DE1967173U - Kratzlader fuer rundlagerplaetze. - Google Patents
Kratzlader fuer rundlagerplaetze.Info
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Description
. ιο/
Maschinenfabrik 23· März
Gustav Schade
46 Dortmund
Ars Rosenplätzchen I2o
Kratzlader für Bundlagerplätze
Die Erfindung betrifft einen Kratzlader für Rundlagerplätsse »it
mindestens einem heb« und senkbaren Kratzaueleger, der um eine
im Mittelpunkt des Bundlagerplatsses stehende vertikale Achse
schwenkbar ist und das Schüttgut einer im Mittelpunkt des Ruitilagerplatte
angeordneten Abgabestelle zuführt.
Zutn Entspeichern von,Sohüttgütern, wie z.B. Kohlen» Erzen» Düngemitteln u.dgl. von Salden «ind neben Baggern, Greiferkränen,
Schaufelladern und anderen Geräten Kratzlader gebräuchlich. DIt Kratzlader haben neben dem Vorzug einer kontinuierlichen Arbeiteweise
unter anderem die Vorteile« das mit dem Kratzausleger ein
großer Arbeiteberelch erfaßt werden kann, und daß mit ihm zugleich
mit der Entspeicherung auch eine Mischung verschiedener, in
Schichten überelnanderllegender Schüttgutsorten vorgenommen werden
kann. Außerdem können mit Kratzladern auch festgebaekene Lagergüter
ohne Schwierigkeit gelöst und ausgespeichert werden.
Es 1st bereits bekannt, auch für die Intspeicherung von Rundlagerplätzen,
bei denen das Schüttgut auf einer kreiarlngförBiig aufgeschütteten
Schüttguthalde liegt, neben Schaufelradbaggern und anderen Geräten Kratzlader zu verwenden, die im Mittelpunkt des
Rundlagerplatzes ortsfest, Jedoch um eine Vertikalachse verschwenkbar
aufgestellt sind, so das von dem heb- und senkbaren
Kratzaualeger die Schüttguthalde auf ihre« gesamten Umfang erfaßt werden kann* Da bei diesen Kratzladern der Kratzaueleger
jedoch so angeordnet 1st* das «eine übergabestelle unmittelbar
oberhalb des Trichtereinlaufβ der zentralen Abgabestelle liegt»
ergeben sieh bei Lagerplatzen mit größeren Durchmessern und ent·*
sprechend großem Lagervoluiaen übermäflig große Längen der Kratz«·
ausleger. Dies bedingt schwere, bauaufwendige und J.etzlich unwirtschaftliche Kratzladerkonstruktionen·
Der Erfindung liegt vornehmlich die Aufgabe zugrunde, diese Nach»
teile zu beheben. Ferner bezweckt die Erfindung, einen Kratzlader für Rundlagerplitze in baulich zweckdienlicher Welse so herzu*
richten, daß er zugleich auch zum Einspeichern von Schüttgütern Verwendung finden kann.
Gemäß der Erfindung ist der Kratzlader mit einem um die Vertikal*»
achse verschwenkbaren,' mit einem Fahrwerk auf einer am Fuß der
Innenböschung der Schüttguthalde angeordneten Ringschiene laufend'
Traggerüst für dm Kratzaueleger ausgerüstet, wobei zwischen der
im Bereich des Fahrwerke liegenden Abgabestelle des Kratzausleger.'
und der zentralen Abgabestelle ein mitidem Traggerüst um die
Vertikalachse ver schwenkbares Förderband ,vorgesehen 1st·
An dem Traggerüst können auch mehrere Kratζausleger, vorzugsweise
parallel zueinander, angeordnet sein. Um die Schüttguthalde nicht nur an der Innenböschung, sondern bei trapezförmigem Haldenquer·
schnitt auch an der Oberseite erfassen zu können, empfiehlt es al oh, einen Kratzausleger zu verwenden, der in an sich bekannter
weise aus gelenkig miteinander verbundenen Ausleger teilen besteht, Vorzugsweise ist dabei jeder Auelegerteil an einer für sich verstellbaren Hubvorrichtung, 2.B. an einen Flaschenzug od.dgl. auf*
gehängt, so daß die beiden gelenkig miteinander verbundenen Aus*
legerteile entweder gemeinsam oder jeweils für eich in der Vertikalebene verschwenkt werden können· Es 1st dabei tauglich, die
EntspelGherung so vorzunehmen, das an der Außenseite der Schüttguthalde ein im Querschnitt etwa dreieokfurtniger WaXX stehenbleibt,
der einen Schutz gegen Staubbölästigung im Bereich außerhalb der
Schüttguthalde bildet. Dieter WaXX braucht nur bei etwaigem Spitzer
bedarf abgetragen asu werden.
