DE19702586C1 - Butterspender - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Butterspender nach dem Oberbegriff des An
spruchs 1.
Butter wird im Bereich privater Haushalte und im Bereich der Gastronomie
üblicherweise kühl gelagert, damit sie nicht ranzig wird und vorzeitig
verdirbt. Auch wird Butter mit der Konsistenz bei Kühlschranktemperatur
von vielen Personen als wohlschmeckender empfunden als weiche, leicht
streichfähige Butter mit Raumtemperatur.
Bei gekühlter Butter besteht jedoch das Problem, daß sie eine für den
unmittelbaren Brotaufstrich mit einem Messer ungünstige Konsistenz
aufweist. Beim Bestreichen einer Brotscheibe mit gekühlter Butter kommt es
häufig dazu, daß Brotmasse aus der Scheibe ausbricht.
Für den Haushaltsbereich wird Butter üblicherweise in quaderförmigen
250 g-Stücken verkauft. Zu den Mahlzeiten wird die Butter dann auf Butter
tellern, Butterschalen oder dgl. serviert, so daß jede an der betreffenden
Mahlzeit teilnehmende Person nach Bedarf eine Portion von dem Butter
stück mit einem Messer abnehmen kann. Durch die Wegschnitte von Butter
bietet das ehedem quaderförmige Butterstück häufig keinen besonders
appetitlichen Anblick mehr. Wohl auch aus letztgenanntem Grund und aus
hygienischen Gründen werden im Gastronomiebereich häufig separat
verpackte Einzelportionen von Butter serviert. Hierbei steht jedoch das
Verhältnis vom Verpackungsmaterial zum Inhalt in einem sehr ungünstigen
Verhältnis, so daß dem Trend zur Abfallvermeidung entgegengewirkt wird.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE-GM 77 32 707 ist ein Butterspen
der bekannt, der einen Behälter aus einer Bodenplatte und einem Deckelteil
aufweist, die eine zu einer Ausgabeseite hin offene, quaderförmige Kammer
für ein handelsübliches Butterstück bilden. In dem Behälter ist eine Schiebe
platte vorgesehen, die auf der Bodenplatte aufliegt und relativ zur Boden
platte verschiebbar ist, um ein auf der Schiebeplatte aufliegendes Butter
stück jeweils um den Betrag der Dicke einer abzuschneidenden Butter
scheibe an der Ausgabeseite aus der Behälterkammer herausschieben zu
können. Zum Abtrennen des aus dem Behälter herausgeschobenen Teils des
Butterstücks ist ein Schneidmesser vorgesehen, das in der Nähe der Aus
gabeseite schwenkbar an der Bodenplatte angeordnet ist, so daß es aus
einer die Ausgabeöffnung vollständig freigebenden vertikalen Stellung
heraus in Richtung zur Schiebeplatte hin verschwenkt werden kann, um
einen Butterstreifen abzuschneiden. Die Schiebeplatte weist eine vertikal
nach oben abstehende, das Butterstück hintergreifende Rückwand mit
einem davon nach oben abstehenden Griffteil auf. Das Griffteil erstreckt
sich durch einen in Verschieberichtung der Schiebeplatte verlaufenden
Schlitz in dem Deckelteil. Das Griffteil dient als Betätigungselement zum
Verschieben der Schiebeplatte. Das Abtrennen eines Butterstreifens erfolgt
bei dem bekannten Butterspender in zwei Betätigungsschritten. Bei dem
ersten Betätigungsschritt wird die Schiebeplatte mit dem daraufliegenden
Butterstück um einen Abschnitt entsprechend der Dicke des abzutrennen
den Butterstreifens in Richtung zur Ausgabeseite vorgeschoben. Im zweiten
Schritt kann dann das Messer aus einer vertikalen Position heraus nach
unten verschwenkt werden, um den betreffenden Butterstreifen abzuschnei
den. Bevor der nächste Butterstreifen abgeschnitten werden kann, muß das
Messer zunächst wieder in die vertikale Position verschwenkt werden, um
die Ausgabeöffnung für das Nachrücken des Butterstücks völlig freizuge
ben. Es handelt sich bei diesem bekannten Butterspender um ein Standge
rät, das während seiner Betätigung auf einer festen Unterlage aufstehen
muß, um einigermaßen praktikabel handhabbar zu sein. Der bekannte
Butterspender eignet sich beispielsweise nicht dazu, einen Butterstreifen
unmittelbar nach dem Abschneiden auf eine Brotscheibe oder einen Teller
fallen zu lassen. Zum Belegen eines Brotes kommt daher als weiterer
Betätigungsschritt hinzu, daß der Butterstreifen mit einem Messer oder einer
Gabel zunächst von dem Butterspender geholt werden muß. Die Handha
bungsschritte sind in ihrer Gesamtheit so aufwendig, daß es wohl bequemer
ist, die für einen Brotaufstrich erforderliche Buttermenge gleich mit einem
Messer von einem Butterstück abzuschälen.
