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DE19681702B4 - Zweikomponenten-Aerosol-Dose - Google Patents

Zweikomponenten-Aerosol-Dose Download PDF

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DE19681702B4
DE19681702B4 DE19681702T DE19681702T DE19681702B4 DE 19681702 B4 DE19681702 B4 DE 19681702B4 DE 19681702 T DE19681702 T DE 19681702T DE 19681702 T DE19681702 T DE 19681702T DE 19681702 B4 DE19681702 B4 DE 19681702B4
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    • B65D83/14Containers for dispensing liquid or semi-liquid contents by internal gaseous pressure, i.e. aerosol containers comprising propellant
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Abstract

Zweikomponenten-Aerosol-Dose mit einem äußeren Behälter (1) zur Aufnahme einer ersten Komponente und eines Treibmittels, einem inneren Behälter (17) zur Aufnahme einer zweiten Komponente sowie einem Ventil (6, 7), wobei das Ventil ein Ventilrohr (6) aufweist, das sich durch eine Öffnung (5) in der oberen Abdeckung (2) des äußeren Behälters (1) erstreckt, wobei das Ventilrohr (6) einen nach außen offenen Kanal (21) aufweist und mittels eines umgebenden Dichtstöpsels (7) neigbar und drehbar an den Rand der Öffnung (5) verbunden ist, wobei das Ventilrohr (6) an das innere Ende des Dichtstöpsels (7) benachbart mehrere Öffnungen (20) aufweist, die sich durch die Wand des Ventilrohres (6) in den inneren Kanal (21) desselben derart erstrecken, daß sie in dem nicht aktivierten Zustand des Ventilrohres (6) dichtend durch den Dichtstöpsel (7) verschlossen sind, jedoch in dem geneigten Zustand des Ventilrohres (6) wenigstens teilweise abgedeckt sind, und dadurch einen freien Durchgang dort hindurch zulassen, und wobei...

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zweikomponenten-Aerosol-Dose mit einem äußeren Behälter zur Aufnahme einer ersten Komponente und eines Treibmittels, einem inneren Behälter zur Aufnahme einer zweiten Komponente sowie einem Ventil, wobei das Ventil ein Ventilrohr aufweist, das sich durch eine Öffnung in der oberen Abdeckung des äußeren Behälters erstreckt, wobei das Ventilrohr einen nach außen offenen Kanal aufweist und mittels eines umgebenden Dichtstöpsels neigbar und drehbar an den Rand der Öffnung verbunden ist, wobei das Ventilrohr an das innere Ende des Dichtstöpsels benachbart mehrere Öffnungen aufweist, die sich durch die Wand des Ventilrohres in den inneren Kanal desselben derart erstrecken, daß sie in dem nicht aktivierten Zustand des Ventilrohres dichtend durch den Dichtstöpsel verschlossen sind, jedoch in dem geneigten Zustand des Ventilrohres wenigstens teilweise abgedeckt sind, und dadurch einen freien Durchgang dort hindurch zulassen, und wobei der innere Behälter innerhalb seiner Öffnung mit dem inneren Ende des Ventilrohres mittels Gewinden in Verbindung steht, wobei eine Vorrichtung zur Verhinderung einer Drehung des inneren Behälters, wenn das Ventilrohr gedreht wird, um den inneren Behälter von der Verbindung mit dem Ventilrohr außer Eingriff zu bringen und für eine Berührung zwischen den Inhalten des inneren Behälters und den Inhalten des äußeren Behälters zu sorgen, vorgesehen ist.
  • Die US 3,255,926 offenbart eine Aerosol-Dose der obengenannten Bauart, bei der das Ventilrohr an dem inneren Ende mit einem Umfangssaum ausgebildet ist, der ein Innengewinde aufweist, das mit einem Außengewinde an dem inneren Behälter zusammenwirkt. Um sicherzustellen, daß der innere Behälter derart abgeschraubt wird, daß er in dem äußeren Behälter gelöst wird, ist es erforderlich, den inneren Behälter mit einem nicht runden Querschnitt auszubilden, und den äußeren Behälter mit besonderen Merkmalen zu versehen, die sicherstellen, daß der innere Behälter nicht der Drehung des Ventilrohres folgt, wenn das Ventilrohr gedreht wird, um den inneren Behälter von dem Ventilrohr außer Eingriff zu bringen.
