone 443 ausgebildet ist und eine große Diffusionstiefe aufweist, sind in einem Oberflächenbe
reich der n⁻ Driftschicht 423 ausgebildet, der außerhalb der p⁻ Wannenzone 433 angeordnet ist.
Die Hauptemitterelektrode 431 ist in Kontakt mit der Oberfläche der p⁻ Isolationszone 443
gehalten. Bei dem Abschaltvorgang dient die p⁻ Isolationswannenzone bzw. Isolationszone 443
dazu, in der n⁻ Driftschicht 423 befindliche Löcher in einem Grenzbereich zwischen dem die
Ausgangsstufe bildenden bipolaren Transistor 403 und dem bipolaren Transistor 408 nach außen
zu führen oder zu beseitigen. Weiterhin ist eine Isolationsgateelektrodenschicht 448 auf einem
isolierenden Gateoxidfilm 447 oberhalb der Oberfläche der n⁻ Driftschicht 423 ausgebildet, die
zwischen der p⁻ Wannenzone 433 und der p⁻ Isolationszone 443 vorhanden ist. Die Emitterelek
trode 441 ist in Kontakt mit der Isolationsgateelektrodenschicht 448 gehalten. Diese Anordnung
wird im weiteren Text in größeren Einzelheiten erläutert.
Zur Erzeugung eines Wafers, der als ein Halbleitersubstrat verwendet werden kann, läßt man auf
einer p⁺ Kollektorschicht 421, die einen spezifischen Widerstand von 0,01 Ωcm und eine Dicke
von 500 µm aufweist, eine Schicht des Leitungstyps n (diese bildet die n⁺ Pufferschicht 422),
die einen spezifischen Widerstand von 0,4 Ωcm und eine Dicke von 30 µm aufweist, epitaktisch
aufwachsen, und es wird eine Schicht des Leitungstyps n (diese bildet die n⁻ Driftschicht 423),
die einen spezifischen Widerstand von 25 Ωcm und eine Dicke von 40 µm aufweist, als Schicht
auf der n⁺ Pufferschicht 422 aufgebracht. Der restliche Teil des Aufbaus kann mit nahezu den
gleichen Verfahren hergestellt werden, wie sie auch zur Erzeugung des bekannten, mit isoliertem
Gate versehenen bipolaren Transistors verwendet werden, wobei einige Verfahrensschritte
hinzugefügt sind. Die p Basiszonen 424, die p⁺ Hauptwannenzone 426, die p⁺ Wannenzone 436,
die p⁻ Wannenzone 433 des bipolaren Transistors 408 des Verarmungstyps und weitere Zonen
des Leitungstyps p werden durch Implantieren von Borionen und durch thermische Diffusion
ausgebildet, und es werden die n⁺ Hauptemitterzonen 425, die n⁺ Emitterzone 435, die n⁻
Verarmungszone 434 und weitere Zonen des Leitungstyps n durch Implantieren von Arsenionen
oder Phosphorionen und thermische Diffusion ausgebildet. Die p Basiszonen 424 und die n⁺
Hauptemitterzonen 425 werden unter Verwendung der Hauptgateelektrodenschicht 428 als Teil
der Masken ausgebildet, so daß die Ränder dieser Zonen 424 und 425 in gewünschter Weise
positioniert werden, und es werden die Breiten dieser Zonen 424 und 425 durch die laterale
Diffusion der jeweiligen Ionen bestimmt. Die Hauptemitterelektrode 431, die Emitterelektrode
441 und die Gateelektrode 438a werden durch Sputtern einer Aluminiumlegierung und nachfol
gende photolithographische Behandlung ausgebildet, und es wird die Kollektorelektrode 432
durch Aufbringen von drei Schichten aus Ti, Ni und Au durch Sputtern ausgebildet, so daß diese
an ein metallisches Substrat angelötet werden kann.
Die Abmessungen der jeweiligen Zonen und Schichten können in der nachstehend angegebenen
Weise festgelegt werden: Die Diffusionstiefe der p⁺ Hauptwannenzone 426 und der p⁺ Wannen
zone 436 beträgt 6 µm, und es weist die Diffusionstiefe der p Basiszone 424 und der p⁻ Wannen
zone 433 einen Wert von ungefähr 2 µm auf. Die Diffusionstiefe der n⁻ Verarmungszone 434 liegt
bei 0,5 µm, und es beträgt die Diffusionstiefe der n⁺ Hauptemitterzone 425 und der n⁺ Emitter
zone 435 jeweils 0,4 µm. Die Dicke des Hauptgateoxidfilms 427 beträgt 25 nm, während die
Dicke der Hauptgateelektrodenschicht 428, die aus Polysilicium hergestellt ist, gleich 1 µm ist.
Die Dicke der Hauptemitterelektrode 431 liegt bei ungefähr 3 µm.
In Fig. 3(a) ist eine Draufsicht auf den bipolaren Transistor 408 des Verarmungstyps dargestellt.
Der übrige Teil des MOS-Leistungs-ICs ist identisch wie derjenige des in Fig. 1 gezeigten
MOS-Leistungs-ICs. Wie aus Fig. 3(a) ersichtlich ist, ist die p⁻ Wannenzone 433, die eine rechteckför
mige Öffnung aufweist, die im wesentlichen in ihrem mittleren Abschnitt ausgebildet ist, in dem
Oberflächenbereich der n⁻ Driftschicht 423 ausgebildet, während die n⁺ Emitterzone 435 in dem
Oberflächenbereich der p⁻ Wannenzone 433 ausgebildet ist und die n⁻ Verarmungszone 434 in
einer Region ausgebildet ist, die sich von der n⁺ Emitterzone 436 bis zu dem freiliegenden
Abschnitt der n⁻ Driftschicht 423 erstreckt, der von der p⁻ Wannenzone 433 umgeben wird.
Fig. 3(b) zeigt einen Querschnitt, der entlang der in Fig. 3(a) gezeigten Linie A-A geschnitten ist
und der zur Erläuterung der Arbeitsweise des bipolaren Transistors 408 nützlich ist. Die p⁺
Wannenzone, die als ein Teil der p⁻ Wannenzone 433 ausgebildet ist und eine große Diffusions
tiefe aufweist, ist in Fig. 3(b) nicht gezeigt.
Wenn zwischen die Kollektorelektrode 432 und die Emitterelektrode 441 eine Spannung angelegt
wird, die auf der Seite der Kollektorelektrode 432 höher ist, fließt Strom von der p⁺ Kollektor
schicht 421 durch die n⁺ Pufferschicht 422, die n⁻ Driftschicht 423, die n⁻ Verarmungszone 434
und die n⁺ Emitterzone 435 zu der Emitterelektrode 441. Der in dem Strompfad vorhandene
Serienwiderstand ist die Summe aus einem Widerstandswert (Rj), der gleichartig ist wie derjenige
eines Feldeffekttransistors des Übergangs- oder Sperrschichttyps (Junction-FET = JFET), der in
der n⁻ Driftschicht 423 auftritt, die zwischen den gegenüberliegenden p⁻ Wannenzonen 433
angeordnet ist, und aus einem Widerstandswert (Rn) der n⁻ Verarmungszone 434. Auch wenn ein
Widerstand durch eine Akkumulations- bzw. Ansammlungsschicht vorhanden ist, die in einem
Oberflächenbereich der n⁻ Driftschicht 423 unterhalb der Gateelektrodenschicht 428 induziert
wird, ist dieser Widerstand kleiner als die vorstehend beschriebenen Widerstandswerte. Ferner
kann ein externer Widerstand als ein Teil des Serienwiderstands hinzugefügt werden.