Entsprechendes trifft auch auf einen aus der DE-OS 22 06 747 bekannten
Butterspender zu, der ebenfalls einen relativ zu einem kastenförmigen
Gehäusedeckel verschiebbaren Boden mit einem vertikal nach oben ab
stehenden, das auf dem Boden aufliegende Butterstück hintergreifenden
Rückenteil aufweist. An dem Deckelteil ist eine Abstreifschneide angeord
net, die nach einem jeweiligen Vorschub des Butterstücks über die Aus
gabeöffnung des Deckelteils hinweg verschiebbar ist, um einen Butter
streifen abzuschneiden. Der Butterspender nach der DE-OS 22 06 747
funktioniert im wesentlichen nach dem gleichen Prinzip wie der Butter
spender nach DE-GM 77 32 707.
Ähnlich funktioniert ein aus der EP 0 389 965 A2 bekannter Käsespender,
bei dem ein in einem Behälter aufgenommenes Käsestück entlang des
Behälterbodens zu einer Ausgabeöffnung hin verschoben werden kann,
wobei ein senkrecht zum Behälterboden nach oben abstehender, das
Käsestück hintergreifender und in Richtung zur Ausgabeöffnung verschieb
bar geführter Stempel zum Verdrängen des Käsestücks in Richtung zur
Ausgabeseite vorgesehen ist. Der Stempel ist über ein Getriebe mit einem
Betätigungsrad gekoppelt, das an einer Seitenwand außen an den Behälter
drehbar angeordnet ist. Das Betätigungsrad ist über das Getriebe ferner mit
einem Verschlußmechanismus für die Ausgabeöffnung des Käsespenders
gekoppelt, so daß durch Betätigen des Handrades der Stempel vorgetrieben -
und eine Verschlußklappe an der Ausgabeöffnung in Öffnungsstellung
verschoben werden kann. Nachdem das Käsestück um den Betrag der
Dicke des abzutrennenden Käsestreifens in Richtung zur Ausgabeöffnung
verschoben worden ist, kann ein über die Ausgabeöffnung hinweg an dem
Käsespender verschiebbar geführter Schnittdraht mittels einer von dem
Handrad gesonderten Handhabe betätigt werden, um einen aus der Aus
gabeöffnung heraus nach außen abstehenden Teil des Käsestücks ab
zutrennen.
Aus der deutschen Patentschrift DE-PS 79 772 ist ein Butterspender bekannt,
der ein zylindrisches Gehäuse auf einem Standfuß aufweist. In dem zylin
drischen Gehäuse sind schachtförmige Behälter mit rechteckigem Quer
schnitt vorgesehen, die zur Aufnahme betreffender Butterstücke dienen. An
der Unterseite des zylindrischen Gehäuses ist an einem relativ zu dem
Gehäuse um dessen Achse drehbaren Betätigungsrad ein Schnittdraht
vorgesehen, der sich radial zur Achse des zylindrischen Gehäuses erstreckt
und bei Drehung des Betätigungsrades an den Ausgabeöffnungen der
schachtförmigen Behälter vorbeigeführt wird, um Butter an den Ausgabeöff
nungen abzustreifen. In den schachtförmigen Behältern liegen Gewichte auf
den Butterstücken auf, um einen Druck in Richtung zu den Ausgabeöff
nungen auf die Butter auszuüben. Die Druckgewichte sind an Ketten
angeordnet, welche am Deckel des zylindrischen Gehäuses befestigt sind.
Um ein einigermaßen zuverlässiges Funktionieren des letztgenannten Butter
spenders, insbesondere auch bei relativ harter Konsistenz der Butter ge
währleisten zu können, müssen die Gewichte zum Niederdrücken der Butter
relativ schwer ausgebildet sein, so daß der Butterspender insgesamt ein
großes Gewicht haben - und somit unhandlich sein wird.
Aus der US 2 845 707 ist ein Butterspender bekannt, bei dem ein Standfuß
mit Bodenplatte und eine offene Deckelplatte durch Führungsstangen
miteinander verbunden sind. Die Führungsstangen durchsetzen eine
Schraubmutter in der Weise, daß die Schraubmutter längs der Führungs
stangen zwischen der Bodenplatte und der Deckelplatte verschiebbar,
jedoch unverdrehbar gehalten ist. Die Mutter steht mit ihrem Gewinde mit
einem Innengewinde eines zylindrischen Behältermantels im Schraubeingriff.