In baulich 2weekmäBiger Ausführung weist dae um die zentrale Vertikalachse verechwenkbare Traggerüst einen die Schüttguthalde
radial überspannenden Kragträger auf, an dem der Kratzaualeger
aufgehängt sein kann. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung
kann an dem Traggerüst des Kratzauslegers, vorzugsweise dem radialen Kragträger« ein Elnepeicherband angeordnet sein* dessen Auf*
gabestelle im mittleren Bereich des Lagerplatzes liegt. In diesem
Fall dient das Traggerüst sowohl zur Lagerung dee bzw. der Kratzausleger als auch zur Lagerung des Binspeioherbandes sowie außerdem zur Lagerung des zwischen dem Kratzausleger und der Abgabe«·
stelle als ZwIechenfOrdermittel eingeschalteten Förderbandes.
der Erfindung echematiech in Seitenansicht;
gemäßen Kratzladerβ ebenfalls in Seitenansicht«
Der in Flg. 1 dargestellte Kratzlader weist ein· ortsfeste Mitteleäule l auf« die Xm Mittelpunkt des RunoUagerplatzee aufgeateXXt
ist. Hit Z ist die die Mittelsäule in radialem Abstand kreiaringförraig umschließende, ißt Querschnitt trapezförmige Schüttguthalde
bezeichnet, die z.B. eine Kohlenhalde sein kann«
Von einer Eckstation 3 an der Außenseite der Schüttguthalde 2
zu der Oberseite der im Mittelpunkt der Halde stehenden Säule 1
führt über die Halde hinweg eine Bandbrücke 4 mit einem Gurtbandförderer
5# der die zugeführte Kohle an der Ümkenrrolle 51
in die im oberen Teil hohle Mittelsäule l abwirft. Unterhalb der
Bandbrücke 1st an der Mittelsäule ein um diese verschwenkbarer
Absetzer 6 gelagert« der ein Einspeicherband 7 aowie,ein diesem
nachgeschaltetes Verteilerband 8 aufweist, welches in der Horizontalebene versehwenkbar und/oder in seiner Längsrichtung verschiebbar
an dem Absetzer gelagert 1st· Beim Einspeichern wird die von dem Zuführungsband 5 über die Mittelsäule 1 auf das Einspeieherband
7 gelangende Kohle von dem Verteilerband 8 auf die Schüttguthalde 2 abgeworfen, wobei der Absetzer und das Verteilerband
während des Einspeicherns so versohwenkt bzw. bewegt werden, daß
der Kratzlader die eingespeicherte Kohle in gut durchmischter Form ausspeichern kann. ■'
Der Kratzlader weist ein Traggerüst 9 auf, welches mittels eines
Lagerringes Io od.dgl. unterhalb des Absetzers an der Mittelsäule
1, um deren Vertikalachse verschwenkbar, gelagert ist· Das Traggerüst 9 1st mit einem die Schüttguthalde 2 radial Über«
spannenden Kragträger 9* versehen. Es weist ' ferner ein Fahrwerk
auf, dessen von dem Fahrwerkemotor angetriebene Räder auf einer Ringschiene 11 laufen« die in radialem Abstand von der Kittelsäule 1 unmittelbar seitlich neben einer am Fuß der Innenböschung
der Schüttguthalde angeordneten Begrenzungemauer 12 auf dem Lagerplatz verlegt ist* Mit Hilfe des Fahrwerks kann somit das gesamte
Traggerüst 9 mit dem Kratzausleger um die vertikale Mittelsäule 1 versohwenkt werden.
Auf der Ringschiene 11 stützt sich zugleich der Absetzer 6 mittels
einer Stütze IJ ab, die ebenfalls ein Fahrwerk für die Verschwenkung
des Absetzers um die Vertikalachse der Mittelsäule aufweist.
