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DE19703937A1 - Automatische Wuchtvorrichtung - Google Patents

Automatische Wuchtvorrichtung

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DE19703937A1
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Germany
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masses
balancing
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speed
balancing masses
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Application number
DE1997103937
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DE19703937C2 (de
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Frank Dipl Ing Boettger
Theodor Dipl Ing Gasmann
Horst Dipl Ing Goerlich
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GKN Driveline International GmbH
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GKN Automotive GmbH
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Publication date
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/32Correcting- or balancing-weights or equivalent means for balancing rotating bodies, e.g. vehicle wheels
    • F16F15/36Correcting- or balancing-weights or equivalent means for balancing rotating bodies, e.g. vehicle wheels operating automatically, i.e. where, for a given amount of imbalance, there is movement of masses until balance is achieved
    • F16F15/363Correcting- or balancing-weights or equivalent means for balancing rotating bodies, e.g. vehicle wheels operating automatically, i.e. where, for a given amount of imbalance, there is movement of masses until balance is achieved using rolling bodies, e.g. balls free to move in a circumferential direction

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Wuchten von um eine Drehachse rotierenden Bauteilen, insbesondere Wellen. Sie weist eine um die Drehachse des zu wuchtenden Bauteiles umlaufend an­ geordnete Leitbahn auf, die mit dem zu wuchtenden Bauteil ro­ tiert und der mehrere Wuchtmassen zugeordnet sind. Sie weist ferner Mittel auf, welche drehzahlabhängig eine freie Einstel­ lung der Wuchtmassen auf dem Umfang der Leitbahn zulassen oder in einer Stellung auf dem Umfang der Leitbahn fixieren.
Eine Vorrichtung zum Wuchten von Bauteilen mit einem kritischen Drehzahlbereich ist in der WO 96/03541 für die Waschtrommel einer Waschmaschine beschrieben. In einer Leitbahn in Form eines Kreisringzylinders sind mehrere Wuchtmassen in Umfangsrichtung um die Drehachse beweglich geführt. Im unterkritischen Bereich und bis zur Überschreitung der kritischen Drehzahl sind die Wuchtmassen gleichmäßig auf dem Umfang verteilt festgelegt. Hierzu dienen beispielsweise Rastelemente, die in Ausnehmungen der Leitbahn eingreifen und durch Federn zu dieser Eingriffs- Position beaufschlagt sind. Zur Freigabe der Wuchtmassen dienen Fliehgewichte, die bei Überschreiten der kritischen Drehzahl die Mittel zur Festlegung aus den Rastausnehmungen herausheben, so daß eine Umfangseinstellung der Wuchtmassen erfolgen kann. Fer­ ner beschreibt die obengenannte Druckschrift eine Wuchtvorrich­ tung zum dynamischen Auswuchten eines Kraftfahrzeugrades, bei dem an Stelle der bei der Waschtrommel vorgesehenen Rastmittel eine Reibverbindung vorgesehen ist, die die Wuchtmassen im un­ terkritischen Bereich festhält.
In der WO 95/32372 ist eine Vorrichtung zum dynamischen Auswuch­ ten dargestellt, bei der in mehreren zueinander konzentrischen kreisringförmigen Leitbahnen Wuchtmassen in Form von Kugeln un­ terschiedlichen Gewichts angeordnet sind. Dabei ist von Nach­ teil, daß durch die freie Einstellbarkeit im Bereich der Reso­ nanzdrehzahl und darunter die bestehenden Wellenunwuchten und die Resonanzamplituden verstärkt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, der, wie bei dem bekannten System, die Mittel zum Wuchten unmittelbar dem zu wuchtenden Bauteil zugeordnet sind und die gleichzeitig gewährleistet, daß im Bereich der Resonanz­ drehzahl und darunter die bestehenden Unwuchten und Resonanz­ amplituden nicht verstärkt werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß erste Mittel vorgesehen sind, welche eine freie Einstellung der Wucht­ massen auf dem Umfang der Leitbahn bis zu einer eine kritische Drehzahl überschreitenden Drehzahl zulassen und Fixiermittel vorgesehen sind, welche die Wuchtmassen in ihrer Position auf dem Umfang der Leitbahn bei Erreichen der vorgegebenen überkri­ tischen Drehzahl endgültig festlegen.
Von Vorteil bei dieser Ausbildung ist, daß die Wuchtmassen nur beim ersten Antreiben und Beschleunigen der Vorrichtung bzw. des damit verbundenen Bauteiles, bis zum Erreichen einer bestimmten kritischen Drehzahl Resonanzamplituden verstärken, sich beim Überschreiten dieser Drehzahl aber auf dem Umfang einstellen und bei Erreichen der vorgegebenen überkritischen Drehzahl so fest­ gelegt werden, daß sie ihre Position auch dann beibehalten, wenn die Drehzahl wieder verringert wird bzw. die kritische Drehzahl ausgehend von der Drehzahl Null wieder überschritten wird. Es wird also ein einmaliges Wuchten erzielt, das dann im gesamten Drehzahlbereich wirksam bleibt.
Vorzugsweise ist die Leitbahn in Form eines Kreisringzylinders gestaltet, in dem die Wuchtmassen geführt sind. Um die Wuchtmas­ sen auf dem Umfang der Leitbahn festlegen zu können, ist eine Wand der Leitbahn entlang der Drehachse verstellbar ausgebildet. Diese dient zur Beaufschlagung der Wuchtmassen, d. h. diese wer­ den in dem Kreisringzylinder festgeklemmt, wenn die bewegliche Wand in Richtung zu den Wuchtmassen beaufschlagt wird. Eine be­ sonders günstige Ausbildung ergibt sich, wenn die Wuchtmassen als Kugeln gestaltet sind, die in dem Kreisringzylinder frei­ rollend einstellbar sind.
