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DE2231268C3 - Ausspeichervorrichtung für runde, vorzugsweise kegelförmige Schüttguthalden - Google Patents

Ausspeichervorrichtung für runde, vorzugsweise kegelförmige Schüttguthalden

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Publication number
DE2231268C3
DE2231268C3 DE2231268A DE2231268A DE2231268C3 DE 2231268 C3 DE2231268 C3 DE 2231268C3 DE 2231268 A DE2231268 A DE 2231268A DE 2231268 A DE2231268 A DE 2231268A DE 2231268 C3 DE2231268 C3 DE 2231268C3
Authority
DE
Germany
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scraper
central
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heap
boom
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Expired
Application number
DE2231268A
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English (en)
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DE2231268B2 (de
DE2231268A1 (de
Inventor
Gerhard Dipl.-Ing. 4600 Dortmund Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gustav Schade Maschinenfabrik & Co 4600 Dortmund GmbH
Original Assignee
Gustav Schade Maschinenfabrik & Co 4600 Dortmund GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gustav Schade Maschinenfabrik & Co 4600 Dortmund GmbH filed Critical Gustav Schade Maschinenfabrik & Co 4600 Dortmund GmbH
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Priority to US00372480A priority patent/US3847289A/en
Publication of DE2231268A1 publication Critical patent/DE2231268A1/de
Publication of DE2231268B2 publication Critical patent/DE2231268B2/de
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Publication of DE2231268C3 publication Critical patent/DE2231268C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/02Loading or unloading machines comprising essentially a conveyor for moving the loads associated with a device for picking-up the loads
    • B65G65/06Loading or unloading machines comprising essentially a conveyor for moving the loads associated with a device for picking-up the loads with endless scraping or elevating pick-up conveyors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Ausspeichervorrichtung für runde, vorzugsweise kegelförmige Schüttguthalden mit einem um die Mittelachse der Halde beweglichen Entspeicherungskratzer, der mindestens einen in einem Schwenklager heb- ur-.d senkbar gelagerten Kratzausieger aufweist, welcher das auszuspeichernde Schüttgut einer in der Haldenmitte angeordneten Boden-Abzugs-
*> Öffnung zuführt.
Für das Abräumen von Schüttguthalden sind Entspeicherungskratzer in verschiedenen Ausführungen bekannt, die an einem fahrbaren Gestell, wie z. B. einem Portal, einen oder mehrere in der lotrechten Ebene
J5 schwenkbare Kratzausleger aufweisen. Es ist hierbei auch bekannt, Enlspeicherungskratzer für das Abräumen von Rundhalden bzw. ringförmigen Schüttgu'.halden einzusetzen. Dabei ist zumeist in der Haldenmitte eine vertikale Mittelsäule ap.georti.iet, um die der Entspeicherungskratzer bei Entspeicherungsarbeit geschwenkt wird. Der Entspeicherungskratzer weist einen mittels eines Hubwerks heb- und senkbaren Kratzausleger auf, dessen Schwenklager in der Haldenmitte in Nähe des Fußes der Mittelsäule angeordnet ist. Bei der
*5 Entspeicherungsarbeit ist der Kratzausleger so weit auf die Innenböschung der ringförmigen Halde abgesenkt, daß er das Schüttgut auf dieser Böschung abwärtskratzt und es einer in der Haldenmitte angeordneten trichterförmigen Eloden-Abzugsöffnung zuführt.
Der Nachteil dieser für das Abräumen von Ringhalden bestimmter Ausspeichervorrichtungen besteht vor all^m darin, daß hier das Lagervolumen im Verhältnis zu der benötigten Grundfläche und dem umbauten Raum verhältnismäßig gering ist. Es ist zumeist nicht möglich, in jedem Fall aber unzweckmäßig, die Ringhalde zu einer Kegelhalde aufzuschütten, da in diesem Fall das Entspeicherungsgerät mit dem Kratzausleger in dem Schüttguthaufen begraben würde.