Der Behältermantel ist relativ zu dem Gerüst aus Bodenplatte, Deckelplatte
und Führungsstangen drehbar, um die Mutter in Richtung der Öffnung der
Deckelplatte zu verschieben, so daß ein auf der Mutter aufliegendes Butter
stück durch Drehen des Behältermantels nach und nach über die Öffnung in
der Deckelplatte ausgebracht werden kann. Der jeweils über die Öffnung in
der Deckelplatte hinaus nach außen abstehende Teil des Butterstücks kann
mit einem üblichen Tafelmesser an der Oberseite der Deckelplatte abge
schnitten - und mit dem Tafelmesser beispielsweise zu einer Brotscheibe
geführt werden. Eine Schneid- oder Abstreifvorrichtung für Butter ist bei
dem Butterspender nach der US 2 845 707 nicht vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Butterspender als handli
ches Tischgerät bzw. Tafelwerkzeug bereitzustellen, der von einer jeweili
gen Bedienungsperson bequem über einer gewünschten Ablagefläche für
den auszugebenden Butterstreifen gehalten - und gleichzeitig von der
Bedienungsperson auf einfache Weise betätigt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Butterspender gemäß Anspruch 1
vorgeschlagen. Hierbei handelt es sich um einen Butterspender zur Bildung
und Abgabe von Streifen von wenigstens einem block- oder klumpenförmi
gen Stück Butter oder Nahrungsmittel butterähnlicher Konsistenz,
mit einem Behälter zur Aufnahme des Butterstücks, einem
in dem Behälter verschiebbaren Stempel zur Verdrängung von in dem
Behälter befindlicher Butter zu einer Ausgabeseite des Behälters und einer
Abstreifeinrichtung mit einem an der Ausgabeseite des Behälters angeord
neten Abstreifelement in Form einer Abstreifkante oder Abstreifschneide,
wobei der Behälter und das Abstreifelement relativ zueinander bewegbar
sind, um an der Ausgabeseite des Behälters einen Streifen von dem Butter
stück abzustreifen und über eine Ausgabeöffnung des Butterspenders
abzugeben. Der Butterspender ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeich
net, daß die Abstreifeinrichtung zur gemeinsamen Betätigung mit dem
Stempel gekoppelt ist.
Bei dem Butterspender nach der Erfindung schält das Abstreifelement bei
der Relativbewegung zwischen dem in Richtung zur Ausgabeöffnung
gedrückten Butterstück im Behälter und dem Abstreifelement einen dünnen
Butterstreifen unmittelbar an der Ausgabeöffnung ab, der den Butterspender
über die Ausgabeöffnung verläßt. Der Stempel dient dazu, stets Butter zur
Ausgabeseite des Behälters nachzudrücken, so daß das Abstreifelement bei
der entsprechenden Bewegung jeweils in Butter eingreifen kann. Der
Butterspender kann so gehandhabt werden, daß der Butterstreifen un
mittelbar auf einer Brotscheibe oder dgl. abgelegt werden kann. Sofern
überhaupt noch erwünscht, kann der dünne Butterstreifen dann mühelos
auf der Brotscheibe verstrichen werden. Es hat sich gezeigt, daß von einem
Butterspender nach der Erfindung abgegebene Butterstreifen auch dann
leicht zu verstreichen sind, wenn das Butterstück in dem Vorratsbehälter
eine Temperatur hat, die bei oder geringfügig über Kühlschranktemperatur
(etwa 8-12°C) liegt. Der Butterspender nach der Erfindung kann jedoch
ebenso dazu verwendet werden, wärmere Butter, etwa mit Raumtempera
tur, abzugeben.
Die bewegungsmäßige Kopplung des Stempels und der Abstreifeinrichtung
erlaubt es, daß eine Bedienungsperson den Butterspender mit einer Hand
frei halten und mit der anderen Hand die gleichzeitige Betätigung des
Stempels und der Abstreifvorrichtung auf bequeme Weise vornehmen kann.
Anders ausgedrückt bedeutet dies, daß die Bedienungsperson den Butter
spender mit einer Hand frei halten - und gleichzeitig mit der anderen Hand
den Betätigungsschritt zur Durchführung der Relativbewegung zwischen
Behälter und Abstreifelement sowie zur Bewegung des Stempels durch
führen kann.
Ein weiterer Vorteil bei der Verwendung des Butterspenders nach der
Erfindung liegt darin, daß die Butter nicht mehr offen sichtbar als Block
serviert werden muß. Im Gastronomiebereich muß nicht mehr auf separat
verpackte Einzelportionen zurückgegriffen werden. Insbesondere kann der
Butterspender nach der Erfindung zu verschiedenen Mahlzeiten mehrfach
benutzt werden, ohne daß nicht mehr verwertbare Butterreste anfallen. Da
der Behälter andererseits mehrere beliebig geformte Butterklumpen auf
nehmen kann, eignet sich der Butterspender auch dazu, vorher hygienisch
gehandhabte Butterreststücke zu verwerten.
Es sei im übrigen darauf hingewiesen, daß der Butterspender im Rahmen
der Erfindung alternativ zum entsprechenden Darbieten anderer Nahrungs
mittel butterähnlicher Konsistenz, wie Margarine, Käse und dgl. in
streifenförmiger Form verwendbar ist.
Wenngleich der Butterspender in bevorzugter Ausführungsform in aus
schließlich manuell zu betätigender Weise ausgebildet ist, ist auch ein
elektromotorischer Antrieb denkbar.
Wenngleich der Butterspender nach der Erfindung so konstruiert sein kann,
daß die Relativbewegung zwischen Abstreifelement und Behälter im we
sentlichen linear verläuft, wird gemäß einer besonders bevorzugten Aus
führungsform der Erfindung vorgeschlagen, daß das Abstreifelement relativ
zu dem
Behälter verdrehbar angeordnet ist, so daß durch Drehung des
Abstreifelementes bei festgehaltenem Behälter oder durch
Drehung des Behälters bei festgehaltenem Abstreifelement ein
Streifen von dem Butterstück abstreifbar ist. Die letztge
nannte Lösung läßt sich mit konstruktiv einfachen Mitteln und
mit kompaktem Aufbau realisieren, wobei man mit vergleichs
weise wenigen, einfach geformten und leicht zusammenfügbaren
Bauteilen auskommt.