An einer unmittelbar oberhalb des Fahrwerke Io angeordneten Konsole
14 ist in dem Gelenkpunkt 16 ein Kratzausleger 15 gelagert»
der aus zwei durch ein Gelenk 17 miteinander verbundenen Ausleger*
teilen 15* und 15*· besteht. Di« Kratzausleger sind von Übliöher
Ausbildung· Sie weisen an umlaufenden endlosen Ketten Kratzelemente auf« welche beim umlauf im Untertrum dee Auslegers die Kohle an
der Innenböschung und der Oberseite der Halde erfassen und bei jedem Umlauf eine dünne Kohlenschicht von der Halde abtragen. Die
von den Kratzelementen mitgenommene Kohle wird über die abgeschrägte
Oberkante der Begrenzungsmauer 12 in einen Trichter 18 gekratzt« der oberhalb eines Fürderbandes 19 angeordnet ist«
welches an dem Traggerüst 9 gelagert und mit diesem um die vertikale Mittelsäule verschwenkbar ist* Das Abwurfende 19* des als Gurtförderer
ausgebildeten Förderbandes liegt oberhalb eines In der Mitte des Lagerplatzes angeordneten Abgabetriohtere 2o, über den
die Kohle einem Abführungsband 21 zugeführt wird« das in einem Bandkanal 22 verlegt ist« der sieh unterhalb des Niveaus des Lager·
platzes von der Lagerpiatzmitte radial nach außen erstreckt·
Die beiden Auslegerteile 15* und I5" sind Jeweils mittels eines
eigenen Hubwerks 23* und 22 fl an dein'Kragträger 91 des 1Sr aggerüsts
aufgehängt,'so daß Beide Auslegerteiledbeim Ausspeichern
entweder gemeinsam oder einzeln für sich in der Vertikalebene verschwenkt werden können.
Die von dem Kratzausleger von der Halde abgetragene Kohle gelangt«
wie erwähnt, über den Trichter 10 auf das Förderband 19 und von
diesem über den Abgabetrichter 2o auf das Abführungsband 21, von
dem sie dann der jeweiligen Verbrauchsstelle zugeführt wird. Während des Ausspeicherna schwenkt das Traggerüst 9 mit dem Kratzausleger
15 um die vertikale Mittelsäule« so dafl die Kohlenhalde auf ihrem Umfang gleichmäßig abgetragen wird. Wie ersiöhtlieh.
ist es ohne weiteres möglich» den gesamten EntspeieherungsVorgang
nach einem vorbestimmten Programm automatisch zu steuern» Auch
besteht die Möglichkeit« das Einspeichern des Schüttguts mittels
des Absetzers 6 während des Ausspeicherns vorzunehmen.
Bei der Ausführungsform gemSß Pig. 2 ist das Traggerüst 30
ebenfalls um den Mittelpunkt 31 des Rundlagerplatzes^bzw. 4er
ringförmig aufgeschütteten Schüttguthalde 2 verschwenkbar. Das
Traggerüst weist auch hier in radialem Abstand von der vertikalen
Mittelachse ein Fahrwerk 32 auf« dessen Antrieb auf der Ringschiene
11 laufende Räder antreibt. Die Ringschiene 11 liegt in größerem Abstand von der vertikalen Schwenkachse unmittelbar
vor der Begrenzungsmauer 12, die am FuB der Innenböschung der
Schüttguthalde angeordnet ist. Mit 19 let das Förderband bezeichnet«
welchem das von dem Kratzausleger 15 abgetragene Gut über den Trichter lS aufgegeben wird und welches das Schüttgut
in den zentral oberhalb dee Abführungsbandes 21 angeordneten
Abgabetrichter 2o befördert·
Die beiden über Gelenke 17 versohwenkbar miteinander verbundenen
Auslegerteile 15* und 15·· des heb- und senkbaren Kratzauslegers
sind mittels der'aus Flaschenzugseilen bestehenden und über Rollen
33 an einem Pylon J4 geführten Hubwerke 23* und 23fl einaeln für
sich oder auch gemeinsam heb- und senkbar«"so daß die Auslegerteile
während des Entspeicherns in die gestrichelt mit I und II
bezeichneten Stellungen sowie in entsprechende 2wischenstellungen gebracht werden können. Bei der Stellung I bleibt an der Außenseite
der Halde ein Schüttgutwall 2* von etwa dreieckförndgem
Querschnitt stehen» der einen Windsöhutz bildet.