  • Darstellung der Erfindung
  • Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, eine Aerosol-Dose mit einem einfachen Aufbau zu schaffen, die demzufolge kostengünstig in der Herstellung ist.
  • Diese Aufgabe wird bei der Zweikomponenten-Aerosol-Dose gemäß der Einleitung erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ein Kopplungselement an dem inneren Ende des Ventilrohres vorgesehen ist, wobei das Kopplungselement ein Außengewinde aufweist, das mit einem Innengewinde zusammenwirkt, das an der Oberseite des inneren Behälters ausgebildet ist, und daß die Vorrichtung zur Verhinderung eines Drehens des inneren Behälters, wenn das Ventilrohr gedreht wird, mit Führungseinrichtungen versehen ist, die an dem Dichtstöpsel angeordnet sind, wobei die Führungseinrichtungen mit passenden Eingriffseinrichtungen zusammenwirken, die an dem inneren Behälter vorgesehen sind.
  • Da das Kopplungselement somit in das Innere des inneren Behälters vorsteht, ist es möglich, daß der obere Abschnitt des Kopplungselements derart angepaßt werden kann, daß er mit dem Dichtstöpsel zusammenwirkt. Ferner kann der Dichtstöpsel leicht mit geeigneten Führungseinrichtungen bei der Formung aus einem geeigneten Gummimaterial ausgestattet werden.
  • Das Ventilrohr kann gemäß der Erfindung in vorteilhafter Weise mit einer Umfangsnut an seinem inneren Ende versehen sein, wobei die Nut eine Dichteinrichtung für ein dichtendes Zusammenwirken mit der Innenseite des inneren Behälters aufnimmt.
  • Entsprechend kann der innere Behälter gemäß der Erfindung an der Innenseite mit einer Umfangs-Anschlagfläche für die Dichteinrichtung derart versehen sein, daß eine besonders gute Dichtung zu der Umgebung erhalten wird.
  • Gemäß der Erfindung können die Führungseinrichtung an dem Dichtstöpsel als mehrere Vorsprünge ausgebildet sein, die radial nach außen vorstehen, und die Eingriffseinrichtungen können in dem inneren Behälter als sich axial erstreckende Ausnehmungen zur Aufnahme ihrer jeweiligen Vorsprünge an dem Dichtstöpsel ausgebildet sein. Die entstehende Herstellung des Dichtstöpsels und des inneren Behälters ist besonders einfach.
  • Darüber hinaus kann das Ventilrohr gemäß der Erfindung an der Innenseite mit Nuten versehen sein, die mit einem Werkzeug zusammenwirken, das während der Anbringung des inneren Behälters an dem Ventil zum Drehen des Ventilrohres verwendet wird. Die entstehende Anbringung des Ventils an dem inneren Behälter kann auf einfache und automatische Art und Weise durchgeführt werden.
  • Das Gewinde an dem Kopplungselement des Ventilrohres und dem inneren Behälter kann gemäß der Erfindung in vorteilhafter Weise als ein linksgängiges Gewinde ausgeführt sein, was dazu führt, daß das Abschrauben des inneren Behälters leicht mittels einer Auslaßdüse durchgeführt werden kann, die auf das äußere Ende des Ventilrohres geschraubt ist.