In Fig. 3(c) ist eine graphische Darstellung gezeigt, die die Strom/Spannungs-Kennlinie des
bipolaren Verarmungstransistors 408 mit isoliertem Gate veranschaulicht, wobei auf der
horizontalen Achse die Spannung zwischen Kollektor und Emitter aufgetragen ist und auf der
vertikalen Achse der Kollektorstrom angegeben ist. Hierbei wird der Serienwiderstand als ein
Parameter eingesetzt. Bei dem Vorhandensein des Serienwiderstands vergrößert sich der durch
den bipolaren Transistor 408 des Verarmungstyps fließende Strom linear mit der Zunahme der
Spannung und wird dann konstant, so daß er dann Konstantstromeigenschaften zeigt. Diejenige
Spannung, bei der der bipolare Transistor 408 in den Konstantstrombereich eintritt, kann in
Abhängigkeit von der Größe des Serienwiderstands geändert werden.
Wenn zwischen der Kollektorelektrode 432 und der Emitterelektrode 441 eine Spannung angelegt
wird, die auf der Seite der Kollektorelektrode 432 niedriger ist, wird die n Verarmungszone 434
verarmt und es fließt kein Strom. Wenn die negative Spannung weiter vergrößert wird, treten die
Verarmungszonen, die sich von den sich gegenüberliegenden p⁻ Wannenzonen 433 ausbreiten, in
gegenseitige Verbindung, so daß es dem Bauelement möglich ist, einer sehr hohen Spannung
widerstehen zu können.
In den Fig. 4(a) und 4(b) sind Draufsichten auf abgeänderte Ausführungsbeispiele des mit
isoliertem Gate versehenen bipolaren Transistors des Verarmungstyps dargestellt. Die übrigen
Abschnitte des MOS-Leistungs-ICs sind identisch wie diejenigen bei dem in Fig. 1 gezeigten
MOS-Leistungs-IC. In Fig. 4(a) sind drei Transistorzelleneinheiten von bipolaren Transistoren mit
isoliertem Gate des Verarmungstyps parallel zueinander angeordnet und verschaltet, so daß
hierdurch ein bipolarer Transistor mit isoliertem Gate und vom Verarmungstyp geschaffen ist, der
eine dreifache Stromtragfähigkeit aufweist. Gemäß Fig. 4(b) sind diejenigen Abschnitte der p⁻
Wannenzone 433, die sich zwischen den freiliegenden Abschnitten der n⁻ Driftschicht 423
befinden, bei dem in Fig. 4(a) gezeigten bipolaren Transistor weggelassen. Auch in diesem Fall ist
die Stromkapazität des resultierenden, mit isoliertem Gate versehenen bipolaren Transistors des
Verarmungstyps ungefähr dreimal so groß wie diejenige des in Fig. 3(a) gezeigten Transistors.
In den Fig. 5(a) und 5(b) sind Draufsichten auf mit isoliertem Gate versehene bipolare
Transistoren des Verarmungstyps gezeigt, die bei tatsächlichen MOS-Leistungs-ICs eingesetzt
werden. Die übrigen Abschnitte des MOS-Leistungs-ICs sind identisch wie diejenigen bei dem in
Fig. 1 gezeigten MOS-Leistungs-IC. Bei dem in Fig. 5(a) gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwölf
Transistorzelleneinheiten von mit isoliertem Gate versehenen bipolaren Transistoren des Verar
mungstyps parallel zueinander angeordnet. Bei dem in Fig. 5(b) gezeigten Ausführungsbeispiel
sind zwei Transistorzelleneinheiten von mit isoliertem Gate versehenen bipolaren Transistoren des
Verarmungstyps parallel zueinander.
In Fig. 6 ist eine graphische Darstellung von Strom/Spannungs-Kennlinien des in Fig. 5(b)
gezeigten bipolaren Transistors des Verarmungstyps veranschaulicht, wobei auf der horizontalen
Achse die Spannung zwischen Kollektor und Emitter aufgetragen ist und auf der vertikalen Achse
der Kollektorstrom angegeben ist. Drei unterschiedliche Kennlinien werden dadurch erhalten, daß
die Länge x (µm) der kürzeren Seite der rechteckförmigen freiliegenden Region der n⁻ Driftschicht,
die von der p⁻ Wannenzone umgeben ist, geändert wird.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, vergrößert sich diejenige Spannung, bei der der mit isoliertem Gate
versehene bipolare Transistor des Verarmungstyps in einen Konstantstrombereich eintritt, mit
einer Abnahme der Länge x. Dies liegt daran, daß sich die Widerstandskomponente (Rj), die
ähnlich ist wie diejenige eines Feldeffekttransistors des Übergangstyps (JFET), gemäß der
vorstehenden Beschreibung vergrößert, wenn die Länge x verringert wird. Der in Fig. 5(b)
gezeigte bipolare Transistor des Verarmungstyps ist imstande, hohen Spannungen von beispiels
weise ungefähr 600 V widerstehen zu können.
Folglich wird mit dem vorstehend beschriebenen, mit isoliertem Gate versehenen bipolaren
Transistor des Verarmungstyps eine Konstantstromeinrichtung bereitgestellt, die nahezu den
gleichen Wert der Durchbruchsspannung wie das in der Ausgangsstufe vorhandene
MOS-Halbleiterbauelement aufweist, wobei diese Konstantstromeinrichtung leicht integriert mit einem
MOS-Leistungs-IC ausgebildet werden kann. Die in Fig. 2 gezeigte Schaltung kann daher in einem
Chip eingebaut oder in diesem ausgebildet werden. Der resultierende MOS-Leistungs-IC weist
eine Ausgangscharakteristik auf, die gleichartig ist wie diejenige, die in Fig. 21 gezeigt ist, und
kann als eine Zündschaltung für eine Zündanlage benutzt werden.
In Fig. 7 ist eine graphische Darstellung gezeigt, die die Beziehungen zwischen der Durchbruchs
spannung der Konstantstromeinrichtung und deren Abmessungen veranschaulicht, wobei der
spezifische Widerstand δ und die Dicke t der epitaktischen Schicht, die die n⁻ Driftschicht
bereitstellt, als Parameter dienen und geändert werden. In Fig. 7 gibt die horizontale Achse die
Länge x der kurzen Seite der rechteckförmigen freigelegten Region der n⁻ Driftschicht an, die von
der p⁻ Wannenzone umgeben ist, und es ist auf der vertikalen Achse die Durchbruchsspannung
aufgetragen.
Wenn die epitaktische Schicht beispielsweise einen spezifischen Widerstand von 25 Ωcm und
eine Dicke von 40 µm aufweist, zeigt die Konstantstromeinrichtung eine Durchbruchsspannung
von ungefähr 600 V, was gleichwertig ist wie diejenige des in der Ausgangsstufe vorgesehenen
bipolaren Transistors mit isoliertem Gate, sofern die Länge x gleich oder kleiner als 15 µm ist.
Falls die Länge x jedoch 15 µm überschreitet, verringert sich die Durchbruchsspannung rasch,
wobei die Durchbruchsspannung dann, wenn die Länge x 30 µm beträgt oder größer ist, bis auf
ungefähr 100 V verringert ist. Dies liegt daran, daß eine geringere Wahrscheinlichkeit besteht,
daß sich die Verarmungsschichten, die von den sich gegenüberliegenden p⁻ Wannenzonen
ausgehen, miteinander verbinden, geringer wird, oder keine derartige Verbindung der Verar
mungszonen auftritt, wenn sich die Länge x vergrößert, so daß das sogenannte Abschnüren nicht
stattfindet. Gleichartige Tendenzen werden auch in denjenigen Fällen beobachtet, bei denen der
spezifische Widerstand bei 40 Ωcm liegt und die Dicke 60 µm beträgt, und bei denen der
spezifische Widerstand gleich 2 Ωcm ist und die Dicke 10 µm beträgt. Es ist daher ersichtlich,
daß die Länge x so gesteuert werden sollte, daß sie bei ungefähr zwei Drittel der Dicke der
epitaktischen Schicht liegt.
In Fig. 9 ist eine graphische Darstellung gezeigt, die die Beziehung zwischen dem vorstehend
angegebenen Serienwiderstand (Rj + Rn) und der Abmessung der Konstantstromeinrichtung
veranschaulicht, wobei die epitaktische Schicht einen spezifischen Widerstand von 25 Ωcm
aufweist und eine Dicke von 40 µm besitzt. In Fig. 9 ist auf der horizontalen Achse die Länge x
der kürzeren Seite der rechteckförmigen freigelegten Region der n Driftschicht dargestellt, die
von der p⁻ Wannenzone umgeben wird, und es ist auf der vertikalen Achse der Serienwiderstand
aufgetragen.