Die ersten Mittel, die eine freie Einstellung der Wuchtmassen bis zur Erreichung der vorbestimmten überkritischen Drehzahl und zur Erreichung ihrer endgültigen Wuchtposition zulassen, weisen mindestens eine Feder auf, welche die bewegliche Wand außer An­ lage zu den Wuchtmassen halten.
Für eine Ausgestaltung einer solchen Wuchtvorrichtung mit einer beweglichen Wand für die Leitbahn ist zur Festlegung der Wucht­ massen in ihrer endgültige Position vorgesehen, daß die Fixier­ mittel Fliehmassen und eine Führung für die Fliehmassen, welche die bewegliche Wand beaufschlagen und die Wuchtmassen in ihrer Ausrichtungsposition in der Leitbahn klemmend festlegen, umfas­ sen.
Bei einer solchen Ausgestaltung erfolgt die Festlegung der Wuchtmassen indirekt über die Fliehmassen, die durch Reibschluß in ihrer der vorbestimmten überkritischen Drehzahl entsprechen­ den Position endgültig gehalten sind. Der Reibschluß ist so ge­ staltet, daß Selbsthemmung gegeben ist.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung schema­ tisch dargestellt und anhand derselben näher erläutert.
Die Nabe 1 und das dieser zugehörige Gehäuse 2 sind zusammen der Welle 4 als den zu wuchtenden Bauteil zugeordnet. Dazu ist die Nabe 1 mit einer Bohrung 3 versehen, mit der sie auf der Welle 4 fest aufsitzt. Zwischen beiden ist eine Leitbahn 5 in Form eines Kreisringzylinders um die Drehachse 8 ausgebildet. Die Welle 4 ist um die Drehachse 8 drehend angeordnet. Die Nabe 1 umfaßt einen konzentrisch zur Drehachse 8 verlaufenden Hülsen­ abschnitt 10 mit einer radial davon verlaufenden ersten Wand 9, die zur Leitbahn 5 hin eine erste Haltefläche 11 besitzt. Das Gehäuse 2 besitzt eine Umfangswand 12 mit einer Anschlagschulter 7, die gegen die erste Haltefläche 11 der ersten Wand 9 axial anliegt. Sie besitzt ferner eine geneigt verlaufende Außenwand 14, die eine Bohrung aufweist, mit der sie auf dem Hülsenab­ schnitt 10 der Nabe 1 sitzt. Nabe 1 und Gehäuse 2 sind durch einen Sicherungsring 6 zusammengehalten. Zwischen der ersten Wand 9 und der Außenwand 14 ist zur Abgrenzung der Leitbahn 5 eine bewegliche Wand 15 angeordnet. Die bewegliche Wand 15 be­ sitzt zur Leitbahn 5 hin, also zur ersten Haltefläche 11 gegen­ überliegend, eine zweite Haltefläche 16. Zwischen diesen beiden Halteflächen 11, 16 und der Innenfläche 13 der Umfangswand 12 des Gehäuses 2 sind Wuchtmassen 18 in Form von Kugeln geführt. Die bewegliche Wand 15 wird durch eine konzentrisch um die Dreh­ achse 8 und den Hülsenabschnitt 10 der Leitbahn 5 angeordnete Feder 17 derart von den Wuchtmassen 18 weg beaufschlagt, daß bis zur Erreichung einer vorbestimmten überkritischen Drehzahl die Kraft der Feder 17 ausreicht, die bewegliche Wand 15 mit ihrer zweiten Haltefläche 16 außer Kontakt zu den Wuchtmassen 18 zu halten. Auf dem Umfang der Leitbahn 5 um die Drehachse 8 sind mehrere Wuchtmassen 18, vorzugsweise Kugeln, angeordnet. Die zur Außenwand 14 des Gehäuses 2 weisende Fläche der beweglichen Wand 15 dient als Stützfläche 19 für Fliehmassen 23 in Form von meh­ reren um die Drehachse 8 herum angeordneten Kugeln, welche sich andererseits an der Klemmfläche 20 der Außenwand 14 abstützen. Die Fliehmassen 23 sind in einem Käfig 21 geführt. Dieser be­ sitzt radial zur Drehachse 8 verlaufende Führungsschlitze 22, in denen jeweils eine Kugel als Fliehmasse 23 aufgenommen und ra­ dial verstellbar ist. Die Führungsschlitze 22 sind radial außen durch Begrenzungsflächen 24 begrenzt. In der Zeichnung ist eine Fliehmasse 23 in ihrer dem Hülsenabschnitt 10 der Nabe 1 angenä­ herten Stellung dargestellt. In dieser Position wird sie zu­ nächst durch Reibschluß gehalten, da die bewegliche Wand 15 durch die Beaufschlagung durch die Feder 17 die Fliehmassen 23 hält. Bei Rotation der Welle 4 und damit auch der im Käfig 21 gehaltenen Fliehmassen 23 können sich die Wuchtmassen 18, so­ lange die Kraft der Fliehmassen 23, die auf die bewegliche Wand 15 ausgeübt wird, nicht ausreichend ist, um die Kraft der Feder 17 zu überwinden und eine Reibkraft zu erzeugen, die die Wucht­ massen 18 zwischen den beiden Halteflächen 11, 16 durch Reib­ schluß festlegt, in Umfangsrichtung um die Drehachse 8 in der Leitbahn 5 zum Ausgleich der Unwucht der Welle 4 einstellen. Bei Erreichen der vorgegebenen überkritischen Drehzahl werden die Fliehmassen 23 radial in den Führungsschlitzen 22 nach außen verstellt. Damit wird auch die bewegliche Wand 15 in Richtung auf die Wuchtmassen 18 nach rechts verstellt, bis die Fliehmas­ sen 23 ihre radial äußere Position bei der vorbestimmten über­ kritischen Drehzahl einnehmen und die bewegliche Wand 15 in Anlage zu den Wuchtmassen 18 kommt und diese festklemmt. Die Fliehmassen 23 werden in dieser Position dadurch gehalten, daß der zwischen der Stützfläche 19 und der schräg geneigt zur Dreh­ achse 8 verlaufenden Klemmfläche 20 eingeschlossene Winkel klei­ ner als der Reibwinkel ist, so daß Selbsthemmung gegeben ist und die Fliehmassen 23 auch bei einer Verringerung der Drehzahl der Welle 4 nicht mehr in ihre radial innere Position zurückkehren können. Die so einmal fest positionierten Wuchtmassen 18 in Form von Kugeln bleiben damit im gesamten Drehzahlbereich in ihrer idealen Position, auch wenn das System abgebremst oder erneut angefahren wird.
Bezugszeichenliste
1
Nabe
2
Gehäuse
3
Nabenbohrung
4
Welle/Bauteil
5
Leitbahn
6
Sicherungsring
7
Anschlagschulter
8
Drehachse
9
Erste Wand
10
Hülsenabschnitt
11
Erste Haltefläche
12
Umfangswand
13
Innenfläche der Umfangswand
14
Außenwand
15
Bewegliche Wand
16
Zweite Haltefläche
17
Feder
18
Wuchtmasse
19
Stützfläche
20
Klemmfläche
21
Käfig
22
Führungsschlitz
23
Fliehmasse
24
Begrenzungsfläche.

