DE19703905A1 - Dreiradwagen - Google Patents
DreiradwagenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B3/00—Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor
- B62B3/001—Steering devices
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B3/00—Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor
- B62B3/12—Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor characterised by three-wheeled construction
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Dreiradwagen gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Ein derartiger Dreiradwagen ist durch die DE-A-20 15 356 bekannt und mit
einer in Draufsicht rechteckigen Transportplatte versehen, unter der auch das
Vorderrad an einer Schwenkvorrichtung angebracht ist. Über der die Hinterräder
tragenden Achse ist an der Transportplatte eine Stütze in Form eines Bügels
befestigt, mit dem der Dreiradwagen mit Hilfe des schwenkbaren Vorderrads
gelenkt werden kann. Diese Achse und ein am Vorderende der Transportplatte
befestigtes und zur Stützung des Vorderrads dienendes Querrohr sind durch
einen in der Mitte der Transportplatte in deren Längsrichtung angeordneten
Träger miteinander verbunden. Dieser Dreiradwagen ist zur Aufnahme eines
Korbes auf der Transportplatte vorgesehen und zerlegbar. Ein Nachteil dieses
bekannten Dreiradwagens besteht darin, daß die Höhe der Transportplatte vom
Boden wegen des hohen Aufbaus der Schwenkvorrichtung mit dem Vorderrad
verhältnismäßig groß ist, so daß der Schwerpunkt des beladenen Dreiradwagens
verhältnismäßig hoch liegt und die Kippgefahr groß ist. Wird dieser bekannte
Dreiradwagen zur Beförderung der lenkenden Person selbst benutzt, wofür er
eigentlich nicht vorgesehen ist, so ist die Kippgefahr wegen des Auftritts dieser
Person auf die Transportplatte in Höhe des Vorderrads besonders groß; diese
Person kann sich daher verletzen. Ein weiterer Nachteil besteht ferner in der
schlechten Lenkbarkeit des Dreiradwagens. Schließlich sind Dreiräder als
Fahrzeug für Kinder bekannt. Diese Dreiräder weisen eine Lenkvorrichtung für
ein Vorderrad auf, wobei die Lenkvorrichtung an der Vorderseite der Sitzplatte
angeordnet ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Dreiradwagen der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 genannten Art zu schaffen, mit dem eine hohe Fahrstabilität
erreicht ist, der leicht lenkbar ist und der auch gefahrlos zur Beförderung der
lenkenden Person sowie von Lasten benutzt werden kann.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Dieser Dreiradwagen kann vorzugsweise zum Personen- und Gütertransport in
Industriehallen, Lagerhallen, Krankenhäusern, Behörden und dergleichen benutzt
werden. Da das Auftreten der lenkenden Person auf die Transportplatte im
Bereich der Hinterräder erfolgt, ist die Kippgefahr sehr gering. Durch das
Festhalten der Lenkvorrichtung kann auch ein Kippen vermieden werden, wenn
die Transportplatte mit Gütern belastet ist. Ferner ist durch die tiefliegende
Transportplatte der Dreiradwagen gut zugänglich. Die lenkende Person kann den
Dreiradwagen schieben oder mit einem Fuß auf der Transportplatte stehen und
sich und den Dreiradwagen durch Abstoßen mit dem anderen Fuß am Boden
fortbewegen, wobei eine gute Lenkbarkeit gegeben ist.
Bei einem Dreiradwagen mit einem in der Mitte der Transportplatte und in deren
Längsrichtung verlaufenden Träger, wie bei der DE-A 20 15 356, sieht eine
weitere Ausbildung der Erfindung vor, daß der Träger in der Halterung
aufgenommen ist. Dadurch ist eine einfache Verbindung des Transportteils mit
der Lenkvorrichtung geschaffen.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist die Befestigung der
Halterung an der Transportplatte bzw. am Träger lösbar ausgebildet. Das
Vorderteil und das Hinterteil des Dreiradwagens lassen sich so leicht
voneinander lösen und raumsparend lagern.