Der Erfindung liegt vornehmlich die Aufgabe
*o zugrunde, eine leistungsfähige Ausspeichervorrichtung zu schaffen, mil der sich vor allem Kegelhalden, daneben aber auch Ringhalden auf wirtschaftliche Weise abräumen lassen, ohne daß das Entspeicherungsgerät den Einspeichervorgang behindert oder unter dem eingespeicherten Schüttgut verschüttet wird.
Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß der Entspeicherungskratze- einerseits auf einer am AiiUentimfang der Halde in Nahe des Haldenfußes befindlichen
unteren Ringführung und andererseits an einer oberhalb der Halde in deren mittleren Bereich liegenden oberen Mittelführung abgestützt ist, und daß das Schwenklager des Kratzauslegers am AuDenumfang der Halde in Nähe der Ringführung angeordnet ist.
Vorzugsweise weist der Entspeicherungskratzer einen um die Haldenmittelachse schwenkbaren, einerseits an der Ringführung und andererseits an der Mittelführung abgestützten Verbindungsträger mit mindestens einem heb- und senkbaren Kratzausleger auf. Der Verbindungsträger ist zweckmäßig mit einem mit Rädern auf der Ringführung laufenden Fußwagen versehen, an dem der am Verbindungsträger heb- und senkbar aufgehängte Kratzausleger in dem Schwenklager gelagert ist. Die genannte Mittelführung kann von einer Mittelsäule der Halde gebildet sein. Andererseits kann erfindungsgemäß aber auch eine Mittelführung oberhalb der Halde an einer Dachkonstruktion hängend angeordnet sein. Es empfiehlt sich in diesem Fall, die Mittelführung als Hohlkörper, vorzugsweise als rohrförmiger Drehzapfen od. dgl. auszubilden. In diesem Fall läßt sich das einzuspeichernde Schüttgut durch r"\e hohle Miltelführung hindurch unmittelbar auf die Halde abwerfen.
Mit der erfindungsgemäßen Ausspeichervorrichtung lassen sich zu einem Kegel aufgeschüttete Rundhalden in besonders wirtschaftlicher Weise abräumen. Ein großer Teil des zur Kegelhalde aufgeschütteten Guts läßt sich dabei über die, vorzugsweise trichterförmig ausgebildete, Boden-Abzugscffnung ohne Unterstützung des Entspeicherungskratzers unmittelbar, d. h. allein aufgrund der Schwerkraftwirkung abziehen, ohne daß dabei der Entspeicherungskratzer den Schüttgutfluß zur Abzugsöffnung hin behindert. Der nach Abzug des Innenkerns der Kegelhalde noch verbleibende Resthaufen, der die Boden-Abzugsöffnung ringförmig umschließt, kann dann mit Hilfe des Entspeicherungskratzers abgeräumt werden, wobei der Kratzausleger auf der Außenböschung der Ringhalde arbeitet und hier das Gut bösc'.iungsaufwärts fördert, so daß es auf der Gegenböschung, d.h. auf der Innenböschung der Ringhalde, der Boden-Abzugsöffnung zufließt. Auf diese Weise ist es möglich, die Halde mit hoher Ausspeicherleistung restlos bis zum Haldenboden abzuräumen. Das Einspeichern des Schüttguts läßt sich unbehindert durch den Entspeicherungskratzer und vor allem ohne Vergraben des Kratzers in dem Schüttguthaufen durchführen. Um das Schüttgut zu einer Kegelhalde aufzuschütten, wird es oberhalb der Lagerplatzmitte abgeworfen. Die Zufühung des einzuspeichernden Guts kann in bekannter Weise mittels eines EinspeicherbanJes oder einer sonstigen Fördervorrichtung erfolgen.