Eine Form der Realisierung besteht darin, daß die
Abstreifeinrichtung einen Hülsenkörper umfaßt, in dem der
Behälter relativ zum Hülsenkörper um dessen Längsachse ver
drehbar aufgenommen ist, daß der Hülsenkörper an einer mit
der Ausgabeseite des Behälters im wesentlichen zusammenfal
lenden Stirnseite die Ausgabeöffnung mit der Abstreifschneide
aufweist und daß der Stempel von der der Ausgabeseite ent
gegengesetzten Seite des Behälters her in den Behälter hinein
bewegbar ist, wobei der Stempel zur gemeinsamen Drehung mit
dem Behälter und mit einem den Stempel an dem Hülsenkörper
außerhalb des Behälters abstützenden Stempelhalter verbunden
ist. Der Stempelhalter kann beispielsweise teleskopisch
verschiebbar an dem Hülsenkörper geführt sein. Gemäß einer
speziellen Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der Stempelhal
ter und der Hülsenkörper relativ zueinander längs der Achse
des Hülsenkörpers verschraubbar sind, so daß bei der Ver
schraubung die Relativdrehung zwischen dem Behälter und dem
Abstreifelement sowie eine lineare Verschiebung des Stempels
relativ zu dem Behälter stattfindet.
Die Ausgabeöffnung mit dem Abstreifelement ist vorzugsweise
in einem an der Stirnseite des Hülsenkörpers vorgesehenen
Deckelteil ausgebildet, das abnehmbar an dem Hülsenkörper
befestigt ist.
Es können mehrere wahlweise gegeneinander austauschbare
Deckelteile vorgesehen sein, deren Abstreifelemente und
Ausgabeöffnungen unterschiedlich profiliert sind, um unter
schiedlich profilierte streifenförmige Portionen bilden zu
können. Es lassen sich mit dem Butterspender sehr dekorative
Butterstreifen, beispielsweise in Wendelform mit diversen
Streifenprofilen erzeugen.
Der Behälter, der Stempel mit dem daran angeordneten Stempel
halter, das Deckelteil und der Hülsenkörper sind zweckmäßi
gerweise voneinander trennbar, um die Reinigung der betref
fenden Teile zu erleichtern. Die Einzelteile können ohne
weiteres so gestaltet werden, daß sie auf einfache Weise zu
reinigen sind und insbesondere in einer Spülmaschine zuver
lässig sauber werden.
Vorzugsweise ist der Behälter im Schnitt quer zur Längsachse
des Hülsenkörpers mit einem Vieleck-Querschnitt, insbesondere
Rechteck-Querschnitt, ausgebildet, wobei der in den Behälter
eingreifende Stempel einen entsprechenden Querschnitt auf
weist. Durch die Ecken des Behälters wird sichergestellt, daß
ein Butterstück auch ggf. weicherer Konsistenz zusammen mit
dem Behälter gegen die Abstreifschneide verdreht werden kann,
ohne im Behälter unter der Gegenkraft des Abstreifelementes
durchzurutschen.
Es können an der Ausgabeseite des Behälters mehrere Ausgabe
öffnungen mit Abstreifelementen vorgesehen sein, um bei einem
Betätigungsvorgang gleichzeitig mehrere Streifen Butter
aus zugeben.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann der Behälter gegen
über der Außenumgebung thermisch isolierende Wände aufweisen.
Gekühlte Butter bleibt dann im Behälter längere Zeit auf der
entsprechenden Temperatur, auch wenn der Behälter Raumtempe
ratur ausgesetzt ist.
Ganz allgemein ist der Butterspender dazu geeignet, mit
seinem Buttervorrat im Behälter im Kühlschrank bereitgehalten
zu werden.
Es wird eine Abstreifschneidenkonstruktion bevorzugt, die
sicherstellt, daß ein bei einer Bewegungsrichtung der Ab
streifeinrichtung relativ zum Behälter gebildeter Butter
streifen bei Umkehrung der Bewegungsrichtung durchtrennt und
somit vom Butterspender freigegeben wird.
Im Sonderfall kann das Abstreifelement durch einen Schnitt
draht gebildet sein.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nach
stehend unter Bezugnahme der Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in einer Schnittseitenansicht ein erstes
Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt des Butterspenders nach
Fig. 1 mit der in Fig. 1 bei II-II angedeuteten
Schnittebene.
Fig. 3 zeigt den in Fig. 1 mit III angedeuteten Ausschnitt
in einer vergrößerten Darstellung.
Fig. 4 zeigt in einer vergrößerten Teildarstellung einen
Schnitt mit der in Fig. 1 bei IV-IV angegebenen
Schnittebene.
Fig. 5 zeigt eine der Fig. 4 entsprechende Teildarstellung
mit einer alternativen Profilierung des Abstreif
elementes.
Fig. 6 zeigt in einer Schnittseitenansicht eine Variante
des in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiels.
Fig. 7 zeigt in einer Schnittseitenansicht ein zweites
Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. 8 zeigt das in Fig. 7 dargestellte Ausführungsbei
spiel in einem Schnitt gemäß der mit VIII-VIII in
Fig. 7 angedeuteten Schnittebene.