Mit dem Traggerüst 3o ist ein von der Schwenkachse 31 des Kratzladers
bis zu einer Stelle oberhalb der Halde 2 schräg ansteigender, radial verlaufender Kragträger 3of verbunden, auf dem ein
Einspeicherband 35 gelagert ist. Das Schüttgut wird dem Sin·
speicherband 35 von einem Zuführungsband 36 über einen Trichter
yj im Schwenkmittelpunkt des Kratzladers zugeführt und wird
oberhalb der Halde von eineigi verechwenkbar und/oder längs verschiebbar
angeordneten Verteilerband j}8 auf die Halde abgeworfen·
Dieser Kratzlader kann somit zugleich zum Einspeichern und Ausspeiehern von Schüttgut verwendet werden« wobei das Elnspeioherband
hier an dem Traggerüst des Kratzauelegers angeordnet 1st·
Es besteht auch die Möglichkeit, bei der in Fig« I dargestellten
Ausführungsform dad Einspeieherband 7 auf dem radialen Kragträger
9' anzuordnen. In diesem Fall kann der Absetzer 6 entfallen*
'C
Anspruches
Claims (6)
1. Kratzlader für Buna lagerplatte mit winde β ten« einem heb- und
senkbaren Krataaueleger, der um «in* ira Mittelpunkt de* Rundlagerplatzes stehende vertikale Achse schwenkbar ist und da«
Schüttgut einer im Mittelpunkt de« Rundlagerplatz·« angeordneten
Abgabestelle zuführt, gekennzeichnet durch ein um die Vertikalachse (i, Ji) verschwenkbares, mit einem Fahrwerk; (lo, >£) auf
einer am Fuß der Innenböschung der Schüttguthalde (2) angeordnete!
Ringschiene (11) laufendes; Traggerüst (9* 3o) für den Kratzaueleger (15), wobei zwischen der im Bereich des Fahrwerke (le* 32)
liegenden AbgäbestelIe des Kratzauelegerβ (15) und der zentralen
Abgabe«teile (So) ein mit dem Traggerüst um die Vertlfcalachse
verschwenkbare1 s Förderband (19) vorgesehen ist.
2. Kratzlader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kratzausleger (15) in bekannter Weise aus gelenkig miteinander
verbundenen Auslegerteilen (15% 15**) besteht.
3. Kratzausleger naeh Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Auslegertell (15% 15**) en einer für sich verstellbaren Hubvorrichtung (23% 2311) aufgehängt ist·
4. Kratzlader nach einen der Ansprüche 1 bis 3« dadurch gekennzeichnet, dad das Traggerüst (9) einen die Schüttguthalde (2) radial
überspannenden Kragträger (91) aufweist, an den der Kratzaueleger
(15) aufgehängt ist*
5. Kratzlader nach «ine» der AnaprUohe 1 bie 4, aadurch gekennzeichne
dafl an dem Traggerüst (9» 3o) des Kratzaualegere (13) ein Si»·
speieherband (7>
35) angeordnet ist« deeaen Aufgabeetelle im
mittleren Bereich des Lagerplatzes liegt·
6. Kratzlader nach Anspruch 4 md 5» dadurch gekennzeichnet, daß
das fiiiispeicherband an dm radialen Kragträger (9*) gelagert iat.
χ ■<■
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967M0058302 DE1967173U (de) | 1967-03-25 | 1967-03-25 | Kratzlader fuer rundlagerplaetze. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967M0058302 DE1967173U (de) | 1967-03-25 | 1967-03-25 | Kratzlader fuer rundlagerplaetze. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1967173U true DE1967173U (de) | 1967-08-24 |
Family
ID=33361718
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967M0058302 Expired DE1967173U (de) | 1967-03-25 | 1967-03-25 | Kratzlader fuer rundlagerplaetze. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1967173U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2158172A1 (de) * | 1971-11-24 | 1973-05-30 | Schade Maschf Gustav | Entspeicherungskratzer fuer schuettguthalden |
-
1967
- 1967-03-25 DE DE1967M0058302 patent/DE1967173U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2158172A1 (de) * | 1971-11-24 | 1973-05-30 | Schade Maschf Gustav | Entspeicherungskratzer fuer schuettguthalden |
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