Um die Kippgefahr des Dreiradwagens weiter zu verringern, ist gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Transportplatte in Draufsicht
trapezförmig mit der kleineren Parallelseite an der Halterung ausgebildet.
Außerdem wird dadurch die Zugänglichkeit des Dreiradwagens verbessert.
Eine weitere Ausbildung der Erfindung sieht vor, daß die Halterung ein Gelenk
aufweist, mit dem die Lenkvorrichtung aus der aufrechten Betriebsstellung in
eine parallel zur Transportplatte befindliche Ruhestellung klappbar ist. Dadurch
kann eine vorübergehende Abstellung des Dreiradwagens raumsparend
vorgenommen werden.
Gemäß weiteren Ausbildungen der Erfindung ist der Durchmesser des
Vorderrads größer als der Durchmesser der Hinterräder, vorzugsweise doppelt
so groß wie der der Hinterräder, gewählt. Dadurch wird die Lenkbarkeit des
Dreiradwagens weiter verbessert.
Um die Transportkapazität des Dreiradwagens zu erhöhen und der damit
verbundenen größeren Trägheit des beladenen Dreiradwagens zu begegnen,
trägt gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung die Lenkvorrichtung einen
Warenkorb und eine Handbremse für das Vorderrad.
Schließlich sieht eine weitere zweckmäßige Ausbildung der Erfindung vor, daß
die Räder aus Vollgummi oder Polyuretan gebildet und vorzugsweise
kugelgelagert sind.
Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es
zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Dreiradwagens gemäß der Erfindung und
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Dreiradwagen der Fig. 1.
Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Dreiradwagen weist eine in Draufsicht
trapezförmige Transportplatte 1 auf, unter deren hinterem Ende 2 zwei im
Durchmesser kleine Hinterräder 3, 4 befestigt sind. Die Transportplatte 1 ist
vorzugsweise aus Stahlblech gefertigt und als nach unten offener Kasten
ausgebildet. Der Abstand der Transportplatte 1 vom Boden 5 ist klein und
beträgt wenige cm vorzugsweise zwischen 3 und 15 cm. In der Mitte der
Transportplatte 1 ist in deren Längsrichtung ein gestrichelt gezeichneter Träger
6 in Form eines Vierkantrohrs angeordnet, der die Transportplatte 1 trägt und
der auf deren Vorderseite 7 in einer Halterung 8 aufgenommen und dort leicht
lösbar befestigt ist.
Die Halterung 8 umfaßt auch ein Gabelstützrohr 9, das mit dem übrigen Teil der
Halterung 8 über ein nicht dargestelltes Gelenk verbunden ist. Das
Gabelstützrohr 9 nimmt das Ende einer Gabel 10 auf, in der ein Vorderrad 11
gelagert ist. Das Vorderrad 11 und die Hinterräder 3, 4 sind vorzugsweise aus
Vollgummi oder Polyuretan hergestellt und kugelgelagert. Im Gabelstützrohr 9
ist auch eine Lenkvorrichtung 12 gelagert, die aus einem mit der Gabel 10 fest
verbindbaren Stützrohr 13 und einem mit diesem verbundenen Lenker 14
besteht.
An der Gabel 10 ist eine Bremsvorrichtung 15 für das Vorderrad 11 befestigt,
die mittels eines am Lenker 14 vorgesehenen Griffs 16 betätigbar ist. Am
oberen Ende des Stützrohrs 13 ist ein Warenkorb 17 befestigt.
Mittels des genannten Gelenks ist die Lenkvorrichtung 12 aus der dargestellten
Betriebsstellung in eine Ruhestellung klappbar, in der das Stützrohr 13 etwa
parallel zur Transportplatte 1 liegt. Die leicht lösbare Befestigung des Trägers 6
in der Halterung 8 kann auch als Schnellverschluß ausgebildet sein.
