DE1969913U - Drehschemelkupplung. - Google Patents
Drehschemelkupplung.Info
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- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D53/00—Tractor-trailer combinations; Road trains
- B62D53/04—Tractor-trailer combinations; Road trains comprising a vehicle carrying an essential part of the other vehicle's load by having supporting means for the front or rear part of the other vehicle
- B62D53/08—Fifth wheel traction couplings
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Description
ϊΑ. 459112*10.8.
PATENTINGENIEURE F.W. HEMMERICH · GERD MDLLER-D. GROSSE
4DDSSELDORF10-HOMBERGERSTRASSE5 20 414
19.7.1967 h.so. A 20 945/63 c Gbm -El-
Amsted Industries Inc., Chicago
Drehschemelkupplung
Die Erfindung betrifft eine Drehschemelkupplung zur lösbaren Verbindung von Schleppfahrzeugen und Anhängern mit einem durch
eine Schlitzführung in die Verschlußstellung einführbaren Kupplungsbolzen.
In der Praxis haben sich besonders Drehschemelkupplungen bewährt, bei denen der Kupplungsbolzen in der Verschlußstellung
durch ein hakenförmiges, um einen seitlich der Schlitzführung
liegenden Lagerzapfen schwenkbares Segment umfaßt wird, das *Z durch einen unter der Wirkung eines Druckmittels stehenden
'., Querriegel in der Verschlußstellung gehalten wird.
Ein wesentlicher Nachteil dieser Drehschemelkupplung besteht darin, daß sich im Laufe der Zeit durch Verschleiß an den Kupplungsgliedern,
d.h. am Kupplungsbolzen und am Verschlußsegment,
ein Kupplungsspiel einstellt, das weiteren stärkeren Verschleiß zur Folge hat und die Betriebssicherfheit gefährden kann.
Es sind deshalb Drehscheme!kupplungen entwickelt und bekannt geworden,
bei denen automatisch ein ständiges Nachstellen der Verschleißglieder bewirkt wird. Der Aufbau solcher Kupplungen
ist entsprechend kompliziert. So wurde bereits vorgeschlagen, den selbststätigen Ausgleich des Kupplungsspiels dadurch zu be-
» wirken, daß die Verschlußglieder selbst nachstellende Schrägflächen
aufweisen. Bei einer anderen bekannnten Ausführung wird zum Zwecke des Spielausgleichs ein in den Verschlußsegmenten
beweglicher Einsatz vorgeschlagen. Diese Kupplungen erfordern gegenüber der erstgenannten Konstruktion neben ihrem größten
konstruktiven und fertigungstehhnischen Aufwand einen häufigen
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PATENTINGENIEURE F.W. HEMMERICH . GERD MOLLER-D. GROSSE 20 414
4DDSSELDORF10-HOMBERGERSTRASSE5 . _ _ ,nrι ι
la./.IsD/ n.so.
A 20 945/63 C Gbm - E 2 -
regelmässigen Wartungsdienst, da schon eine geringe Verschmutzung
der Paß- und Gleitflächen der Verschlußglieder die Betriebssicherheit gefährdet.
Die Erfindung stellt sich demgegenüber die Aufgabe, bei einer bekannten, seit längerer Zeit bewährten und aus wenigen Teilen
bestehenden betriebssicheren Drehschemelkupplung ohne Änderung der Gesaratkonstruktion durch eine einfache Ergänzung die Nachstellung
der Verschlußglieder möglich zu machen. Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß das Verschlußsegment
exzentrisch verstellbar gelagert ist. Der Lagerzapfen besteht dabei aus einem Paar koaxialer zylindrischer Schaftteile, von
denen eines mit einem angeflanschten Kopf in Form eines regelmäßigen Vielecks versehen ist, und einem zwischen den Schaftteilen
exzentrisch zur Schaftachse angeordenten zylindrischen Mittelstück, das das Lager des Verschlußsegmentes bildet.