Claims (8)

1. Vorrichtung zum Wuchten eines um eine Drehachse (8) rotie­ renden Bauteiles (4), insbesondere Welle, mit einer um die Drehachse (8) des zu wuchtenden Bauteiles (4) umlaufend an­ geordneten und mit dieser rotierenden kreisringförmigen Leitbahn (5) für mehrere daran angeordnete Wuchtmassen (18) und mit Mitteln, welche drehzahlabhängig eine freie Ein­ stellung der Wuchtmassen (18) auf dem Umfang der Leitbahn (5) zulassen oder in einer Stellung auf dem Umfang der Leitbahn (5) fixieren, dadurch gekennzeichnet, daß erste Mittel (15, 17) vorgesehen sind, welche eine freie Einstellung der Wuchtmassen (18) auf dem Umfang der Leitbahn (5) bis zu einer eine kritische Drehzahl über­ schreitenden Drehzahl zulassen, und Fixiermittel (19, 20, 23) vorgesehen sind, welche die Wuchtmassen (18) in ihrer Position auf dem Umfang der Leitbahn (5) bei Erreichen der vorgegebenen überkritischen Drehzahl endgültig festlegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitbahn (5) in Form eines Kreisringzylinders ge­ staltet ist, in dem die Wuchtmassen (18) geführt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wand (15) der Leitbahn (5) entlang der Drehachse (8) verstellbar ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wuchtmassen (18) als Kugeln gestaltet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Mittel mindestens eine Feder (17) aufweisen, welche die bewegliche Wand (15) außer Anlage zu den Wucht­ massen (18) halten.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixiermittel (20, 23) Fliehmassen (23), welche die bewegliche Wand (15) beaufschlagen und die Wuchtmassen (18) in ihrer Ausrichtungsposition in der Leitbahn (5) klemmend festlegen, und eine Führung (21) umfassen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fliehmassen (23) eine Fläche (19) der beweglichen Wand (15) unmittelbar beaufschlagen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fliehmassen (23) durch Reibschluß in ihrer der vor­ bestimmten überkritischen Drehzahl entsprechenden Position festgelegt sind.
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