Wenn sich die Länge X vergrößert, verringert sich der Serienwiderstand (Rj + Rn) rasch. Wie in
Fig. 6 gezeigt ist, vergrößert sich diejenige Spannung, bei der der mit isoliertem Gate versehene
bipolare Transistor des Verarmungstyps in die Konstantstromregion eintritt, wenn der Serien
widerstand (Rj + Rn) erhöht wird. Wenn angenommen wird, daß der maximale Serienwiderstand
bei einem aktuellen Bauelement gleich 1 MΩ ist, ist die Länge x vorzugsweise gleich 8 µm oder
größer. Anders ausgedrückt, ist die Länge x vorzugsweise auf mindestens ein Sechstel der Dicke
der epitaktischen Schicht eingestellt.
In Fig. 8 ist eine graphische Darstellung gezeigt, die die Beziehungen zwischen der Durchbruchs
spannung des für eine hohe Spannung ausgelegten Konstantstrombauelements (Konstantstrom
einrichtung) und der Stromdichte veranschaulicht, wobei der spezifische Widerstand und die
Dicke der epitaktischen Schicht, die die n⁻ Driftschicht bildet, als Parameter variiert werden. In
Fig. 8 ist auf der vertikalen Achse die Durchbruchsspannung aufgetragen, während auf der
horizontalen Achse die Stromdichte der Konstantstromeinrichtung für den Fall angegeben ist, bei
dem der Strom unterhalb der Gateelektrode fließt, wobei die Stromdichte mit Bezug zu der
Stromdichte des in der Ausgangsstufe vorgesehenen bipolaren Transistors mit isoliertem Gate
normiert ist, die bei 85 A/cm2 liegt.
Wenn die epitaktische Schicht beispielsweise einen Widerstand von 25 Ωcm und eine Dicke von
40 µm aufweist, zeigt die Konstantstromeinrichtung eine Durchbruchsspannung von ungefähr
600 V, falls die Stromdichte gleich groß wie oder kleiner als diejenige des in der Ausgangsstufe
vorhandenen bipolaren Transistors mit isoliertem Gate ist, d. h. 85 A/cm2 oder weniger beträgt.
Falls die Stromdichte der Konstantstromeinrichtung größer wird als 85 A/cm2, verringert sich
demgegenüber die Durchbruchsspannung rasch, wobei sich die Durchbruchsspannung bis auf
ungefähr 100 V verringert hat, wenn die Stromdichte doppelt so groß wie die Stromdichte des in
der Ausgangsstufe vorhandenen bipolaren Transistors mit isoliertem Gate geworden ist oder noch
größer als dieser Wert geworden ist. Dies liegt daran, daß eine Potentialdifferenz innerhalb der n⁻
Verarmungszone und der p⁻ Wannenzone auftritt, was zu einem Durchschalten (Latch-Up) eines
parasitären pnpn Thyristors führt. Eine gleichartige Tendenz ist zu beobachten, wenn der
spezifische Widerstand gleich 40 Ωcm ist und die Dicke 60 µm beträgt. Es ist damit ersichtlich,
daß die Stromdichte der Konstantstromeinrichtung vorzugsweise so gesteuert wird, daß sie
ungefähr doppelt so groß wie die Stromdichte des in der Ausgangsstufe vorhandenen bipolaren
Transistors mit isoliertem Gate ist oder kleiner als dieser Wert ist.
Der mit isoliertem Gate versehene bipolare Transistor des Verarmungstyps, der als Konstant
stromeinrichtung dient, sollte unter Berücksichtigung der vorstehend genannten Gesichtspunkte
ausgelegt werden.
In den Fig. 10(a) bis 10(d) sind Draufsichten auf abgeänderte Ausführungsbeispiele der
Konstantstromeinrichtungen gezeigt. Wie in Fig. 10(a) dargestellt ist, die eine Modifikation des in
Fig. 3(a) gezeigten Bauelements veranschaulicht, muß die p⁻ Wannenzone 433 den freigelegten
Abschnitt der n⁻ Driftschicht nicht vollständig oder insgesamt umgeben, sondern kann einen
schmalen Spalt oder Freiraum aufweisen, der sich von ihrer mittleren Öffnung nach außen
erstreckt. Bei dem in Fig. 10(b) gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwei n⁺ Emitterzonen 435 in
der p⁻ Wannenzone 433 derart ausgebildet, daß diese Emitterzonen 435 miteinander durch die n⁻
Verarmungszone 434 verbunden sind. Bei dem in Fig. 10(c) gezeigten Ausführungsbeispiel sind 4
n⁺ Emitterzonen 435 in der p⁻ Wannenzone 433 derart ausgebildet, daß diese Emitterzonen 435
durch eine kreuzförmige n⁻ Verarmungszone 434 miteinander verbunden sind. Bei dem in Fig.
10(d) gezeigten Ausführungsbeispiel ist ein ringförmige n⁻ Emitterzone 435 in einer p⁻ Wannen
zone 433, die eine kreisförmige Gestalt aufweist, ausgebildet, und es ist eine n⁻ Verarmungszone
434 im Inneren der Emitterzone 435 gebildet. Verschiedenartige andere Modifikationen können
ebenfalls eingesetzt werden.
Fig. 11 zeigt einen schematischen Querschnitt, durch den die Beziehung zwischen dem mit
isoliertem Gate versehenen bipolaren Transistor des Verarmungstyps und dessen Umgebung
veranschaulicht wird. Wie in Fig. 11 gezeigt ist, ist die Isolationsgateelektrodenschicht 448 auf
dem isolierenden Gateoxidfilm 447 oberhalb derjenigen Oberfläche der n⁻ Driftschicht 423
ausgebildet, die zwischen der p⁻ Wannenzone 433 und der p⁻ Isolationszone 443 angeordnet ist,
und es steht die Emitterelektrode 441 ebenfalls mit der Isolationsgateelektrodenschicht 448 in
Kontakt. Falls das Potential der Emitterelektrode 441 auf einen höheren Wert als dasjenige der
umgebenden p⁻ Isolationszone 443 gebracht ist, werden demzufolge Elektronen in einem
Oberflächenbereich der n⁻ Driftschicht 423 unterhalb der Isolationsgateelektrodenschicht 448
induziert, so daß hierdurch die Ausbildung einer Inversionsschicht zwischen der p⁻ Wannenzone
433 und der umgebenden p⁻ Isolationszone 443 verhindert wird, und demzufolge eine Leitung
bzw. leitende Verbindung zwischen diesen Zonen 433 und 443 resultiert.
Zweites Ausführungsbeispiel
In Fig. 12 ist ein Schaltbild gezeigt, das die Konfiguration eines MOS-Leistungs-ICs veranschau
licht, das ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt und bei dem das
im vorhergehenden Text erläuterte MOS-Halbleiterbauelement des Verarmungstyps vorgesehen
ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Kollektor Cm eines in der Ausgangsstufe vorhandenen
bzw. die Ausgangsstufe bildenden bipolaren Transistors 503 mit isoliertem Gate mit dem
Anschluß C verbunden, und es ist der Emitter em des bipolaren Transistors 503 an den Anschluß
E angeschlossen. Zwischen dem Anschluß C und dem Anschluß E ist ein als Fühler bzw. Sensor
dienender bipolarer Transistor 514 mit isoliertem Gate und ein Fühlerwiderstand bzw. Sensor
widerstand Rs, die miteinander in Reihe geschaltet sind, parallel zu dem die Ausgangsstufe
bildenden bipolaren Transistor 503 vorgesehen, derart, daß der Kollektor bzw. Fühlerkollektor cs
des bipolaren Transistors 514 mit dem Anschluß C verbunden ist. Gatewiderstände RG1 und
RG2 sind zwischen das Hauptgate gm des in der Ausgangsstufe vorhandenen bipolaren Transi
stors 503 und den Anschluß G geschaltet, und es ist das Gate gs des bipolaren Sensortransistors
514 mit dem Anschluß G verbunden. Der in dieser Weise aufgebaute MOS-Leistungs-IC ist
imstande, den Strom des als Sensor dienenden bipolaren Transistors 514 und denjenigen des in
der Ausgangsstufe vorhandenen bipolaren Transistors 503 auf der Basis eines Spannungsabfalls
Vs an dem Fühlerwiderstand Rs zu erfassen.