Das erfindungsgemäße I ntspeicherungsgerät kann auch so ausgebildet sein, daß der Verbindungsträger zusammen mit dem Kratzauslegcr b/.w. den Kratzauslegern heb- und senkbar ist. Nach einem weiteren wesentlichen Merkmal der Erfindung weist der Kratzausleger einen über sein dem Schwenklager gegenüberliegendes Ende hinausragenden und an der Mittelsäule seitlich abgestützten Stüt/.ansatz auf. Der Kratzausleger ist in diesem Fall an seinen beiden Enden seitlich abgestützt, wodurch seine Hiegebeanspruchung unter Einwirkung der sich im Betrieb einstellenden ! lori/.ontalkräfte vermindert wird. Hcsondcrs /weckmäßig ist eine Anordnung, bei der der mit dein Stützansat/. an der Mittelsäule abgenützte Kratzauslegcr an dem um die Millelsäule schwenkbaren Verb'mdiingsträgcr heb- und senkbar aufgehängt ist. Andererseits kann der Verbindungsträger aber auch zusammen mit dem hieran fesit angeordneten Kratzausleger bei seitlicher Abstützung an der Mittelsäule in der Vertikalebene schwenkbar angeordnet werden oder es kann gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung der Verbindungsträger ganz entfallen. Auch in diesem Fall ist der Krntzausleger mit Hilfe seines Stützansatzes seitlich an der Mittelsäule abgestützt.
ίο Im übrigen ist bei den beiden letztgenannten Ausführungsformen an der Mittelsäule zweckmäßig ein Tragkörper heb- und senkbar geführt, an dem sich der Verbindungsträger bzw. der Stützansatz des Kratzauslegers abstützt. Der Verbindungsträger bzw. der StCitzansatz ist vorzugsweise gabel- oder rahmenartig ausgebildet, derart, daß er die Mittelführung bzw. die Mittelsäule beidseitig umfaßt. Bei einem mit dem Kratzausleger absenkbaren Verbindungsträger kann in dem Schwenklager des Verbindungsträgers zugleich der mit ihm verbundene Kratzausleger gelagert sein. Weiterhin empfiehlt es sich, den virbindungsträger bzw. den Stützansatz über Rollen od. JgI. längsverschieblich an dem Tragkörper der Mittelführung bzw. der Mittelsäule abzustützen. Der Tragkörper kanr über eine Drehverbindung mit einem zur Mittelsäule drehfest angeordneten Hubkörper verbunden sein, der mittels einer Hubvorrichtung, zweckmäßig Hubwinden od. dgl., gegenüber der Mittelsäule heb- und senkbar ist.
Wie erwähnt, kann der Entspeicherungskratzer auch
jo mit mehreren Kratzauslegern, z. B. zwei parallelen Kratzauslegern versehen sein, die zweckmäßig zu beiden Seiten der Verbindungsträger nebeneinander angeordnet sind.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der J5 Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 schematisch in Seitenansicht eine Ausspeithervorrichtung gemäß der Erfindung für das Abräumen einer Kegelhalde,
Fig. 2 die Ausspeichervorrichtung gemäß Fig. 1 in einer Draufsicht auf den Kratzausleger,
F'g. 3 in der Darstellung gemäß Fig. 1 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig.4 in einer Teil-Seitenansicht ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung mit zwei Kratzauslegern,
F i g. 5 die Vorrichtung gemäß F i g. 4 ir Draufsicht.
Fig.6 in einer Teil-Seitenansicht ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung,
F i g. 7 die Vorrichtung gemäß F i g. 6 in Draufsicht.
In der Zeichnung ist mit 10 der Lagerplatzboden einer so in einer Lagerhalle kegelförmig aufgeschütteten Kundhalde 11 bezeichnet. Die Dachkonstruktion 12 der Lagerhalle ist ebenfalls kegelförmig ausgebildet. In der Mitte der Halde ist am Lagerplatzboden eine trichterföYmige Boden-Abzugsöffnung IJ angeordnet. Unter dem Trichterauslauf dieser Abzugsöffnung ist eine Abzugsvorrichtung 14 (F i g. 3) angeordnet, die z. B. aus einer Schwingrinne besteht und mit der sich das Schüttgut dosiert abziehen läßt. Das auszuspeichernde Schüttgut gelangt Hann auf ein Ausspeicherband 15, das in einem unter dem Lagerplatzboden angeordneten Bandkanal 16 verlegt ist. Über Jas Ausspeicherbaml 15 wird das Schüttgut aus dem I laldenberew.h abgelönlert.