Durch einfaches Verdrehen des Lagerzapfens läßt sich damit das Verschlußsegment verstellen und ein Ausgleich des Verschleißes
erreichen. Ein besonderer Vorteil besteht darin, daß vorhandene Kupplungen ohne Schwierigkeiten mit der Verstelleinrichtung
ausgerüstet werden können.3
-Gl
PATENTINGENIEURE F.W. HEMMERICH · GERD MÖLLER. D.GROSSE 20 414
4 DÜSSELDORF 10 · HOMBERGER STRASSE 5
19.7.1967 h.so. A 20 945/63C Gbm -Gl-
Die Erfindung wird anhand des in der Zeichnung dargestellten
~\ Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dies zeigt in
Fig.l die Draufsicht auf eine Drehschemelkupplung, in
Fig.2 einen Schnitt durch die Drehschemelkupplung nach der
Schnittlinie 2-2, in
Fig.3 einen Teilschnitt durch die wichtigsten Kupplungselemente
nach der Schnittlinie 3-3 der Figur 2, in
Fig.4 eine Draufsicht auf einen Teil der Drehplatte mit dem
Verschlußsegment und seiner Lagerung in Verschlu βίο
Stellung, wobei sich der Lagerzapfen in seiner Nullstellung befindet, in
Fig.5 eine Draufsicht entsprechend Figur 4, wobei jedoch
«' durch Verdrehen des Lagerzapfens im entgegengesetzten Uhrzeigersinn um drei Stufen ein Ausgleich
des Kupplungsspiels erfolgt ist, in
Fig. 6 einen Teilschnitt nach der Linie 6-6 der Fig.4, in
Fig.7 einen Teilschnitt nach der Linie 7-7 der Fig.4, in
Fig.8 die Ansicht des Lagerzapfens, in
Fig.9 die Seitenansicht des Lagerzapfens nach Fig.8 nach
rechts gesehen.
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PATENTINGENIEURE F.W. HEMMERICH · GERD MOLLER. D.GROSSE 20 414
DDSS E LDO R F 1 0 · H OMBE RG ER S TR A SS E 5 19.7.1967 h.SO
A 20 945/63C Gbm - G 2 -
Der Drehschemel besteht aus einer Drehplatte 2, die an ihren gegehüberliegenden Seiten mittels Schwenkzapfen 4 mit den
Sockeln verbunden ist. Die Sockel 3 können am Rahmen eines Schleppfahrzeuges mittels Bolzen oder Schrauben befestigt werden.
Die Drehplatte 2 weist eine sich nach hinten erweiternde Schlitzführung 6 zur Aufnahme eines an einem Anhänger befestigten
Kupplungsbolzens 7 auf.
Eine auf der Unterseite der Drehplatte 2 angeordentes Verschlußsegment
9 ist um das exzentrische Mittelstück 14 des sich seitlieh der Sch litzführung 6 befindlichen, verstellbaren Lagerzapfens
11 schwenkbar gelagert. An das exzentrische Mittelstück 14 des Lagerzapfens schließen sich auf jeder Seite koaxiale,
zylindrische Schaftteile 12; 13 an, die von je einer Lagerbohrung. 16; 17 mit gemeinsamer Mittelachse im oberen und im unteren Teil
der Drehplatte aufgenommen werden kann. An das obere Schaftteil 12 des Lagerzapfens 11 ist ein Kopf 19 angeflanscht, der die
Form eines beliebigen, regelmässigen Vielecks haben kann und im Beispiel als Sechskant ausgeführt ist. Dieser Kopf rastet in
einer entsprechenden, hier sechskantigen Ausnehmung 21, im oberen Teil der Drehplatte ein. Das andere Schaftteil 13 des Lagerzapfens
besitzt transverale Öffnungen 22 zur Aufnahme eines Bolzens mit Splintloch 23.
Das Verschlußsegment 9 besitzt eine Verriegelungslasche 24 und einen weiteren lappenförmigen Ansatz 26, die zusammen einen Ausschnitt
27 bilden, in dem sich der Zapfenteil 28 des Kupplungszapfens 7 bewegt.
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PATENTINGENIEURE F. W. HEMMERICH. GERD MÖLLER- D. GROSSE 20 414
DDSSELDORF 10 · HOMBERGER STRASSE 5
19.7.67 h.so.
A 20 945/63C Gbm
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Seitlich der Schlitzführung 6 befindet sich auf der Unterseite der Drehplatte 2 ein Querriegel 29, der in einer Führung annähernd
senkrecht zu der Schlitzführung 6 beweglich ist und unter der Wirkung einer Druckfeder 32 steht, die einer Entriegelung
elastischen Widerstand leistet. Der Querriegel 29 hat die Form einer Gabel, die in Verschlußstellung die Verriegelungsachse 24
des Verschlußsegmentes 9 umfaßt. Ein an der Drehplatte 2 angelenkter Hebel 33 ist in einer Schlitzführung des Querriegels 29
beweglich und mit seinem freien Ende mit einer von außen zu betätigenden Zugstange 37 gelenkig verbunden.