  • Schließlich kann die Gewindeverbindung zwischen dem Ventilrohr und dem inneren Behälter gemäß der Erfindung derart angepaßt werden, daß sie mit weniger als einer vollständigen Umdrehung des Ventilrohres gelöst wird. Auf diese Weise ist der Benutzer sicher, daß der innere Behälter nach einem vorbestimmten Ausmaß einer Drehung der Auslaßdüse gelöst ist.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Erfindung wird nachfolgend im einzelnen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
  • 1 eine Axialschnittansicht durch eine bevorzugte Ausführungsform einer Zweikomponenten-Aerosol-Dose gemäß der Erfindung, wobei Teile aus Gründen der Klarheit weggelassen wurden,
  • 2 eine Seitenansicht mit Vergrößerung des in 1 gezeigten Ventilrohres,
  • 3 eine Schnittansicht des in 2 gezeigten Ventilrohres entlang der Linie III-III in 2,
  • 4 eine vertikale Schnittansicht mit Vergrößerung des oberen Endes des in 1 gezeigten inneren Behälters,
  • 5 eine Draufsicht des oberen Endes des inneren Behälters gemäß 4,
  • 6 eine vertikale Schnittansicht durch den in 1 gezeigten Dichtstöpsel in dem umgekehrten Zustand, und
  • 7 eine Draufsicht des in 6 gezeigten Dichtstöpsels.
  • Bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
  • Die Zweikomponenten-Aerosol-Dose gemäß 1 weist einen äußeren Behälter 1 mit einer Abdeckung auf, die im allgemeinen durch die Referenznummer 2 bezeichnet ist. Die Abdeckung 2 weist einen äußeren Abdeckteil 3, der auf eine herkömmliche bekannte Art und Weise an den oberen Rand des äußeren Behälters 1 befestigt ist, sowie einen inneren napfförmigen Abdeckteil 4 auf, der ebenso auf herkömmliche bekannte Art und Weise an dem äußeren Abdeckteil 3 befestigt ist. Der napfförmige Abdeckteil 4 ist mit einer mittleren Öffnung 5 versehen, wobei sich ein Ventilrohr, das mit der Referenznummer 6 bezeichnet ist, durch die Öffnung 5 erstreckt. Dieses Ventilrohr ist auf bekannte herkömmliche Art und Weise mittels eines Dichtstöpsels 7 aus Gummi neigbar und drehbar in der Öffnung 5 gelagert. Der Dichtstöpsel 7 stößt dichtend an das Abdeckteil 4 bzw. das Ventilrohr 6 an und weist einen Saumteil 8, der im Anbringzustand nach oben vorsteht, und ein Umfangsflanschteil 9 auf, das nach außen vorsteht, vgl. hierzu auch 6 und 7. Der Flanschteil 9 ist auf herkömmliche bekannte Art und Weise derart angepaßt, daß er dichtend an die Innenseite des napfförmigen Abdeckteils 4 anstößt, wobei der Dichtstöpsel 7 eine Umfangsausnehmung 10 zur Aufnahme des inneren Randes des napfförmigen Abdeckteils 4 in einem geeigneten vorgespannten Zustand aufweist.
  • Der Dichtstöpsel 7 ist axialsymmetrisch mit Ausnahme der Tatsache geformt, daß mehrere Vorsprünge 11, 12 und 13 an der Innenseite des Flanschteils 9 die zu der Aerosol-Dose gerichtet ist, vorgesehen sind. Sämtliche Vorsprünge 11, 12 und 13 sind gleich geformt und durch zwei Seiten, die im wesentlichen in axialen Ebenen angeordnet sind, welche die Symmetrieachse des Dichtstöpsels 7 schneiden, sowie durch eine Seite definiert, die zu dem Inneren der Aerosol-Dose gerichtet ist. Die letztere Seite ist an einer Ebene angeordnet, die sich senkrecht zu der Symmetrieachse des Dichtstöpsels 7 erstreckt.
  • Im Anbringzustand der Aerosol-Dose ist das innere Ende des Ventilrohres 6 mit einem axialsymmetrischen Kopplungselement geformt. Dieses Kopplungselement 14 weist einen größeren Durchmesser auf als der restliche Abschnitt des Ventilrohres 6 und weist entlang einer äußeren Zylinderfläche ein linksgängiges Außengewinde 15 auf, das mit einem passenden Gewinde 16 an der Innenseite des inneren Behälters 17 zusammenwirkt.