Gemäß den F i g. I und 2 ist in der Lagerplat/mitte eine von der Boden-Abzugsöffnung 13 bis zum Scheitel b', der Dachkonstruktion reichende Mittelsäule 17 angeordnet, die im Inneren der Abzugsöffnung 13 auf einem Quersteg, einer sternförmigen Stül/konsoie od. dgl. abgestützt ist. Die Mittelsäule dk-nl als
Miticlfülirung für einen llntspeicherungskrat/cr.
Am Außenumfang der KegHhalde 11 isl auf dem l.agerplal/bodcn im Abstand von dem llaldenfiiß eine Ringfiihriing 18 in (icstalt einer zur Mittclsäule konzentrischen Rmgscliiciif vorgesehen, aiii der der !•'ntspeiclicrunpskratzcr während der Enispeichcningsarhcit läuft.
Dlt Entspcicheriingskrat/cr besteht hier aus einem etwa im Winkel der Haldenböschung geneigten Verbindungsträger 19, der sich einerseits auf der äußere η Kingführung 18 und andererseits an der oberen Miltelführiing der Mittelsäulc 17 abstützt. Der Verbin dungsträger ist an seinem unteren Ende mit einem I ußwagen 20 versehen, der mittels Räder 35, von denen mindestens eines angetrieben ist. auf der Schiene 18 läuft. Am oberen F.ndc weist der Verbindungsträger 19 einen Ringkörper 21 auf, der die Mittelsäulc 17 umgreift und über eine Drehverbindung 22, z. H. einen Roilcnkran/. an einer ringförmigen Konsole 23 abgestützt ist, die an der Mittelsäulc 17 befestigt ist. Der an der äußeren Ringführung und der oberen Mittelführung abgestützte Verbindungsträger 19 ist daher um die Vertikalachse der Mittelsäule schwenkbar, wobei er mit seinem Fahrwerk auf der Ringführung 18 läuft.
An dem Verbindungsträger 19 ist ein Kratzausleger 24 angeordnet, der in einem Schwenklager 25 mit horizontaler Gelenkachse gelagert ist. Das Schwenklagcr 21I befindet sich an dem Fußwagen 20, also am Au^enumfang der Kegelhalde 11 in Nähe des Haldenfußes. Der Kratzausleger 24 ist in Nähe seines freien oberen Endes mittels eines Hubwerks 26, zweckmäßig einer Hubwinde mit Flaschenzugseil, an dem Verbindungsträger 19 aufgehängt. Mit Hilfe des Hubwerks kann er somit in der lotrechten Ebene bis in die gestrichelt angedeutete Stellung 24', in der er unmittelbar über dem Lagerplatzboden 10 liegt, abgesenkt und von dieser abgesenkten Stellung wieder in die voll ausgezeichnete angehobene Stellung gehoben werden
Der Kratzausleger 24 besteht in bekannter Weise aus einem Träger 27, zweckmäßig einem Kastenträger in Schweißkonstruktion, der an den Enden Antriebs- und IJmkehrkettenräder 28 und 29 für endlose Kettenbänder aufweist, die in Abständen über Kratzrechen 30 verbunden sind.
Oberhalb der Lagerplatzhalle ist eine Bandbrücke 31 mit einem Einspeicherband 32 angeordnet, dessen Austragsende 33 in der Haldenmitte oberhalb der Mittelsäuie 17 liegt. Unter dem Austragsende 33 ist eine Kegelrutsche 34 eingebaut, über die das von dem Einspeicherband 32 dusgetragene Schüttgut seitlich an dem Ringkörper 21 und der Mittelsäule 17 vorbei auf die Halde geworfen wird. Mit Hilfe dieser Einspeichervorrichtung läßt sich somit um die Mittelsäule 17 herum die Kegelhalde 11 aufschütten, deren Spitze unmittelbar unterhalb der Mittelführung des Verbindungsträgers 19 liegt.