Soll ein Anhänger von seinem Schleppfahrzeug abgekuppelt werden,
so ist der Querriegel 29 durch Betätigung der Zustange 37 unter Überwindung der Federkraft der Druckfeder 32 so weit nach auswärts
zurückzuziehen, daß das gabelförmige Ende 31 des Querriegels 29 die Verriegelungslasche 24 des Verschlußsegmentes 9
freigibt. Nun kann der Kupplungsbolzen 7 des Anhängers durch die Schlitzführung 6 herausgezogen werden, wobei das Verschlußsegment
9 infolge der Bewegung des Kupplungsbolzens 7 im Uhrzeigersinn so geschwankt wird, daß seine Ausschnittöffnung 27 der offenen
Seite der Schlitzführung 6 zugewandt ist. Das Freigeben der Zustange 37 hat zur Folge, daß sich der Querriegel 29 mit seinem
gabelförmig ausgebildeten Ende 31 unter der Wirkung der Druckfeder 32 an den lappenförmigen Ansatz 26 des in geöffneter
Stellung befindlichen Verschlußsegmentes 9 anlegt. Hierdurch wird verhindert, daß Verschlußsegment 9 und Querriegel 29 unbeansiiihtigt
in die Verschlußstellung zurückgleiten.
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PATENTINGENIEURE F.W. HEMMERICH · GERD MÖLLER- D. GROSSE
4DDSSELDORF10-HOMBERGERSTRASSE5 19.7.l967h.SO.
A 20 945/63C Gbm
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Das Einkuppeln geschieht durch daß, daß dieser Kupplungsbolzen in die Schlitzführung 6 des Drehschemels eingefahren wird.
Die einwärts gerichtete Bewegung des Kupplungszapfens bewirkt
eine Schwenkung des Verschlußsegmentes 9 im entgegengesetzten Uhrzeigersinn in die Verschlußstellung. Durch die Schwenkung gibt
der lappenförmige Ansatz 26 des Verschlußsegmentes den Querriegel
29 frei, so daß dieses nunmehr unter der Wirkung der Druckfeder in Verschlußstellung geleitet und mit seinem gabelförmigen Ende
die Verriegelungslasche 24 des Verschlußsegmentes 9 umfaßt.
Sofern sich nach dem Einkuppeln herausstellt, daß infolge allmählichen
Verschleißes der Kupplungsglieder zwischen dem Kupplungsbolzen 7 und dem diesen umgreifenden Verschlußsegment 9 bzw.
dem entsprechenden Teil der Schlitzführung 6 Speil vorhanden ist, so wird dieses Spiel durch Verstellung des Lagerzapfens 11 von
Hand mit seinem Kopfteil 19 aus der Ausnehmung 21 in der oberen Seite der Drehplatte 2 heruasgenommen und um entgegengesetzten
Uhrzeigersinn gedreht, wodurch das exzentrische Mittelstück 14 des Lagerzapfens, das Verschlußsegment 9 so weit nach innen verschiebt,
bis kein Spiel mehr vorhanden ist. In dieser Stellung läßt man den Lagerzapfen 11 dann wieder in die Ausnehmung 21
rasten.
-Al-
Claims (4)
- »ft»*»59112*10-8.67PATENTINGENIEURE F.W. HEMMERICH · GERD MÖLLER- D. GROSSE „„ ....DÜSSELDORF 10 · HOMBERGER STRASSE 519.7.1967 h.so. A 20 945/63C Gbm-Al-Amsted Industries Incorporated, Chicago III., USAPatentansprüche1, Drehschemelkupplung zur lösbaren Verbindung von Schleppfahrzeugen und Anhängern mit einem durch eine Schlitzführung in die Verschlußstellung einführbaren Kupplungsbolzen, derin der Verschlußstellung ein hakenförmiges, um einen seitlich der Schlitzführung liegenden Lagerzapfen schwenkbares Segment umgreift, das durch einen unter der Wirkung eines * Druckmittels stehenden Querriegels in der Verschlußstellunggehalten wird,dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußsegment (9) exzentrisch verstellbar gelagert ist.-kl-PATENTINGENIEURE F.W. HEMMERICH · GERD MÖLLER. D. GROSSE
4DOSSELDORF10-HOMBERGERSTRASSE5 20 41419.7.1967 h.so. A 20 945/63C Gbm- A 2 - - 2. Drehschemelkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerzapfen (11) aus einem Paar koaxialer zylinddrischer Schaftteile (12; 13) besteht, von denen eines mit einem angeflanschten Kopf (19) in Form eines regelmässigen Vielecks versehen ist und, daß zwischen den Schaftteilen exzentrisch zur Schachtasche ein zylindrisches Mittelstück (14) angeordnet ist.
- 3. Drehs ehernelkupplung nach den Ansprüchen 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (19) des Lagerzapfens (11) in einer Ausnehmung (21) der Drehplatte (2) formschlüssig einrastbar ist.
- 4. Drehschemelkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querriegel (29) gabelförmig ausgebildete Enden (31) aufweist, die in Verschlußstellung eine an dem einen Arm des Verschlußsegmentes (9) vorgesehene Verriegelungs lasche (24) umgreifen und sich bei geöffneter Kupplung an einem an dem anderen Arm des Verschlußsegmentes angeordneten lappenförmigen Ansatz (26) unter Wirkung der Druckfeder (32) anpressen.- Ende -
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