  • Die Seite 18 des Kopplungselements 14 stößt in dem Anbringzustand mittels einer kleinen Vorspannung gegen die anliegende Seite des Dichtstöpsels 7, weil der nach oben gerichtete Saumteil 8 des Dichtstöpsels 7 derart angepaßt ist, daß er an eine radiale Umfangsanschlagfläche 19 an dem Ventilrohr 6 anstößt.
  • Mehrere Durchgangsöffnungen 20 sind in dem Ventilrohr 6 an die obere Seite 18 des Kopplungselements 14 benachbart ausgebildet. Diese Durchgangsöffnungen 20 erstrecken sich in den mittleren Kanal 21, der in dem Ventilrohr 6 vorgesehen ist. Der mittlere Kanal 21 endet an dem oberen Ende des Ventilrohres 6 an der Außenseite der Aerosol-Dose. In dem nicht aktivierten Zustand des Ventilrohres 6 sind diese Öffnungen dichtend mittels des Anstoßes der Innenseite des Dichtstöpsels 7 verschlossen. Das Ventilrohr 6 wird dadurch geneigt, daß auf die Seite ihres oberen äußeren Endes ein Druck ausgeübt wird, und wenn das Ventilrohr 6 geneigt wird, werden die Öffnungen 20 mehr oder weniger derart abgedeckt, daß von dem inneren Kanal 21 des Ventilrohres 6 durch die Öffnungen 20 ein freier Durchgang zu dem Inneren der Aerosol-Dose eingerichtet wird. Dasselbe Abdecken von Abschnitten der Öffnungen 20 kann auch dadurch erreicht werden, daß das Ventilrohr 6 in einer Richtung nach innerhalb der Aerosol-Dose einem axialen Druck unterworfen wird, und zwar infolge der Nachgiebigkeit des nach oben gerichteten Saumteils 8 des Dichtstöpsels 7.
  • Wie erwähnt, weist der innere Behälter 17 ein Innengewinde 16 auf. Dieses Gewinde ist einen kurzen Abstand innerhalb des oberen Endes des inneren Behälters 17 vorgesehen. Ferner weist der innere Behälter 17 einen kurzen, nach oben vorstehenden Hülsenabschnitt 22 auf, vgl. insbesondere 4 und 5. Der Hülsenabschnitt 22 erstreckt sich entlang des Außenumfangs des Dichtstäpsels 7 und ist mit sich axial erstreckenden Schlitzen 23, 24 und 25 zur Aufnahme der jeweiligen Vorsprünge 1113 an dem Dichtstöpsel 7 derart versehen, daß der innere Behälter daran gehindert wird, sich bezüglich des Dichtstöpsels 7 zu drehen, aber in der Axialrichtung relativ zu diesem versetzt werden kann.
  • Der Hülsenabschnitt 22 an dem inneren Behälter ist mit einer Durchgangsöffnung 26 versehen, vgl. 4, um einen freien Durchgang von dem inneren Kanal 21 des Ventilrohres 6 zu dem Bereich um den inneren Behälter 17 innerhalb des äußeren Behälters 1 während der Füllung des letzteren durch ein Abdecken der Öffnungen 20 sicherzustellen. Die Öffnung 26 kann wahlweise weggelassen werden, vorausgesetzt die Führungen, wie z.B. die Vorsprünge 1113 und die Schlitze 2325, sind mit einem geeigneten Zwischenraum ausgebildet.
  • Wie in den 1 und 2 gezeigt ist, weist das Kopplungselement 15 des Ventilrohres 6 ein Vorstehteil 27 mit einer Umfangsnut 28 zur Aufnahme eines Dichtungsrings 29 auf. Dieser Dichtungsring 29 ist derart ausgebildet, daß er dichtend an die Innenseite des inneren Behälters 17 an einer Anschlagfläche 30 anstößt, die radial nach innen gerichtet ist und unmittelbar innerhalb des Innengewindes 16 darin angeordnet ist.
  • Das äußere Ende des Ventilrohres 6 ist auf herkömmliche bekannte Art und Weise mit einem Außengewinde 31 zum Nachunten-Schrauben einer Auslaßdüse versehen, die nicht gezeigt ist und einen Betätigungsgriff aufweist.