Ein mit isoliertem Gate versehener bipolarer Transistor 508 des Verarmungstyps und ein
Widerstand RCG sind in Reihe zwischen den Anschluß C und einen Verbindungspunkt zwischen
den Gatewiderständen RG1 und RG2 geschaltet, wobei der Kollektor cm des in der Ausgangsstufe
vorhandenen bipolaren Transistors 503 und der Kollektor cd des bipolaren Transistors 508
gemeinsam mit dem Anschluß C verbunden sind. Der Anschluß C ist an eine induktive Last
angeschlossen, die hier nicht gezeigt ist. Der Widerstand RCG dient dazu, diejenige Spannung
festzulegen, bei der der bipolare Transistor 508 des Verarmungstyps in die Konstantstromregion
eintritt, wobei der Wert dieses Widerstands eine Größe von beispielsweise bis zu mehreren zehn
kΩ aufweist.
Der bipolare Transistor 508 weist im wesentlichen die gleiche Struktur wie der bei dem ersten
Ausführungsbeispiel vorgesehene bipolare Transistor des Verarmungstyps auf, stellt eine hohe
Durchbruchsspannung bereit und kann leicht in dem MOS-Leistungs-IC eingebaut werden.
Bei dem in der vorstehend beschriebenen Weise aufgebauten MOS-Leistungs-IC wird das Gate gs
des bipolaren Sensortransistors 514 durch die Gatewiderstände RG1 und RG2 von dem Hauptgate
gm des in der Ausgangsstufe vorhandenen bipolaren Transistors 503 getrennt. Da der Wert des
Widerstands RCG eine Größe von bis zu mehreren zehn kΩ aufweist, befindet sich die
Strom/Spannungs-Kennlinie des bipolaren Transistors 508 bzw. dessen Arbeitspunkt normaler
weise in einer ungesättigten Region, bei der sich der Strom mit der Spannung 35594 00070 552 001000280000000200012000285913548300040 0002019914697 00004 35475vergrößert. Wenn
sich das Potential an dem Anschluß C erhöht, vergrößert sich demzufolge der Strom proportional,
und es wird das Potential an dem Hauptgate gm des in der Ausgangsstufe vorgesehenen bipolaren
Transistors 503 aufgrund der Potentialdifferenz bzw. des Spannungsabfalls an dem Gatewider
stand RG2 vergrößert. Da folglich das Potential an dem Anschluß C in rückgekoppelter Weise
widergespiegelt wird, zeigt der MOS-Leistungs-IC die Strom/Spannungs-Kennlinien, wie sie auch
in Fig. 21 dargestellt sind. In diesem Zusammenhang ist der Widerstand RCG in Abhängigkeit von
dem Wert des Gatewiderstands RG2 ausgewählt. Falls ein sogar noch größerer Widerstandswert
als der Widerstand RCG zum Einsatz kommt, ohne daß eine Beschränkung auf seine Position
vorgegeben ist, kann der Gatewiderstand RG1 dann weggelassen werden.
Da der Serienwiderstandswert dadurch geändert werden kann, daß die Entwurfsabmessungen
des mit isoliertem Gate versehenen bipolaren Transistors 508 geändert werden, wie dies in Fig. 9
in graphischer Form gezeigt ist, muß der Widerstand RCG nicht notwendigerweise aus einem
externen Widerstand bestehen. Da ein Widerstand, der in der in Fig. 22 gezeigten Weise
aufgebaut ist, zu einem Durchschalten (Latch-Up) eines parasitären Thyristors führt, ist es
bevorzugt, daß der Widerstand durch eine aus Polysilicium bestehende Schicht gebildet wird, die
gegenüber dem Substrat durch einen isolierenden Film isoliert ist.
Drittes Ausführungsbeispiel
Fig. 13 zeigt ein Schaltbild, das die Ausgestaltung eines MOS-Leistungs-ICs veranschaulicht, der
ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt und bei dem ein MOS-Halbleiterbauelement
des Verarmungstyps eingebaut ist. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Kollektor cm
eines die Ausgangsstufe bildenden bipolaren Transistors 603 mit isoliertem Gate an den Kollektor
cd eines mit isoliertem Gate versehenen bipolaren Transistors 608 des Verarmungstyps ange
schlossen, und es ist eine Zenerdiode ZD2 mit dem Emitter ed des bipolaren Transistors 608 über
einen Widerstand RCG verbunden, wobei die Anode dieser Zenerdiode auf der Seite des Anschlus
ses C positioniert ist und die Kathode der Zenerdiode auf der Seite bzw. im Bereich des Hauptga
tes gm des die Ausgangsstufe bildenden bipolaren Transistors 603 angeordnet ist. Das Gate gd
des bipolaren Transistors 608 des Verarmungstyps ist an den Steuereingangsanschluß G
angeschlossen und es sind ein Gatewiderstand RG und ein Schaltungszweig, der aus einer
Reihenschaltung aus einer Zenerdiode ZD1 und einem Widerstand Rz besteht, parallel zueinander
sowie zwischen den Anschluß G und das Hauptgate gm des die Ausgangsstufe bildenden
bipolaren Transistors 603 geschaltet. Eine interne Steuerschaltung 615 ist zwischen den
Anschluß G und den Anschluß E geschaltet, und es ist eine Abschaltschaltung 616 zwischen das
Hauptgate gm des die Ausgangsstufe bildenden bipolaren Transistors 603 und den Anschluß E
geschaltet. Die interne Steuerschaltung 615 enthält z. B. einen Operationsverstärker, der dazu
dient, ein Signal zu erzeugen, das dem Spannungsabfall Vs an dem bei dem zweiten Ausfüh
rungsbeispiel vorgesehenen Fühlerwiderstand Rs oder dergleichen entspricht, und es umfaßt die
Abschaltschaltung 616 einen MOSFET, der dazu dient, die Spannung an dem Hauptgate gm des
die Ausgangsstufe bildenden bipolaren Transistors 603 zu steuern. Der Gatewiderstand RG dient
dazu, zu verhindern, daß Strom mit einem Mikrocomputer-Pegel bzw. einem bei Mikrocomputern
auftretenden Pegel, von dem Anschluß G abfließt, und weist allgemein einen Wert von mehreren
Kilo-Ohm auf.
Der bipolare Transistor 608 des Verarmungstyps, der im wesentlichen den gleichen Aufbau wie
derjenige bei dem ersten Ausführungsbeispiel aufweist, stellt eine hohe Durchbruchsspannung
bereit und kann leicht in dem MOS-Leistungs-IC eingebaut werden.
Bei dem in der vorstehend beschriebenen Weise aufgebauten MOS-Leistungs-IC wird der die
Ausgangsstufe bildende bipolare Transistor 603 durch nahezu das gleiche Potential wie dasjenige
an dem Anschluß C getriggert bzw. durchgeschaltet, so daß demzufolge die Einschaltzeit um
ungefähr eine Größenordnung verkleinert werden kann, und zwar im Vergleich mit einem Fall, bei
dem der bipolare Transistor 608 des Verarmungstyps nicht vorgesehen ist.
Die Zenerdiode ZD2, die an den Emitter ed des bipolaren Transistors 608 des Verarmungstyps
angeschlossen ist, dient dazu, das Fließen eines Leckstroms zu verhindern, wenn das Potential an
dem Anschluß G höher wird als das Potential an dem Anschluß C, wobei die Zenerdiode ZD2
weggelassen werden kann, wenn andere Mittel zum Verhindern des Leckstroms vorgesehen sind.
