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DE1968468U - Konstantvolumen-taucheranzug. - Google Patents

Konstantvolumen-taucheranzug.

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Publication number
DE1968468U
DE1968468U DE1966D0033472 DED0033472U DE1968468U DE 1968468 U DE1968468 U DE 1968468U DE 1966D0033472 DE1966D0033472 DE 1966D0033472 DE D0033472 U DED0033472 U DE D0033472U DE 1968468 U DE1968468 U DE 1968468U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
suit
diving
valve
volume
hood
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1966D0033472
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Draegerwerk AG and Co KGaA
Original Assignee
Draegerwerk AG and Co KGaA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Draegerwerk AG and Co KGaA filed Critical Draegerwerk AG and Co KGaA
Priority to DE1966D0033472 priority Critical patent/DE1968468U/de
Publication of DE1968468U publication Critical patent/DE1968468U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

P.A.377400*~7.7.e7
Drägerwerk , Heinr. & Bernh. Präger, Lübeck , Moislinger Allee 53/55
Konstantvolumen-Taucheranzug
Zum Schutz vor Kälte und Schmutz und zur Vermeidung von Verklebungen sind wasserdichte Taucheranzüge bekannt, bei denen ein Druckausgleich zwischen dem Raum unter der Kopfhaube und dem Anzugraum nicht möglich ist. Bei den sogenannten Konstantvolumen-Taucheranzügen kann der Taucher das Volumen und somit den Innendruck im Anzug wie nachstehend beschrieben den umgebenden Druckbedingungen anpassen.
Die Konstantvolumen-Taucheranzüge zeichnen sich dadurch aus, daß in die Kopfhaube eine die Augen und die Nase gegenüber dem übrigen Haubenraum abschließende Brille eingearbeitet ist. Im unteren Teil der Haube ist ein Mundstück eingesetzt, an welches außen die Luftversorgung angeschlossen ist.
Normalerweise atmet der Taucher aus dem Mundstück ein und aus. Will er jedoch zum Beispiel beim Tiefergehen das sich im Anzug befindliche, zusammengepreßte Luftvolumen wieder ausgleichen, um schmerzhafte Quetschfalten, einen relativen Unterdruck und ein sich veränderndes Volumen zu vermeiden, so atmet er aus der Nase aus. Über den Brillenrand gelangt dann die Luft in den Hauben- und Anzugraum. Beim Auftauchen entweicht die
überschüssige Luft durch in die Haube, Ärmel und Füßlinge eingebaute Luftauslaßventile. Diese Handhabung ist vor allen Dingen nachteilig, weil der Taucher immer ein lästiges Mundstück benutzen muß. Darüberhinaus ist ein Telefonieren nicht oder nur in äußerst unvollkommener Weise möglich. Auch ist die Atmung nur über den Mund unnatürlich und schwierig.
Auch ist es bekannt, in den Konstantvolumen-Taucheranzug eine besondere Luftflasche anzuordnen, die beispielsweise auf der Brust des Taucheranzuges angebracht ilmd mit dem Anzuginnern verbunden ist. Durch kurzzeitiges Öffnen des Flaschenventils wird Luft in das Anzuginnere eingeblasen. Diese Ausbildung ist nachteilig, da zusätzliche und kostspielige Geräte erforderlich sind, die bei der Handhabung des Anzugs außerdem stören.
Die Neuerung hat sich die Aufgabe gestellt, einen Konstantvolumen -Taucheranzug zu schaffen, bei dem der Taucher mühelos einen Druckausgleich zwischen dem Druck im Anzug und dem Druck der Umgebung herstellen kann und bei dem das Mitführen von Druckgasflaschen zu diesem Zweck vermieden wird. Die Neuerung betrifft einen Konstantvolumen-Taucheranzug und besteht darin, daß zwischen dem Tauchermaskenraum und dem Haubenanzugraum eine Verbindung besteht, in welche ein handbetätigtes Rückschlagventil eingebaut ist. Dabei kann das Rückschlagventil vorteilhaft unmittelbar an der Tauchermaske angebracht sein. Weiterhin kann das Rückschlagventil so ausgebildet sein, daß