Beim Ausspeichern läßt sich der Innenkern der Kegelhalde ohne Zuhilfenahme des Kratzauslegers 24 allein unter Schwerkraftwirkung durch die Boden-Abzugsöffnung 13 mittels der angetriebenen Schwingrinne 14 abziehen. Dabei entsteht eine die Mittelsäule 17 konzentrisch umschließende Ringhalde, deren innere Ringböschung in Fig. 1 durch die gestrichelte Linie 11' angedeutet ist. Diese noch verbleibende Ringhalde kann dann mit Hilfe des Kratzauslegers 24 abgebaut werden. Zu diesem Zweck wird der Kratzausleger mittels des Hubwerks 26 auf die äußere Ringböschung 11" der Ringhalde abgesenkt, so daß seine Kratzrechen im Uniertriini um eine unbestimmte Schnitlicfc in die Haldenobcrfläclie eindringen und dabei das Schüttgut in Pfeilrichiuiig /'bösi himgsaufwärts bis zum Scheitel 11'" s der Ringhalde beiordern. Das Schüttgut gelangt über den Scheitel 11'" auf die Innenböschung 1 Γ und mischt auf dieser in die trichterförmige Abzugsöffnung 13, aus der es um der Schwingrinne 14 abgezogen und dann von dem Ausspeichciband abgefördert wird Während
i" der Fntspeichcrungsarhcit schwenkt der Kratzauslegcr 24 zusammen mit dem VerbindunpMrägor 19 um die vertikale Mittelachse der Mittelsäuie 17. Nach jeder vollen Umdrehung wird der Kratzausleger 24 stufen weise abgesenkt, bis er sich in der voll abgesenkten
|s Position 24' befindet. Auf diese Weise läßt sich die Halde restlos abräumen.
Aus den I'i g. 1 und 2 ist zu erkennen, daß der Kratzauslegcr 24 an seinem freien linde einen
36 liüiwG'lSi, uCT
(l''iiViCn5ritfI del ist und die Mittelsäuie 17 beidseitig umgreift. Ober diesen Führungsansat/, der auch gabelförmig ausgebildet sein könnte, wird somit der Kraizauslegcr in jeder Hubstellung während seiner Schwenkbewegung um die Mittelsäule seitlich an dieser abgestützt. Der Führungs-
2"> ansät/, ist an den Seitenflächen des Auslegerbalken 27 starr befestigt.
Das Ausführungsbeispiel gemäß I i g. 3 unterscheidet sich von .iemjenigen nach den F i g. 1 und 2 im wesentlichen nur dadurch, daß hier die Mittelsäule 17 fortgelassen ist. Statt dessen ist hier die Mittelführung 40 in Gestalt eines Drehzapfens hängend an der Dachkonstruktion 12 angeordnet. Der Verbindungsträger 19 des Entspeicherungskratzers umgreift die zapfenförrnige Mittelführung 40 mit seinem Ringkörper 21, der auf der Mittelführung 40 drehbar geführt und an einem Endflansch 41 od. dgl. abgestützt ist. Der Kratzausleger 24 weist hier keinen Stützansatz auf.
Die hängend angeordnete Mittelführung 40 besteht zweckmäßig aus einem rohrförmigen Hohlkörper. Das Einspeicherband 32 wirft das einzuspeichernde Schüttgut an seiner Abwurfstelle 33 in den Hohlkörper ab, so daß es durch diesen hindurch auf die Halde fällt. Das Aus- und Einspeichern vollzieht sich im übrigen in derselben Weise wie bei der Ausführungsform gemäß
4ί den Fig. 1 und 2. Die Verwendung eines hängend angeordneten Drehzapfens als Mittelführung hat vor allem den Vorteil, daß die Mittelsäule eingespart wird.