Der in Fig. 1 gezeigte Butterspender nach der Erfindung weist
einen hohlzylindrischen Hülsenkörper 3 mit einem über seine
Gesamtlänge ausgebildeten Innengewinde 5, einen in dem Hül
senkörper aufgenommenen Behälter 7 mit rechteckigem Quer
schnitt und einen in den Behälter 7 von oben her eingreifen
den Stempel 9 mit einem daran befestigten Stempelhalter 11
auf.
Der Behälter 1 hat an seinem unteren Ende einen kreisförmigen
Flansch 13, der die untere stirnseitige Fläche 15 des Hülsen
körpers 3 umlaufend untergreift.
An dem unteren Ende des Hülsenkörpers 3 ist ein Deckelteil 17
angeschraubt, welches den Flansch 13 untergreift. Das Deckel
teil 17 bildet auf diese Weise zusammen mit der stirnseitigen
Fläche 15 des Hülsenkörpers 3 ein Drehlager für den Behälter
7, so daß der Behälter 7 um die Längsachse 19 relativ zu dem
Hülsenkörper 3 und dem damit verschraubten Deckelteil 17
drehbar ist.
Der Stempelhalter 11 hat einen zylindrischen Außenmantel 20,
der den im Querschnitt rechteckigen Stempel 9 umgibt und an
seinem unteren Ende einen Außengewindeabschnitt 21 aufweist,
der mit dem Innengewinde 5 des Hülsenkörpers 3 in Schraubein
griff steht.
Wird also der Stempelhalter 11 relativ zu dem Hülsenkörper 3
um die Achse 19 verdreht, so kommt es aufgrund des gegen
seitigen Schraubeingriffs der Gewinde 5, 21 zu einer Relativ
bewegung zwischen dem Stempel 9 und dem Behälter 7 längs der
Achse 19. Der Stempel 9 kann auf diese Weise weiter in den
Behälter 7 hineinbewegt werden, um in dem Behälter 7 befind
liche Butter (siehe 25 in Fig. 4) zur Ausgabeseite 23 des
Behälters 7 hin zu verdrängen.
Der Stempel 9 steht mit den Wänden 27 des Behälters 7 in der
Weise in Eingriff, daß der Behälter 7 bei Drehung des Stem
pelhalters 11 relativ zu dem Hülsenkörper 3 zwangsweise
mitgedreht wird.
Das Deckelteil 17 weist eine die offene Ausgabeseite 23 des
Behälters 7 nach außen hin überdeckende Platte 29 auf, in der
die Ausgabeöffnung 31 des Butterspenders ausgebildet ist. Die
Ausgabeöffnung 31 ist ein schmaler, länglicher Spalt, der
sich quer zur Achse 19 erstreckt (vgl. Fig. 1 und Fig. 3). Im
Beispielsfall ist der Spalt dadurch gebildet worden, daß man
die Platte 29 entsprechend der Länge des Spaltes 31 radial
eingeschnitten - und eine der dabei gebildeten Schnittflächen
unter Bildung einer kalottenartigen Wölbung 33 gegenüber der
anderen Schnitt fläche entsprechend der Breite des Spaltes 31
versetzt hat (vgl. Fig. 4). Die an der kalottenartigen Wöl
bung 33 verbliebene Schnittfläche 35 stellt (ggf. nach Nach
schärfung) eine Abstreifschneide des Butterspenders dar, die
bei bestimmungsgemäßer Verwendung des Butterspenders in die
zur Ausgabeseite 23 hin verdrängte Butter bei entsprechender
Relativdrehung zwischen Behälter 7 und Hülsenkörper 3 ein
greift, wobei ein Butterstreifen von dem Buttervorrat im
Behälter 7 abgeschält und zwangsweise durch die Ausgabeöff
nung 31 hindurch nach außen geführt wird, wie dies in Fig. 4
angedeutet ist.
Die den Spalt 31 an der Unterseite begrenzende Schnittfläche
37 der dünnen Platte 29 bildet ebenfalls eine Schnittkante,
die bewirkt, daß ein betreffender Butterstreifen 36 durch
trennt und somit vom Butterspender gelöst wird, wenn der
Behälter 7 relativ zu der Abstreifschneide 35 entgegengesetzt
zu der Drehrichtung verdreht wird, die zum Abschälen des
Butterstreifens 36 erforderlich war.
Der Stempelhalter 11 kann nach oben hin aus dem Hülsenkörper
3 herausgeschraubt werden, um den Behälter 7 von seiner
offenen Oberseite her mit einem neuen Buttervorrat zu be
stücken. Wie aus Fig. 1 zu ersehen, erstrecken sich die Wände
27 des Behälters 7 um einen kleinen Betrag über den oberen
Rand des Hülsenkörpers 3 hinaus nach oben. Hierdurch wird
erreicht, daß beim Wiedereinsetzen des Stempelhalters 11 in
den Hülsenkörper 3 zunächst die passende Eingriffnahme zwi
schen dem Stempel 9 und den Wänden 27 des Behälters 7 herge
stellt werden kann, bevor die Verschraubung der Gewinde 5, 21
stattfindet.