Der Widerstand Rco, der mit dem Emitter ed des bipolaren Transistors 608 des Verarmungstyps
verbunden ist, dient dazu, die Einschaltgeschwindigkeit zu justieren, und muß nicht in jedem Fall
zwingend vorgesehen sein.
Die Zenerdiode ZD1 und der Widerstand Rz, der mit der Zenerdiode ZD1 in Reihe geschaltet ist,
dienen dazu, die Abschaltgeschwindigkeit zu justieren, und müssen nicht stets zwingend
vorgesehen sein.
Fig. 14 zeigt einen Querschnitt durch einen Teil des in Fig. 12 dargestellten MOS-Leistungs-ICs,
in dem der MOSFET des Verarmungstyps integriert mit dem die Ausgangsstufe bildenden
bipolaren Transistor mit isoliertem Gate ausgebildet ist. Der die Ausgangsstufe bildende bipolare
Transistor 603 ist in Fig. 14 in dem rechtsseitigen Abschnitt dargestellt.
In dem auf der linken Seite befindlichen Abschnitt der Fig. 14 ist der bipolare Transistor 608 des
Verarmungstyps gezeigt, der in und auf einer p⁻ Wannenzone 633 ausgebildet ist, die in einem
Oberflächenbereich einer n⁻ Driftschicht 623 gebildet ist. Während der Emitter ed und das Gate gd
bei den mit isoliertem Gate versehenen bipolaren Transistoren des Verarmungstyps bei dem
ersten und dem zweiten Ausführungsbeispiel jeweils miteinander verbunden sind und selbst
erregt werden, ist das Gate gd des bipolaren Transistors 608 bei dem vorliegenden Ausführungs
beispiel unabhängig von dem Emitter ed ausgebildet und an den Anschluß G angeschlossen.
Hierzu ist eine n⁺ Emitterzone 635 in einem ausgewählten Bereich in einem Oberflächenbereich
der p⁻ Wannenzone 633 ausgebildet, und es ist eine n⁻ Verarmungszone 634 in dem Oberflächen
bereich der p⁻ Wannenzone 633 so ausgebildet, daß sie sich ausgehend von der n⁺ Emitterzone
635 bis zu einem freiliegenden bzw. an die Oberfläche tretenden Oberflächenabschnitt der n⁻
Driftschicht 623 erstreckt, während eine Gateelektrodenschicht 638, die aus Polysilicium
hergestellt ist, auf einem Gateoxidfilm 637 oberhalb der Oberfläche der n⁻ Verarmungszone 634
wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen ausgebildet ist. Das vorliegende Ausfüh
rungsbeispiel unterscheidet sich von den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen
dahingehend, daß die Emitterelektrode 641, die so ausgebildet ist, daß sie sich sowohl mit der n⁺
Emitterzone 635 als auch mit der p⁻ Wannenzone 633 in Kontakt befindet, nicht an eine
Gateelektrode 638a angeschlossen ist, die in Kontakt mit der Gateelektrodenschicht 638
ausgebildet ist.
Wie in Fig. 14 im mittleren Bereich gezeigt ist, sind eine p⁻ Isolationszone 643 und eine p⁺
Isolationszone 646 in einem Oberflächenbereich der n⁻ Driftschicht 623 ausgebildet, wobei dieser
Oberflächenbereich zwischen dem bipolaren Transistor 608 und dem die Ausgangsstufe bilden
den bipolaren Transistor 603 angeordnet ist. Weiterhin ist eine Hauptemitterelektrode 631 so
ausgebildet, daß sie sich mit der Oberfläche der p⁻ Isolationszone 643 in Kontakt befindet. Die p⁻
Isolationszone 643 ist mit einem dicken Feldoxidfilm 644 bedeckt, und es ist auf diesem
Feldoxidfilm 644 eine Zenerdiode 650 ausgebildet, die aus Polysilicium besteht. Die Zenerdiode
650 ist mit einer Anodenelektrode 651 und einer Kathodenelektrode 652 versehen.
Wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen ist eine Isolationsgateelektrodenschicht 648
auf einem isolierenden Gateoxidfilm 647 oberhalb derjenigen Oberfläche der n⁻ Driftschicht 623
ausgebildet, die zwischen der p⁻ Wannenzone 633 und der p⁻ Isolationszone 643 liegt, wobei sich
die Emitterelektrode 641 ebenfalls in Kontakt mit der Isolationsgateelektrodenschicht 648
befindet.
Bei der vorstehend angegebenen Ausgestaltung, bei der die in Fig. 13 gezeigte Zenerdiode ZD2
aus einer Schicht aus Polysilicium besteht, die auf dem Feldoxidfilm 644 gemäß der Darstellung
in Fig. 14 angeordnet ist, wird verhindert, daß ein parasitärer Thyristor durchschalten bzw. einen
Latch-Up-Effekt zeigen kann, wie dies der Fall sein kann, wenn die Zenerdiode direkt auf dem
Siliciumsubstrat angebracht oder ausgebildet ist, wie dies in Fig. 22 gezeigt ist. Die resultierende
Halbleiteranordnung arbeitet hierbei mit erhöhter Zuverlässigkeit.
Wenn der in Fig. 13 gezeigte Widerstand RCG ebenfalls aus einer aus Polysilicium bestehenden
Schicht hergestellt ist, die auf dem Feldoxidfilm 644 aufgebracht ist, wie dies in Fig. 14 gezeigt
ist, wird verhindert, daß ein parasitärer Thyristor durchschalten (Latch-Up) kann, wie dies der Fall
ist, wenn der Widerstand direkt auf dem Siliciumsubstrat angebracht oder ausgebildet ist, so daß
die resultierende Halbleiteranordnung mit verbesserter Zuverlässigkeit arbeitet.
Wenn die Zenerdiode ZD1 und die Widerstände RG und RZ, die in Fig. 13 gezeigt sind, ebenfalls
aus Schichten aus Polysilicium bestehen, die auf dem Feldoxidfilm 644 aufgebracht sind, der in
Fig. 14 gezeigt ist, kann die Möglichkeit des Durchschaltens (Latch-Up) eines parasitären
Thyristors in gleichartiger Weise beseitigt werden.
Viertes Ausführungsbeispiel
Fig. 15 zeigt ein Schaltbild, in dem der Aufbau eines MOS-Leistungs-ICs gemäß einem vierten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung veranschaulicht ist. Bei diesem vierten Ausfüh
rungsbeispiel ist ein MOS-Halbleiterbauelement des Verarmungstyps in Übereinstimmung mit der
vorliegenden Erfindung vorgesehen. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Kollektor cm eines in
der Ausgangsstufe vorgesehenen bipolaren Transistors 703 mit isoliertem Gate an den Kollektor
cd eines mit isoliertem Gate versehenen bipolaren Transistors 708 des Verarmungstyps ange
schlossen, und es ist eine Zenerdiode ZD4 mit dem Emitter ed des bipolaren Transistors 708 des
Verarmungstyps verbunden, wobei die Anode dieser Zenerdiode ZD4 auf der dem Anschluß C
zugewandten Seite angeordnet ist und ihre Kathode auf der Seite eines Versorgungsspannungs
anschlusses VDD einer internen Steuerschaltung 715 angeordnet ist. Das Gate gd des bipolaren
Transistors 708 des Verarmungstyps ist mit dem Emitter ed dieses bipolaren Transistors 708
kurzgeschlossen, so daß ein Bauelement des Typs mit Selbsterregung bereitgestellt ist. Ein
Gatewiderstand RG ist zwischen den Steuereingangsanschluß G und das Hauptgate gm des die
Ausgangsstufe bildenden bipolaren Transistors 703 geschaltet, und es ist eine Abschaltschaltung
716 zwischen das Hauptgate gm des die Ausgangsstufe bildenden bipolaren Transistors 703 und
den Anschluß E geschaltet. Eine Zenerdiode ZD3 ist zwischen den Anschluß G und den Versor
gungsspannungsanschluß VDD der internen Steuerschaltung 715 derart geschaltet, daß ihre
Anode auf der Seite des Anschlusses G liegt und ihre Kathode auf der Seite des Versorgungs
spannungsanschlusses VDD liegt bzw. mit diesem verbunden ist. Die interne Steuerschaltung 715
enthält z. B. einen Operationsverstärker, der dazu dient, ein Signal zu erzeugen, das dem
Spannungsabfall Vs an dem Fühlerwiderstand Rs bei dem zweiten Ausführungsbeispiel oder
dergleichen entspricht, und es umfaßt die Abschaltschaltung 716 einen MOSFET, der dazu dient,
die Spannung an dem Hauptgate gm des die Ausgangsstufe bildenden bipolaren Transistors 703
zu steuern.