Das Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 4 und 5 entspricht weitgehend demjenigen nach den F i g. 1 und
2. Auch hier ist oberhalb der (nicht dargestellten) Boden-Abzugsöffnung in der Lagerplatzmitte enie Mittelsäule 17 votgesehen, die eine Mittelführung für den Verbindungsträger 19 des Entspeicherungskratzers bildet. Letzterer weist an seinem Fußträger 20 die Laufräder 35 auf. die auf der Ringschiene 18 laufen. Wie vor allem F i g. 5 erkennen läßt, sind bei diesem Gerät zwei parallele, gleichlange Kratzausleger 24A und 24S vorgesehen, die beiderseits des Verbindungsträgers 19 jeweils in einem Schwenklager 25/4 bzw. 25B gelagert sind und die jeweils mittels eines Hubwerks 264 bzw. 26ß einzeln oder auch gemeinsam gehoben und gesenkt werden können. Während der Entspeicherungsarbeit ist zweckmäßig der in Fahrt- bzw. Schwenkrichtung des Entspeicherungskratzers nachlaufende Kratzausleger um die vorgegebene Schnittiefe tiefer abgesenkt als der vorlaufende Kratzausleger, so daß beide Ausleger an der Haldenböschung arbeiten und das Gut böschungsaufwärts in Pfeilrichtung ^befördern.
Bei dem AusfiihrurigO'cispicl gemäß den ί· i g. 6 und 7 ist ebenfalls in der llalclcnmittc eine vertikale Mittclsiiule 17 oberhalb der trichterförmigen Boden-Abzugsöffnung 13 angeordnet, die bis zum Sieheitel der Dachkonstruktion 12 reicht. Unterhalb der Dachkon· '> siruktion ist auf der Mittclsäule ein Tragkörper 50 in Vertikalrichtung verschiebbar und um die Achse der Mit*, säule drehbar geführt, der über eine Drehverbindung Jl, z. B. einen doppelten Kugeldrchkranz, mit einem Ringkörper 52 verbunden ist, welcher auf der ι ο Mittelsäule heb und senkbar geführt, in übrigen aber an einer Drehung gegenüber der Mittelsäule gesichert ist. Das Heben und Senken des Ringkörpers 52 und des mit ihm drehbar verbundenen Tragkörpers 50 erfolgt hier über zwei flaschcnzügc 53 und 54 mittels einer Hubwinde 55. die an der Spitze der Mittelsäulc 17 oberhalb des Scheitels der Dachkonstruktion angeordnet ist.
gleicher Gelenkaehso, gelagert. Der Kratzausleger 24 ist im übrigen im Bereich seines freien Endes bei 59 mit den Schenkeln 58 fest verbunden.
Mit Hilfe der Hubwinde 55 und der Flaschcn/.ugscile 53 kann der Tragkörper 50 und damit der hieran über die Rollen 56 und den Stützrahmen 57 abgestützte Kratzausleger 24 gehoben und gesenkt werden, wobei der Rahmen 57 auf den Rollen 56 läuft. Der Stützrahmen 57 und die balkenartigen Schenkel 58 bilden hier einen Verbindungsträger, der zusammen mit dem Kratzauslegcr 24 gehoben und gesenkt werden kann. Es wäre auch möglich, die Schenkel 58 fortzulassen und am freien Kopfende des Kratzauslegers 24 einen Stützansatz, z. B. in Form des Rahmens 57, anzuordnen, mit dem sich dann der Kratzausleger an der Mittelführung der Mittelsäule 17 bzw. dem Tragkörper 50 abstützt. In diesem Fall ist ein gesonderter Verbindungsträger, wie er z. B. in den Fig. 1 bis 5 vorgesehen ist, nicht erforderlich. Die
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gelagert. Auf diesen Rollen 56 ist ein Führungs- oder Stützrahmen 57 abgestützt, der den Tragkörper 50 und den Ringkörper 52 von beiden Seiten umfaßt. Der Stützrahmen 57 weist parallele balkenartige Schenkel auf, zwischen denen der Kratzausleger 24 angeordnet ist. Die balkenartigen Schenkel 58 sind in dem Schwenklager 25 des Kratzauslegers 24, mit diesem auf Geräts entspricht im übrigen der Arbeitsweise der vorstehend beschriebenen Entspeicherungsgeräte.