Die Nachbestückung des Behälters 7 mit Butter kann in beque
mer Weise aber auch so durchgeführt werden, daß man das
Deckelteil 17 abschraubt und dann den Stempelhalter 11 nach
unten hin weiter durch den Hülsenkörper 3 hindurch ver
schraubt, bis die Gewinde 5, 21 außer Eingriffkommen. Der
Stempelhalter 11 kann dann zusammen mit dem Behälter 7 an der
unteren Seite des Butterspenders aus dem Hülsenkörper 3
herausgezogen werden. Danach kann der Stempel 9 aus dem
Behälter 7 herausgezogen und ein neuer Buttervorrat in den
Behälter 7 eingebracht werden, ggf., nachdem der Behälter 7
von unten her wieder in den Hülsenkörper 3 eingesetzt - und
das Deckelteil 17 wieder an den Hülsenkörper 3 angeschraubt
worden ist. Bei der letztgenannten Art der Neubestückung des
Behälters 7 muß der Stempelhalter 11 - nachdem er bei Er
schöpfung des Buttervorrats mit seinem Gewindeabschnitt 21 am
unteren Ende des Hülsenkörpers 3 angekommen ist - nicht
wieder über den gesamten Schraubweg zurückgeschraubt werden.
Der unten aus dem Hülsenkörper 3 herausgeschraubte Stempel
halter 11 kann nach Bestückung des Behälters 7 wieder von
oben her mit dem Hülsenkörper 3 verschraubt werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist der Behälter 7 so
bemessen, daß er ein parallel zu den längeren Seiten mittig
durchgeschnittenes, quaderförmiges 250 g-Butterstück hochkant
aufnehmen kann. Die verbleibende Hälfte des Butterstücks kann
in dem entsprechend bemessenen Hohlraum 39 des Stempels 9
aufbewahrt werden. Dieser Hohlraum 39 ist oben mit einem
lösbar am Stempelhalter befestigten Deckel 41 verschlossen.
Am oberen Ende des Stempelhalters 11 kann beispielsweise ein
exzentrisch zur Achse 19 angeordneter Drehbetätigungsstift 42
oder dgl. vorgesehen sein.
Wie Fig. 1 erkennen läßt, können der Stempel 9 mit Stempel
halter 11, der Hülsenkörper 3, der Behälter 7, das Deckelteil
17 mit der daran befestigten Schneidplatte 29 und der Deckel
41 auf einfache Weise voneinander getrennt werden, um die
Reinigung dieser Elemente zu erleichtern.
Die genannten Elemente sind alle auf vergleichsweise einfache
Weise herstellbar und so beschaffen, daß sie in einer übli
chen Haushaltsspülmaschine zuverlässig gereinigt werden
können.
Der Butterspender nach Fig. 1 ist auf einfache Weise handhab
bar. Zur Betätigung kann die Bedienungsperson mit einer Hand
den Hülsenkörper 3 an dessen Umfang halten und mit der ande
ren Hand den Stempelhalter 11 um die Achse 19 verdrehen, um
einen dabei über den Ausgabespalt 31 abgegebenen Butterstrei
fen auf einer Brotscheibe oder dgl. abzulegen. Der Butter
streifen kann dann bei Bedarf mit einem Messer leicht auf der
Brotscheibe verstrichen werden.
Bei Bedarf kann der Vortrieb des Stempels 9 durch entspre
chende Wahl der Steigung der Gewinde 5, 21 in dem Behälter 7
so eingestellt sein, daß neben dem reinen Abschäleffekt durch
die Abstreifschneide 35 auch ein gewisser Ausquetscheffekt
stattfindet.
In Fig. 5 ist eine Ausgestaltung illustriert, bei der die
Abstreifschneide ein gegenüber Fig. 4 geändertes Profil
aufweist.
Die Ausführungsform nach Fig. 6 unterscheidet sich von der
Ausführungsform nach Fig. 1 dadurch, daß der Stempelhalter
11 und der Hülsenkörper 3 nicht miteinander im Schraubein
griff stehen, sondern teleskopisch längs der Achse 19 ver
schiebbar aneinander geführt sind. Bei der Ausführungsform
nach Fig. 6 hat die Bedienungsperson bei der Drehung des
Stempelhalters 11 gleichzeitig die nach unten gerichtete
Stempelkraft aufzubringen. Das Bedienen und Halten des But
terspenders nach Fig. 6 ist wie bei dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 mit zwei Händen bequem möglich.
Es bietet sich bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 an,
zwei gegenläufig angeordnete Abstreifschneiden an der Platte
29 vorzusehen, so daß der Butterspender wahlweise in der
einen oder der anderen Drehrichtung des Behälters 7 relativ
zur Platte 29 betätigbar ist, um einen Butterstreifen auszu
geben.
Der Butterspender nach Fig. 6 könnte dahingehend modifiziert
werden, daß der Stempel 9 nur an dem Behälter 7 geführt ist.
In diesem Fall könnte der Stempelhalterring 11 entfallen und
der Hülsenkörper 3 axial verkürzt werden, so daß er nur noch
einen flachen Haltering am unteren Ende des Butterspenders
bildet.