  • Die dargestellte Zweikomponenten-Aerosol-Dose kann beispielsweise derart angepaßt werden, daß sie für die Vorbereitung von Polyurethanschaum verwendet wird. Polyurethanschaum wird auf herkömmliche bekannte Art und Weise dadurch erzeugt, daß eine erste Komponente einer geeigneten Art, die ein Treibmittel enthält, und eine zweite Komponente, die ebenso von einer geeigneten Art ist, gemischt werden. Die zweite Komponente ist in dem inneren Behälter 17 angeordnet, woraufhin das Ventil mit dem Ventilrohr 6, dem Dichtstöpsel 7 und dem napfförmigen Abdeckteil 4 mittels eines geeigneten Werkzeugs auf den inneren Behälter 17 geschraubt wird. Wenn ein derartiges Werkzeug in einer automatischen Fertigungsstätte verwendet werden soll, ist wenigstens der innere Abschnitt des Kanals 21, vgl. 3, mit einem inneren Querschnitt ausgebildet, der zu einem derartigen Werkzeug paßt. Wenn das Ventil auf den inneren Behälter 17 geschraubt wurde, wird diese Anordnung an dem äußeren Behälter 1 angeordnet, indem der Außenumfang des napfförmigen Abdeckteils 4 und der Innenumfang des äußeren Abdeckteils 3 verbunden werden, wobei letzterer vorangehend an den äußeren Behälter 1 befestigt wurde. Nachfolgend wird die erste Komponente in den äußeren Behälter 1 zusammen mit einem geeigneten Treibmittel durch den inneren Kanal 21 des Ventilrohres 6 und die Öffnungen 20 durch ein gleichzeitiges Neigen oder Nach-innen-Drücken des Ventilrohres 6 derart, daß die Öffnungen 20 abgedeckt werden, eingefüllt. Ein nachfolgendes Nach-unten-Schrauben des nicht gezeigten Auslaßventils mit dem zugeordneten Betätigungsgriff macht die Aerosol-Dose fertig für die Verwendung, weil ein Drehen des Ventilrohres 6 zu dem Ergebnis führt, daß der innere Behälter 17 aus seiner Verbindung mit dem Kopplungselement 14 des Ventilrohres 6 geschraubt wird. Ein derartiges Abschrauben wird in geeigneter Weise durch eine Betätigung des nicht gezeigten Betätigungsgriffs durchgeführt, wobei auf den Griff in der gewöhnlichen Aufschraubrichtung an dem linksgängigen Gewinde 31 gewirkt wird. Die zusammenwirkenden Gewinde 15 und 16 an dem Kopplungselement 14 und dem inneren Behälter 17 sind in geeigneter Weise derart ausgebildet, daß der innere Behälter 17 von dem Kopplungselement 14 außer Eingriff gebracht wird, wenn das Ventilrohr um 360° gedreht wurde. Wenn der innere Behälter 17 von dem Kopplungselement 14 gelöst ist, ist die Aerosol-Dose bereit, auf herkömmliche bekannte Art und Weise von seinen Inhalten entleert zu werden.
  • Die Erfindung wurde unter Bezugnahme auf eine bevorzugte Ausführungsform beschrieben. Es können zahlreiche Modifikationen durchgeführt werden, ohne damit aus dem Bereich der Erfindung zu gelangen. Die Führung des inneren Behälters 17 mittels des Dichtstöpsels 7 kann beispielsweise auf andere Art und Weise eingerichtet werden, wie z.B. mittels Ausnehmungen in dem Dichtstöpsel und Einpassen sich axial erstreckender Vorsprünge an dem inneren Behälter 17 an seiner Öffnung.