Der mit isoliertem Gate versehene bipolare Transistor 708 des Verarmungstyps, der im wesentli
chen den gleichen Aufbau wie derjenige bei dem ersten Ausführungsbeispiel aufweist, stellt eine
hohe Durchbruchsspannung bereit und kann leicht mit dem die Ausgangsstufe bildenden
bipolaren Transistor 703 integriert zusammengefaßt in dem MOS-Leistungs-IC ausgebildet sein.
Bei dem in der vorstehend beschriebenen Weise aufgebauten MOS-Leistungs-IC benötigt die
interne Steuerschaltung keine separate Spannungsversorgung, da elektrische Energie konstant
von dem Anschluß C zu der internen Steuerschaltung 715 gespeist wird. Dies führt zu einer
vereinfachten Ausgestaltung der Schaltung und zu verringerten Verlusten. Als weiterer Vorteil
ergibt sich, daß die interne Steuerschaltung 715 selbst dann noch betrieben werden kann, wenn
der Anschluß G ein relativ geringes Potential aufweist.
Die Zenerdiode ZD4, die an den Emitter ed des bipolaren Transistors 708 des Verarmungstyps
angeschlossen ist, dient dazu, zu verhindern, daß ein Leckstrom fließt, wenn das Potential an
dem Anschluß G höher wird als das Potential an dem Anschluß C. Die Zenerdiode ZD4 kann
weggelassen werden, wenn andere Mittel zum Verhindern des Fließens eines solchen Leckstroms
vorgesehen sind.
Wenn die in Fig. 15 gezeigte Zenerdiode ZD4 dadurch ausgebildet wird, daß eine aus Polysilicium
bestehende Schicht auf einem Feldoxidfilm aufgebracht wird, wie dies bei dem Ausführungsbei
spiel gemäß Fig. 14 der Fall ist, ist es möglich, das Durchschalten (Latch-Up) eines parasitären
Thyristors zu verhindern, das andernfalls auftreten könnte, wenn die Zenerdiode direkt auf dem
Siliciumsubstrat ausgebildet wäre, wie dies in Fig. 22 gezeigt ist. Hierdurch wird verbesserte
Betriebszuverlässigkeit der Halbleiteranordnung gewährleistet.
Die Zenerdiode ZD3, die zwischen den Anschluß G und den Spannungsversorgungsanschluß VDD
der internen Steuerschaltung 715 geschaltet ist, dient dazu, das Fließen eines parasitären Stroms
zu verhindern, der andernfalls auftreten könnte, wenn das Potential an dem Anschluß C höher
wird als das Potential an dem Anschluß G. Die Zenerdiode ZD3 kann weggelassen werden, wenn
andere Mittel zum Verhindern eines solchen parasitären Stroms vorgesehen sind.
Wenn die Zenerdiode ZD3 dadurch hergestellt ist, daß eine aus Polysilicium bestehende Schicht
auf einem Feldoxidfilm abgeschieden wird, ist es möglich, das Durchschalten (Latch-Up) eines
parasitären Thyristors zu verhindern, das andernfalls auftreten könnte, wenn die Zenerdiode oder
ein Widerstand direkt auf dem Siliciumsubstrat angebracht würden, wie dies in Fig. 22 gezeigt
ist. Hierdurch wird verbesserte Betriebszuverlässigkeit der Halbleiteranordnung sichergestellt.
Fünftes Ausführungsbeispiel
Fig. 16 zeigt ein Schaltbild, das den Aufbau eines MOS-Leistungs-ICs gemäß einem fünften
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Bei diesem fünften Ausfüh
rungsbeispiel ist in dem MOS-Leistungs-IC ein MOS-Halbleiterbauelement des Verarmungstyps
ausgebildet. Hierbei ist der Kollektor cm eines die Ausgangsstufe bildenden bipolaren Transistors
803 mit isoliertem Gate an den Kollektor cd eines mit isoliertem Gate versehenen bipolaren
Transistors 808 des Verarmungstyps angeschlossen, während eine Zenerdiode ZD5 mit dem
Emitter ed des bipolaren Transistors 808 derart verbunden ist, daß ihre Anode dem Anschluß C
zugewandt ist und ihre Kathode im Bereich eines zur Erfassung der Substratspannung dienenden
Anschlusses Vk einer internen Steuerschaltung 815 angeordnet ist. Die interne Steuerschaltung
815 ist zwischen den Anschluß G und den Anschluß E geschaltet. Eine Abschaltschaltung 816
ist zwischen das Hauptgate gm des die Ausgangsstufe bildenden bipolaren Transistors 803 und
den Anschluß E geschaltet. Das Gate gd des bipolaren Transistors 808 ist mit dessen Emitter ed
kurzgeschlossen, so daß ein Bauelement des selbsterregenden Typs geschaffen ist. Ein Gatewi
derstand RG ist zwischen den Anschluß G und das Hauptgate gm des die Ausgangsstufe bildenden
bipolaren Transistors 803 geschaltet. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann die interne Steuer
schaltung 815 einen Vergleicher aufweisen, der mit einer Bezugsspannung versehen bzw.
gespeist wird, wie dies in Fig. 16 dargestellt ist.
Der bipolare Transistor 808 weist im wesentlichen den gleichen Aufbau wie derjenige bei dem
ersten Ausführungsbeispiel auf, stellt eine hohe Durchbruchspannung bereit und kann in
einfacher Weise mit dem die Ausgangsstufe bildenden bipolaren Transistor 803 in dem
MOS-Leistungs-IC integriert ausgebildet werden.
Bei dem in der vorstehend erläuterten Weise aufgebauten MOS-Leistungs-IC dient die interne
Steuerschaltung 815 dazu, das Substratpotential mit der Bezugsspannung zu vergleichen, um
hierdurch das Potential des Substrats erfassen zu können. Bei einem herkömmlichen Verfahren
zum Erfassen des Potentials des Substrats wird das Potential an dem Anschluß C zu einer
Erfassungsschaltung über einen mit zwei Widerständen versehenen Schaltungszweig oder über
einen mit einem Widerstand und einer Zenerdiode ausgestatteten Schaltungszweig gespeist. Bei
einem derartigen Verfahren ergibt sich aber der Effekt, daß Strom konstant durch den oder die
Widerstände fließt. Insbesondere dann, wenn der Widerstand auf dem Halbleitersubstrat
angebracht ist, liegt die Obergrenze für seinen Widerstandswert bei ungefähr mehreren 100
kΩ. Falls die Spannung an dem Anschluß C beispielsweise gleich 1000 V ist, bedeutet dies, daß
ein Strom in einer Größe von mehreren mA ständig durch den Widerstand fließt, so daß sich
erhebliche Verluste ergeben. Bei der Schaltung gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
besteht demgegenüber keine Notwendigkeit, einen oder mehrere Widerstände und/oder eine
Diode vorzusehen, so daß die Verluste demzufolge verringert werden können.
Die Zenerdiode ZD5, die mit dem Emitter ed des bipolaren Transistors 808 des Verarmungstyps
verbunden ist, dient dazu, das Fließen eines parasitären Stroms zu verhindern, der andernfalls
auftreten könnte, wenn das Potential an dem Anschluß G höher wird als dasjenige an dem
Anschluß C. Diese Diode ZD5 kann weggelassen werden, wenn andere Mittel zum Verhindern
dieses parasitären Stroms vorgesehen sind.