Ganz allgemein kann der Behälter 7 an seiner Ausgabeseite mit
einer (nicht gezeigten) Gegenschneide versehen sein, die bei
jeder Umdrehung die Verbindung zwischen dem jeweils ausgege
benen Butterstreifen und dem Buttervorrat im Behälter trennt.
In den Fig. 7 und 8 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der
Erfindung in vereinfachter Darstellung skizziert.
Der im Längsschnitt und im Querschnitt im wesentlichen recht
eckige Behälter 107 ist von einer Außengewindehülse 121 längs
der Achse 119 durchsetzt. Durch die Gewindehülsen 121 er
streckt sich ein damit in Dreheingriff stehender Vierkant-
Drehstab 106, der am unteren Ende bzw. an der Ausgabeseite
123 an der Schneidplatte 129 lösbar fixiert ist. Am oberen
Ende des Butterspenders ist der Drehstab 106 mit einem exzen
trischen Drehbetätigungsgriff 142 verbunden.
Die Schneidplatte 129 ist in einem kreisförmigen Flansch
abschnitt 118 des Behälters 107 drehbar um die Achse 119
aufgenommen und weist mehrere Abstreifschneiden 135 mit
entsprechenden Ausgabeöffnungen 131 auf. In Fig. 7 ist auf
der rechten Seite eine Abstreifschneide 135 dem Betrachter
zugewandt dargestellt, während auf der linken Seite eine vom
Betrachter abgewandte Abstreifschneide 135 vorgesehen ist.
Der Behälter 7 ist so bemessen, daß zwei Hälften eines 250 g-
Butterstücks aufgenommen werden können.
Der Stempel 109 weist eine zentrale Öffnung mit Innengewinde
105 auf, das mit dem Außengewinde der Hülse 121 in
Schraubeingriff steht.
Die Umfangskontur des Stempels 109 ist der Querschnittskontur
des Behälters 107 angepaßt.
Zur Ausgabe von Butterstreifen kann eine Bedienungsperson den
Butterspender nach Fig. 7 an dem Behälter 107 festhalten und
gleichzeitig den Drehgriff 142 betätigen, um damit die
Schneidplatte 129 relativ zum Behälter 107 zu verdrehen, so
daß die Abstreifschneiden 135 Butterstreifen abschälen kön
nen. Bei der Drehbewegung erhält der Stempel 109 aufgrund
seines Schraubeingriffs mit der Hülse 121 einen Vortrieb in
Richtung zur Ausgabeseite 123, um Butter nach unten hin zu
verdrängen.
Zum Nachfüllen kann die Befestigungsschraube 117 von dem
Drehstab 106 gelöst werden, um die mit dem Drehstab 106 in
Dreheingriff stehende Schneidplatte 129 nach unten hin von
dem Drehstab 106 abziehen zu können. Der unten angekommene
Stempel 109 kann dann zusammen mit der Gewindehülse 121 nach
unten hin von dem Drehstab 106 abgezogen - und gewendet -
dann wieder auf den Drehstab 106 aufgesteckt werden, so daß
der Stempel 109 im oberen Bereich des Behälters 107 angeord
net wird. Sodann kann Butter von der Ausgabeseite 123 her
eingefüllt - und schließlich die Schneidplatte 129 mit der
Befestigungsschraube 117 wieder an dem Drehstab 106 fixiert
werden.
Zu Reinigungszwecken kann der Drehstab 106 nach oben hin aus
dem Vorratsbehälter 107 herausgezogen werden, nachdem er von
der Befestigungsschraube 117 befreit worden ist.
Ganz allgemein ist die Schneidplatte 29 bzw. 129 mit den
Abstreifschneiden vorzugsweise aus Edelstahl gebildet. Edel
stahl wird auch als Material für die Elemente 106, 117, 121
des Ausführungsbeispiels nach Fig. 7 empfohlen.
Für die sonstigen Elemente der beschriebenen Butterspender
kommen verschiedene Materialien, wie Kunststoff, Kunstglas,
Glas, Holz oder Metall in Frage.
Claims (11)
1. Butterspender zur Bildung und Abgabe von Streifen von wenigstens
einem block- oder klumpenförmigen Stück Butter oder Nahrungsmittel butterähnlicher Konsistenz,
mit einem Behälter (7; 107) zur Aufnahme des Butterstücks,
einem in dem Behälter (7; 107) verschiebbaren Stempel (9; 109) zur Verdrängung von in dem Behälter (7; 107) befindlicher Butter zu einer Ausgabeseite (23; 123) des Behälters (7; 107) und
einer Abstreifeinrichtung mit einem an der Ausgabeseite (23; 123) des Behälters (7; 107) angeordneten Abstreifelement (35; 135) in Form einer Abstreifkante oder Abstreifschneide, wobei der Behälter (7; 107) und das Abstreifelement (35; 135) relativ zueinander be wegbar sind, um an der Ausgabeseite (23; 123) des Behälters (7; 107) einen Streifen von dem Butterstück abzustreifen und über eine Ausgabeöffnung (31; 131) des Butterspenders abzugeben,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifeinrichtung zur gemeinsamen Betätigung mit dem Stempel (9; 109) gekoppelt ist.