Claims (7)

  1. Zweikomponenten-Aerosol-Dose mit einem äußeren Behälter (1) zur Aufnahme einer ersten Komponente und eines Treibmittels, einem inneren Behälter (17) zur Aufnahme einer zweiten Komponente sowie einem Ventil (6, 7), wobei das Ventil ein Ventilrohr (6) aufweist, das sich durch eine Öffnung (5) in der oberen Abdeckung (2) des äußeren Behälters (1) erstreckt, wobei das Ventilrohr (6) einen nach außen offenen Kanal (21) aufweist und mittels eines umgebenden Dichtstöpsels (7) neigbar und drehbar an den Rand der Öffnung (5) verbunden ist, wobei das Ventilrohr (6) an das innere Ende des Dichtstöpsels (7) benachbart mehrere Öffnungen (20) aufweist, die sich durch die Wand des Ventilrohres (6) in den inneren Kanal (21) desselben derart erstrecken, daß sie in dem nicht aktivierten Zustand des Ventilrohres (6) dichtend durch den Dichtstöpsel (7) verschlossen sind, jedoch in dem geneigten Zustand des Ventilrohres (6) wenigstens teilweise abgedeckt sind, und dadurch einen freien Durchgang dort hindurch zulassen, und wobei der innere Behälter (17) innerhalb seinerÖffnung mit dem inneren Ende des Ventilrohres (6) mittels Gewinden (15, 16) in Verbindung steht, wobei eine Vorrichtung zur Verhinderung einer Drehung des inneren Behälters (17), wenn das Ventilrohr (6) gedreht wird, um den inneren Behälter (17) von der Verbindung mit dem Ventilrohr (6) außer Eingriff zu bringen und für eine Berührung zwischen den Inhalten des inneren Behälters (17) und den Inhalten des äußeren Behälters (1) zu sorgen, vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kopplungselement (14) an dem inneren Ende des Ventilrohres (6) vorgesehen ist, wobei das Kopplungselement (14) ein Außengewinde (15) aufweist, das mit einem Innengewinde (16) zusammenwirkt, das an der Oberseite des inneren Behälters (17) ausgebildet ist, und daß die Vorrichtung zur Verhinderung eines Drehens des inneren Behälters (17), wenn das Ventilrohr (6) gedreht wird, mit Führungseinrichtungen (1113) versehen ist, die an dem Dichtstöpsel (7) angeordnet sind, wobei die Führungseinrichtungen (1113) mit passenden Eingriffseinrichtungen (2325) zusammenwirken, die an dem inneren Behälter (17) vorgesehen sind.
  2. Aerosol-Dose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilrohr (6) mit einer Umfangsnut (28) an sein inneres Ende benachbart versehen ist, wobei die Nut eine Dichteinrichtung (29) zum dichtenden Zusammenwirken mit der Innenseite des inneren Behälters (17) aufnimmt.
  3. Aerosol-Dose nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Behälter (17) an der Innenseite mit einer Umfangs-Anstoßfläche (30) für die Dichteinrichtung (29) versehen ist.
  4. Aerosol-Dose nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtungen (1113) an dem Dichtstöpsel (7) als mehrere Vorsprünge (1113) ausgebildet sind, die radial nach außen vorstehen, und daß die Eingriffseinrichtungen (2325) in dem inneren Behälter (17) als sich axial erstreckende Ausnehmungen (2325) zur Aufnahme ihrer jeweiligen Vorsprünge (1113) an dem Dichtstöpsel (7) ausgebildet sind.
  5. Aerosol-Dose nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilrohr (6) an der Innenseite mit Nuten versehen ist, die mit einem Werkzeug zusammenwirken, das während der Anbringung des inneren Behälters (17) an dem Ventil zum Drehen des Ventilrohres (6) verwendet wird.
  6. Aerosol-Dose nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewinde (15, 16) an dem Kopplungselement (14) des Ventilrohres (6) und dem inneren Behälter (17) ein linksgängiges Gewinde ist.
  7. Aerosol-Dose nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindeverbindung (15, 16) zwischen dem Ventilrohr (6) und dem inneren Behälter (17) derart gestaltet ist, daß sie in Verbindung mit weniger als einer vollständigen Drehung des Ventilrohres (6) gelöst werden kann.
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