Wenn die in Fig. 16 gezeigte Zenerdiode ZD5 dadurch hergestellt wird, daß eine Schicht aus
Polysilicium auf einem Feldoxidfilm aufgebracht wird, wie dies bei dem in Fig. 14 gezeigten
Ausführungsbeispiel der Fall ist, ist es möglich, das Durchschalten (Latch-Up) eines parasitären
Thyristors zu verhindern, das andernfalls auftreten könnte, wenn die Zenerdiode direkt auf dem
Siliciumsubstrat ausgebildet wäre. Hierdurch wird eine verbesserte Betriebszuverlässigkeit der
Halbleiteranordnung gewährleistet.
Sechstes Ausführungsbeispiel
Auch wenn bei den dargestellten Ausführungsbeispielen sowohl das die Ausgangsstufe bildende
MOS-Halbleiterbauelement als auch das MOS-Halbleiterelement des Verarmungstyps aus
bipolaren Transistoren mit isoliertem Gate bestehen, ist das der vorliegenden Erfindung zugrunde
liegende Prinzip nicht auf MOS-Halbleiterbauelemente beschränkt, die in Form von bipolaren
Transistoren mit isoliertem Gate ausgebildet sind. Die vorliegende Erfindung kann auch bei
MOS-Halbleiterbauelementen wie etwa bei einem MOSFET oder einem MOS-Thyristor zum Einsatz
kommen, der ein Gate mit MOS-Aufbau aufweist.
Fig. 17 zeigt ein Schaltbild, das den Aufbau eines MOS-Leistungs-ICs veranschaulicht, der ein
sechstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt und bei dem ein MOSFET des
Verarmungstyps als weiterer Typ eines MOS-Halbleiterbauelements des Verarmungstyps mit
einem in der Ausgangsstufe vorgesehenen Halbleiterbauelement integriert ausgebildet ist, daß
ebenfalls aus einem MOSFET besteht. Damit der Vergleich zwischen dem die Ausgangsstufe
bildenden MOSFET und dem MOSFET des Verarmungstyps einerseits und den bei den vorherge
hend erläuterten Ausführungsbeispielen benutzten bipolaren Transistoren mit isoliertem Gate
andererseits einfacher ist, werden das Drain und die Source des MOSFETs als "Kollektor" bzw.
als "Emitter" bezeichnet. Der Kollektor cm eines die Ausgangsstufe bildenden MOSFETs 903 ist
an den Anschluß C angeschlossen, und es ist der Emitter em mit dem Anschluß E verbunden.
Zwischen den Anschluß C und den Anschluß E sind parallel zu dem die Ausgangsstufe bildenden
MOSFET 903 ein als Fühler dienender MOSFET 914 und ein hiermit in Reihe geschalteter
Fühlerwiderstand Rs derart geschaltet, daß der Kollektor cs des als Fühler bzw. Sensor dienenden
MOSFETs 914 mit dem Anschluß C verbunden ist. Weiterhin sind Gatewiderstände RG1 und RG2
zwischen das Hauptgate gm des die Ausgangsstufe bildenden MOSFETs 903 und den Anschluß G
geschaltet, und es ist das Gate gs des MOSFETs 914 mit dem Anschluß G verbunden. Der
MOS-Leistungs-IC ist imstande, den durch den MOSFET 914 fließenden Strom zu erfassen, und
weiterhin auch durch den die Ausgangsstufe bildenden MOSFET 903 fließenden Strom zu
detektieren, und zwar auf der Grundlage des Spannungsabfalls Vs an dem Fühlerwiderstand Rs.
Der MOSFET 908 des Verarmungstyps und ein Widerstand RCG sind in Reihe zwischen den
Anschluß C, mit dem der Kollektor cm des die Ausgangsstufe bildenden MOSFETs 903 und auch
der Kollektor cd des MOSFETs 908 des Verarmungstyps verbunden sind, und einen Verbindungs
punkt zwischen den Gatewiderständen RG1 und RG2 geschaltet. Der Anschluß C ist an eine
induktive Last angeschlossen, die hier nicht dargestellt ist. Der Widerstand RCG dient zur
Festlegung derjenigen Spannung, bei der der MOSFET 908 des Verarmungstyps in den Konstant
strombereich eintritt, und weist beispielsweise einen großen Wert von mehreren zehn kΩ auf.
Bei dem in der vorstehend beschriebenen Weise aufgebauten MOS-Leistungs-IC wird das Gate gs
des MOSFETs 914 durch die Gatewiderstände RG1 und RG2 von dem Hauptgate gm des die
Ausgangsstufe bildenden MOSFETs 903 getrennt. Da ferner der Widerstand RCG einen großen
Wert von bis zu mehreren zehn kΩ aufweist, befindet sich die Strom/Spannungs-Kennlinie des
MOSFETs 908 des Verarmungstyps normalerweise in einer ungesättigten Region, bei der sich der
Strom mit der Spannung erhöht. Wenn sich das Potential am Anschluß C erhöht, vergrößert sich
demzufolge der durch den MOSFET 908 fließende Strom proportional, und es erhöht sich das
Potential an dem Hauptgate gm des die Ausgangsstufe bildenden MOSFETs 903 aufgrund der
Potentialdifferenz bzw. dem Spannungsabfall an dem Gatewiderstand RG2. Da das Potential an
dem Anschluß C in rückgekoppelter Weise widergespiegelt wird, zeigt der MOSFET 908 des
Verarmungstyps eine Strom/Spannungs-Kennlinie, die gleichartig ist wie die in Fig. 21 gezeigte
Kennlinie. Im Zusammenhang hiermit wird der Widerstand RCG in Abhängigkeit von dem Wert an
dem Gatewiderstand RG2 ausgewählt. Falls ein sogar noch größerer Widerstandswert für den
Widerstand RCG verwendet wird, kann der Gatewiderstand RG1 weggelassen werden, und zwar
ohne eine Einschränkung hinsichtlich der Position des Widerstands RCG.
Da der Reihenwiderstand durch Ändern der planmäßig vorgegebenen Abmessungen des
MOSFETs 908 des Verarmungstyps geändert werden kann, wie dies in Fig. 9 in graphischer Form
gezeigt ist, muß der Widerstand RCG nicht notwendigerweise durch einen externen Widerstand
gebildet sein. Da ein Widerstand mit dem in Fig. 22 dargestellten Aufbau zu einem Durchschalten
(Latch-Up) eines parasitären Thyristors führen kann, wird der Widerstand vorzugsweise durch
eine Polysiliciumschicht gebildet, die gegenüber dem Substrat durch einen isolierenden Film
isoliert ist.
Fig. 18 zeigt eine Querschnittsansicht eines Teils des in Fig. 17 dargestellten MOS-Leistungs-ICs,
bei dem ein MOSFET des Verarmungstyps mit dem die Ausgangsstufe bildenden MOSFET
integriert ausgebildet ist. Der auf der rechten Seite befindliche Abschnitt der Fig. 18 zeigt den die
Ausgangsstufe bildenden MOSFET 903, der Schaltvorgänge zum Leiten oder zum Sperren des
Hauptstroms ausführt. Im Unterschied zu dem in Fig. 14 gezeigten MOS-Leistungs-IC ist
unterhalb einer n Driftschicht 923 eine n⁺ Pufferschicht 922 ausgebildet. Eine Kollektorelektrode
932 ist an der Unterseite der n⁺ Pufferschicht 922 angeordnet. In dem die Ausgangsstufe
bildenden MOSFET 903 sind in ausgewählten Abschnitten eines Oberflächenbereichs der n⁻
Driftschicht 923 p Basiszonen 924 und p⁺ Hauptwannenzonen 926 ausgebildet, wobei die p⁺
Hauptwannenzonen 926 als Teil der Basiszonen 924 ausgebildet sind und eine große Diffusions
tiefe aufweisen. Ferner sind in ausgewählten Abschnitten von Oberflächenbereichen der p
Basiszonen 924 n⁺ Hauptemitterzonen 925 ausgebildet. Eine Gateelektrodenschicht 928 ist aus
Polysilicium hergestellt und auf einem Gateoxidfilm 927 oberhalb der Oberflächenbereiche der p
Basiszone 924 gebildet, die zwischen der n⁻ Driftschicht 923 und den n⁺ Hauptemitterzonen 925
vorhanden sind. Ferner ist eine Hauptemitterelektrode 931 derart angeordnet, daß sie sich mit
den Oberflächen sowohl der n⁺ Hauptemitterzonen 925 als auch der p Basiszone 924 in Kontakt
befindet. Die Hauptemitterelektrode 931 ist an den Anschluß E angeschlossen. Auch wenn dies
in Fig. 18 nicht gezeigt ist, ist eine Hauptgateelektrode so ausgebildet, daß sie sich mit der
Hauptgateelektrodenschicht 928 in Kontakt befindet.