Claims (10)
1. Dreiradwagen mit einer ebenen Transportplatte, zwei unter der
Transportplatte angeordneten Hinterrädern, einem in einer
verschwenkbaren Gabel gehaltenen Vorderrad und einer als Handhabe
dienenden Stütze,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Transportplatte (1) vom Boden (5) einen geringen Abstand, vorzugsweise 3 bis 15 cm, aufweist,
daß an der Vorderseite (7) der Transportplatte (1) eine Halterung (8) befestigt ist, in der auch die Vorradgabel (10) gelagert ist, und
daß die Stütze als Lenkvorrichtung (12) für das Vorderrad (11) ausgebildet ist.
daß die Transportplatte (1) vom Boden (5) einen geringen Abstand, vorzugsweise 3 bis 15 cm, aufweist,
daß an der Vorderseite (7) der Transportplatte (1) eine Halterung (8) befestigt ist, in der auch die Vorradgabel (10) gelagert ist, und
daß die Stütze als Lenkvorrichtung (12) für das Vorderrad (11) ausgebildet ist.
2. Dreiradwagen nach Anspruch 1 mit einem in der Mitte der
Transportplatte und in deren Längsrichtung verlaufenden Träger,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Träger (6) in der Halterung (8) aufgenommen ist.
3. Dreiradwagen nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigung der Halterung (8) an der Transportplatte (1) bzw. am
Träger (6) lösbar ausgebildet ist.
4. Dreiradwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Transportplatte (1) in Draufsicht trapezförmig mit der kleineren
Parallelseite (7) an der Halterung (8) ausgebildet ist.
5. Dreiradwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterung (8) ein Gelenk aufweist, mit dem die Lenkvorrichtung
(12) aus der aufrechten Betriebsstellung in eine parallel zur
Transportplatte (1) befindliche Ruhestellung klappbar ist.
6. Dreiradwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Vorderrads (11)
größer als der Durchmesser der Hinterräder (3, 4) ist.
7. Dreiradwagen nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchmesser des Vorderrads (11) etwa doppelt so groß wie der
der Hinterräder (3, 4) ist.
8. Dreiradwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lenkvorrichtung (12) einen Warenkorb (17) und eine Handbremse
(15, 16) für das Vorderrad (11) trägt.
9. Dreiradwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Räder (3, 4, 11) aus Vollgummi oder Polyuretan gebildet sind.
10. Dreiradwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Räder (3, 4, 11) kugelgelagert sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997103905 DE19703905A1 (de) | 1997-02-03 | 1997-02-03 | Dreiradwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997103905 DE19703905A1 (de) | 1997-02-03 | 1997-02-03 | Dreiradwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19703905A1 true DE19703905A1 (de) | 1998-08-06 |
Family
ID=7819109
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997103905 Withdrawn DE19703905A1 (de) | 1997-02-03 | 1997-02-03 | Dreiradwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19703905A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2824518A1 (fr) * | 2001-05-14 | 2002-11-15 | Robert Julien Herbepin | Vehicule de transport de charges conduit par un marcheur |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7930969U1 (de) * | 1979-11-02 | 1980-02-07 | Bieber, Kurt, 6236 Eschborn | Gabelhubwagen |
| DE3537522A1 (de) * | 1985-10-22 | 1987-04-23 | Stoll Kurt | Rollmobil |
| DE4410304A1 (de) * | 1994-03-25 | 1995-11-30 | Gerhard Steinke | Rollenartiges Fortbewegungs- und/oder Transportmittel |
| DE19529577A1 (de) * | 1995-08-11 | 1997-02-13 | Richter Berthold | Anhängeroller für Gepäckwagen, Einkaufswagen und dergleichen |
-
1997
- 1997-02-03 DE DE1997103905 patent/DE19703905A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7930969U1 (de) * | 1979-11-02 | 1980-02-07 | Bieber, Kurt, 6236 Eschborn | Gabelhubwagen |
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