einem in dem Behälter (7; 107) verschiebbaren Stempel (9; 109) zur Verdrängung von in dem Behälter (7; 107) befindlicher Butter zu einer Ausgabeseite (23; 123) des Behälters (7; 107) und
einer Abstreifeinrichtung mit einem an der Ausgabeseite (23; 123) des Behälters (7; 107) angeordneten Abstreifelement (35; 135) in Form einer Abstreifkante oder Abstreifschneide, wobei der Behälter (7; 107) und das Abstreifelement (35; 135) relativ zueinander be wegbar sind, um an der Ausgabeseite (23; 123) des Behälters (7; 107) einen Streifen von dem Butterstück abzustreifen und über eine Ausgabeöffnung (31; 131) des Butterspenders abzugeben,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifeinrichtung zur gemeinsamen Betätigung mit dem Stempel (9; 109) gekoppelt ist.
2. Butterspender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Abstreifelement (35; 135) relativ zu dem Behälter (7; 107) verdrehbar
angeordnet ist, so daß durch Drehung des Abstreifelementes bei
festgehaltenem Behälter oder durch Drehung des Behälters bei fest
gehaltenem Abstreifelement ein Streifen von dem Butterstück ab
streifbar ist.
3. Butterspender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Stempel (9) einen an der der Ausgabeseite (23) entgegengesetzten
Seite des Behälters (7) nach außen vorstehenden Bereich aufweist
und relativ zu dem Abstreifelement (35) unter zwangsweiser Mit
drehung des Behälters (7) verdrehbar und gleichzeitig in Richtung zur
Ausgabeseite (23) hin weiter in den Behälter (7) hinein bewegbar
gehalten ist.
4. Butterspender nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abstreifeinrichtung einen Hülsenkörper (3) umfaßt, in dem der Behäl
ter (7) relativ zum Hülsenkörper (3) um dessen Längsachse (19)
verdrehbar aufgenommen ist, daß an einer mit der Ausgabeseite (23)
des Behälters (7) im wesentlichen zusammenfallenden Stirnseite des
Hülsenkörpers (3) die Ausgabeöffnung (31) mit dem Abstreifelement
(35) angeordnet ist und daß der Stempel (9) einen Stempelhalter (11)
außerhalb des Behälters (7) aufweist, um den Stempel (9) an dem
Hülsenkörper (3) abzustützen, wobei der Stempelhalter (11) und der
Hülsenkörper (3) relativ zueinander längs der Achse (19) des Hülsen
körpers (3) verschraubbar sind, so daß bei der Verschraubung die
Relativdrehung zwischen dem Behälter (7) und dem Abstreifelement
(35) sowie eine lineare Verschiebung des Stempels (9) relativ zu dem
Behälter (7) längs der Achse des Hülsenkörpers (3) stattfindet.
5. Butterspender nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausgabeöffnung (31) mit dem Abstreifelement (35) in einem an der
Stirnseite des Hülsenkörpers (3) vorgesehenen Deckelteil (17) ausge
bildet ist, das abnehmbar an dem Hülsenkörper (3) befestigt ist.
6. Butterspender nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere gegeneinander auszutauschende Deckelteile (17) vorgesehen
sind, deren Abstreifelemente (35) und Ausgabeöffnungen (31) unter
schiedlich profiliert sind, um unterschiedlich profilierte, streifenför
mige Portionen bilden zu können.
7. Butterspender nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Behälter (7), der Stempel (9) mit daran angeordnetem Stempelhal
ter (11), das Deckelteil (17) und der Hülsenkörper (3) voneinander
trennbar sind.
8. Butterspender nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Behälter (7) im Schnitt quer zur Achse (19) der
Relativdrehung zwischen Behälter (7) und Abstreifelement (35) einen
Vieleck-Querschnitt, insbesondere Rechteck-Querschnitt, aufweist
und daß der in den Behälter (7) eingreifende Stempel (9) mit einem
entsprechenden Vieleck-Querschnitt ausgebildet ist.
9. Butterspender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß er an der Ausgabeseite (23; 123) des Behälters
(7; 107) mehrere Ausgabeöffnungen (31; 131) mit Abstreifelementen
(35; 135) umfaßt, um bei einem Betätigungsvorgang simultan meh
rere Streifen Butter auszugeben.
10. Butterspender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Behälter (7; 107) gegenüber der Außen
umgebung thermisch isolierende Wände aufweist.
11. Butterspender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Behälter an seiner Ausgabeseite ein Streifen
unterbrechungselement aufweist, das bei der Relativdrehung zwi
schen dem Behälter und dem Abstreifelement nahe an dem Abstreif
element vorbeigeführt wird, um die Verbindung zwischen dem ausge
gebenen Butterstreifen und dem Butterstück zu trennen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997102586 DE19702586C1 (de) | 1997-01-24 | 1997-01-24 | Butterspender |
| DE29801210U DE29801210U1 (de) | 1997-01-24 | 1998-01-26 | Butterspender |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997102586 DE19702586C1 (de) | 1997-01-24 | 1997-01-24 | Butterspender |
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Family Applications (2)
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Family Applications After (1)
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| Country | Link |
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| DE (2) | DE19702586C1 (de) |
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