Wie in Fig. 18 in dem linksseitigen Bereich gezeigt ist, ist eine p⁻ Wannenzone 933 in dem
Oberflächenbereich der n⁻ Driftschicht 923 ausgebildet, und es ist der MOSFET 908 des
Verarmungstyps auf und in der p⁻ Wannenzone 933 ausgebildet. Das Gate gd des MOSFETs 908
ist unabhängig ausgebildet und an den Anschluß G angeschlossen. Zur Herstellung des MOSFETs
908 wird eine n⁺ Emitterzone 935 in einer ausgewählten Fläche des Oberflächenbereichs der p⁻
Wannenzone 933 ausgebildet, und es wird eine n⁻ Verarmungszone 934 in dem Oberflächenbe
reich der p⁻ Wannenzone 933 so ausgebildet, daß sie sich von der n⁺ Emitterzone 935 zu dem
freiliegenden bzw. bis nach oben reichenden Abschnitt der n⁻ Driftschicht 923 erstreckt. Eine
Gateelektrodenschicht 938 wird aus Polysilicium hergestellt und auf einem Gateoxidfilm 937
oberhalb der Oberfläche der n⁻ Verarmungszone 934 ausgebildet. Ferner wird eine Emitterelek
trode 941 so ausgebildet, daß sie mit den Oberflächen sowohl der n⁺ Emitterzone 935 als auch
der p⁻ Wannenzone 933 in Kontakt steht, und es wird eine Gateelektrode 938a so ausgebildet,
daß sie sich mit der Gateelektrodenschicht 938 in Kontakt befindet. Auch wenn die Emitterelek
trode 941 und die Gateelektrode 938a voneinander gemäß der Darstellung in Fig. 18 getrennt
sind, können diese Elektroden auch gegenseitig kurzgeschlossen werden, wenn die in Fig. 17
gezeigte Schaltung in den MOS-Leistungs-IC eingebaut wird oder ist. Die p⁻ Wannenzone 933
dient zur Verringerung des Basiswiderstands und kann zur gleichen Zeit wie die p⁺ Hauptwan
nenzonen 926 des die Ausgangsstufe bildenden MOSFETs 903 ausgebildet werden.
Wie in dem mittleren Teil in Fig. 18 gezeigt ist, sind in einem Oberflächenbereich desjenigen Teils
der n⁻ Driftschicht 923, der sich zwischen dem MOSFET 908 des Verarmungstyps und dem die
Ausgangsstufe bildenden MOSFET 903 befindet, eine p⁻ Isolationszone 943 und eine p⁺
Isolationswannenzone 946 ausgebildet, wobei die p⁺ Isolationswannenzone als Teil der p⁻
Isolationszone 943 ausgebildet ist und eine große Diffusionstiefe aufweist. Die p⁻ Isolationszone
943 ist mit einem dicken Feldoxidfilm 944 bedeckt, und es wird die Hauptemitterelektrode 931
mit einem Teil der Oberfläche des Feldoxidfilms 944 in Kontakt gehalten.
Eine isolierte Gateelektrodenschicht 948 ist auf einem isolierenden Gateoxidfilm 947 oberhalb
derjenigen Oberfläche der n⁻ Driftschicht 923 ausgebildet, die zwischen der p⁻ Wannenzone 933
und der p⁻ Isolationszone 943 liegt. Die Hauptemitterelektrode 931 wird ebenfalls mit der
isolierten Gateelektrodenschicht 948 in Kontakt gehalten.
Wenn eine Spannung zwischen die Kollektorelektrode 932 und die Emitterelektrode 941 so
angelegt wird, daß sie auf der der Kollektorelektrode 932 zugesandten Seite höher ist bzw.
höheres Potential besitzt, fließt Strom von der Emitterelektrode 941 durch die n⁺ Pufferschicht
922, die n⁻ Driftschicht 923, die n⁻ Verarmungszone 934 und die n⁺ Emitterzone 935. Der
Serienwiderstand in dem Strompfad entspricht der Summe aus einem Widerstandswert Rj, der
gleichartig ist wie derjenige eines Feldeffekttransistors des Übergangstyps (Junction-FET), der in
einem zwischen den sich gegenüberliegenden p⁻ Wannenzonen 933 vorhandenen Abschnitt der n
Driftschicht 923 auftritt, und dem Widerstandswert Rn der n⁻ Verarmungszone 934. Diejenige
Spannung, bei der der MOSFET 908 in dem Konstantstrombereich zu arbeiten beginnt, kann
durch den Serienwiderstandswert und einen zusätzlichen externen Widerstand gesteuert werden.
Falls eine negative Spannung an die Gateelektrode 938a angelegt wird, wird die n⁻ Verarmungs
zone 934, die direkt unterhalb der Gateelektrodenschicht 938 liegt, verarmt, und es kann das
Fließen des Stroms beendet werden. Falls eine Spannung, die auf der der Kollektorelektrode 932
zugewandten Seite niedriger ist bzw. dort niedrigeren Potentialwert aufweist, zwischen die
Emitterelektrode 941 und die Kollektorelektrode 932 angelegt wird, verbinden sich die Verar
mungsschichten bzw. Raumladungszonen, die sich von den sich gegenüberliegenden p⁻ Wannen
zonen 933 ausgehend ausbreiten, gegenseitig, so daß das Bauelement beträchtlich hohen
Spannungen widerstehen kann.
Der MOSFET 908 des Verarmungstyps weist einen ähnlichen Aufbau wie die bei den vorstehend
erläuterten Ausführungsbeispielen vorgesehenen, mit isoliertem Gate versehenen bipolaren
Transistoren des Verarmungstyps auf und besitzt daher eine hohe Durchbruchsspannung. Folglich
kann die Konstantstromeinrichtung, die im wesentlichen die gleiche Durchbruchsspannung wie
das in der Ausgangsstufe vorhandene MOS-Halbleiterbauelement aufweist, in einfacher Weise in
dem MOS-Leistungs-IC angebracht werden, so daß die in Fig. 17 gezeigte Schaltung in einem
Chip eingebaut bzw. als ein Einzelchip aufgebaut ist.
Der Widerstand RCG, die Gatewiderstände RG1 und RG2 sowie der Fühlerwiderstand Rs, die in Fig.
17 gezeigt sind, können durch Schichten aus Polysilicium gebildet sein, die auf dem in Fig. 18
gezeigten Feldoxidfilm 944 aufgebracht sind. Durch diese Ausgestaltung wird das Durchschalten
(Latch-Up) eines parasitären Thyristors verhindert, was andernfalls auftreten könnte, wenn diese
Widerstände direkt auf dem Siliciumsubstrat ausgebildet würden. Hierdurch wird eine verbesserte
Betriebszuverlässigkeit der Halbleiteranordnung bereitgestellt.
Die vorliegende Erfindung trägt daher in erheblichem Maß zur Realisierung von unterschiedlichen
Typen von MOS-Leistungs-ICs bei, die eine hohe Durchbruchsspannung besitzen und bei denen
ein MOSFET oder ein mit isoliertem Gate versehener bipolarer Transistor und eine Konstant
stromeinrichtung, die jeweils eine etwa gleiche oder aneinander angepaßte Durchbruchsspannung
aufweisen, jeweils gemeinsam integriert ausgebildet sind.