der Ventilbetätigungsknopf vertieft angeordnet ist. Das Ventil wird durch einen Pingerdruck geöffnet und dann die Verbindung zwischen Maskenraum und Haubenraum hergestellt.
Weitere Einzelheiten der Neuerung sind an Hand des in der
Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.
In die Kopfhaube 1 ist eine Vollsieht-Tauchermaske 2 bekannter Ausführung eingesetzt, die Augen, Mund und Nase einschließt. Die Dichtungslinie dieser Maske an der Abdichtfläche J läuft normalerweise über Stirn, Schläfen, Wangen und unter dem Kinn. Der Taucher atmet über Nase und/oder Mund in bzw. aus dieser Maske. Der Haubenraum und der Anzugraum 4 sind gegenüber dem Maskenraum 5 abgeschlossen.
An der Maske ist ein Vorsprung 6 angeordnet, in dem ein Rückschlagventil 7 untergebracht ist. Dieses besteht aus einem Ventilverschlußstück 8, das aus einem Ventilteller 9 gebildet ist, dessen Randteil 10 mit einem Gummiring U-förmigen Profils überzogen ist. Mit diesem Ring liegt die Ventilscheibe 9 eiern Ventilsitz 11 des Bauteils 6 an. Die Ventilscheibe 9 ist über den Ventilschaft 12 mit einem Gegenstück 13 verbunden, das das eine Widerlager einer Druckfeder 14 bildet, deren anderes Widerlager durch das Führungsstück 15 für den Ventilschaft gebildet ist. Durch diese Feder 14 wird das Ventil in der Normallage in Geschlossenstellung gehalten. Der Bauteil 6
ist durch eine Gummikappe 16 abgedeckt, die im Bereich des Gegenstücks eingezogen ist und dort die Druckfläche für die Pingerbetätigung des Ventils bildet.
Das Rückschlagventil 7 ist in eine vom Tauchermaskenraum 5 zum Anzugraum 4 führende Schlauchleitung 17 eingesetzt. Dazu ist der Ventilbauteil mit einem Verbindungsnippel 18 versehen, über den der Verbindungsschlauch 17 gestülpt ist, der seinerseits an der Haube 1 mit Hilfe eines geeigneten Befestigungsmittels 19 befestigt ist.
Wenn der Taucher einen Volumenausgleich bzw. einen Druckausgleich herstellen will, drückt er auf die Fläche l6, so daß das Gas aus dem Maskenraum 5 in den Hauben- bzw. Anzugraum übertreten kann. Ein Gasrückfluß ist nicht möglich.
Gemäß der Neuerung entfällt die lästige Mundstückatmung. Der Taucher kann ungehindert telefonieren. Er kann jederzeit mühelos einen Druckausgleich herbeiführen. Irgendwelche zusätzliche Ausrüstungen entfallen.

Claims (3)

BA. 377 400*-7- 7.67 _ 15 _ Schutzansprüche
1. Konstantvolumen-Taucheranzug, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Tauchermaskenraum (5) und dem Haubenanzugraum (4) eine Leitung (IJ3 18) mit einem handbetätigten Rückschlagventil (6 - 16) angeordnet ist.
2. Konstantvolumen-Taucheranzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückschlagventil (6 - l6) an der Tauchermaske (2) angeordnet ist.
3. Konstantvolumen-Taucheranzug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilbetätigungsknopf (15) Rückschlagventils vertieft angeordnet ist.
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DE1966D0033472 1966-05-17 1966-05-17 Konstantvolumen-taucheranzug. Expired DE1968468U (de)

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DE1968468U true DE1968468U (de) 1967-09-14

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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