Nachzutragen ist noch, daß bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 6 und 7 der Fußwagen 20 mittels Stützrollen 60 zusätzlich in einer oberen Führungsschiene 61 geführt und seitlich abgestützt ist.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (15)

Patentansprüche:
1. Ausspeichervorrichtung für runde, vorzugsweise kegelförmige Schüttguthalden mit einem um die Mittelachse der Halde beweglichen Entspeicherungskratzer, der mindestens einen in einem Schwenklager heb- und senkbar gelagerten Kratzausleger aufweist, welcher das auszuspeichernde Schüttgut einer in der Haldenmitte angeordneten Boden-Abzugsöffnung zuführt, dadurch gekennzeichnet, daß der Entspeicherungskratzer einerseits auf einer am AuDenumfang der Halde (II) in Nähe des Haldenfußes befindlichen unteren Ringführung (18) und andererseits an einer oberhalb der Halde in deren mittleren Bereich liegenden oberen Mittelführung (17,21) abgestützt ist, und daß das Schwenklager (2S) des Kratzauslegers (24) am Außenumfang der Halde in Nähe der Ringführung (18) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Entspeicherungskratzer (24) einen um die Haldenmittelachse schwenkbaren, einerseits an der Ringführung (18) und andererseits an der Mittelführung (17, 21) abgestützen Verbindungsträger (19, 57, 58) mit mindestens einem heb- und senkbaren Kratzausleger (24) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsträger (19) einen mit Rädern (35) auf der Ringführung (18) laufenden Fußwagen (20) aufweist, an dem der am Verbindungsträger heb- und senkbar aufgehängte Kratzausleger (24) in dem Schwenklager (25) gelagert ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daf< die Mittelführung von einer Mittelsäule (17) gebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelführung (40) oberhalb der Halde (11) hängend angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die hängend angeordnete Mittelführung (40) als Hohlkörper ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsträger (57, 58) zusammen mit dem Kratzausleger (24) heb- und senkbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kratzausleger (24) einen über sein dem Schwenklager (25) gegenüberliegendes Ende hinausragenden und an der Mittelsäule seitlich abgestützten Stützansatz (36,57) aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Mittelführung bzw. der Mittelsäule (17) ein Tragkörper (50) heb- und senkbar angeordnet ist, an dem sich der Verbindungsträger bzw. der Stützansatz (57) des Kratzauslegers (24) abstützt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsträger bzw. der Stützansatz (36, 57) gabel- oder rahmenartig ausgebildet ist und die Mittelführung beidseitig umfaßt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schwenklager (25) des Verbindungsträgers (57,58) zugleich der mit ihm verbundene Kratzausleger (24) gelagert ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsträger bzw. der Stützansatz (57) über Rollen (56)
längsverschieblich an dem um die Mittelsäule drehbaren Tragkörper (50) abgestützt ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper (50) über eine Drehverbindung (51) mit einem zur Mittelsäule (17) drehlest angeordneten Hubkörper (52) verbunden ist, der mittels einer Hubvorrichtung (55) gegenüber der Mittelsäule heb- und senkbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß der Entspeicherungskratzer zwei parallele, zweckmäßig zu beiden Seiten des Verbindungsträgers (19) angeordnete Kratzausleger (24/4,24 ß) aufweist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
14, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwurfstelle der Schüttgut-Einspeichervorrichtung (32) oberhalb der Haidenmiiltel im Bereich der Mittelführung angeordnet ist.
DE2231268A 1972-06-26 1972-06-26 Ausspeichervorrichtung für runde, vorzugsweise kegelförmige Schüttguthalden Expired DE2231268C3 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2231268A DE2231268C3 (de) 1972-06-26 1972-06-26 Ausspeichervorrichtung für runde, vorzugsweise kegelförmige Schüttguthalden
US00372480A US3847289A (en) 1972-06-26 1973-06-22 Device for the removal of bulk material from round, cone-shaped piles

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DE2231268A DE2231268C3 (de) 1972-06-26 1972-06-26 Ausspeichervorrichtung für runde, vorzugsweise kegelförmige Schüttguthalden

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2231268A1 DE2231268A1 (de) 1974-01-17
DE2231268B2 DE2231268B2 (de) 1977-11-17
DE2231268C3 true DE2231268C3 (de) 1978-07-13

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2231268A Expired DE2231268C3 (de) 1972-06-26 1972-06-26 Ausspeichervorrichtung für runde, vorzugsweise kegelförmige Schüttguthalden

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